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Kultur & Sport

Trollinger-Marathon

In den vergangenen Jahren hat Heilbronn kräftig in die Kultur investiert. Im Herbst 2010 kontte die Kunsthalle Vogelmann mit einer für Heilbronn erworbenen Beuys-Sammlung eröffnet werden. Mit der Sanierung des herausragenden Baudenkmals Kilianskirchturm zollte Heilbronn seiner Tradition als Skulpturenstadt ebenso Tribut wie mit „neuer" Kunst: der Avramidis-Skulptur auf dem Marktplatz oder auch der Lichtskulptur auf dem Wartberg.

Schon 2001 konnte im neuen „Theaterforum K3" mit dem Komödienhaus ein originelles Logentheater eingeweiht werden, im selben Gebäude befinden sich die neue Stadtbibliothek, die Musikschule und ein Jazz-Club. Die traditionsreiche Festhalle „Harmonie" wurde als „Konzert- und Kongresszentrum Harmonie" wieder eröffnet. Das musikalische Aushängeschild „Württembergisches Kammerorchester Heilbronn" fand hier endlich standesgemäße Probenräume. Mit dem Kulturwerkhaus „Zigarre" erhielt auch die Kultur jenseits des Mainstreams eine Heimstatt. 2004 schließlich konnte die Volkshochschule in neu gestaltete Räumlichkeiten im Deutschhof einziehen.

Der Bau der DEL-tauglichen Eissporthalle, die Professionalisierung der Vereine durch Fusionen und neue Zuschussregeln, aber auch ein erster Sportkindergarten haben die Sportstadt Heilbronn vorangebracht. Etabliert hat sich mittlerweile der „Trollinger-Marathon", der in jedem Frühjahr 5000 bis 6000 Läuferinnen und Läufer durch die Weinberge in und um Heilbronn führt. Zur Fußballweltmeisterschaft 2006 präsentierte sich der Raum Heilbronn als „Drehscheibe Süd" für Fans aus aller Welt, seit dem lädt das Fandorf auf der Theresienwiese bei Welt- und Europameisterschaften zum Gemeinschaftserlebnis ein. 2009 war Heilbronn Gastgeber des „Klangfestivals der 10.000 Stimmen" des Schwäbischen Chorverbands.