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Die archivierten Pressemitteilungen der Jahre 2003 bis 2008 finden Sie in der rechten Navigationsleiste.


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03.02.2012

Gute Quote bei Integrationskursen

2011: Knapp 250 Personen gemeldet

Wie in den Vorjahren hat Heilbronn auch 2011 eine gute Quote bei den Verpflichtungen zur Teilnahme an einem Integrationskurs vorzuweisen. So wurden allein durch die Ausländerbehörde der Stadt Heilbronn im vergangenen Jahr 142 ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Teilnahme an einem Integrationskurs verpflichtet, darunter 135 Neuzuwanderer. Zudem wurden im vergangenen Jahr rund 100 Arbeitslosengeld-II-Empfänger verpflichtet. Auch wenn keine landesweiten Vergleichszahlen mehr erhoben werden, dürfte die Stadt Heilbronn, so Bürgermeister Harry Mergel, mit dieser Quote wie in den Vorjahren einen guten Platz einnehmen.

Gesetzliche Regelungen

2005 trat das Zuwanderungsgesetz in Kraft. Danach soll jeder zum Kursbesuch verpflichtet werden, der neu eingereist ist und/oder Arbeitslosengeld II (Hartz IV) empfängt und keine ausreichenden Deutschkenntnisse besitzt. Darüber hinaus können auch Ausländer zu den Kursen zugelassen werden, die schon länger in Deutschland leben, aber noch Bedarf haben, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Des Weiteren besteht seit August 2007 auch für deutsche Staatsangehörige erstmals die Möglichkeit, zu einem Integrationskurs zugelassen zu werden. Die Entscheidung über die Zulassung trifft das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg.
Im vergangenen Jahr gingen allein bei der Ausländerbehörde der Stadt Heilbronn 159 Zulassungsanträge, darunter, wie im Jahr zuvor, 33 von deutschen Staatsangehörigen, ein.

Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer aus 39 Staaten

Mit rund 28,2 Prozent aller von der städtischen Ausländerbehörde im vergangenen Jahr neu verpflichteten Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer sind die türkischen Staatsangehörigen nach wie vor am stärksten vertreten. Mit rund 14,8 Prozent stellen kosovarische Staatsangehörige den zweitgrößten Anteil. Rund sieben Prozent der verpflichteten Integrationskursteilnehmer stellen die russischen Staatsangehörigen, im Jahr zuvor stellten die irakischen Staatsangehörigen die drittgrößte Gruppe. Die im vergangenen Jahr verpflichteten Personen kamen – wie im letzten Jahr - aus 39 Staaten.

Sieben Einrichtungen
bieten Integrationskurse an


Zurzeit bieten sieben verschiedene Einrichtungen im Stadtkreis Heilbronn Integrationskurse an. Die Kurse umfassen 645 Stunden, davon 600 Stunden Sprachunterricht und 45 Stunden Landeskunde. Spezielle Kurse, also Jugend- und Frauenintegrationskurse, Alphabetisierungs- und Förderkurse sowie Kurse mit Kleinkindbetreuung, dauern 945 Stunden. Die Teilnehmer beteiligen sich mit einem Euro pro Stunde an den Unterrichtskosten, die Restkosten von 1,35 Euro trägt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Arbeitslose und finanziell bedürftige Personen können von der Selbstbeteiligung befreit werden.

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03.02.2012

Bürgerbefragung zu Bundesgartenschau und Neckarbogen

Fragebögen gehen in den nächsten Tagen zu

Was halten die Heilbronner von der geplanten Bundesgartenschau 2019? Welche Auswirkungen erwarten sie beispielsweise mit Blick auf die Stadtentwicklung, aber auch auf den Tourismus oder die Bekanntheit von Heilbronn? Was halten sie von der Bürgerbeteiligung bei diesem Vorhaben? Welche Meinung haben sie zu ersten Ideen für die Ausgestaltung des neuen Stadtviertels Neckarbogen?

Diese und weitere Fragen zu den beiden großen Vorhaben der Stadtentwicklung in Heilbronn stehen im Mittelpunkt der speziellen Bürgerbefragung, die in den nächsten Tagen startet. Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach hofft auf eine hohe Beteiligung: „Zentral für die Vorbereitung der Bundesgartenschau und des Neckarbogens ist ein intensiver Dialog zwischen Bevölkerung, Gemeinderat und Stadtverwaltung. Ein wichtiges Element hierbei ist diese repräsentative Befragung. Sie ermöglicht es, die Einschätzungen der Bürgerschaft auch bei den weiteren Planungen und Entscheidungen zur Bundesgartenschau und zum Neckarbogen bestmöglich zu berücksichtigen“.

Für die Umfrage wurden nach einem statistischen Zufallsverfahren rund 3000 Heilbronnerinnen und Heilbronner im Alter ab 16 Jahren ausgewählt. Die ausgewählten Personen erhalten in den nächsten Tagen einen Fragebogen zugesandt. Vorbereitet hat die Umfrage die Kommunale Statistikstelle der Stadt Heilbronn. Die Angaben der Befragten werden dort anonym zu Statistiken zusammengefasst und ausgewertet. Erste Ergebnisse werden für den April erwartet.

Wenngleich die Teilnahme an der Befragung freiwillig ist, bittet OB Helmut Himmelsbach alle ausgewählten Bürgerinnen und Bürger, die angeschrieben werden, an der Umfrage teilzunehmen: „Nur so kann ein Ergebnis erzielt werden, das repräsentativ ist und das die Meinungen und Interessen der gesamten Heilbronner Bevölkerung tatsächlich wiedergibt.“

Neben der Bürgerbefragung sind für das erste Halbjahr auch mehrere Bürgerwerkstattgespräche zu Themenkreisen wie Wasser als Freiraum/Lebensraum/Erholungsraum, Vernetzung/Erschließung sowie Spiel/Sport und Freizeit geplant.

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02.02.2012

KECK geht in die nächste Runde

Erste Phase des Modellprojektes abgeschlossen

Seit zwei Jahren beteiligt sich die Stadt Heilbronn als eine von zwei Modellkommunen in Deutschland am Projekt KECK der Bertelsmann Stiftung – jetzt konnte die erste Erhebungsphase abgeschlossen werden. Ziel des gemeinsamen Projektes „Kommunale Entwicklung – Chancen für Kinder“ ist es, mittels eines speziellen Berichtssystems die Ursachen von ungleichen Lebenschancen für Kinder frühzeitig zu erkennen, diesen dann entgegentreten und dadurch allen Kindern gleiche Startchancen bieten zu können.

Für Bürgermeister Harry Mergel geht es um Fragen wie „Unter welchen Bedingungen wachsen Kinder in ihrem Wohnumfeld auf?“, „Wie geht es Kindern in ihrem Lebensraum?“ oder auch „Welche Ressourcen sind notwendig, um die Entwicklungsbedingungen zu fördern?“. Die Stadt Heilbronn erhofft sich von KECK Antworten darauf, um gezielt und wirksam handeln zu können. Hintergrund für das Projekt ist die Beobachtung, dass die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern abhängig davon sind, in welchem Stadtquartier sie aufwachsen.

Dazu stehen jetzt im Internet unter www.keck-atlas.de bundesweit verfügbare Daten zu sozialer Lage, Lebensumfeld, Bildung und Gesundheit von Kindern zur Verfügung, aufgeteilt nach Stadt- und Landkreisen. Für Heilbronn und den zweiten Modellstandort Jena stehen im Keck-Atlas darüber hinaus wohngebietsbezogene Angaben zur Verfügung, die einen präziseren Einblick ermöglichen.

In der ersten Modellphase war der wissenschaftlich fundierte Beobachtungsbogen KOMPIK entwickelt worden, mit dessen Hilfe Erzieherinnen in rund 70 Heilbronner Kindertageseinrichtungen die Entwicklung von Kindern zwischen dreieinhalb und sechs Jahren in elf Kompetenzbereichen beobachten und erfassen. Die Einrichtungen können die erhobenen Daten für die pädagogische Planung und individuelle Förderung der Kinder und für Elterngespräche nutzen.

Indem die lokalen Ergebnisse in anonymisierter Form mit sozialräumlichen Daten zur Bildung, Gesundheit und zur sozialen Umgebung verknüpft werden, erhält die Stadt unterm Strich eine bessere Übersicht, wie die Entwicklungsbedingungen von Kindern vor Ort sind.

Als nächste Schritte werden bereits bestehende Arbeitskreise der Jugendhilfe in die Diskussion um die richtigen Handlungsmaßnahmen einbezogen. Die regelmäßigen Beobachtungen mit dem auch in den Heilbronner Kindergärten entwickelten Erhebungsbogen KOMPIK werden weitergeführt, um vertiefte Erkenntnisse über die Entwicklungsbedingungen von Kindern gewinnen zu können. Und es wird drittens ein Beobachtungsbogen für Eltern erarbeitet, der die Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Erzieherinnen weiter fördern soll.

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02.02.2012

Ausnahmen für Umweltzone künftig woanders

Umzug vom 8. bis zum 13. Februar

Die Umweltbehörden und die Gewerbeaufsicht der Stadt Heilbronn ziehen um. Die Abteilung Umwelt und Arbeitsschutz des Planungs- und Baurechtsamts, die unter anderem Ausnahmen für die Umweltzone erteilt, ist von Mittwoch, 8. Februar, bis einschließlich Montag, 13. Februar, nur in dringenden Fällen unter der Telefonnummer (07131) 56-27 05 oder unter E-Mail umwelt+arbeitsschutz@stadt-heilbronn.de zu erreichen.

Der Grund für die Einschränkungen ist der Umzug der Abteilung von der Cäcilienstraße 45 in das für rund 1,2 Millionen Euro sanierte und umgebaute städtische Gebäude in der Frankfurter Straße 73, das bis Sommer 2010 an das Landwirtschaftsamt des Landkreises vermietet war.

Ab Dienstag, 14. Februar, bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Abteilung Umwelt und Arbeitsschutz ihre Dienste dann erstmals in den neuen Räumlichkeiten an.

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31.01.2012

Kultursensible Beratung

Fachtag am 6. und 7. Februar

Am Montag, 6. Februar, und am Dienstag, 7. Februar, findet im Heinrich-Fries-Haus, Bahnhofstraße 13, das Seminar „Kultursensible psychologische und psychosoziale Beratung bei türkeistämmigen Menschen“ statt.

Die Veranstaltung wendet sich an Beratende aus Ehe-, Familien-, Erziehungs-, Lebensberatungs- und Schwangerenberatungsstellen, an Psychotherapeuten, pädagogische Fachkräfte aus Einrichtungen der Jugendhilfe, Jugendgerichtshilfe, Schulsozialarbeit sowie an Hebammen. Angeboten wird der Fachtag von der Integrationsbeauftragten sowie der Frauenbeauftragten der Stadt Heilbronn in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung.

Bei der Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund können pädagogische Fachkräfte manchmal an ihre Grenzen stoßen, da sie mit ihren erlernten Methoden allein nicht weiterkommen und westlich orientierte Erklärungsansätze zu kurz greifen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet eine dynamische und praxisnahe Fortbildung mit einer ausgewogenen Mischung von Theorie und Übungen, Reflexion von Praxissituationen und Erfahrungsaustausch.

Der erste Seminartag dient zur intensiven Einführung in das Thema, der zweite Tag der Vertiefung und Praxisarbeit. Die Veranstaltung kann für beide Tage sowie auch für jeden Tag einzeln gebucht werden. Das komplette Seminar kostet 90 Euro Teilnahmegebühr, einzeln der erste Tag 40 Euro und der zweite Tag 50 Euro.

Die Anmeldung erfolgt über die Katholische Erwachsenenbildung Stadt- und Landkreis Heilbronn e.V. unter Telefon (07131) 89 80 91 01 oder per E-Mail unter keb.heilbronn@drs.de. Weitere Informationen enthält ein Flyer, der hier auf der Website in der Rubrik Pflegestützpunkt eingestellt ist.

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31.01.2012

Niemand muss im Freien übernachten

40 Notplätze für Obdachlose stehen bereit

Auch bei dem prognostizierten Temperatursturz in den nächsten Tagen muss in Heilbronn niemand auf der Straße übernachten: Insgesamt 40 Notplätze in Mehrbettzimmern bietet das Ordnungsamt der Stadt Heilbronn an. Für Obdachlose hält die Stadt Heilbronn ganzjährig im unteren Industriegebiet 40 Plätze bereit. „Dieses Angebot ist nach den Erfahrungen aus den letzten kalten Wintern ausreichend“, sagt Ordnungsamtsleiter Bernd Werner.

Die ersten kalten Nächte dieses Jahres haben gezeigt, dass die Angebote der Stadt Heilbronn angenommen werden. Bei Bedarf wird Hilfesuchenden sofort über das Ordnungsamt oder die Polizei mit einer Unterbringung in einer städtischen Unterkunft geholfen.

Trotzdem gibt es in Heilbronn rund 30 Männer und Frauen, die dieses Angebot nicht wahrnehmen wollen. Dabei handelt es sich meistens um chronisch Suchtkranke und psychisch angeschlagene Menschen, Einzelgänger, die Angst vor sozialen Kontakten haben, sowie Hundebesitzer. Zum Schutz vor Erfrieren bietet die Aufbaugilde diesen Personen von Dezember bis März eine einfache Unterbringungsmöglichkeit im Lauerweg an.

Die Mitarbeiter der Aufbaugilde weisen diese Frauen und Männer, die auch den kältesten Nächten im Freien trotzen, immer wieder auf die Übernachtungsplätze hin. Um sie vor Erfrierungen oder einem möglichen Kältetod zu warnen, suchen sie die einschlägigen Aufenthaltsorte auf und werben für die Unterkünfte. Hannes Finkbeiner, Geschäftsführer der Aufbaugilde, appelliert zudem an die Heilbronner, besonders in den bevorstehenden Wintermonaten Obdachlose und Nichtsesshafte auf die wärmenden Unterkünfte hinzuweisen.

Eine wichtige Anlauf- und Informationsstelle ist die Tagesstätte „Gildetreff“ in der Wolfganggasse 5. Neben der Möglichkeit eines Tagesaufenthaltes für wohnungslose Menschen, können sich Obdachlose ohne Verpflichtung zum Konsum aufhalten und ein warmes preisgünstiges Mittagessen an sechs Tagen der Woche erhalten. Daneben kann ein warmes Bad genommen, saubere Kleidung angezogen und die schmutzige Wäsche gewaschen und getrocknet werden. Bei Bedarf bieten die Mitarbeiterinnen zusätzlich soziale Hilfe und Unterstützung an.

Hier gibt’s im Notfall Hilfe:

  • Beratungsstelle der Aufbaugilde in der Südstraße 35, Telefon (07131) 96 23 49. Hier bestehen Dusch- und Waschgelegenheiten, es werden auch Schlafsäcke und Isomatten ausgegeben. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9 bis 12 Uhr und 15 bis 16 Uhr.

  • Tagesstätte „Gildetreff“ in der Wolfganggasse 5, Telefon (07131) 91 94 22. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8 bis 15 Uhr, samstags, 8 bis 13.30 Uhr. Kostenloses Einfachstfrühstück von 8 Uhr bis 10 Uhr. Durch die Mithilfe von Ehrenamtlichen lädt der Gildetreff auch im November und Dezember Sonntag von 12 bis 14 Uhr zum Mittagessen ein. Im Gildetreff gibt es auch warme Kleidung.

  • Obdachlosenunterbringung übers Ordnungsamt, Weststraße 53, Telefon (07131) 56-29 81. Die Obdachlosenunterkunft befindet sich in der Salzgrundstraße 40/1.

Nach Dienstschluss des Ordnungsamtes ist jede Polizeidienststelle in Heilbronn zuständig für die Einweisung in die Obdachlosenunterkunft Salzgrundstraße 40/1.

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