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Pressemitteilungen Dezember
1. Dezember 2005
Montag, 5. Dezember
Abfallberatung im Bürgeramt Sontheim
Am Montag, 5. Dezember, ist die Abfallberatung von 14 bis 17 Uhr im Bürgeramt Sontheim vor Ort und steht für Fragen rund um die Abfallwirtschaft zur Verfügung.

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1. Dezember 2005
Landesweit einmalige Kooperation
Modellprojekt: Sprachförderung bald in sämtlichen Kindergärten
Alle 83 Kindertageseinrichtungen in der Stadt Heilbronn können künftig Sprachförderung als festen Bestandteil ihres Erziehungsprogramms anbieten. Ermöglicht wird dies durch das Projekt Sprachförderung in Heilbronner Kindergärten, das mit bis zu 420.000 Euro von der Akademie für Information und Management gGmbH und der Dieter-Schwarz-Stiftung unterstützt wird. Heute unterzeichneten Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, AIM-Geschäftsführer Harald Augenstein und der Geschäftsführer der Schwarz-Stiftung, Dr. Erhard Klotz, die Verträge. Damit konnte ein in dieser Größenordnung landesweit einmaliges Sprachförderprojekt zwischen einem privaten Stifter und einer Kommune auf den Weg gebracht werden.
Wie uns die Pisa-Studie deutlich vor Augen geführt hat, ist Sprachkompetenz die Grundlage für gelungene soziale Integration und gute Bildungschancen. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir jetzt das Sprachförderangebot in den Kindergärten ausbauen und damit allen Kindern, besonders denen mit Migrationshintergrund, bessere Chancen bieten können, so Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach.
Seit September dieses Jahres gibt es bereits in 26 der 83 Kindertageseinrichtungen in Heilbronn Sprachförderung. In dem Heilbronner Modellprojekt werden jetzt auch die übrigen 57 Einrichtungen in der Stadt in den nächsten drei Jahren in die Lage versetzt, Sprachförderung ins Programm aufnehmen zu können. Die AIM bietet dazu den Kindergärten Schulungen und zusammen mit der Dieter-Schwarz-Stiftung Sachmittel an.
Für die Dieter Schwarz Stiftung gGmbH, die vielfältige Aktivitäten im Bildungsbereich unterstützt, unter anderem die AIM-Akademie, Stiftungsprofessuren und die hbs heilbronn business school, stellt das Sprachförderkonzept mit der Stadt Heilbronn einen wichtigen Beitrag dar, um bisher unausgeschöpfte Begabungen rechtzeitig zu fördernund zu entwickeln, so Geschäftsführer Dr. Erhard Klotz.
AIM-Geschäftsführer Harald Augenstein sieht in der qualifizierten frühkindlichen Sprachförderung den wesentlichen Schlüssel zum Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen. Er freut sich besonders, dass Anregungen zum Aufbau eines Unterstützungs- und Qualifizierungsangebotes für Eltern gegeben werden können. Das begleitende Coaching ist ein zusätzliches Förderinstrument, um den angestrebten nachhaltigen Erfolg der vereinbarten Maßnahmen zu sichern.
Das Qualifizierungsprogramm umfasst etwa je eine zwölftägige Ausbildung von Fachkräften für frühkindliche Sprachförderung und für interkulturelle Kompetenz. Daneben sind aber auch Deutschkurse und Gesprächskreise für ausländische Familien in den Einrichtungen vorgesehen. Sachmittel werden etwa für die Anschaffung von Medienkisten oder den Einsatz von Hilfskräften gewährt.
Nach Abschluss des Vertrags übernimmt die Stadt Heilbronn jetzt die Projektsteuerung und schöpft zusammen mit den konfessionellen und freien Kindergartenträgern die Möglichkeiten des Projekts aus, erläutert Bürgermeister Harry Mergel das weitere Vorgehen.Von den 83 Kindergärten in Heilbronn sind 32 in städtischer Trägerschaft. Insgesamt besuchen zurzeit 3900 Kinder die Kindertageseinrichtungen in Heilbronn.

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1. Dezember 2005
Montag und Dienstag, 5. und 6. Dezember
Straßenarbeiten in der Allee
Nachdem die angekündigten Asphaltarbeitenin der Allee infolge ungeeigneter Witterung diese Woche nicht durchgeführt werden konnten, sind sie nunmehr am Montag und Dienstag, 5. und 6. Dezember vorgesehen.
Im Bereich der Heilbronner Stimme in Fahrtrichtung Norden ist tagsüber jeweils eine Fahrspur gesperrt. Zeitweise ist auch ein Linksabbiegen in Richtung Wollhaus nicht möglich. Eine Wendemöglichkeit besteht in Höhe des Shoppinghauses. Ortskundigen wird empfohlen, diesen Bereich weiträumig zu umfahren. Außerdem wird die Haltestelle Post-Ostseite in Richtung Harmonie verlegt.

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5. Dezember 2005
Kooperationen mit privaten Investoren fördern alternative Energien
Städtische Dächer für Sonnenenergie
Zur Förderung alternativer Energien geht die Stadt Heilbronn neue Wege: Dazu hat die Stadt jetzt erstmals ein städtisches Schuldach an einen privaten Investor vermietet, der die Fläche zur Betreibung einer Photovoltaik-Anlage nutzt. Die Anlage wurde von der Kruck & Flachsmann Solar GmbH & Co. KG auf der Gustav-von-Schmoller-Schule in der Frankfurter Straße errichtet. Zur Taufe des Sonnendachs fanden sich heute Erste Bürgermeisterin Margret Mergen, Joachim Kruck als Geschäftsführer der Solar Gesellschaft, Ralf Hofmann von der Kaco Gerätetechnik GmbH als Mitinvestor, Hochbauamtsleiter Dirk Vogel, der städtische Energiebeauftragte Heiner Schwarz-Leuser und Schulleiter Dieter Seybold auf dem Schuldach ein.
Ich freue mich, dass die Stadt Dächer auch für private Investoren zur Verfügung stellen kann, um ein Zeichen in Sachen umweltfreundliche Energien setzen zu können, so Erste Bürgermeisterin Mergen. Die Anlage auf der Schmoller-Schule hat eine Größe von 70 Kilowatt Peak (kWP). Mit dieser Leistung kann sie etwa 63.000 Kilowattstunden Strom jährlich erzeugen, was dem Verbrauch von zirka 16 Vier-Personen-Haushalten entspricht. Das Kohlendioxid-Einsparpotenzial liegt bei etwa 43 Tonnen. Alle technischen Prüfungen wie die der Statik, die vorab nötig waren, hat Kruck durchgeführt.
Eine zweite Anlage hat ebenfalls Kruck zwischenzeitlich auf dem neu sanierten Dach der Justinus-Kerner-Turnhalle installiert. Für das Jahr 2006 planen auch andere Investoren Anlagen auf bislang drei weiteren städtischen Dächern.
Schon seit längerem erzeugt die Firma Kaco auf dem Dach des Stadtbads Soleo der Stadtwerke Heilbronn GmbH umweltfreundlichen Strom per Photovoltaik-Anlage.
Die Stadt selbst betreibt ebenfalls sieben kleinere Anlagen. Deren Gesamtleistung liegt bei etwa 14 kWP mit einer jährlichen Erzeugung von 12.600 kWh.

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6. Dezember 2005
Mit Abfall-Kalender und Sperrmüll-Gutschein
Abfall-Ratgeber 2006 wird verteilt
Seit Mitte dieser Woche wird der Abfall-Ratgeber für das Jahr 2006 an alle Haushalte in der Stadt Heilbronn verteilt. In der aktualisierten Ausgabe dieser jährlich von den Entsorgungsbetrieben herausgegebenen Broschüre sind wieder viele wichtige Informationen rund um die Abfallentsorgung in Heilbronn, ein Abfall-Kalender sowie ein Sperrmüll-Gutschein enthalten. Die Verteilung der insgesamt rund 60.000 Abfall-Ratgeber soll bis Weihnachten abgeschlossen sein.
Abfuhrtermine im Abfall-Kalender eingedruckt
In jedem der insgesamt elf Abfuhrgebiete im Stadtgebiet wird wieder eine gesonderte Ausgabe des Abfall-Ratgebers mit einem eigenen Abfall-Kalender verteilt. Der abtrennbare Abfall-Kalender 2006 befindet sich an der hinteren Umschlagseite des Ratgebers. Im Abfall-Kalender sind die jeweiligen Abfuhrtermine für Restmüll (2- und 4-wöchentliche Abfuhr), Bioabfall und Grünabfall eingedruckt. Bei der Abfuhr von Gelben Säcken können die Termine in den Abfuhrgebieten Böckingen, 74072 HN, 74074 HN und 74076 HN wegen einer zusätzlich notwendigen Gebietsaufteilung nicht in den Abfall-Kalender eingedruckt werden. In diesen Abfuhrgebieten ist eine gesonderte Terminübersicht und eine Gebietsaufteilung in der Mitte des Abfall-Ratgebers eingeheftet. Die jeweils gültigen Termine sollten in den Abfall-Kalender übertragen werden.

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6. Dezember 2005
Samstag, 10. Dezember
Altpapiersammlung in Biberach und Kirchhausen
Am Samstag, 10. Dezember, finden in Biberach und Kirchhausen Bündelsammlungen für Altpapier und Kartonage statt. Sammler ist der Musikverein Kirchhausen.
Gesammelt werden: Zeitungen, Zeitschriften, Broschüren, Prospekte, Kataloge und ähnliche Papiere, mit einer Paketschnur gebündelt. Bitte keine Kunststofftüten zur Verpackung verwenden, Kartonagen getrennt vom Altpapier bereitlegen. Die Altpapierbündel bzw. Kartonagen müssen ab 8 Uhr am Straßenrand bereitliegen.

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6. Dezember 2005
Test vergibt Bestnote an Heilbronner Bürgeramt
Online-Service in Sachen Meldewesen vorbildlich
In Sachen Meldewesen bietet die Website der Stadt Heilbronn einen vorbildlichen Service. Die Internetseite von Heilbronn ist eine gute Unterstützung für Umzugswillige. Alle notwendigen Informationen und Formulare sind schnell zu finden und lassen sich online ausfüllen. Dies ist das Ergebnis eines Tests der Pronto Business Media GmbH, das jetzt auf der Website meldeaemter.de veröffentlicht wurde. Der Test hat die Internetauftritte aller 190 deutschen Städte über 50.000 Einwohner auf An-, Ab- und Ummeldemöglichkeiten überprüft. Vergeben wurden die Noten vorbildlich, hilfreich und verbesserungswürdig.
Zu dem erstklassigen Testergebnis verholfen hat dem städtischen Internetauftritt www.heilbronn.de das Angebot an online ausfüllbaren Meldeformularen, die Angabe von Kontaktadressen einschließlich einer E-Mail-Adresse sowie von Öffnungszeiten und die schnelle Auffindbarkeit des Online-Services.
Insgesamt haben von den 190 getesteten Städte 111 mit der Note vorbildlich abgeschnitten. 54 wurden als hilfreich eingestuft und 25 als verbesserungswürdig.

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6. Dezember 2005
Verkehrsbetriebe Heilbronn
Fahrplanänderungen zum 11. Dezember
Zum Fahrplanwechsel am Sonntag, 11. Dezember, gibt es im Heilbronner Stadtverkehr einige wichtige Änderungen: Die Stadtbahn wird von der Haltestelle Pfühlpark bis nach Öhringen verlängert, auch einige Busfahrpläne ändern sich.
Stadtbahn
Die Stadtbahnlinie nach Öhringen wird montags bis freitags tagsüber im 20-Minuten-Takt bedient, wobei zwischen 10 und 12 Uhr sowie zwischen 14 und 16 Uhr zwei Mal in der Stunde gefahren wird. Hinzu kommen einzelne Züge zwischen Heilbronn und Weinsberg, die dort mit dem Regionalexpress Heilbronn Crailsheim vernetzt sind. Samstags fahren die Stadtbahnen zwei Mal stündlich, täglich am Abend und am Sonntag im Stundentakt nach Öhringen. Die seither an der Haltestelle Harmonie endenden Fahrten werden bis zum Pfühlpark und darüber hinaus nach Öhringen durchgebunden, so dass auch zwischen Harmonie und Pfühlpark tagsüber vier Fahrten angeboten werden.
Buslinie 5
Auf dem Linienabschnitt zwischen Leinbachstraße und Klinikum Heilbronn zwingt die sehr geringe Nachfrage insbesondere am späteren Nachmittag zu Einschränkungen im Fahrplan. Dieser Linienabschnitt wird daher künftig ab 15.30 Uhr nicht mehr bedient, die Busse enden an der Haltestelle Leinbachstraße und fahren wieder zurück ins Industriegebiet.
Buslinie 8
Die von Biberach eingerichteten Direktverbindungen zum Hauptbahnhof, die seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2003 gefahren wurden, haben nicht die erhoffte Nachfrage gebracht. Deshalb werden die Fahrten von bzw. nach Biberach auf der Linie 8 nicht mehr im Angebot enthalten sein, mit Ausnahme der beiden Fahrten um 6.48 Uhr bzw. 7.18 Uhr ab Biberach, die dem Schülerverkehr dienen.
Samstagsverkehr Linien 1, 10, 11, 12, 30, 40 und 60
Zur besseren Verknüpfung mit der Stadtbahn werden die Ankunftszeiten in der Stadtmitte gegenüber dem alten Fahrplan um 15 Minuten gedreht, so dass die Ankünfte bzw. Abfahrten zu den Minuten 15/17 und 45/47 in der Innenstadt erfolgen und somit gleich wie Sonntagvormittags bzw. im Abendverkehr sind. Samstagmorgens ist die Nachfrage wegen den nach hinten verlängerten Ladenöffnungszeiten relativ niedrig. Deshalb wird der seither bis 8.30 Uhr geltende reduzierte Fahrplan bis 9.45/47 Uhr verlängert und dafür der dichte Fahrplan Samstagnachmittags um zwei Stunden verlängert. Dies bedeutet, dass künftig bis 17 Uhr ein dichter Fahrplan gefahren wird und erst ab 17.15/17 Uhr der reduzierte Fahrplan mit direkten Anschlussverbindungen gilt (früher bereits ab 15.15 Uhr).
P+R-Busse in der Vorweihnachtszeit
Zusätzlich zum normalen Angebot wird an den Vorweihnachtssamstagen bis 20 Uhr ein verdichteter P+R-Verkehr von den Parkplätzen Freibad Gesundbrunnen und Karlsruher Straße / Theresienwiese in Richtung Innenstadt angeboten. An diesen Tagen wird auch von den übrigen P+R-Plätzen eine Sonderrückfahrkarte zum Preis von 2,20 Euro angeboten. Die genannten Parkplätze werden bis 20 Uhr mindestens im 15-Minuten-Takt bedient.
Im Stadtzentrum wird neben der Haltestelle Rathaus im Bereich der L-Bank ein Gepäckbus aufgestellt, in dem kostenlos Päckchen aufbewahrt werden können. Der Gepäckbus ist an den Vorweihnachtssamstagen von 12 Uhr bis 20 Uhr besetzt.
Buslinie 1 zum Neubaugebiet
Voraussichtlich ab April 2006 wird in Klingenberg die seitherige Endstation Wittumhalde in das Neubaugebiet Schlüsseläcker verlegt. Die Haltestelle Wittumhalde wird zu Gunsten der neuen Endstation aufgegeben. Die im Fahrplanbuch an der Haltestelle Wittumhalde angegebenen Abfahrtszeiten gelten unverändert für die neue Endstation Schlüsseläcker. Die Betriebsaufnahme wird rechtzeitig öffentlich bekannt gemacht.

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7. Dezember 2005
Prüfberichte 2004 bis 31. Dezember
Makler, Bauträger, Finanzdienstleister
Finanzdienstleister, Kapitalvermittler und Bauträger müssen spätestens bis zum 31. Dezember 2005 einen Prüfbericht für das Jahr 2004 von einem Wirtschaftsprüfer beim Ordnungsamt der Stadt Heilbronn vorlegen.S
eit 1. Juli 2005 sind aufgrund einer Gesetzesnovellierung reine Immobilienmakler und Darlehensvermittler von der jährlichen Vorlagepflicht des Prüfberichtes gemäß Makler- und Bauträgerverordnung befreit. Bauträger, Baubetreuer und Vermittler für sonstige Finanzdienstleistungen (Kapitalanlagen) im Sinne von § 34 c Gewerbeordnung unterliegen jedoch weiterhin der Vorlagepflicht.
Wurden im Vorjahr keine erlaubnispflichtigen Vermittlungstätigkeiten ausgeübt, ist anstelle eines Prüfberichtes eine so genannte Negativbescheinigung fristgerecht abzugeben.
Bei Nichtbeachten dieser gesetzlichen Vorgabe wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. In besonderen hartnäckigen Fällen wird zudem ein Zwangsgeld festgesetzt. Im übrigen kann eine Nichterfüllung der Vorlagepflicht sogar die Eintragung in das Gewerbezentralregister zur Folge haben. In Wiederholungsfällen wird die Zuverlässigkeit des Gewerbetreibenden überprüft, was unter bestimmten Voraussetzungen zum Widerruf der Erlaubnis führen kann.

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7. Dezember 2005
Stadt und Anlieger tragen Kosten gemeinsam
Kreisverkehr verbessert Verkehrssituation an Heilbronner Möbelmeile
Ein neuer Kreisverkehr an der Kreuzung Neckargartacher Straße, August-Mogler-Straße, Albert-Schäffler-Straße bringt eine deutliche Verbesserung der Verkehrssituation an der Heilbronner Möbelmeile. Bei der heutigen Verkehrsfreigabe im Gewerbegebiet Böckingen-Nord lobte Erste Bürgermeisterin Margret Mergen die Baumaßnahme als vorbildhaftes Beispiel für eine erfolgreiche Public Private Partnership. Die Kosten von rund 230.000 Euro tragen die Stadt Heilbronn und die Anrainer Bierstorfer, Kaufland, Kohfink und Felder gemeinsam.
In der Vergangenheit nutzten viele Autofahrer den Kreuzungsbereich zu unzulässigen Wendemanövern. Außerdem gab es besonders in den Hauptverkehrszeiten Probleme bei der Einfahrt aus den beiden Querstraßen in die Neckargartacher Straße.
Der Kreisverkehr bringt auch Verbesserungen für Fußgänger: Da die Ein- und Ausfahrtspuren jeweils durch Mittelinseln getrennt sind, können sie nun leichter und sicherer als bisher die Straße überqueren. Insgesamt hat der Kreisverkehr einen Durchmesser von 29 Metern. Der Innenkreis ist mit einer Hecke aus immergrünen Sträuchern sowie Kleingehölzen, Gräsern und Stauden bepflanzt.

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8. Dezember 2005
Donnerstag, 15. Dezember
Erna-Jauer-Herholz-Preis für Björn Deigner
Der 22-jährige Roigheimer Autor Björn Deigner erhält den Erna-Jauer-Herholz-Literaturpreis. Deigner, Student der Angewandten Theaterwissenschaften in Gießen, wird mit dem Preis für sein Hörspiel Guten Tag, Wolter ausgezeichnet. Die Preisverleihung am Donnerstag, 15. Dezember, 19.30 Uhr, nimmt Bürgermeister Harry Mergel in der Heilbronner Stadtbibliothek im K3, Berliner Platz, vor. Die Heilbronner Theaterschauspielerin Barbara Böhler und der Schauspieler Felix Würgler tragen das von der Theaterdramaturgin Martina Michelsen bearbeitete Hörspiel Guten Tag, Wolter vor. Musikalisch umrahmt wird die Preisverleihung von den beiden diesjährigen Bundessiegerinnen beim Wettbewerb Jugend musiziert Rebekka Wahl und Madita Südmersen.
Björn Deigner, 5. Erna-Jauer-Herholz-Literaturpreisträger, wurde von einer Jury aus zahlreichen Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählt. Deigner erhielt für seine Texte bereits mehrere Auszeichnungen, so wurde er unter anderem zur Teilnahme an Jungdramatikertreffen in Athen und Australien eingeladen.
Die im Jahr 1903 geborene und 1995 verstorbene Lehrerin und Autorin Erna Jauer-Herholz unterrichtete viele Jahre an der Gustav-von-Schmoller-Schule. Ziel ihrer Stiftung ist unter anderem die Förderung von Autorinnen und Autoren, die durch Geburt, Schulbesuch, Wohnsitz oder Tätigkeit mit Heilbronn und der Region verbunden sind. Erna Jauer-Herholz lag vor allem die Förderung junger Autorinnen und Autoren am Herzen.

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8. Dezember 2005
Abschluss des Sonderprogramms
Neue Straßenbeläge in Horkheim und für die Neckartalstraße
Im Zuge des Sonderprogramms für Straßensanierungen im Heilbronner Stadtgebiet stehen in der kommenden Woche noch zwei Baustellen an: In der Ortsdurchfahrt Horkheim sowie auf einem Teilabschnitt der Neckartalstraße. Damit kann das Programm abgeschlossen werden, für das im Oktober 750.000 Euro bereitgestellt wurden. Der Austausch des Straßenbelags u.a. in den Ortsdurchfahrten von Frankenbach und Kirchhausen, aber auch auf Innenstadtstraßen war dringend erforderlich.
Talheimer Straße gesperrt für Durchgangsverkehr
Für die Asphaltarbeiten in der Talheimer Straße in Horkheim wird die Ortsdurchfahrt ab Montag, 12. Dezember, bis voraussichtlich Samstag, 17. Dezember, zwischen der Wagenburg- und der Hohenloher Straße für jeglichen Durchgangsverkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über das östlich der Baustelle liegende Nebenstraßennetz. Anlieger können den Baustellenbereich Fahrtrichtung stadteinwärts passieren. Die Buslinien bleiben unverändert. Lediglich die Haltestelle Kelter Fahrtrichtung stadtauswärts muss an die Einmündung Johannesburger Straße verlegt werden.
Ab Dienstag Bauarbeitenauf der Neckartalstraße
Auf der Neckartalstraße wird am Dienstag, 13. Dezember, und am Mittwoch, 14. Dezember, der Straßenbelag zwischen Saarlandkreisel und Fleischbeil-Fußgängerüberführung saniert. Betroffen sind auch die Ein- und Ausfädelspuren. Voraussichtlich am Dienstag abends und am Mittwoch tagsüber erfolgen halbseitige Sperrungen der Hauptfahrbahnen, bei denen der Verkehr mittels Baustellenampel geregelt werden muss. Um die Behinderungen zu begrenzen, wird auch nachts gearbeitet. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die aufgestellten Hinweistafeln zu beachten und auf die neu ausgebaute Nord-/Süd-Achse über die Hafenstraße auszuweichen.

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8. Dezember 2005
Donnerstag, 15. Dezember
Die Entstehung der Fleiner Vorstadt
Am Donnerstag, 15. Dezember, 20 Uhr, beleuchtet Walter Hirschmann vom Stadtarchiv in seinem Vortrag Vom Fleinertor zum Wilhelmsbau die Entstehung der Fleiner Vorstadt.
Anhand von historischen Plänen wird die Stadtentwicklung vor dem Fleinertor am Beginn des 19. Jahrhunderts nachvollziehbar. Thema sind unter anderem der Wilhelmsbau sowie die verschwundene Keimzelle der Firma Knorr an der Stelle des heutigen Behördenzentrums. Schließlich berichtet Hirschmann auch Neues über Stadtbaumeister De Millas und über das tragische Ende seines Kollegen Weihenmeier.

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8. Dezember 2005
Angebliche Schmutzwasserkontrolle
Warnung vor falschen Rechnungen
Etliche Heilbronner Haushalte haben heute eine Rechnung über 182,12 Euro von einer Firma HaPo GmbH erhalten für angebliche Kanalreinigungsarbeiten im Auftrag der Stadt Heilbronn. Die Stadtverwaltung warnt: Auf keinen Fall soll diese Rechnung bezahlt werden, diese Firma arbeitet nicht im Auftrag der Stadt Heilbronn. Die Polizei wurde bereits eingeschaltet; auch die Heilbronner Banken werden derzeit informiert, um unnötige Überweisungen möglichst zu verhindern.
In dem in Heilbronn verteilten Firmenschreiben wird angegeben, die Stadtverwaltung habe bei angeblich jährlichen Kontrollen starke Verschmutzung und teilweise Verstopfung an Ihrem Abwasserkanal festgestellt. Die Firma HaPo GmbH sei mit der Reinigung beauftragt worden und habe diese im Oktober auch vorgenommen.
Die Entsorgungsbetriebe weisen darauf hin, dass private Abwasserleitungen ohnehin nicht durch die Stadt oder im Auftrag der Stadt arbeitende Firmen kontrolliert würden.

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8. Dezember 2005
Land-der-Ideen-Wettbewerb
Heilbronn für UNICEF-Kinderstadt-Idee ausgezeichnet
Ideenreich, zukunftsfähig und engagiert: Das verkörpern die 365 Orte im Land der Ideen. Einer dieser 365 Ideen-Orte ist Heilbronn als UNICEF-Kinderstadt. Die Orte sind Sieger eines Wettbewerbs zur Unterstützung der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 der Initiative Deutschland Land der Ideen, getragen von der Bundesregierung und der Wirtschaft. Am Wettbewerb 365 Orte im Land der Ideen hatten sich über 1200 Orte beteiligt. Dieser Tage wurden in Berlin durch den Bundesminister des Inneren, Wolfgang Schäuble, die Sieger vorgestellt.
Dass wir uns im kommenden Jahr als einer von 365 Orten im Land der Ideen präsentieren können, freut mich als Oberbürgermeister und Schirmherr der UNICEF-Kinderstadt Heilbronn besonders, reagierte OB Helmut Himmelsbach auf die Nachricht. Dies ist auch eine Auszeichnung für die überwältigende Spendenbereitschaft zahlreicher Menschen unserer Stadt und der Region, die mich mit Stolz und Genugtuung erfüllt.
Bernhard Winkler, UNICEF-Kinderstadt-Beauftragter, und Gaby Naumer, Leiterin der UNICEF-Arbeitsgruppe Heilbronn, erhoffen sich durch die Würdigung der UNICEF-Kinderstadt in Verbindung mit der Fußballweltmeisterschaft zusätzliche Impulse.
Der Wettbewerb 365 Orte im Land der Ideen ist eines von fünf Kernprojekten der Kampagne Deutschland-Land der Ideen, die im kommenden Jahr im In- und Ausland ein innovationsstarkes, modernes und weltoffenes Deutschlandbild präsentieren sollen. Ab Januar wird jeden Tag eine Idee der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Vorstellung des UNICEF-Kinderstadt-Projekts ist für den 6. Oktober 2006 vorgesehen.
Aus sämtlichen Bundesländern wurden 83 Unternehmen, 88 Forschungsinstitute, Schulen und Universitäten, 84 Museen, 80 Initiativen, kommunale Einrichtungen, Verbände und Vereine, 22 Feste, Festivals, Orchester und Theater sowie auch touristische Projekte ausgewählt.
Zu den Auswahlkriterien gehörte neben der Vermittlung der Leitbotschaft, die Anziehungskraft insbesondere für Familien, bislang unbekannte Aspekte, Erlebbarkeit der Idee vor Ort, Veranstaltungen mit einem besonderen Programm sowie herausragende Projekte für die Gesellschaft oder aus dem technologischen Bereich. Baden-Württemberg gehörte mit insgesamt 61 prämierten Ideen-Orten neben Nordrhein-Westfalen zu den Spitzenreitern der Ideen-Sammler.
Daten und Fakten aller Ideen-Orte sind in einem ab 2. Januar im Buchhandel erhältlichen Reiseführer enthalten. Außerdem werden die Orte in der Wochenzeitschrift Die Zeit in jeder Ausgabe vorgestellt und die Preisträger u.a. in den Medienservice für die Fußball-WM, zu der rund 15.000 Journalisten erwartet werden, als Themenpaket einbezogen.
Weitere Infos unter www.land-der-Ideen.de.

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12. Dezember 2005
Samstag, 17. Dezember
Bürgersprechstunde mit OB Himmelsbach
Die nächste Bürgersprechstunde bei Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach findet am Samstag, 17. Dezember, 9 bis 12 Uhr, im Rathaus statt. Interessenten melden sich bei Ankunft bitte im Sekretariat, 3. Stock, Zimmer 303.
Kann eine Frage nicht sofort beantwortet werden, so erhält der Fragesteller spätestens nach drei Wochen eine persönliche Antwort oder, bei komplexeren Sachverhalten, einen Zwischenbescheid.

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13. Dezember 2005
Schäden an der Rampenbrücke
Peter-Bruckmann-Brücke ab sofort nur noch dreispurig befahrbar
Die Peter-Brückmann-Brücke inklusive des Straßenzugs bis zur Einmündung der Karl-Nägele-Brücke ist ab sofort nur noch dreispurig befahrbar. Damit reagiert das Amt für Straßenwesen auf die Ergebnisse der turnusmäßigen Hauptuntersuchung: Dieser Brücken-TÜV hat bei der ursprünglich aus dem Jahr 1932 stammenden Rampenbrücke über die Hafenstraße starke Schäden und Versetzungen am westlichen Widerlager festgestellt. Aus Sicherheitsgründen haben wir uns für diese Sofortmaßnahme entschieden, so Hartmut Sugg, Leiter des Amtes für Straßenwesen. Aufgrund ihres hohen Alters sei die Brücke den starken Verkehrsbelastungen von derzeit 35.000 Fahrzeugen nicht mehr gewachsen.
In Fahrtrichtung stadtauswärts stehen weiterhin zwei Fahrspuren zur Verfügung, stadteinwärts nur eine Fahrspur. Lastkraftwagen dürfen die Brücke vorerst stadtauswärts gar nicht mehr befahren und werden über die Hafenstraße und die Neckargartacher bzw. Otto-Konz-Brücke auf die andere Flussseite gelenkt.
Um die marode Rampenbrücke für den Verkehr zu sichern, wird in den nächsten zwei Monaten eine zusätzliche provisorische Stütze errichtet: Auf der westlichen Seite wird eine vier Meter hohe Stahlkonstruktion die Brückenlast mit aufnehmen. Dieses Provisorium wird nach Schätzungen der städtischen Brücken-Fachleute mindestens 50.000 Euro kosten, dafür wird die Brücke aber auch noch einige Jahre befahrbar sein. Auch Lkw können dann die Brücke wieder nutzen.
Die Dreispurigkeit der Peter-Bruckmann-Brücke trifft das Amt für Straßenwesen nicht ganz unvorbereitet: Ohnehin war 2006 vorgesehen, die Fahrbahnbreite auf drei Spuren zu reduzieren, um Platz für einen breiteren Rad- und Gehweg zu schaffen. Dieser soll bis Frühjahr fertiggestellt sein.
Ein Testlauf hatte ergeben, dass stadteinwärts auch eine einspurige Verkehrsführung ausreicht.

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13. Dezember 2005
Sonntag, 22. Januar 2006
Sportlerehrung 2005 wieder im Theater
Am Sonntag, 22. Januar, findet um 18 Uhr im Großen Haus des Theaters Heilbronn am Berliner Platz die Sportlerehrung 2005 der Stadt Heilbronn statt. Dabei wird Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach Sportlerinnen und Sportler von Heilbronner Vereinen ehren, die sich im zu Ende gehenden Jahr durch hervorragende sportliche Leistungen ausgezeichnet haben.
Geehrt werden auch ältere Personen, die sich in Heilbronner Vereinen bzw. Sportorganisationen besondere Verdienste erworben haben.
Neben den Auszeichnungen gibt es auch ein unterhaltsames Rahmenprogramm. Der Eintritt ist frei, Eintrittskarten werden nicht vergeben. Im Anschluss lädt die Stadt im Theaterfoyer zum Stehempfang.

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15. Dezember 2005
Unterstützung für Streitschlichterhaus und Medienkisten
Friedrich-Niethammer-Stiftung vergibt Mittel für 2005
Das Streitschlichterhaus an der Helene-Lange-Realschule kann im Frühjahr 2006 eingeweiht werden. Mit einem weiteren Zuschuss in Höhe von 2000 Euro machte jetzt die Friedrich-Niethammer-Stiftung dafür den Weg frei. Die Unterstützung für das Streitschlichterhaus ist das seither größte Projekt der Stiftung, die Gesamtleistung beträgt jetzt 12.000 Euro.
Die Schülerinnen und Schüler bauen das Haus zusammen mit Lehrern in Eigenleistung. Es wird künftig ausgebildeten Streitschlichtern der siebten bis zehnten Klassenstufen als Streitschlichtungsort dienen. Die Streitschlichter helfen Schülern ihrer Schule bei der Konfliktbewältigung untereinander. Daneben wird das Haus auch als Versammlungsraum der Schülermitverwaltung, als Raum für Projektarbeit und für Elterngespräche genutzt.
Die Friedrich-Niethammer-Stiftung unterstützt in diesem Jahr auch das Projekt Medienkisten für Hauptschulen der Stadtbibliothek. Zudem werden wie in den vergangenen Jahren auch 2005 die Musikschulgebühren für Kinder, deren Eltern auf Unterstützung angewiesen sind, in voller Höhe von der Stiftung übernommen.
Die Friedrich-Niethammer-Stiftung erinnert an den Heilbronner Ehrenbürger und wurde nach dessen Tod im Jahr 1996 gegründet. Vorsitzende des Stiftungsbeirats ist Ursula Niethammer. Schwerpunkt der Stiftungsarbeit ist die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit. Dafür ist die Stiftung auch auf Spenden angewiesen, die entweder direkt Projekten zugute kommen oder das Stiftungsvermögen erhöhen, so dass auch in den kommenden Jahren aus Zinserträgen genügend Fördermittel zur Verfügung stehen.
Spenden an die Friedrich-Niethammer-Stiftung auf das Konto 859 bei der Kreissparkasse Heilbronn (BLZ 62050000). Bei Spenden zum Stiftungsvermögen bitte Zweck angeben.

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15. Dezember 2005
Stadt ist Gesellschafter bei der VHS gGmbH
VHS-Aufsichtsrat nimmt Arbeit auf
Unter dem Vorsitz von Bürgermeister Harry Mergel hat der Aufsichtsrat der neu gegründeten Volkshochschule Heilbronn gGmbH seine Arbeit aufgenommen. Die VHS so der Bürgermeister sei mit mehr als 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in 2004 und den rund 53.700 geleisteten Unterrichtseinheiten das Flaggschiff der Weiterbildung in Heilbronn. Er dankte insbesondere der langjährigen Vorsitzenden des Volkshochschul-Vereins, Dr. Elke Schulz-Hanßen, und der Direktorin, Dorothea Braun-Ribbat. Beide hätten die positive Entwicklung der VHS maßgeblich gefördert und geprägt.
Die VHS, so Mergel weiter, bewegt sich in einem Weiterbildungsmarkt, der sich rasant und gravierend verändert. Es gelte also, sich permanent neu zu positionieren und zu profilieren. Dieses und die dauerhafte Sicherung der Finanzierung der Einrichtung seien wichtige Aufgaben, die der Aufsichtsrat zu begleiten hätte.
In seiner Sitzung beriet das Gremium unter anderem über die Wirtschaftspläne 2005 und 2006, verabschiedete Geschäftsordnungen für den Aufsichtsrat und die Geschäftsführung und befasste sich mit der Honorar- und Gebührenordnung ebenso wie mit dem Mietvertrag für den Deutschhof-Nordbau.
In der vorausgegangenen Gesellschafterversammlung war die bisherige Direktorin der VHS, Dorothea Braun-Ribbat, zur Geschäftsführerin der VHS gGmbH gewählt worden. Mit der Gründung der VHS gGmbH, in der der VHS-Verein und die Stadt Gesellschafter sind, ging nach 86 Jahren die Vereinsträgerschaft für die Volkshochschule zu Ende.
Mitglieder des Aufsichtsrates sind neben Bürgermeister Harry Mergel (Vorsitzender), Dr. Elke Schulz-Hanßen (stellvertretende Vorsitzende), Stadträtin Roswitha Löffler, Stadtrat Jürgen Mosthaf, Stadtrat Markus Scheffler, der Leiter des Schul-, Kultur- und Sportamtes Rudolf Senghaas, die VHS-Vereinsmitglieder Monika Drautz, Stadtrat Uwe Ahrens und Otto Egerter, als Vertreter der Mitarbeiter, Betriebsratsvorsitzender Thomas Steigner sowie Ralf Steinbrenner, Bürgermeister der VHS-Außenstellengemeinde Leingarten. VHS-Direktorin Dorothea Braun-Ribbat ist Geschäftsführerin.

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15. Dezember 2005
Name aus alter Ehe kann neuer Familienname werden
Namensänderungen noch bis zum 12. Februar möglich
Ehegatten, die vor dem 12. Februar 2005 geheiratet haben, können noch bis zum 12. Februar 2006 für ihre gemeinsame Namensführung den Ehenamen aus einer früheren Ehe wählen.
Bis zum 12. Februar dieses Jahres konnten die Ehegatten nach deutschem Namensrecht als gemeinsamen Ehenamen entweder einen der Geburtsnamen wählen oder jeweils ihre bisherigen Namen behalten. Zusätzlich zu den bisherigen Möglichkeiten können seit dem 12. Februar die Ehegatten auch einen Ehenamen aus einer früheren Ehe zum neuen gemeinsamen Ehenamen wählen.
Beispiel: Die Ehegatten Franz Meier und Ilse Schmid geb. Kunz können trotz Eheschließung ihre bisherigen Namen so weiterführen. Sie können durch Erklärung beim Standesamt zum gemeinsamen Ehenamen aber auch einen der Geburtsnamen Meier oder Kunz oder nunmehr neu den früheren Ehenamen der Frau Schmid wählen.
Für alle Ehegatten, die am 12. Februar 2005 schon verheiratet waren und damit von der neuen Möglichkeit keinen Gebrauch machen konnten, hat der Gesetzgeber eine Frist bis zum 12. Februar 2006 vorgesehen, bis zu der diese Paare durch Erklärung beim Standesamt den früheren Namen aus einer Vorehe neu zum Ehenamen der bestehenden Ehe bestimmen können.
Ehegatten, welche eine entsprechende Änderung ihres Ehenamens beabsichtigen, werden gebeten, sich um eine rechtzeitige Namenserklärung beim Standesamt zu bemühen. Über die verschiedenen Möglichkeiten der Namensbestimmung sowie die Auswirkungen auf die Namen von Kindern informiert das örtliche Standesamt gerne ausführlich. Standesamt, Marktplatz 7, Zimmer 156, Tel. (07131) 56-27 46, standesamt@stadt-heilbronn.de.

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15. Dezember 2005
Drei Grundschulen im Stadtkreis können profitieren
Heilbronner Bürgerstiftung schreibt Wettbewerb für Sprachförderung aus
Die Heilbronner Bürgerstiftung schreibt einen Wettbewerb Qualifizierte Sprachförderung an Heilbronner Grundschulen aus. Wir wollen, so Dietmar Fütterer, Vorstandsvorsitzender der Heilbronner Bürgerstiftung, mit diesem Projekt zunächst drei Grundschulen im Stadtkreis die Chance geben, ihren Schülerinnen und Schülern eine zusätzliche und intensive Sprachförderung zu ermöglichen. Das Angebot richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler, die Schwierigkeiten beim Erwerb der deutschen Sprache haben. Sie sollen auf diesem Wege durch Zusatzangebote kompetent gefördert und an das Klassenniveau herangeführt werden, wie Harald Augenstein, Geschäftsführer der Akademie für Information und Management Heilbronn-Franken gGmbH (AIM), erläutert. Die AIM begleitet das zunächst auf eineinhalb Jahre angelegte Konzept fachlich.
Mit dem Projekt Qualifizierte Sprachförderung an Heilbronner Grundschulen, das die Bürgerstiftung mit insgesamt rund 130.000 Euro unterstützt, geht die Stiftung ihren Weg, die Integration von Migrantenkindern zu fördern, konsequent weiter, lobt Bürgermeister Harry Mergel. Schließlich kämen, so Schulamtsdirektor Hans-Joachim Pröchtel vom Kultusministerium Stuttgart und Schulamtsdirektorin Elke Laber-Steiner vom Schulaufsichtsamt Heilbronn immer häufiger Kinder unterschiedlicher sozialer und ethnischer Herkunft mit förderbedürftigen Sprachkenntnissen in die Schule, wo es eine schulische Herausforderung ist, diese Defizite auszugleichen.
Den damit verbundenen Problemen will nun die Heilbronner Bürgerstiftung mit dem Projekt Qualifizierte Sprachförderung an Heilbronner Grundschulen begegnen. Dabei sollen drei von 21 Heilbronner Grundschulen in einem ersten Schritt die Gelegenheit haben, zusätzliche Fördermöglichkeiten für ihre Schüler in Anspruch zu nehmen. Um jedoch eine gezielte Förderung zu erhalten und den nachhaltig angestrebten Erfolg zu sichern, können über den ausgeschriebenen Wettbewerb nur diejenigen Grundschulen von der Heilbronner Bürgerstiftung gefördert werden, die eine Konzeption vorlegen. Diese muss mit dem Unterricht der eigenen Schule eng verknüpft sein und erfolgversprechende Wege aufzeigen, wie sprachliche Defizite behoben werden können. Zusätzlich bietet die Bürgerstiftung den teilnehmenden Grundschulen den kostenfreien Besuch pädagogischer Fachseminare für ihre Lehrer an, um diesen insbesondere Hilfen bei der Entwicklung individueller Förderpläne und der Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Eltern zu geben. Schließlich ist der Kontakt zu den Eltern eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg dieser Sprachförderung, da sie es in der Hand haben, ob die Kinder die angebotenen Entwicklungsmöglichkeiten auch gerne annehmen.
Grundschulen, die sich an dem Projekt beteiligen möchten, können ihre Bewerbung bei der Heilbronner Bürgerstiftung, Schlizstraße 11, 74076 Heilbronn, bis zum 31. Januar 2006 einreichen. Die Auswahl erfolgt durch eine fünfköpfige Jury. Die Förderung ist vom 1. März 2006 bis zum 31. Juli 2007 vorgesehen. Nähere fachliche Auskünfte erteilen Nadja Mayk oder Margarete Schwab von der AIM-Akademie unter Telefon (07131) 39 09 73 86 bzw. unter mayk@aim-ihk.de. Dort kann auch die komplette Wettbewerbsausschreibung angefordert werden.

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16. Dezember 2005
Vertragsunterzeichnung
Kauf der ehemaligen Bahnflächen perfekt
Der Kauf von 27 Hektar ehemaliger Bahnflächen für knapp 15 Millionen Euro ist perfekt: Heute unterschrieben Vertreter der Stadt Heilbronn und der Firma aurelis Real Estate GmbH&Co. KG im Heilbronner Rathaus das umfangreiche Vertragspaket. Jetzt haben wir die Basis dafür geschaffen, dass auf diesen großen brachliegenden Flächen einmal eine Bundesgartenschau stattfinden und in den nächsten Jahrzehnten ein neuer Stadtteil, die Neckarvorstadt, entstehen kann, freute sich Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach.
Unterzeichnet wurde neben dem Kaufvertrag ein öffentlich-rechtlicher Vertrag über die Altlastenregelung sowie ein städtebaulicher Vertrag über die Entwicklung des Südbahnhofs, der von der Firma Aurelis selbst als neues Wohngebiet im Süden der Stadt vermarktet wird.
Seitens der Stadt Heilbronn unterschrieben Erste Bürgermeisterin Margret Mergen und Bürgermeister Ulrich Frey die Verträge, seitens der Firma aurelis die Regionalleiterin der Region Mitte, Alice Bühren, der Vertriebsleiter der Region Mitte, Björn Thiemann, und sein Mitarbeiter Matthias Dahm, der Leiter Projektentwicklung, Thomas Graf, sowie der Leiter des Sanierungsmanagements Süd-West der DB AG, Rolf Gerhardt.

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19. Dezember 2005
Cluss zwischen den Jahren
Wein, Zucker, Bier Die Familie Cluss in Heilbronn
In einem Vortrag stellt Peter Wanner vom Stadtarchiv am Mittwoch, 28. Dezember, 19.30 Uhr, die Familie Cluss im Adolf-Cluss-Kubus am Technischen Rathaus, Ecke Cäcilienstraße, Am Wollhaus vor.
Heilbronn im 19. Jahrhundert die Familie Cluss hinterlässt in vielen Bereichen Spuren in der Stadtgeschichte, beginnend mit Georg Andreas, dem ersten Cluss in Heilbronn. Sein Sohn, der Werkmeister Heinrich Cluss, ist auch als Weingärtner erfolgreich. Und auch die Enkel bieten interessante Biographien aus einer Zeit des Aufbruchs: Adolf Cluss, der Revolutionär und Architekt Washingtons, Henriette Cluss, verheiratet mit dem Zuckerfabrikdirektor Andreas Faißt, und schließlich August Cluss, der eine Brauerei gründet und den Namen Cluss für ein Jahrhundert mit Bier verbindet.
Der Vortrag des Leiters des Adolf-Cluss-Projekts wird illustriert durch Bilder und Fotografien aus den Sammlungen des Stadtarchivs, aber auch aus alten Familienalben der Clussschen Nachfahren.

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20. Dezember 2005
Stadt-Galerie Heilbronn
Stadt erteilt ECE Baugenehmigung
Der Zeitplan passt: Die Stadt Heilbronn hat die Baugenehmigung für die Stadt-Galerie erteilt. Die Realisierung des Projektes auf dem Landerer-Areal rückt jetzt mit großen Schritten näher. Der Baubeginn ist für März 2006 geplant, nach nur 20 Monaten Bauzeit wird das Einkaufszentrum im Herbst 2007 eröffnet.
Wir freuen uns sehr auf die Stadt-Galerie. Sie wird ein Blickfang für die Innenstadt und ein städtebaulicher Impuls sein, sagte Baubürgermeister Ulrich Frey, als er die Baugenehmigung an ECE-Projektentwickler Dr. Jan Röttgers übergab. Damit wird es gelingen, wieder mehr Kaufkraft aus der Region an die City zu binden und damit auch den heimischen Einzelhandel zu stärken, so Röttgers. Ausdrücklich lobte er die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt und sagte: Wir freuen uns auf Heilbronn.
Der Bauantrag ist am 18. August 2005 bei der Stadt eingegangen und in nur vier Monaten bearbeitet worden einschließlich aller Aspekte wie Brandschutz, Denkmalschutz, Baurecht, Erschließungsfragen usw., sagte Wilhelm Mattmüller, Leiter der Abteilung Baurecht.
Dem geplanten Bau liegt der aus einem städtebaulichen Wettbewerb hervorgegangene Siegerentwurf des Stuttgarter Architekturbüros Blocher Blocher und Partner zugrunde.
Vorgesehen sind drei elegante Verkaufsebenen mit bis zu 75 Fachgeschäften. Auf ca. 13.000 Quadratmetern Verkaufsfläche wird der neue Einkaufsmagnet einen attraktiven Branchenmix bieten. Bekannte große Labels werden in der Stadtgalerie ebenso Platz finden wie Einzelhändler aus der Region.
Besonderer Schwerpunkt wird auf dem Modebereich liegen. Geplant sind unter anderem ein gehobener Großtextiler, ein Anbieter aus dem Bereich Junge Mode, ein Sportfachmarkt, Schuh- und Lederwarengeschäfte, ein Lebensmittelmarkt, eine hochattraktive Markthalle mit einem breiten Frischeangebot und vielen Spezialitäten, Geschäfte für Spielwaren und Bücher sowie Anbieter aus den Bereichen Drogerie, Parfümerie, Optik, Reformhaus und Apotheke. Restaurants und Cafés werden das reichhaltige Angebot abrunden.

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22. Dezember 2005
Wegen der Feiertage
Müllabfuhr geändert
Wegen der Weihnachtsfeiertage muss die Abfallabfuhr in einigen Abfuhrgebieten geändert werden. Folgende Termine sind zu beachten:
Abfuhrgebiet/Abfuhrtermin Restmüll (bis 240 Liter):
74074 HN Mi, 28.12.
74076 HN Di, 27.12.
Horkheim Do, 29.12.
Kirchhausen Do, 29.12.
Klingenberg Do, 29.12.
Abfuhrgebiet/Abfuhrtermin Biotonne:
Biberach Di, 27.12.
Frankenbach Do, 29.12.
Neckargartach Di, 27.12.
Sontheim Mi, 28.12.
Die Abfallbehälter müssen am Abfuhrtag ab 7 Uhr zur Leerung am Straßenrand bereitstehen.

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22. Dezember 2005
Gefahren nicht unterschätzen - Vorschriften beachten
Vorsicht bei Feuerwerkskörpern
Auch das Jahr 2006 wird wieder mit Böllern und Raketen begrüßt werden. So schön und eindrucksvoll ein Feuerwerk ist, so gefährlich kann es auch sein. Da Verletzungen oder Brände durch Böller und Raketen keine Seltenheit sind, gelten für den Verkauf und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern einschränkende Vorschriften.
Das Ordnungsamt weist darauf hin, dass Feuerwerkskörper der Klasse II ausschließlich an Personen ab dem 18. Lebensjahr und nur ab dem 29. Dezember bis einschließlich 31. Dezember 2005 verkauft werden dürfen. Des weiteren dürfen diese Feuerwerkskörper nur von Erwachsenen an Silvester und Neujahr abgebrannt werden. Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr dürfen diese Gegenstände weder aufbewahren noch abbrennen. Ein Verkauf an diese Personen ist ebenfalls nicht zulässig.
Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern ist in der unmittelbaren Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen untersagt.
Wer gegen die genannten Vorschriften verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet wird. Im übrigen können unvorsichtige Feuerwerker wegen fahrlässiger Brandstiftung oder Körperverletzung belangt und zivilrechtlich zu Schadensersatz verpflichtet werden. Für Kinder und Jugendliche sind die Aufsichtspflichtigen verantwortlich.

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22. Dezember 2005
Mikrozensus 2006 des Statistischen Landesamtes
Ab Januar wieder Amtliche Haushaltsbefragungen
Ab Januar 2006 werden im Stadtkreis Heilbronn amtliche Haushaltsbefragungen im Auftrage des Statistischen Landesamtes zum so genannten Mikrozensus 2006 vorgenommen.
Im Mikrozensus werden seit 1957 grundlegende Daten über die Struktur der Bevölkerung, die Entwicklung des Arbeitsmarktes und die Art der Erwerbsbeteiligung im gesamten Bundesgebiet ermittelt. Jährlich werden ein Prozent aller Haushalte in Deutschland befragt, Rechtsgrundlage für die Befragung ist das Mikrozensusgesetz. Die Stichprobenauswahl für die Befragung erfolgt dabei nicht über Haushalte oder Personen, sondern über Gebäude.
Im Unterschied zu Vorjahren werden die Haushalte nicht mehr konzentriert im April und Mai befragt, sondern über das ganze Jahr verteilt. Die Interviewer kündigen sich schriftlich an und weisen sich mit einem Interviewer-Ausweis des Statistischen Landesamtes aus.
Um qualitativ zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, unterliegt ein Großteil der Fragen der gesetzlichen Auskunftspflicht. Es wird darum gebeten, auch die freiwilligen Fragen zu beantworten. Einzelheiten zu dieser Befragung erhalten die Haushalte durch entsprechendes Informationsmaterial.
Nähere Informationen zum Mikrozensus gibt es bei der Stadtverwaltung Heilbronn unter Telefon 07131/56-2063 oder 2727 und direkt beim Statistischen Landesamt.

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22. Dezember 2005
Vertragsunterzeichnung
Abstatt überträgt technische Betriebsführung für die Wasserversorgung der HVG
Der Gemeinderat von Abstatt hat beschlossen, der Heilbronner Versorgungs GmbH (HVG) die technische Betriebsführung für die Wasserversorgung zu übertragen. Am Dienstag dieser Woche wurde der Vertrag im Amtszimmer von Bürgermeister Rüdiger Braun unterzeichnet.
Stolz zeigte sich bei der Vertragsunterzeichnung HVG-Aufsichtsratsvorsitzende Margret Mergen, denn nun, so die Erste Bürgermeisterin der Stadt Heilbronn, nutzen bereits rund 30 Kommunen aus drei Landkreisen das technische Know-how der HVG.
Von Heilbronn aus wird seit längerer Zeit die Betriebsführung der Stadtwerke Lauffen a. N. GmbH und Weinsberg GmbH gesteuert. Darüber hinaus leistet die HVG Betriebsführungen in Eberstadt, Güglingen, Hardthausen, Jagsthausen, Langenbrettach, Roigheim, Widdern, Flein, Neuenstadt, Leingarten sowie in fünfzehn Kommunen im Landkreis Hohenlohe und in Bönnigheim im Landkreis Ludwigsburg. Damit ist die HVG neben den Betriebsführungen für die Gas- und Nahwärmeversorgung für ein Wasserversorgungsgebiet mit ca. 185.000 Einwohnern zuständig.
Mit der Verschärfung der Trinkwasserverordnung im Jahre 2003 ist für die Betreuung der Anlagen in der Trinkwasserversorgung qualifizierteres Personal notwendig und deshalb nützen mehr und mehr kleinere Kommunen die Erfahrung und Qualifikation der HVG.
Heilbronns Erste Bürgermeisterin Margret Mergen und Abstatts Rüdiger Bürgermeister Braun betonen die Vorteile interkommunaler Zusammenarbeit und ermuntern die HVG, ihr Engagement im kommunalen Bereich weiter zu vertiefen.
Die Vorteile des erweiterten HVG-Engagements in Abstatt nannte Geschäftsführer Ataman Turanli: Mit diesem Auftrag werden den Kunden Servicedienstleistungen in der Wasserversorgung aus kompetenter Hand zuverlässig angeboten. So könnten die Wünsche der Wasserabnehmer schneller erfüllt werden. Zur Versorgungssicherheit trage auch der 24-Stunden-Bereitschaftsdienst der HVG bei.
Die HVG ist seit Jahresbeginn für die technische Betriebsführung der städtischen Abwasserentsorgung in Heilbronn ebenfalls zuständig. Neben dem Kerngeschäft Gas-, Wasser-, und Wärmeversorgung bietet die HVG den Kommunen auch Betriebsführungen im Bereich der Abwasserentsorgung an. Darüber hinaus liegt die Betriebsführung des Heilbronner Hafens auch in der Verantwortung der HVG.

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