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11.07.2012

Unfallquote leicht gesunken

Stadt Heilbronn: Rückgang bei Arbeitsunfällen

Die Quote der Arbeits- und Wegeunfälle bei der Stadt Heilbronn ist im zurückliegenden Jahr 2011 leicht gesunken. So reduzierte sich die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle um 0,2 Prozentpunkte auf nun 2,2 Prozent. Damit erlitten rein rechnerisch von 1000 Beschäftigten nur noch 22 Arbeitnehmer während ihrer Dienstzeit einen Unfall – das sind zwei weniger als im Vorjahreszeitraum 2010.

„Die städtische Quote liegt damit unter dem Landesdurchschnitt im öffentlichen Dienst, die 2011 bei 3,2 Prozent lag“, erläutert Erste Bürgermeisterin Margarete Heidler die Zahlen, mit denen sich der Arbeitsschutzausschuss in seiner jüngsten Sitzung befasst hat.

Gegenläufig war im vorigen Jahr die Entwicklung bei den Unfallarten. So ereigneten sich deutlich mehr Wege- und Verkehrsunfälle, wobei bei den Wegeunfällen insbesondere zum Jahresanfang 2011 ein erhöhter Anstieg zu verzeichnen war. „Das unterstreicht auch die Zahl der Ausrutsch- und Stolperunfälle, die allein rund 30 Prozent des gesamten Unfallgeschehens ausmachen“, betont Ulf-André Müller vom städtischen Arbeitssicherheitsdienst.
Deutlich gesunken sind hingegen die klassischen Arbeitsunfälle: Hand-, Fuß- und Beinverletzungen traten dabei am häufigsten auf.

Im Rahmen eines Anerkennungsverfahrens wurden auch in diesem Jahr wieder einzelne technische Ämter für unfallfreies Arbeiten ausgezeichnet: Eine Urkunde erhielten das Schul- Kultur- und Sportamt, der Hausmeisterpool, das Bauverwaltungsamt, das Planungs- und Baurechtsamt sowie das Theater.

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