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Pressemitteilungen Januar 2008
2. Januar 2008
Stadt Heilbronn richtet Eltern-Kind-Büro ein
Familienfreundlicher Arbeitgeber
Heute öffnet das Eltern-Kind-Büro im Rathaus seine Pforten. Es soll den Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, beim Ausfall der Kinderbetreuung ihren Nachwuchs am Arbeitsplatz zu beaufsichtigen. Das spezielle Büro ist voll ausgestattet, einschließlich internetfähigem Computer und Telefon kombiniert mit einer kindgerechten Kuschel-, Spiel- und Sitzecke.
„Die Balance zwischen Familie und Erwerbstätigkeit ist für Mütter und Väter immer wieder eine große Herausforderung. Oftmals gibt es im eigenen Büro weder Platz noch Beschäftigungsmöglichkeiten für ein Kind, auch fühlen sich Kollegen oder Vorgesetzte gestört. Darum hat sich die Stadt Heilbronn für dieses Pilotprojekt als eine einfache und familienfreundliche Lösung des Problems entschlossen“, erklärt Erste Bürgermeisterin Margarete Krug die Idee. Im Eltern-Kind-Büro ist das Arbeiten möglich, während das Kind einen Platz für Hausaufgaben oder zum Basteln, Malen und Lesen hat. Für eine längere Nutzung ist das Eltern-Kind-Büro nicht gedacht. Es soll möglichst vielen Beschäftigten zur Verfügung stehen.
Auf Initiative der Beschäftigten im Rahmen der Mitarbeiterbefragung 2006 wurde von einer ämterübergreifenden Projektgruppe eine Machbarkeitsstudie für die Kinderbetreuung erarbeitet und vom Gemeinderat grünes Licht gegeben: Zusätzlich zum Mitarbeiterkindergarten (Miki) und einem Ferienprogramm in den Pfingstferien soll das Eltern-Kind-Büro (Elki) ein wesentliches Standbein sein, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Um die Erstausstattung unter anderem mit Duplos, Puzzles und Maluntensilien hat sich der Gesamtpersonalrat der Stadt gekümmert. Die Stadtbibliothek unterstützt das Projekt mit einem Bücherkistle.
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3. Januar 2008
Unterhaltsame Sportlerehrung im Theater
Sonntag, 20. Januar, mit Comedystar Andreas Müller
Am Sonntag, 20. Januar, findet ab 18 Uhr im Großen Haus des Theaters die traditionelle Sportlerehrung der Stadt Heilbronn statt. Geehrt werden 198 Sportlerinnen und Sportler sowie Mannschaften Heilbronner Vereine, die im Jahr 2007 herausragende sportliche Leistungen vollbracht haben. Ausgezeichnet werden auch sechs ehrenamtlich tätige Männer, die sich in Heilbronner Vereinen bzw. Sportorganisationen besondere Dienste erworben haben.
Wie in den vergangenen Jahren erwartet die Besucherinnen und Besucher wieder ein unterhaltsames Rahmenprogramm. Mit von der Partie ist neben dem jungen Mundakrobaten Robert Wolf, alias RoBeat, das Stimmenwunder Andreas Müller, Comedystar aus Baden-Baden: Ob Boris Becker, Arnold Schwarzenegger mit seinen Fitness-Tipps „Weg mit dem Speck“, Angela Merkel und Edmund Stoiber, der Fernsehkoch Johannes Lafer oder die Musiker Naidoo und Grönemeyer - Andreas Müller imitiert sie alle perfekt. Mit seinem „KlinsCamp“ vor und während der Fußball-WM 2006 brachte Andreas Müller nicht nur Fußballfreunde zum Schmunzeln.
Im Anschluss an die Sportlerehrung lädt die Stadt im Foyer des Theaters zu einem Stehempfang ein.
Für die Veranstaltung werden kostenlose Einlasskarten ausgegeben, die in begrenzter Anzahl beim Schul-, Kultur- und Sportamt, Marktplatz 11, II. OG, ab Donnerstag, 10. Januar, abgeholt werden können.
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4. Januar 2008
Christbaumsammlung
Samstag, 12. Januar
Am Samstag, 12. Januar, finden im Stadtgebiet Heilbronn Christbaumsammlungen statt. Folgende Sammlungen erfolgen in Verantwortung verschiedener Heilbronner Vereine mit der Bitte um eine Spende, die der Vereins- und Jugendarbeit bzw. der Beschaffung von Instrumenten zugute kommt:
Biberach: Posaunenchor
Böckingen-Nord: Ev. Jugend
Böckingen-Süd: Pfadfinder (Vulkan)
Frankenbach: Grund- und Hauptschule
Horkheim: Ev. Kirchengemeinde
Kirchhausen: Sunrise Sing & Swing
Klingenberg: Technisches Hilfswerk
Neckargartach: Pfadfinder (Vulkan)
Sontheim: Pfadfinder (Gustav Adolf)
74076 Heilbronn: Technisches Hilfswerk
Für die Abfuhrgebiete 74072 und 74074 konnte leider kein Verein für die Sammlung gefunden werden. In diesen Gebieten werden die Christbäume von einem beauftragten privaten Entsorgungsunternehmen eingesammelt. Eine Spende ist hier nicht erforderlich.
Die Christbäume müssen am Abfuhrtag um 7 Uhr gut sichtbar am Straßenrand bereitliegen. Schmuck und Lametta bitte vor der Entsorgung entfernen.
Falls der Sammeltermin am Samstag, 12. Januar, nicht wahrgenommen werden kann, können Christbäume auch zu den Grünabfallcontainern auf allen Recyclinghöfen gebracht werden.
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4. Januar 2008
Eisflächen dünn und bereits angetaut
Heilbronner Seen
Das Ordnungsamt warnt dringend davor, Heilbronner Seen zu betreten: Die Eisdecken auf dem Trappensee, Pfühlsee, dem See im Ziegeleipark und im Wertwiesenpark sind nicht nur dünn, sondern teilweise bereits angetaut, so dass sie keinesfalls tragfähig sind.
Generell ist erst ab einer Eisdicke von mindestens zwölf Zentimetern das Betreten möglich. Besondere Vorsicht gilt auch bei schneebedeckten Eisflächen, die in aller Regel geringere Eisdicken aufweisen.
„Das Begehen von zugefrorenen Seen ist derzeit untersagt. Die Gefahr, durch die bereits unterschiedlich stark angetauten Eisdecken einzubrechen, ist riesengroß“, warnt Ordnungsamtsleiter Bernd Werner.
Die Stadt Heilbronn gibt die Eisflächen frei, sobald die Mindeststärke gegeben ist. Die entsprechenden Hinweistafeln „Betreten der Eisfläche verboten“ werden dann entfernt. Bis dahin gilt jedoch absolutes Betretungsverbot.
Die Stadt Heilbronn übernimmt keinerlei Haftung, das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr. Dies gilt auch dann, wenn die Eisflächen freigegeben sind.
Das Ordnungsamt appelliert dringend an die Eltern, ihre Kinder vom Betreten der Eisflächen abzuhalten.
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8. Januar 2008
Stadtwerke stocken Erweiterungspläne fürs Stadtbad Soleo auf
Neckar-Panorama-Sauna und Außenschwimmbecken
Der Ausbau des Stadtbads Soleo fällt größer aus als bisher geplant. So hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke Heilbronn GmbH jetzt als weitere Attraktion neben dem geplanten Solebecken im Freien eine großzügige Neckar-Panorama-Sauna mit Blick auf den Fluss geplant. Insgesamt investieren die Stadtwerke als Betreiberin des Soleos rund 5,83 Millionen Euro netto in die Erweiterung und Modernisierung des Bades.
Aufsichtsratsvorsitzende Margarete Krug begründet das aufgestockte Maßnahmenpaket insbesondere durch die Attraktivitätssteigerung im Wellnessbereich: „Hier wird das Soleo künftig kräftig punkten und viele neue Besucher anlocken.“ Und Geschäftsführer Manfred Schmidt ergänzt: „Mit dem Umbau stärken wir das Soleo auch als Familienbad und stellen uns damit der Konkurrenz im Umland.“
Baubeginn für die vom Heilbronner Architekturbüro Bechler, Krummlauf, Teske geplanten Maßnahmen ist für September dieses Jahres vorgesehen, die Fertigstellung ein Jahr später. Ab dann wird das Soleo ganzjährig geöffnet bleiben und nur noch im Sommer vier bis fünf Wochen im Jahr für Erneuerungsarbeiten schließen.
Die Umbaupläne im Einzelnen sehen folgende Maßnahmen vor: Der Schwimmbereich im Erdgeschoss wird, wie bereits berichtet, um ein rund 230 Quadratmeter großes Außenbecken ergänzt und mit einer weitläufigen Liegewiese umgeben. Zudem wird die Schwimmhalle am bisherigen Solebecken Richtung Eishalle um einen Anbau erweitert. Hier sind ein Aufenthaltsbereich von fast 400 Quadratmetern, ein Whirlpool und Solarien sowie ein neues Kleinkindbecken geplant. Damit wird die Rotunde, in der sich bislang das Kleinkindbecken befindet, für die Bereiche Massage und Beauty frei. Weiter ist im Zuge der Umbaumaßnahme auch eine Anhebung des Wasserspiegels im Sportbad vorgesehen. Dadurch kann die tiefliegende Wasserrinne, die noch aus den Anfängen des Bades im Jahr 1972 stammt, ausgekleidet werden.
Im Saunabereich im ersten Obergeschoss wird die Erweiterungsfläche für den Bau eines neuen großzügigen Ruheraums genutzt. Im alten Ruheraum wird dafür eine Saunabar eingerichtet, die wahlweise beheizt oder zum Sonnendeck hin geöffnet werden und als „Strandbar“ betrieben werden kann. Darüber hinaus wurde jetzt vom Aufsichtsrat der Bau einer Außensauna in Form eines Neckarkiesels mit Panorama auf den Alten Neckar beschlossen. Hinzu kommen Erlebnisduschen und Tauchbecken im Freien, die den Saunabesuch abrunden.
Damit der Saunabereich künftig barrierefrei erreicht werden kann, wird auf Höhe der Umkleiden im Erdgeschoss ein Aufzug eingebaut.
Zudem profitieren auch die Mitarbeiter des Soleos von der Erweiterung des Bades. Sie erhalten im Untergeschoss in den dort frei werdenden Räumen für Kosmetik und Massage Umkleiden und Duschen, womit eine jahrelange Forderung des Betriebsrats erfüllt wird.
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8. Januar 2008
Verteilung von Altpapiertonnen startet
Ab Montag, 14. Januar
Am Montag, 14. Januar, startet die Auslieferung von Altpapiertonnen in Heilbronn. Verteilt werden zunächst alle Behälter, die bis Ende vergangener Woche bestellt wurden. Begonnen wird in den Stadtteilen Frankenbach, Neckargartach und Sontheim, danach folgen die Abfuhrgebiete 74074 HN (Teilgebiet), 74076 HN, Kirchhausen, Böckingen, Klingenberg, Horkheim, 74072 HN, Biberach und 74074 HN (Teilgebiet). Die Entsorgungsbetriebe rechnen damit, dass die Verteilaktion insgesamt rund fünf Wochen dauern wird.
Die Blauen Tonnen werden an die jeweiligen Grundstücke geliefert bzw. - wenn möglich - auf dem Grundstück abgestellt. Um die Zuordnung zu erleichtern, sind die Behälter seitlich mit einem Adressaufkleber versehen, auf dem der Name des Bestellers und die Aufstelladresse angegeben ist. Die Altpapiertonnen sind Eigentum der Stadt Heilbronn und werden leihweise zur Verfügung gestellt. Nach der Auslieferung können die neuen Behälter sofort für die Sammlung von Altpapier genutzt werden. Die Leerung der Blauen Tonnen erfolgt alle vier Wochen. Die Leerungstermine für das jeweilige Abfuhrgebiet sind auf einem Infoblatt abgedruckt, das bei der Tonnenauslieferung mit verteilt wird.
Die Bestellung von Blauen Tonnen ist auch weiter möglich. Bestellkarten für 240-Liter-Behälter sind in allen städtischen Bürgerämtern, bei der Abfallberatung (Technisches Rathaus) und hier auf der Website verfügbar.
Weiterhin Bündelsammlungen und DepotcontainerDie Entsorgungsbetriebe weisen darauf hin, dass die Depotcontainer für Altpapier bis auf weiteres nicht entfernt werden. Insbesondere die Bündelsammlungen von Vereinen sollen dauerhaft fortgeführt und weiterhin finanziell von den Entsorgungsbetrieben unterstützt werden. Haushalte, die ihr Papier bisher zur Bündelsammlung bereit gestellt haben, sollten dies daher auch nach Einführung der Papiertonne weiter tun.
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9. Januar 2008
„Entsetzt und zutiefst betroffen“
Reaktion zum heutigen Vorfall
Nachdem heute in Heilbronn drei Jugendliche einen 73-jährigen Rentner brutal zusammengeschlagen haben, reagiert Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach betroffen: „Wir sind entsetzt über diese brutale Attacke gegen einen mutigen Mitbürger, der höchste Zivilcourage gezeigt hat und die Schändung der Gedenkstätte für die vor über acht Monaten ermordete Polizistin verhindern wollte. Deshalb ist unser Abscheu vor den Schlägern umso größer, die einen couragierten Rentner an diesem Ort auf brutalste Weise misshandelt haben. Unser Mitgefühl gilt dem Verletzten und seiner Familie, dem wir wünschen, dass er wieder vollständig genesen kann.“
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10. Januar 2008
Abendliche Bläsermusik in der Nikolaikirche
Sonntag, 13. Januar
Am kommenden Sonntag, 13. Januar, 18 Uhr, konzertieren Bläserkammermusikensembles (Fagott-, Klarinetten- und Blechbläserensembles) der Städtischen Musikschule Heilbronn in der Nikolaikirche in der Sülmerstraße in Heilbronn. Die jungen Ensembles präsentieren Beiträge aus ihrem aktuellen "Jugend musiziert"-Programm. Der Eintritt ist frei.
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10. Januar 2008
Reaktionen auf OB-Weihnachtsbrief
„Balsam für die Seele“
„Ihre Post aus der Heimat ist Balsam für die Seele und hat natürlich wieder große Freude ausgelöst“, schreibt Helga Koch aus Florida Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach. „Es ist wirklich erstaunlich, was sich in Heilbronn verändert hat und was sich kulturell und wirtschaftlich tut“, fährt sie in ihrem Dank auf den Weihnachtsbrief des OB fort.
Rund 900 Auslandsheilbronnerinnen und Auslandsheilbronner in 33 Ländern hatten Mitte Dezember wieder Post aus dem Rathaus erhalten. Und wie in den letzten Jahren sind zwischen Weihnachten und Neujahr wieder viele Dankschreiben im Rathaus eingegangen. So schreibt die in Minnesota lebende Hannelore Stolen, die einen Besuch in ihrer Heimatstadt in diesem Jahr plant: „Da ich durch Ihre Berichte von den Veränderungen in Heilbronn auf dem Laufenden bin, werde ich mich nicht als Fremde in Heilbronn fühlen, sondern werde nach Hause kommen.“
Dankbar für die Weihnachtspost aus Heilbronn antwortet auch Helga Churchill aus Colorado Springs: „Man kommt ins Träumen und sieht, wie es einmal war und dann stellt man sich vor, wie es jetzt aussieht. Ich bin Ihnen so dankbar, wie Sie alles beschreiben. So ist man auf dem Laufenden und sieht buchstäblich, wie alles ist.“
Voll des Lobes über die im Brief geschilderten Veränderungen im vergangenen Jahr bemerkt Eva Schulz aus Melbourne: „Ich komme zwar gelegentlich noch nach Heilbronn, aber leider habe ich dann nie Zeit, das neue Heilbronn zu erforschen. Deshalb freue ich mich immer über den Weihnachtsbrief und bin stolz auf meine alte Heimat. Vor allem auch auf die Entwicklungen im Bereich Wirtschaft und Bildung. Im Kulturbereich war Heilbronn ja schon immer sehr gut bedient.“
Und Maria Bruzewski aus Kenntucky, die schon seit mehr als vier Jahrzehnten in den USA lebt, betont: „Kaum zu glauben, wie sich die Ruinenstadt meiner Kindheit in eine fortschrittliche Großstadt verändert hat.“ Und wie viele Heilbronnerinnen und Heilbronner im Ausland stellt sie fest: „Aber das allerschönste ist, dass meine Heimatstadt auch nach 41 Jahren noch immer mit uns Auslandsheilbronnern in Kontakt bleibt.
OB-Weihnachtsbrief an die Auslandsheilbronner
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14. Januar 2008
Marie und Leon sind die Spitzenreiter
Beliebteste Vornamen des Jahres 2007
2241 Neugeborene wurden im vergangenen Jahr in Heilbronn geboren. Nach dem Kreißsaal beginnt für viele Eltern allerdings die Qual der Wahl: Welchen Namen soll der Nachwuchs bekommen? Das Heilbronner Standesamt gibt Auskunft: Die Spitzenreiter 2007 bei den Mädchen waren, wie in den beiden vergangenen Jahr auch, die Vornamen Marie und Sophie. Sie verteidigten den ersten und zweiten Platz in der Beliebtheitsskala: Insgesamt bekamen 43 Mädchen den Vornamen Marie, 42 den Vornamen Sophie. Danach folgen Lara mit 25 und Leonie mit 24 Nennungen. Für Laura, letztes Jahr noch auf dem dritten Platz, entschieden sich 17 Eltern.
Auf den weiteren Rängen folgen Maria und Lea. Anna und Sarah teilen sich Platz 8, während sich Johanna und Mia mit je zwölf Nennungen auf Platz 9 wiederfinden. Platz 10 teilen sich bei den Mädchennamen Amelie, Emilia, Emely und Michelle, die 2007 jeweils elf Mal als Vornamen gewählt wurden. Neueinsteigerinnen Josephine und Lia teilen sich mit jeweils 10 Nennungen zusammen mit Lisa den elften Platz.
Bei den Jungennamen kam Leon, der im letzten Jahr noch auf Platz zwei lag, mit 30 Nennungen auf den ersten Platz, gefolgt von Alexander. Ein Comeback feierte der Vorname Paul. Vom zehnten Platz ist er mit 27 Vergaben wieder unter die ersten Drei gerutscht. Tim folgt mit 20 Nennungen auf Platz 4. Luca wurde 19 Mal von den Eltern gewählt, während sich Lukas und Maximilian mit je 18 Nennungen Platz 6 teilen. Danach folgen die Namen Christian und Felix mit 16 Nennungen, während sich Jonas und Michael mit je 15 Nennungen Platz 7 teilen. Auf Platz 8 kommt Noah, gefolgt von Elias, sowie Daniel, David, Max und Philipp, die sich mit je 12 Nennungen Platz 10 teilen.
Wie in den Jahren zuvor waren auch 2007 Namen nach biblischen Vorbildern hoch im Kurs, ein Trend, der sich seit Jahren verstetigt. Rund die Hälfte der Kinder hat in diesem Jahr einen Namen bekommen, 38 Prozent bekamen zwei Vornamen. Fast drei Prozent der Neugeborenen erhielten von ihren Eltern drei Vornamen, während neun Kinder mehr als drei Vornamen tragen.
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14. Januar 2008
Heilbronn ist auch 2008 „Putz-munter“
Ideen-Wettbewerb
Die Sauberkeitsaktion „Heilbronn Putz-Munter“ findet dieses Jahr in der Woche vom 25. Februar bis zum 1. März statt. Vor wenigen Tagen hat Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach wieder Heilbronner Vereine, Schulen und Kindergärten angeschrieben und dafür geworben, sich an der Vorbildaktion zu beteiligen. „Ein sauberes Stadtbild sollte allen eine Herzensangelegenheit sein. Gemeinsam können wir für einen positiven Auftritt Heilbronns sorgen. Deshalb hoffe ich, dass sich wieder viele Vereine, Institutionen und Gruppen wie auch Einzelpersonen beteiligen“, so OB Himmelsbach.
Ideen-Wettbewerb vom Betriebsamt ausgeschriebenAuch in diesem Jahr gibt es wieder einen vom Betriebsamt ausgeschriebenen Wettbewerb für die pädagogische sinnvollste Putz-Idee. Dadurch sollen die teilnehmenden Gruppen während der Vorbereitungszeit und der Realisierungsphase zusätzliche Motivation erhalten. Ein weiteres Ziel ist die Förderung der Nachhaltigkeit der Projekte. Das Betriebsamt koordiniert die Aktion und ist bei der praktischen Umsetzung mit Rat und Tat behilflich. Wer mitmachen möchte, der kann sich noch bis zum Freitag, 8. Februar, bei Amtsleiter Dieter Klenk, Telefon (07131) 56-36 50, Fax (07131) 56-28 88, melden. Er gibt auch gerne Tipps und Anregungen.
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15. Januar 2008
Datenbank für städtische Wirtschaftsförderung
Stadt und Hochschule kooperieren
Die Stadt Heilbronn hat für die Betreuung ansässiger Unternehmen eine so genannte CRM-Datenbank („Customer Relationship Management“ / Kundenbeziehungsmanagement) eingeführt. Bei der Beauftragung ging die Stadtverwaltung neue Wege: Erstmals kam die Studentische Unternehmensberatung der Hochschule Heilbronn zum Zuge. Durch diese Kooperation will die Stadtverwaltung die gemeinsame Existenzgründerinitiative von Hochschule, Stadt, Kammern, Innovationsfabrik Heilbronn und Venture Forum Neckar e.V. stärken. Ziel der Studentischen Unternehmensberatung ist es, Studierende mit Hilfe von (bezahlten) Projektarbeiten für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber auf eine spätere Selbstständigkeit vorzubereiten.
Die Studentische Unternehmensberatung der Hochschule Heilbronn hat als Grundlage für die Datenbank drei bereits vorhandene Unternehmenslisten mit insgesamt 35.185 Datensätzen zusammengeführt. Als Arbeitsinstrument der städtischen Wirtschaftsförderung soll die Datenbank unter Beachtung des Datenschutzes künftig die wichtigsten Informationen über Heilbronner Unternehmen verwalten, die zum Beispiel aus den turnusmäßigen Unternehmensbesuchen von Verwaltungsspitze und Wirtschaftsförderung gewonnen werden.
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15. Januar 2008
Verkehrsbehinderungen in der Süd-/Ost- und Weinsberger Straße
Baumfällungen notwendig
Wegen Baumfällarbeiten kann es seit heute zu Verkehrsbehinderungen in der Oststraße kommen. Die Arbeiten werden ab Freitag, 18. Januar, in der Südstraße und anschließend in der Weinsberger Straße fortgesetzt und dauern bis voraussichtlich Mittwoch, 23. Januar, an.
Eine Fahrspur muss dafür in Abschnitten und zeitweilig abgesperrt werden, wodurch es zu Verkehrsbehinderungen kommen kann.
Baumbiologische Kontrollen haben gezeigt, dass diese Bäume nicht mehr verkehrssicher sind und deshalb gefällt werden müssen. Als Ersatz werden dieses Frühjahr noch Gleditschien gepflanzt.
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16. Januar 2008
Warum nicht in der Partnerstadt studieren?
Stipendium für Frankfurt (Oder)
Wer mit dem Gedanken spielt, in Heilbronns Partnerstadt Frankfurt (Oder) zu studieren, der kann dafür Unterstützung von der Stadt Heilbronn erhalten: Seit 1993 bietet die Stadt pro Semester je einem Studierenden aus Heilbronn ein Stipendium für die Europa-Universität Viadrina.
An der Frankfurter Uni kann man derzeit folgende Fächer studieren: Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften (VWL, BWL, Internationale BWL, International Business Administration) und Kulturwissenschaften. Informationen zu den Studiengängen sind beim Studiensekretariat der Universität, Große Scharrnstraße 59, 15230 Frankfurt (Oder), erhältlich.
Nähere Auskünfte zum Stipendium erteilt das Schul-, Kultur- und Sportamt der Stadt Heilbronn, Frau Foß, Tel. (07131) 56-31 66. Bewerbungsschluss für das Sommersemester 2008 ist Freitag, 14. März 2008.
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16. Januar 2008
Städtische Buche muss gefällt werden
Robert-Mayer-Höhe
Im Grünzug des Neubaugebietes Robert-Mayer-Höhe muss in den nächsten Tagen eine städtische Buche gefällt werden, da sie nicht mehr verkehrssicher ist. Als Ersatz wird an gleicher Stelle ebenfalls eine Buche gepflanzt.
Baumkontrollen haben ergeben, dass bei einer städtischen Buche auf der Robert-Mayer-Höhe ein deutlich sichtbarer Vitalitätsverlust vorliegt. Durch die notwendige Entfernung vieler abgestorbener Astpartien (Totholz) in den letzten Jahren hat die Baumkrone nur noch etwa 40 Prozent ihres normalen Volumens. Ursache hierfür sind vor allem die Versiegelung im Umfeld des Baumes und die Freistellung, wodurch sich das Kleinklima verändert hat. Zudem kommen die trockenen Sommer 2003 und 2004 hinzu, deren Folgen jetzt nicht nur an Buchen, sondern auch an vielen anderen Baumarten deutlich sichtbar sind.
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17. Januar 2008
Gesegnetes Alter und Gnadenhochzeit
Ehe-, Alters- und Arbeitsjubiläen
Aufgrund der längeren Lebenserwartung ist in den vergangenen Jahren auch die Zahl der Ehejubiläen deutlich gestiegen. Allein im vergangenen Jahr erfolgten in Heilbronn, nach Angaben des Büros des Oberbürgermeisters, 292 Ehrungen aus Anlass eines Ehejubiläums; 2006 waren es noch 60 weniger und 1977 insgesamt nur 74. 233 Paare feierten Goldene Hochzeit (1977: 68 Paare), 59 Paare blickten auf 60 Jahre gemeinsamen Wegs zurück (Diamantene Hochzeit; 1977: fünf), neun Paare auf 65 Jahre (Eiserne Hochzeit; 1977: eins) und ein Paar sogar auf 70 Jahre (Gnadenhochzeit; 1977: keins).
Ebenfalls stark gestiegen ist in den vergangenen Jahren die Zahl der Altersjubiläen, zu denen der Oberbürgermeister wie zu den Ehejubiläen per Brief oder bei einem persönlichen Besuch gratuliert. Lag die Zahl der altershalber Geehrten im Jahr 1977 noch bei 830, so waren es im vergangenen Jahr 2179 (2006: 2165), darunter jeweils sechs Hundertjährige, acht 101-Jährige, jeweils zwei 102- und 103-Jährige und eine 104-Jährige. 772 Personen erhielten zum 80. Geburtstag ein Gratulationsschreiben, 538 zum 85. Geburtstag, und 850 Heilbronnerinnen und Heilbronner feierten den 90. bis 99. Geburtstag.
Trotz der gestiegenen Lebenserwartung ist die Zahl der von den Firmen gemeldeten Arbeitsjubiläen zurückgegangen. Konnten 1977 noch 39 Personen eine 40-jährige Betriebszugehörigkeit vorweisen, so waren es 2007 nur noch 25. Vor dreißig Jahren waren zudem noch zwei Personen 50 Jahre bei einem Betrieb beschäftigt.
Ehrenpatenschaften, die bei der Geburt des siebten Kindes vom Bundespräsidenten übernommen werden, gab es im vergangenen Jahr drei – 1977 gab es keine.
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17. Januar 2008
Schnuppersitzung beim Jugendgemeinderat
Jugendgemeinderatswahl vom 28. Januar bis 1. Februar
Gleich 18 Jugendliche, die bei der Wahl zum Jugendgemeinderat Ende des Monats kandidieren, haben dieser Tage die jüngste Sitzung des bisherigen Jugendgemeinderats dazu genutzt, um in die Arbeit des Gremiums hineinzuschnuppern. Aufmerksam verfolgten sie die rund einstündige Sitzung im Kleinen Ratssaal im Rathaus, bei der die amtierenden Jugendvertreter unter ihrer Vorsitzenden Manuela Demel über die Feiern zum 10-jährigen Bestehen des Jugendgemeinderats in diesem Jahr und die Planung gemeinsamer Sitzungen von Gemeinderat und Jugendgemeinderat diskutierten. Da diese Themen vor allem auch den künftigen Jugendgemeinderat beschäftigen werden, waren die Diskussionen für die Kandidaten besonders interessant. Nach der Sitzung standen die „Alten“ den „Neuen“ zudem für Fragen zur Verfügung, was viele auch nutzten.
Als Tipp gibt Noch-Jugendgemeinderat Nicki André Neumeister den Kandidaten mit auf den Weg, „an Themen dranzubleiben und mit dem Gemeinderat zusammenzuarbeiten.“ Lisa Neubauer rät aus ihrer Erfahrung bei der Organisation von Events wie dem Newcomer Dance Contest im Juli vergangenen Jahres oder dem Fußballturnier im Dezember: „Ideen kann jeder haben, um sie umzusetzen braucht es Leidenschaft und Zeit.“ Und Manuela Demel bestärkt die Neuen, „sich nicht entmutigen zu lassen. Mit der Zeit wächst man einfach in die Aufgaben hinein.“
Im Rückblick sind die drei befragten Jugendvertreter hochzufrieden mit ihrem Amt. So berichtet Nicki André Neumeister begeistert davon, wie toll es ist, „große Events auf die Beine zu stellen.“ Auch Lisa Neubauer und Manuela Demel hat das besonders viel Spaß gemacht. Darüber hinaus hätten sie aber auch viel für sich gelernt und seien viel selbstbewusster geworden. „Das hilft auch später mal im Beruf“, so Lisa.
Die Wahl des neuen Jugendgemeinderats findet vom 28. Januar bis 1. Februar statt. Zur Wahl stehen 37 Jugendliche für 20 Sitze. Wählen dürfen alle Heilbronner Jugendlichen, die 14 Jahre alt sind oder werden beziehungsweise sich im achten Schuljahr befinden und am letzten Tag der Wahl noch nicht 18 Jahre alt sind. Gewählt werden kann an allen weiterführenden Schulen. Für Jugendliche, die keine Schule besuchen, gibt es eine Wahlstelle im OLGA-Jugendzentrum, Olgastraße 45.
Die konstituierende Sitzung des neuen Jugendgemeinderats, bei dem auch die alten Jugendgemeinderäte verabschiedet werden, findet voraussichtlich am Donnerstag, 6. März, 18 Uhr, im Großen Ratssaal im Rathaus statt. Der amtierende Jugendgemeinderat kommt am Dienstag, 26. Februar, 18 Uhr, im Kleinen Ratssaal zu seiner letzten Sitzung zusammen.
Weitere Infos über den Jugendgemeinderat gibt’s auch im Internet unter www.jugendgemeinderat-hn.de.
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18. Januar 2008
Waldsperrung am Gaffenberg
Ab Dienstag, 22. Januar
Wegen Forstarbeiten sind ab Dienstag, 22. Januar bis Freitag, 25. Januar Sperrungen im Bereich des Gaffenbergs notwendig. Dabei sind der Schweinsbergweg ab Waldeingang, der Waldparkplatz am Gaffenberg sowie sämtliche Fußwege und Waldflächen um diesen Bereich gesperrt. Der Schweinsbergweg wird ab 16.30 Uhr bis 8 Uhr für den zulässigen Verkehr freigegeben, der Waldparkplatz muss aber durchgehend gesperrt bleiben. Die Umleitung für Radfahrer, Fußgänger und berechtigten Kraftverkehr in und aus Richtung Untergruppenbach erfolgt über die Straßen „In den Hecken“ – „Sportpfad“ – Membrodsweg - Schweinsbergweg.B
erufspendler, die den Schweinsbergweg für den Weg zur Arbeit nutzen, sollten sich frühzeitig auf diese Situation einstellen, Erholungssuchende sollten in dieser Zeit auf andere Waldparkplätze ausweichen.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Missachtung der Sperrung mit Gefahr für Gesundheit und Leben verbunden ist und daher mit Verwarnungsgeld geahndet wird.
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18. Januar 2008
93 Müllsünder angezeigt
Ordnungshüter ziehen Bilanz der Vorweihnachtsaktion
Die Ordnungshüter von Polizei und städtischem Vollzugsdienst ziehen eine erfolgreiche Bilanz der verstärkten Überwachungsaktion in der Vorweihnachtzeit. Schwerpunkte waren das Erscheinungsbild und die Sauberkeit des Stadtgebietes. Insgesamt 93 „Müllsünder“ wurden kostenpflichtig zur Anzeige gebracht. „Dieses Ergebnis bestätigt die Notwendigkeit einer Fortführung auch zum Jahresbeginn 2008“ stellt Ordnungsamtsleiter Bernd Werner fest.
Beispielsweise wurden zehn illegale Müllablagerungen an Recyclingcontainern angezeigt. Mit mehreren hundert Euro Bußgeld muss der Verursacher einer Müllablagerung von zehn Tüten Hausmüll am Recyclingcontainer Urbanstraße rechnen.
83 andere Anzeigen betrafen Müllsünder, die Kleinstabfälle wie Zigarettenkippen oder Papierabfälle weggeworfen oder in der Fußgängerzone ausgespuckt haben. Diese Ordnungswidrigkeiten werden mit Verwarnungsgeld in Höhe von 15 bis 25 Euro geahndet.
In mehreren Fällen mussten die Ordnungshüter auch gegen aggressive Bettler sowie gegen fliegende Händler, die unerlaubten Straßenverkauf in der Fußgängerzone durchführten, einschreiten und Platzverweise aussprechen.
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22. Januar 2008
Neues Gesicht für Dienstleistungszentrum Biberach
Mehr als nur ein frischer Anstrich
Das Dienstleistungszentrum Biberach (Bürgeramt) am Ratsplatz hat in den vergangenen Monaten ein neues Gesicht erhalten: Das 1974 errichtete Gebäude wartet nun mit einer sanierten Außenfassade auf, auch im Inneren wurde kräftig renoviert. 330.000 Euro hat die Stadtverwaltung in das Projekt investiert.
Auf den ersten Blick sieht man: Alle Holzfenster wurden gestrichen, blinde Fensterscheiben erneuert. Das schwere, dunkle Eingangstürelement wurde durch zwei vollverglaste Automatikschiebetüren als Windfang ersetzt. Die dunkelbraune Rasterdecke im Außenbereich wurde durch eine wärmegedämmte hellreflektierende Gipskartondecke mit integrierter Beleuchtung ausgetauscht.
Renoviert hat das städtische Hochbauamt die Vereinsräume im ersten Obergeschoss sowie Trauzimmer und Sitzungssaal: Neue Bodenbeläge, abgehängte Akustikdecken mit integrierter, arbeitsplatzgerechter Beleuchtung, Sonnenschutz sowie die Aufrüstung von DV und Telefonanlage sorgen für zeitgemäße Raumbedingungen. Der Sitzungssaal ist durch eine abgehängte Akustikdecke mit integrierter Beleuchtung und durch neue Möbel völlig umgestaltet worden. Zur Ausstattung gehören jetzt auch eine neue Medientechnik mit Leinwand und Beamer.
Das festliche Ambiente des Trauzimmers wird ebenfalls durch die abgehängte Decke sowie einen neuen Tisch und farblich abgestimmte Flächenvorhänge unterstrichen.
Verbessert hat sich auch der repräsentative Charakter der Eingangshalle sowie des Foyers im ersten Stock, die eine neue gelochte Gipskartondecke mit passender Beleuchtung und neue Sitzgelegenheiten erhielten. Im Erdgeschoss präsentiert der Heimatverein in einer beleuchteten Vitrine seine Exponate. Eingebaut wurde im Eingangsbereich ein behindertengerechtes WC.
Einweihung mit BürgerempfangBeste Möglichkeit, die umgestalteten Räumlichkeiten kennen zu lernen, bietet der Biberacher Bürgerempfang, den das Ortskartell am Sonntag, 27. Januar, ab 11 Uhr im Sitzungssaal veranstaltet. Als Redner wird unter anderem auch Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach erwartet. Motto der Veranstaltung: „Viel Neues im Stadtteil Biberach“. Die musikalische Umrahmung hat das Saxophonensemble der Musikkapelle übernommen.
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23. Januar 2008
Kapitalstock verdreifacht
Dr. Annette Fuchs-Stiftung
Knapp eineinhalb Jahre nach Gründung der Dr. Annette Fuchs-Stiftung beträgt das Stiftungskapital bereits 200.000 Euro und hat sich damit mehr als verdreifacht: Nach anfänglich 60.000 Euro Startkapital, das die Stifterin Emilie Fuchs im Februar vergangenen Jahres auf 120.000 Euro verdoppelt hatte, überreichte die Witwe des früheren Bürgermeisters Erwin Fuchs an Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach jetzt einen Scheck über 80.000 Euro.
Zweck der von der Stadt verwalteten Stiftung ist die Förderung autistischer, psychisch kranker, krebskranker oder in sonstiger Weise gesundheitlich oder in ihrer Entwicklung behinderter Kinder aus dem Stadtkreis Heilbronn.
Die Stiftung kann 2008 erstmals rund 4500 Euro aus den Zinserträgen für Fördermaßnahmen bewilligen. In den folgenden Jahren stehen dann voraussichtlich bis zu 8000 Euro aus den Zinserträgen zur Unterstützung von Kindern bereit.
Die Dr. Annette Fuchs-Stiftung, eine von rund 20 von der Stadt verwalteten Stiftungen, hat Emilie Fuchs im Oktober 2006 im Gedenken an ihre vor mehr als 17 Jahren bei einem Autounfall tragisch ums Leben gekommene Tochter gegründet, nachdem 2006 auch ihr Ehemann Erwin Fuchs verstorben war.
Informationen über die Stiftung gibt es auch unter www.stifterforum-heilbronn.de.
Zur Verwirklichung des Stiftungszweckes sind Spenden und Zustiftungen auf folgendes Spendenkonto möglich: Stadtkasse Heilbronn, Kontonummer: 859, Bankleitzahl: 62050000, Bank: Kreissparkasse Heilbronn, Verwendungszweck: Dr. Annette-Fuchs-Stiftung.
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24. Januar 2008
Erlebnisfreizeit in den Löwensteiner Bergen
Nur für Mädchen
Das Olga-Jugendzentrum veranstaltet in den Winterferien von Mittwoch, 6. bis Freitag, 8. Februar eine Mädchen-Erlebnisfreizeit in den Löwensteiner Bergen in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit der Rosenauschule. Teilnehmen können Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren.
Die Anmeldung ist bis 28. Januar im Olga-Jugendzentrum unter der Telefonnummer (07131) 8 58 22 möglich. Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage des Olga-Jugendzentrums www.olga.heilbronner-jugendhaus.de.
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24. Januar 2008
Rund 294.000 Euro aus Hundesteuer
Weniger Hunde als im Vorjahr
Bei gleichbleibenden Steuersätzen gegenüber 2006 nahm die Stadt Heilbronn im vergangenen Jahr rund 294.000 Euro aus der Hundesteuer ein. Das sind gut 12.000 Euro weniger als noch im Jahr 2006, wie aus einer Übersicht der Stadtkämmerei hervorgeht. Grund für diesen Rückgang: Gegenüber 2006 waren im Vorjahr 86 steuerpflichtige Hunde weniger bei der Stadt Heilbronn gemeldet.
Insgesamt waren im vergangenen Jahr 2785 Ersthunde gemeldet, für die 100 Euro Steuer pro Jahr fällig werden. Im Jahr zuvor waren noch 56 Ersthunde mehr gemeldet. Die Zahl der weiteren Hunde, für die ein Steuersatz von 240 Euro pro Jahr erhoben wird, ging 2007 von 98 auf 82 zurück, während die Zahl der steuerbefreiten Hunde um zehn auf 65 sank. Im Jahr 2007 wurden 19 gefährliche Hunde – acht weniger als 2006 - mit einem Steuersatz von 300 Euro besteuert. Insgesamt waren im letzten Jahr 2963 Hunde bei der Stadt Heilbronn gemeldet und damit 86 weniger als noch vor Jahresfrist.
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24. Januar 2008
Holzversteigerung in Kirchhausen
Samstag, 2. Februar
Am Samstag, 2. Februar findet im Kirchhausener Bezirk „Stöckach“ eine Holzversteigerung statt. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr beim Waldparkplatz an der B 39 zwischen Kirchhausen und Fürfeld. Versteigert werden zirka 49 Flächenlose mit 240 Festmetern und 122 Brennholzpolter mit 320 Festmetern.
Eine detaillierte Auflistung und Lagepläne gibt es hier auf der Website, per Fax unter Telefon 07131/564143 oder Mail ans Forstamt sowie bei den Bürgerämtern Kirchhausen, Biberach und Frankenbach.
Für eine Bewirtung während der Versteigerung sorgen von 9.30 bis 17 Uhr die Motorradfreunde Unteres Rotbachtal e.V. an der Waldhütte am Stöckachweg.
zur detaillierten Auflistung und den Lageplänen
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24. Januar 2008
OB Himmelsbach ruft Jugendliche an die Urnen
Jugendgemeinderatswahl vom 28. Januar bis 1. Februar
Anlässlich der bevorstehenden Wahl des Jugendgemeinderats von Montag, 28. Januar bis Freitag, 1. Februar ruft Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach alle Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren auf, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen:
„Liebe Schülerinnen und Schüler, das Wahlrecht ist ein Vorrecht, das sich vor gar nicht mal so langer Zeit zunächst die Männer und später die Frauen erstritten haben. Dass es auch Jugendliche haben, ist bis heute etwas besonderes. In Heilbronn ist dieses Recht gerade einmal zehn Jahre alt, denn erst damals wurde der Jugendgemeinderat geschaffen.
Mit dem Jugendgemeinderat habt ihr ein eigenes Gremium, das speziell eure Interessen vertritt. Dazu hat der Jugendgemeinderat Vorschlagsrecht gegenüber der Stadtverwaltung und Anhörungsrecht beim Gemeinderat. Und dass sich gute Ideen durchsetzen, zeigt etwa der Nachtbus, der vor einigen Jahren vom damaligen Jugendgemeinderat angeregt wurde.
Damit auch der nächste Jugendgemeinderat tolle Projekte etwa zu den Themen Jugendarbeit, Kultur, Freizeit und Sport, Beruf und Ausbildung, Umwelt sowie Verkehr auf den Weg bringen kann, braucht er gute Leute, die ihr mit euren Stimmen wählen könnt. Deshalb bitte ich euch: Geht wählen und unterstützt mit eurem Stimmrecht die Arbeit des Jugendgemeinderats!“
INFO: Bei der Wahl zum Jugendgemeinderat sind alle Heilbronner Jugendlichen wahlberechtigt, die mindestens 14 Jahre alt sind oder werden beziehungsweise sich im achten Schuljahr befinden und die am letzten Tag der Wahl noch nicht 18 Jahre alt sind. Wahlstellen gibt es an allen weiterführenden Heilbronner Schulen. Jeder Wahlberechtigte hat 20 Stimmen, von denen bis zu drei an einen einzelnen Kandidaten vergeben werden dürfen. Für die 20 Sitze im Jugendgemeinderat kandidieren 37 Jugendliche aller Heilbronner Schularten und aus fast allen Stadtteilen.
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25. Januar 2008
Bei Altpapiersammlung aufpassen
Auch Private teilen „Blaue Tonne“ aus
Aufgepasst bei der Auslieferung der neuen „Blauen Tonnen“: In den vergangenen Tagen haben die privaten Entsorgungsunternehmen Kurz Recycling und Remondis in verschiedenen Heilbronner Stadtteilen begonnen, Altpapiertonnen für gewerblich betriebene Papiersammlungen zu verteilen - obwohl dies von der Stadtverwaltung per Unterlassungsverfügung untersagt wurde. Ein entsprechendes Gerichtsverfahren läuft noch.
Die städtischen Entsorgungsbetriebe weisen in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass diese Firmen nicht im Auftrag der Stadt Heilbronn handeln und diese gewerblichen Altpapiertonnen auch nicht bei der städtischen Abfuhr geleert werden. Die Entsorgungsbetriebe empfehlen keine Altpapiertonnen bei diesen Firmen zu bestellen und bereits ausgelieferte gewerbliche Altpapiertonnen wieder abholen zu lassen. Grund: Die Vermarktungserlöse aus der städtischen Altpapiersammlung werden von den Entsorgungsbetrieben zur Minderung der Abfallgebühren eingesetzt. Wenn diese Erlöse durch die gewerbliche Papiersammlung zurückgehen, müssen die eintretenden Verluste durch erhöhte Abfallgebühren ausgeglichen werden. Wer eine Blaue Tonne von privaten Entsorgungsunternehmen nutzt, sorgt damit also indirekt für die Erhöhung seiner Abfallgebühren.
Verteilung läuft noch bis Februar
Die bei den Entsorgungsbetrieben für die städtische Papiersammlung bestellten Blauen Tonnen werden derzeit im Auftrag der Stadt von einem anderen Unternehmen verteilt. Bereits abgeschlossen ist die erste Verteilphase in Frankenbach, Neckargartach und Sontheim. In der kommenden Woche findet die Verteilung der städtischen Papiertonne in den Abfuhrgebieten 74074 Heilbronn (Teilgebiet), Kirchhausen und 74076 Heilbronn statt. Danach folgen die Gebiete Böckingen, Klingenberg, Horkheim, 74072 Heilbronn, Biberach und 74074 Heilbronn (Teilgebiet). Die Verteilaktion wird voraussichtlich Mitte bzw. Ende Februar abgeschlossen sein. Um Irritationen zu vermeiden, bitten die Entsorgungsbetriebe darauf zu achten, ob tatsächlich die bestellte städtische Altpapiertonne geliefert wird. Zu erkennen sind die städtischen Behälter an der Deckelprägung mit dem Hinweis „Eigentum der Stadt Heilbronn“ sowie einem dunkelgrauen Behälterkorpus und einem blauen Deckel. Auf den städtischen Papiertonnen ist zudem seitlich ein Adressaufkleber mit einem Logo „Entsorgungsbetriebe der Stadt Heilbronn“ angebracht.
Bestellung ist weiterhin möglich
Die Bestellung von städtischen Blauen Tonnen ist auch weiter möglich. Bestellkarten für 240-Liter-Behälter sind im Bürgeramt, bei der Abfallberatung (Technisches Rathaus) und hier auf der Website verfügbar.
zu den Bestellkarten für die Blaue Tonne
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28. Januar 2008
Rund sieben Millionen Euro höhere Steuereinnahmen
Dank deutlichem Plus bei Gewerbesteuer
Im vergangenen Jahr ist das Steueraufkommen bei der Stadt Heilbronn um rund 7,1 Millionen höher ausgefallen als im Jahr 2006. Insgesamt stiegen die Steuereinnahmen im vergangenen Jahr auf rund 122,24 Millionen Euro. Dies geht aus einer Übersicht hervor, die die Stadtkämmerei in diesen Tagen vorgelegt hat.
„Grund für die gestiegenen Steuereinnahmen im vergangenen Jahr sind natürlich die um rund 7,4 Millionen höheren Einnahmen bei der Gewerbesteuer“, freut sich Erste Bürgermeisterin Margarete Krug über das hervorragende Gesamtergebnis. Insgesamt beliefen sich die Einnahmen aus der Gewerbesteuer auf rund 98,8 Millionen Euro. Im Jahr 2006 betrugen die Einnahmen aus der Gewerbesteuer noch rund 91,4 Millionen Euro. Um rund 48.000 Euro höher ausgefallen als noch im Vorjahr sind auch die städtischen Einnahmen bei der Vergnügungssteuer. Sie beliefen sich auf rund 1,02 Millionen Euro.
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28. Januar 2008
Terminplan für Saarlandstraße steht
Bürgerinformation und Ratsbeschluss
Der Terminplan für die Entscheidung über den Ausbau der Saarlandstraße steht: Nach einer weiteren Vorberatung im Bauausschuss soll der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag, 28. Februar, einen Beschluss fassen, wie die Straße zwischen Saarlandkreisel und der Einmündung Heidelberger Straße ausgebaut werden soll.
Während die Stadtverwaltung bisher aus Kosten- und Verkehrsgründen eine mit Lärmschutzwänden versehene Tieferlegung favorisiert, fordert eine Bürgerinitiative der Anwohner aus Lärmschutzgründen eine Tunnellösung.
Noch vor der Gemeinderatssitzung wird die Stadtverwaltung die Bürgerschaft über die Planungen für die Saarlandstraße unterrichten: Am Dienstag, 19. Februar, 19.30 Uhr findet im Bürgerhaus Böckingen eine Bürgerinformationsveranstaltung statt, bei der neben den Fachleuten auch Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach und Baubürgermeister Wilfried Hajek teilnehmen werden.
Die Saarlandstraße soll bis 2012 ausgebaut und bis zur B 293 zwischen Heilbronn und Leingarten verlängert werden. Zusammen mit der vom Land parallel geplanten Südostumfahrung Leingarten wird eine Umgehungsstraße für die westlichen Stadtteile Heilbronns entstehen, die besonders Klingenberg, Frankenbach und Teile Böckingens vom Durchgangsverkehr entlasten wird. Die Kosten für das Gesamtprojekt Saarlandstraße bewegen sich – je nach Variante – in einem Korridor zwischen 45,5 und 92 Millionen Euro.
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28. Januar 2008
Heilbronner Bürgerstiftung weiter erfolgreich
Über 133.000 Euro in Gewaltprävention und Bildung
Erneut erfolgreich war die Heilbronner Bürgerstiftung im vergangenen Jahr. Allein knapp 300.000 Euro Spenden konnte die Stiftung einwerben. Das Stiftungskapital stieg im Jahr 2007 auf insgesamt 1,06 Millionen Euro. Für rund 344.500 Euro konnte die Bürgerstiftung im vergangenen Jahr Projekte fördern, wovon über 220.000 Euro bereits ausbezahlt sind. Der Schwerpunkt lag, wie in den Vorjahren, mit rund 133.000 Euro in den Bereichen Gewaltprävention und Sprach- und Leseförderung.
Hohe Priorität für Projekte der Gewaltprävention
„Insbesondere unter dem Eindruck wachsender Jugendkriminalität war es richtig, dem Thema Gewaltprävention hohe Priorität einzuräumen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Dietmar Fütterer die Zielsetzung der Bürgerstiftung. So flossen, wie Vorstandsmitglied Manfred Oexner ergänzt, „knapp 6000 Euro in das zum Jahresende gestartete Projekt ‚Notinsel’. Knapp 29.000 Euro gingen in die Gewaltpräventionsprogramme ‚Faustlos’ und ‚Echt stark’. Über 87.000 Euro kamen der Sprachförderung in Kindergärten und Grundschulen zugute.“
Über 500 Schüler erhalten Sprachförderung
„Wir sind stolz“, so Vorstandsmitglied Otto Egerter, dass unsere Gewaltpräventionsprogramme ‚Echt stark’ und ‚Faustlos’ hervorragend umgesetzt werden.“ Allein über 500 Lehrkräfte wurden im Umgang mit den Programmen ‚Faustlos’ und ‚Echt stark’ ausgebildet. Insgesamt 1544 Schülerinnen und Schüler an 14 Grundschulen haben im Jahre 2007 an diesen Antigewaltprogrammen teilgenommen, während in 62 Kindertageseinrichtungen über 1000 Kinder das Konzept „Faustlos“ kennen lernen konnten.
Die Unterrichtseinheiten zur Sprachförderung laufen zur Zeit an fünf Grundschulen, wobei 25 Lehrkräfte knapp 500 Schüler in der Unterrichtssprache Deutsch fit machen.
Auch die Aktion „Lesetüte“, so Fütterer, kam im vergangenen Jahr hervorragend an. Knapp 750 Erstklässer haben bei einem Bibliothekbesuch ihren Gutschein eingelöst und ein Erstlesebuch sowie den ersten Leseausweis erhalten.
„Nicht von ungefähr liegt Heilbronn mit diesem Maßnahmenbündel deutschlandweit auf einem Spitzenplatz“, freut sich das Vorstandstrio über die erfolgreiche Arbeit der Stiftung, so dass rund 87.000 Euro „dank großzügiger Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern, Firmen und Institutionen und nicht zuletzt durch den Freundeskreis im vergangenen Jahr auch in weitere Projekte investiert werden konnten.“
Nach wie vor geringe Verwaltungskosten
So wurden neben der Neugestaltung des Umfeldes „Kulturdenkmal Uhlandslinde“, einem Zuschuss für den Kindergarten der Kinderklinik und dem Pilotprojekt zur Einführung der Ganztagsbetreuung eine Reihe von kleineren Konzepten gefördert.
„Getreu der Ausrichtung der Heilbronner Bürgerstiftung, sich für die Jugend, gegen Gewalt, für Verständnis, Kultur und die Attraktivität der Stadt Heilbronn einzusetzen“, so Dietmar Fütterer, „haben wir im vergangenen viele Anträge geprüft und oft positiv entschieden. Wenn in Einzelfällen nicht geholfen werden konnte, zeigt das nur, wie groß die Aufgabe ist und wie gut es ist, wenn Bürger sich engagieren, um künftig all jene Themen zu bewegen, die unserer Bürgergesellschaft in Heilbronn nutzen.“
Nach wie vor klares Ziel des Vorstands mit Dietmar Fütterer, Otto Egerter und Manfred Oexner ist es, „die Verwaltungskosten der Stiftung – Dank der gezielten und großzügigen Unterstützung einiger Unternehmen – weiterhin gering zu halten und die Spenden unmittelbar und mit minimalem Aufwand in Heilbronn einzusetzen.“
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28. Januar 2008
Weichen für Buga-Masterplan gestellt
Klausurtagung des Gemeinderats
Vor wenigen Wochen konnten die Verträge zur Bundesgartenschau 2019 unterzeichnet werden, am Wochenende wurden bei der Klausurtagung des Gemeinderats und der Verwaltungsspitze die Weichen für weitere Planungen gestellt: Bis zur Sommerpause wird der Gemeinderat die Auslobung eines europaweiten städtebaulichen Ideenwettbewerbs für die Neckarvorstadt beraten, bis Jahresende sollen die Ergebnisse als Masterplan vorliegen. Die Bürgerschaft soll noch vor der Auslobung bei einer Bürgerinformationsveranstaltung Details erfahren. Bei der Tagung erhielt der Gemeinderat umfassende Informationen über mögliche Grundlagen des Wettbewerbs.
Im Mittelpunkt des von Professor Arno Sighart Schmid, Präsident der Bundesarchitektenkammer, moderierten Gesprächs stand die Frage nach der künftigen Gestaltung einer Neckarvorstadt mit der heutigen Bahn- und Gewerbebrache Fruchtschuppenareal als Herzstück. Wohnbebauung, Sport- und Freizeitgelände oder gar Gewerbepark – alles scheint denkbar, für den Wettbewerb müssen aber konkrete Vorgaben formuliert werden. Die Bauverwaltung stellte zusammen mit einigen externen Fachbüros mehrere mögliche Szenarien vor, mit der sich die Gemeinderatsfraktionen in den nächsten Wochen beschäftigen werden.
Schon jetzt sind einige Rahmenbedingungen klar: Das Fruchtschuppenareal ist derzeit umgeben von mehreren Hauptstraßen, Bahnlinien und Hafenanliegern. Eine Nutzung als Wohngebiet scheint daher allein schon wegen der Lärmentwicklung mehr als schwierig. Alternativ kämen ein Gewerbepark oder ein Sport- und Freizeitgelände infrage. Um letzteres zu verwirklichen, könnte das Frankenstadion und der Festplatz Theresienwiese hierher verlagert werden, Platz wäre bei dieser Lösung auch für eine Großveranstaltungshalle. Das frei werdende Gelände im Bereich des Frankenstadions könnte als „Wohnen an der Neckarspitze“ verkauft werden.
Doch angesichts der enormen Investitionen einer solchen Lösung rückte bei der Klausurtagung die Frage in den Mittelpunkt, wie das Fruchtschuppenareal verändert werden müsste, um eine Wohnbebauung zu ermöglichen. Der Vorschlag der stadtinternen Arbeitsgruppe Buga: Die Kalistraße könnte zwischen Nägele-Brücke und Europaplatz auf die andere Neckarseite verlegt werden. Durch die damit verbundene Lärmreduzierung würde ein neues neckarnahes Wohngebiet mit Büro- und Dienstleistungsangeboten Richtung Kanal ermöglicht. Zugleich könnte entlang des Neckar-Altarms ein „Neckaruferpark“ entstehen, der direkt an den innerstädtischen Neckarpark anschließt. Auf einer Fläche von rund 7,5 Hektar könnten, je nach Bebauung, einmal 1500 bis 2500 Einwohner ein neues Zuhause finden.
Dass es trotz tendenziell sinkender Einwohnerzahlen auch künftig einen Bedarf an neuem Wohnraum gibt, zeigte in einem Vortrag der Leiter der Stabsstelle Strategie, Bernd Berggötz, auf. Denn die Anzahl der Haushalte, vor allem für eine oder zwei Personen, steige weiterhin an.
Über den Stand der städtebaulichen Buga-Planungen auch außerhalb des Fruchtschuppenareals referierte Baubürgermeister Wilfried Hajek: Wichtige Knackpunkte seien beispielsweise die Frage der Einbindung des Containerhafens und der vorhandenen Schlammbecken am Wohlgelegen, um das Ufer des Neckar-Altarms naturnah gestalten und eine Wegeverbindung nach Neckargartach herstellen zu können. Im Bereich des Neckarparks müsse über verschiedene Varianten zur Verlegung der Kranenstraße entschieden werden. Hier hat das Amt für Straßenwesen eine Trassenführung erarbeitet, die die kostenträchtige Querung der Bahnlinie vermeiden würde. Zusammen mit den Überlegungen zur Kalistraße sowie der geplanten Westrandstraße zwischen Europaplatz und Hafenstraße würde sich ein umfassendes, neues Verkehrskonzept für diesen Bereich ergeben.
Als Motivator erwies sich der Geschäftsführer der Buga München 2005 und Koblenz 2011, Hanspeter Faas. Mit seinem erfrischenden Vortrag über den Nutzen von Bundesgartenschauen für Stadtbild, Wirtschaft und Stadtentwicklung sowie wichtigen Hinweisen zu Finanzierung und Organisation der Schau machte der Buga-Profi Lust auf die Bundesgartenschau Heilbronn 2019.
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28. Januar 2008
Aufbruchsignal in Sachen Klimaschutz
Klausurtagung des Gemeinderates
Ein Aufbruchsignal in Sachen Klimaschutz ging vom zweiten Teil der Klausurtagung des Gemeinderates am Wochenende aus. So könnten ökologische Belange beim neuen Stadtteil Neckarvorstadt eine große Rolle spielen, war ein vielfältiger Wunsch der Gemeinderäte. Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach kündigte an, dass die Stadt Heilbronn künftig 25 Prozent des Stromverbrauchs aus Öko-Strom beziehen wolle. Ein Zeichen hat der Gemeinderat bereits beim Etat 2008/2009 gesetzt: Für ein Klimaschutz-Programm sind pro Haushaltsjahr 500.000 Euro avisiert. Die Anstöße aus der Tagung werden die Fraktionen nun in den weiteren Beratungen aufnehmen, bevor die Gremien entscheiden.
Der stellvertretende Leiter des Planungs- und Baurechtsam-tes, Jean-Christophe Pilz, erläuterte eine Vielzahl von Maßnahmen, die dem Klimaschutz in Heilbronn schon jetzt dienen: vom Energiemanagement der Stadtverwaltung, dem Energieberatungszentrum Heilbronn-Franken in der Innovationsfabrik bis hin zu vielerlei Verkehrsmaßnahmen wie Stadtbahn, Busspuren, Parkleitsystem oder den Erdgastankstellen der Heilbronner Versorgungs GmbH (HVG). Allein durch die Erneuerung der Fahrzeugflotte des städtischen Betriebsamtes konnte innerhalb von zehn Jahren der Schadstoffausstoß um 37 Prozent gesenkt werden. Auch im privaten Bereich gebe es laut Pilz Handlungsbedarf, nachdem 82 Prozent der Heilbronner Wohngebäude vor 1976 gebaut wurden, ohne Vorgaben für die Wärmedämmung.
Über klimaschützende Aktivitäten seines Unternehmens berichtete auch HVG-Geschäftsführer Ataman Turanli. Den Beitrag des Radverkehrs für den Klimaschutz würdigte der Leiter des Amtes für Straßenwesen, Hartmut Sugg. Der Leiter der Verkehrsbetriebe Heilbronn, Tilo Elser, referierte die Potenziale des ÖPNV, Hochbauamtsleiter Dirk Vogel stellte das Energiemanagement bei den städtischen Liegenschaften vor. Das kommunale Klimaschutzkonzept der Stadt Stuttgart präsentierte Dr. Ulrich Reuter von der Abteilung Stadtklimatologie. „Klimaschutz ist nicht zum Nulltarif zu haben,“ so der Experte, „aber nichts zu tun käme deutlich teurer.“
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29. Januar 2008
Taxi-Stele weist den Weg
Marktplatz im Wandel
Wer sich am Marktplatz genauer umschaut, der bemerkt in diesen Tagen einige kleinere Veränderungen: Behutsam erneuert das Hochbauamt die so genannte „Außen-Möblierung“. Besonders augenfällig ist die schlanke Stele gegenüber der Rathaustreppe, an deren Spitze ein Leuchtfenster die Richtung zum neuen Taxenstandplatz weist; dieser wurde vom Marktplatz in die Rathausgasse verlegt.
Die schwarz-graue, 3,20 Meter hohe Stele ist im Eisenglimmer-Design der umgestalteten Fußgängerzonen gehalten, genauso alle anderen erneuerten Objekte. Umgesetzt wurde beispielsweise ein störender Stromverteilerkasten, der sich nun an das Geländer zum WC-Abgang anschmiegt. Statt dem gewöhnlichen einheitsgrau zeigt die Verkleidung nun auch das schicke schwarz-grau, auch die Geländer selbst will das Hochbauamt noch in dieser Farbe streichen lassen.
Am Rathaus selbst wurde der städtische Briefkasten neben der Freitreppe erneuert; das klobige Alt-Modell ist einem filigranen Briefkasten gewichen, der - wie auch der Briefkasten an der Lohtorstraße - zweimal täglich von den städtischen Boten geleert wird.
Unter der Freitreppe wurden die beiden Ecknischen mit einem engmaschigen Gitter versehen, um dem Dauerproblem Verschmutzung in diesen Bereichen Einhalt zu gebieten.
Verlegt wurde auch der aus den 70er Jahren stammende Schaukasten mit den amtlichen Bekanntmachungen wenige Schritte entfernt. Wer sich künftig beispielsweise über Zwangsversteigerungen informieren möchte, der findet diese Informationen im Rathausfoyer am Eingang Lohtorstraße.
Aus dem „toten Winkel“ zwischen Rathaus-Altbau und Schmuckhof entfernt wird der Postbriefkasten, als Ersatz steht der Briefkasten am Taxistand in der Rathausgasse zur Verfügung. Heraus aus der Ecke kommt auch die Telefonzelle, die Telekom wird im Rathaus-Umfeld eine neue Telefon-Stele aufstellen.
Im Zuge des Umbaus der Lohtorstraße ab 2010 wird auch die „Möblierung“ auf dieser Seite des Rathauses erneuert: So steht eine umfassende Umgestaltung des Eingangsbereiches mit der heutigen Rampen- und Treppenkonstruktion an; in diesem Zusammenhang werden auch die fünf Werbe-Vitrinen weichen, die nicht aus der Entstehungszeit des Rathauses stammen.
Die Änderungen rund ums Rathaus gehen zurück auf Überlegungen des Baudezernats sowie auf Anregungen aus den Kreisen der Lokalen Agenda.
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30. Januar 2008
Vorhang auf für die Kulturregion
Erste Veranstaltung am Sonntag, 10. Februar
Unter dem Motto „Vorhang auf“ starten in Heilbronn ab Februar die nächsten Veranstaltungen der Kulturregion. Bis Mai kommenden Jahres präsentieren fünf Schulen und vier Künstlergruppen bei rund 40 Veranstaltungen ihre Künste. Insgesamt beteiligen sich 26 Städte und Gemeinden der Region an dem Projekt.
Den Auftakt macht am Sonntag, 10. Februar , 20 Uhr, das Improvisationstheater „Ohne Gewähr“ in der Ebene 3 im Theaterforum K3, Berliner Platz 12. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Anmeldung unter Telefon (07131)39 30 77.
Weitere Veranstaltungen sind ab 2. März „Die Panzerknackis:“, gespielt von den beiden Klinikclowns Udo Grunwald und Denis Fink, mit dem Programm „Wir sprengen – Sie springen!“ für Theaterfans ab acht Jahre.
Am 13. März bringt die Theater-AG der Grund-, Haupt- und Werkrealschule Frankenbach das Stück „Im Wilden Westen mit Big Berta“, eine Komödie über vier Frauen, die einen Mann suchen, auf die Bühne.
„Alles nur Theater“, einen schwäbischen Schwank in drei Akten, zeigt die Theatergruppe des Arbeitskreises Heimat und Kultur Neckargartach e.V. ab 3. April.
„Im Zeichen des Drachens“, ein Theaterstück der Klassen 5 bis 9 der Ludwig-Pfau-Schule, steht ab dem 17. April auf dem Programm.
Die Theatergruppe der Wilhelm-Maybach-Schule arrangiert auf Grundlage des Buches „Jugend ohne Gott“ von Ödön von Horváth ab 8. Mai eine Collage aus Theaterspiel, interaktivem Hörbuch und „Seh-Hörspiel“.
Das Kindermusical „Knasterbax und Siebenschütz" setzen die Theater-AG und die Schozach-Frösche der Grundschule Horkheim ab 17. Juli in Szene.
Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens führen die Dammschulen ab 18. Juli das Musical „Hundert Jahre - Sieht man Dir gar nicht an!“ auf.
Ab 28. November nimmt das Kabarett GAUwahnen in den „Pisagen“ die permanente Evaluation von Forschung und Lehre aufs Korn.
Das vollständige Programm findet sich hier auf der Website unter Kulturregion.
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31. Januar 2008
Olga-Krippe wird Kinder- und Familienzentrum
Neuer Meilenstein für integrierte Erziehung und Bildung
„Mit der nun beginnenden Erweiterung des Kindertagheims Olgakrippe zu einem Kinder- und Familienzentrum (Early-Excellence Center) fügen wir unserer Bilanz der guten Taten im Bereich der frühkindlichen Bildung eine weitere hinzu“, freut sich Bürgermeister Harry Mergel über die einstimmige Zustimmung des Gemeinderats zur Einrichtung eines Kinder- und Familienzentrums in der Heilbronner Nordstadt.
Auf rund 450.000 Euro belaufen sich die Kosten für Neu- und Umbau der Krippe. Davon bezuschusst das Land 219.000 Euro aus dem Sanierungsprogramm „Die soziale Stadt“, so dass der städtische Kostenanteil etwa 231.000 Euro beträgt.
Zur Umsetzung des inhaltlichen Konzepts sind bauliche Veränderungen in der Olgakrippe notwendig. So soll bis Sommer 2009 ein eingeschossiger, etwa 70 Quadratmeter großer Multifunktionsraum auf dem östlichen Grundstücksteil des Schülerhorts Nordbergstraße 30 errichtet werden. Zudem sind weitere Nebenräume notwendig, die allerdings durch die Umorganisation im Erdgeschoss des Schülerhorts geschaffen werden können. Dort sollen eine Küche, Sanitärräume, ein Putzraum und ein Eingangsbereich mit Garderobe entstehen. Für den Bau und Betrieb werden Finanzmittel aus dem Nachlass der 2004 verstorbenen Heilbronnerin Irmingard Wild verwendet.
Das in Großbritannien entwickelte und in Berlin bereits umgesetzte Konzept „Early-Excellence Center“ zielt ab auf die Integration und Vernetzung von Angeboten im Bereich der Erziehung, Pflege und Bildung für die ganze Familie. Das Konzept geht von der auch wissenschaftlich gestützten Beobachtung aus, dass Bildungs- und Schulerfolg nicht nur von sozialen Einflüssen abhängig sind, sondern dass für die kindliche Entwicklung entscheidender ist, wie Eltern mit dem Kind umgehen. Deshalb sieht das Konzept „Early-Excellence Center“ vor, in Zusammenarbeit mit den Eltern neue Formen einer Erziehungspartnerschaft aufzubauen.
Dabei sollen Kinder individuell gefördert werden und die Möglichkeit haben, ihr Lerntempo selber zu bestimmen. Neben der Förderung von Stärken und Kompetenzen, der Stärkung der Elternarbeit ist zugleich eine Öffnung der Kindertageseinrichtung zu einem Kinder- und Familienzentrum innerhalb des Quartiers beabsichtigt.
Im Kindertagheim Olgakrippe werden derzeit rund 120 Kinder bis zu 12 Jahren ganztags betreut. Ein großer Teil dieser Kinder lebt bei allein erziehenden, berufstätigen und teilweise auch sozial benachteiligten Eltern. Der Bildung und Erziehung integrierende Ansatz des „Early Excellence Centers“ zielt stark darauf ab, Erziehungskompetenzen in den Familien zu stärken und zwischen Eltern und Erziehungseinrichtungen eine enge Erziehungspartnerschaft zu verwirklichen.
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31. Januar 2008
Regierungspräsidium lobt „erfolgreiche Finanzpolitik“
Doppelhaushalt 08/09 genehmigt
Der Heilbronner Doppelhaushalt 2008/2009 ist genehmigt. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat jetzt dem vom Gemeinderat am 20. Dezember beschlossenen Etat die Gesetzmäßigkeit bescheinigt.
In seiner Beurteilung lobt das Regierungspräsidium die „positive Haushaltsentwicklung und die aktuelle Haushalts- und Finanzplanung“ als „Beleg für die vorausschauende und erfolgreiche Finanzpolitik der Stadt Heilbronn.“ Die noch im vorigen Doppelhaushalt 2006/2007 vorhandene Ertragsschwäche im Verwaltungshaushalt sei überwunden. Es können wieder positive Netto-Investitionsraten von rund 7,6 Millionen Euro für das Jahr 2008 bzw. 5,1 Millionen Euro für das Jahr 2009 erwirtschaftet werden.
Ausdrücklich würdigt die Stuttgarter Aufsichtsbehörde dabei den „seit Jahren praktizierten Konsolidierungskurs und die restriktive Haushaltsführung der Stadt Heilbronn, wodurch umfangreiche Einsparungen und Begrenzungen in den disponiblen Haushaltsbereichen (insbesondere Personalaufwand, Betriebs- und Sachkosten, Freiwilligkeitsleistungen) erreicht werden konnten.“
Positiv sei zudem, „dass das in den Jahren 2008 und 2009 gegenüber den Vorjahren merklich aufgestockte Investitionsprogramm wiederum ohne eine Netto-Neuverschuldung finanziert wird.“Für die Zukunft empfiehlt das Regierungspräsidium, „die bisher erlangten finanzwirtschaftlichen Handlungs- und Gestaltungsspielräume dauerhaft zu festigen und möglichst sukzessive noch auszubauen. Dazu sei „eine Weiterführung des Konsolidierungskurses notwendig und wichtig.“
Erste Bürgermeisterin Margarete Krug sieht mit diesen Aussagen die Haushaltspolitik der Stadtverwaltung bestätigt: „Ein niedriger Schuldenstand und eine hohe Investitionsrate, das soll auch in Zukunft unser Ziel bleiben.“
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31. Januar 2008
Neues City-Parkhaus am Wilhelmskanal
500 Stellplätze – Fertigstellung Herbst 2009
Bis zum Herbst 2009 wird am historischen Wilhelms-Kanal auf dem bisherigen RBS-Gelände ein neues City-Parkhaus in Systembauweise entstehen. Rund 500 Stellplätze sollen den Besuchern der Innenstadt und des Science-Centers „experimenta“, das ebenfalls im Herbst 2009 eröffnet wird, zur Verfügung stehen.
In seiner jüngsten Sitzung informierte sich der Gemeinderat über die Planungen für das 5-Millionen-Euro-Projekt. Verwirklicht wird der Entwurf des Stuttgarter Architekten-Büros Petry & Wittfoht als Ergebnis einer so genannten Mehrfachbeauftragung, Bauherr wird die Stadtwerke Heilbronn GmbH sein. Die Planer schlagen zwei rund 75 Meter lange fünfgeschossige Gebäuderiegel vor, die sich schräg versetzt gegenüber stehen. Im Zwischenraum soll eine Grünzone entstehen.
Über eine neue Brücke zur Kraneninsel ist der Gebäudekomplex direkt an den Hagenbucher angebunden, über die Adolf-Cluss-Brücke ist die Innenstadt auch zu Fuß rasch erreicht. Fahrzeuge erreichen das Parkhaus über die Bahnhofstraße, später auch über die Kranenstraße, die auf diese Seite des Neckars verlegt werden soll.
Die Bewertungskommission unter Vorsitz von Baubürgermeister Wilfried Hajek lobte den Entwurf vor allem für die großzügige Erschließung, für die helle und offene Atmosphäre, die das Parkhaus sehr nutzerfreundlich mache.
An der Mehrfachbeauftragung hatten sich insgesamt fünf Architekturbüros aus Heilbronn und Süddeutschland beteiligt, die große Erfahrung mit dem Bau von Parkhäusern haben und schon einmal durch den Renault Traffic Award ausgezeichnet wurden.
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31. Januar 2008
Entwicklung von Wohnbauflächen
Gemeinderat stimmt Prioritätenliste zu
In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat der von der Stadtverwaltung erstellten Prioritätenliste bezüglich der Entwicklung von neuen Wohnbauflächen zugestimmt. Der Antrag der SPD-Fraktion, ein Wohngebiet im Bereich Böckingen / Nord – Schanz westlich des Feldweges in Verlängerung der Sinsheimer Straße für 500 Bewohner früher als in der Prioritätenliste vorgesehen, zu entwickeln, wurde abgelehnt.
Die unter Federführung des Planungs- und Baurechtsamts erstellte Prioritätenliste beruht auf einer umfassenden Untersuchung potenzieller Neubaugebiete und des voraussichtlichen Wohnungsbedarfs bis zum Jahr 2020. Dabei wurden auch die Vorgaben des Regionalplans, Gebiete westlich von Böckingen, nördlich und südlich der Stadtbahn, vorrangig zu entwickeln, berücksichtigt. Einen hohen Stellenwert hatte zudem die den Stadtteilen im Stadtentwicklungsplan Heilbronn 2020 zugestandene Eigenentwicklung. So sind in allen Stadtteilen neue Baugebiete vorgesehen.
Dennoch soll der Flächenverbrauch so gering wie möglich gehalten werden, indem etwa 50 Prozent des Wohnungsbedarfs im Siedlungsbestand beispielsweise durch Schließung von Baulücken, Nachverdichtung, Abriss und Neubau oder Aufstockung gedeckt werden. Hinzu kommen die Umwidmung bisher nicht für Wohnbauzwecke genutzter Flächen und noch vorhandene Potenziale in bestehenden, aber noch nicht vollständig besiedelten Neubaugebieten, so dass daher nur etwa 3662 Wohneinheiten von insgesamt etwa 8763 erforderlichen Wohneinheiten auf der Grünen Wiese errichtet werden müssen.
„Insgesamt ermöglicht die Prioritätenliste eine weitsichtige Stadtplanung, die Heilbronn auch in Zukunft eine gedeihliche Entwicklung besonders in Hinblick auf eine hohe Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger garantiert“, so Oberbürgermeistermeister Helmut Himmelsbach.
Die von der Verwaltung erstellte Prioritätenliste sieht neben dem seit einem halben Jahr baureifen Neubaugebiet Maihalde II in Frankenbach, zur künftigen Entwicklung weitere 17 Gebiete vor, die geordnet nach Stadtteilen in folgender zeitlicher Folge erschlossen werden sollen: - Heilbronn: Südbahnhof bis Mitte 2009;
- Böckingen: Südlich Limesstraße bis Mitte 2008, Längelter bis Ende 2014, Trappenhöhe bis Ende 2015, Rasenäcker I bis Ende 2016;
- Sontheim: Klingenäcker bis Ende 2011;
- Neckargartach: Bernhäusle bis Mitte 2011, Südlich Nordheimer Weg bis Ende 2012, Hafenäcker bis Ende 2015;
- Frankenbach: Kehle bis Ende 2013;
- Biberach: Mühlberg/Finkenberg bis Mitte 2012; Dachlet II bis Ende 2016;
- Kirchhausen: Wittumäcker II bis Ende 2011, Gernäcker bis Ende 2017;
- Horkheim: Bei dem Schloss bis Mitte 2008, Hossäcker III bis Ende 2014;
- Klingenberg: Schlossäcker bis Ende 2017;
Damit werden in Heilbronn, Sontheim, Frankenbach und Klingenberg jeweils ein Wohnbaugebiet neu erschlossen, in Biberach, Kirchhausen, Horkheim jeweils zwei Gebiete, in Neckargartach drei und in Böckingen vier.
Die Untersuchung potenzieller Neubauflächen stellt einen wichtigen Baustein für die bereits laufende Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplanes der Stadt Heilbronn dar. Die in der Prioritätenliste vorgeschlagenen Neubaugebiete werden Bestandteil des neuen Flächennutzungsplanes.
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