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Pressemitteilungen Februar 2008

1. Februar 2008

Tiefgarageneinfahrt Stadtgalerie/Kaufhof zu

Ab Montag, 4. Februar

Die Zufahrt der Tiefgarage Stadtgalerie/Kaufhof in der Allerheiligenstraße muss von Montag, 4. Februar, bis Sonntag, 17. Februar, aus baulichen Gründen geschlossen werden.

Die nördliche Tiefgarageneinfahrt wird dann geöffnet, die Zufahrt zum Parkhaus erfolgt über die Friedrich-Ebert-Brücke, Kramstraße und Deutschhofstraße. Das Amt für Straßenwesen empfiehlt, aus südlicher Richtung über die Weststraße und Bahnhofstraße zu fahren, aus nördlicher Richtung vom Europaplatz und der Kalistraße (B 39) über die Kranenstraße.

1. Februar 2008

Baumfällungen

Beim Alten Friedhof

Im Bereich des Alten Friedhofs müssen vier Altbäume gefällt und weitere Bäume im Kronenbereich reduziert werden. Baumbiologische Untersuchungen haben ergeben, dass die Bäume nicht mehr verkehrssicher sind. Die Arbeiten werden zum Teil in den nächsten Tagen ausgeführt, zum Teil erst im April, um in Höhlungen vermutete Fledermausbestände zu schützen.

Vordringlich sind es Eschen, die gravierende Schädigungen im Kronenbereich oder am Stammfuß aufweisen. Die etwa 60 bis 80 Jahre alten Bäume können diese nicht ohne Schnittmaßnahmen ausgleichen beziehungsweise sind so stark geschädigt, dass sie gefällt werden müssen. Die gefällten Bäume werden durch Nachpflanzungen ersetzt.

1. Februar 2008

Innerbetriebliche Vorschläge in der städtischen Verwaltung

Beste Ideen wurden prämiert

Zu einem Stehempfang hat Erste Bürgermeisterin Margarete Krug 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen, die im vergangenen Jahr für Verbesserungsvorschläge mit Geldpreisen oder Anerkennungsprämien ausgezeichnet wurden. „Auch dieses Mal konnten wir wieder viele nützliche und originelle Ideen auszeichnen. Selbst wenn nicht alle umgesetzt werden können, freue ich mich, dass sich die Beschäftigten der Stadt Heilbronn so gut einbringen“, betonte Erste Bürgermeisterin Margarete Krug.

Die höchste Geldprämie von 1560 Euro ging an Kay Scheurig vom Personal- und Organisationsamt und Martin Borgmeyer von den städtischen Entsorgungsbetrieben. Beide haben eine Reklamationsdatenbank für die Müllentsorgung entwickelt. Alle eingehenden Beschwerden von Bürgern werden dort aufgenommen, das System verschickt anschließend E-Mails an die zuständigen Entsorgungsfirmen.

960 Euro bekam Wolfgang Kresser, ehemaliger Abteilungsleiter beim Hochbauamt. Er hat vorgeschlagen, dass die städtischen Kindergärten durch die Hausmeister der in unmittelbarer Nähe liegenden Schulen instandgehalten werden sollen. Diese Idee wurde bereits umgesetzt und hat in seiner Erprobungsphase sehr gut funktioniert. Weitere Ideen bezogen sich auf die Umstellung des städtischen Zahlungsverkehrs auf die IBAN- und BIC-Codes, die inzwischen für Überweisungen ins europäische Ausland Pflicht sind oder auf Arbeitsgeräte, die den Waldarbeitern das Entfernen von Pflanzstäben aus Baustahl erleichtert.

Insgesamt hat die städtische Verwaltung neun Vorschläge mit rund 4000 Euro prämiert, neun weitere Vorschläge bekamen einen Geschenkkorb oder Freikarten fürs Soleo. Für alle Ideen gilt, dass sie einerseits die Kundenkontakte fördern, andererseits interne Vorgänge vereinfachen.

1. Februar 2008

Kiliansplatz erhält ein neues Gesicht

Bis Ende des Jahres

Mit großer Mehrheit hat der Gemeinderat in seiner heutigen Sitzung der Vorentwurfsplanung zur Umgestaltung des Kiliansplatzes zugestimmt. Für rund 1,54 Millionen Euro erhält der Platz im Herzen der Stadt bis Jahresende ein neues Gesicht. Die aus einer Mehrfachbeauftragung als Siegerentwurf hervorgegangene Planung des Bad Friedrichshaller Büros Biegert sieht vor, den Platz durch eine klare rechteckige Form neu zu konturieren und erhöhte, balkonartige Randbereiche südlich der Kilianskirche und zur Kilianstraße hin zu schaffen. Zudem wird die Platzmitte leicht angehoben.

„Ich bin sicher“, so Baubürgermeister Wilfried Hajek, „dass der neugestaltete Kiliansplatz damit eine eigene Identität mit hoher Aufenthaltsqualität gewinnt. Nicht zuletzt der abwechselnde Hell-Dunkel-Kontrast des verwendeten Natursteins, der zudem die Farbe des Heilbronner Sandsteins aufnimmt, verleihen dem neuen Kiliansplatz eine besondere Note.“

Diese wird dadurch unterstrichen, dass der Komödiantenbrunnen ebenfalls umgestaltet werden soll. Die Brunnenskulpturen werden freigestellt, im Boden werden Wasserdüsen eingelassen und die bisherige Brunneneinfassung verschwindet. Markante Elemente wie etwa die Kilianskirche und der neugestaltete Komödiantenbrunnen werden bei Dunkelheit angestrahlt.

4. Februar 2008

Neue Führungskräfte bei der Stadtverwaltung

Weber, Reu und Rundel

Drei neue Führungskräfte verstärken die Stadtverwaltung: Petra Weber ist die neue Kulturmanagerin beim städtischen Schul-, Kultur- und Sportamt, Martina Reu leitet die Abteilung Hochbauunterhaltung beim Betriebsamt und Christoph Rundel heißt der neue Leiter der Planungsabteilung im Heilbronner Planungs- und Baurechtsamt.

Neue Kulturmanagerin
Petra Weber


Petra Weber tritt die Nachfolge von Peter Hawighorst an, der als Geschäftsführer zur Volkshochschule Heilbronn wechselte. Die Kulturmanagerin wird für die konzeptionelle Entwicklung und Planung städtischer Kulturangebote tätig sein. Gleichzeitig kümmert sie sich um die dem Kulturamt angegliederten Kultureinrichtungen –Musikschule, Städtische Museen, Stadtarchiv und Kleist-Archiv Sembdner. Auch die Betreuung nicht-städtischer Kulturangebote fällt in das Ressort der 41-Jährigen.

In den vergangenen sechs Jahren hat die gebürtige Crailsheimerin beim Kulturamt der Stadt Eppelheim zuerst als Geschäftsführerin, dann als Leiterin gearbeitet. Davor war sie Leiterin des Kulturamtes in Giengen an der Brenz. „Bereits während meines Aufbaustudiums Kulturmanagement an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg habe ich mich auf Museumsarbeit vor allem an technischen Einrichtungen spezialisiert. Erfahrungen konnte ich in dieser Zeit am Landestechnikmuseum in Mannheim als Praktikantin, dann als Werkstudentin sammeln“, erklärt Petra Weber. „Gerade durch meine Spezialisierung in Richtung technischer Einrichtungen freut es mich, hier auch mit dem Aufbau des Science Centers zu tun zu haben.“

Martina Reu leitet
die Abteilung Hochbauunterhaltung


Das Betriebsamt hat eine neue Leiterin für die Abteilung Hochbauunterhaltung: Martina Reu. Als Nachfolgerin von Karsten Matzenbacher ist die 41-jährige Neuheilbronnerin für rund 250 Mitarbeiter zuständig. In ihren Zuständigkeitsbereich fallen die Schlosser, Zimmerer, Schreiner, Maler, Fliesenleger, Maurer und der Fachbereich für Heizung-Lüftung-Sanitär. Die Organisation der Eigen- und Fremdreinigung sowie das Magazin gehören ebenso dazu, wie die kommissarische Leitung des Fuhrparks.

„Für Städte und Häuser hatte ich schon immer ein großes Interesse. Deswegen habe ich mich nach meinem Diplom als Verwaltungswirtin noch für ein Architekturstudium entschieden“, erzählt die Neuböckingerin. Gleich die erste Anstellung nach der Studentenzeit in Stuttgart war als Architektin bei der Stadt Donzdorf; danach wechselte Martina Reu als Ortsbaumeisterin zur Gemeinde Weil im Schönbuch im Landkreis Böblingen.„Beim Betriebsamt werde ich für Unterhaltungsmaßnahmen verantwortlich sein. Neben Besuchen auf Baustellen liegt der Schwerpunkt in der Organisation und in der weiteren Optimierung der Reinigung“, erklärt die gebürtige Heidenheimerin.

Christoph Rundel:
Leiter der Planungsabteilung


Christoph Rundel heißt der neue Leiter der Planungsabteilung im Heilbronner Planungs- und Baurechtsamt. Der 46-jährige Diplom-Ingenieur folgt in dieser Position Enno Bertheau, der zum Jahresende in den Ruhestand ging. Bei seinem neuen Job setzt Rundel auf Kontinuität, besonders interessiert ihn das breit gefächerte Aufgabenbereich aus gestalterischen und organisatorischen Arbeiten. Eine seiner wichtigsten Aufgaben wird die Aufstellung des neuen Flächennutzungsplanes sein.

Der gebürtige Tübinger Rundel studierte an der Universität Stuttgart, Fachrichtung Städtebau, und war anschließend in verschiedenen Architekturbüros in Stuttgart und Karlsruhe tätig. 1997 folgte der Wechsel ins Planungs- und Baurechtsamt der Stadt Heilbronn. Hier war der heute in Eppingen lebende Rundel an wichtigen Bebauungsplänen wie beispielsweise dem Neubaugebiet Schlüsseläcker in Klingenberg sowie an verschiedenen Konversionsprojekten und Gewerbegebieten beteiligt.

4. Februar 2008

Erster 17-Jähriger hat Führerschein bestanden

Mehr Sicherheit mit Begleitung am Steuer

Gökhan Okuyucu ist der erste 17-Jährige, der in Heilbronn die Pkw-Führerscheinscheinprüfung abgelegt hat. Jetzt darf er sich in Begleitung seiner Eltern ans Steuer setzen. Bürgermeister Harry Mergel überreichte bei dieser „Premiere“ dem Auszubildenden zum Maschinen- und Anlagenführer den begehrten „Lappen“ und wünschte ihm „allzeit gute und sichere Fahrt“.

Seitdem der Modellversuch Begleitetes Fahren mit 17 zu Jahresbeginn in Baden-Württemberg gestartet ist, haben bereits 67 17-Jährige einen Führerscheinantrag bei den städtischen Bürgerämtern gestellt. Okuyucus Fahrschullehrer Ali Öz von der Fahrschule Max berichtete, dass sich viele Jugendliche für den Führerschein mit 17 entscheiden, weil die Fahrprüfung dann nicht mit der Abschlussprüfung an den Schulen zusammenfällt.

Ausbildung und Prüfung beim Führerschein mit 17 entsprechen den Bedingungen wie beim Führerschein ab 18. Lediglich nach der Prüfung gelten besondere Auflagen: So dürfen 17-Jährige bis zum 18. Geburtstag nur in Begleitung einer eingetragenen Person fahren, die mindestens 30 Jahre alt ist, seit mindestens fünf Jahren einen Führerschein hat und nicht mehr als drei Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister aufweist.

Ziel des Modellversuchs ist es, das überdurchschnittlich hohe Unfallrisiko von jungen Fahranfängern zu senken. Länder wie Schweden, Österreich, Großbritannien, Frankreich und die Schweiz, in denen es das Begleitete Fahren ab 17 schon seit längerem gibt, haben damit gute Erfahrungen gemacht. Bürgermeister Harry Mergel dazu: „Ich hoffe sehr, dass wir in Deutschland mit dem Begleiteten Fahren ebenfalls einen Beitrag zur Sicherheit der jungen Fahrer und im Straßenverkehr erreichen können.“

Anträge für den so genannten BF 17 können ab 16 ½ Jahren bei den städtischen Bürgerämtern gestellt werden. Die Gebühren betragen 62,10 Euro bei Eintrag einer Begleitperson, für jede weitere Begleitperson werden je elf Euro erhoben. Weitere Infos finden sich auch hier auf der Homepage.

5. Februar 2008

Lohnsteuerkarte 2007 ans Finanzamt zurückgeben

Wichtig für städtische Steuereinnahmen

Alle Heilbronnerinnen und Heilbronner sind gebeten, ihre Lohnsteuerkarten 2007 beim Finanzamt Heilbronn abzugeben. Eine Abgabe der Lohnsteuerkarte 2007 ist dann nicht erforderlich, wenn der Arbeitgeber eine elektronische Lohnsteuerbescheinigung für das Jahr 2007 per Datenfernübertragung an die Finanzverwaltung übermittelt und die Lohnsteuerkarte 2007 daher einbehält.

Alle für das Kalenderjahr 2007 ausgestellten Lohnsteuerkarten sind nach § 41 b Abs. 1 Einkommensteuergesetz und den Vereinbarungen zwischen den obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder nach Ablauf des Kalenderjahres 2007 dem Finanzamt zu übergeben; dies betrifft auch die Lohnsteuerkarten derjenigen Arbeitnehmer:

  • die ihre Lohnsteuerkarte nicht für den Lohnsteuer-Jahresausgleich oder die Einkommensteuer-Veranlagung benötigen,
  • deren Lohnsteuerkarte – aus welchen Gründen auch immer – 2007 ohne Eintragung geblieben sind,
  • die nur zeitweilig oder kurzfristig beschäftigt waren und aufgrund niedrigen Bruttoarbeitslohns keine Lohnsteuer zu zahlen hatten.

Die Lohnsteuerkarten / - belege 2007 sind ein wichtiger Faktor zur Ermittlung des Verteilerschlüssels, nach dem jede Stadt den ihr zustehenden Anteil an der Lohn- und Einkommensteuer erhält. Jede fehlende Lohnsteuerkarte mindert die Steuereinnahmen der Stadt Heilbronn und wirkt sich somit zum Nachteil aller Einwohner unserer Stadt aus.

5. Februar 2008

Stipendien für junge Literaten

Aus dem Nachlass von Prof. Otto Rombach

Der Stadt Heilbronn stehen aus dem Nachlass des in Böckingen geborenen Schriftstellers Professor Otto Rombach jährlich Mittel zur Verfügung. Hiervon sollen unter anderem Stipendien an Schüler oder Studierende vergeben werden, die aus Heilbronn stammen oder hier eine Lehranstalt besuchen oder besucht haben. Weitere Voraussetzung ist, dass sie eine literarische Zukunft erstreben (z.B. Germanistik studieren). Einer Bewerbung um ein Stipendium sollten Arbeitsproben bisheriger literarischer Arbeiten beigefügt werden. Eingereicht werden können bis zu drei Arbeiten, maximal insgesamt zehn Seiten. Bewerbungsschluss ist Montag, 28. Juli.

Weitere Informationen erteilt das Schul-, Kultur- und Sportamt Heilbronn, Marktplatz 11, 74072 Heilbronn, Telefon (07131) 56-31 66.

5. Februar 2008

Koordinierungsstelle kommunale Bildungsplanung

Nicole Bauder-Ade

Die Vorbereitungen zur Ganztagesbetreuung besonders an den Grundschulen laufen auf Hochtouren: Alle 20 Grundschulen aus dem Heilbronner Stadtkreis beteiligen sich am Heilbronner Weg, der Vernetzung von Schulen, freien Trägern und der Stadt. Den Aufbau und die Koordination der Ganztagesbetreuung hat Nicole Bauder-Ade vom Amt für Familie, Jugend und Senioren seit Schuljahresbeginn 2007/2008 inne.

Das Ziel ist es, ab dem Schuljahr 2008/2009 eine schulbezogene, pädagogische Konzeption von Betreuungs- und Förderangeboten umzusetzen. Dazu gehört beispielsweise die ganztägige Betreuung samt täglichem Mittagsessen zwischen Schulbeginn und 16.30 Uhr. Zug um Zug sollen die Förder-, Haupt- und Realschulen sowie die Gymnasien ebenfalls solche Angebote erhalten oder ihr bisheriges Programm ergänzen.

Jede Grundschule legt zur Umsetzung ein eigenes, pädagogisches Konzept vor, das entsprechende Schwerpunkte – beispielsweise den Standort – und Zielsetzungen – wie der Übergang von der Schule in den Beruf – berücksichtigt. Dafür schließen die Schule, der Träger und die Stadt eine bindende Kooperationsvereinbarung ab. Während bisher die Aufgaben der Kernzeit-, Schul- und Freizeitbetreuung an den Grundschulen zumeist von unterschiedlichen Trägern übernommen wurden, wird sich künftig ein Anbieter komplett um eine Schule kümmern. Die Eckpunkte sind jedoch für alle 20 Bildungseinrichtungen gleich und von der Lenkungsgruppe, bestehend aus Vertretern der freien Träger, der Schulen, der Stadt und der Schulaufsichtbehörde, vorgegeben.

Die Stadt Heilbronn selbst wird voraussichtlich fünf Schulen betreuen, an den restlichen 15 übernehmen die Diakonie, die Diakonische Jugendhilfe, die Evangelische Jugendhilfe Friedenshort, der Stadt- und Kreisjugendring sowie der Paritätische Wohlfahrtsverband die Ganztagesbetreuung. Dabei werden sie von der Stadt mit Personalstellen und Finanzmitteln unterstützt. „Wir wollen zusätzlich Träger wie Sportvereine gewinnen, um das Angebot für die Schüler noch zu vergrößern“, erklärt Bauder-Ade, die bisher Leiterin der Abteilung Kinder- und Jugendhilfe war.

Die durchgehende Betreuung wird in einem bestimmten Rhythmus evaluiert und ausgewertet. „Damit können wir feststellen, wo es Probleme gibt und Handlungsbedarf besteht, damit die gemeinsamen Zielvorgaben eingehalten werden“, so die Diplom-Sozialpädagogin. Von erfolgreichen Konzeptionen sollen wiederum die anderen Schulen profitieren können.

5. Februar 2008

15 Musikschüler schaffen Sprung zum Landeswettbewerb

Jugend musiziert

Beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ für die Region Heilbronn, der im Januar zu Ende gegangen ist, schafften 15 Schülerinnen und Schüler der Städtischen Musikschule Heilbronn den Sprung zum Landeswettbewerb in Karlsruhe. Darüber hinaus sahnten die insgesamt 60 Heilbronner Teilnehmer des Regionalwettbewerbs sieben 1. Preise, 16 2. Preise und 12 3. Preise ab.

Musikschulleiter Dr. Matthias Schwarzer zeigte sich über das Ergebnis sehr erfreut: „Unsere jungen Musikerinnen und Musikern verdienen große Anerkennung und Dank. Nicht jeder Jugendliche ist heute bereit, diesen (Freizeit-)Einsatz für die Musik zu leisten und damit ein Stück Musikkultur zu erhalten.“

Bei den Heilbronner Teilnehmern nimmt das Blechbläserensemble Walter Göhring, Moritz Friedmann, Peter Herrmann und Thilo Volz der Klasse von Thomas Conrad den Spitzenplatz ein: Mit 25 Punkten erreichte es die Höchstpunktzahl des Wettbewerbes und wird beim Landeswettbewerb in Karlsruhe mit dabei sein. Bei den Bläsern erhielten weiterhin eine Weiterleitung die Flötistinnen Anastasia Schumejko und Maike Rieker sowie die Klarinettistinnen Sarah Geiger, Philine Banzhaf und Lara Kruse. Einen 1. Preis erhielten Luisa Reiner, Florentine Simpfendörfer, Mareike Pfau, Julia Neubert und Nina Kruse. Ein 2. Preis wurde vergeben an Sophia Haller, Mirjam Rieth und Lena Voit sowie Patrick Volz, Jonathan Löw und Dominik Ochs. Einen 3. Preis erspielten sich Daniel Geiger, Sebastian Britzke, Marvin Kolb, Johannes Binder, Tim Binder, Linda Sebesteny, Christian Häfner, Judith Michelsen, Sophia Dörr und Johanna Kamp. Eine lobende Anerkennung erhielten Rebekka Rieth, Kevin König, Gesa Albrecht, Laura Gerson, Lea Frauenknecht, Lisa Katharina Thiessen und Nora Sabina Abendschön.

Bei der Wertung Streicherensemble gab es für zwei Gruppen eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb: Annalena Kohde und Lena Dorsch sowie Sophia Friedmann, Nora Marie Petereit, Oscar Silcher und Michael Bänsch. 2. Preise wurden vergeben an Sofia Strümpfler, Felicitas Kugel, Sarah Littwin, Simon Uhl, Ansgar Schwarzer, Christian Schwarzer, Mareike Alea Hinz, Patricia Jara Heiss und Ellen Boll.

Bei den Klaviersolospielern gab es einen 1. Preis für Maximilian Schumejko, jeweils 3. Preise für Aurel Frederic Agatep Degott und Carla Wagner Galvez, sowie eine lobende Anerkennung für Vanessa Wagner und Emily Rose Degott.

Bei der Wertung Gesang-Solo nahmen zwei Schüler teil: Christopher Muhler erhielt einen 1. Preis und Calogero Pizzuto einen 2. Preis.

Bei einem besonderen „Querbeet“-Konzert am Donnerstag, 21. Februar, 18 Uhr im Saal der Musikschule erhalten die Heilbronner Teilnehmer des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ neben einer Musikschule-Urkunde für ihre Leistung einen vom Förderverein der Musikschule gestifteten Notengutschein sowie eine Freikarte in ein Orchesterkonzert des Heilbronner Sinfonie Orchesters. Die offizielle Urkundenübergabe des Regionalwettbewerbs ist am Samstag, 23. Februar, 17 Uhr, im Kundenfoyer der Kreissparkasse „Unter der Glaspyramide“ am Wollhaus. Der Landeswettbewerb findet vom 7. bis 9. März in Karlsruhe statt.

6. Februar 2008

Ausstellung zeigt Kiliansplatz-Pläne

Technisches Rathaus

Bis zum Jahresende wird der Kiliansplatz neu gestaltet, in den nächsten Tagen können sich die Bürgerinnen und Bürger näher mit den Planungen vertraut machen. In einer kleinen Ausstellung im Foyer des Technischen Rathauses sind ab Freitag, 8. Februar, sowohl der Siegerentwurf des Bad Friedrichshaller Büros Biegert als auch die weiteren, im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung eingereichten Entwürfe zu sehen. Die Ausstellung kann montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr besucht werden. Ab sofort ist eine Übersicht über die verschiedenen Entwürfe auch hier auf der Website abrufbar. Auch auf dem Platz selbst können sich demnächst Bürger und Besucher über die künftige Gestaltung dieses wichtigen innerstädtischen Platzes informieren: Die dort bereits vorhandene Infostele wird zusätzlich mit den Plänen für den Kiliansplatz bestückt. Mit großer Mehrheit hatte der Gemeinderat in der vergangenen Woche der Vorplanung zugestimmt: Für rund 1,54 Millionen Euro wird der Platz durch eine klare rechteckige Form neu konturiert; erhöhte, balkonartige Randbereiche werden südlich der Kilianskirche und zur Kilianstraße hin geschaffen. Auch der Komödiantenbrunnen wird sich verändern: Die Brunnenskulpturen werden freigestellt, im Boden werden Wasserdüsen eingelassen und es entsteht eine offen Situation. Entwürfe für die Neugestaltung des Kiliansplatzes

6. Februar 2008

Facelifting für das Bürgeramt

Freundliche Flure, nettes Aussehen

Die Flure in der Ausländerbehörde im Rathaus sind nach einer räumlichen Umgestaltung seit einigen Wochen viel heller und freundlicher. Unter anderem wurden neue Lampen montiert, Holzstühle aufgestellt und ein Farbleitsystem mit einheitlicher Gestaltung eingeführt.

„Gerade in einem Amt mit so intensivem Publikumsverkehr ist es ausgesprochen wichtig, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Wir sind Dienstleister, nicht mehr nur eine Behörde“, sagt Amtsleiterin Helga Schwede. „Viele unserer Kunden haben sich in der Befragung vor einiger Zeit über die lieblosen und abweisenden Flure beschwert, die zum Teil zu dunkel waren, um Formulare auszufüllen. Darum haben wir uns entschlossen, eine angenehmere Atmosphäre zu schaffen“, erklärt Schwede.

Bereits vor einigen Jahren wurden die Räumlichkeiten des zentralen Bürgeramtes besucherfreundlich gestaltet. Neu sind beispielsweise die großformatigen Fotografien, die mit ihren maritimen Motiven den Fluren Abwechslung verleihen. Die Deckenlampen wurden von der Mitte an den Rand verschoben. Dort sorgen sie jetzt für eine angenehme, indirekte Beleuchtung.

„Im übrigen haben wir die Zettelwirtschaft verbannt und Pinnwände aufgehängt. Zudem gibt es jetzt Schreibpulte, die an die Wand montiert sind“, beschreibt Helga Schwede weitere Neuerungen. „Inzwischen wurden einige unserer Mitarbeiter bereits auf die Veränderungen angesprochen: Die Resonanz war durchweg positiv“, freut sich Abteilungsleiter Dieter Elsäßer. Als nächstes Amt ist das Standesamt dran: „Da wollen wir eine besondere Atmosphäre für die Brautpaare schaffen“, so Helga Schwede.

7. Februar 2008

Holzversteigerung in Frankenbach

Dienstag, 12. Februar

Am Dienstag, 12. Februar findet im Frankenbacher Bezirk „Krämer“ eine Holzversteigerung statt. Treffpunkt ist um 16.30 Uhr am ersten Waldparkplatz an der B 39 zwischen Frankenbach und Kirchhausen.

Zur Versteigerung kommen sieben Flächenlose mit 30 Festmetern und zwölf Brennholzpolter mit 24 Festmetern. Die Flächenlose und Brennholzpolter sind bereits alle nummeriert und markiert.

Eine detaillierte Auflistung und Lagepläne gibt es hier auf der Website unter Mail ans Forstamt sowie bei den Bürgerämtern Kirchhausen, Biberach und Frankenbach.

7. Februar 2008

Vom Lauf-Virus infiziert

Jakobine Biehl, Hartmut Sugg und Peter Walter

Jeweils erste Plätze in ihren Alterklassen haben Jakobine Biehl und Hartmut Sugg, einen zweiten Platz hat Peter Walter beim beyerdynamic-Cup 2007 belegt. Frau Biehl konnte noch einen weiteren Erfolg verbuchen: Sie wurde Dritte in der Gesamtwertung der Frauen.

Bei dem Cup handelt es sich um eine Serie von zehn Läufen in der Region. Mindestens sechs davon müssen für eine Wertung absolviert werden. „Das Amt für Straßenwesen ist unübersehbar das schnellste Amt Heilbronns“, kommentiert Sugg augenzwinkernd die läuferischen Leistungen.

„Der Erfolg, auf dem Siegertreppchen zu stehen, spornt ungeheuer an. Natürlich freue ich mich über Siegprämien und Pokale. Aber das Gefühl samt dem Adrenalin ist wirklich einmalig“, schwärmt der Leiter des Amtes für Straßenwesen, Hartmut Sugg. Ob Heilbronn, Honolulu oder Reykjavík: An über 25 Marathonläufen hat er bisher teilgenommen. Sein nächstes Ziel ist der 100 Kilometerlauf in Biel in der Nähe von Bern: „Ich habe bereits einmal über diese Distanz teilgenommen. Aber in Biel herrscht eine einmalige Atmosphäre: Es geht nachts los und man läuft in den Sonnenaufgang hinein“, beschreibt Hartmut Sugg voll Vorfreude das Ereignis.

Für Jakobine Biehl stand am Anfang ihrer Laufkarriere die Gesundheit im Vordergrund: „Ich habe eine Ausdauersportart gesucht und bin beim Laufen gelandet. 2006 bin ich dann meinen ersten Marathon gelaufen und trainiere bereits für die nächsten.“

Im Durchschnitt laufen Jakobine Biehl, Hartmut Sugg und Peter Walter jede Woche 50 bis 70 Kilometer, dazu kommt noch ein Tempotraining auf der Aschebahn. „Wichtig ist ein ausgewogenes Training. Da sollte man vorausschauend planen,“ erklärt Peter Walter. Im Gegensatz zu seinen Kollegen ist er der Sprinter, für ihn stehen die Zehn-Kilometer-Läufe im Vordergrund. Ein einschneidendes Erlebnis hatte er während eines Heilbronner Sportevents: „Für mich war der Trollingerlauf mein erster Lauf, und ich habe ihn in einer ziemlich schlechten Zeit absolviert. Da hat mich der Ehrgeiz gepackt: Entweder laufe ich das nächste Mal eine annehmbare Zeit oder ich lass es. Ich hab mein Training geändert, und heute bin ich kaum noch zu stoppen“, meint er schmunzelnd.

Vorbilder haben die drei vom Amt für Straßenwesen nicht. „Aber wenn Marathonwettbewerbe im Fernsehen gezeigt werden, gucke ich mir das an. Es ist ungeheuer spannend zu sehen, wie die verschiedenen Teilnehmer nicht nur unterschiedliche Laufstile haben, sondern damit noch taktieren“, schwärmt Hartmut Sugg.

Ob Kollege Pheidippides das erwartet hätte? Denn die Geschichte des Laufens beginnt mit einem städtischen Beamten: Der Athener Bote Pheidippides legte 490 vor Christus die 42,195 Kilometer lange Strecke vom Schlachtfeld bei Marathon in seine Heimatstadt zurück, um seinen Mitbürgern den Sieg zu verkünden.

8. Februar 2008

Verteilung von Altpapiertonnen

Auslieferung läuft planmäßig weiter

Die Verteilung der städtischen Altpapiertonnen läuft weiterhin nach Plan. Wie die Entsorgungsbetriebe mitteilen, werden in der kommenden Woche die bestellten Blauen Tonnen in Böckingen und Horkheim ausgeliefert. In der übernächsten Woche kann die Hauptverteilphase dann mit der Behälterauslieferung in den Abfuhrgebieten 74072 Heilbronn, Biberach und 74074 Heilbronn (Teilgebiet) abgeschlossen werden. Danach wird die Verteilung von nachbestellten Altpapiertonnen schrittweise fortgesetzt.

Die städtischen Blauen Tonnen werden an die jeweiligen Grundstücke geliefert bzw. - wenn möglich - auf dem Grundstück abgestellt. Um die Zuordnung zu erleichtern, sind die Behälter seitlich mit einem Adressaufkleber versehen, auf dem der Name des Bestellers und die Aufstelladresse angegeben ist. Die Altpapiertonnen sind Eigentum der Stadt Heilbronn und werden leihweise zur Verfügung gestellt. Nach der Auslieferung können die neuen Behälter sofort für die Sammlung von Altpapier genutzt werden.

Die Leerung der Blauen Tonnen erfolgt alle vier Wochen. Die Leerungstermine für das jeweilige Abfuhrgebiet sind auf einem Infoblatt abgedruckt, das bei der Tonnenauslieferung mit verteilt wird, und sind darüber hinaus auch hier auf der Website abrufbar.

Nur städtische Altpapiersammlung mindert Abfallgebühren

In diesem Zusammenhang weisen die Entsorgungsbetriebe nochmals darauf hin, dass die von den gewerblichen Entsorgungsunternehmen Kurz Recycling und Remondis verteilten Blauen Tonnen bei der städtischen Papierabfuhr nicht geleert werden. Die Besteller bzw. Nutzer dieser gewerblichen Papiertonnen sollten bedenken, dass die Erlöse aus der gewerblichen Altpapiersammlung allein den jeweiligen Entsorgungsunternehmen zugute kommen. Die Vermarktungserlöse aus der städtischen Altpapiersammlung werden dagegen zur Minderung der Abfallgebühren eingesetzt. Wer die Blaue Tonne von gewerblichen Entsorgungsunternehmen nutzt, trägt somit indirekt zur Erhöhung der Abfallgebühren bei.

Kostenlose städtische Altpapiertonnen können weiterhin in jedem Bürgeramt oder auch telefonisch bei der Abfallberatung bestellt werden, Telefon (07131) 56-29 51. Zudem sind die Bestellunterlagen auch im Internet verfügbar.

Abfuhrtermine Blaue Tonne

Bestellunterlagen Blaue Tonne

11. Februar 2008

Bürgersprechstunde bei OB Himmelsbach

Samstag, 16. Februar

Am Samstag, 16. Februar, findet die nächste Bürgersprechstunde bei Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach statt. Von 9 bis 12 Uhr steht sein Amtszimmer im Rathaus Bürgerinnen und Bürgern offen. Interessenten melden sich bitte bei Ankunft im Sekretariat, 3. Stock, Zimmer 303.

Kann eine Frage nicht sofort beantwortet werden, so erhält der Fragesteller spätestens nach drei Wochen eine persönliche Antwort oder bei komplexeren Sachverhalten einen Zwischenbescheid.

11. Februar 2008

Ehrenring der Stadt Heilbronn für Klaus Hackert

Ehemaliger Handwerkskammerpräsident ausgezeichnet

Heilbronn hat einen neuen Ehrenringträger: Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach ehrte am Sonntag im Großen Ratssaal des Heilbronner Rathauses vor über 160 geladenen Gästen den vormaligen Präsidenten der Handwerkskammer Heilbronn-Franken, Klaus Hackert, mit der zweithöchsten Auszeichnung, die die Stadt Heilbronn zu vergeben hat. Anschließend richtete die Handwerkskammer einen Empfang für ihren ehemaligen Präsidenten im Haus des Handwerks aus.

Den Ehrenring erhielt Hackert pünktlich zum 70. Geburtstag für seine umfangreichen Verdienste im Ehrenamt, besonders in Handwerksorganisationen auf regionaler, Landes- und Bundesebene, aber auch für sein langjähriges bürgerschaftliches Engagement als Stadtrat für seine Heimatstadt Heilbronn und in vielen weiteren ehrenamtlichen Funktionen, die Himmelsbach als „rekordverdächtig“ einstufte. Der OB lobte den selbstständigen Flaschner und Installateur als sympathische Persönlichkeit, die durch Fähigkeiten wie Konsens, Besonnenheit, Geselligkeit, Heimatverbundenheit und Humor trotz höchster Würden nicht „abgehoben“ sei.

CDU-Fraktionsvorsitzender Alexander Throm betonte, dass Hackert dank seiner wichtigen Ehrenämter „eine herausgehobene Persönlichkeit der Stadt und der Heilbronner CDU“ sei: „Du hebst die Fahnen des Handwerks hier im Heilbronner Gemeinderat immer hoch.“ Er erinnerte daran, dass Hackert sieben Mal in den Gemeinderat gewählt wurde: „Du hast als Stadtrat über eine Generation hinweg Deine Heimatstadt aktiv mitgestaltet, von den wilden 70ern über die goldenen 80er Jahre bis hin in die Zeit der Wende und bis heute, die Zeit der Globalisierung und des demographischen Wandels. Wir sind stolz, dass wir Dich in unseren Reihen haben.“

Der Präsident der Handwerkskammer Heilbronn-Franken, Ulrich Bopp, machte auf weitere Rekorde des Geehrten aufmerksam: So war er bei der Wahl zum Präsidenten der regionalen Handwerkskammer 1977 der jüngste Präsident Deutschlands und bei der Beendigung der Amtszeit 27 Jahre später der dienstälteste Präsident. Hackerts Wirken als Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstages und als Vizepräsident des Deutschen Handwerks sei es zu verdanken, „dass die Handwerkskammer Heilbronn-Franken sowohl in der Landeshauptstadt Stuttgart als auch in der Bundeshauptstadt Berlin bekannt ist. Bopp wörtlich: „Das Handwerk und die Gesellschaft im Allgemeinen brauchen Menschen wie Sie, die bereit sind, einen Teil ihrer Zeit - vor allem ihrer Freizeit - für die Mitmenschen, für die Gemeinschaft und für das Gemeinwohl einzusetzen."

In seinen Dankesworten bezeichnete Klaus Hackert die Verleihung des Ehrenrings als „Höhepunkt in meinem Leben, der mich mit Stolz erfüllt.“ Er habe seine Verpflichtungen nie als Last empfunden. An der Gestaltung seiner Heimatstadt mitwirken zu können, „macht immer noch viel Freude.“

12. Februar 2008

Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Angebot für Unternehmen

Der Wirtschaftsstandort Heilbronn zeigt sich familienfreundlich: Die Evangelische Kirchengemeinde Heilbronn und die ARKUS gGmbH bieten neue Kinderbetreuungsangebote für Unternehmen in Heilbronn an. Flexible Öffnungs- und Betreuungszeiten, eine altersgemischte Tagesbetreuung auch für unter Dreijährige sowie qualifiziertes Fachpersonal sind beiden Angeboten gemeinsam, Unterschiede gibt es in der Standortfrage. Während die Evangelische Kirchengemeinde auf den Standort Schillerstraße 28 und die zentrale Kindertageseinrichtung „Sterntaler“ setzt, will ARKUS mit Hilfe von Tagespflegepersonal dezentrale „Kindernester“ einrichten, im Idealfall bei den Betrieben vor Ort.

Beide Projekte werden im Rahmen des „Pakt Zukunft“ der IHK Heilbronn-Franken im Gesamtumfang von 10.000 Euro gefördert und befinden sich derzeit in der Akquisitionsphase. Mit diesen zusätzlichen Angeboten an Tagheimbetreuung soll Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Heilbronner Unternehmen die Möglichkeit eröffnet werden, Kinder und Beruf besser miteinander zu vereinen. In der Kindertageseinrichtung „Sterntaler“ wird beispielsweise auch der neue Betriebskindergarten der Stadt Heilbronn eingerichtet.

Für Erste Bürgermeisterin Margarete Krug und den Wirtschaftsbeauftragten der Stadt Heilbronn Bernd Billek sind die Angebote wichtige Bausteine für einen attraktiven Unternehmensstandort Heilbronn. „Eine Prognos-Studie hat nachgewiesen, dass Firmen durch solche und andere familienfreundliche Maßnahmen Zeit und Geld zum Beispiel bei der Personalakquise und der Einarbeitung neuer Mitarbeiter sparen. Zudem wird das Thema Fachkräfterekrutierung auch in Heilbronn und der gesamten Region Heilbronn-Franken weiter an Bedeutung zunehmen“, zeigen sich beide überzeugt. Dies war ausschlaggebend für die Entscheidung der Verwaltung, beide Projektideen in die erste Förderrunde von „Pakt Zukunft“ einzureichen.

Evangelische Kirchengemeinde: Kirchenpfleger Rolf Krieg, Tel. (07131) 93 57-14;
ARKUS: Isabelle Schönberger, Tel. (07131) 9 91 23-26

12. Februar 2008

Bürgerinfo zur Saarlandstraße

Dienstag, 19. Februar, 19.30 Uhr, Bürgerhaus Böckingen

Zum Thema Ausbau der Saarlandstraße findet am kommenden Dienstag, 19. Februar, 19.30 Uhr eine Bürgerinformationsveranstaltung im Bürgerhaus Böckingen statt. Bei der Vorstellung der aktuellen Planungen sind neben den Fachleuten auch Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach und Baubürgermeister Wilfried Hajek vor Ort.

Der weitere Terminplan der Stadtverwaltung sieht vor, dass sich der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag, 28. Februar, damit beschäftigt, wie die Straße zwischen Saarlandkreisel und der Einmündung Heidelberger Straße ausgebaut werden soll. Während die Stadtverwaltung bisher aus Kosten- und Verkehrsgründen eine mit Lärmschutzwänden versehene Tieferlegung favorisiert, fordert eine Bürgerinitiative der Anwohner aus Lärmschutzgründen eine Tunnellösung.

Die Saarlandstraße soll bis 2012 ausgebaut und bis zur B 293 zwischen Heilbronn und Leingarten verlängert werden. Zusammen mit der vom Land parallel geplanten Südostumfahrung Leingarten wird eine Umgehungsstraße für die westlichen Stadtteile Heilbronns entstehen, die besonders Klingenberg, Frankenbach und Teile Böckingens vom Durchgangsverkehr entlasten wird.

Die Kosten für das Gesamtprojekt Saarlandstraße bewegen sich – je nach Variante – in einem Korridor zwischen 45,5 und 92 Millionen Euro.

14. Februar 2008

Neuer Rüstwagen für die Feuerwehr

400.000 Euro investiert

Modernisierung bei der Feuerwehr: Dieser Tage haben die Blauröcke einen neuen Rüstwagen erhalten, der ein 27 Jahre altes Fahrzeug ersetzt. Die Stadtverwaltung hat dafür 400.000 Euro investiert, davon 230.000 Euro als Zuschüsse vom Land Baden-Württemberg und vom Landkreis Heilbronn. Insgesamt verfügt die Heilbronner Feuerwehr über 56 Fahrzeuge.

Das Einsatzspektrum des Rüstwagens erstreckt sich von der technischen Hilfeleistung bei Lkw-und Pkw-Unfällen über Gebäudeeinstürze, Hoch- und Tiefbauunfälle bis zu Unfällen mit Schienenfahrzeugen und auf sonstige technische Hilfeleistungen größeren Umfangs. Durch seine vielseitige Beladung ergänzt er die Löschfahrzeuge.

Der Rüstwagen verfügt über eine maschinelle Zugeinrichtung, einen Generator, einen sechs Meter hohen Lichtmast sowie einer größeren Anzahl von Spezialgeräten wie Pumpen, Hebekissen oder auch eine Rettungsplattform.

14. Februar 2008

Aktion „Elternbrief“ geht in die nächste Runde

Erziehungstipps für 8000 Heilbronner Familien

Die Aktion „Elternbrief“ geht in die nächste Runde: Alle Heilbronner Eltern mit Kindern unter acht Jahren haben in den vergangenen Monaten einen dicken Briefumschlag mit anschaulichen Erziehungstipps erhalten. Jetzt geht die Aktion weiter, künftig erhalten die rund 8000 Heilbronner Familien ihre Elternbriefe immer im Geburtsmonat mit Tipps für ein ganzes Jahr. „Die Stärkung der Elternkompetenz ist eine wichtige Säule der pädagogischen Anstrengungen der Stadt Heilbronn um die Kindergärten“, so Bürgermeister Harry Mergel.

Die Aktion „Elternbrief“ ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Heilbronn und der Akademie für Information und Management (AIM). Die Dieter-Schwarz-Stiftung gGmbH finanziert in den kommenden drei Jahren die Kosten in Höhe von rund 50.000 Euro für die vom Arbeitskreis neue Erziehung e.V. in Berlin entwickelten Schreiben. Die Elternbriefe sollen die Erziehungskompetenz der Eltern stärken und den Kontakt zwischen Eltern und Erzieherinnen intensivieren. Die zwischen vier und acht Seiten umfassenden Elternbriefe gehen, entsprechend dem Lebensalter des Kindes, auf altersspezifische Erziehungsthemen ein.

Die Stadt Heilbronn hat die Organisation und den Versand der Briefe übernommen – für das Amt für Familie, Jugend und Senioren angesichts von insgesamt 120.000 Elternbriefen ein riesiger logistischer Aufwand. Folgendes Verfahren wurde gewählt: Insgesamt erhalten die Eltern sieben Sendungen. Eltern mit Kindern unter drei Jahren erhalten ihre Elternbriefe vom Amt für Familie, Jugend und Senioren per Post. Ab dem dritten Geburtstag überreichen die Kindergärten die Briefe. Die Elternbriefe für die größeren Kinder werden künftig nicht mehr über die Grundschulen verteilt, sondern auch durch die Kindergärten, spätestens beim Übertritt an die Schule. Die Kindergärten kümmern sich auch um die Verteilung von Elternbriefen in türkischer Sprache.

Das Projekt der Elternbriefe wird bundesweit gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin und unterstützt durch die Landesministerien von Berlin, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz. Der Bund trägt auch die Kosten für die türkischsprachigen Elternbriefe.

Amt für Familie, Jugend und Senioren, Fachkoordination Tageseinrichtungen für Kinder, Gymnasiumstraße 44, 74072 Heilbronn, Tel. (07131) 56-28 92, Fax (07131) 56-24 00, Mail an Frau Veil.

14. Februar 2008

Holzversteigerung am Gaffenberg

Mittwoch, 20. Februar

Am Mittwoch, 20. Februar findet am Gaffenberg im Revier Heilbronn Ost eine Holzversteigerung statt. Treffpunkt ist um 18 Uhr an der Gaststätte Jägerhaus.

Zur Versteigerung kommen rund 30 Flächenlose und 70 Brennholzpolter lang. Die Flächenlose und Brennholzpolter sind bereits alle nummeriert und markiert.

Eine detaillierte Auflistung und Lagepläne gibt es hier auf der Website, per Fax unter Telefon (07131) 56-41 43 oder per Mail.

zur Liste der Brennholzpolter und Flächenlose sowie zu den Lageplänen

15. Februar 2008

Über 820 Zuwanderer in Integrationskursen

2007: Wieder hohe Verpflichtungsquote

Wie in den Vorjahren hat Heilbronn auch 2007 eine hohe Quote bei den Verpflichtungen zur Teilnahme an einem Integrationskurs vorzuweisen. So wurden allein durch die Ausländerbehörde der Stadt Heilbronn im vergangenen Jahr 363 ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Teilnahme an einem Integrationskurs verpflichtet, darunter 166 Arbeitslosengeld II-Empfänger und 181 Neuzuwanderer. Zwar werden keine landesweiten Vergleichszahlen mehr erhoben, dennoch dürfte die Stadt Heilbronn, so Dieter Elsäßer, Leiter der Ausländerbehörde, mit dieser Quote wie in den Vorjahren einen Spitzenplatz einnehmen. Zudem hat die Heilbronner Arbeitsagentur im vergangenen Jahr 336 Bezieher von Arbeitslosengeld II zur Teilnahme an einem Integrationskurs verpflichtet.

Gesetzliche Regelungen

In den beiden vergangenen Jahren belegte Heilbronn bei der Verpflichtung zur Teilnahmen an Integrationskursen im landesweiten Vergleich Platz eins und zwei. 2005 trat das Zuwanderungsgesetz in Kraft. Danach soll jeder zum Kursbesuch verpflichtet werden, der neu eingereist ist und/oder Arbeitslosengeld II (Hartz IV) empfängt und keine ausreichenden Deutschkenntnisse besitzt. Darüber hinaus können auch Ausländer zu den Kursen zugelassen werden, die schon länger in Deutschland leben, aber noch Bedarf haben, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern.

Des weiteren besteht seit August 2007 auch für deutsche Staatsangehörige erstmals die Möglichkeit, zu einem Integrationskurs zugelassen zu werden. Die Entscheidung über die Zulassung trifft das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg. Seit der Gesetzesnovellierung gingen allein bei der Ausländerbehörde der Stadt Heilbronn 17 Anträge von deutschen Staatsangehörigen ein.

Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer aus 53 Staaten

Mit rund 39 Prozent aller von der städtischen Ausländerbehörde im vergangenen Jahr neu verpflichteten Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer sind die türkischen Staatsangehörigen nach wie vor am stärksten vertreten. Mit rund 13,5 Prozent stellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ehemaligen Staat Serbien und Montenegro den zweitgrößten Anteil. Rund fünf Prozent stellen bei den Verpflichtungen zur Teilnahme an einem Integrationskurs die irakischen Staatsangehörigen und knapp 3,9 Prozent der Teilnehmer stammen aus der Russischen Föderation. Die im vergangenen Jahr verpflichteten Personen kamen insgesamt aus 53 Staaten.

Zehn Einrichtungen bieten Integrationskurse an

Zurzeit bieten zehn verschiedene Einrichtungen im Stadtkreis Heilbronn Integrationskurse an. Die Kurse umfassen 645 Stunden, davon 600 Stunden Sprachunterricht und 45 Stunden Landeskunde. Die Teilnehmer beteiligen sich mit einem Euro pro Stunde an den Unterrichtskosten, die Restkosten von 1,35 Euro trägt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Arbeitslose können von der Selbstbeteiligung befreit werden.

18. Februar 2008

Hochwasserschutz für Sontheim kommt

Planfeststellungsbeschluss für Rückhaltebecken liegt vor

Gute Nachrichten für alle Bewohner Sontheims: Jetzt liegt der Planfeststellungsbeschluss für das Hochwasserrückhaltebecken am Deinenbach vor. Nach Inbetriebnahme soll es Heilbronns drittgrößten Stadtteil bis zu Hochwassern mit einer statistischen Wiederkehr von 100 Jahren (HQ 100) schützen. Bürgermeister Wilfried Hajek ist optimistisch, dass der Planung noch in diesem Jahr der Baubeginn folgt: „Wenn das Land rechtzeitig seinen Zuschuss zur Verfügung stellt, kann es im Oktober mit dem Bau losgehen, Ende 2009/Anfang 2010 könnte das Becken dann fertig sein.“ Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,1 Millionen Euro brutto. Vom Land erwartet der Zweckverband Hochwasserschutz Schozachtal als Bauherr einen Zuschuss in Höhe von ca. 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

Errichtet wird das Becken etwa 350 Meter südlich von Sontheim direkt am Hauptwirtschaftsweg Richtung Flein. Das Beckenvolumen wird auf 81 000 Kubikmeter ausgelegt. Dazu wird quer zum Deinenbach ein 118 Meter langer Erddamm mit einem so genannten Auslassbauwerk in der Mitte des Damms errichtet. Der als Stahlbetonbauwerk geplante Auslass ermöglicht es, den Wasserabfluss bei einem 100-jährlichen Hochwasser auf 7,1 Kubikmeter pro Sekunde zu drosseln, während der Beckenzufluss bei etwa 29 Kubikmeter pro Sekunde liegen wird. Für Fische und Kleinlebewesen ist das Auslassbauwerk problemlos passierbar. Durch eine naturnahe Gestaltung des Dammes und des Gewässers soll sich das Dammbauwerk gut in das Landschaftsbild einfügen. Als Ausgleichsmaßnahme wird der Deinenbach im Sontheimer Ortsgebiet auf einer Länge von 300 Metern renaturiert, beginnend vom Mündungsbereich in die Schozach.

Gleichzeitig mit dem Hochwasserrückhaltebecken am Deinenbach soll im Oktober der Bau eines zweiten Hochwasserrückhaltebeckens in Oberheinriet beginnen. Zwei Monate später ist dann der Baubeginn für ein drittes Becken am Abstetter Bach vorgesehen. Im Einzugsgebiet des Schozachtals gehören alle drei Becken zusammen mit zwei weiteren Becken an der Schozach in Abstatt und am Happenbach in der gleichnamigen Gemeinde, die sich bereits im Bau befinden, zu den Hochwasserschutzmaßnahmen mit oberster Priorität. Insgesamt plant der Zweckverband Hochwasserschutz Schozachtal acht Hochwasserrückhaltebecken und neun kleinere Hochwasserschutzmaßnamen, um die Bewohner des Schozachtals zu schützen.

18. Februar 2008

Stadt präsentiert sich beim Bildungskongress

Mittwoch, 20. Februar

Unter dem Motto „Vernetzt denken und handeln – Was Bildung braucht“ findet am Mittwoch, 20. Februar, im Rahmen der „didacta - die Bildungsmesse", der Bildungskongress der Kommunalen Landesverbände auf der Stuttgarter Neuen Messe statt. Die Stadt Heilbronn präsentiert dabei einen repräsentativen Querschnitt der kommunalen Bildungsplanung, deren Kennzeichen eine enge Kooperation von Jugendhilfe und Schule ist.

„Die Bildungsmesse der Kommunalen Landesverbände im Rahmen der diesjährigen didacta, der größten Fachmesse für die Bildungswirtschaft in Europa, ist eine hervorragende Möglichkeit, dem großen Fachpublikum unsere Weiterentwicklungen im Bereich der kommunalen Bildung und Erziehung zu präsentieren und sich zugleich mit Fachvertreten aller Art auszutauschen“, freut sich Bürgermeister Harry Mergel auf die Begegnungsplattform in Stuttgart. Mergel gehört dem elfköpfigen Kongressbeirat an.

Der Stand der Stadt Heilbronn befindet sich im Internationalen Congresscenter Stuttgart, Halle C 2, und ist zwischen 14 und 17 Uhr geöffnet. Informationen gibt es unter anderem zur konzeptionellen Neuausrichtung der Schule für Erziehungshilfen im Rahmen eines Schulversuchs, zum Sozialtraining in Grundschuleingangsklassen, zum neuen Kinder- und Familienzentrum an der Olgakrippe (Early-Excellence Center), zum bedarfsorientierten Ausbau der Schulkindbetreuung und vielem mehr.

Vormittags findet nach der Eröffnung und Begrüßung durch den Präsidenten des Städtetags Baden-Württemberg, Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner, und den Präsidenten des Didacta-Verbandes, Professor Dr. Dr. Dr. Wassilios E. Fthenakis, im Anschluss an eine Rede von Kultusminister Helmut Rau, MdL, von 11 bis ca. 12.30 Uhr eine bildungspolitische Diskussionsrunde in der Halle C 1 statt.

Der Nachmittag gehört dem Ausstellungsbetrieb. Die didacta 2008 stellt vom 19. bis 23. Februar auf der Stuttgarter Neuen Messe das Thema Bildung durch alle Altersgruppen vor und unterstreicht damit die wachsende Bedeutung von lebenslangem Lernen. Sie ist die nationale wie internationale Kontaktbörse für Unternehmen und Institutionen. Mehrere hundert Firmen und Organisationen präsentieren hier ihre Angebote.

19. Februar 2008

Integrationsbeauftragte gewählt

Roswitha Graber

Die erste Integrationsbeauftragte der Stadt Heilbronn heißt Roswitha Graber. Diese Wahl traf jetzt der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats. Die 40-jährige Mitarbeiterin des Heilbronner Personal- und Organisationsamtes wird die neugeschaffene Stabsstelle „Integration“ leiten. Diese städtische Kontaktstelle ist direkt bei Bürgermeister Harry Mergel angesiedelt, der betonte: „In Heilbronn hat jeder zweite Bürger eine Zuwanderungsgeschichte, für unsere Integrationspolitik eine große Herausforderung, für die neue Beauftragte ein reiches Arbeitsfeld.“

Im Herbst des vergangenen Jahres hatte sich der Gemeinderat für die Einrichtung der Stelle eines Integrationsbeauftragten entschieden, um umfassender auf die Belange der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte eingehen zu können. Roswitha Graber wird Ansprechpartnerin für Bürgerinnen und Bürger sowie für Vereine, Verbände und Institutionen sein. Die Stadt Heilbronn richtet zudem einen Integrationsbeirat ein, dessen Geschäftsstelle ebenfalls bei der Integrationsbeauftragten liegen wird. Perspektivisch soll die Integrationsbeauftragte ein Integrationskonzept für Heilbronn erarbeiten.

Interesse an Kommunikation

Nach ihrem Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin spezialisierte sich die gebürtige Heilbronnerin auf den Bereich Personalentwicklung, seit 1990 ist Roswitha Graber bei der Stadt Heilbronn beschäftigt. Die Mitarbeiterin des Personal- und Organisationsamtes erweiterte ihre Trainer- und Moderatorentätigkeit durch ein Kontaktstudium der Erwachsenenbildung und sie belegte zusätzlich berufsbegleitende Coaching- und Mediatoren-Ausbildungsgänge.

20. Februar 2008

Gewerbeflächenverkauf verdoppelt

Erfolgreiches Jahr 2007

Der schon 2006 rekordverdächtige städtische Gewerbeflächenverkauf hat sich im Jahr 2007 nochmals verdoppelt: Über 80.000 Quadratmeter konnte das Amt für Liegenschaften und Stadterneuerung an interessierte Unternehmen veräußern; das entspricht einem Kaufvertragsvolumen von mehr als 6,5 Millionen Euro.

Den Schwerpunkt bildete 2007 das Areal Wohlgelegen. Hier wurde durch die Grundstücksverkäufe der Weg für Firmenerweiterungen frei gemacht. Darüber hinaus wird hier die Heilbronner Versorgungs GmbH bis 2009 das Container-Terminal Heilbronn realisieren; eine wichtige Infrastruktureinrichtung für die gesamte Region.

Erste Bürgermeisterin Margarete Krug: „Die Früchte unserer Gewerbeflächenpolitik können nun geerntet werden. Ich freue mich insbesondere, dass die Nachfrage auf einem hohen Niveau bleibt und auch für 2008 mit einem sehr guten Ergebnis gerechnet werden kann. Dies verdeutlicht: Expandierende Unternehmen investieren gerne in Heilbronn.

Informationen zum Businesspark Schwabenhof: Herr Freudenberger, Tel. (07131) 56-20 11, Mail an Herrn Freudenberger.

Informationen zu weiteren Heilbronner Industrie- und Gewerbegebieten: Herr Spitzer, Tel. (07131) 56–29 72, Mail an Herrn Spitzer.

21. Februar 2008

Heilbronn wieder putz-munter

25. Februar bis 1. März

In der kommenden Woche rücken wie in den vergangenen Jahren zahlreiche Heilbronnerinnen und Heilbronner – vom Kindergartenkind bis zum Oberbürgermeister – zum großen Frühjahrsputz im Stadtgebiet aus. Erneut haben knapp 50 Kindergärten, Schulen und Vereine ihre Teilnahme an der diesjährigen Putz-munter-Aktion von Montag, 25. Februar, bis Samstag, 1. März, zugesagt.

Am Samstag, 1. März, ziehen vormittags auch wieder Mitglieder des Gemeinderats sowie Führungskräfte der Heilbronner Stadtverwaltung mit Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach gegen Verschmutzung zu Felde; dieses Mal entlang des alten Neckars.

Die Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler sowie die Vereinsmitglieder reinigen vor allem das Umfeld ihrer Einrichtungen. Zudem werden beispielsweise Gebiete rund um den Stadtgarten, den Friedensplatz, den Pfühlpark oder rund ums Stadtbad Soleo vom Müll gesäubert.

Das Betriebsamt hat wiederum Preise für die pädagogisch wertvollsten Aktionen ausgelobt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der mehrtägigen Putzeten haben in den vergangenen Jahren große Mengen Müll gesammelt. Damit unterstützt die Aktion Heilbronn Putz-munter das Betriebsamt der Stadt Heilbronn bei seinen Bemühungen, die Stadt sauber zu halten.

21. Februar 2008

Zehn größte Betriebe zahlen das Meiste

Gewerbesteuer-Ranking

Rund 6400 gewerbesteuerpflichtige Betriebe gibt es in Heilbronn, doch für das Gros der Gewerbesteuer kommt eine sehr überschaubare Zahl an Firmen auf: So kommen die fünf größten Gewerbesteuerzahler für rund ein Drittel der gesamten Gewerbesteuer auf, die zehn größten Heilbronner Gewerbesteuerzahler immerhin für rund 45 Prozent der gesamten Gewerbesteuer und die 35 größten Gewerbesteuerzahler zahlen gut zwei Drittel des erwarteten Gesamtaufkommens 2008 von 90 Millionen Euro, wie aus einer Übersicht der Stadtkämmerei zu den Jahresvorauszahlungen 2008 hervorgeht.

Von dem derzeit erwarteten Gewerbesteueraufkommen für das laufende Jahr verbleiben der Stadt Heilbronn nach Abzug der Gewerbsteuerumlage noch 74,6 Millionen Euro.

Zu den Top Ten der Heilbronner Gewerbesteuer zählen wie in den vergangenen Jahren Heilbronner Traditionsunternehmen aus der Industrie und dem Energiesektor, aus der früheren Temic entstandene High-Tech-Betriebe, Handelsunternehmen sowie verschiedene Banken. Die Liste in alphabetischer Reihenfolge: Amphenol Germany GmbH, Atmel Munich GmbH, Baier und Schneider GmbH und Co., Energie Baden-Württemberg AG, Fiat Bank GmbH, Iveco Finance GmbH, Kreissparkasse Heilbronn, MM Graphia Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH, Unilever Deutschland Produktions GmbH und Co OHG sowie ZEAG Energie AG.

Die Liste der Top Ten ist allerdings nur eine Momentaufnahme: Da die Höhe der Gewerbesteuer abhängig ist von der finanziellen Situation der Firmen, kann es innerhalb weniger Monate zu größeren Schwankungen kommen. Interessant ist ein Vergleich mit einer Aufstellung, die 1978 im „Heilbronn Journal“ erschienen ist. Unter den damals zwölf Betrieben mit der höchsten Gewerbesteuer befinden sich auf der aktuellen Top-Ten-Liste noch die Energie Baden-Württemberg AG (damals: Energieversorgung Schwaben), die Kreissparkasse, Unilever Deutschland Produktions GmbH und Co OHG (damals: Maizena Gesellschaft mbH Knorr Werk Heilbronn) und ZEAG (damals: Württembergisches Portland Cement Werk).

Wichtigste Einnahmequelle

Von den 2007 vereinnahmten rund 98,8 Millionen Euro musste die Stadt bereits rund 19 Millionen Euro als Umlage an Bund und Land abführen. Dennoch ist die Gewerbesteuer nach wie vor die wichtigste Einnahmequelle der Stadt: Sie machte 2007 rund 30 Prozent der Einnahmen des Verwaltungshaushaltes aus. Gegenüber 2006 ist das Steueraufkommen 2007 um 7,4 Millionen Euro beziehungsweise rund acht Prozent höher ausgefallen. Damit erzielte die Stadt Heilbronn das bislang höchste Gewerbesteueraufkommen.

22. Februar 2008

Bestellung von Blauen Tonnen weiter möglich

Erste Verteilphase abgeschlossen

Auch nach Abschluss der ersten Verteilphase von städtischen blauen Tonnen können diese weiterhin kostenlos bei den Entsorgungsbetrieben bestellt werden. Bestellungen sind telefonisch bei der Abfallberatung, Telefon (07131) 56-29 51, oder in jedem Bürgeramt möglich. Die Bestellkarte kann auch hier auf der Website abgerufen werden.

In der vergangenen Woche konnte die erste Verteilphase planmäßig abgeschlossen werden. Insgesamt wurden rund 12.000 Behälter ausgeliefert. Die Abfuhr der neuen Behälter läuft bereits seit Anfang Februar.

Die Entsorgungsbetriebe weisen nochmals darauf hin, dass die Erlöse aus der Vermarktung des Altpapiers aus den städtischen Papiertonnen zur Minderung der Abfallgebühren eingesetzt werden. Besteller bzw. Nutzer der von gewerblichen Entsorgungsunternehmen angebotenen Papiertonnen sollten bedenken, dass die Erlöse aus der gewerblichen Altpapiersammlung dagegen allein den jeweiligen Entsorgungsunternehmen zugute kommen. Wer die Blaue Tonne von gewerblichen Entsorgungsunternehmen nutzt, trägt somit zur Erhöhung der Abfallgebühren bei.

Weitere Infos und Bestellformular zur Blauen Tonne

22. Februar 2008

Vorsicht bei „Haustürgeschäften“

Modernisierung und Instandsetzung von Gebäuden

Derzeit versuchen Vertreter eines namentlich nicht bekannten Handwerksunternehmens im Heilbronner Stadtgebiet Eigentümer älterer Immobilien davon zu überzeugen, ihre Gebäude zu modernisieren (beispielsweise Fassadensanierung, Anbringung eines Vollwärmeschutzes, Dachsanierung usw.). Dabei geben sich diese Vertreter als Mitarbeiter der Stadt Heilbronn aus und weisen auf eine angebliche Gesetzesänderung hin, welche Gebäudeeigentümer zur Modernisierung ihrer Immobilie verpflichtet.

Die Stadt Heilbronn weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich hierbei nicht um Mitarbeiter der Stadtverwaltung handelt und eine „Modernisierungspflicht“ in dieser Form nicht besteht. Betroffene Personen sollten die an der Haustür gemachten Äußerungen kritisch hinterfragen und sich im Zweifelsfall direkt an die Stadt Heilbronn, Telefon (07131) 56-0, wenden.

25. Februar 2008

Tag der Archive in Heilbronn

Am Samstag und Sonntag, 1. und 2. März

„Heimat und Fremde“ lautet das Motto des diesjährigen Tags der Archive, der am Wochenende, 1./2. März stattfindet. Auch am vierten, bundesdeutschen Aktionstag beteiligt sich das Heilbronner Stadtarchiv und lädt zu einem abwechslungsreichen Programm ein. Am Samstag, 1. März, geht es um 11 Uhr los, am Sonntag, 2. März, um 14 Uhr. Beide Veranstaltungstage enden um 17 Uhr.

Heimat und Fremde:
Biographien von Aus- und Zuwanderern


Am Samstag, 1. März, stehen die Biografien von Menschen im Mittelpunkt, die vor kurzem, vor Jahrzehnen oder vor Jahrhunderten Heilbronn verlassen haben oder in die Stadt gekommen sind. Erzählt werden diese Geschichten im Gespräch, im Vortrag und im Film.

Filme, Lesungen und Gespräche
zeigen die Gesichter Heilbronns


Ab 11 Uhr zeigt das Archivkino den Film Confliction/Homeland von Mike Jarmon aus dem Jahr 2004. Der 1965 geborene Regisseur setzt sich subjektiv mit seiner Herkunft auseinander: Jarmons Mutter stammt aus Böckingen, sein Vater war als US-Soldat in der Neckarstadt stationiert. Teile des Films wurden in Heilbronn und Umgebung gedreht. Der rund einstündige Film läuft in der englischsprachigen Originalfassung und ist für Kinder nicht geeignet. Er wird um 12.45 Uhr und 16 Uhr wiederholt, jedes Mal mit einer kurzen Einführung.

Um 12 Uhr und um 14.30 Uhr geht es in einer Lesung um den Heilbronner „Spätzleskrieg“ von 1965, der unter dem Schlagwort „Mehl und Ehre“ überregional Beachtung fand und einen humorvollen Blick auf ein entscheidendes Merkmal des schwäbischen Heimatgefühls wirft.Um 12.30 Uhr und um 16 Uhr werden in einer Lesung Texte von und über Heilbronner vorgestellt, die ausgewandert sind.

„Heilbronner Köpfe“, deren Leben ebenfalls von Ein- oder Auswanderung bestimmt wurde, werden um 14 Uhr vorgestellt.

Um 11.15 Uhr und um 13.15 Uhr findet jeweils ein halbstündiges Zeitzeugengespräch statt; jeweils ein Heilbronner erzählt, welche Erlebnisse, Erfahrungen und Eindrücke die Einwanderung oder die Auswanderung mit sich brachte und das Leben prägten.

Höhepunkt des Samstages ist eine Gesprächsrunde zum Thema „Fremde Heimat Heilbronn?“ Sie beginnt um 15 Uhr und wird von Dr. Irene Schlör moderiert, die selber lange Zeit in der Türkei und der USA gelebt hat und inzwischen am Justinus-Kerner-Gymnasium in Weinsberg unterrichtet. Weitere Teilnehmer sind der Gastarbeiter der ersten Stunde und Sozialbetreuer Enis Orhan Tabanli, der Vorsitzende der deutsch-indischen Gesellschaft Absar Sattar, die Auszubildende bei der Stadt Heilbronn Demet Güneš, Sozialbetreuer Evangelos Goros und der Leiter des Ausländeramts, Dieter Elsäßer.

Neue Treppenhaus-Ausstellung:
„Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister...“


Die neue Treppenhaus-Ausstellung zeigt unter dem Titel „Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister ...“ Briefe, die Auslands-Heilbronner als Reaktion auf den jährlichen Weihnachtsbrief des Heilbronner Stadtoberhaupts geschrieben haben. Dazu zeigt das Stadtarchiv von 11 Uhr bis 13.45 Uhr Ausschnitte aus einem Film, der anlässlich der ersten Heilbronner Heimattage 1960 entstanden ist. Die Ausstellung wird ergänzt durch Exponate des Heilbronner Kreisarchivs: Unter dem Titel „Gestrandet, gelandet, angekommen. Eine neue Heimat im Landkreis Heilbronn“ wird an die „Neubürger“ der Nachkriegszeit, an die Flüchtlinge und Heimatvertriebenen, erinnert.Den ganzen Tag über findet ein Flohmarkt statt und das Archivteam bewirtet mit „internationalen Spezialitäten“.

Stumme Zeugen:
Führungen durch das Lapidarium


Der Tag der Archive 2008 findet seine Fortsetzung am Sonntag, 2. März: Das Lapidarium im alten Milchhof (Frankfurter Straße 75) öffnet sein Pforten von 14 bis 17 Uhr. Um 14.30 Uhr und um 15.30 Uhr findet jeweils eine auf das Thema „Heimat und Fremde“ bezogene Führung statt.

Weitere Informationen gibt es unter www.stadtarchiv-heilbronn.de.

27. Februar 2008

2007 waren 3,2 Prozent zu schnell

Jahresbilanz der städtischen Geschwindigkeitskontrollen

Bei über 2300 mobilen Kontrollen durch den städtischen Vollzugsdienst wurden im vergangenen Jahr mehr als 1,1 Millionen Fahrzeuge gemessen: 35.435 Fahrzeugführer waren zu schnell unterwegs, das entspricht 3,2 %, teilt jetzt das Ordnungsamt mit. Bei 2.873 Verkehrsteilnehmern führte der Tempoverstoß 2007 zu einem Punkteeintrag im Flensburger Verkehrszentralregister und 337 Mal lag ein „Fahrverbots-Regelfall“ vor: Bei einer Überschreitung innerorts ab 31 km/h bzw. außerorts ab 41 km/h muss der Führerschein für die Dauer von einem bis drei Monaten abgegeben werden. Weitere 9970 Temposünder wurden von einem der 13 stationären „Starenkästen“ geblitzt, die sich an zentralen Ortseingangs- und Ortsdurchfahrtsstraßen befinden. Zu schnelles Fahren und nicht angepasste Geschwindigkeit gehören immer noch zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle. Deshalb überwacht die Stadt Heilbronn die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit durch mobile und stationäre Kontrollen. An welcher Stelle die Messbeamten den mobilen Blitzer aufbauen, wird vorab vom Amt für Straßenwesen gemeinsam mit dem Ordnungsamt und in Absprache mit der Polizei festgelegt: Neben polizeilich ausgewiesenen Unfallschwerpunkten werden besondere Gefahrenstellen im Bereich von Schulwegen, Kindergärten, Spielplätzen, Sportanlagen oder Seniorenheimen überwacht. Etwa die Hälfte der Messungen findet in verkehrsberuhigten Wohngebieten statt, in denen Tempo-30 km/h oder Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben ist. Bei der Messstellenauswahl werden auch Wünsche oder Anregungen aus der Bevölkerung berücksichtigt. Ein paar Beispiele zeigen, wie massiv sich einzelne Verkehrsteilnehmer über geltende Geschwindigkeitsbeschränkungen hinwegsetzten:

  • In der Moltkestraße, einem verkehrsberuhigten Bereich, in dem Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben ist, wurde ein Autofahrer mit 52 km/h geblitzt.
  • In der Längelterstraße war der schnellste Fahrer mit 79 km/h statt der zulässigen 30 km/h unterwegs.
  • Mit 122 km/h wurde ein Autofahrer in der Stuttgarter Straße erwischt, zulässig sind dort 50 km/h.
  • Auf der Neckarsulmer Straße außerorts (B27) ist die Geschwindigkeit auf 80 km/h beschränkt: hier raste ein Fahrer mit 148 km/h am Messgerät vorbei.

27. Februar 2008

Kinder jetzt im Kindergarten anmelden

3. bis 7. März

Die Heilbronner Kindergartenträger bitten alle Eltern, die ab September ihr Kind in einen Kindergarten schicken wollen, ihr Kind von Montag, 3. bis Freitag, 7. März in einem Kindergarten ihres Wohnumfeldes anzumelden. Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz besteht mit Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes, das heißt in diesem Jahr für alle Kinder, die bis zum 31. August 2005 geboren wurden. Das individuelle Aufnahmedatum teilt der Kindergarten mit, in dem das Kind einen Platz erhält.

Bei der Anmeldung sollten die Eltern schriftlich bestätigen, dass der Name und die Anschrift des Kindes zwischen den Kindergärten des Einzugsbereichs verglichen werden können. Die Kindergartenträger bemühen sich, bei der Platzverteilung möglichst dem Bedarf der Familien zu entsprechen. Daher ist es wichtig, den Wunschkindergarten und die gewünschte Öffnungszeit bei der Anmeldung mitzuteilen. Über die verschiedenen Öffnungszeiten der Kindergärten informieren die Erzieherinnen bei der Anmeldung.

Mit der Anmeldung ist keine Zusage für einen Platz in einem bestimmten Kindergarten verbunden. Die Zuteilung der Plätze erfolgt nach den gültigen Aufnahmekriterien der Heilbronner Kindergartenträger in Absprache der Kindergärten in den Einzugsgebieten. Fragen zur Aufnahme beantworten die Leiterinnen der Heilbronner Kindergärten oder Sonja Fischer, Amt für Familie, Jugend und Senioren, Telefon (07131) 56-35 70.

28. Februar 2008

Ausbau der Saarlandstraße kommt bis 2012

Gemeinderat votiert für Verwaltungsvorschlag

Die Saarlandstraße kann wie geplant bis zum Jahr 2012 ausgebaut und verlängert werden, so dass zusammen mit der vom Land geplanten Südostumfahrung Leingarten eine großzügige Umgehungsstraße für westliche Heilbronner Stadtteile entstehen wird. Profitieren werden die Stadtteile Klingenberg, Frankenbach, Böckingen und Neckargartach. Die Grundlage dafür legte der Gemeinderat heute mit einer mit überwältigender Mehrheit getroffenen Entscheidung, die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Variante zur Tieferlegung des bestehenden Teilstücks umzusetzen. Zwischen Saarlandkreisel und der Einmündung Heidelberger Straße werden Lärmschutzwände die Anwohner in der Kreuzgrundsiedlung schützen; aufgrund von Anträgen aus dem Gemeinderat sollen zusätzliche Maßnahmen den Lärmschutz weiter verbessern.

Eine Bürgerinitiative hatte aus Lärmschutzgründen eine Tunnellösung gefordert, die Gemeinderat und Stadtverwaltung allerdings aus Kosten- und Verkehrsgründen kritisch sah.

Die Kosten für das Gesamtprojekt Saarlandstraße betragen rund 46 Millionen Euro, davon trägt die Stadt Heilbronn rund 20 Millionen Euro. Mit dem Umbau des Saarlandkreisels werden die Bauarbeiten noch in diesem Jahr starten.

28. Februar 2008

Einkaufsbummel am Sonntag

Zwei Termine in diesem Jahr

An zwei Sonntagen können in diesem Jahr die Geschäfte jeweils von 13 bis 18 Uhr in Heilbronn und den Stadtteilen Böckingen und Neckargartach öffnen. Darauf verständigten sich die Stadträtinnen und Stadträte in der heutigen Gemeinderatssitzung.

Den ersten verkaufsoffenen Sonntag gibt es am 13. April im Rahmen eines französischen Markts vom 11. bis 13. April in der Fußgängerzone. Zudem öffnen die Läden am Sonntag, 12. Oktober zu Jazz und Einkauf. Beide Termine wurden von der Stadtinitiative Heilbronn e.V. beantragt.

28. Februar 2008

Erstmals Förderprogramm für Streuobstwiesen

Ab sofort Gelder zu beantragen

Einstimmig hat der Gemeinderat heute ein in diesem Jahr erstmals aufgelegtes Förderprogramm für Streuobstwiesen genehmigt. Es ermöglicht Streuobstwiesenbesitzern und solchen, die es werden wollen, Fördermittel für die Pflanzung und Pflege von Obstbaumhochstämmen zu beantragen. Dabei können ab sofort Mittel zur Pflege von jungen und alten Apfel- und Birnenhochstämmen in Heilbronner Streuobstwiesen beantragt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, kostenlos bis zu fünf Hochstämme für Nachpflanzungen zu erhalten. Die Ausgabe von Obstbaumhochstämmen traditioneller und neuer resistenter Sorten erfolgt im Herbst.

Bedingung für die Bewilligung von Pflanzmaterial oder Pflegegeld ist die Abgabe eines Antrags bis 30. Juni beim Grünflächenamt. Erste Baumpflegearbeiten könnten bereits in diesem März beginnen.

Voraussetzung ist, dass die Streuobstwiese im Stadtgebiet von Heilbronn und außerhalb der Bebauung oder des Waldes liegt.

Antragsformulare des städtischen Streuobstförderprogramms werden unter www.ackerrandstreifen-heilbronn.de eingestellt. Auskunft erteilt das Grünflächenamt auch gerne unter Telefonnummer (07131) 56-32 86 oder -29 92.

„Unsere traditionellen Streuobstwiesen sind durch Nutzungsaufgabe bedroht. Mit dem Streuobstförderprogramm der Stadt kann es nun gelingen, zusammen mit den privaten Streuobstbesitzern diesen Trend umzukehren, indem die Stadt die nachhaltige Bewirtschaftung von wertvollen Streuobstbeständen unterstützt“, resümiert Grünflächenamtsleiter Hans-Peter Barz.

29. Februar 2008

Schultheiß-Hammer-Straße nur eine Richtung

Belagserneuerung

Ab Mitte kommender Woche stehen in der Schultheiß-Hammer-Straße in Heilbronn-Kirchhausen Belagserneuerungen an. Anlässlich der Fräs- und Asphaltierungsarbeiten wird die Straße am Donnerstag und Freitag, 6./7. März, als Einbahnstraße in Richtung Schlossstraße eingerichtet. Für die Stadtbusse wird stadtauswärts in der Schlossstraße eine Behelfshaltestelle auf Höhe der Poststraße eingerichtet. Das Amt für Straßenwesen bittet um Beachtung der Beschilderung und der aushängenden Fahrgastinformationen.

29. Februar 2008

„Promi-Putzete“ auf Samstag, 15. März, verschoben

Abschluss der putz-munter Aktion in zwei Wochen

Aufgrund der anhaltenden nassen Witterung und des vorhergesagten Sturmtiefs für morgen, Samstag, 1. März, wird die geplante „Promi-Putzete“ im Rahmen der diesjährigen putz-munter-Aktion um zwei Wochen verschoben. Sie findet nun am Samstag, 15. März, statt. Dann rücken ab 9 Uhr Mitglieder des Gemeinderats sowie Führungskräfte der Heilbronner Stadtverwaltung mit Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach gegen Verschmutzungen zu Felde.

Im Laufe dieser Wochen haben sich 50 Einrichtungen, von Kindergärten über Schulen und Vereinen, an der diesjährigen putz-munter-Aktion beteiligt und bereits fleißig Müll beseitigt.