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Pressemitteilungen Dezember 2007
3. Dezember 2007
Bürgersprechstunde bei OB Himmelsbach
Samstag, 8. Dezember
Am Samstag, 8. Dezember, findet die nächste Bürgersprechstunde bei Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach statt. Von 9 bis 12 Uhr steht sein Amtszimmer im Rathaus Bürgerinnen und Bürgern offen. Interessenten melden sich bitte bei Ankunft im Sekretariat, 3. Stock, Zimmer 303.
Kann eine Frage nicht sofort beantwortet werden, so erhält der Fragesteller spätestens nach drei Wochen eine persönliche Antwort oder bei komplexeren Sachverhalten einen Zwischenbescheid.
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3. Dezember 2007
Bürgerämter und Zulassungsstelle schließen früher
Dienstag, 11. Dezember
Wegen einer Personalversammlung schließen am Dienstag, 11. Dezember, die Bürgerämter und die städtische Zulassungsstelle früher. Die Bürgerämter Biberach und Kirchhausen sind bis 11.30 Uhr geöffnet. Das Zentrale Bürgerbüro im Rathaus und die städtische Zulassungsstelle sind bis 12 Uhr für ihre Kunden da. Die Bürgerämter Böckingen und Horkheim schließen zwischen 12 und 16 Uhr, danach steht das Böckinger Bürgeramt bis 18 Uhr, das Horkheimer bis 19 Uhr zur Verfügung. Das Bürgeramt Neckargartach ist von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 18 Uhr geöffnet.
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4. Dezember 2007
23 Gelegenheiten, „ja“ zu sagen
Samstagstrautermine 2008
Nach der guten Resonanz in diesem Jahr bieten die beiden Standesämter Heilbronn und Kirchhausen auch im kommenden Jahr wieder samstags Trauungen an. Vom 15. März bis 20. Dezember gibt es insgesamt 23 Samstagstermine - darunter 16 im Rathaus und sieben im Deutschordensschloss Kirchhausen -, an denen sich Paare das Ja-Wort geben können.
In diesem Jahr nutzten bislang 120 Paare die Samstagstermine der beiden Heilbronner Standesämter, 27 davon heirateten im Schloss. „Der rege Zuspruch zu den Samstagstrauungen im Rathaus und im Schloss zeigt uns, dass viele Paare sich einen arbeitsfreien Tag als Hochzeitstermin und dazu ein außergewöhnliches Ambiente wünschen“ so Helga Schwede, die Leiterin der Heilbronner Bürgerämter, zu denen auch die Standesämter gehören. Diese Tendenz war auch der Grund, warum in diesem Jahr erstmals Samstagstrauungen im Deutschordensschloss Kirchhausen angeboten wurden.
Ein beliebter Trautag war der auf einen Samstag fallende 07.07.07. 25 Paare schlossen an diesem Tag im Rathaus und den Bezirksstandesämtern den Bund der Ehe. Entsprechend attraktive Daten sind im nächsten Jahr Freitag, der 08.08.08. und Mittwoch, der 20.08.2008. Sämtliche Heilbronner Standesämter - das sind außer dem Standesamt Heilbronn auch die Standesämter in den Stadtteilen Biberach, Frankenbach und Kirchhausen - bieten zu diesem besonderen Datum noch Eheschließungstermine an. Früh Entschlossene können schon jetzt alle erforderlichen Formalitäten bei den Heilbronner Standesämtern besprechen.
Alle Samstagstrautermine und weitere Infos zum Thema Trauung gibt es unter Telefon 07131/56-2746 oder –3346 und hier auf der Website.
zum Standesamt.
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5. Dezember 2007
Kiliansplatz soll neues Gesicht erhalten
Vorplanung angelaufen
Bis Ende 2008/Anfang 2009 soll der Kiliansplatz ein neues Gesicht erhalten. Mit einem Gutachterverfahren in Form einer so genannten Mehrfachbeauftragung sind jetzt die Planungen für diesen wichtigen innerstädtischen Platz angelaufen. „Der Platz soll auch künftig als Mittelpunkt der Fußgängerzone eine Bereicherung für die gesamte Innenstadt sein, ein Anziehungspunkt mit regionaler Ausstrahlungskraft für die Einkaufsstadt Heilbronn“, skizziert Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach die Vorstellung der Stadtverwaltung.
Fünf Planungsbüros legen Entwürfe vor
Das Amt für Straßenwesen hat in diesen Tagen fünf ausgewählte Planungsbüros mit der Erarbeitung eines Vorentwurfs beauftragt: ARGE Pfrommer + Roeder / Scala, Stuttgart; Planstatt für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung Senner, Überlingen; Biegert Landschaftsarchitektur, Bad Friedrichshall; Garten- und Landschaftsarchitekt Karl Bauer, Karlsruhe; LUZ Landschaftsarchitekten, Stuttgart.
Die Stadtverwaltung geht von Kosten in Höhe von 1,5 Millionen Euro aus.
Jury entscheidet im Januar, Baubeginn im Sommer 2008
Mitte Januar wird eine Jury (Bewertungsbeirat) die Vorentwürfe bewerten und dem Gemeinderat einen Entwurf zur weiteren Bearbeitung empfehlen. Der Bewertungsbeirat setzt sich aus den Dezernenten, drei Vertretern des Gemeinderats, Amtsleitern sowie einem externen Berater zusammen. Der Baubeginn ist für Sommer 2008 vorgesehen, die genaue Baufertigstellung orientiert sich an der Eröffnung des Kaufhauskomplexes Klosterhof.
Vorgaben für die Gestaltung
„Die Gestaltung des Platzes soll bei hoher Qualität städtebaulich-architektonisch einen eigenen Charakter zeigen, sich jedoch gut in das äußere Umfeld der neu gestalteten Fußgängerzone und in die Bebauung einpassen“, formuliert Baubürgermeister Wilfried Hajek wichtige Vorgaben für die Gestaltung. Bei der Ausarbeitung der Vorplanung sind der Stadtverwaltung auch noch einige weitere Aspekte wichtig, beispielsweise: - Weiterhin muss der Platz auch für Veranstaltungen nutzbar sein. Gefordert wird auch ein Beleuchtungskonzept.
- Für die Beläge ist eine Natursteinbauweise gewünscht, welche jedoch den Ansprüchen der Belast- und der guten Begehbarkeit genügen muss. Einerseits wird der Platz von schweren Fahrzeugen befahren, andererseits sollen auch Damen mit modischen Schuhen unbeschwert über den Platz gehen können.
- Das Element Wasser ist in die Platzgestaltung zu integrieren. Sollten Baumstandorte vorgesehen sein, sind sie nach Auffassung des Baudezernats vor allem an den Randbereichen des Platzes sowie in der Kirchbrunnenstraße vorstellbar. Auf die denkmalgeschützte Kilianskirche ist Rücksicht zu nehmen.
- Die Umgestaltung des Platzes ist auf die Hauptfußgängerachsen und die sich aus der Umgestaltung des Klosterhofs ergebenden neuen Wegebeziehungen auszurichten.
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5. Dezember 2007
Abriss der Wartbergturnhalle in vollem Gang
Neubau beginnt schon im Januar
Die Schüler der Wartbergschule können sich freuen: Endlich geht es mit dem Bau der neuen Doppelturnhalle richtig los. Dazu wird zurzeit bis Weihnachten die alte Wartbergturnhalle abgerissen, damit im Januar der Neubau beginnen kann. In die neue, von den Architekten Ackermann und Raff (Stuttgart, Tübingen) geplante Doppelturnhalle investiert die Stadt Heilbronn rund 3,2 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg beteiligt sich an den Gesamtkosten mit 530.000 Euro aus dem kommunalen Sportstättenförderprogramm.
„Auch wenn die finanzielle Belastung des Hallenneubaus ganz erheblich ist für die Stadt Heilbronn, freue ich mich, dass wir der Wartbergschule und den Heilbronner Vereinen eine so tolle neue Sportstätte zur Verfügung stellen können“, so Bürgermeister Wilfried Hajek. Die alte Halle war stark sanierungsbedürftig und entsprach mit zwölf mal 24 Metern Sportfläche nicht mehr dem Platzbedarf der heute ganztags geführten Wartbergschule mit rund 20 Klassen und einem speziellen Sportprofil. Für den Sportunterricht kann die Wartbergschule bis zur Fertigstellung der neue Halle im Mai 2009 in die Lindenparkschule, die Sporthalle im Augärtle und den schuleigenen Multifunktionsraum ausweichen. Außerdem gibt es auf dem Schulgelände noch einen Allwetterplatz und eine 50-Meter-Laufbahn, die ebenfalls noch genutzt werden können, soweit es die Witterung zulässt.
Das neue Gebäude beherbergt zwei Turnhallen mit einer Fläche von jeweils rund 400 Quadratmetern, die übereinander angeordnet werden. Zu den Sporthallen gehören jeweils ein großzügiger Geräteraum sowie Umkleiden und Sanitäranlagen mit Duschen und Toiletten.
Die Außenfassade wird nach den Plänen von Ackermann und Raff im Erdgeschoss mit Natursteingabionen – darunter kann man sich mit Natursteinen gefüllte Drahtkörbe vorstellen - und in den beiden Obergeschossen mit witterungsbeständigen farbigen Fassadenplatten verkleidet. Die aus dem Dach als Halbgeschoss herausragende zweite Sporthalle enthält eine Textilverkleidung als Sonnenschutz der dahinter liegenden Glasfassade. 15 unterschiedlich große und scheinbar frei angeordnete Fenster auf Südseite sowie vier große Fensteröffnungen auf der Nordseite lockern die Fassade auf und sorgen für viel Tageslicht.
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6. Dezember 2007
Erster Abschnitt der Fußgängerzone fertig
Wollhaus-Zentrum
Nach fünf Monaten Bauzeit hat sich die in die Jahre gekommene Fußgängerzone rund ums Wollhaus zu einem schmucken Platz gewandelt. Pünktlich zur Adventszeit konnte jetzt der erste Abschnitt an dem viel besuchten Einkaufszentrum fertig gestellt werden. Dadurch können während des Weihnachtsgeschäfts alle Geschäfte in der schmalen Gasse Am Wollhaus zwischen Fleiner Straße und Allee gut erreicht werden.
Lediglich auf einem kurzen Teilstück gibt es weiterhin eine Engstelle. Hier wird hinter dem Bauzaun bis zum 21. Dezember weiter an der Außenwand der neuen Treppenanlage und dem dort integrierten Blumengeschäft gearbeitet. Die Treppe selbst ist ab sofort wieder begehbar. Damit sind auch die Geschäfte im Nordflügel des Wollhaus-Zentrums im ersten Obergeschoss wieder gut zugänglich.
Vom 21. Dezember bis zum 7. Januar ruhen alle Bauarbeiten. „In dieser Zeit kann der Bauzaun dann verrückt und die Engstelle Am Wollhaus aufgehoben werden“, erläutert Ortwin Sätzler vom Amt für Straßenwesen. Anschließend gehe sowohl der Ladenbau als auch der Straßenbau weiter. Mieter des Geschäfts wird Blumen Viva sein, die bislang im Wollhaus sind. Ziel ist es, alle Arbeiten bis zur Eröffnung der ECE-Stadtgalerie am 5. März kommenden Jahres abzuschließen. Insbesondere die Dicht- und Dämmarbeiten sind allerdings von der Witterung abhängig.
Noch vor Weihnachten wird der südlichste Zipfel der Fleiner Straße fertig gepflastert. Wie bei den bisherigen Bauabschnitten wird auch hier wieder darauf geachtet, dass immer ein Durchgang möglich ist.
Seitdem Mitte Juni die Bauarbeiten am Wollhaus-Zentrum begonnen haben, hat sich das Umfeld Schritt für Schritt verändert. „Im Gegensatz zum alten Zustand mit den beiden Verkaufsständen haben wir jetzt einen großzügigen Platz vor dem Wollhaus, der sich zur Fleiner Straße öffnet“, so Michael Buch vom Amt für Straßenwesen. Dadurch dass alle Flächen mit den Betonsteinen gepflastert wurden, wie sie auch in der sich anschließenden Fußgängerzone ausgelegt sind, ergibt sich ein ansprechendes, einheitliches Erscheinungsbild. Treppen und Bänke laden in der wärmeren Jahreszeit zum Ausruhen und Verweilen ein und können etwa als Zuschauerplätze bei Sonderveranstaltungen wie einem Puppentheater oder Ähnlichem genutzt werden. Zwei neue, schmale Stehlen in elegantem Grau ersetzen die alten braunen Straßenlaternen. Die Treppe zum ersten Obergeschoss des Wollhauses wurde mit Granit in keltisch-blau gepflastert.
Insgesamt investiert die Stadt Heilbronn rund 2,1 Millionen Euro in die Neugestaltung der Fußgängerzone und den Neubau der Treppenanlage, die komplett abgerissen werden musste, da sie marode war und zu erheblichen Wasserschäden in dem ehemaligen Ladengeschäft führte.
Nach Fertigstellung der Arbeiten hofft Johannes Straub vom Hochbauamt, dass auch die privaten Immobilienbesitzer Verschönerungsarbeiten vornehmen. „Besonders eine einheitliche Gestaltung der Vordächer würde der Fußgängerzone Am Wollhaus gut zu Gesicht stehen“, so Straub.
Zum Abschluss der Bauarbeiten ab Januar werden abschnittsweise weitere Leitungsarbeiten in der Gasse am Wollhaus vorgenommen und das schmale Sträßchen anschließend bis zur Commerzbank gepflastert. Von der Nordostecke des Wollhaus-Zentrums wird wieder eine Rampe zur Gasse Am Wollhaus hinunterführen. Auch sie wird einheitlich mit den Betonsteinen ausgelegt. Außerdem wird im neuen Jahr die Glasfassade des Geschäfts fertig gestellt.
Als weiteres Projekt ist im Jahr 2008 auch die Neugestaltung des Busbahnhofs geplant. Sie wird zu einer weiteren Aufwertung des Wollhaus-Areals führen.
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6. Dezember 2007
Aktionstag am Samstag, 8. Dezember
Fünf Minuten Licht aus für Klimaschutz
Für fünf Minuten gehen am Samstag, 8. Dezember, um 20 Uhr an der Kilianskirche die Lichter aus. Manuell wird zwischen 20 Uhr und 20.05 Uhr die Beleuchtung des Heilbronner Wahrzeichens ausgeschaltet. „Uns ist es wichtig, mit dieser symbolischen Aktion ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen“, erklärt Baubürgermeister Wilfried Hajek.
Auf Anregung von Stadträtin Tanja Sagasser beteiligt sich die Stadt am Samstag, 8. Dezember, am bundesweiten Aktionstag, zu dem Medien und Umweltorganisationen anlässlich des Weltklimagipfels auf Bali aufgerufen haben. Zahlreiche Städte von Aachen bis Zerbst machen mit und schalten an markanten Gebäuden die Beleuchtung aus, in Berlin beispielsweise am Brandenburger Tor und in Dresden an der Frauenkirche, um gemeinsam für größere Anstrengungen im Kampf gegen den globalen Klimawandel zu werben.
Die Stadt Heilbronn belässt es nicht bei der Symbolik. Der Gemeinderat diskutiert bei einer Klausurtagung im Januar die Umsetzung eines städtischen Klimaschutzprogramms. Zudem hat sich die Stadtverwaltung auf eine Energieleitlinie verpflichtet. Bereits seit langer Zeit minimiert die Stadt den CO2-Ausstoß in ihren Gebäuden. Der aktuelle Energiebericht weist für das Jahr 2006 eine Einsparung von mehr als 3000 Tonnen CO2 gegenüber dem Jahr 1999 aus. Ein Teil dieser Einsparung konnte durch den Einsatz moderner und energieoptimierter Anlagen wie Blockheizkraftwerken erzielt werden. Ein weiterer wesentlicher Anteil ist auch auf das energieoptimierte Verhalten der Hausmeister und der Nutzer der städtischen Gebäude zurückzuführen, indem beispielsweise konsequent elektrische Geräte ausgeschaltet werden, wenn sie nicht mehr benötigt werden.
Weitere Informationen über die Aktion „fünf Minuten Licht aus“ finden sich im Internet unter www.lichtaus.info. Unter „Tipps: Klima retten, Geld sparen“ gibt es nicht nur allgemeine Informationen über Einsparmöglichkeiten, sondern auch über einen CO2–Rechner genaue Informationen, wie jeder einzelne in seinem Haushalt CO2 und zugleich bares Geld einsparen kann.
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7. Dezember 2007
Deponie und Abfallberatung geschlossen
Dienstag, 11. Dezember
Wegen einer Personalversammlung bleibt die Deponie Vogelsang am Dienstag, 11. Dezember ab 12 Uhr geschlossen. Die Abfallberatung der städtischen Entsorgungsbetriebe ist an diesem Tag ab 12 Uhr ebenfalls nicht erreichbar.
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6. Dezember 2007
Begleitetes Fahren mit 17 Jahren kommt
Anträge bei den Bürgerämtern erhältlich
Am 1. Januar kommenden Jahres startet der Modellversuch „Begleitetes Fahren“ in Baden-Württemberg. Dann können bereits 17-Jährige eine Fahrerlaubnis für einen Pkw erwerben, wenn Sie sich immer von einer Person, die mindestens 30 Jahre alt ist, mindestens seit fünf Jahren einen Führerschein und nicht mehr als drei Punkte in Flensburg hat, bei Fahrten begleiten lassen. Anträge für den so genannten BF 17 können ab sofort bei allen Bürgerämtern gestellt werden.
Im Rahmen des Begleiteten Fahrens können nur die Pkw-Klassen B und BE beantragt werden. Die Klassen L, M und S sind eingeschlossen. Der Führerscheinantrag bedarf der Zustimmung des Erziehungsberechtigten. Bei der Antragstellung müssen die Begleitpersonen – mindestens eine - auf einem Beiblatt benannt werden. Die Gebühren für den BF 17 betragen 62,10 Euro bei Eintrag einer Begleitperson, für jede weitere Begleitperson werden je elf Euro erhoben.
Für die Ausbildung und Prüfung gelten die gleichen Vorgaben wie beim Führerschein ab 18. Nach bestandener theoretischer und praktischer Prüfung wird dem Antragsteller, wenn er bereits 17 Jahre alt ist, eine Prüfbescheinigung ausgehändigt. Die Probezeit beginnt mit der Aushändigung der Prüfbescheinigung. Mit dem Antrag BF 17 wird gleichzeitig der Antrag auf Ausstellung eines Kartenführerscheins gestellt.
Infos und alle erforderlichen Anträge für den BF 17 finden sich hier auf der Website in der Rubrik Führerscheinangelegenheiten.
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6. Dezember 2007
Verkauf ebnet Lebensmitteldiscounter den Weg
Wirtschaftsausschuss stellt Weichen für Biberach
Durch ein Grundstücksgeschäft ist Biberach bei der Ansiedlung eines Lebensmitteldiscounters einen entscheidenden Schritt weiter gekommen: Der Wirtschaftsausschuss billigte jetzt den Verkauf eines städtischen Grundstücks Finkenbergstraße/Ecke Hahnenäckerstraße an die Geschäftshaus Biberach Birkhold und Partner GbR mbH. Der Investor wird dort sowie auf einem angrenzenden, bislang privaten Grundstück bis spätestens 30. April 2010 einen Lebensmitteldiscounter mit einer Verkaufsfläche von maximal 800 Quadratmeter erstellen.
„Mit dem Geschäft können wir den Wünschen der Biberacher entgegenkommen, die Versorgung mit Lebensmitteln vor Ort zu verbessern“, freut sich Erste Bürgermeisterin Margarete Krug. Welcher Discounter zum Zuge kommt, könne heute noch nicht gesagt werden, weil der Investor sich derzeit noch in Verhandlungen mit drei potenziellen Betreibern befindet. In einer der nächsten Sitzungen wird sich der Gemeinderat mit dem Bebauungsplanverfahren beschäftigten.
Die Geschäftshaus Biberach Birkhold und Partner GbR gab das höchste Angebot für die Grundstücke ab, insgesamt sieben Interessenten hatten sich dafür beworben. Ein Lebensmittelmarkt in Biberach hat keine negativen Auswirkungen auf den Einzelhandel in Kirchhausen – dieses Ergebnis eines Fachgutachtens überzeugte im Frühjahr bei einer gemeinsamen Sitzung die Bezirksbeiräte beider Stadtteile, der Weg für eine bessere Versorgung von Biberach war damit offen.
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7. Dezember 2007
Bildungshaus für Drei- bis Zehnjährige kommt
Modellprojekt an Hauff-Schule und Kita Charlottenstraße
Frohe Kunde aus Stuttgart: Heilbronn kann ab dem kommenden Schuljahr mit der Wilhelm-Hauff-Schule und dem Kindertagheim Charlottenstraße am landesweiten Modellprojekt „Bildungshaus 3-10“ teilnehmen. „Dies ist ein weiteres wichtiges Projekt auf dem Heilbronner Weg, die frühkindliche Bildung vernetzt auszubauen“, freut sich Bürgermeister Harry Mergel über die Zusage des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport.
Kein Bruch zwischen Kindergarten und Schule
Die Voraussetzungen in beiden Einrichtungen sind ideal, mit neuen pädagogischen Konzepten Kindern einen möglichst bruchlosen und individuellen Bildungszugang vom Kindergarten in die ersten Grundschulklassen zu bieten. So kooperieren im Bildungshaus Erzieherinnen und Lehrerinnen eng, Kinder werden entsprechend dem Orientierungsplan des Landes intensiv in ihren Lernschritten begleitet und können jahrgangsübergreifend lernen und das Tempo beim Wissenserwerb in großem Maße selbst bestimmen. Gemeinsame Projekte zwischen Kindergarten und Schulen stärken den Zusammenhalt. Zudem werden die Eltern im Sinne einer Erziehungspartnerschaft in mehreren Elterngesprächen stark in die Kindergarten- und Schulentwicklung ihrer Kinder einbezogen. „Maßgeblich für den Zuschlag“, so Harry Mergel weiter, „war sicher die überzeugende Konzeption - eine gute Gemeinschaftsleistung unserer städtischen Fachberatung und den Leitungen der Schule und der Kindertagesstätte.“
Modellprojekt des Landes nun an 30 Standorten
Das Land Baden-Württemberg hatte im April den Modellversuch „Bildungshaus für Drei- bis Zehnjährige“ ausgeschrieben. Im September startete der Modellversuch an landesweit 20 Standorten mit 20 Grundschulen und 31 Kindergärten. Nun hat das Land weitere zehn Standorte, darunter Heilbronn, ausgewählt. Das Land finanziert das Modellprojekt mit drei zusätzlichen Anrechnungsstunden für jede teilnehmende Grundschulklasse und das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt zudem Mittel für Projekt- und Personalkosten im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation zur Verfügung.
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10. Dezember 2007
Kurzzeitige Lärmbelästigung auf Baustelle möglich
Hochwasserrückhaltebecken am Rotbach
Von Mittwoch, 12. Dezember, bis Freitag, 14. Dezember, ist auf der Baustelle für das Hochwasserrückhaltebecken in Frankenbach mit erhöhter Lärmbelästigung zu rechnen. Grund ist der Beginn der Gründungsarbeiten, bei denen 69 Rammpfähle mit einer Gesamtlänge von 699 Metern im Boden versenkt werden müssen. Das Amt für Straßenwesen bittet um Verständnis.
Der Schwertransport mit der Anlieferung der Pfähle erfolgt voraussichtlich in der Nacht von Dienstag, 11. Dezember, auf Mittwoch, 12. Dezember.
Der Zweckverband Hochwasserschutz Leintal baut für rund 2,6 Millionen Euro bis Ende 2008 am westlichen Ortsrand von Frankenbach ein Hochwasserrückhaltebecken, das die Stadtteile Frankenbach und Neckargartach vor einem 100-jährlichen Hochwasser schützen soll.
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10. Dezember 2007
Abfall-Ratgeber 2008
Ab Sonntag
Am Sonntag, 16. Dezember wird der Abfall-Ratgeber für das Jahr 2008 an alle Heilbronner Haushalte verteilt. Die aktualisierte Ausgabe dieser jährlich von den Entsorgungsbetrieben herausgegebenen Broschüre enthält wieder viele wichtige Informationen rund um die Abfallentsorgung in Heilbronn. Die Verteilung der insgesamt rund 60.000 Abfall-Ratgeber erfolgt in diesem Jahr zusammen mit der Sonntagsausgabe des Wochenblatts „Echo am Sonntag“.
Im heraustrennbaren Abfall-Kalender 2008 sind die wichtigsten Abfuhrtermine für die jeweiligen Abfuhrgebiete eingedruckt. Die Termine für die Abfuhr von Gelben Säcken bzw. Gelben Tonnen konnten in den Abfuhrgebieten Böckingen, Neckargartach, 74072 HN, 74074 HN und 74076 HN wegen einer notwendigen Gebietsaufteilung nicht im Abfall-Kalender berücksichtigt werden. Für diese Abfuhrgebiete wurde eine gesonderte Terminübersicht mit einem Plan der Gebietsaufteilung in die Mitte des Abfall-Ratgebers eingeheftet. Die jeweils gültigen Termine sollten in den Abfall-Kalender übertragen werden.
Bei der Abfuhr der Gelben Säcke bzw. Gelben Tonnen sind zudem folgende Änderungen zu beachten: - Im Abfuhrgebiet 74072 HN wird der bisherige Sammelbezirk 2 nochmals unterteilt.- In Biberach (künftig Donnerstag) und Horkheim (künftig Freitag) ändern sich die Abfuhrtage.
Da die Einführung der Altpapiertonne ab 2008 erst nach Redaktionsschluss entschieden wurde, konnte dieses Thema nur noch mit einem kurzen Hinweis im Abfall-Ratgeber berücksichtigt werden. Die Abfuhrtermine erhalten die Besteller zusammen mit der Auslieferung der neuen „Blauen Tonne“.
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10. Dezember 2007
Altpapiersammlungen
Samstag, 15. Dezember
Am Samstag, 15. Dezember, findet in folgenden Stadtteilen eine Bündelsammlung für Altpapier und Kartonage statt: - Biberach (Sammler: Musikverein Kirchhausen)
- Kirchhausen (Sammler: Musikverein Kirchhausen)
Gesammelt werden Zeitungen, Zeitschriften, Broschüren, Prospekte, Kataloge und ähnliche Papiere, mit einer Paketschnur gebündelt. Bitte keine Kunststofftüten zur Verpackung verwenden, Kartonagen getrennt vom Altpapier bereitlegen. Die Altpapierbündel bzw. Kartonagen müssen ab 8 Uhr am Straßenrand bereitliegen.
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11. Dezember 2007
Kennenlernparty für Wähler und Bewerber
Montag, 17. Dezember, Deutschhofkeller
In wenigen Tagen steigt die Wahlparty des Jugendgemeinderats: Am Montag, 17. Dezember, ab 18 Uhr steht ein Treffen mit Musik im Deutschhofkeller an. Die Heilbronner Jugendlichen haben dabei die Möglichkeit, bei einer Vorstellungsrunde die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zum neuen Jugendgemeinderat im Januar persönlich kennen zu lernen. Auch der amtierende Jugendgemeinderat wird sich und seine Aufgaben nochmals präsentieren, damit sich die Bewerber ein umfassendes Bild von der Jugendgemeinderatsarbeit machen können. Auch zur nächsten Sitzung der Jugendvertretung am 15. Januar sind die Bewerber eingeladen, um die Gremienarbeit einmal „live“ erleben zu können.
Für die Wahl zum nächsten Jugendgemeinderat der Stadt Heilbronn hatten sich bis zum Bewerbungsschluss Anfang November 37 Schülerinnen und Schüler für eine Kandidatur entschieden. Insgesamt werden bei der Stimmabgabe vom 28. Januar bis zum 1. Februar des kommenden Jahres 20 Mandate für das Gremium vergeben. Die Wahlberechtigten wiederum haben dabei 20 Stimmen, von denen sie höchstens drei an einen einzelnen Kandidaten vergeben dürfen. Die konstituierende Sitzung des nächsten Jugendgemeinderates findet im März 2008 statt.
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11. Dezember 2007
Rektorwahl noch in dieser Woche möglich
Hochschule: drei Bewerber für Rektoramt
In der heutigen Sitzung des Aufsichtsrats der Hochschule Heilbronn hat die Findungskommission dem Aufsichtsrat die Bewerbungen für das Amt des Rektors vorgestellt. Danach gehen ins Rennen: - Professor Dr. Axel Birk, Jurist, Studiengangleiter des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre und Marketing in Künzelsau
- Professor Dr. Bernd E. Meyer, Mathematiker, Dekan der Fakultät Technik 2 in Heilbronn
- Professor Dr. Jürgen M. Schröder, Elektroingenieur, Professor im Studiengang Elektronik und Informationstechnik in Heilbronn
„Mit der Kandidatur von drei qualifizierten Bewerbern ist die erste große Hürde auf dem Weg zu einem neuen Rektor überwunden“, so der Aufsichtsratsvorsitzende der Hochschule, Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach.
Als nächster Schritt im Auswahlverfahren wird der Senat in seiner morgigen Sitzung über die drei Bewerber diskutieren. Unter der Voraussetzung, dass der Senat den Bewerbern die Wählbarkeit für das Rektorenamt attestiert, wird der Aufsichtsrat am kommenden Freitag den neuen Rektor der Hochschule wählen. Der Senat soll dann noch vor Weihnachten die Wahl bestätigen.
Auf den Wahlmodus hatten sich Aufsichtsrat und Senat nach zwei gescheiterten Rektorwahlen geeinigt. Ungeachtet der Unterschriftenliste zur Unterstützung des amtierenden Rektors hat der Aufsichtsrat einstimmig beschlossen, an dem vereinbarten Wahlverfahren festzuhalten. Der Aufsichtsrat hat damit seine Haltung bekräftigt, dass der zukünftige Rektor von einer breiten Mehrheit in Aufsichtsrat und Senat getragen werden soll. Da dies für die seitherigen Kandidaten nicht zu erwarten war, wurden diese im jetzigen Verfahren nicht mehr berücksichtigt.
Für den Fall eines erneuten Scheiterns hat Wissenschaftsminister Professor Peter Frankenberg angekündigt, kommissarisch einen Ministeriumsbeauftragten für den Ende Februar aus dem Amt scheidenden Rektor, Professor Gerhard Peter, einzusetzen.
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12. Dezember 2007
Brennholzversteigerung im Fuchswald
Dienstag, 18. Dezember
Am Dienstag, 18. Dezember, werden im so genannten Fuchswald des Heilbronner Stadtwalds ca. 50 Flächenlose und ca. 90 Polter Brennholz lang versteigert. Treffpunkt ist um 17.30 Uhr an der Gaststätte „Jägerhaus“.
Ab Freitag, 14. Dezember, können die Lageskizzen im Heilbronner Rathaus, Zimmer 216, abgeholt oder auf Anforderung gefaxt oder gemailt werden. Außerdem findet sich der Lageplan per Mail erreichbar.
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13. Dezember 2007
Allee soll durch Stadtbahn zur Promenade werden
Gemeinderat entscheidet über Trassenführung
Mit dem Ausbau der Stadtbahn in Richtung Norden will die Stadt Heilbronn die Allee als attraktive Promenade umgestalten. Nach den Vorstellungen der Planer sollen dazu die Gleise der Stadtbahn zwischen Kaiserstraße und Weinsberger Straße getrennt links und rechts der Allee geführt werden. Dies empfiehlt eine Verwaltungsvorlage, über die der Gemeinderat am Donnerstag, 20. Dezember, entscheidet.
Danach bleibt die Allee als vierspurige Hauptverkehrsstraße und wichtiger Bestandteil des städtischen Busnetzes erhalten. Ein grüner Mittelstreifen sowie die beiden Baumreihen bleiben den Planungen zufolge bestehen. Die Grünplanung sieht vor, im Mittelstreifen weitere Bäume zu pflanzen. Erstmals sind auch Radwege entlang der Allee geplant.
Drei Varianten geprüft
Für die Linienführung der Stadtbahn durch die Allee hat die Verwaltung drei Varianten untersucht: die Führung der Stadtbahngleise in der Mitte der Allee, eine zweigleisige Lösung auf der Westseite und eine getrennte Linienführung links und rechts der Allee. Bei der Planung hat sich gezeigt: Die zweigleisige Variante auf der Westseite der Allee bringt keine Vorteile gegenüber den anderen Varianten. Sie wurde deshalb nicht weiter in Betracht gezogen.
Vor- und Nachteile
Beim Vergleich mit der Varianten „Gleise in der Mitte“ schneidet die Lösung mit getrennten Gleisen auf der West- und auf der Ostseite der Allee besser ab. Sie punktet bei den Kriterien Stadtentwicklung, Gestaltung und Städtebau, Radfahrer und Fußgänger. Für die Anwohner und den ÖPNV haben beide Lösungen Vor- und Nachteile. Lediglich in Bezug auf den Autoverkehr ergeben sich bei Mittellage der Gleise geringe Vorteile. Die Verwaltung plädiert deshalb für die getrennte Führung der Stadtbahngleise.
Attraktives Erscheinungsbild
Baubürgermeister Wilfried Hajek ist von dieser Variante überzeugt. „Sie gibt uns die Möglichkeit, das Erscheinungsbild dieser Hauptverkehrsader deutlich aufzuwerten“, sagt er. Pate steht für ihn dabei die Bahnhofsstraße. Auch da sei es gelungen, den Straßenraum im Zuge der Stadtbahn qualitativ wesentlich zu verbessern. „Das wollen wir auch für die Allee. Sie soll künftig einen attraktiven Rahmen bieten für städtische Repräsentationsbauten wie Theater, Harmonie oder die künftige Kunsthalle“, so Hajek. Erreicht werden soll dies durch eine städtebauliche Anknüpfung an die Tradition der Promenade.
Historisches Vorbild
Bereits 1753 legte die Stadt Heilbronn jenseits der Stadtgräben einen Alleering an. Auf private Initiative dreier Heilbronner Bürger entstand zwischen 1846 und 1850 auf der Fläche der heutigen Allee eine Grünanlage sowie ein von Bänken gesäumter zentraler Promenadenweg. Im Lauf der Zeit entstanden entlang der Grünzone repräsentative Bauten mit Villen, Harmonie, Synagoge, Theater. Bis 1944 erfüllte die Allee die Funktion einer Promenade mit Gastwirtschaften und Cafés. Mit dem Wiederaufbau bekam der Boulevard zunehmend den Charakter einer Geschäftsstraße. Die neue Allee soll nach den Vorstellungen der Planer wieder an die Tradition der Promenade anknüpfen.
Autos bleiben, Lärm nimmt ab
Die Forderung nach hoher Aufenthaltsqualität wird dabei durch mehrere Maßnahmen erfüllt: Die Gleise der Stadtbahn werden getrennt links und rechts der Fahrbahnen der Allee geführt und mit Busspuren kombiniert. Für den Autoverkehr sind zwei durchgehende Fahrbahnen vorgesehen. Die vorhandenen Baumreihen werden konsequent ergänzt.
Damit erhalten Theater, Harmonie und Kunstverein Vorbereiche, die nicht mehr vom Verkehr dominiert werden. Es entstehen großzügige Freiflächen mit Bäumen zum Flanieren und Verweilen. Im Umfeld werden kulturelle und gastronomische Einrichtungen attraktiv, die Stadt gewinnt an Lebendigkeit und Geschäftigkeit. Das Promenadenkonzept schafft nicht nur mehr Freiraum für Fußgänger, sondern auch mehr Ruhe für die Anwohner. Die Seitenräume werden verbreitert, der Autoverkehr rückt gegenüber heute rund sechs Meter weiter von den Gebäuden ab. „Für die Anwohner bedeutet das weniger Lärm und Abgase, für die Fußgänger eine höhere Aufenthaltsqualität“, sagt Wilfried Hajek.
„Rechts rein, rechts raus“
Nach den Planungen entfallen die Linksabbiegespuren, trotzdem bleibt die Leistungsfähigkeit der Allee als Hauptverkehrsstraße weitgehend erhalten. Es gilt das Prinzip „rechts rein, rechts raus“. Dadurch fließt der Verkehr besser, es gibt weniger Unterbrechungen. Nur noch Fußgängerampeln und Busverkehr können den Verkehr anhalten. Die Gartenstraße wird in beiden Richtungen befahrbar. Die Heilbronner Tiefgaragen können wie bisher erreicht werden. Nur die Zufahrt zur Tiefgarage Harmonie erfolgt künftig über die Gartenstraße.
Konzept für Busse und Bahnen
Die getrennte Gleisführung der Stadtbahn bringt laut Erste Bürgermeisterin Margarete Krug, Aufsichtsratsvorsitzende des Bauherrn Stadtwerke Heilbronn GmbH, auch Vorteile für den Öffentlichen Personennahverkehr. Der Umsteigeknotenpunkt Harmonie bleibt erhalten. An den Haltestellen für Busse und Stadtbahn sind die Bahnsteige zum großen Teil abgesenkt. Auf gemeinsam genutzten Trassenabschnitten fahren Busse und Stadtbahn behinderungsfrei. Der Betrieb der Stadtbahn ist signaltechnisch gesichert.
Für Busbenutzer wird es einige Änderungen geben: Nahezu alle von Norden kommenden Regionalbuslinien werden nördlich des Stadtgebietes an Umsteigebahnhöfe zur Stadtbahn geführt. Sie fahren in Zukunft nicht mehr durch die Allee und entlasten so den Verkehr. Für die Stadtbusse werden Bushaltestellen im Alleebereich teilweise um einige Meter verschoben.
Ab 2012/13 soll die Bahn fahren
Bereits am 26. Oktober 2006 hatte der Heilbronner Gemeinderat dem Ausbau der Stadtbahn Richtung Norden über die Allee, Weinsberger Straße, Paulinenstraße und weiter über Sülmertor, Salzstraße, Industrieplatz, Austraße, Hans-Rießer-Straße nach Neckarsulm beschlossen. Die Gesamtkosten für die rund 3,6 Kilometer lange Strecke belaufen sich auf rund 58,25 Millionen Euro. Davon beträgt der Eigenanteil der Stadtwerke circa 18,8 Millionen Euro. Die Fertigstellung der Strecke – inklusive der Fortsetzung nach Sinsheim und Mosbach - ist für 2012/2013 vorgesehen.
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14. Dezember 2007
Stadtarchiv: Treppenhaus-Ausstellung gilt Karl Weingand
Mit scharfem Blick und ruhiger Hand
Von Karl Weingand stammt das eindrucksvolle Stadtmodell, das das Heilbronner Stadtarchiv in seiner Ausstellung „Der Vergangenheit nachgespürt“ zeigt und das die Stadt um 1800 detailreich darstellt. Anlässlich des 125. Geburtstags von Karl Weingand am 5. Dezember 2007 erinnert das Stadtarchiv bis Mitte Februar in einer neuen Treppenhaus-Ausstellung an ihn. Zu sehen sind dabei nicht nur Arbeitsunterlagen für den Modellbau, sondern erstmals auch eine Auswahl von Scherenschnitten.
Karl Weingand hatte sich schon von Jugend an dieser Kunst gewidmet, die wie der Modellbau ebenfalls einen scharfen Blick und eine ruhige Hand erforderte. In den feinen Schwarz-Weiß-Bildern zeigte er mit viel Humor Menschliches und Allzumenschliches, oft in kleinen Serien wie „Märchen“, „Stille Zecher“ oder „Herzen“.
Die Ausstellung erinnert auch an den letzten Heilbronner Hexenprozess von 1694, in den eine Vorfahrin von Karl Weingand verstrickt war.
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14. Dezember 2007
Aufsichtsrat wählt Professor Jürgen Schröder zum Rektor
Heute noch Bestätigung durch Senat
Mit großer Mehrheit hat der Aufsichtsrat heute Morgen den Heilbronner Professor Jürgen Schröder zum neuen Rektor der Hochschule Heilbronn gewählt. Die Bestätigung der Wahl durch den Senat noch am heutigen Freitag gilt als gesichert, nachdem der Senat in der Sitzung am vergangenen Mittwoch allen drei Bewerbern die Bestätigung in Aussicht gestellt hat. Der neue Rektor würde sein Amt voraussichtlich am 1. März 2008 antreten.
Der 49-jährige Elektroingenieur, Professor im Studiengang Elektronik und Informationstechnik, hat herausgehobene Führungspositionen in der Wirtschaft bekleidet. „Der Aufsichtsrat ist daher der Überzeugung, dass es ihm gelingen wird, die anstehenden Herausforderungen wie den Ausbau der Hochschule im Rahmen des Landesprogramms 2012 zu meistern“, so der Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach. Professor Dr.-Ing. Jürgen Schröder ist seit April 2006 im Studiengang Elektronik & Informationstechnik an der Hochschule Heilbronn tätig. Seine Fachgebiete sind: Digitaltechnik, programmierbare Logikschaltungen sowie Mikroprozessortechnik. Nach seinem Studium der Elektrotechnik an der Universität Stuttgart promovierte er mit dem Thema „Wissensbasierte Diagnose lokaler Netze im Wirkbetrieb“. Zuletzt leitete er die Marconi Tochter Marconi Communications ONDATA, VP Product Engineering Marconi Germany.
Als weitere Kandidaten stellten sich heute Professor Dr. Axel Birk, Jurist, Studiengangleiter des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre und Marketing in Künzelsau, sowie Professor Prof. Dr. Bernd E. Meyer, Mathematiker, Dekan der Fakultät Technik 2 in Heilbronn, dem Aufsichtsrat vor.
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17. Dezember 2007
Erster Stop-it-Kurs beendet
Rosenauschule setzt Zeichen gegen Gewalt
Seit diesem Schuljahr geht die Rosenauschule neue Wege im Umgang mit gewaltbereiten Schülern. Jetzt ist der erste Kurs zu Ende gegangen, in dem sieben gefährdete Sechs- und Siebtklässler lernen konnten, wie sich Probleme nach dem Motto „reden statt reinhauen“ lösen lassen. Im kommenden Jahr gibt es zwei weitere Kurse an der Staufenbergschule in Sontheim und der Fritz-Ulrich-Schule in Böckingen.
Schulsozialarbeiterin Isabel Simsa, die das Konzept für das Projekt mit dem Namen „Stop it“ entwickelt hat, zeigt sich zufrieden mit dem ersten Kursdurchgang. „Alle Schüler haben durchgehalten und gut mitgemacht, und auch die Eltern standen von Anfang an hinter der Kursteilnahme ihrer Kinder. Nun hoffe ich, dass der Kurs auch langfristig Früchte trägt.“
Hauptanliegen ist es, den gewaltbereiten Schülern gewaltfreie Lösungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen zu vermitteln und sie vor einem möglichen Schulausschluss zu bewahren. Nicht zuletzt sollen so aber auch die anderen Schüler, die der Gewalt ausgesetzt sein könnten, geschützt werden.Im Mittelpunkt des 20-stündigen Kurses, der jeweils an zehn Freitagnachmittagen stattfand, standen Fragen wie: „Wie sehe ich mich selbst, wie sehen mich die anderen? Wie kann ich meine Gefühle kontrollieren? Wie gehe ich mit anderen um?“
Unter Leitung der beiden Diplom-Sozialpädagogen Herrmann Koller und Thomas Weipert, die beide über eine anerkannte Zusatzausbildung als so genannter Coolness-Trainer verfügen, kamen dabei auch körperbetonte Rollenspiele sowie Interaktions- und Konfrontationsübungen zum Einsatz. Darüber hinaus gab es einen gemeinsamen Besuch in einem Hochseilgarten, bei dem die Schüler erfahren konnten, wie wichtig es ist, zusammenzuhalten und Vertrauen in einander zu haben. Abgerundet wurde das Projekt durch die Mitarbeit von zwei Polizisten, die mit den Schülern die strafrechtlichen Auswirkungen von Gewalt erarbeiteten.
Finanziell getragen wird das Projekt von der Landesstiftung Baden-Württemberg und lokalen Sponsoren wie dem für das Projekt sehr engagierten Deutschen Kinderschutzbund Kreisverband Heilbronn, der Sparkassen-Stiftung, dem Hilfsfonds Rotary Heilbronn, der Volksbank Heilbronn, dem Modehaus Kohfink und dem Autohaus Hagelauer.
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17. Dezember 2007
Geschenkideen in der letzten Minute
Tipps für den Gabentisch
Auch in diesem Jahr bieten die städtischen Einrichtungen und Betriebe wieder vielfältige Geschenkideen. Das Stadtarchiv hat im vergangenen halben Jahr drei neue Publikationen aufgelegt: „Die Heilbronner Industriebahn im Kleinäulein und im Hafen“ von Roland Rösch und den Symposiumsband „Adolf Cluss und die Turnbewegung“ sowie den vierten Band der „Heilbronner Köpfe“.
Auch vom Kleist-Archiv Sembdner gibt es neuen Lesestoff: Neben einer Kleist-Bibliographie, herausgegeben von Günther Emig und Arno Pielenz, erschien mit „Kleist. Sein Leben“ von Peter Staengle eine kurze Biographie des deutschen Dichters.
Gleich ein ganzes Jahr mit Bestsellern, Klassikern und neuen Medien bietet das Jahresabonnement der Stadtbibliothek im K3. Der Ausweis kostet für alle Lesehungrigen ab 18 Jahre 14 Euro. Passend zum anstehenden Jahreswechsel verkauft die Stadtbibliothek auch den Lesekalender „Die bunte Welt des Lesens“.
Ob Computerkurs, Spanisch oder Portraitzeichnen: Vielfältig sind die Kursangebote der Volkshochschule. Mit einem Gutschein lässt sich jede Menge Abwechslung verschenken.
13 verschiedene Ansichten Heilbronns bietet der neue Kalender des Heilbronner Verkehrsvereins, den die Tourist-Information in der Kaiserstraße 17 verkauft. Dort gibt es auch viele weitere Geschenkideen, zum Beispiel verschiedene Konzertkarten.
Genau das Richtige an einem kalten Wintertag sind die Sauna des Soleos oder das Eislaufen in der Lavatec-Arena. Mit Gutscheinen für die Einrichtungen der Stadtwerke wird dieser Wunsch wahr. Um Stadt und Land noch besser kennen zu lernen, bietet sich das Schnupper-Abo der Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehr GmbH (HNV) an. So erreicht jeder seinen Zielort, beispielsweise das Heilbronner Theater. Der abwechslungsreiche Spielplan bietet für Jung und Alt gute Unterhaltung.
Um nach dem Weihnachtsstress wieder etwas Ruhe zu finden, sind die CD-Aufnahmen des Württembergischen Kammerorchesters ideal zum Verschenken. Bei Werken von Bach bis Schostakowitsch lässt sich wunderbar träumen.
Stadtarchiv: Tel. (07131) 56-22 90, Kleist Archiv-Sembdner: Tel. (07131) 56-37 20, Stadtbibliothek: Tel. (07131) 56-26 63, Volkshochschule: Tel. (07131) 99 65-0, Heilbronn Marketing GmbH: Tel. (07131) 56-22 70, Stadtwerke: Tel. (07131) 56-22 50, HNV: Tel. (07131) 88 88 60, Theater: Tel. (07131) 56-30 00, WKO: Tel. (07131) 8 72 72.
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18. Dezember 2007
Abfallabfuhr geändert
Ab Samstag, 22. Dezember
Wegen der Weihnachtsfeiertage kann die Abfallabfuhr in der Stadt Heilbronn überwiegend nicht an den gewohnten Abfuhrtagen stattfinden. Die Entsorgungsbetriebe weisen besonders darauf hin, dass die Abfuhr in einigen Abfuhrgebieten bereits auf den kommenden Samstag vorgezogen wird.
Folgende Änderungen sind zu beachten: - Abfuhrgebiete 74074 Heilbronn und 74076 Heilbronn: Die Leerung der Restmüllbehälter (bis 240 Liter) wird jeweils vorgezogen auf Samstag, 22. Dezember.
- Abfuhrgebiete Biberach und Neckargartach: Die Leerung der Biotonnen wird jeweils vorgezogen auf Samstag, 22. Dezember.
- Abfuhrgebiete Horkheim, Kirchhausen und Klingenberg: Die Leerung der Restmüllbehälter (bis 240 Liter) wird jeweils verschoben auf Donnerstag, 27. Dezember.
- Abfuhrgebiete Frankenbach und Sontheim: Die Leerung der Biotonnen wird jeweils verschoben auf Donnerstag, 27. Dezember.
- Abfuhrgebiet 74072 Heilbronn: Die Leerung der Restmüllbehälter (bis 240 Liter) wird verschoben auf Freitag, 28. Dezember.
Die Abfallbehälter müssen am Abfuhrtag ab 7 Uhr zur Leerung am Straßenrand bereitgestellt sein. Änderungstermine für Restmüllgroßbehälter (660 bzw. 1100 Liter) sind in der von den Entsorgungsbetrieben verteilten Jahresterminübersicht sowie hier auf der Website veröffentlicht und können auch bei der Abfallberatung, Telefon (07131) 56-29 51 oder -27 62, nachgefragt werden.
Abfuhrtermine
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18. Dezember 2007
Brandschutztipps für die Feiertage
Die Feuerwehr rät
Der unsachgemäße oder leichtsinnige Umgang mit Kerzen und Lichterketten kann in der Weihnachtszeit zu Bränden führen, warnt die Feuerwehr Heilbronn.
Bis zum vierten Advent sind die Kerzen am Adventskranz teilweise schon sehr stark heruntergebrannt, das Tannengrün ist ausgetrocknet und nadelt. Allein durch die falsche Befestigung der Kerzen können Adventskränze schlagartig in Brand geraten. Wird ein Draht von unten in die Kerze gesteckt, um diese im Tannengrün zu befestigen, erwärmt sich der Draht durch die Kerzenflamme. Der Draht leitet die Wärme weiter und das Kerzenwachs um den Draht fängt an zu schmelzen. Das flüssige Wachs fließt in den Adventskranz. Der Docht in der Kerze fällt nach unten und entzündet das ausgelaufene Wachs. Schlagartig brennt der gesamte Adventskranz.
Damit es nicht zu einem Brand kommt, empfiehlt die Feuerwehr Heilbronn, folgende Brandschutztipps zu beachten: - brennende Kerzen an Adventskränzen und am Weihnachtsbaum niemals unbeaufsichtigt lassen;
- Kerzen müssen immer festen Halt haben;
- zu brennbaren Materialien, wie zum Beispiel Gardinen, Couchgarnituren oder Teppichen, Abstand schaffen.
- frühzeitig Kerzen löschen, damit die Gestecke und Tischdecke kein Feuer fangen;
- besondere Brandgefahr entsteht schnell durch austrocknende Adventsgestecke und Weihnachtsbäume,
- auch elektrische Dekoration mit kleinsten Lämpchen entwickelt Wärme, welche bereits Gardinen in Brand stecken kann;
- kein elektrischer Gardinenschmuck;
- bei elektrischer Weihnachtsbaumbeleuchtung unbedingt auf das VDE- und GS-Prüfzeichen achten;
- beim Tausch von Leuchtmitteln an der elektrischen Weihnachtsbeleuchtung nur die dafür zugelassenen Birnchen (entsprechende Volt-/Wattangaben) einsetzen. Durch die Verwendung falscher Birnchen kann durch Erwärmung ein Brand verursacht werden;
- elektrische Geräte, zum Beispiel Weihnachtsdekoration, Heizstrahler, Adventskränze oder Fernseher sind nach dem Gebrauch und vor allem in der Nacht auszuschalten und vom Netz zu trennen;
- Vorsicht beim Gebrauch von Wunderkerzen. Diese gehören auf keinen Fall in den Weihnachtsbaum;
- Kerzen von oben nach unten anzünden, in umgekehrter Reihenfolge löschen;
- Weihnachtsbäume in einem Gefäß mit Wasser aufstellen, damit sie nicht schon früh austrocknen;
- nichtbrennbare Kerzenhalter und Unterlagen (zum Beispiel Keramik oder Metall) verwenden;
- zwischen den Kerzen und den Tannenzweigen genügend Abstand einhalten;
- Kerzen an Gestecken mit dürren Tannenzweigen dürfen nicht mehr angezündet werden;
- für alle Fälle geeignetes Löschmittel (zum Beispiel einen Feuerlöscher oder einen Eimer mit Wasser) bereithalten;
- bei Brandausbruch die Feuerwehr unter dem Notruf 112 alarmieren.
Weitere Brandschutztipps zur Weihnachtszeit unter: www.feuerwehr-heilbronn.de
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18. Dezember 2007
Brennholzversteigerungen in Kirchhausen und Biberach
Samstag, 22. Dezember
Am kommenden Samstag, 22. Dezember, finden in Biberach und Kirchhausen im Forstrevier Heilbronn-West zwei Brennholzversteigerungen statt.
Die Brennholzversteigerung in Biberach im Distrikt "Seebuckel" beginnt um 9.30 Uhr, Treffpunkt ist an der Kreuzung Hungerbergsträßle/Schellenteichweg. Zur Versteigerung kommen 48 Flächenlose (Nr. 240 - 287) mit 230 Festmetern und 109 Brennholzpolter (Nr. 101 - 220) mit 175 Festmetern. Die Flächenlose sind bereits alle nummeriert und markiert.
Beginn der Brennholzversteigerung in Kirchhausen im Distrikt "Binsig" ist um 13.30 Uhr am Treffpunkt Jagdhütte (MAX-Hütte). Zur Versteigerung im "Binsig" kommen 17 Flächenlose (Nr. 351 - 367) mit 67 Festmetern und 18 Brennholzpolter (Nr. 301 - 318) mit 40 Festmetern. Die Flächenlose sind bereits alle nummeriert und markiert.
Eine Liste der Lose und Lagepläne zu den Versteigerungen findet sich hier auf der Website in der Rubrik Mail ans Forstamt. Außerdem sind die Unterlagen bei den Bürgerämtern in Biberach, Kirchhausen und Frankenbach erhältlich.
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19. Dezember 2007
Bundesgartenschau kann kommen
Durchführungsvertrag unterzeichnet
Die Bundesgartenschau kann 2019 in Heilbronn stattfinden: Am heutigen Mittwoch unterschrieben Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach und die Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft mbH (DBG) Sebastian Emunds und Friedrich Meiberth den sogenannten Durchführungsvertrag, der die Rechte und Pflichten beider Partner festlegt. „Nachdem wir im Oktober 2005 den Zuschlag für eine Buga in Heilbronn erhalten haben, bietet die heutige Vertragsunterzeichnung eine mehr als juristische Grundlage für die weitere Vorbereitung“, freut sich Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach gemeinsam mit Baubürgermeister Wilfried Hajek.
Die Vertragsunterzeichnung fand statt im Beisein des Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung der DBG, Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL), Hans-Jürgen Redeker, sowie des Präsidenten des Zentralverbands Gartenbau e.V. (ZGV) , Heinz Herker; der ZGV ist der ideelle Träger der Bundesgartenschauen. Der Vertreter des dritten Gesellschafters der DBG, Karl-Heinz Plum, Präsident des Bundes deutscher Baumschulen (BdB), konnte aus Termingründen nicht teilnehmen.
Als nächster Schritt soll im nächsten Jahr die gemeinsame, mehrheitlich von der Stadt getragene „Buga GmbH Heilbronn 2019“ gegründet werden, die sämtliche Geschäfte im Zusammenhang mit dem Projekt übernimmt.
Parallel beabsichtigt die Stadtverwaltung, Anfang 2008 für das Kerngelände einen „Städtebaulichen Ideenwettbewerb Neckarvorstadt“ auszuloben, in dem die Ziele für die weitere städtebauliche sowie freiraumplanerische Entwicklung festgeschrieben werden sollen. In diesem Zusammenhang erfolgt dann auch die genaue Definition des mindestens 70 Hektar großen Buga-Areals, für dieses wird es weitere Realisierungswettbewerbe geben. Ab dem Jahr 2010 könnte dann mit der Umsetzung von Maßnahmen zur Stadt- und Freiraumentwicklung auf der „Insel im Fluss“ begonnen werden.
Bundesgartenschau als Stadtentwicklung
Die Bundesgartenschau ist für Heilbronn eine herausragende Möglichkeit, nachhaltige Stadtentwicklung vor allem auf den ehemaligen Bahn- und Gewerbeflächen des innenstadtnahen Fruchtschuppenareals anzustoßen. Zugleich dient die Bundesgartenschau in einer halbjährigen Veranstaltung im Jahr 2019 der Präsentation und Stärkung der Leistungsfähigkeit von Berufsverbänden in der Landschaftsarchitektur, im Landschaftsbau, im Gartenbau. Gleichzeitig ist die Bundesgartenschau für die Tourismusentwicklung ein zentrales Instrument zur Profilierung neuer Angebote und zur Modernisierung der touristischen Infrastruktur. Gartenschauen sorgen damit mittelbar für neue Impulse im Stadtmarketing, in der städtischen Wirtschaft und der Infrastrukturausstattung.
Buga GmbH wickelt das Projekt ab
Die Bundesgartenschau in Heilbronn ist laut dem heute unterzeichneten Vertrag eine Veranstaltung, die über einen Zeitraum von rund 170 Tagen zwischen April und Oktober 2019 von den Vertragspartnern gemeinsam geplant, vorbereitet und durchgeführt wird. Die Abwicklung des Projektes erfolgt durch die noch zu gründende Buga-GmbH. Sie ist auch verantwortlich für das wirtschaftliche Ergebnis im Durchführungshaushalt. Dadurch entsteht eine gemeinsame Verantwortung für Organisation und Finanzen sowie eine Verpflichtung zur intensiven Zusammenarbeit zwischen der Stadt Heilbronn und den Verbänden des gärtnerischen Berufsstandes (vertreten durch die DBG). Die Stadt Heilbronn ist verantwortlich für Bau und Finanzierung eines geeigneten Gartenschaugeländes und sorgt für die notwendigen planungs- und baurechtlichen Grundlagen sowie die nötige Infrastruktur. Die DBG ist verantwortlich für das Fachveranstaltungsprogramm, die gärtnerischen Leistungsschauen und Ausstellungen. Die DBG bringt als kompetenter Partner ihre fachliche Erfahrung aus 50 Jahre Gartenschauen ein.
Gegenstand des Durchführungsvertrages sind Leistungen und Verpflichtungen der Vertragsparteien bei der Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung der Gartenschau.
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19. Dezember 2007
Gewerbegebiet „Wohlgelegen
Alle Flächen haben Käufer gefunden
Das letzte freie Grundstück im Gewerbegebiet Wohlgelegen hat die Stadtverwaltung jetzt verkaufen können: 2,5 Hektar gehen an den Investor ProLogis, der das Gelände als Erweiterungsfläche für den bereits dort ansässigen Logistikdienstleister Wincanton bereitstellt. „Der Kreis schließt sich", freut sich Erste Bürgermeisterin Margarete Krug über diesen Erfolg der Wirtschaftsförderung.
Wincanton hatte sich im Jahr 2000 als erste Firma überhaupt in dem neu erschlossenen Gewerbegebiet zwischen Neckarkanal und Altem Neckar angesiedelt. Wincanton wird künftig über 5,5 Hektar Fläche verfügen können, nachdem der Standort inklusive Hochregallager auf dem bisherigen Grundstück seine Kapazitätsgrenzen erreicht hat. Auf der angrenzenden Fläche ist ein Hallenneubau sowie ein dreigeschossiges Bürogebäude geplant.
Anfang 2007 konnten 4,5 Hektar im Süden des Gebiets an die Heilbronner Läpple AG verkauft werden, über weitere 6 Hektar besteht eine Kaufoption. Damit kann der Unternehmensstandort Heilbronn des größten gewerblichen Arbeitgebers in der Stadt gesichert werden.
Im Norden des Wohlgelegen sind Flächen für das geplante Containerterminal (Wasser, Straße, Schiene) ausgewiesen. Ein erster Bauabschnitt dieses zukunftsweisenden Umschlagplatzes soll im Jahr 2009 in Betrieb gehen, weitere Bauabschnitte können nach Bedarf folgen. Die Nähe zum Containerterminal war auch für Wincanton ein wichtiger Grund, die Erweiterung an Ort und Stelle vorzunehmen.
Das rund 30 Hektar große Gebiet war früher Sitz der Traditionsfirma Kali-Chemie, später Solvay. In den 90er Jahren wurden die alten Gebäude und Anlagen komplett abgebrochen, die Flächen neu aufbereitet und erschlossen. In diesem Zusammenhang wurde auch die Paul-Metz-Brücke errichtet, die die Hafen- und Albertistraße verbindet und den Weg vom Wohlgelegen zur Autobahn verkürzt.
Die Uferflächen zum Altneckar wurden neu gestaltet und können bei der für 2019 geplanten Bundesgartenschau als „grüne" Verbindung nach Neckargartach genutzt werden. Insgesamt hat die Stadt Heilbronn 35 Millionen Euro in das Gebiet Wohlgelegen investiert, die sich weitgehend durch Zuschüsse aus dem Landessanierungsprogramm und den Grundstückserlösen refinanzieren ließen.
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20. Dezember 2007
Rekordhaushalt 2008/2009 verabschiedet
120 Millionen Euro Investitionsvolumen
Rund 120 Millionen Euro – so viel wie nie zuvor – stehen der Stadt Heilbronn ohne Neuverschuldung in den Jahren 2008 und 2009 für Investitionen zur Verfügung. So sieht es der Doppelhaushalt mit einem Gesamtvolumen von 798,2 Millionen Euro vor, den der Gemeinderat in seiner heutigen Sitzung verabschiedet hat.
„Dank der guten Finanzsituation können wir viele Projekte vorantreiben und sogar noch junge Familien durch die Befreiung von der Kindergartengebühr erheblich entlasten“, freut sich Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach. So lässt sich die Stadt die Gebührenbefreiung etwa rund 2,5 Millionen Euro kosten. Hinzu kommen weitere 2 Millionen Euro für die vom Gemeinderat beschlossene Qualitätsoffensive in den Kindertageseinrichtungen, die die Betreuung und Förderung der Kinder verbessern soll. In den Ausbau der Schulen, Hallen und des Frankenstadions fließen 11,4 Millionen Euro.
Weitere Investitionsschwerpunkte sind etwa der Hochwasserschutz mit 6 Millionen Euro, der Straßenbau, der allein mit knapp 21 Millionen Euro für die Verlängerung der Saarlandstraße zu Buche schlägt, sowie die Sanierung der Altstadt und der Stadtteile Biberach und Klingenberg. Um alle Investitionen ohne Netto-Neuverschuldung schultern zu können, entnimmt die Stadt aus ihren Rücklagen rund 46 Millionen Euro.
Dem Vermögenshaushalt können in den kommenden beiden Jahren rund 19 Millionen Euro zugeführt werden. Davon werden für die Tilgung von Krediten 6,3 Millionen Euro benötigt. Der Schuldenstand kann damit auf 46,3 Millionen Euro gehalten werden – das sind 383 Euro pro Einwohner. Damit bleibt Heilbronn unter den baden-württembergischen Großstädten die Nummer 1 bei der geringsten Verschuldung im Kämmereihaushalt. Allein beim Eigenbetrieb Entsorgungsbetriebe müssen aufgrund des hohen Investitionsbedarfs neue Kredite aufgenommen werden.
Die Zahl der Stellen wird um 74 erhöht. Darin eingeschlossen sind 42 Stellen in den Kindertageseinrichtungen zur Umsetzung der Qualitätsoffensive sowie weitere 32 Stellen für gesetzlich bedingte Aufgabenzuwächse, z.B. bei der Feuerwehr.
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20. Dezember 2007
Stadtbahn macht Allee zur Promenade
Gemeinderat hat heute entschieden
Mit dem Ausbau der Stadtbahn in Richtung Norden wird die Allee zur attraktiven Promenade. Dazu werden nach dem heutigen Beschluss des Gemeinderats die Gleise zwischen Kaiserstraße und Weinsberger Straße getrennt links und rechts der Allee geführt. Bereits 2006 hatte der Heilbronner Gemeinderat die weitere Trassenführung über die Paulinenstraße und das Industriegebiet am Neckar nach Neckarsulm beschlossen. Die Gesamtkosten für die rund 3,6 Kilometer lange Strecke auf Heilbronner Gemarkung belaufen sich auf rund 58,25 Millionen Euro. Davon beträgt der Eigenanteil der Stadtwerke circa 18,8 Millionen Euro. Die Fertigstellung der Strecke – inklusive der Fortsetzung nach Sinsheim und Mosbach - ist für 2012/2013 vorgesehen.
Die Allee wird nach dem heutigen Beschluss weiterhin vierspurige Hauptverkehrsstraße und wichtiger Bestandteil des städtischen Busnetzes sein. Ein grüner Mittelstreifen sowie die beiden Baumreihen bleiben den Planungen zufolge bestehen. Die Grünplanung sieht vor, im Mittelstreifen weitere Bäume zu pflanzen. Erstmals sind auch Radwege entlang der Allee geplant.
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20. Dezember 2007
Reaktion auf Hartz-IV-Urteil
„Wir fühlen uns bestätigt“
„Wir fühlen uns bestätigt“, kommentiert Bürgermeister Harry Mergel die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Verfassungswidrigkeit von gemeinsamen Hartz IV-Job-Centern. Die Stadt Heilbronn hatte es in der Vergangenheit abgelehnt, unter den gegenwärtigen Umständen eine Arbeitsgemeinschaft mit der Agentur für Arbeit zu gründen. Mergel: „Wir haben dann die Erfahrung gemacht, dass eine getrennte Aufgabenwahrnehmung bei gleichzeitig enger Kooperation sowohl effizient als auch bürgerfreundlich sein kann.“ Bundesarbeitsminister Olaf Scholz bezeichnete diese Form der Zusammenarbeit in einem ersten Statement sogar als „beispielhaft“. 21 Stadt- und Landkreise haben bundesweit diesen Weg gewählt. Die Stadtverwaltung ist laut Mergel aber auch künftig daran interessiert, mit der Agentur für Arbeit in Heilbronn vor Ort gut zusammenzuarbeiten und gemeinsame Aufgabenerledigungen auszuloten.
Die Stadt Heilbronn erwartet nun, so Mergel, dass der Gesetzgeber künftig die Voraussetzung dafür schafft, dass die Kommune vor Ort mehr Einfluss und Gestaltungsmöglichkeiten in der Aufgabenerledigung bei Hartz IV erhält. Der Bürgermeister: „Wir sind bereit, künftig mehr Verantwortung zu übernehmen, wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Finanzierung der Aufgabenerledigung gesichert sind.“ Durch einen stärkeren kommunalen Einfluss und eine enge Verzahnung mit weiteren städtischen Hilfeangeboten soll verhindert werden, dass neue soziale Brennpunkte entstehen und Kinder in ihrer Zukunft benachteiligt werden.
Hintergrund für diese Haltung ist auch, dass sich die Zahl der Menschen, die in Heilbronn an der Armutsgrenze lebt, von rund 5000 Personen aus der früheren Sozialhilfe auf rund 10.000 Personen in Hartz IV vergrößert hat. Viele Hartz IV Bezieher profitieren nicht von der Verbesserung des Arbeitsmarktes und vom konjunkturellen Aufschwung.
Die negativen Auswirkungen von Langzeitarbeitslosigkeit betreffen vor allem die Kommunen, wo insbesondere im Bildungsbereich die soziale Benachteiligung von Kindern aufgefangen werden muss und psychosoziale Begleitung der Familien in unterschiedlichen Notlagen sicherzustellen ist.
Die Stadt Heilbronn gibt jährlich allein für Mietleistungen netto rund elf Millionen Euro im Bereich Hartz IV aus.
Geforderte EckpunkteDie Stadt Heilbronn hatte gemeinsame Arbeitsgemeinschaften mit der Agentur für Arbeit abgelehnt, solange folgende Eckpunkte nicht erfüllt sind: - eigene Rechtsform
- Einsatz kommunaler Software
- eigenverantwortliche Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe auf örtlicher Ebene
- ausreichende Finanzausstattung.
Die Nichterfüllbarkeit der genannten Eckpunkte hat zu erheblichen Reibungsverlusten innerhalb von Arbeitsgemeinschaften geführt, die zu Lasten der Klienten und der Mitarbeiter gingen.
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20. Dezember 2007
Kunsthalle an der Harmonie kommt früher
Voruntersuchung und Entwurfsplanung genehmigt
Mit großer Mehrheit hat der Gemeinderat in seiner heutigen Sitzung den Bau einer Kunsthalle an der Harmonie gebilligt. Die Pläne des Architekturbüros Rodriguez, Zürich, das auch bereits für den Umbau der Harmonie verantwortlich zeichnete, sehen einen 3-geschossigen Ausstellungskubus westlich des Bereichs des Kunstvereins vor. Insgesamt kostet der Bau der Kunsthalle knapp fünf Millionen Euro. Eine Million Euro spendet die Ernst Franz Vogelmann Stiftung für das Namensrecht, knapp 1,5 Millionen Euro beträgt der Sanierungszuschuss des Landes, so dass für die Stadt ein Kostenanteil von rund 2,5 Millionen Euro bleibt.
Über 800 Quadratmeter neue AusstellungsflächeMit insgesamt zirka 17 Meter Höhe überragt der neue Ausstellungskubus den Wilhelm-Maybach-Saal der Harmonie deutlich. Das Erdgeschoss bietet neben einem Foyer dann rund 470 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Im Zwischengeschoss sind sämtliche Büroräume einschließlich der Räume für den Kunstverein untergebracht, während zwei darüber liegende Ausstellungsgeschosse zusammen rund 370 Quadratmeterfläche bieten werden, so dass die Ernst Franz Vogelmann Kunsthalle (Arbeitstitel) an der Harmonie insgesamt über rund 840 Quadratmeter zusätzliche Ausstellungsfläche verfügt.
Eröffnung bereits 2010Der Zeitplan sieht weitere Planungen bis Ende 2008 vor. Nach der Ausschreibung könnten 2009 die Bauarbeiten beginnen und im Jahr 2010 die Eröffnungsausstellung mit Werken aus der in diesem Jahr übereigneten Beuys-Sammlung erfolgen.
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21. Dezember 2007
Vorsicht bei Feuerwerkskörpern
Gefahren nicht unterschätzen - Vorschriften beachten
Auch das Jahr 2008 wird wieder mit Böllern und Raketen begrüßt werden. So schön und eindrucksvoll ein Feuerwerk ist, so gefährlich kann es auch sein. Da Verletzungen oder Brände durch Böller und Raketen keine Seltenheit sind, gelten für den Verkauf und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern einschränkende Vorschriften.
Das Ordnungsamt weist darauf hin, dass Feuerwerkskörper der Klasse II ausschließlich an Personen ab dem 18. Lebensjahr und nur ab dem 28. Dezember bis einschließlich 31. Dezember verkauft werden dürfen. Des weiteren dürfen diese Feuerwerkskörper nur von Erwachsenen an Silvester und Neujahr abgebrannt werden. Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr dürfen diese Gegenstände weder aufbewahren noch abbrennen. Ein Verkauf an diese Personen ist ebenfalls nicht zulässig.
Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern ist in der unmittelbaren Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen untersagt.
Wer gegen die genannten Vorschriften verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet wird. Im übrigen können unvorsichtige „Feuerwerker“ wegen fahrlässiger Brandstiftung oder Körperverletzung belangt und zivilrechtlich zu Schadensersatz verpflichtet werden. Für Kinder und Jugendliche sind die Aufsichtspflichtigen verantwortlich.
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21. Dezember 2007
Deutschhofstraße komplett erneuert
Umfeld der Stadtgalerie
Mit großen Schritten geht die Umfelderneuerung rund um das künftige Einkaufszentrum Stadtgalerie dem Ende entgegen. Jetzt wurde die Deutschhofstraße nach ihrer vollständigen Erneuerung wieder freigegeben. Metzger- und Fischergasse waren bereits vor einigen Wochen fertiggestellt worden, so dass nun nur noch in der Allerheiligenstraße am Durchgang zwischen Stadtgalerie und Galeria Kaufhof die Arbeiten andauern.
„Durch die Komplettsanierung hat die Deutschhofstraße sehr gewonnen, besonders die hier ansässigen Geschäftsleute werden davon profitieren“, freut sich Bürgermeister Wilfried Hajek über die von ECE als Betreiberin der Stadtgalerie finanzierten Verschönerungsmaßnahmen. An der Süd- und Westseite ist der historische Deutschhof jetzt mit einem Naturkleinsteinpflaster umgeben. Von der Fleiner Straße bis um die Südwestspitze des Deutschhofs herum wurde die Deutschhofstraße als Fußgängerzone ausgebaut. Auf dem verbleibenden Abschnitt bis zur Kramstraße, der als Zufahrt zur Deutschhof-Tiefgarage und für den Anlieferverkehr zur Stadtgalerie dient, wurde die Fahrbahn neu asphaltiert und der westliche Gehweg mit Betonwerksteinen hochwertig gepflastert.
Zusammen mit den Straßenarbeiten in der Deutschhofstraße konnte jetzt auch die Sanierung der Westfassade des Deutschhofs abgeschlossen werden. Bei Dunkelheit kann sie nun über neue Bodenstrahler in Szene gesetzt werden. Bei der Fassadensanierung hat das Hochbauamt vor allem die Sandsteinbereiche abstrahlen und reinigen, Schadstellen reparieren und nicht mehr benötigte Haken u.ä. entfernen lassen. Außerdem wurde der Putz mit einem abgetönten Weiß frisch gestrichen. Und nicht zuletzt wurde auch die bestehende Taubenabwehranlage und die Blitzschutzeinrichtung repariert. Ab Mitte Januar wird die Südfassade auf Vordermann gebracht, bis zur Eröffnung der Stadtgalerie am 5. März soll alles fertig sein.
Insgesamt investiert die Stadt 80.000 Euro in die Fassadensanierung des historischen Bauwerks. Zudem hat die Stadt bereits das benachbarte Stadtarchiv in der Eichgasse Ecke Deutschhofstraße mit einer 100.000-Euro-Investition in einen Blickfang verwandelt.
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21. Dezember 2007
Landesfamilienpass
Neue Gutscheine
Mit der Gutscheinkarte 2008 zum Landesfamilienpass können Familien auch im nächsten Jahr wieder insgesamt 24 Mal kostenlos beziehungsweise zu einem ermäßigten Eintritt zahlreiche Schlösser, Museen und Gärten besuchen.
Kostenlosen Eintritt erhält man beispielsweise in der Staatsgalerie Stuttgart, im Schloss Heidelberg oder im Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim. Die Wilhelma, das Blühende Barock und das Deutschordensmuseum Bad Mergentheim gewähren mit einem Gutschein ermäßigten Eintritt. Gegen Vorlage des Landesfamilienpasses gewähren auch das Ravensburger Spieleland und das SEA LIFE in Konstanz ermäßigten Eintritt.
Die Gutscheinkarte ist unter Vorlage des alten Landesfamilienpasses bei allen Bürgerämtern der Stadt Heilbronn erhältlich. Dort werden auch neue Landesfamilienpässe ausgestellt.
Anspruch auf den Landesfamilienpass haben Familien mit mindestens drei kindergeldberechtigten Kindern, Alleinerziehende mit einem kindergeldberechtigten Kind sowie Familien mit einem schwerbehinderten Kind.
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21. Dezember 2007
Abfallabfuhr geändert
Wegen des Feiertags am Dienstag, 1. Januar
Wegen des Feiertags am 1. Januar muss die Abfallabfuhr in der Stadt Heilbronn teilweise geändert werden. Die Entsorgungsbetriebe weisen besonders darauf hin, dass die Abfuhr in einigen Abfuhrgebieten bereits auf den kommenden Samstag, 29. Dezember vorgezogen wird.
Folgende Änderungen sind zu beachten: - Abfuhrgebiete 74074 Heilbronn und 74076 Heilbronn: Die Leerung der Biotonnen wird jeweils vorgezogen auf Samstag, 29. Dezember.
- Abfuhrgebiete Biberach und Neckargartach: Die Leerung der Restmüllbehälter (bis 240 Liter, 2-wöchentlich) wird jeweils vorgezogen auf Samstag, 29. Dezember.
- Abfuhrgebiet Sontheim: Die Leerung der Restmüllbehälter (bis 240 Liter, 2-wöchentlich) wird verschoben auf Mittwoch, 2. Januar.
- Abfuhrgebiet Frankenbach: Die Leerung der Restmüllbehälter (bis 240 Liter, 2-wöchentlich) wird verschoben auf Donnerstag, 3. Januar.
Die Abfallbehälter müssen am Abfuhrtag ab 7 Uhr zur Leerung am Straßenrand bereitgestellt sein. Änderungstermine für Restmüllgroßbehälter (660 bzw. 1100 Liter) sind in der von den Entsorgungsbetrieben verteilten Jahresterminübersicht sowie hier auf der Website veröffentlicht und können auch bei der Abfallberatung, Tel. (07131) 56-29 51 oder -27 62, nachgefragt werden.
Übersicht der Abfuhrtermine
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21. Dezember 2007
Eisflächen noch zu dünn
Heilbronner Seen
Trotz der anhaltenden Kälte können die Heilbronner Seen noch nicht ohne Gefahr betreten werden: Die Eisdecken auf dem Trappensee, Pfühlsee, dem See im Ziegeleipark und im Wertwiesenpark sind noch zu dünn und somit nicht tragfähig genug. Ohne Bedenken ist dies erst ab einer Eisdicke von mindestens zwölf Zentimetern möglich. Besondere Vorsicht gilt auch bei schneebedeckten Eisflächen, die in aller Regel geringere Eisdicken aufweisen.
„Das Begehen von zugefrorenen Seen ist unter Umständen ein sehr gefährliches Wintervergnügen. Die Gefahr dabei, durch die unterschiedlich dicke Eisdecke einzubrechen, ist groß“, warnt Ordnungsamtsleiter Bernd Werner.
Die Stadt Heilbronn gibt die Eisflächen frei, sobald die Mindeststärke gegeben ist. Die entsprechenden Hinweistafeln „Betreten der Eisfläche verboten“ werden dann entfernt. Bis dahin gilt jedoch absolutes Betretungsverbot.
Die Stadt Heilbronn übernimmt keinerlei Haftung, das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr. Dies gilt auch dann, wenn die Eisflächen freigegeben sind.
Das Ordnungsamt appelliert an die Eltern, ihre Kinder nicht leichtsinnig die Eisflächen vor der Freigabe betreten zu lassen. Besondere Gefahrenstellen sind auch Wassereinläufe und gesondert abgesperrte Bereiche.
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21. Dezember 2007
In der Neckartalstraße gehen die Lichter an
Sparmaßnahme wird zurückgenommen
Die im Rahmen von Sparmaßnahmen seit Dezember 2003 abgeschaltete Straßenbeleuchtung in bestimmten Teilstrecken von Außerortsstraßen werden in den nächsten Wochen in den Abendstunden bis 21 Uhr wieder eingeschaltet. Die Stadtverwaltung reagiert damit auf die Kritik einzelner Verkehrsteilnehmer, die sich insbesondere auf die fehlende Beleuchtung in Abschnitten der Neckartalstraße bezieht. Die Wiederinbetriebnahme von insgesamt 261 Leuchten verursacht jährliche Stromkosten in Höhe von rund 8000 Euro.
Im Einzelnen werden folgende Strecken künftig bis 21 Uhr wieder beleuchtet: - Neckartalstraße Abfahrt Otto-Konz-Brücke Richtung Süden
- Neckartalstraße Abfahrt Wilhelm-Leuschner-Straße Richtung Norden
- Neckartalstraße Abfahrt Brackenheimer Straße
- Neckartalstraße Abfahrt Horkheim
- Neue Straße zwischen Neckartalstraße und Kreisverkehr
- Steinweg südlich Mühlpfädle (Horkheim)
- Speyerer Straße östlich Maihalde
- Wannenäckerstraße A 9560/Grundäckerstraße
- Wimpfener Straße ab Tierheim bis Wannenäckerstraße
- Wimpfener Straße Geh- und Radweg Obereisesheim
- Austraße nördlicher Abschnitt.
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27. Dezember 2007
Langjähriger Stadtplaner geht
Enno Bertheau
34 Jahre lang war er als Stadtplaner in leitender Stellung bei der Heilbronner Stadtverwaltung tätig, jetzt beginnt für Enno Bertheau ein neuer Lebensabschnitt: Der Leiter der Planungsabteilung im Planungs- und Baurechtsamt geht zum Jahresende in den Ruhestand. „Ich habe meine Arbeit gerne gemacht", blickt der 65-jährige auf ein erfülltes Berufsleben zurück.
In Heilbronn aufgewachsen, kehrte Bertheau nach dem Architekturstudium in Aachen und Stuttgart 1973 zurück ins Unterland. Als Gruppenleiter kam er ins damalige Stadtplanungsamt, in dem er von 1977 bis 2004 als stellvertretender Amtsleiter Verantwortung trug. Und die Themen, die es zu bearbeiten galt, hatten es in sich: So war Bertheau in den 70er- Jahren daran beteiligt, das „Landschaftsschutzgebiet Ost" zu planen - damals wurde die Baugrenze im Osten festgelegt, der Heilbronn bis heute unverbaute Weinberge verdankt. Der 1982 festgestellte Flächennutzungsplan war der erste nach der Eingemeindungswelle in den 70er-Jahren, in der Kernstadt und Stadtteile als räumliche Einheit durchgeplant wurden - bis heute wurde der Plan immer wieder fortgeschrieben.
Die Militärkonversion nach Abzug der Amerikaner, die Perspektiven der Stadterweiterung im Heilbronner Westen und das Zentrenkonzept für den Einzelhandel waren weitere wichtige Stationen des gelernten Ingenieurs. Sein letztes großes Projekt wird die Stadtplaner noch lange beschäftigen: Entwicklungsansätze für eine „Neckarvorstadt" im Rahmen der Bundesgartenschau 2019.
„Ich habe über die Jahrzehnte die Entwicklung unserer Stadt erleben und an verantwortlicher Stelle mitgestalten können", begründet Bertheau, warum er Heilbronn über die Jahrzehnte treu blieb. Die nach dem Krieg neu aufgebaute Stadt schätzt er beruflich gerade wegen dieser Gestaltungsmöglichkeiten: „Die Innenstädte von Straßburg oder Heidelberg sind natürlich wunderschön, aber Veränderungen sind an diesen historischen Stadtbildern kaum möglich", so Bertheau. Das Zentrum Heilbronns biete stattdessen jeder Generation immer wieder neue Herausforderungen.
Das interdisziplinäre Arbeiten in einem ämterübergreifenden Team, mit vielen Kolleginnen und Kollegen über lange Zeiträume hinweg, habe ihm besonders gefallen, resümiert der jung gebliebene Bertheau. Die Mitarbeiter denken in der Rückschau nicht nur an seine Fachkompetenz, sondern auch an seinen freundlichen Humor, an seine Offenheit gegenüber allen Anliegen, an seine Herzlichkeit und Menschlichkeit.
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27. Dezember 2007
Zahlreiche Brandschutzmaßnahmen
Stadt Heilbronn investiert 22 Millionen Euro
Fluchtwege, Brandschutztüren und Brandmeldeanlagen: In diesem Jahr wurden wieder zahlreiche Heilbronner Schulen und Kindergärten auf den neuesten Stand der brandschutzrechtlichen Bestimmungen gebracht. Insgesamt investiert die Stadt dafür in das fünfjährige Programm rund 22 Millionen Euro in die Umbauten.
Es ist vorgesehen, in den nächsten beiden Jahren die bereits angefangenen Projekte fortzuführen. Hierfür sind rund vier Millionen Euro im Haushalt vorgesehen. Bereits 2006 wurden ein Teil der Maßnahmen in einer Größenordnung von rund 1,5 Millionen Euro abgearbeitet, im Jahr 2007 beliefen sich die Arbeiten auf 2,2 Millionen Euro.
In der Elly-Heuss-Knapp-Grund- und Hauptschule konnten dieses Jahr alle Brandschutzbaumaßnahmen bereits abgeschlossen werden. Für insgesamt 360 000 Euro wurden verschiedene Elemente zum Brandschutz wie eine Rauch - und Wärmeabzugsanlage, ein Windfang mit Feststeller, Brandschutztüren, eine Rettungstreppe aus dem ersten Obergeschoss sowie zahlreiche Brandschutzklappen für die Lüftungsanlage eingebaut.
Die Heinrich-von-Kleist-Schule und die Gustav-von-Schmoller-Schule wiederum bekamen verglaste Brandschutz-Türelemente als brandschutztechnische Abtrennungen. Letztere erhielt in diesem Jahr ein externes Fluchttreppenhaus. Erschwert wurden die Arbeiten allerdings durch Asbestsanierungen im Türsturzbereich und an Deckendurchbrüchen. Die Treppenhäuser der Gustav-von-Schmoller-Schule erhielten eine Notbeleuchtung für den Fall eines Stromausfalls sowie eine Rauch- und Wärmeabzugsanlage. In den Flucht- und Rettungswegen wurde die Brandmeldeanlage um Rauchmelder und Warntonsirenen zur akustischen Alarmierung erweitert. Die Montage einer Sicherheitsbeleuchtung und beleuchtete Flucht- und Rettungswegzeichen folgen in den nächsten Wochen. In der Heinrich-von-Kleist-Schule wird in Kürze ein externer Flucht-Treppenhauses als zweiter Fluchtweg fertiggestellt.Beim Justinus-Kerner-Gymnasium sind Brandschutz-Türelemente in Fluren und Treppenhäusern in einem erstem Bauabschnitt eingebaut worden. Weitere Baumaßnahmen wie eine flächendeckende Überwachung der Rettungswege mit Rauchmeldern folgen 2008.
Auch das Robert-Mayer-Gymnasium bekam Brandschutz-Türelemente sowie eine Rauch- und Wärmeabzugsanlage in den Treppenhäusern.
Umfangreiche Brandschutzbaumaßnahmen finden zur Zeit in der Wilhelm-Hauff-Schule statt. Neben verglasten Brandschutzelementen und Feuerschutztüren werden Entrauchungsflügel in den Fenstern der obersten Geschosse montiert, dazu Rauchmelder in Verbindung mit einer Brandmeldeanlage. Gleichzeitig mit der Wilhelm-Hauff-Schule wird auch in der Silcherschule ein verglastes Brandschutzelement ausgeführt.
Der Kindergarten St. Christopherus in der Eberlinstraße erhielt Brandschutztüren im Untergeschoss und ein Rauch- und Wärmeabzugsfenster im Treppenhaus. Einen zweiten Rettungsweg in Form einer Fluchttreppe in Stahlkonstruktion aus dem Turnraum im Obergeschoss bekam der Kindergarten Kehrhütte, komplettiert wird er durch eine Fluchttüre in der Zaunanlage.
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28. Dezember 2007
Erste Bahnflächen in städtischer Hand
Rückbau im Fruchtschuppenareal läuft
Die ersten Bahnflächen im Fruchtschuppenareal sind jetzt in das Eigentum der Stadt Heilbronn übergegangen: Zwei Jahre nach der Vertragsunterzeichnung über den Kauf der Bahnareale hinter dem Hauptbahnhof konnte ein erstes, 7,4 Hektar großes Gebiet übernommen werden. Die ehemalige Gleisfläche erstreckt sich entlang der Industriebahn an der Hafenstraße. „Ein wichtiger Schritt“, freut sich Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, „schließlich ist das Fruchtschuppenareal ein Kerngebiet für die Bundesgartenschau 2019.“
In den nächsten Jahren sollen die weiteren Teilflächen des insgesamt 24 Hektar großen Areals in städtisches Eigentum übergehen. Vor einer Übergabe von Bahnarealen an die Stadt muss die Bahn die nicht mehr benötigte Infrastruktur, insbesondere Gleise und andere Bahnbetriebseinrichtungen, zurückbauen und danach auch formal eine Freistellung aus deren Planungshoheit verfügen. Dazu wurden und werden viele Gespräche mit dem bisherigen Eigentümer, der Bahn-Tochter Aurelis, geführt, um eine reibungslose Freilegung der Flächen zu erreichen.
Außer den Rückbaumaßnahmen der Bahn sind auch die Zukunft der dort bisher ansässigen Firmen Thema. Schon jetzt laufen umfangreiche Rückbauten einiger großer, an der Kalistraße ansässiger Unternehmen, die bereits einen neuen Standort beziehen konnten. So hat sich die Firma Knoblauch in der Hans-Rießer-Straße eingemietet und ein neues Verwertungszentrum für Metall geschaffen, die Firmen Mogler Mineralölgroßhandlung und Lindauer haben von der Stadt Ersatzflächen im Industriepark Böllinger Höfe bzw. an der Albertistraße erworben und dort in kurzer Zeit beachtliche Neubauten erstellt.
„Insgesamt haben diese Firmen“, so Erste Bürgermeisterin Margarete Krug, „den Einschnitt als Chance genutzt und die Weichen für eine zukunftsfähige Ausrichtung ihrer Unternehmen gestellt.“ Die Stadt Heilbronn hat die Verlagerung der Firmen – neben der Bereitstellung von geeigneten Ersatzflächen - auch über Zuschüsse für erforderliche Rückbauten aus einem Stadtumbau-Programm wesentlich unterstützt.
Die Stadtverwaltung steht mit weiteren Unternehmen in Kontakt, um auch diesen Ersatzflächen bereitzustellen oder auf dem privaten Immobilienmarkt zu vermitteln. „War der Blick in das Fruchtschuppen-Areal durch die Bebauung bislang versperrt, gewinnt man nun dank der Rückbaumaßnahmen einen guten Eindruck von der Größe des Areals und den Möglichkeiten, die sich hier für die zukunftsorientierte städtebauliche Entwicklung der Stadt bieten“, so OB Himmelsbach.
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