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Pressemitteilungen Dezember 2006

4. Dezember 2006

Abfall-Ratgeber 2007 kommt

Neue Gestaltung – „Sortierhilfe für Abfälle“ als Beilage

Ab der kommenden Woche wird der Abfall-Ratgeber für das Jahr 2007 an alle Haushalte der Stadt Heilbronn verteilt. Die aktualisierte und neu gestaltete Ausgabe dieser jährlich von den Entsorgungsbetrieben herausgegebenen Broschüre enthält wieder viele wichtige Informationen rund um die Abfallentsorgung in Heilbronn. Neu ist diesmal die Beilage einer „Sortierhilfe für Abfälle“. Die Verteilung der insgesamt rund 60 000 Abfall-Ratgeber erfolgt durch die Deutsche Post AG und soll bis Weihnachten abgeschlossen sein.

Lesbarkeit verbessert

Bei der umfassenden Neugestaltung des Abfall-Ratgebers wurde besonderer Wert auf die Verbesserung der Lesbarkeit gelegt. Insbesondere die Wahl einer größeren Schrift und eine klarere Strukturierung der Themen ermöglichen nun eine bessere Orientierung in der umfangreichen Beschreibung der Entsorgungsmöglichkeiten.

Sortierhilfe auf einen Blick

Auf vielfachen Wunsch aus der Bevölkerung wird in diesem Jahr als Beilage zum Abfall-Ratgeber auch eine separate „Sortierhilfe für Abfälle“ verteilt. Auf dieser Sortierhilfe ist übersichtlich und auf einen Blick dargestellt, welche Abfälle in die verschiedenen Abfallbehälter bzw. zu welchem Entsorgungssystem gehören.

Termine im Abfall-Kalender

Für jedes der insgesamt 11 Abfuhrgebiete im Stadtkreis wurde wieder eine gesonderte Ausgabe des Abfall-Ratgebers mit einem eigenen Abfall-Kalender für 2007 erstellt. Der abtrennbare Kalender befindet sich an der hinteren Umschlagseite des Ratgebers. Darin sind die jeweiligen Abfuhrtermine für Restmüll, Bioabfall und Grünabfall eingedruckt, in einigen Gebieten auch für Gelbe Säcke / Gelbe Tonnen.

Neu: Gelbe Tonne

Ende Januar 2007 werden die in einer ersten Bestellaktion angeforderten Gelben Tonnen ausgeliefert. Ihre Leerung erfolgt danach an den gleichen Terminen wie die Abholung der Gelben Säcke. Die Termine für die Abfuhr von Gelben Säcken / Gelben Tonnen konnten in den Abfuhrgebieten Böckingen, Neckargartach, 74072 HN, 74074 HN und 74076 HN wegen einer zusätzlich notwendigen Gebietsaufteilung nicht in den Abfall-Kalender eingedruckt werden. In diesen Abfuhrgebieten ist eine gesonderte Terminübersicht und eine (zum Teil neue!) Gebietsaufteilung in der Mitte des Abfall-Ratgebers eingeheftet. Die jeweils gültigen Termine sollten in den Abfall-Kalender übertragen werden.

Gestaffelte Verteilung

Ab dem 11. Dezember erfolgt die Verteilung des Abfall-Ratgebers in 74072 HN und Böckingen, ab dem 15. Dezember in 74076 HN sowie in den Stadtteilen Horkheim, Klingenberg und Sontheim und ab dem 19. Dezember in 74074 HN sowie in den Stadtteilen Biberach, Frankenbach, Kirchhausen und Neckargartach.

4. Dezember 2006

Stadtarchiv erweitert seine stadtgeschichtliche Ausstellung

Von Menschen und Motoren

Anfang Februar 2007 präsentiert das Stadtarchiv einen neuen Ausstellungsteil. Im Bereich der „Heilbronner Schauplätze“ entsteht ein neues Kabinett, das dem Besucher acht bedeutende Heilbronner Köpfe aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und damit Themen und Fragen dieser Zeit nahe bringt. „Nachdem die stadtgeschichtliche Ausstellung ‚Der Vergangenheit nachgespürt’ bereits im vergangenen Jahr um das 19. Jahrhundert erweitert wurde, nähert sich die Ausstellung mit der jüngsten Erweiterung weiter der Gegenwart“, so Bürgermeister Harry Mergel. Texte, Bilder, kleine Filme und verschiedene andere Exponate werden derzeit für die Ausstellung zusammengestellt und bearbeitet.

Einen Schwerpunkt in dem neuen Kabinett setzt der in Heilbronn geborene Wilhelm Maybach; seine Leistungen und Verdienste um die Motorisierung werden in einer interaktiven Station veranschaulicht. Die Flugpioniere Hellmuth Hirth und Alexander Baumann stehen einerseits für Innovation und technischen Fortschritt, aber auch für Verstrickung in Krieg und Gewaltherrschaft. Die Schriftstellerin Viktoria Wolff vertritt das reiche kulturelle Leben Heilbronns vor 1933 ebenso wie die Zerstörung der jüdischen Gemeinde und die Emigration. Heilbronn als Zeitungsstadt wird durch den Journalisten und Politiker Ernst Jäckh lebendig. In diese Traditionslinie gehört auch Theodor Heuss, zusammen mit Peter Bruckmann, Unternehmer und Mäzen, Politiker und Ästhet. Für die Rolle der Frauen steht schließlich Elly Heuss-Knapp, die sich in der kurzen Zeit ihres Heilbronner Wirkens für die Rechte der Frauen eingesetzt hat.

Die Ausstellung Heilbronner Schauplätze, die in großformatigen Bildern das alte Heilbronn vor seiner Zerstörung am 4. Dezember 1944 zeigt, muss für das neue Kabinett nicht verkleinert werden.

4. Dezember 2006

32 Architekturbüros sollen Ideen für Science Center einbringen

Europaweite Ausschreibung für den Hagenbucher

Die Stadt Heilbronn hat einen europaweiten begrenzt offenen Realisierungswettbewerb für den Umbau und die Erweiterung des Hagenbuchers ausgelobt. Durch das aufwändige Verfahren soll die bestmögliche Lösung für das Projekt, bis zum Jahr 2009 ein Science Center für Naturwissenschaft und Technik mit Experimentierstationen in dem ehemaligen Speichergebäude einzurichten, erzielt werden.

Am Wettbewerb teilnehmen können Architekten, Landschaftsarchitekten oder Innenarchitekten aus ganz Europa, die – durch die erfolgreiche Realisierung von Projekten und/oder die erfolgreiche Teilnahme an einem Wettbewerb - eine ausreichende Qualifikation nachweisen können. Bewerben sich mehr als 24 Büros, die die Kriterien erfüllen, dann entscheidet das Los. Zudem hat die Stadt Heilbronn acht weitere Büros ausgewählt, sich am Wettbewerb zu beteiligen, so dass insgesamt 32 Büros ihre Ideen für das Science Center einbringen können. Zu den eingeladenen Büros gehören Atelier Brückner, Stuttgart, Brückner und Brückner, Tirschenreuth, Max Dudler, Berlin, Lamott Architekten, Stuttgart, HG Merz GmbH Architekten und Museumsgestalter, Stuttgart/Berlin, Mattes und Partner sowie Müller Architekten, beide Heilbronn, und Jan Störmer und Partner, Hamburg.

Alle Bewerbungen müssen bis zum 5. Januar beim städtischen Hochbauamt vorliegen. Wer schließlich am Wettbewerb teilnehmen darf, muss seine Pläne und Modelle bis spätestens 16. März einreichen. Aus den vorgelegten Realisierungsentwürfen wählt eine achtköpfige Fachjury die Sieger aus. Insgesamt ist ein Preisgeld von 67.000 Euro ausgelobt, wovon 22.000 Euro für den 1. Preis vorgesehen sind.

6. Dezember 2006

Baumfällungen am Rotbach

Frankenbach

Das Amt für Straßenwesen muss in den kommenden Tagen am Rotbach in Frankenbach, im Bereich Alte Mühle, obere Neuwiesen, einige größere Bäume fällen.

Der Pappelbestand ist in diesem Bereich überaltert und birgt ein erhebliches Gefährdungspotential in sich.

Die Stadtverwaltung bittet um Beachtung.

6. Dezember 2006

Stadt zahlt Weihnachtsgeld an Heimbewohner

„Streit nicht auf Rücken der Betroffenen austragen“

Auch rund 1000 bedürftige Heimbewohner im Stadtkreis Heilbronn erhalten ein Weihnachtsgeld in Höhe von 36 Euro pro Person. Diese Entscheidung hat die Heilbronner Stadtverwaltung getroffen, nachdem der Sozialausschuss des Städtetages Baden-Württemberg eine entsprechende Empfehlung an den Städtetags-Vorstand abgegeben hat.

Die Stadtverwaltung bleibt zwar weiterhin bei der Meinung, dass diese vom Bund beschlossene Sozialleistung nicht einfach den Kommunalfinanzen aufgebürdet werden dürfe. „Wir wollen diesen Streit aber nicht auf dem Rücken der Betroffenen austragen“, so Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach. Bürgermeister Harry Mergel hatte sich bei der heutigen Sitzung des Sozialausschusses für diese Position stark gemacht.

6. Dezember 2006

Ausbildung zum Feuerwehrmann

Handwerkliches Geschick gefragt

Sie lernen tauchen, funken, mit der Motorsäge umgehen - und müssen vor allem topfit sein. „Das Sportabzeichen in Silber und das Rettungsschwimmabzeichen gehören zur Grundausbildung des Feuerwehrmanns“, sagt der für die Ausbildung zuständige Brandoberinspektor Hellmuth Kling von der Heilbronner Berufsfeuerwehr.

Im Oktober haben zehn Auszubildende ihre Lehre bei der Hauptfeuerwache in der Beethovenstraße begonnen. In den ersten sechs Monaten, der Feuerwehrgrundausbildung, geht es erst einmal um die grundlegenden Dinge wie Atemschutz, Strahlenschutz, Umweltschutz, um Sanitätsausbildung und Sprechfunkerausbildung.

„Wer Feuerwehrmann werden will, sollte bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung haben – möglichst eine, die der Feuerwehr dienlich ist, wie Kfz-Mechaniker, Schlosser oder Elektriker“, sagt Kling.

Von Anfang an wird auf speziellen Übungsgeländen der Ernstfall geprobt. Bereits in den ersten Wochen müssen die Auszubildenden einen wahren Härtetest bestehen: die Ausbildung zum Feuerwehrtaucher. Sie dauert gut einen Monat. „Die Heilbronner Feuerwehr ist für die Wasserrettung im Stadt- und Landkreis zuständig. Deshalb ist diese Ausbildung für jeden Feuerwehrmann zwingend notwendig“, so Kling. Da muss dann schon mancher gleich am Anfang das Handtuch werfen, weil er fürs Tauchen nicht geeignet ist.

Nach der Grundausbildung schließt sich eine elfmonatige berufspraktische Ausbildung an. „In dieser Phase erproben die Auszubildenden das Erlernte in der Praxis“, erklärt Kling. Sie übernehmen beispielsweise Brandsicherheitswachen wie etwa im Theater oder in der Harmonie, haben Wach- und Ersatzdienst oder sind bei Einsätzen mit dabei.

Nach 18 Monaten folgt ein Laufbahnlehrgang an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal. Der einmonatige Kurs endet mit der Prüfung für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst. Hinzu kommen dann noch zwei Monate Ausbildung zum Rettungssanitäter mit Praktika beim Deutschen Roten Kreuz, im Krankenhaus oder bei einem anderen Rettungsdienst.

6. Dezember 2006

Modellprojekt "Sprachförderung in Heilbronner Kindergärten"

Positive Bilanz nach einem Jahr

Vor rund einem Jahr ist das Modellprojekt "Sprachförderung in Heilbronner Kindergärten" unterzeichnet worden. Dabei sicherte die Dieter Schwarz Stiftung zusammen mit der Akademie für Information und Management (AIM) allen Kindergartenträgern in Heilbronn zu, ihre Einrichtungen in den Jahren 2006 bis 2008 bei der Sprachförderung mit 420.000 Euro und Sachkompetenz zu unterstützen. „Die Sprachförderung hat in allen Kindertageseinrichtungen einen neuen Stellenwert bekommen“, zieht Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach positive Bilanz. „Kinder mit Sprachdefiziten bekommen nun schneller gezielte Hilfe.“

Das zurückliegende Jahr wurde insbesondere dazu genutzt, Erzieherinnen und Erzieher in frühkindlicher Sprachförderung und interkultureller Kompetenz bei der AIM schulen zu lassen. Rund 100 Erzieherinnen aller Kindergartenträger haben dieses Jahr die 12-tägigen Kurse besucht. „Damit sind nun in fast allen Kindergärten ausgebildete Fachkräfte für frühkindliche Sprachförderung beschäftigt, die wiederum ihr neu erworbenes Wissen an die Kolleginnen und Kollegen weitergeben können“, so Bürgermeister Harry Mergel.

Durch das Projekt gehört die Sprachstandsdiagnose mittlerweile in fast allen Kindergärten zum Standard. Zudem haben die meisten Einrichtungen dank der Unterstützung der Schwarz Stiftung die Materialien zur Sprachförderung wie Bücher, CDs, Spiele aufgestockt. Jedem Kindergarten stehen pro Projektjahr 300 Euro für diesen Zweck zur Verfügung. Viele Kindergärten greifen auch auf die Dienste der Lesepaten zurück. Vorlesen hat dadurch mehr Gewicht bekommen.

Ein Ziel des Projekts war es, auch die Eltern bei der Sprachförderung einzubeziehen. Gerade letzten Monat ist daher im städtischen Kindergarten Ellwanger Straße ein Deutschkurs für Eltern mit Migrationshintergrund angelaufen, weitere Kurse sind in der Innenstadt sowie in Böckingen und Sontheim geplant.

Um die Qualität der Sprachförderung zu vereinheitlichen und zu sichern, sollen sich die Kindertageseinrichtungen ab Frühjahr an Leitsätzen zur Sprachförderung und –erziehung orientieren, die in diesem Jahr erarbeitet wurden.

7. Dezember 2006

Zulassungsstelle Stadtkreis geschlossen

Montag, 11. Dezember

Wegen einer Systemumstellung bleibt die Kfz-Zulassungsstelle der Stadt Heilbronn am Montag, 11. Dezember für den Publikumsverkehr geschlossen.

7. Dezember 2006

Heilbronn aus der Vogelperspektive

Luftbilder zum Bestellen

Beim Vermessungs- und Katasteramt liegen jetzt neue Luftbilder vom gesamten Stadtgebiet vor, die auch bestellt werden können. Die Bilder stammen von einer Befliegung vom 8. April dieses Jahres und können auf Wunsch so bearbeitet werden, dass nur ein kleines Gebiet zu sehen ist.

Eine Befliegung des gesamten Stadtgebietes wird ca. alle drei Jahre vom Vermessungs- und Katasteramt in Auftrag gegeben. Die Senkrechtaufnahmen dienen in erster Linie der Bestandsaufnahme des gesamten Stadtgebietes zu einem bestimmten Zeitpunkt und dokumentieren die Veränderungen der baulichen Situation gegenüber früheren Befliegungen. Neben den Bauämtern bei Projektvorbereitungen greift auch die Feuerwehr bei einem Notfalleinsatz auf die Bilder zurück, um sich rasch ein Bild von der Situation vor Ort zu machen.

Zudem liegen beim Vermessungs- und Katasteramt auch Schrägluftbilder von der Gesamtstadt und allen Stadtteilen zu dokumentarischen Zwecken vor. Auch diese Bilder können wie die Senkrechtbilder bestellt werden: Vermessungs- und Katasteramt, Service-Center, Technisches Rathaus, 2. Etage, Zimmer B 2.31.1, Cäcilienstraße 49, Telefon 07131/56-2822, Fax 07131/56-162822, E-Mail: vermessung-service@stadt-heilbronn.de Die Senkrechtaufnahmen kosten auf Fotopapier in DIN A4 15 Euro und in DIN A3 25 Euro. Gegen geringen Aufpreis können die Bilder auch auf Dekorplatte aufgezogen werden. Die Schrägluftbilder kosten 30 Euro für ein DIN A4-Format und 50 Euro für ein DIN A3-Format.

7. Dezember 2006

Städtische Einrichtungen bieten Geschenkideen an

Für den weihnachtlichen Gabentisch

Wer noch Anregungen zum Thema Weihnachtsgeschenke braucht, für den lohnt sich ein Blick auf städtische Einrichtungen und die Eigenbetriebe der Stadt. In der Folge eine Auswahl an Ideen.

Theatergutscheine oder ein Theaterabonnement fürs Große Haus, das Kleine Haus oder fürs Komödienhaus sind sicher eine gelungene Überraschung unterm Gabentisch. Auch auf der Suche nach Ausgefallenerem kann man fündig werden. So bietet das Heilbronner Stadtarchiv die Reihe „Heilbronnica multimedial“ an. Die fünfte Ausgabe beispielsweise stellt unter dem Titel „Silber und Seife“ Werbefilme der Heilbronner Firmen Bruckmann und Flammer vor und ist für 20 Euro erhältlich. Auf der Nummer sieben, „Raum, Klänge, Cluss“ sind für neun Euro Audio-Features von Heilbronn und Washington D.C. im 19. Jahrhundert zu bestaunen. Brandneu: die „heilbronnica 3“ mit Themen zur Historie der Stadt für 19,50 Euro. Auch die Städtischen Museen haben eine große Auswahl an Katalogen im Angebot.

Wer das Lesen fördern will, schenkt für 20 Euro einen Gutschein für ein Jahr Bibliotheksbenutzung – das Ganze inklusive Regenschirm, der für zehn Euro auch separat zu erwerben ist. Bücher selbst gibt es bei der Stadt zuhauf. Allein das Stadtarchiv bietet über 100 Titel für historisch Interessierte, vom Standardwerk über den Kiliansturm zu 25 Euro oder über die Stadtgeschichte für 14,90 Euro. Auf zehn Bände angelegt ist die Stadtchronik, die zwischen 17 und 34 Euro je Band kostet.

Auch ein Käthchenroman ist dabei: Robert Frankenbergs „Das Käthchen von Heilbronn“. Der Roman aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert hat rund 3200 Seiten, 100 farbige Abbildungen und schlägt bis 1. Januar 2007 mit 70 Euro zu Buche. Danach kostet das im Kleist-Archiv Sembdner erhältliche fünfbändige Werk 90 Euro. Dort gibt es auch das ideale Geschenk für Gymnasiasten: Die Lebensgeschichte Heinrichs von Kleist für acht Euro. Neu im Programm ist das „Tagebuch der Marianne von Preußen“ für 15 Euro. Die Geschichte einer verbotenen Liebe durfte bis 1990 nicht veröffentlicht werden.

Bei der Heilbronn Marketing GmbH findet sich gleich eine ganze Palette möglicher Weihnachtsgaben. Krawatten, Halstücher, Schirme, und Tassen sind ebenso im Angebot wie Wein- und Sektpräsente – beispielsweise mit dem Rizzi-Motiv der Heilbronner Stadtbahn – oder Schlüsselanhänger, Taschenmesser und Heilbronn-Impressionen auf CD-ROM. Außerdem dabei: Käthchenpuppen ab 14,95 Euro, Käthchenzöpfe aus Schokolade und Salzsäckchen. Auch Geschenkpackungen mit Wein und Gläsern sind für Preise zwischen 11,50 und 23,80 Euro zu haben. Weiterhin gibt es Gutscheine für Segelflug-Wochenenden und viele andere Pauschalangebote.

Info: Hier können Sie die Geschenke erwerben:
Theater Heilbronn
Berliner Platz 1
74072 Heilbronn
Telefon: 07131/56-3000
Telefax: 07131/56-3139

Stadtarchiv Heilbronn
Eichgasse 1
74072 Heilbronn
Telfon: 07131/56-2290
Telefax: 07131/56-3195

Städtische Museen Heilbronn
Deutschhofstraße 6
74072 Heilbronn
Telefon: 07131/56-2295
Telefax: 07131/56-3194

Stadtbibliothek Heilbronn
Berliner Platz 12 (im K3)
74072 Heilbronn
Telefon: 07131/56-2663
Telefax: 07131/56-2950

Kleist-Archiv Sembdner
Berliner Platz 12 (im K3)
74072 Heilbronn
Telefon: 07131/56-2668
Telefax: 07131/ 56-3699

Heilbronn Marketing GmbH
Kaiserstraße 17
Telefon: 07131/56-2270
Telefax: 07131/56-3349

11. Dezember 2006

Broschüre informiert über Zukunftsprojekte

Stadtentwicklungsplan Heilbronn 2020

Ob Familienfreundliches Heilbronn, Neue Mitte und Neckarvorstadt oder Stadtbahn – diese und andere Zukunftsprojekte des Stadtentwicklungsplans „Heilbronn 2020“ präsentiert die Stadtverwaltung ab sofort in einer reich bebilderten Broschüre.

Auf 44 Seiten bietet die Publikation mit rund 70 Bildern und Grafiken einen anschaulichen Überblick über die mittel- und langfristigen kommunalpolitischen Planungen, die Gemeinderat und Stadtverwaltung in den nächsten Jahren verfolgen werden. Die Fortschreibung des bisherigen Stadtentwicklungsplans „Heilbronn 2000Plus“ wurde im Februar dieses Jahres vom Gemeinderat beschlossen und ist damit Richtschnur für das Verwaltungshandeln und Orientierungshilfe für die Bürgerinnen und Bürger sowie für Wirtschaft, Kultur und Medien.

Der Stadtentwicklungsplan „Heilbronn 2020“ beschreibt neben den oben genannten drei Leitprojekten insgesamt 15 weitere Handlungsfelder, die in Leitbildern und Zielen der Kommunalpolitik konkretisiert werden. Dazu gehören beispielsweise Rahmenbedingungen wie die demographische Entwicklung, Veränderungen der Wirtschaftsstruktur, der gestiegene Stellenwert der Aus- und Weiterbildung oder auch neue Anknüpfungspunkte im kulturellen Leben.

Kostenlos erhältlich ist die druckfrische Broschüre in den acht Bürgerämtern sowie hier auf der Website.

Stadtentwicklungsplan Heilbronn 2020

Maßnahmenkatalog zum Stadtentwicklungsplan Heilbronn 2020

11. Dezember 2006

Strafen gegen Fahrradrowdies

Verstärkte Kontrollen in den Fußgängerzonen

In den letzen Wochen mehren sich bei der Heilbronner Stadtverwaltung Beschwerden wegen grob verkehrswidrigem Verhalten von Radfahrern in den Fußgängerzonen. Das Ordnungsamt nimmt dies zum Anlass, auf die geltenden Verkehrsregeln für Radfahrer hinzuweisen und darum zu bitten, gerade in der Vorweihnachtszeit in den stark frequentieren Fußgängerzonen auf die Einhaltung der Verkehrsregeln zu achten.

Die Heilbronner Fußgängerzonen sind seit der baulichen Umgestaltung zum Radfahren grundsätzlich freigegeben. Allerdings gilt auch hier das gegenseitige Rücksichtnamegebot. Fußgänger dürfen weder gefährdet noch behindert werden. Insbesondere ist für Radfahrer innerhalb der Fußgängerzonen Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben. Wer schneller fährt, als die Fußgänger laufen, der ist bereits zu schnell. Wird die Fußgängerzone schneller als mit Schrittgeschwindigkeit befahren, muss mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 15 Euro gerechnet werden. Kommt die Gefährdung eines Fußgängers hinzu, droht ein Verwarnungsgeld von 20 Euro.

11. Dezember 2006

Schließung der Müllbehandlungsanlage angekündigt

Entsorgungssicherheit und Preisstabilität bleiben für Heilbronn-Hohenlohe erhalten

Auch nach der vom EnBW-Konzern angekündigten Stilllegung der Entsorgungsanlage im Heilbronner Osthafen besteht für den Raum Heilbronn-Hohenlohe weiterhin Entsorgungssicherheit. Auch die Müllgebühren werden durch diese Stilllegung nicht steigen. Heilbronns Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, der Heilbronner Landrat Detlef Piepenburg und sein Hohenloher Kollege Helmut Jahn verweisen dabei auf eine Zusicherung der Anlagenbetreiberin T-plus GmbH, einer EnBW-Tochtergesellschaft, die Entsorgung der jährlich 100.000 Tonnen Restmüll aus den drei Kreisen wie vertraglich vereinbart bis 2015 sicherzustellen. Es sei nun Sache des Betreibers, im Rahmen der in Baden-Württemberg geltenden Rechtsvorschriften andernorts alternative Entsorgungswege zu finden. „Bedauerlich sind hingegen der Verlust von Arbeitsplätzen sowie das Scheitern einer innovativen Entsorgungstechnologie“, sind sich die drei Kommunalvertreter einig.

Die Entsorgungsanlage der Firma T-plus ging in Heilbronn im Juni 2005 in Betrieb. Die biologisch-mechanische Behandlungsanlage (BMA) sollte alle verwertbaren Stoffe aus dem angelieferten Restmüll abtrennen, nur der nicht verwertbare Anteil als so genanntes Geostabilat auf der Heilbronner Deponie Vogelsang abgelagert werden. Trotz permanenter Verbesserungen arbeitete die Anlage technisch nicht einwandfrei, was immer wieder zu Beschwerden aus der Bevölkerung wegen Geruchsbelästigung führte.

Die Firma T-plus war nach einer europaweiten Ausschreibung der Entsorgungsleistungen mit der neuartigen Anlage zum Zug gekommen. Gegenüber der früher geplanten Verbrennung konnten die drei Kreise dadurch Einsparungen von jährlich vier Millionen Euro erzielen.

12. Dezember 2006

Holzversteigerungen in Biberach und Kirchhausen

Samstag, 16. Dezember

Am Samstag, 16. Dezember, kommen in Biberach und Kirchhausen Flächenlose und Brennholz lang zur Versteigerung. Treffpunkt für die Versteigerung in Biberach ist um 9.30 Uhr der Waldparkplatz hinter der Hundeschule. Die Versteigerung in Kirchhausen beginnt um 14 Uhr an der MAX-Hütte. Der nächste Verkauf in Kirchhausen findet voraussichtlich Ende Januar statt.

Weitere Informationen erteilen das Forstamt im Rathaus unter Tel. (07131) 56-41 43 und das Forstrevier Heilbronn-West unter Tel. 0175/2 22 60 48.

12. Dezember 2006

SLK-Aufsichtsrat und Gesellschafter stehen zu vier Klinikstandorten

Suche nach neuer Geschäftsführung beginnt sofort

Die Heilbronner SLK-Kliniken GmbH hält an allen vier Standorten der Gesellschaft fest, also auch an der Klinik am Plattenwald. Das im Mai beschlossene medizinische Konzept wird konsequent umgesetzt. Das beschloss der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am Montagabend.

Nach intensiver Diskussion des von der Geschäftsführung in der letzten Sitzung ins Spiel gebrachten Drei-Standorte-Vorschlags sieht der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, Landrat Detlef Piepenburg, keine Veranlassung, von der getroffenen Entscheidung abzurücken. Es hätten sich keine neuen überzeugenden Argumente für nur drei Standorte gefunden. Im Hinblick auf den Antragsstau beim Land sei es dringend an der Zeit, die Förderanträge für die Realisierung des beschlossenen medizinischen Konzepts zu stellen, damit die Umsetzung zügig angegangen werden könne, betont der Landrat.

Nachdem sich die Vertreter des Gesellschafters Landkreis Heilbronn eindeutig gegen eine erneute Untersuchung ausgesprochen haben, hält der SLK-Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, eine weitere Überprüfung einer Zusammenlegung der Häuser am Gesundbrunnen und am Plattenwald für nicht zielführend. Vor diesem Hintergrund sei eine weitere Verzögerung der Umsetzung des neuen medizinischen Konzeptes der SLK-Kliniken nicht vertretbar, erklärt OB Himmelsbach.

Nach diesem eindeutigen Bekenntnis zu den vier Klinikstandorten werde nun unverzüglich die Suche nach einer Nachfolge für die Geschäftsführerin, Dr. Susanne Schlichtner, angegangen. Hieran führe kein Weg vorbei, nachdem die Geschäftsführerin die Aufnahme von Vertragsverhandlungen vom Bekenntnis der Gesellschafter zu drei Standorten abhängig gemacht habe.

13. Dezember 2006

Besuch von städtischen Mitarbeitern aus Béziers

Delegation der französischen Partnerstadt in Heilbronn

Noch bis einschließlich Samstag besucht eine Gruppe von städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem französischen Béziers Heilbronn. Erste Bürgermeisterin Margret Mergen hieß die 13 Gäste mit einer auf französisch gehaltenen Rede willkommen und wünschte ihnen einen angenehmen und unvergesslichen Aufenthalt, der sie immer gern an Heilbronn zurückdenken lassen wird.

Auf die Gäste aus der Partnerstadt Béziers wartet in den kommenden Tagen ein abwechslungsreiches Programm: Neben dem Besuch des Weinguts Gall und einer anschließenden Salsaparty in der „Zigarre“ stehen Führungen über den Bad Wimpfener Weihnachtsmarkt, durch Öhringen und das Heilbronner Stadttheater sowie Ausflüge zum Auto- und Technikmuseum Sinsheim und ins Neckarsulmer Brauhaus auf dem Plan. Auch der Besuch bei diversen Ämtern der Stadtverwaltung ist ein Programmpunkt.

Der Besuch aus Béziers in Heilbronn hat Tradition: Etwa alle zwei Jahre kommt eine Delegation aus der französischen Partnerstadt nach Deutschland. Im jährlichen Wechsel besucht dann eine Gruppe städtischer Beschäftigter aus Heilbronn Béziers.

14. Dezember 2006

Stadt steigert Ausbildungsquote

97 neue Azubis im Jahr 2006

97 junge Frauen und Männer haben in diesem Jahr ihre Ausbildung bei der Stadt Heilbronn begonnen, - sieben mehr als ursprünglich geplant und zwei weitere werden im kommenden Jahr folgen. „Damit setzt die Verwaltung den Beschluss des Gemeinderats vom Dezember vergangenen Jahres um, die Zahl der Auszubildenden bei der Stadt Heilbronn um zehn Prozent zu erhöhen, und kommt ihrer Verantwortung als einer der größten regionalen Arbeitgeber nach“, so Erste Bürgermeisterin Margret Mergen.

Zusätzlich wurden oder werden eingestellt: zwei Forstwirte, eine Fotografin beim Stadtarchiv, ein Diplom Sozialpädagoge, ein Diplom Sozialwirt, ein Diplom Sozialpädagoge im Anerkennungsjahr, zwei Praktikanten an der Paul-Meyle-Schule und ein Elektroniker Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik.

Auch für die meisten der 23 Azubis, die in diesem Jahr erfolgreich ihre Prüfung abgelegt haben, ist mittlerweile eine befriedigende Lösung gefunden. Nachdem zunächst 22 im Anschluss an ihre Ausbildung eine sechsmonatige Weiterbeschäftigung garantiert worden war, konnten mittlerweile fünf in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis übernommen werden. Weitere fünf konnten sich über eine nochmalige Verlängerung ihres befristeten Arbeitsverhältnisses freuen. Nochmals fünf sind mittlerweile auf eigenen Wunsch ausgeschieden, um eine weiterführende Schule zu besuchen oder ein anderes Stellenangebot anzunehmen. Und für sieben wird noch nach Möglichkeiten einer Weiterbeschäftigung über die Sechsmonatsfrist hinaus gesucht.

Neben den klassischen Ausbildungsberufen in der Kernverwaltung bietet die Stadt ein breites Spektrum an technischen und sozialen Berufen. Die meisten Ausbildungsplätze stellt die Stadt Heilbronn in den sozialen Berufen zur Verfügung. 48 junge Leute bereiten sich ab diesem Jahr auf den Beruf der Erzieherinnen bzw. des Erziehers und der Kinderpflegerin bzw. des Kinderpflegers vor. 16 Ausbildungsplätze hatte die Stadt im Bereich der Verwaltung zu vergeben, davon haben sieben angehende Verwaltungsfachangestellte einen Platz erhalten sowie acht künftige Kauffrauen für Bürokommunikation.

In den technischen Berufsfeldern erlernen 18 neue Auszubildende ihr Handwerk. Zwei Bühnenmalerinnen und eine Fachkraft für Veranstaltungstechnik arbeiten zum Beispiel beim Theater, im Stadtarchiv lässt sich eine junge Frau zur Fotografin ausbilden. Den übrigen Jugendlichen bietet die Stadt die Gelegenheit, den Beruf des Gärtners, des Metallbauers, des Tischlers, des Vermessungstechnikers, des Raumausstatters, des Zimmerers, des Elektronikers, des Forstwirts, des Kfz-Mechatronikers und einer Fachkraft für Abwassertechnik zu erlernen.

14. Dezember 2006

Erste Grundschule probt Ganztagesbetreuung

„Heilbronner Weg“

Im Mai hatte der Heilbronner Gemeinderat den umfassenden Ausbau von Ganztagsangeboten an allen Schularten bis zum Jahr 2010 beschlossen („Heilbronner Weg“), bereits zum neuen Schuljahr hat die Elly-Heuss-Knapp-Grund-und Hauptschule als erste Grundschule im Raum Heilbronn ein umfassendes Betreuungsangebot auf die Beine gestellt. „Die hier geleistete Arbeit ist wegweisend“, lobte Bürgermeister Harry Mergel bei einer Vor-Ort-Besichtigung. An der Grundschule im Stadtteil Böckingen werden die Kinder gegen ein geringes Entgelt von maximal 7.15 Uhr bis 16.30 Uhr – für diesen Zeitraum werden 84 Euro pro Monat fällig - unterrichtet, verköstigt und betreut. Das Angebot an der Schule konnte aufgebaut werden, nachdem sie sich erfolgreich für das Jugendbegleiterprogramm des Landes beworben hatte. Unter Trägerschaft der Diakonie sind sowohl pädagogische Fachkräfte der Diakonie als auch 13 ehrenamtliche Jugendbegleiter im Einsatz. Rund 50 der 150 Grundschulkinder nehmen das ganze Angebot oder einzelne Kurse wahr. Die Anregungen für den Ausbau der Ganztagesbetreuung, so Schulleiterin Angelika Biesdorf, kamen vor allem aus der Elternschaft, die positive Erfahrungen mit dem schon länger laufenden Ganztagesbetrieb im Hauptschulbereich gemacht hatte. Das Angebot finanziert sich neben den Elternbeiträgen aus Zuschüssen der Stadt Heilbronn (75 000 Euro), des Landes Baden-Württemberg und der Heilbronner Bürgerstiftung. Ziel: „Offenes Angebot“ ab dem neuen Schuljahr Die positive Resonanz auf das Betreuungsangebot haben die Schule und die Stadtverwaltung als Schulträger veranlasst, ab dem Schuljahr 2007/2008 die Elly-Heuss-Knapp-Grundschule als „Ganztagesschule in offener Angebotsform“ weiter zu entwickeln. Dann soll nicht mehr wie bisher der Unterricht ausschließlich vormittags und die Betreuungsangebote nachmittags laufen, sondern der Tagesablauf soll flexibler gestaltet werden. Hierzu hat die Schulleitung bereits ein pädagogisches Konzept entwickelt. Falls das Land Baden-Württemberg diesen Antrag genehmigt, erhält die Schule für jede Ganztagesgrundschulklasse vier zusätzliche Lehrerwochenstunden, was die pädagogische Versorgung weiter verbessern würde. Weitere Schulen machen mit Aber nicht nur die Elly-Heuss-Knapp-Grundschule, auch weitere Heilbronner Schulen haben den Einstieg in die Ganztagesbetreuung gewagt: An der Rosenau-Grund- und Hauptschule befindet sich die Ganztagesschule seit Schuljahresbeginn im Aufbau. Hier erproben die Klassenstufen 4, 5, 6 und 7 das neue Angebot. Durchstarten kann die Rosenauschule im nächsten Schuljahr, dann wird die derzeit im Bau befindliche Mensa in Betrieb gehen. Am Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium im Stadtteil Böckingen erproben die Klassen 5 und 6 den Ganztagesbetrieb. Auch hier ist eine Mensa im Bau, die ab dem kommenden Schuljahr den Ausbau des Angebots ermöglichen wird. Ab September 2007 nehmen zudem, ebenfalls nach Fertigstellung der Mensen, die Gerhart-Hauptmann-Schule – hier nur der Hauptschulbereich -, das Theodor-Heuss-Gymnasium und das Mönchseegymnasium den Ganztagesbetrieb auf. Zusammen mit den fünf Haupt- und zwei Sonderschulen, die als Brennpunktschulen schon länger Ganztagesschulen sind, werden dann zwölf der 32 Heilbronner allgemeinbildenden Schulen im Ganztagsbetrieb geführt. „Mit diesen Zahlen können wir uns auch im Landesvergleich sehen lassen, aber auch die Qualität der Betreuungsangebote ist beachtlich“, betont Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach – zumal ein weiterer Ausbau angedacht ist: Im September 2007 könnten noch weitere Grundschulen in Heilbronn in den Ganztagesbetrieb einsteigen, ab September 2008 weitere Schulen. Der „Heilbronner Weg“ - eine neue Dimension Kerngedanke des "Heilbronner Weges" ist die Zusammenlegung von Jugendhilfeangeboten und schulischen Betreuungsangeboten sowie die Ergänzung um ehrenamtlich getragene Angebote ("Jugendbegleiter") zu einem umfangreichen Gesamtangebot. Ziel ist es, allen Familien, die eine Ganztagesbetreuung wünschen, eine solche zu ermöglichen. Hintergrund dafür sind gesellschaftliche Entwicklungen: die Forderung nach einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und nach der besseren Integration von sozial benachteiligten Kindern, die angestrebte Qualitätssteigerung der Schulen und angesichts der demographischen Entwicklung der Wettstreit der Regionen, die Aufgabe, sich als familienfreundlich zu profilieren. Nachdem das Land und der Städtetag Baden-Württemberg vor diesem Hintergrund im November 2005 eine Grundsatzvereinbarung abgeschlossen haben, den Ausbau der Ganztagesbetreuung voranzutreiben, stellt sich Heilbronn nun mit dem „Heilbronner Weg“ dieser Aufgabe. 6,6 Millionen Euro werden in den nächsten Jahren investiert, davon 5,7 Millionen in Schulbauten und rund 969.000 Euro im Bereich Personal. Die wichtigsten Bestandteile des Konzepts:

  • ein ganzheitliches pädagogisches Konzept inklusive Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Förderung (z.B. Sprachförderung, Medienerziehung, geschlechtsspezifische/interkulturelle Angebote, musisch-künstlerische Angebote)
  • eine verlässliche Ganztagesbetreuung an mindestens drei Tagen pro Woche über mindestens sieben Stunden
  • die Verknüpfung von Aufgaben der Jugendhilfe mit der schulischen Betreuung und Konzentration des Angebots an den Schulen
  • die Kooperation mit außerschulischen Partnern wie Vereinen, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Wirtschaft
  • die sozialräumliche Orientierung des Bildungskonzepts
  • die grundsätzliche Finanzierung der Personalkosten durch das Land, eine kommunale Beteiligung an der Infrastruktur, Elternbeiträge, Sponsorengelder
  • eine auch personelle Beteiligung der Stadt durch Umschichtung freiwerdender Stellen beispielsweise bei der Jugendhilfe und im Kindergartenbereich (möglich auf Grund zurückgehender Kinderzahlen)
  • die Priorisierung des Angebotsausbaus im Grundschulbereich
  • die Ansiedlung der konzeptionellen und organisatorischen Gesamtverantwortung bei den Schulen.

14. Dezember 2006

Kreisstraße zwischen Heilbronn und Donnbronn gesperrt

Mittwoch, 20. Dezember

Die Kreisstraße zwischen Heilbronn und Donnbronn ist am Mittwoch, 20. Dezember, von 8 bis 16 Uhr ab dem Jägerhaus sowie ab den Ortsausgängen Donnbronn und Obergruppenbach wegen Baumfällarbeiten am Straßenrand gesperrt. Das Jägerhaus ist von Heilbronn aus zu erreichen.

Die Arbeiten sind zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit notwendig. Die Umleitungsstrecke ist über die L 1111 / Zubringer ausgeschildert.

14. Dezember 2006

Niedrigseilparcours beim Hallenbad eröffnet

Bürgerstiftung finanziert attraktive Spielmöglichkeit

Rund 40 Meter lang ist der neue Niedrigseilparcours, der seit heute das Spielangebot für Kinder in der Heilbronner Innenstadt erweitert. Die dreistufige, terrassenförmig angelegte Seillandschaft ist, so Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, „eine attraktive Spielmöglichkeit und eine weitere Bereicherung für unsere Innenstadt. Das bereits bestehende Spielangebot in der Unteren Neckarstraße wird mit diesem tollen Seilgarten, der motorische und interaktive Fähigkeiten fordert und fördert, ideal ergänzt.“

Rund 20.000 Euro hat sich die Heilbronner Bürgerstiftung die Anschaffung des Niedrigseilparcours kosten lassen. Die Stadt trägt die Einbaukosten von rund 13.000 Euro. „Wir sind überzeugt“, so Dietmar Fütterer, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung, „dass die Mittel für unsere Kinder bestens angelegt sind. Denn der Seilparcours ist ein wunderbares Trainingsfeld, um soziale Tugenden wie gegenseitige Hilfe und Rücksichtnahme spielerisch einzuüben.“

15. Dezember 2006

Botanischer Obstgarten geschlossen

Ab sofort

Der Botanische Obstgarten in der Kübelstraße 7 ist ab sofort bis 31. März 2007 für die Öffentlichkeit geschlossen. Vandalismusschäden und Verstöße gegen die Parkordnung veranlassen die Stadt Heilbronn zu diesem Schritt.

Teilnehmer an Kursen der Jugendkunstschule, Arbeiter und Betreuer im Auftrag der Stadtverwaltung oder der Volkshochschule Heilbronn können das Gelände betreten.

18. Dezember 2006

Italienische Jugendgruppe zu Gast in Heilbronn

Empfang bei Bürgermeister Harry Mergel

Eine zehnköpfige Jugendgruppe aus dem italienischen Pannarano bei Neapel war am Freitag, 15. Dezember, zu Gast im Rathaus. Die Jugendlichen besuchen Heilbronn im Rahmen des interkulturellen Projektes „Gäste kommen – Freunde gehen“. Während ihres fünftägigen Aufenthaltes wohnen die italienischen Gäste bei Mitgliedern des Heilbronner Jugendgemeinderates. Bürgermeister Harry Mergel lobte den Austausch als gelungenes Beispiel der Jugendbegegnung: „Die Jugendgemeinderäte können bei solch einer Gelegenheit nicht nur viel von ihrer jeweiligen Arbeit im Jugendgemeinderat lernen, sondern auch ihre Kenntnisse über die kulturellen Besonderheiten im Gastland vertiefen.“

Auf dem Programm standen bisher mehrere Exkursionen, unter anderem zum Jugendgemeinderat in Tübingen oder in den Stuttgarter Landtag. Am Wochenende waren Rundgänge auf den Weihnachtsmärkten von Heilbronn und Bad Wimpfen geplant.

18. Dezember 2006

Drei Holzstege wieder begehbar

Zimmerarbeiten abgeschlossen

Am Heilbronner Pfühlsee ist der Holzsteg nach einmonatiger Bauzeit jetzt wieder begehbar. Für 48.500 Euro hat auf einer Fläche von rund 270 Quadratmetern das Amt für Straßenwesen unter anderem den Bohlenbelag erneuern lassen.

Bereits Mitte September sind in Neckargartach zwei Holzbrücken erneuert worden, über die Fußgänger den Leinbach überqueren können. So ist an dem Überweg am Krautgartenweg der gesamte Holzüberbau für rund 9500 Euro ersetzt worden. An der Neckarhalle sind die Tragkonstruktion sowie Gehfläche, Geländer und Beschichtung eines weiteren Fußgängerstegs für rund 39.000 Euro renoviert worden.

18. Dezember 2006

Vorgezogene Abfallabfuhren in dieser Woche

Bio- und Restmülltonnen

Wegen der Weihnachtsfeiertage kann die Abfallabfuhr in der Stadt Heilbronn nicht an den gewohnten Abfuhrtagen stattfinden. Dadurch ergeben sich bereits in dieser Woche folgende Änderungen:

  • Abfuhrgebiet HN-Böckingen: Die Leerung der Restmüllbehälter (bis 240 Liter) wird vorgezogen auf Donnerstag, 21. Dezember.
  • Abfuhrgebiet 74076 Heilbronn: Die Leerung der Restmüllbehälter (bis 240 Liter) wird vorgezogen auf Freitag, 22. Dezember.
  • Abfuhrgebiete HN-Biberach und HN-Neckargartach: Die Leerung der Biotonnen wird vorgezogen auf Freitag, 22. Dezember.

Die Abfallbehälter müssen am Abfuhrtag ab 7 Uhr zur Leerung am Straßenrand bereitgestellt sein. Die Änderungstermine für Restmüllgroßbehälter (660 bzw. 1100 Liter) sind in der von den Entsorgungsbetrieben verteilten Jahresterminübersicht sowie hier auf der Website in der Rubrik Verkehr & Umwelt, Abfallentsorgung veröffentlicht und können auch bei der Abfallberatung, Tel. (07131) 56-29 51 oder -27 62, nachgefragt werden.

19. Dezember 2006

Arbeiter-Samariter-Bund baut im Schwabenhof

Neues Therapie- und Verwaltungszentrum geplant

Der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Heilbronn-Franken (ASB) baut im Businesspark Schwabenhof ein neues Therapie- und Verwaltungszentrum. Vergangene Woche wurde der Kaufvertrag für das 3800 Quadratmeter große Grundstück an der Ferdinand-Braun-Straße direkt gegenüber der Industrie- und Handelskammer (IHK) zwischen dem ASB und der Stadt Heilbronn unterzeichnet. Baubeginn soll im späten Frühjahr sein.

„Ich freue mich, dass sich mit dem ASB einer der größten sozialen Leistungsträger in der Region zu seinem traditionellen Sitz in Heilbronn bekennt“, so Erste Bürgermeisterin Margret Mergen. Neben dem Rettungs- und Behindertenfahrdienst ist der ASB vor allem in der ambulanten und stationären Pflege engagiert. In der Region zählt er etwa 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Rund 40 von ihnen, darunter ca. 20 Therapeutinnen und Therapeuten, sollen künftig ihren Arbeitsplatz in einem zweigeschossigen Gebäude mit etwa 1600 Quadratmetern Nutzfläche im Schwabenhof haben. Durch Aufgabenzuwächse in den vergangenen Jahren seien der momentane Dienstsitz in der Wilhelmstraße 34 und das ambulante Therapiezentrum an der Oststraße zu klein geworden, begründet der Vorsitzende des ASB, Harald Friese, den geplanten Neubau.

Nachdem sich bereits die IHK Heilbronn-Franken, der Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V. – Südwestmetall, die Akademie für Information & Management Heilbronn-Franken GmbH und mehrere andere Firmen im Schwabenhof niedergelassen haben, sind in diesem Jahr drei weitere Bürobauten für Ingenieure, Steuerberater, Juristen sowie eine Versicherungsagentur dazugekommen.

Nach dem jüngsten Verkauf stehen im Schwabenhof jetzt noch rund neun Hektar für Bürodienstleister zur Verfügung, wobei die Grundstücke bedarfsgerecht aufgeteilt werden können. Zu den Vorteilen des Gebiets gehören insbesondere die gute Anbindung an die A 81 sowie die Nähe zur Hochschule für Technik, Wirtschaft und Informatik, zur IHK und zu den Steinbeis-Transferzentren.

Weitere Informationen erteilt das Amt für Liegenschaften und Stadterneuerung, Harald Essig, Marktplatz 7, 74072 Heilbronn, Telefon (07131) 56-20 12.

20. Dezember 2006

Bereits über 3500 Gelbe Tonnen bestellt

Auslieferungen beginnen Mitte Januar

Auf eine rege Nachfrage stößt in Heilbronn die Gelbe Tonne als Alternative zum Gelben Sack. Bis Anfang Dezember haben Grundstückseigentümer und Hausverwaltungen rund 3500 Behälter bestellt, die Verteilung beginnt am Montag, 15. Januar. Eine erste Zwischenbilanz über die Erfahrungen mit dem neuen System wird in einem halben Jahr vorgelegt.

Die Bestellung einer Gelben Tonne ist auch weiterhin möglich, insgesamt halten die Entsorgungsbetriebe mit 14.000 Tonnen à 240 Liter und 600 Großbehältern à 1100 Liter ausreichende Kapazitäten für die kommenden drei Jahre vor. Die bis Ende Februar bestellten Gelben Tonnen werden in einer zweiten Verteilaktion Ende März ausgeliefert. Von den bisher bestellten rund 3500 Behältern besitzen rund 3300 Tonnen ein Volumen von 240 Liter, die übrigen 265 Großbehälter haben ein Fassungsvermögen von 1100 Litern.

Nähere Informationen erhalten Interessenten bei der Abfallberatung im Technischen Rathaus oder direkt bei der Firma SULO unter der Service-Rufnummer 01805/785600. Alternativ können auch Bestellformulare hier auf der Website in der Rubrik Verkehr & Umwelt, Abfallentsorgung abgerufen werden.

Gelbe Säcke, die zusätzlich zu der bereits verteilten Rolle benötigt werden, sind ab Januar in allen städtischen Bürgerämtern erhältlich. Die Bestellung von Gelben Säcken mittels Postkarte entfällt dann. Eventuell noch vorhandene Berechtigungskarten für Gelbe Säcke dürfen ab Jahresende nicht mehr verwendet werden. Gewerbebetriebe oder öffentliche Einrichtungen, die einen größeren Bedarf an Gelben Säcken haben – oder eine Gelbe Tonne bestellen möchten –, können sich unter der Service-Rufnummer 01805/785600 direkt mit der Firma SULO in Verbindung setzen.

Mit der Abfuhr der Gelben Säcke bzw. Gelben Tonnen sowie der Sortierung der Leichtverpackungen hat die Duales System Deutschland GmbH ab Januar 2007 die Firma SULO Süd-West, Bretzfeld (vormals Jakob Altvater GmbH) beauftragt.

20. Dezember 2006

Abfallabfuhr geändert

In der kommenden Woche

Wegen der Weihnachtsfeiertage kann die Abfallabfuhr in der Stadt Heilbronn nicht an den gewohnten Abfuhrtagen stattfinden. Dadurch ergeben sich in der kommenden Woche folgende Änderungen:

  • Abfuhrgebiet 74074 Heilbronn: Die Leerung der Restmüllbehälter (bis 240 Liter) wird verschoben auf Mittwoch, 27. Dezember.
  • Abfuhrgebiet HN-Sontheim: Die Leerung der Biotonnen wird verschoben auf Mittwoch, 27. Dezember.
  • Abfuhrgebiete HN-Horkheim, HN-Kirchhausen und HN-Klingenberg: Die Leerung der Restmüllbehälter (bis 240 Liter) wird verschoben auf Donnerstag, 28. Dezember.
  • Abfuhrgebiet HN-Frankenbach: Die Leerung der Biotonnen wird verschoben auf Donnerstag, 28. Dezember.
  • Abfuhrgebiet 74072 Heilbronn: Die Leerung der Restmüllbehälter (bis 240 Liter) wird verschoben auf Freitag, 29. Dezember.

Die Abfallbehälter müssen am Abfuhrtag ab 7 Uhr zur Leerung am Straßenrand bereitgestellt sein. Die Änderungstermine für Restmüllgroßbehälter (660 bzw. 1100 Liter) sind in der von den Entsorgungsbetrieben verteilten Jahresterminübersicht sowie hier auf der Website in der Rubrik Abfallentsorgung veröffentlicht und können auch bei der Abfallberatung, Telefon (07131) 56-29 51 oder -27 62, nachgefragt werden.

21. Dezember 2006

Heinrich-Schütz-Chor Tokio besucht Heilbronn

Japaner mit musikalischem Gastspiel in Deutschland

Am Mittwoch, 20, Dezember, erklangen ungewohnte Töne im Großen Ratssaal der Stadt Heilbronn. Der Heinrich-Schütz-Chor aus der japanischen Metropole Tokio war zu Gast und intonierte beim Empfang im Rathaus durch Bürgermeister Harry Mergel eine Kostprobe seines Könnens.

Ein „Brückenschlag zwischen den Kulturen beider Länder“ sei der Besuch, so Mergel in seiner Begrüßungsrede. Er gab den Besuchern aus Fernost außerdem einen kurzen Abriss zur Geschichte Heilbronns. Ziel der Reise: Ein gemeinsamer Auftritt mit dem Heilbronner Heinrich-Schütz-Chor in der Harmonie und das gemeinsame Singen des Weihnachtsoratoriums Johann Sebastian Bachs. Tränen des Glücks in den Augen hatte dabei nach eigener Aussage die Dirigentin, Yumiko Tanno. „Es war ein großer Traum, dass der japanische Heinrich-Schütz-Chor und der aus Heilbronn einmal gemeinsam auf der Bühne stehen.“

30 der insgesamt 36 Mitglieder des 1968 gegründeten Ensembles aus dem Land der aufgehenden Sonne haben die dreitägige Reise mitgemacht. Gerne wären sie länger in Heilbronn geblieben. Aber, so erklärt Tanno, „Urlaub ist für Tokioter immer sehr knapp.“

21. Dezember 2006

Stadt macht 2006 leichtes Plus

Im Rahmen der Verwaltungsstruktur-Reform

Im Zuge der Verwaltungsreform des Landes hat die Stadt Heilbronn im Jahr 2006 ein leichtes Plus von 82.649 Euro erwirtschaftet. Damit wird der Trend von 2005 fortgesetzt. Grundlage dafür sind vor allem personelle Synergieeffekte, die unnötige Kosten zu vermeiden helfen. Die positive Bilanz ergibt sich aus den Kosten, die der Stadt durch die Übernahme früherer Landesaufgaben entstehen und der Pauschale, die sie dafür vom Land als Ausgleich erhält. Um 20 Prozent wird diese Pauschale im Zuge der so genannten Effizienzrendite stufenweise bis 2011 verringert. Die Zuweisung dient neben den Ausgaben für die Verwaltungsreform auch zur Deckung von Sachkosten für neu eingerichtete Arbeitsplätze.

„Damit die Stadt Heilbronn dieser geforderten Effizienzrendite auch zukünftig gerecht werden kann, muss weiterhin vernünftig gewirtschaftet werden“, denkt Erste Bürgermeisterin Margret Mergen trotz der positiven Jahresbilanz bereits voraus. „Wir müssen prüfen, wo wir in den betroffenen Bereichen möglicherweise Stellen sparen können.“

Diese Bereiche hat die Stadt Heilbronn Anfang 2005 von staatlichen Sonderbehörden übernommen: Gewerbeaufsicht, Forst, Lebensmittelüberwachung und Schulaufsicht. Außerdem gehören Straßenunterhaltung und Gewässerdirektion ebenso dazu wie ein Teilbereich der Landwirtschaft.

21. Dezember 2006

Gesundheits-Holding kann zu Jahresbeginn starten

Kartellamt macht den Weg frei

Das Bundeskartellamt hat jetzt den Weg für die neue Gesundheitsholding Heilbronn-Franken GmbH frei gemacht: Die Behörde ist zu der Auffassung gelangt, dass der Zusammenschluss nicht der Fusionskontrolle unterliegt, da die gesetzlichen Schwellenwerte nicht überschritten würden.

Damit kann wie beabsichtigt zum 1. Januar 2007 der Zusammenschluss der kommunalen Kliniken im Stadt- und Landkreis Heilbronn sowie im Hohenlohekreis unter einem Dach erfolgen und damit eine der größten regionalen Krankenhausgesellschaften des Landes entstehen. Die neue Gesellschaft wird über ihre Tochtergesellschaften an insgesamt sechs Standorten über rund 1900 Betten verfügen, zirka 3300 Personen beschäftigen und ein Umsatzvolumen von über 225 Millionen Euro aufweisen.

Ziel der Holding ist es, konkurrenzfähige, größere Einheiten zu schaffen und im regionalen Verbund eine qualitativ hochwertige und zugleich wohnortnahe Patientenversorgung sicherzustellen und auf eine dauerhaft wirtschaftlich tragfähige Basis zu stellen.

Aufgabe der Holding wird es sein, die Angebote der einzelnen Häuser des Holdingverbundes aufeinander abzustimmen und die regionale Planung des medizinischen Angebotes vorzunehmen. Synergien sollen ferner durch die Optimierung und Zentralisierung administrativer und servicebezogener Leistungen erzielt werden. Das operative Geschäft bleibt im Grundsatz bei den Tochtergesellschaften.

Insgesamt werden von Seiten der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH die vier Krankenhausstandorte Heilbronn, Bad Friedrichshall, Brackenheim und Möckmühl und von Seiten der Hohenlohekliniken die Krankenhausstandorte Öhringen und Künzelsau in die Holding eingebracht. Auch die Klinik Löwenstein soll nach dem avisierten Kauf durch die SLK-Kliniken zum regionalen Verbund gehören. Die Holding ist zudem offen für die Aufnahme weiterer Klinikbetreiber.

Die konstituierende Sitzung des Aufsichtsrates der neuen Gesundheitsholding GmbH wird am 26. Januar stattfinden, kündigt der designierte Aufsichtsratsvorsitzende, Heilbronns Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, an. Der Aufsichtsrat besteht aus 16 Mitgliedern, neben dem Heilbronner Oberbürgermeister auch die Landräte des Landkreises Heilbronn und des Hohenlohekreises sowie zehn Vertreter der SLK-Kliniken GmbH und drei Vertreter der Hohenlohekliniken GmbH.

Als erste Geschäftsführerin wurde im Gesellschaftervertrag der Holding Dr. Susanne Schlichtner bestellt, die vorerst diese Aufgabe zusätzlich zur Geschäftsführung der SLK-Kliniken GmbH übernehmen wird.

Der Gemeinderat der Stadt Heilbronn und die Kreistage der Landkreise Heilbronn und Hohenlohe haben dem Vorhaben bereits im Juli zugestimmt.

22. Dezember 2006

Zweispurig Einbiegen in die Stuttgarter Straße

Neue Verkehrsführung

Das Linksabbiegen von der Max-Planck-Straße in die Stuttgarter Straße wird künftig für die Autofahrer erleichtert: Die Stadtverwaltung hat die Signalphasen geändert und eine zweispurige Abbiegemöglichkeit markiert. Auch wenn die linke Fahrspur wegen geringer Spurbreiten nur für Pkws zugelassen ist, so wird sich die Fahrt vom Businesspark Schwabenhof Richtung Innenstadt für viele Autofahrer beschleunigen: Die zu Verkehrsspitzenzeiten anzutreffenden Rückstauungen werden sich reduzieren.

22. Dezember 2006

Neue Verkehrsinsel in der Salzstraße fertiggestellt

Für mehr Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern

Einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an der Salzstraße Ecke Salzgrundstraße leistet ab jetzt eine neu eingerichtete Verkehrsinsel. Vor allem Radfahrer und Fußgänger können hier jetzt sicherer die oft stark befahrene Straße überqueren.

Im Oktober haben die Bauarbeiten für die Verkehrsinsel begonnen, jetzt wurden die letzten Straßenmarkierungen gesetzt. Inklusive der notwendigen Markierungen kostet die Maßnahme 3500 Euro.

27. Dezember 2006

Vorsicht bei Feuerwerkskörpern

Gefahren nicht unterschätzen - Vorschriften beachten

Auch das Jahr 2007 wird wieder mit Böllern und Raketen begrüßt werden. So schön und eindrucksvoll ein Feuerwerk ist, so gefährlich kann es auch sein. Da Verletzungen oder Brände durch Böller und Raketen keine Seltenheit sind, gelten für den Verkauf und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern einschränkende Vorschriften.

Das Ordnungsamt weist darauf hin, dass Feuerwerkskörper der Klasse II ausschließlich an Personen ab dem 18. Lebensjahr und nur ab dem 28. Dezember bis einschließlich 30. Dezember 2006 verkauft werden dürfen. Des weiteren dürfen diese Feuerwerkskörper nur von Erwachsenen an Silvester und Neujahr abgebrannt werden. Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr dürfen diese Gegenstände weder aufbewahren noch abbrennen. Ein Verkauf an diese Personen ist ebenfalls nicht zulässig.

Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern ist in der unmittelbaren Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen untersagt.

Wer gegen die genannten Vorschriften verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet wird. Im übrigen können unvorsichtige „Feuerwerker“ wegen fahrlässiger Brandstiftung oder Körperverletzung belangt und zivilrechtlich zu Schadensersatz verpflichtet werden. Für Kinder und Jugendliche sind die Aufsichtspflichtigen verantwortlich.

27. Dezember 2006

Tipps der Feuerwehr Heilbronn für die Silvesternacht

Leicht entflammbare Materialien sicher verwahren!

Jedes Jahr passieren bei Silvesterfeuerwerken schwere Unfälle. Hände, Augen, Ohren sind dabei besonders gefährdet. Auch können Feuerwerkskörper schnell Brände entfachen. Für den ungetrübten Start ins neue Jahr gibt die Feuerwehr Heilbronn einige Tipps und Verhaltensregeln:

  • Feuerwerkskörper und Raketen sind Sprengstoff und dürfen an Jugendliche unter 18 Jahren nicht abgegeben werden. Kinderhände weg von Feuerwerkskörpern.
  • Die Hinweise der Hersteller sind unbedingt zu beachten. Sie stehen auf jedem Artikel und auf jeder Verpackung. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung in geschlossenen Räumen verboten.
  • Aus der Verpackung nur die Menge entnehmen, die sofort gebraucht wird. Die Verpackung sollte sofort wieder verschlossen werden.
  • Raketen senkrecht in eine fest stehende Flasche stellen.
  • Nach dem Anzünden ausreichenden Sicherheitsabstand einnehmen. Feuerwerkskörper und Raketen nicht unkontrolliert wegwerfen. Niemals auf Menschen werfen.
  • Nicht gezündete Feuerwerkskörper niemals nachzünden.
  • Auf keinen Fall Feuerwerkskörper selber herstellen und so aufbewahren, dass keine Selbstentzündung möglich ist.
  • Feuerwerkskörper nicht in oder auf Häuser werfen.
  • Fenster, Dachluken und Türen während der Knallerei schließen.
  • Vor Verlassen der Wohnung zum Neujahrsschießen alle Kerzen löschen.
  • Alle brennbaren Gegenstände von Balkon und Terrasse entfernen, damit sie nicht durch Feuerwehrskörper in Brand geraten können.
  • Gelbe Säcke in der Silvesternacht nicht im Freien und an Gebäuden lagern, da diese sich durch Feuerwerkskörper sehr schnell entzünden und die Flammen auf das Gebäude übergreifen.
  • Zur Festdekoration empfehlen wir schwerentflammbares Material zu verwenden. Dies ist meist als „schwerentflammbar bzw. B1“ gekennzeichnet.

Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Unfall oder Brand, rufen Sie sofort den entsprechenden Notruf Polizei 110 - Feuerwehr 112 - Rettungsdienst 19 222

27. Dezember 2006

Findungskommission schlägt vier Kandidaten vor

Theater-Intendanz

Nach mehreren Sitzungsrunden schlägt die Findungskommission vier Kandidaten für die Intendanz des Heilbronner Theaters vor. „Wir haben erfahrene Kandidaten mit sehr interessanten und auch sehr unterschiedlichen Profilen“, so Bürgermeister Harry Mergel. Eine weitere Vorauswahl wird der Verwaltungsausschuss Anfang Februar treffen, sodass der Gemeinderat am 15. Februar eine Entscheidung treffen kann. Ziel ist es, dem Gemeinderat zwei Kandidaten zur Auswahl vorzuschlagen. Der neue Intendant soll als Nachfolger von Dr. Martin Roeder-Zerndt spätestens zur Spielzeit 2008/2009 sein Amt antreten.

Die Ausschreibung der Intendanten-Position hatte zu Bewerbungen aus ganz Deutschland geführt. Die aus Vertretern der Stadt Heilbronn und externen Experten bestehende Findungskommission hat aus 68 Bewerberinnen und Bewerbern nunmehr drei Männer und eine Frau vorgeschlagen. Zwei der Bewerber sind inszenierende Intendanten, einer ein Theatermanager.

27. Dezember 2006

Warmes Bett für Obdachlose im Winter

40 Übernachtungsplätze stehen bereit

Auf der Straße muss in Heilbronn niemand übernachten: Insgesamt 40 Notplätze in Mehrbettzimmern bietet das Ordnungsamt der Stadt Heilbronn an.

Für Obdachlose hält die Stadt Heilbronn ganzjährig im unteren Industriegebiet 40 Plätze bereit. Dieses Angebot ist - nach den Erfahrungen aus den letzten kalten Wintern - ausreichend, so der Leiter des Ordnungsamtes, Bernd Werner.

Die ersten kalten Nächte dieses Jahres haben gezeigt, dass die Angebote der Stadt Heilbronn angenommen werden. Bei Bedarf wird Hilfesuchenden sofort über das Ordnungsamt oder der Polizei mit einer Unterbringung in einer städtischen Unterkunft geholfen. Trotzdem gibt es auch Menschen, in Heilbronn rund 20 Männer und Frauen, die dieses Angebot nicht wahrnehmen wollen. Dabei handelt es sich meistens um chronisch Suchtkranke und psychisch angeschlagene Menschen, Einzelgänger, die Angst vor sozialen Kontakten haben, sowie Hundebesitzer.

Die Mitarbeiter der Aufbaugilde weisen diese Frauen und Männer, die auch den kältesten Nächten im Freien trotzen, immer wieder auf die Übernachtungsplätze hin. Um sie vor Erfrierungen oder einem möglichen Kältetod zu warnen, suchen sie die einschlägigen Aufenthaltsorte auf und werben für die Unterkünfte. Geschäftsführer Hannes Finkbeiner appelliert zudem an die Heilbronner, besonders in den bevorstehenden Wintermonaten Obdachlose und Nichtsesshafte auf die wärmenden Unterkünfte hinzuweisen.

Eine wichtige Anlauf- und Informationsstelle ist die Tagesstätte „Gildetreff“ in der Wolfganggasse 5. Neben der Möglichkeit eines Tagesaufenthaltes für wohnungslose Menschen, können sich Obdachlose ohne Verpflichtung zum Konsum aufhalten und ein warmes preisgünstiges Mittagessen an sechs Tagen der Woche erhalten. Daneben kann ein warmes Bad genommen, saubere Kleidung angezogen und die schmutzige Wäsche gewaschen und getrocknet werden. Bei Bedarf bieten die Mitarbeiterinnen zusätzlich soziale Hilfe und Unterstützung an.

Hier gibt’s im Notfall Hilfe

  • Beratungsstelle der Aufbaugilde in der Südstraße 35, Telefon 07131/962349. Hier bestehen Dusch- und Waschgelegenheiten, es werden auch warme Kleidung, Schlafsäcke und Isomatten ausgegeben. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr.
  • Tagesstätte „Gildetreff“ in der Wolfganggasse 5, Telefon 07131/919422. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 7 bis 15 Uhr, Samstags, 7 bis 13.30 Uhr. Kostenloses Einfachstfrühstück in der Zeit von 07.00 Uhr bis 10 Uhr.
  • Obdachlosenunterbringung übers Ordnungsamt, Weststraße 53, Telefon 07131/562981. Die Obdachlosenunterkunft befindet sich in der Salzgrundstraße 40/1.

Nach Dienstschluss des Ordnungsamtes ist jede Polizeidienststelle in Heilbronn zuständig für die Einweisung in die Obdachlosenunterkunft Salzgrundstraße 40/1.

28. Dezember 2006

3,4 Millionen Euro für den Brandschutz

Sicherheit geht vor

Die Stadt Heilbronn hat im zu Ende gehenden Jahr rund 1,5 Millionen Euro in den Brandschutz für bestehende städtische Gebäude – vor allem Schulen und Kindergärten – investiert. „Damit tragen wir nicht nur den immer schärferen brandschutzrechtlichen Bestimmungen Rechnung, sondern wir leisten einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit unserer Kinder“, so Bürgermeister Wilfried Hajek. Im nächsten Jahr seien sogar zirka 1,9 Millionen Euro für Brandschutz-Investitionen vorgesehen, schließlich gilt es ein 13-Millionen-Euro-Paket abzuarbeiten, das der Gemeinderat im Herbst 2005 beschlossen hat.

Vorrang hatten zunächst in die Jahre gekommene Bauten, bei denen eine Ertüchtigung im Sinne des Brandschutzes besonders dringend war: Sechs der sieben Objekte dieser ersten Prioritätsstufe konnte das städtische Hochbauamt 2006/2007 erneuern.

Dieses Jahr waren im schulischen Bereich die Gustav-von-Schmoller-Schule, das Robert-Mayer-Gymnasium, die Elly-Heuss-Knapp-Grund- und Hauptschule sowie das Technische Berufsschulzentrum „Brandschutz-Baustellen“. Diese Baumaßnahmen setzt das Hochbauamt auch 2007 fort, hinzu kommen die Heinrich-von-Kleist-Realschule (Böckingen), und das Justinus-Kerner-Gymnasium (Sontheim). Im Bereich Kindergärten wurden dieses Jahr die Kindergärten Olgastraße und Bergstraße im Sinne des Brandschutzes saniert, nächstes Jahr stehen die Einrichtungen in der Adolf-Grimme-Straße (Biberach) und in der Eberlinstraße (Sontheim) auf der Agenda.

Die Baumaßnahmen in den oft in die Jahre gekommenen städtischen Gebäuden ähneln sich: Ein zweiter Rettungsweg muss gebaut werden, teils sogar durch neue außenliegende Treppenhäuser. In manchen Gebäuden fehlen in den Lüftungskanälen Brandschutzklappen, Installationsleitungen müssten abgeschottet werden. In Treppenhäusern und Fluren werden zusätzliche Türen oder andere notwendige Abtrennungen eingebaut oder Entrauchungsmöglichkeiten geschaffen. Auch Wände und Decken sind gelegentlich zu verstärken, um die Anforderungen des Brandschutzes zu erreichen.

Nicht nur bei Altbauten, auch bei Neubauten spielt der Brandschutz eine immer wichtigere Rolle: „Wir haben beispielsweise bei den derzeit laufenden Bauten für die Ganztagesbetreuung an Heilbronner Schulen den Brandschutz immer im Blick“, betont Hochbauamtsleiter Dirk Vogel, „damit wir nicht in wenigen Jahren unangenehme Überraschungen erleben.“

28. Dezember 2006

Die Natur kehrte zur Horkheimer Insel zurück

Zwischenbilanz nach zehn Jahren Grünordnung

Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Horkheimer Insel von einem hässlichen Entlein zu einem stolzen Schwan entwickelt: Allein 25 000 Quadratmeter Acker- und Kleingartenflächen zwischen Neckarkanal und Altneckar wurden renaturiert, der Eindruck einer ausgeräumten Landschaft durch Neupflanzungen gebessert. „Auf das Ergebnis können wir stolz sein“, so der Leiter des Grünflächenamtes, Hans-Peter Barz, „auch wenn noch einiges zu tun bleibt.“ Insgesamt hat die Stadt Heilbronn hier in einem Jahrzehnt rund 50000 Euro investiert.

Rückblende: Mitte der 90er Jahre war die zirka 55 Hektar große Horkheimer Insel durch die langjährige intensive landwirtschaftliche Nutzung „floristisch verarmt“, wie die Fachleute es nennen. Das heißt, es gab weniger Pflanzenarten, als für eine solche Landschaft zu erwarten war. Auch die Tierwelt hatte mit einem zurückgehenden Artenbestand zu kämpfen. Bei Hochwasser wurde Boden abgeschwemmt, das Grundwasser war potenziell gefährdet. Daraufhin verabschiedete der Gemeinderat 1996 einen Grünordnungsplan, der die Missstände langfristig beheben und das Naturerlebnis fördern sollte.

Heute bietet sich ein anderes Bild auf der durch den Kanalbau entstandenen Insel: Viele kahle Ackerflächen sind saftigen Wiesen gewichen, die Grünlandbewirtschaftung wurde teilweise extensiviert, das heißt: keine Düngung, ein späterer Mähzeitpunkt. Das Ufergehölz am Altneckar wurde in Abschnitten verbreitert, neu angepflanzte Schwarzpappeln lockern das Landschaftsbild auf.

Die Kleingärten an der nördlichen Inselspitze gibt es nicht mehr, stattdessen sind Esche, Spitzahorn, Erle und Weide dort wieder heimisch geworden. Das vorhandene Gebäude der Tennishalle wurde durch eine Hecke abgeschirmt, die Aussichts- und Aufenthaltsfläche an der Brücke nach Klingenberg ebenfalls mit Ahornbäumen bepflanzt.Um die Möglichkeit des Naturerlebens am Altneckar zu erhöhen, wird über einen Aussichtspunkt am Ufer – eventuell aber auf der Klingenberger Flussseite im Gewann Wert - diskutiert. Die Pläne für eine Renaturierung des Neckaraltarmes befinden sich fix und fertig in der Schublade.

28. Dezember 2006

Abfallabfuhr geändert

Wegen des Neujahrsfeiertags am 1. Januar kann die Abfallabfuhr in der Stadt Heilbronn nicht an den gewohnten Abfuhrtagen stattfinden.

Dadurch ergeben sich folgende Änderungen:

  • Abfuhrgebiete HN-Biberach und HN-Neckargartach: Die Leerung der Restmüllbehälter (bis 240 Liter) wird verschoben auf Dienstag, 2. Januar.
  • Abfuhrgebiet 74076 Heilbronn: Die Leerung der Biotonnen wird verschoben auf Dienstag, 2. Januar.
  • Abfuhrgebiet 74074 Heilbronn: Die Leerung der Biotonnen wird verschoben auf Mittwoch, 3. Januar.
  • Abfuhrgebiet HN-Sontheim: Die Leerung der Restmüllbehälter (bis 240 Liter) wird verschoben auf Mittwoch, 3. Januar.
  • Abfuhrgebiet HN-Frankenbach: Die Leerung der Restmüllbehälter (bis 240 Liter) wird verschoben auf Donnerstag, 4. Januar.
  • Abfuhrgebiete HN-Horkheim, HN-Kirchhausen und HN-Klingenberg: Die Leerung der Biotonnen wird verschoben auf Donnerstag, 4. Januar.
  • Abfuhrgebiet 74072 Heilbronn: Die Leerung der Biotonnen wird verschoben auf Freitag, 5. Januar.

Die Abfallbehälter müssen am Abfuhrtag ab 7 Uhr zur Leerung am Straßenrand bereitgestellt sein. Die Änderungstermine für Restmüllgroßbehälter (660 bzw. 1.100 Liter) sind in der von den Entsorgungsbetrieben verteilten Jahresterminübersicht sowie hier auf der Website unter Abfallentsorgung veröffentlicht und können auch bei der Abfallberatung (07131/56-2951 oder 56-2762) nachgefragt werden.

28. Dezember 2006

Landesfamilienpass

Neue Gutscheine

Mit der Gutscheinkarte 2007 zum Landesfamilienpass können Familien auch dieses Jahr wieder kostenlos Schlösser, Museen und Gärten bzw. zu einem ermäßigten Eintritt die Wilhelma, das Blühende Barock und das Deutschordensmuseum Bad Mergentheim besuchen. Außerdem gibt es dieses Jahr zum ersten Mal die Möglichkeit zu günstigen Bahnfahrten mit dem „Baden-Württemberg-Ticket: Familien auf Tour- Saison 2007“

Insgesamt berechtigt die Gutscheinkarte 2007 zu 24 kostenlosen bzw. ermäßigten Eintritten. Freien Eintritt gibt es zum Beispiel im Schloss Heidelberg oder im Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe. Das Ravensburger Spieleland gewährt Landesfamilienpassinhabern ebenfalls einen ermäßigten Eintritt. Weitere Vergünstigungen sind zum Beispiel auch der freie Eintritt in das Schmuckmuseum in Pforzheim oder eine kostenlose Sonntagsstadtführung in Besigheim.

Die Gutscheinkarte, die Broschüre „Staatliche Schlösser und Gärten 2007/2008“ sowie den Flyer „Baden-Württemberg-Ticket: Familien auf Tour“ für die Saison 2007 gibt es unter Vorlage des alten Landesfamilienpasses bei allen Bürgerämtern der Stadt Heilbronn. Dort werden auch neue Landesfamilienpässe ausgestellt.

Den Landesfamilienpass erhalten Familien mit mindestens drei kindergeldberechtigten Kindern, außerdem Alleinerziehende mit einem kindergeldberechtigten Kind sowie Familien mit einem schwerbehinderten Kind.