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Pressemitteilungen März 2008

3. März 2008

Kreisel soll für mehr Sicherheit sorgen

Kreuzung Max-Planck-/Robert-Bosch-Straße

In Sontheim-Ost wird an der Kreuzung Max-Planck-Straße / Robert-Bosch-Straße ein neuer Kreisverkehr zur Verbesserung der Verkehrssicherheit eingerichtet. Die Bauarbeiten beginnen am heutigen Montag und dauern voraussichtlich bis Ostern.

Aus Kostengründen wird zunächst auf einen kostspieligen Vollausbau verzichtet und eine provisorische Lösung für rund 35.000 Euro gebaut. Dabei wird die Kreiselmitte durch einen Randstein eingefasst und die Asphaltfläche im Inneren entsprechend erhöht. Der Durchmesser des Kreiselinneren wird zwölf Meter betragen, die Fahrbahnbreite acht Meter. Damit Fußgänger sicher über die Straße gelangen, wird auf der Südseite der Robert-Bosch-Straße Richtung Jörg-Ratgeb-Platz eine weitere Mittelinsel gebaut. Die drei übrigen Trenninseln werden an die neue Straßenführung angepasst. Der Verlauf der Radwege bleibt unverändert.

Das Amt für Straßenwesen geht davon aus, dass sich die Verkehrssicherheit an der weitläufigen Kreuzung, die auch von vielen Kindern und Jugendlichen als Schulweg genutzt wird, durch den Bau des Kreisels deutlich erhöhen wird. Nachdem es im vergangenen Jahr hier zu mehreren Unfällen gekommen ist, wurde deshalb jetzt eine schnelle Lösung beschlossen, welche auf der 2006 durchgeführten Umbaumaßnahme aufbaut.

Die Stadt Heilbronn richtet zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Verbesserung des Verkehrsflusses gezielt Kreisverkehre ein. Zurzeit gibt es insgesamt 18 Kreisel im Stadtgebiet, weitere sind in Planung.

3. März 2008

Sonn- und Feiertagsschutz

In der Karwoche

Zum Schutz der Sonn- und Feiertage in der Karwoche und an Ostern gibt es besondere gesetzliche Bestimmungen, die in ihrem Umfang nicht immer allgemein bekannt sind. Daher informiert das Ordnungsamt im Vorfeld der Feiertage über die Bestimmungen des Gesetzes über die Sonn- und Feiertage.

Verboten sind am

Gründonnerstag, 20. März

  • während der Zeit des Hauptgottesdienstes am Vormittag Handlungen in der Nähe von Kirchen und anderen dem Gottesdienst dienenden Gebäuden, die geeignet sind, den Gottesdienst zu stören,
  • öffentliche Tanzunterhaltungen während des ganzen Tages,
  • Tanzunterhaltungen von Vereinen und geschlossenen Gesellschaften in Wirtschaftsräumen während des ganzen Tages.

Karfreitag, 21. März

  • öffentliche Veranstaltungen in Räumen mit Schankbetrieb, die über den Schank- und Speisebetrieb hinausgehen während des ganzen Tages,
  • sonstige öffentliche Veranstaltungen, soweit sie nicht der Würdigung des Feiertages oder einem höheren Interesse der Kunst, Wissenschaft oder Volksbildung dienen während des ganzen Tages,
  • öffentliche Sportveranstaltungen und Tanzunterhaltungen während des ganzen Tages,
  • Tanzunterhaltungen von Vereinen und geschlossenen Gesellschaften in Wirtschaftsräumen während des ganzen Tages.

Karsamstag, 22. März

  • öffentliche Tanzunterhaltungen während des ganzen Tages,
  • Tanzunterhaltungen von Vereinen und geschlossenen Gesellschaften in Wirtschaftsräumen während des ganzen Tages.

Ostersonntag, 23. März

  • öffentliche Sportveranstaltungen bis 11 Uhr.

An Sonntagen und gesetzlichen Feiertage sind generell verboten:

  • alle öffentlich bemerkbaren Arbeiten, die geeignet sind, die Ruhe des Tages zu beeinträchtigen,
  • Treibjagden,
  • Messen und Märkte bis 11 Uhr,
  • öffentliche Tanzunterhaltungen von 3 bis 11 Uhr,
  • Handlungen in der Nähe von Kirchen und anderen dem Gottesdienst dienenden Gebäuden, die geeignet sind, den Gottesdienst zu stören,
  • während des Hauptgottesdienstes: öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel, Aufzüge und Umzüge, soweit sie geeignet sind, den Gottesdienst unmittelbar zu stören,alle der Unterhaltung dienenden öffentlichen Veranstaltungen,öffentliche Veranstaltungen und Vergnügungen, zu denen öffentlich eingeladen oder für die Eintrittsgeld erhoben wird.

Darüber hinaus können an den übrigen Tagen der Karwoche und am Ostersonntag öffentliche Veranstaltungen und Vergnügungen durch die Kreispolizeibehörde verboten werden, wenn sie nach den besonderen örtlichen Verhältnissen Anstoß zu erregen geeignet sind.

3. März 2008

Licht an, Fassadensanierung beendet

Deutschhof

Die Fassadensanierung am Deutschhof entlang der Deutschhofstraße ist abgeschlossen: Mit dem Einschalten der neuen Beleuchtung fügte Bürgermeister Wilfried Hajek am heutigen Abend den letzten „Baustein“ ein. Die Stadt Heilbronn investiert dafür rund 80.000 Euro.

Die neuen Bodenstrahler setzen die Fassade gegenüber der neuen ECE-Stadtgalerie ins rechte Licht: Als Farbe für die Putzflächen wurde in Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt ein rötlich schimmerndes Weiß gewählt, das an in historischen Zeiten übliche gedeckte Farbtöne anknüpft. Die gleiche Farbe wird auch für die ab Frühjahr laufende Sanierung der Innenhof-Fassade verwendet.

Das Hochbauamt ließ zudem an der Deutschhofstraße seit dem vergangenen Herbst die Sandsteinbereiche abstrahlen und reinigen, Schadstellen wurden ausgebessert und nicht mehr benötigte Haken u.ä. demontiert. Nicht zuletzt wurde auch die bestehende Taubenabwehranlage und die Blitz-schutzeinrichtung repariert.

Die Städtischen Museen nutzten die Sanierungsarbeiten, um ihre Außenwerbung zu verbessern: Ein Fahnen- und Bannersystem weist jetzt großformatig auf aktuelle Ausstellungen hin.

In einer zweiten Stufe kann zu einem späteren Zeitpunkt durch weitere Beleuchtungskörper die Profilierung der Deutschof-Fassade und der Dachfläche einschließlich Giebel und Gauben oberhalb der unteren Fenster und der Regenrinne hervorgehoben werden.

Bereits im Herbst abgeschlossen wurde die Fassadensanierung des Deutschhofnachbarn Stadtarchiv. Hier laden 20 farbige Glasdarstellungen zum Erleben der Heilbronner Geschichte und zum Besuch der Ausstellungen des Stadtarchivs ein.

4. März 2008

Recyclinghof Heilbronn-Ost

Geänderte Öffnungszeiten

Wegen der großen Besucherfrequenz werden die Öffnungszeiten für den Recyclinghof Heinbronn-Ost (Im Wannental/Ecke Jägerhausstraße) erweitert. Ab Freitag, 7. März, ist dieser Recyclinghof zusätzlich auch am Freitagnachmittag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Die übrigen im Abfall-Ratgeber 2008 aufgeführten Öffnungszeiten bleiben gleich.

6. März 2008

Moto-Cross-Veranstaltung

Nicht durch die Leintalstaße

Wegen einer Moto-Cross-Veranstaltung in Frankenbach am Pfauenhof (Moto-Cross-Gelände) ist von Freitag, 7 März, 20 Uhr, bis Sonntag, 9. März, 19.30 Uhr, die K 9561 (Leintalstraße) zwischen den Einmündungen Saarbrückener Straße und der B 293 bei Leingarten für den Kfz-Verkehr gesperrt. Die Umleitung ist örtlich ausgeschildert. Besucher werden gebeten, die ausgewiesenen Parkplätze zu benutzen.

7. März 2008

Neuer Jugendgemeinderat im Amt

Sylvia Ganter Vorsitzende

Der neue Jugendgemeinderat hat seinen Dienst aufgenommen. Gestern Abend verpflichtete Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach im Großen Ratssaal die Anfang des Jahres gewählten Rätinnen und Räte. Zur neuen Vorsitzenden des Jugendgemeinderats wurde die 17-jährige Sylvia Ganter (Wirtschaftsgymnasium) gewählt. Bei der Wahl zur ersten Stellvertreterin entfielen die meisten Stimmen auf Larissa Holaschke (Theodor-Heuss-Gymnasium). Zur zweiten Stellvertreterin wurde Sandra Krüger (Justinus-Kerner-Gymnasium), beide 17, gewählt.

Gleichzeitig verabschiedete Himmelsbach die Mitglieder des alten Jugendgemeinderats und dankte ihnen für ihr Engagement. Die bisherige Vorsitzende Manuela Demel erinnerte an die wichtigsten vom Jugendgemeinderat gestemmten Projekte. Dazu gehörten beispielsweise die Mitwirkung beim Kinderkongress und die Organisation einer Podiumsdiskussion zu Integration und Migration. Beim Sommer Camp in der Partnerstadt Frankfurt an der Oder konnten die Teilnehmer Kontakte zu Jugendlichen aus aller Welt knüpfen.

Dem neuen Jugendgemeinderat gehören 13 Mädchen und sieben Jungen zwischen 13 und 17 Jahren an. Als Schwerpunkte ihrer Arbeit benannte OB Himmelsbach „junge“ kommunalpolitische Themen wie Jugendarbeit, Freizeit und Sport, Beruf und Ausbildung sowie Umwelt, Verkehr und Kultur. Für ihre Arbeit sicherte der OB den jungen Rätinnen und Räte die Unterstützung der Stadtverwaltung zu und verwies sie auf ihr Anhörungsrecht im Gemeinderat, eine geplante gemeinsame Sitzung von Jugendgemeinderat und Gemeinderat und einen Sitz im künftigen Integrationsbeirat. Für den Fall, dass es „mal nicht rund läuft“, bat der OB „nicht sofort aufzugeben“.

Die nächste Sitzung des Jugendgemeinderats findet am Montag, 31. März, 17 Uhr, im Kleinen Ratssaal statt.

7. März 2008

Streicherunterstufe im Konzert

Donnerstag, 13. März

Unter dem Motto „Es tönen die Lieder, der Frühling kehrt wieder...“ spielen verschiedene Streicher-Ensembles und das Unterstufenorchester der Städtischen Musikschule Heilbronn in einem „Querbeet-Konzert“ am Donnerstag, 13. März im Saal der Musikschule im K 3 heitere Lieder und Tänze. Der Beginn ist 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

10. März 2008

Auf neuen Wegen zum Klosterhof

Kreuzung Allee/Kilianstraße wird umgebaut

Ab dem morgigen Dienstag beginnen die Arbeiten zum Anschluss des im Bau befindlichen Kaufhauskomplexes Klosterhof an die Allee. Dazu wird die Einmündung der Kilianstraße so umgebaut, dass der Klosterhof sowohl aus Richtung Theater als auch aus Richtung Wollhaus direkt erreichbar ist. Autofahrer werden dann vom Wollhaus nach links in die Kilianstraße und von der Kilianstraße nach links in die Allee Richtung Theater einbiegen können. Nach Abschluss der Bauarbeiten ab Ende April werden Fußgänger die Möglichkeit haben, die Allee auf Höhe der Kilianstraße zu überqueren.

Während der Bauzeit bleiben auf der Allee durchgehend zwei Fahrspuren in der vollen Breite von drei Metern für den Verkehr erhalten, kündigt das Amt für Straßenwesen an. Bauherr der Maßnahme ist der Klosterhof-Investor.

Die Bauarbeiten starten mit dem Rückbau der Mittelinsel zwischen der Bushaltestelle und den durchgehenden Fahrspuren auf der Ostseite der Allee. Diese Arbeiten sind erforderlich, um auf dieser Höhe später die Linksabbiegespur anlegen zu können.

Die Stadtbushaltestelle wird während dieser Bauarbeiten in den Bereich Allee/Moltkestraße/Titotstraße verlegt, wo bereits eine Regionalbushaltestelle existiert.

Nach den Osterferien werden dann auch auf der Westseite der Allee sowie im Mittelstreifen die Bauarbeiten beginnen, unter anderem wird eine zusätzliche Rechtsabbiegespur gebaut.

12. März 2008

Schadstoff- und Altpapiersammlungen

Samstag, 15. März

Am Samstag, 15. März, findet an folgenden Standorten eine mobile Schadstoffsammlung statt:

  • 8 bis 11 Uhr, Recyclinghof Schwabenhof, Lise-Meitner-Straße
  • 12.30 bis 14 Uhr, Sontheim, Parkplatz Wertwiesenpark.

Angenommen werden schadstoffhaltige Abfälle aus Privathaushalten in haushaltsüblicher Menge. Dazu gehören z. B. Batterien, Farb- und Lackreste, Verdünner, Pflanzen- und Holzschutzmittel, Fleckentferner, Reinigungsmittel, Imprägniermittel, Frostschutzmittel, Laugen, Quecksilberthermometer, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen und sonstige Abfälle, die giftige bzw. umweltgefährliche Stoffe enthalten. Altöl wird aufgrund der Rücknahmeverpflichtung des Handels gegen eine Kostenpauschale von 50 Cent pro Kilogramm angenommen. Schadstoffe bitte nicht unbeaufsichtigt abstellen, sondern direkt beim Fachpersonal abgeben.

Altpapiersammlung

Am Samstag, 15. März, finden in folgenden Stadtteilen Bündelsammlungen für Altpapier und Kartonage statt:

  • Sontheim (Sammler: Pfadfinder G. Adolf)
  • Klingenberg (Sammler: SSV Klingenberg)

Gesammelt werden Zeitungen, Zeitschriften, Broschüren, Prospekte, Kataloge und ähnliche Papiere, mit einer Paketschnur gebündelt. Bitte keine Kunststofftüten zur Verpackung verwenden, Kartonagen getrennt vom Altpapier bereitlegen. Die Altpapierbündel bzw. Kartonagen müssen ab 8 Uhr am Straßenrand bereitliegen.

12. März 2008

Tolle Erfolge für Heilbronner Musikschüler

Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Karlsruhe

Beim Landeswettbewerb Jugend musiziert in Karlsruhe präsentierten jetzt 17 Musikschülerinnen und Musikschüler der Städtischen Musikschule Heilbronn ihr Können, 14 davon dürfen nun beim Bundeswettbewerb vom 10. bis 14. Mai in Saarbrücken antreten. Drei Schülerinnen belegten einen tollen zweiten Platz. „Die Leistungen unserer jungen Musikerinnen und Musiker sind wirklich beeindruckend. Ihnen und ihren Lehrern gilt mein Dank und meine Anerkennung“, freut sich Musikschulleiter Dr. Matthias Schwarzer.

Mit 24 von 25 möglichen Punkten erzielte das Violinduo Annalena Kohde und Lena Dorsch (Klasse Dan Talpan) das beste Ergebnis unter den Heilbronner Teilnehmern. Alle übrigen Musikschüler mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb erhielten 23 Punkte. Zu ihnen gehören in der Wertung Klavier solo Hannes Kern (Klasse Larissa Rangnau), in der Wertung Streicherkammermusik Sophia Friedmann, Nora Petereit, Oscar Silcher und Michael Bänsch (Klasse Michael Böttcher) sowie bei der Bläserkammermusik die Klarinettistinnen Sarah Geiger, Philine Banzhaf und Lara Kruse (Klasse Marion Potyka) und das Blechbläserquartett mit Walter Göhring, Moritz Friedmann, Peter Herrmann und Thilo Volz (Klasse Thomas Conrad). Die Flötistinnen Anastasia Schumejko und Maike Rieker (Klasse Vera Dringenberg) sowie die Cellistin Maren Götz (Klasse Nelya Ryabokon) erhielten einen 2. Preis.

Am Donnerstag, 8. Mai, 18 Uhr veranstaltet die Städtische Musikschule ein Preisträger-Konzert in ihren Räumen im K3.

12. März 2008

Service für den schönsten Tag des Lebens

Samstagstrautermine 2008

Rechtzeitig zum Frühlingsanfang bieten die Standesämter Heilbronn und Kirchhausen auch wieder Samstagstrautermine. Vom 15. März bis 20. Dezember gibt es insgesamt 23 Samstagstermine - darunter 16 im Rathaus und sieben im Deutschordensschloss Kirchhausen -, an denen sich Paare das Ja-Wort geben können.

Im vergangenen Jahr nutzten insgesamt 120 Paare die Samstagstermine der beiden Heilbronner Standesämter, 27 davon heirateten im Schloss. „Mit den Samstagsterminen im Rathaus und im Schloss kommen wir gerne den Paaren entgegen, die sich einen arbeitsfreien Tag als Hochzeitstermin und dazu ein außergewöhnliches Ambiente wünschen“ so Helga Schwede, die Leiterin der Heilbronner Bürgerämter, zu denen auch die Standesämter gehören. Dies war auch der Grund, warum im vergangenen Jahr erstmals Samstagstrauungen im Deutschordensschloss Kirchhausen angeboten wurden.

Ein beliebter Trautag war der auf einen Samstag fallende 07.07.07, damals ließen sich 25 Paare trauen. Ein entsprechend attraktives Datum ist in diesem Jahr Freitag, der 08.08.08. Bis jetzt haben sich bereits 21 Paare diesen Termin vormerken lassen. Trotz der großen Nachfrage bieten sämtliche Heilbronner Standesämter - das sind außer dem Standesamt Heilbronn auch die Standesämter in den Stadtteilen Biberach, Frankenbach und Kirchhausen - zu diesem besonderen Datum noch Eheschließungstermine an.

Alle Samstagstrautermine und weitere Infos zum Thema Trauung gibt es unter Telefon 07131/56-2746 oder –3346 und finden sich hier auf der Website in der Rubrik Bürger & Rathaus, Bürgerservice A-Z, Standesamt.

12. März 2008

Sontheimer Jugendhaus: Bagger sind angerollt

Fertigstellung bis Sommer

In Sontheim-Ost sind die Bagger für das neue Jugendhaus an der Robert-Bosch-Straße angerollt. Noch vor Ostern wird die Bodenplatte betoniert, nach den Feiertagen werden die Wände in Holzfertigbauweise mit bereits integrierter Dämmung aufgestellt. Sobald die Gebäudehülle durch Dach und Fenster geschlossen sein wird, beginnt der Innenausbau. „Spätestens bis zum 1. Juli soll alles fertig sein, so sieht es unser ehrgeiziger Zeitplan vor“, so der Leiter des städtischen Hochbauamts Dirk Vogel.

Insgesamt ist für das Jugendhaus eine Nutzfläche von 220 Quadratmetern vorgesehen. Untergebracht werden sie in einem Flachbau, der einen zentralen Baukörper mit einem großem Mehrzweckraum sowie drei weitere Baukuben umfasst, die sich windmühlenartig um den Hauptbau anordnen. Dadurch entstehen drei hofartige Bereiche, die sich zum Außengelände öffnen.

Das rund 1600 Quadratmeter große Grundstück, das zur Sontheimer Landwehr abfällt, wird terrassenförmig angelegt. Die so entstehenden Stufen dienen zugleich als kleine Tribüne mit Blick auf eine multifunktionale Spielfläche. Als weitere Spielangebote sind eine Tischtennisplatte und eine Spielwiese vorgesehen.

Die Kosten für das Jugendhaus belaufen sich auf rund 635.000 Euro einschließlich Außenanlagen.

13. März 2008

Anmeldung wird belohnt

Bürgeramt macht an der Hochschule Station

Auch zum neuen Semester hält das Bürgeramt wieder Begrüßungspakete für alle Studierenden der Hochschule Heilbronn bereit, die erstmals einen Erstwohnsitz in Heilbronn anmelden. Seit Einführung des attraktiven Pakets im März 2006 wurde es bereits 690 Mal vergeben. Das Paket enthält einen Einkaufsgutschein über 100 Euro der Stadtinitiative Heilbronn und einen Gutschein für ein Semesterticket oder für das Theater Heilbronn im Wert von 80 Euro.

Das Paket wurde eingeführt, um Studierenden einen besonderen Anreiz zu geben, sich nicht nur an der Hochschule einzuschreiben, sondern sich auch bei der Stadt Heilbronn anzumelden. Hintergrund ist, dass die Stadt für jeden Bürger Finanzzuweisungen erhält, sodass die Studierenden und die Stadt gleichermaßen von dem Paket profitieren.

Wer jetzt sein Studium an der Hochschule in Heilbronn aufnimmt oder auch schon länger dort studiert und schnell in den Genuss des Begrüßungspakets kommen will, kann sich am Montag, 17. März, direkt an der Hochschule bei der Stadt Heilbronn anmelden und weitere Formalitäten erledigen. Das Bürgeramt ist zwischen 10 und 16 Uhr mit einem Stand vor Ort. Voraussetzung für den Erhalt des Pakets ist die erstmalige Anmeldung des Erstwohnsitzes in Heilbronn.

13. März 2008

Fahrradversteigerung

Donnerstag, 20. März

Am Donnerstag, 20. März, werden ab 14 Uhr in der Frankfurter Straße 73 circa 40 Fahrräder und ein Pocket-Bike öffentlich gegen Barzahlung (keine Schecks) versteigert. Bei den Fahrrädern handelt es sich um Kinder- und Jugendräder, Mountainbikes sowie Damen- und Herrenräder unterschiedlichster Marken.

13. März 2008

Das Laubenganghaus bekommt eine Chance

Investor gefunden

Das historische Laubenganghaus in der Bahnhofsvorstadt erhält eine Chance: Die Stadtverwaltung hat einen privaten Investor gefunden, der in dem Gebäude aus der Zwischenkriegszeit Einfachwohnungen bzw. ein Boardinghouse („Wohnen auf Zeit“) einrichten will. Mit der Zustimmung zum Verkauf des vierstöckigen Hauses und der angrenzenden Kornacherstraße, die für Verkehrszwecke nicht mehr benötigt wird, an das Heilbronner Investorenduo Hermoso/Orban hat der Wirtschaftsausschuss jetzt den Weg für die neue Nutzung geebnet.

Schon seit längerem sollte das Laubenganghaus mit seinen 40 Wohnungen abgebrochen werden, doch im vergangenen Jahr nahm Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach Initiativen aus der Bevölkerung auf, unter Einschaltung von Privatinvestoren doch noch einen weiteren Rettungsversuch zu versuchen.

Das Amt für Liegenschaften und Stadterneuerung konnte daraufhin insgesamt drei potenzielle Investoren finden. Die Konzepte aller Interessenten waren ähnlich: Einfachwohnungen, Studentenwohnungen, Boardinghouse oder eine Mischung aus allem. Für den Vorschlag von Hermoso/Orban sprachen dann auch die Vorstellungen der Denkmalschutzbehörde.

17. März 2008

Brennholzversteigerung

Revier Heilbronn-Ost

Am Montag, 31. März, versteigert die Stadt Heilbronn Brennholz. Die Versteigerung von rund 50 Flächenlosen und circa 80 Poltern Brennholz lang findet ab 18 Uhr in der Gaststätte "Jägerhaus" statt. Lageskizzen können rund eine Woche vor dem Termin im Rathaus, Zimmer 216 abgeholt oder auf Wunsch zugefaxt oder per Mail zugesandt werden.

Zudem können die Lagepläne samt Liste hier auf der städtischen Website in der Rubrik Wirtschaft & Innovation, Stadtforstamt, Brennholz heruntergeladen werden.

Nähere Information gibt es unter Telefon (07131) 56-41 43, Fax 56-41 46 oder per Mail an Frau Herbrik.

zum Versteigerungstermin

17. März 2008

Brunnen sind wieder in Betrieb

Rechtzeitig vor Ostern

Rechtzeitig vor den Osterfeiertagen gehen die ersten Brunnen im Stadtgebiet wieder in Betrieb. So sprudeln in diesen Tagen in der Innenstadt unter anderem wieder der Märchenbrunnen am Theater, der Brunnen im Stadtgarten, der Komödiantenbrunnen am Kiliansplatz und der Fleinertorbrunnen. Je nach Witterungsbedingungen kann auch die Kneippanlage in den Wertwiesen in Betrieb gehen.

Aufgrund der frühen Osterzeit wird die Mehrzahl der 32 Wasserspiele in der Stadt erst nach den Festtagen eingeschaltet, bis Mai sind dann alle Brunnen in Gang gesetzt. Dann werden auch wieder in der Innenstadt der Traumbrunnen im Kirchhöfle sowie der St. Georgsbrunnen am Hafenmarkt sowie Stadtteil-Brunnen wie etwa der Fährbrunnen im Klingenberger Kirchgässle, der Dachreiterbrunnen in Horkheim, der Brunnen am Schillerberg in Biberach oder der Linsenfamer Brunnen in Neckargartach Bürger und Besucher erfreuen.

„Dauerläufer“ über das Jahr hinweg sind die von Quellen gespeisten Brunnen wie in der Unterlandstraße/Ziegeleistraße in Biberach oder der Siebenröhrenbrunnen.

17. März 2008

Heilbronn belegt den Spitzenplatz

Gebühren-Ranking von 100 Städten

"Kennen Sie die Gnade des richtigen Wohnorts? Wer in Heilbronn lebt, dem wird sie zuteil..." So beginnt ein Bericht über ein bundesweites Ranking der Kindergartengebühren in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift "Eltern": Heilbronn belegt hier in allen sechs untersuchten Kategorien den Spitzenplatz, denn Heilbronn ist weiterhin die einzige Großstadt Deutschlands, in der der Kindergartenbesuch für alle 3- bis 6-Jährigen kostenlos ist. Die heute vorgestellte Studie der Familienzeitschrift und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft brachte Heilbronn ein außergewöhnliches Medieninteresse ein.

"Mit der Entscheidung für den kostenfreien Kindergarten verfügen wir über ein bundesweites Alleinstellungsmerkmal", freut sich Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, für den das Thema Familienfreundlichkeit oberste Priorität hat. Wichtig ist dem OB, dass die Kostenfreiheit in Heilbronn nicht auf Kosten der Qualität geht: Im vergangenen Jahr hat der Gemeinderat eine Qualitätsoffensive beschlossen, mit der unter anderem 90 neue Stellen für Erzieherinnen und Erzieher geschaffen werden. Auch durch den Ausbau der Kleinkindbetreuung, der Ganztagesbetreuung an Kindergärten und Schulen und mit innovativen Projekten wie dem jüngst beschlossenen Kinder- und Familienzentrum (Early-Exellence-Center) setzt Heilbronn auf die Nachwuchsförderung.

Die neue Studie untersucht die Kindergartengebühren in den 100 größten Städten Deutschlands. Unterschieden werden insgesamt sechs Modellfamilien mit unterschiedlichem Einkommen und unterschiedlicher Kinderzahl. Zusammenfassend heißt es: "Als einsamer Sieger in jeder der sechs möglichen Konstellationen des Rankings geht Heilbronn hervor: Die finanzielle Belastung für Eltern reduziert sich hier auf null Euro, da die Stadt seit dem 1. Januar 2008 komplett auf Eltern-Beiträge verzichtet." 24 weitere der untersuchten Kommunen gewährten Gebührenfreiheit zumindest im letzten Kindergartenjahr. Andernorts müssten Eltern tief in den Geldbeutel greifen, so der Bericht: "In Nord- und Ostdeutschland sind die Einrichtungen für Geringverdiener oft kaum erschwinglich. Lübeck beispielsweise bittet Eltern mit geringem Familieneinkommen mit 1.692 Euro pro Jahr für ein Kind zur Kasse. Das heißt: Diese Eltern müssen für den Kindergarten bis zu 7 Prozent ihres Jahreseinkommens ausgeben. Von Beziehern hoher Einkommen verlangt Minden die höchsten Beiträge: Wer zwei Kinder im Kindergarten hat, muss hier 3.888 Euro berappen."

18. März 2008

Blütenpracht in Heilbronn

Stadtgärtnerei produziert 200.000 Pflanzen

Bedingt durch die milde Witterung sind bereits die ersten Boten des Frühlings in den städtischen Grünanlagen zu sehen. Und auch die großen Terracotta-Kübel werden bereits heute in der City aufgestellt. Insgesamt 67.000 Blumenzwiebeln hatte das Grünflächenamt bereits im vergangenen Herbst in die Wechselflorbeete durch die Mitarbeiter der Betriebsamtes pflanzen lassen. Noch einmal 2500 Stück wurden in weitere verschiedene Grünanlagen gesetzt.

Blau-weiß-buntes Farbenmeer

Ergänzt wird der Blütenreigen des Frühlings 2008 zudem mit Blumenrabatten aus Tulpen, Stiefmütterchen und Vergissmeinnicht, welche die Stadt in ein blau-weiß-buntes Farbenmeer verwandeln werden. Eine freche bunte Tulpenmischung wird hier für ungewohnte Pflanzenbilder sorgen. Ebenfalls mit Stiefmütterchen und Tulpen werden die über 125 Blumenkübel in der Innenstadt bepflanzt, die in diesem Jahr lavendelblaue und orange-gelb-rot gehaltene Akzente setzen sollen.

Im Sommer werden die Stadtgärtner die Rabatten vor allem mit Eisenkraut, Salbei, Dahlien, Eukalyptus und Zinnien bepflanzen, die für dezente Farbnuancen zwischen gelb, weiß und grün sorgen werden. In den rund 230 sommerlichen Blumenkübeln wechseln sich blau blühende Enziansträucher und gelb-rot blühende Wandelröschen in den sonnigen Bereichen mit schattenliebenden Fuchsien-Hochstämmen ab.

Insgesamt produziert die Stadtgärtnerei im Jahr rund 200.000 Pflanzen. Allein für die Frühjahrs- und Herbstbepflanzung sind dies 70.000 Stiefmütterchen. Hinzu kommen beispielsweise fast 3500 Geranien in verschiedenen Farben und Sorten, über 8000 Fleißige Lieschen, 10.000 Zinnien und 6500 Tagetes.

750 Bäume werden neu angepflanzt

Insgesamt gibt es in Heilbronn rund 50.000 Stadtbäume, von denen nun 750 Bäume neu angepflanzt werden. In erster Linie sind dies Ersatzpflanzungen für Bäume, die aufgrund von starken Schäden entfernt werden müssen. Ausgewählt werden diese neuen Bäume - Gingko, verschiedene Ahornsorten, verschiedene Blütenkirschen, Esche sowie der Lederhülsenbaum Gleditschie – auf der Grundlage der Straßenbaumliste des Arbeitskreises „Stadtbäume“ der Ständigen Konferenz der Gartenamtsleiter beim Deutschen Städtetag. Darüber hinaus beteiligten sich Grünflächen- und Betriebsamt auch an Versuchspflanzungen des Arbeitskreises „Stadtbäume“, dazu gehören sowohl neue Gingko- und Eschensorten als auch neu in die Straßenbaumliste aufgenommene Baumarten wie die Japanische Zelkove.

Für die Pflege der Bäume an Straßen und in öffentlichen Grün- und Parkanlagen sind zehn Mitarbeiter der Baumpflegegruppe beim Betriebsamt zuständig. Jeder Baum wird jährlich mindestens einmal kontrolliert.

18. März 2008

„Heilbronn ist ein Paradies für Eltern"

Medienresonanz auf Kindergartenstudie

Der gebührenfreie Kindergarten bringt Heilbronn in diesen Tagen bundesweite Schlagzeilen ein. Die Frankfurter Rundschau schreibt: „Heilbronn scheint ein kleines Kinderparadies zu sein". „Heilbronn ist ein Paradies für Eltern", heißt es in der Financial Times Deutschland. Die taz meldet: „Die Stadt Heilbronn ist die Vorreiterin". „Familienfreundlich nennen sie sich alle, aber keine größere Kommune lässt sich das soviel kosten wie Heilbronn", lobt die Hannoversche Allgemeine Zeitung.

Von der Nordsee-Zeitung bis zum Südkurier - landauf, landab berichten die Medien über das am Montag vorgestellte Ranking der Zeitschrift „Eltern" und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, bei dem Heilbronn mit weitem Abstand als Spitzenreiter unter 100 Städten Deutschlands abschnitt.

Bereits am Montag gingen die Berichte über das Ranking und das hervorragende Abschneiden Heilbronns über die großen Internetportale von Spiegel, Stern, ARD, ZDF und vielen anderen an die Öffentlichkeit; auch das Fernsehen würdigte am Abend in teils ausführlichen Berichten Heilbronn als einzige Großstadt Deutschlands, in der der Kindergartenbesuch für alle Drei- bis Sechsjährigen komplett kostenlos ist. Bislang drehten drei TV-Teams vor Ort in den Kindergärten, und auch Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach ist ein begehrter Gesprächspartner. Thema dabei war auch die parallel beschlossene Qualitätsoffensive für Kindergärten, die die Anzahl der Erzieherinnenstellen in den nächsten Jahren um 90 erhöhen wird.

Und so fragt und antwortet denn auch die Zeitschrift „Eltern" in ihrer neuesten Ausgaben: „Kennen Sie die Gnade des richtigen Wohnorts? Wer in Heilbronn lebt, dem wird sie zuteil..."

19. März 2008

Abfallabfuhr geändert

Osterfeiertage

Wegen der Osterfeiertage kann die Abfallabfuhr nicht an den gewohnten Abfuhrtagen stattfinden. Folgende Terminänderungen sind zu beachten:

  • Abfuhrgebiet HN-Böckingen: Die Leerung der Biotonnen wird vorgezogen auf Donnerstag, 20. März.
  • Abfuhrgebiet 74076 Heilbronn: Die Leerung der Biotonnen wird verschoben auf Dienstag, 25. März.
  • Abfuhrgebiete HN-Biberach und HN-Neckargartach: Die Leerung der Restmüllbehälter (bis 240 Liter) wird verschoben auf Dienstag, 25. März.
  • Abfuhrgebiet 74074 Heilbronn: Die Leerung der Biotonnen wird verschoben auf Mittwoch, 26. März.
  • Abfuhrgebiet HN-Sontheim: Die Leerung der Restmüllbehälter (bis 240 Liter) wird verschoben auf Mittwoch, 26. März.
  • Abfuhrgebiet HN-Frankenbach: Die Leerung der Restmüllbehälter (bis 240 Liter) wird verschoben auf Donnerstag, 27. März.
  • Abfuhrgebiete HN-Horkheim, HN-Kirchhausen, HN-Klingenberg: Die Leerung der Biotonnen wird verschoben auf Donnerstag, 27. März.
  • Abfuhrgebiet 74072 Heilbronn: Die Leerung der Biotonnen wird verschoben auf Freitag, 28. März.

Die Abfallbehälter müssen am Abfuhrtag ab 7 Uhr zur Leerung am Straßenrand bereitgestellt sein. Die Änderungstermine für Restmüllgroßbehälter (660 bzw. 1100 Liter) sind in der von den Entsorgungsbetrieben verteilten Jahresterminübersicht sowie hier auf der Website veröffentlicht und können auch bei der Abfallberatung, Telefon (07131) 56-29 51 oder -27 62, nachgefragt werden.

alle Abfuhrtermine einschließlich der Restmüllgroßbehälter

19. März 2008

Leuchtturm lädt zum Spielen ein

Neuer Spielpunkt für die City

In der Heilbronner Innenstadt gibt es einen Spielpunkt mehr: In der Lohtorstraße entsteht gegenüber dem Spielschiff am Hafenmarkt ein großer rot-weißer Leuchtturm. Noch in den Ostertagen sollen die Kinder das neue Spielgerät erkunden können.

Der Leuchtturm ist der Mittelpunkt einer zehn mal acht Meter großen Spieloase in Form einer Insel. Aus drei Meter Höhe können Mädchen und Jungs vom Turm eine Rutsche hinabsausen. Bootsstege und ein kleines Ruderboot laden zum Sitzen und Spielen ein und bilden zusammen mit geschnitzten Fischen und Wellen die Einfassung für einen großen Sandkasten. Insgesamt investiert die Stadt Heilbronn hier 33.000 Euro.

Der Spielpunkt Leuchtturm ist ein weiterer Baustein zur Umsetzung des Gesamtkonzeptes „Bespielbare Innenstadt,“ das die Schaffung eines flächendeckenden Spielangebotes für Kinder in der City zum Ziel hat. Entlang der Sülmer Straße gibt es bereits etliche Spielangebote, zuletzt sorgte eine „Bücherkiste“ vor dem Theaterforum K3 für eine Bereicherung.Für dieses Jahr plant das Grünflächenamt noch einen weiteren Spielpunkt im Bereich Wollhaus.

20. März 2008

Raymond Couderc als Bürgermeister bestätigt

Wahlen in Heilbronns Partnerstadt Béziers

Raymond Couderc heißt der alte und neue Bürgermeister von Heilbronns Partnerstadt Béziers. Im ersten Wahlgang wurde der Kandidat der „Union pour un mouvement populaire“ mit 52 Prozent bestätigt. 13.456 Biterrois hatten für den Amtsinhaber gestimmt. Damit tritt der 61-jährige Couderc nach 2000 und 2004 seine dritte Amtszeit im südfranzösischen Rathaus an. Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach gratulierte seinem französischen Kollegen und freute sich auf weitere vier Jahre guter Zusammenarbeit: „Par vos projets réalisés et votre nouveau programme vous avez gagné le respect et la confiance des biterrois pour un troisième mandat et je me réjouis personnellement que nous continueront donc à exercer nos relations dans le même esprit amical.“

Auch Stadträtin Monique Valaize wurde in ihrem Amt bestätigt.

20. März 2008

Hasenkrawatte fürs Hasenmahl

Geschenk

Es ist fast schon zur Tradition geworden: Wie gewohnt am Gründonnerstag überreichte der Modehausgeschäftsführer Wolfgang Palm dem Heilbronner Oberbürgermeister eine feine Krawatte mit Hasenmotiven. Mit dem vorösterlichen Geschenk ist Helmut Himmelsbach für das nächste Hasenmahl zu Beginn des Jahres 2009 gut gerüstet: Dann wird das gute Stück „eingeweiht“.

26. März 2008

Neuer Mietspiegel wird erstellt

8000 Haushalte werden befragt

Die Stadt Heilbronn wird in den kommenden Wochen etwa 8000 Haushalte anschreiben und sie um Angaben über ihre Miete und ihre Wohnung bitten. Grund ist die Neuauflage des Mietspiegels. Die Stadt bittet alle angeschriebenen Mieter, die gewünschten Angaben zu machen, um einen möglichst präzisen Mietspiegel zu erhalten. Die Teilnahme ist freiwillig.

Anhand des Mietspiegels können sowohl Mieter wie auch Vermieter schnell feststellen, ob die verlangte oder vorgesehene Miete „ortsüblich“ ist oder deutlich davon abweicht. Darum sind beispielsweise Angaben über die Kaltmiete, die Wohnungsgröße, die Heizungsart, die Ausstattung und das Baujahr erforderlich. Die meisten dieser Angaben stehen in der Nebenkostenabrechnung, die der Mieter jährlich erhält. Wenn das Baujahr nicht bekannt ist, kann dies der Mieter zum Beispiel beim Vermieter erfahren.

Erstmals werden auch Angaben zu den Nebenkosten erbeten, damit auch für diese ein unverbindlicher Überblick gegeben werden kann.

Die Stadt geht davon aus, dass auch viele Eigentümer angeschrieben werden, weil diese nicht vorher „herausgefiltert“ werden können. Diese sollten sich trotzdem bei der Stadt melden, damit sie nicht nochmals an die Abgabe ihrer Angaben erinnert werden.

Der Mietspiegel wird neu aufgelegt, weil der jetzige aus dem Jahre 2003 nicht mehr aktuell ist und die Nachfragen nach einem neuen Mietspiegel stark zugenommen haben.

Mitmachen wird belohnt

Jeder, der seinen ausgefüllten Fragebogen bei der Stadt abgibt, hat die Möglichkeit, an einer Verlosung teilzunehmen. Zu gewinnen gibt es Schirme mit Motiven von dem Künstler Rizzi oder mit Heilbronner Aquarell-Motiven, Sammeltassen, Duschtücher-Sets, 10er Karten zum Eislaufen im Eisstadion, 100-Punkte-Karte für das Soleo oder den Bildband „Heilbronner Land“.

26. März 2008

Vereine können Mitglieder vorschlagen

Ehrenamtliches Engagement

Auch in diesem Jahr wird Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach in einer Feierstunde wieder langjährig tätige Vereinsmitglieder ehren. Aus diesem Anlass erging kürzlich an die Vereine in Heilbronn ein Aufruf des OB, ihre ehrenamtlich tätigen Mitglieder bis Freitag, 11. April, vorzuschlagen.

Um in diesem Rahmen geehrt werden zu können, müssen auf Beschluss des Gemeinderats der Stadt Heilbronn folgende Kriterien erfüllt sein. Geehrt werden können

  • Erste Vorsitzende, die seit mehr als zehn Jahren ihr Amt ausüben,
  • Erste Vorsitzende, die ihr Amt noch keine zehn Jahre ausüben, jedoch vorher Funktionen wie etwa Zweite Vorsitzende, Kassierer, Schriftführer, Abteilungsleiter, Jugendleiter und ähnliche Funktionen im Verein ausgeübt haben und dadurch insgesamt mehr als 15 Jahre ehrenamtlich tätig sind,
  • Zweite Vorsitzende, Kassierer, Schriftführer, Abteilungsleiter, Jugendleiter und ähnliche Funktionsträger, die seit mehr als 15 Jahren solche Funktionen ausüben und
  • junge ehrenamtliche Vereinsmitarbeiter, die nicht älter als 25 Jahre alt und mindestens fünf Jahre lang ehrenamtlich tätig sind.

Alle zu ehrenden Personen müssen sich zum Zeitpunkt der Ehrung noch im Amt befinden. Die aufgrund der letzten Umfragen bereits geehrten ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder können nicht noch einmal berücksichtigt werden. Aufgrund der Vielzahl der Vereine ist es möglich, dass dieser Aufruf nicht alle Heilbronner Vereine erreicht hat.

Vereine, die diesen Aufruf mitsamt den Vordrucken nicht erhalten haben, können sich an Monika Sinner vom Büro des Oberbürgermeisters der Stadt Heilbronn, Marktplatz 7, 74072 Heilbronn, Telefon (07131) 56-2201, Fax (07131) 56-2399, Mail an Frau Sinner, wenden.

26. März 2008

10 Jahre Neubaugebiet Badener Hof

Schöner wohnen statt stramm exerzieren

Im Heilbronner Osten wurde vor genau zehn Jahren mit dem Badener Hof ein Neubaugebiet in bevorzugter Lage zwischen Weinbergen und Feldern geschaffen: Am 26. März 1998 trat der Bebauungsplan in Kraft, heute sind rund 60 Prozent der Flächen verkauft. Rund 750 Personen, darunter 220 Kinder, haben hier eine neue Heimat gefunden.

Wer das Wohngebiet heute betrachtet, kann von der Vergangenheit dieses Standorts nichts mehr erkennen. Vor langer Zeit beherbergte hier die Ludendorff-Kaserne deutsche Soldaten, nach dem Zweiten Weltkrieg zog die US-Army ein.

Als die amerikanischen Streitkräfte 1992 abzogen waren, erwarb die Stadt Heilbronn 1994 das gesamte Gebiet vom Bund. Seitdem hat sich im Heilbronner Osten ein Wohngebiet entwickelt, das in mancherlei Hinsicht außergewöhnlich ist.

Auf dem etwa 6,7 Hektar umfassenden Bauland entstanden nicht nur über 130 Bauplätze, auch ein Kindergarten und ein Bolzplatz wurden bis heute gebaut und Grünanlagen mit Spielgeräten geschaffen. An der Bushaltestelle mitten im Wohngebiet fährt die Linie 11 ab, die in wenigen Minuten die Innenstadt erreicht, und auch die Stadtbahn ist nur einen Spaziergang weit entfernt.

Im Jahr 2000 erhielt der Badener Hof als eine von bundesweit sechs Kommunen das LBS-Wappen „Wohnen auf Brachen“. Der erste Preis dieses Wettbewerbs, der für vorbildliche und innovative Leistungen bei der Brachflächenaufbereitung in Ballungsräumen vergeben wird, wurde Heilbronn und dem Badener Hof auch wegen seines ökologischen Planungskonzepts zugesprochen. So bietet das Neubaugebiet mit dem angrenzenden Köpfertal und den umgebenden Naturschutzgebieten für die Anwohner optimale Naherholungs- und Freizeitmöglichkeiten vor der Haustür.

Weitere Pluspunkte aus Sicht der Wertungsrichter: Das Wohngebiet wurde äußerst kinderfreundlich angelegt, alte Baumbestände wurden trotz der Umgestaltung des Areals weitgehend erhalten. Außerdem wurden von Beginn der Planungen für das Neubaugebiet Badener Hof an auch ökologische Gesichtspunkte mit einbezogen und umgesetzt, so fließt das Regenwasser nicht in den Kanal ab, sondern schlängelt sich im Bachbett den Hang hinab. Etwa 15 Prozent des Wärmebedarfs des gesamten Baugebietes werden durch Solarenergie, der Rest durch umweltfreundliche Nahwärme abgedeckt.

INFO: Im Neubaugebiet Badener Hof sind noch Grundstücke frei. Zu haben sind Bauplätze für Doppelhaushälften (ab 250 Quadratmeter) und freistehende Einzelhäuser (347 bis 990 Quadratmeter) zu Preisen ab 430 Euro/Quadratmeter sowie vier Reihenhaus-Quartiere (Gesamtflächen von 1034 bis 2226 Quadratmeter zum Preis von 410 Euro/Quadratmeter) und zwei Grundstücke für niveauvolle Geschosswohnungen (912 bzw. 2506 Quadratmeter zum Preis von 435 Euro/Quadratmeter). Nähere Informationen zum Badener Hof gibt es beim Amt für Liegenschaften und Stadterneuerung, Frau Ehrenfeld, Rathaus, Marktplatz 7, 74072 Heilbronn, Tel. (07131) 56-20 12.

28. März 2008

Naturdenkmal Felsendiluviale

Bildervortrag in Klingenberg

Anlässlich des bundesweiten Aktionstages zur biologischen Vielfalt am Freitag, 4. April lädt die Naturschutzbehörde im Planungs- und Baurechtsamt der Stadt Heilbronn zu einem Bildervortag über das Naturdenkmal Felsendiluviale in Klingenberg ein. Die Veranstaltung mit dem Naturschutzexperten Wolf-Dieter Riexinger beginnt um 19.30 Uhr im Alten Rathaus in Klingenberg, Theodor-Heuss-Straße 113. Der Eintritt ist frei.

Die Nagelfluhfelsen hoch über Klingenberg wurden bereits vor 70 Jahren wegen ihrer geologischen Besonderheiten zum Naturdenkmal ausgewiesen. Zudem sind sie wertvoller Lebensraum und Rückzugsgebiet zahlreicher selten gewordener weinbergtypischer Tier- und Pflanzenarten wie von Osterluzei, Mauereidechse oder Ameisenlöwe.

31. März 2008

Abfallberatung mit Ausgabe von Biokompost

Samstag, 5. April, 10 bis 14 Uhr

Am Samstag, 5. April, findet bei den Grünabfallcontainern in der Sinsheimer Straße, Böckingen (Parkplatz beim Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium) von 10 bis 14 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema Bioabfall und Kompost statt. Die städtische Abfallberatung informiert, warum es sinnvoll ist Bioabfälle selber zu kompostieren bzw. in der Biotonne getrennt zu sammeln und wie wertvoller Kompost aus Bioabfällen entsteht.

Gezeigt wird dabei auch, dass aus den bei der Heilbronner Biotonnenabfuhr gesammelten Bioabfällen ein wertvoller Kompost entsteht. Dazu hat die mit der Bioabfallkompostierung beauftragte Firma Hauke Erden GmbH einen Container mit Kompost zur Verfügung gestellt. Interessierte können sich den Bioabfallkompost im eigenen Gefäß (keine Anhänger, bis max. 100 Liter) kostenlos mitnehmen. Der Fertigkompost erfüllt alle Qualitätsansprüche der Bundesgütegemeinschaft Kompost und ist mit dem RAL Gütesiegel ausgezeichnet.

Für Eigenkompostierer hält die Abfallberatung eine ausführliche Broschüre mit vielen Informationen zum Thema Kompostierung bereit.

31. März 2008

Kinderstadtplan im Hosentaschenformat

Tolle Freizeitangebote auf einen Blick

In fröhlichen Farben und mit pfiffig gestalteten Symbolen verschafft jetzt ein neuer Kinder- und Jugendstadtplan einen schnellen Überblick über die Heilbronner Innenstadt. Zudem finden sich auf der Rückseite bunt bebildert besonders attraktive Angebote für Kinder und Jugendliche im übrigen Stadtgebiet und in den Stadtteilen.

„Die tolle Gestaltung des Plans macht richtig Lust, die vielen Heilbronner Einrichtungen und Angebote für Kinder und Jugendliche zu erkunden und sich zu orientieren“, freut sich Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach über die Karte im praktischen Hosentaschenformat.

Wie auch der Online-Kinder- und Jugendstadtplan, der bereits seit Oktober vergangenen Jahres unter www.heilbronn.de abrufbar ist, wurde auch die gedruckte Karte vom städtischen Vermessungs- und Katasteramt erstellt. Finanziert wurde der Plan, der in einer Auflage von 5000 Stück kostenlos verteilt wird, von der Heilbronn Marketing GmbH und der Stadtwerke Heilbronn GmbH, die auf dem Plan für die Schwimmbäder, die Eishalle Lavatec-Arena und die Verkehrsbetriebe wirbt.

In der bereits aus dem Internet bekannten Gestaltung zeigt der neue Plan Dutzende Adressen zwischen Neckarkanal und Oststraße sowie zwischen Schmidbergstraße und Pestalozzistraße, darunter die Kindergärten und Schulen, aber auch die Spielplätze und die Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Da jeder Adresse ein passendes Symbol zugeordnet ist, erinnert der Stadtplan aber keinesfalls an eine herkömmliche Karte, sondern eher an ein vergnügliches Spielbrett, auf dem es viel zu entdecken gibt.

Erhältlich ist der Plan bei der Tourist-Info, Kaiserstraße 17, beim Zentralen Bürgeramt im Rathaus, im Stadtbad Soleo, in der Stadtbibliothek im K3 und vom 2. bis 13. April während der Mit-Mach-Ausstellung Phänomenta in der Stadtgalerie.

zum Online-Kinderstadtplan