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Pressemitteilungen Mai 2008
2. Mai 2008
„Lückenschlüsse“ im Radwegenetz
Was ändert sich 2008/2009?
Pünktlich zum Start der Zweiradsaison ist eine regional wichtige Nord-Süd-Verbindung wieder befahrbar: Im Bereich der Peter-Bruckmann-Brücke ist der Neckaruferweg freigegeben. Radler brauchen nicht mehr die Umleitung über die Georg-Vogel-Straße zu nutzen, die wegen des Baus eines Regenüberlaufbeckens über mehrere Monate eingerichtet war.
Zur neuen Saison können sich Radfahrer auch über weitere Verbesserungen freuen, so konnte im Winter der ausgebaute Radweg im Böllinger Bachtal durchgehend in Betrieb gehen. Auf Höhe der Böllinger Mühle wurde eine gefährliche Engstelle beseitigt, dazu wurde der Anbau der Mühle, das so genannte Jägerhaus, um fünf Meter verkürzt. Der früher nur geschotterte Radweg zwischen Neckargartach und Biberach war bereits im Jahr 2006 asphaltiert worden. Die Engstelle blieb aber wegen des Jägerhauses zunächst, auf 120 Meter Länge musste der Ausbau unterbleiben.
Von Paris
nach Prag
Neu ausgeschildert ist in Heilbronn der 1537 Kilometer lange Paneuropa-Radweg, der Paris mit Prag verbindet. In Baden-Württemberg führt er von Kehl über Karlsruhe und Heidelberg nach Heilbronn, von hier aus über Schwäbisch Hall nach Rothenburg ob der Tauber. Der Drei-Staaten-Radweg entsteht derzeit auf Initiative des bayerischen Landkreises Neustadt an der Waldnaab und ist mit einem blau-gelben Logo gekennzeichnet. Schon seit längerem führen die Radwanderwege Burgenstraße, Neckartalweg und Alb-Neckarweg durch Heilbronn.
Vom Haselter zum
Sonnenbrunnen
Durch verschiedene Baumaßnahmen wird es auch in diesem Jahr weitere Verbesserungen für das Heilbronner Radwegenetz geben. So soll für 90.000 Euro der Radweg entlang der Stadtbahnstrecke zwischen Haselter und Sonnenbrunnen gebaut werden – die ruhigere Alternative zum jetzigen Rad- und Fußweg direkt an der Großgartacher Straße. Hier ist allerdings noch Grunderwerb notwendig.
Im Sommer sollen zwei Engstellen für Radler an wichtigen Kreuzungen „entschärft“ werden: Auf der Urbanstraße entsteht als „Lückenschluss“ eine eigene Spur für Radfahrer, die die Südstraße überqueren wollen. Einen weiteren Lückenschluss gibt es in der Sontheimer Straße vor dem Rathenauplatz, wo bisher der Radweg an der Bushaltestelle „Südbahnhof“ endete.
Auch im kommenden Winter stehen verschiedene Radwegebaumaßnahmen an: So wird entlang der Sontheimer Landwehr zwischen Sontheimer Straße und Robert-Bosch-Straße ein separater Radfahrstreifen angelegt. Nachdem in der Robert-Bosch-Straße der östliche Gehweg schon in Kürze für Radler freigebeben wird, ist für 2009 als gute Verknüpfung der beiden Radwege der Bau eines provisorischen Kreisels an der Einmündung Robert-Bosch-Straße / Sontheimer Landwehr vorgesehen.
Einen neuen Radweg wird es auch in der Titotstraße geben, der zusammen mit der gerade im Bau befindlichen Allee-Querung eine gute Verbindung zur Kilianstraße/Innenstadt herstellt. Ein neuer Radweg entlang des Busbahnhofs am Wollhaus wird eine weitere Lücke zwischen Klarastraße und dem Radfahrstreifen in der Wilhelmstraße schließen.
Auch 2009 wird der Ausbau des Heilbronner Radwegenetzes im Zuge der Umsetzung des Radverkehrsplans weitergehen. So plant das Amt für Straßenwesen, die Rampe von der Leinbachmündung zum Neckaruferweg in Neckargartach zu bauen. Im selben Stadtteil erhalten Radler in der Römerstraße ein besseres Wegeangebot, im Stadtteil Horkheim wird die Verbindung zwischen Neckaruferweg und Unterer Kanalstraße optimiert. Durch eine Verbindung zwischen der verlängerten Großgartacher Straße und der Brücke am Leuschnerkreisel ersparen sich Radler künftig die bisherige Berg- und Talfahrt, die Strecke wird zudem sicherer.
Fahrradboxen
zu mieten!
Das Amt für Liegenschaften weist zudem auf einen besonderen Service am Heilbronner Bahnhof hin: Seit Jahresbeginn verwaltet die Stadt die 42 dort vorhandenen Fahrradboxen, die für einen Euro tageweise oder auch auf Dauer gemietet werden können. Von den 29 Dauermietboxen sind zur Zeit vier Boxen frei, sie können beim Amt für Liegenschaften, Rathaus, Zimmer 220, Telefon (07131) 56-34 12 angemietet werden.
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2. Mai 2008
Baustelle auf der B 293/Großgartacher Straße
Ab Montag, 5. Mai
Ab Montag, 5. Mai beginnen an der Südseite der Großgartacher Straße zwischen den Einmündungen Grünewaldstraße und Asternweg die Bauarbeiten zur Erneuerung der Gas- und Wasserleitungen. Der stadtauswärtige Verkehr wird täglich von 8 bis 15 Uhr über die Heidelberger Straße/Adolf-Alter-Straße umgeleitet. Dort werden zusätzliche Haltverbote aufgestellt.
In stadteinwärtiger Richtung bleibt der Verkehr auf der B 293 unbehindert. Das Ende der Bauarbeiten ist für Mitte Juni vorgesehen.
Nach dem Einbau der neuen Leitungen wird der Fahrbahnbelag in dem Abschnitt erneuert, wodurch sich auch die Lärmbelastung für die direkten Angrenzer vermindert.
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6. Mai 2008
Abfallabfuhr geändert
Pfingsten
Wegen der Pfingstfeiertage kann die Abfallabfuhr nicht an den gewohnten Abfuhrtagen stattfinden. Folgende Terminänderungen bei der Abfuhr der Restmüllbehälter bis 240 Liter sind zu beachten.
- Abfuhrgebiet 74072
Die Leerung der Restmülltonne bis 240 Liter wird verschoben auf Freitag, 16. Mai.
- Abfuhrgebiet 74074
Die Leerung der Restmülltonne bis 240 Liter wird verschoben auf Mittwoch, 14. Mai. ·- Abfuhrgebiet 74076
Die Leerung der Restmülltonne bis 240 Liter wird verschoben auf Dienstag, 13. Mai.
- Abfuhrgebiet HN-Horkheim
Die Leerung der Restmülltonne bis 240 Liter wird verschoben auf Donnerstag, 15. Mai.
- Abfuhrgebiet HN-Kirchhausen
Die Leerung der Restmülltonne bis 240 Liter wird verschoben auf Donnerstag, 15. Mai.
- Abfuhrgebiet HN-Kllingenberg
Die Leerung der Restmülltonne bis 240 Liter wird verschoben auf Donnerstag, 15. Mai.
Auch die Termine der Abfuhr der Biotonne ändern sich:
- Abfuhrgebiet 74072
Die Leerung der Biotonne wird verschoben auf Freitag, 16. Mai.
- Abfuhrgebiet 74074
Die Leerung der Biotonne wird verschoben auf Mittwoch, 14. Mai.
- Abfuhrgebiet 74076
Die Leerung der Biotonne wird verschoben auf Dienstag, 13. Mai.
- Abfuhrgebiet HN-Biberach
Die Leerung der Biotonne wird verschoben auf Dienstag, 13. Mai.
- Abfuhrgebiet HN- Frankenbach
Die Leerung der Biotonne wird verschoben auf Donnerstag, 15. Mai.
- Abfuhrgebiet HN- Horkheim
Die Leerung der Biotonne wird verschoben auf Donnerstag, 15. Mai.
- Abfuhrgebiet HN- Kirchhausen
Die Leerung der Biotonne wird verschoben auf Donnerstag, 15. Mai.
- Abfuhrgebiet HN- Klingenberg
Die Leerung der Biotonne wird verschoben auf Donnerstag, 15. Mai.
- Abfuhrgebiet HN- Neckargartach
Die Leerung der Biotonne wird verschoben auf Dienstag, 13. Mai.
- Abfuhrgebiet HN- Sontheim
Die Leerung der Biotonne wird verschoben auf Mittwoch, 14. Mai.
Die Abfallbehälter müssen am Abfuhrtag ab 7 Uhr zur Leerung am Straßenrand bereitgestellt sein. Die Änderungstermine für Restmüllgroßbehälter (660 bzw. 1100 Liter) sind in der von den Entsorgungsbetrieben verteilten Jahresterminübersicht sowie im Internet (www.heilbronn.de) veröffentlicht und können auch bei der Abfallberatung (56-29 51 oder 56-27 62) nachgefragt werden.
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6. Mai 2008
Heilbronn und Slubice zehn Jahre verbunden
Städtepartnerschaft
Zehn Jahre sind Heilbronn und das polnische Slubice durch eine Städtepartnerschaft verbunden. Zusätzlich zu den offiziellen Partnerschaftsfeiern gibt es am Wochenende Gelegenheit zur Begegnung: Drei Instrumentalensembles der Musikschule Slubice und das Slubicer Vokalensemble „Con Sono" – insgesamt 25 Jugendliche und Erwachsene - treten in Heilbronn auf.
Am Samstag, 10. Mai, von 11.20 bis 11.40 Uhr sind beim „Treffpunkt Europa“ auf dem Kiliansplatz die Akkordeon- , Streicher- und Percussionensembles der Musikschule Slubice zu hören. Das Vokalensemble, dessen eigentliche Spezialität russisch-orthodoxe Gesänge sind, gibt von 13.45 bis 14.05 Uhr auf dem Kiliansplatz polnische Folklore zum Besten. Der Deutsch-Polnische Freundeskreis Heilbronn betreut die Gäste während ihres Heilbronnaufenthalts und hat für das Slubicer Vokalensemble noch einen Auftritt beim Gottesdienst in der Nikolaikirche am Pfingstsonntag um 11 Uhr arrangiert.
Nach dieser Auftaktbegegnung in Heilbronn reist vom 5. bis 8. Juni eine Delegation aus Heilbronn unter Leitung von Oberbürgermeister Himmelsbach zur Jubiläumsfeier nach Slubice. Die 27-köpfige Delegation besteht aus Vertretern der Stadtverwaltung und des Gemeinderats sowie Vertretern anderer gesellschaftlicher Gruppen aus den Bereichen Sport, Kultur, Bildung, Handwerk. In Slubice sollen die Chancen für eine vertiefte Zusammenarbeit ausgelotet werden. Der Gegenbesuch in Heilbronn findet vom 18. bis 21. September statt.
Die Städtepartnerschaft mit Slubice ist Heilbronns jüngste Verschwisterung. Bis 1945 Dammvorstadt von Frankfurt an der Oder gehört Slubice mit seinen 17.000 Einwohnern heute zur polnischen Woiwodschaft Lebus. Verkehrsgünstig an der Achse Berlin-Warschau gelegen ist Slubice eine aufstrebende Handels- und Dienstleistungsstadt, die nicht zuletzt durch die grenzübergreifende universitäre Einrichtung 'Collegium Polonicum' geprägt wird. Einen hohen Freizeitwert haben das Sport- und Erholungszentrum mit dem 1927 erbauten Olympiastadion, die reizvolle seenreiche Landschaft und die Sportmöglichkeiten für Angler, Segler, Windsurfer, Jäger und Wanderer.
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7. Mai 2008
Schadstoffsammlungen
Im Mai
An den nächsten zwei Freitagen werden an folgenden Stellen Schadstoffe gesammelt:
Freitag, 9. Mai
- 9.30 bis 11.30 Uhr Frankenbach (Parkplatz Sportzentrum)
- 13 bis 14.30 Uhr Kirchhausen (Parkplatz Deutschordenshalle)
- 15.30 bis 17.30 Uhr Biberach (Parkplatz Hahnenäckerstraße)
Freitag, 16. Mai
- 9.30 bis 11.30 Uhr HN -Ost (Parkplatz Jägerhaus-/ Schirrmannstraße)
- 13 bis 14.30 Uhr Neckargartach (Parkplatz Römerhalle)
- 15.30 bis 17.30 Uhr Böckingen (Parkplatz Sinsheimer Straße)
Angenommen werden schadstoffhaltige Abfälle aus Privathaushalten in haushaltsüblicher Menge. Dazu gehören zum Beispiel Batterien, Farb- und Lackreste, Verdünner, Pflanzen- und Holzschutzmittel, Fleckentferner, Reinigungsmittel, Imprägniermittel, Frostschutzmittel, Laugen, Quecksilberthermometer, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen und sonstige Abfälle, die giftige beziehungsweise umweltgefährliche Stoffe enthalten. Altöl wird aufgrund der Rücknahmeverpflichtung des Handels gegen eine Kostenpauschale von 50 Cent pro Kilogramm angenommen. Schadstoffe bitte nicht unbeaufsichtigt abstellen, sondern direkt beim Fachpersonal abgeben.
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8. Mai 2008
Partnerstädte gegen Landestrend
Wahlen in Stockport und Neath Port Talbot
In Heilbronns Partnerstädten Stockport und Neath Port Talbot kam es bei den jüngsten Kommunalwahlen nicht zu den erdrutschartigen Ergebnissen wie in anderen britischen Städten. In Stockport stellen die Liberal Democrats weiterhin mit 36 Gemeinderäten die stärkste Fraktion; in Port Neath Talbot hat die Labour Party zwar drei Sitze verloren, behauptet mit 37 Gemeinderäten dennoch die Mehrheit im Gemeinderat.
Auch in Stockport hat die Labour Party Stimmen verloren und stellt mit 14 Gemeinderäten einen weniger. Die Konservativen dagegen konnten dazu gewinnen und belegen nun zehn statt neun Sitze. Stockports neuer Bürgermeister, der für ein Jahr im Amt bleiben und aus der Mitte des Gemeinderats gewählt wird, heißt Malcolm Gunter.
Zweitstärkste Fraktion in Neath Port Talbot sind die walisischen Nationalisten von Plaid Cymru, die nun elf statt zehn Gemeinderäte stellen. Hier heißt die neue Bürgermeisterin Pam King.
Das britische Wahlrecht zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: So wurde nicht der gesamte Gemeinderat neu gewählt, sondern nur ein Drittel der Sitze neu verteilt.
Zu Beginn der Legislaturperiode werden alle Gemeinderäte neu gewählt. Je nach Stimmenanzahl sind dann die Kandidaten mit den meisten Stimmen für vier Jahre gewählt, die mit der zweithöchsten Stimmzahl für drei Jahre und die Kandidaten mit der dritthöchsten Stimmenzahl für zwei Jahre. In den Folgejahren finden dann entsprechende Ergänzungswahlen statt.
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13. Mai 2008
Laden eröffnet, Fußgängerzone vor Fertigstellung
Umfeld Wollhaus-Zentrum
Nach elfmonatiger Bauzeit ist die Fußgängerzonensanierung am Wollhaus nahezu abgeschlossen, 2,1 Millionen Euro hat die Stadt Heilbronn investiert, 300.000 Euro investierten Privateigentümer für angrenzende Flächen. Der Bereich Fleiner Straße mit dem großzügigen Platz und der Weg Am Wollhaus haben einen neuen hellen Plattenbelag erhalten, der an die Gestaltung der angrenzenden Fußgängerzone anknüpft. Auch die Bereiche vor den Eingängen des viel besuchten Einkaufszentrums bieten heute ein völlig anderes Bild, das durch eine moderne Beleuchtung, neue Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten und Bepflanzung abgerundet wird.
Während die Bauarbeiter in dieser Woche die letzten Platten verlegen, hat schon jetzt das in die Treppenanlage integrierte Blumengeschäft Viva eröffnet. Die schicke Glasfront mit der rubinrot gestrichenen Fassade erinnert in nichts mehr an die marode alte Anlage, die komplett abgerissen wurde.
Ein Großteil der Neugestaltung konnte bereits zur Eröffnung der ECE-Stadtgalerie im März beendet werden, zuletzt wurde noch im Bereich Klarastraße und an der Treppenanlage mit dem integrierten Blumengeschäft gearbeitet.
Jetzt hofft die Stadtverwaltung, dass weitere private Immobilienbesitzer Verschönerungsarbeiten vornehmen, besonders an der Verbindung Am Wollhaus wären einheitlich gestaltete Vordächer von Vorteil. Auch die Stadt selbst wird die Erneuerung des Wollhaus-Umfelds fortsetzen: Im Jahr 2009 ist die Neugestaltung des Busbahnhofs geplant. Hier kann die heutige Taxispur verlegt werden, dafür wird der Fußgängerweg bis zu den Haltestellen verbreitert. Auch die in die Jahre gekommene Buswartehalle wird einem modernen Nachfolger weichen.
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14. Mai 2008
Neue Kleinode zu sehen
Bruckmann-Kabinett im Stadtarchiv
Das Stadtarchiv Heilbronn zeigt in seinem kleinen Bruckmann-Kabinett in den kommenden Monaten wieder Stücke eines privaten Sammlers. Zu sehen sind ein halbes Dutzend Kleinode aus der Manufaktur des Heilbronner Gold- und Silberwarenfabrikanten Peter Bruckmann (1865 bis 1937), der als Vorsitzender des Deutschen Werkbunds eine bedeutende Rolle spielte. So war er Vorreiter bei der Realisierung der Ausstellung „Die Wohnung“ 1927 in Stuttgart (Weißenhofsiedlung) und präsentierte zwei Jahre später sein Unternehmen auf der Weltausstellung in Barcelona – jeweils in Zusammenarbeit mit Mies van der Rohe, einem der bedeutendsten Architekten der Moderne.
Zu sehen ist die Vitrine in der Dauerausstellung des Stadtarchivs während der regulären Öffnungszeiten: dienstags von 10 bis 19 Uhr, mittwochs von 10 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis 17 Uhr, samstags von 11 bis 17 Uhr, montags, freitags und an Feiertagen geschlossen.
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14. Mai 2008
Investitionen im Technischen Schulzentrum
Zweiter Bauabschnitt für Ganztagesbetreuung
Die Sanierung des Technischen Schulzentrums in der Paulinenstraße geht in die nächste Runde: Der neue Erweiterungsbau mit der markanten Glasfassade ist im Rohbau fertig. Dieser Gebäudeteil sowie umfangreiche Umbauarbeiten dienen als zweiter Bauabschnitt der Ganztagsbetreuung an der Wilhelm-Maybach- und an der Johann-Jakob-Widmann-Schule. Im Dezember 2008 können Schüler und Lehrer die neuen Räumlichkeiten in Besitz nehmen.
Der neue erdgeschossige, 650 Quadratmeter große Anbau ragt als winkelförmiger Baukörper in den südlichen Pausenhof hinein. Im Neubau untergebracht ist ein Multifunktionsraum, der als Mensa oder für Veranstaltungen genutzt werden kann, eine Küche, ein Kiosk sowie drei Betreuungsräume und ein so genannter Szenenraum für Theaterveranstaltungen. Die Erweiterung ist als Stahlbetonmassivbau erstellt, in die umlaufende Stahl-Glasfassade sind Sonnenschutzlamellen integriert. In den nächsten Wochen laufen hier Installationsarbeiten der technischen Gewerke, Putzarbeiten, die Montage der Stahl-Glaselemente und anschließend Estricharbeiten.
Ergänzend gestaltet das Grünflächenamt die Außenanlagen neu. Die alten Anlagen inklusive des Brunnens sind bereits verschwunden, mit schwerem Gerät entstehen derzeit terrassierte Flächen. Künftig wird es auch ein „Grünes Klassenzimmer“ mit Holzbänken unter einem Baumfeld geben. Eng verzahnt mit dem Neubau sind die verschiedenen Umbaumaßnahmen auf rund 1550 Quadratmeter Fläche. Der Höhenunterschied von einem halben Meter vom Foyer zum Anbau wird durch breite Podeststufen überbrückt. Es entsteht ein abgestufter Raum für schulische Veranstaltungen. Die Stufen im so genannten Szenenraum setzen sich im Außenbereich fort.
Auch das Foyer wird neu geordnet und mit einem neuen Bodenbelag und abgehängten Decken ausgestattet. Zudem wird auch die bestehende Aula renoviert. Sie erhält eine Glasfassade zum Neubau, eine mobile Bühne und nach einer umfangreichen brandschutztechnischen Ertüchtigung des gesamten Gebäudeteils wurde die Lüftungsanlage erneuert. Weitere Nebenräume wie WC, Garderobe, Bühnenlagerraum und Technik werden integriert. Aus brandschutztechnischen Gründen werden die bisherigen offenen Treppenhäuser mit Brandschutzverglasungen abgetrennt. Eine neue Brandmeldeanlage ergänzt die Maßnahme.
Insgesamt investiert die Stadt Heilbronn 4,6 Millionen Euro, davon entfallen 2,6 Millionen Euro auf den Neubau, 1,3 Millionen Euro auf den Umbau des Foyers und 700.000 Euro auf Brandschutzmaßnahmen. Ausgehend vom Teilumzug in den Neubau Peter-Bruckmann-Schule sind beim ersten Bauabschnitt im Berufsschulzentrum zwischen 2005 und 2007 neue Klassenräume für angehende Friseure und Maler sowie Werkstätten entstanden bzw. wurden umgebaut. Damals betrugen die Investition 2,8 Millionen Euro.
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14. Mai 2008
Ortsdurchfahrt Neckargartach gesperrt
Asphaltarbeiten
Wegen Asphaltarbeiten im gesamten Verlauf der Frankenbacher Straße kommt es in Neckargartach zu Verkehrsbehinderungen. Bis Mittwoch, 21. Mai, muss die Ortsdurchfahrt ab der Brückenstraße in Fahrtrichtung Frankenbach für den Verkehr vollständig gesperrt werden, teilt das Amt für Straßenwesen mit. In der Gegenrichtung bleibt die Durchfahrt auch für den Linienbusverkehr aufrecht erhalten.
Die Umleitung des Verkehrs Richtung Frankenbach ist über die Neckartalstraße/B 39 Saarlandstraße/Frankenbach ausgeschildert. Für den Busverkehr ergeben sich folgende Änderungen: In der ersten Bauphase zum Samstag, 17. Mai, erfolgt dieser über die Leinbachstraße/Römerstraße, danach über die Biberacher Straße. Über die Verlegung der Haltestellen wird vor Ort hingewiesen. Den Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, die Ortsdurchfahrt weiträumig zu umfahren.
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15. Mai 2008
Vollsperrung der Benzstraße
Am Samstag, 17. Mai
Wegen Sanierungsarbeiten wird am Samstag, 17. Mai, der nördliche Abschnitt der Benzstraße im Industriegebiet am Osthafen ab der Firma TSR Thyssen voll gesperrt. Die dortigen Firmen sind über die Bauarbeiten informiert.
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15. Mai 2008
Industriepark soll schöner werden
Bauarbeiten bis Ende des Jahres
An der Südseite der Fanz-Reichle-Straße im Industriepark Böllinger Höfe wird momentan gebaut. Es werden Parkplätze angelegt, die Wege für Fußgänger und Fahrradfahrer ausgebaut und Bäume gepflanzt. In den kommenden Monaten folgt noch die Pfaffenstraße bis zur Ecke Wannenäckerstraße/Alexander-Baumann-Straße.
„Mit diesen Baumaßnahmen wird nun die Verkehrsinfrastruktur in den Böllinger Höfen vervollständigt. Zusammen mit den angesiedelten Firmen sorgen wir für eine hochwertige Optik dieses Areals“, erklärt Achim Spitzer vom Amt für Liegenschaften und Stadterneuerung.
Bis Ende dieses Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. In dieser Zeit kann es zu Behinderungen des Verkehrs kommen.
Die Stadt Heilbronn investiert in diesen ersten Ausbau rund 250.000 Euro. 2009 soll dann der westliche Teil der Pfaffenstraße folgen.
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15. Mai 2008
Bauarbeiten in vollem Gang
Silcherschule erhält Räume für Ganztagsbetreuung
Mit Beginn der Pfingstferien haben die Bauarbeiter in der Silcherschule Einzug gehalten. Bis Ende Oktober werden sie schrittweise die Toiletten im Erdgeschoss erneuern und im Untergeschoss Räume für die Ganztagsbetreuung schaffen. Die Kosten für die Ganztagesbetreuung belaufen sich auf rund 250.000 Euro, zu denen das Land Baden-Württemberg einen Zuschuss in Höhe von 53.000 Euro aus dem Förderprogramm Chancen durch Bildung gewährt. Die Renovierung der Toilettenanlagen beläuft sich auf ca. 140.000 Euro.
„Um den Unterricht so wenig wie möglich zu stören, versuchen wir, alle lauten Arbeiten wie das Einreißen von Wänden und das Abschlagen von Fliesen in den Ferien zu erledigen“, erklärt Projektleiterin Kornelia Bräuer vom städtischen Hochbauamt. Daher werden zunächst die Jungentoiletten erneuert und eine behindertengerechte Toilette eingerichtet, die bereits bis zum Schulfest am 12. Juli fertig gestellt sein sollen.
In den Sommerferien beginnt der Umbau der Mädchen- und Lehrertoiletten. Wie die neue Küche mit Essenausgabe und der neue Essensraum im Untergeschoss sollen sie ab dem neuen Schuljahr genutzt werden können. Anschließend werden die Aufenthalts- und Betreuungsräume etwa für Still- und Projektarbeit, aber auch zum Spielen und Basteln fertig hergerichtet.
Die Silcherschule in der Heilbronner Südstadt bietet bereits seit längerem Ganztagsbetreuung an. Mit dem Umbau des Untergeschosses, in dem sich früher eine Hausmeisterwohnung sowie Klassen- und Kellerräume befanden, erhält sie jetzt spezielle Räume für diesen Zweck.
Mittlerweile bieten in Heilbronn 13 von 19 Grundschulen, sieben von elf Hauptschulen und drei von fünf Gymnasien eine Ganztagsbetreuung an. Damit hat die Stadt ihr Ziel, bis Ende 2010 an allen Heilbronner Schularten Ganztagsbetreuung anzubieten, aufgrund von erheblichen Investitionen in Baumaßnahmen und der Zusammenlegung von Jugendhilfeangeboten mit schulischen Betreuungsangeboten bereits fast erreicht. Die Ganztagsbetreuung schließt neben dem normalen Unterricht eine Essensversorgung, Hausaufgabenbetreuung und etwa Zusatzangebote in den Bereichen Musik und Sport an vier bis fünf Tagen in der Woche ein.
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19. Mai 2008
Roswitha Graber ist die Integrationsbeauftragte
Seit Montag, 19. Mai, im Amt
Seit heute, 19. Mai, ist Roswitha Graber die erste Integrationsbeauftragte der Stadt Heilbronn. Sie wird sich um die Belange aller Heilbronnerinnen und Heilbronner mit Migrationshintergrund kümmern, Kontakte knüpfen und Angebote koordinieren. Die Bedeutung der Position wird auch durch die direkte Zuordnung als Stabsstelle direkt bei Bürgermeister Harry Mergel unterstrichen. „Fast die Hälfte der Menschen in Heilbronn“, so Harry Mergel, „blickt mittlerweile auf eine Zuwanderungsgeschichte zurück. Dies erfordert eine enorme Integrationsbereitschaft von allen Beteiligten.“
Seit ihrer Wahl im Februar hat Roswitha Graber zusätzlich zu ihrer regulären Arbeit im Personal- und Organisationsamt der Stadt Heilbronn bereits den Kontakt zu Vereinen und Verbänden gesucht und sich in die bisherige Integrationsarbeit, die in den Händen der Bürgeramtsleiterin Helga Schwede lag, eingearbeitet. „Ich konnte feststellen, dass es viel bürgerschaftliches Engagement gibt und der Wunsch nach Kooperation bei allen im Vordergrund steht“, beschreibt die Integrationsbeauftragte die aktuelle Lage.
Eine ihrer ersten Aufgaben wird es nun sein, einen Integrationsausschuss zu planen. Parallel dazu bereitet sie auch ein Integrationsforum für Mitte Juli vor, an dem die weitere Zusammenarbeit vorgestellt wird: So sind beispielsweise Arbeitsgruppen geplant, in denen interessierte Institutionen sowie Verbände und Vereine von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aktiv mitwirken können; die Arbeitsgruppen sollen sich auf bestimmte Handlungsfelder wie Bildung/Schule, Soziales, Kultur/Sport oder Arbeitsmarkt/Ausbildung konzentrieren.
Momentan laufen schon Projektanträge zu einzelnen Maßnahmen oder sind in Vorbereitung, zum Beispiel bei der Kinderlandstiftung, Pakt Zukunft oder beim europäischen Integrationsfonds. Die Integrationsbeauftragte und Bürgermeister Mergel unterstützen und begleiten bereits intensiv diese Projektarbeiten. Deren Umsetzungen erfolgen je nach Förderungsumfang ab Herbst 2008. Generelles Ziel ist es, die vorhandenen Fördermöglichkeiten gut zu nutzen und die Maßnahmen in Heilbronn bedarfsgerecht umzusetzen.
Geplant ist zudem, das Thema Integration in Heilbronn in der Öffentlichkeit stärker präsent zu machen. Hierzu sind ab Herbst 2008 unter anderem Präsentationen der Stabstelle Integration zum Beispiel bei öffentlichen Veranstaltungen vorgesehen.
Roswitha Graber ist per Mail und unter Telefon (07131) 56-42 00 erreichbar. Ihr Büro ist im Raum 5, dritter Stock, Marktplatz 11, 74072 Heilbronn.
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19. Mai 2008
Neubau der Wartbergturnhalle geht zügig voran
Rohbau steht
Nach nur rund vier Monaten Bauzeit steht bereits der Rohbau für die neue Doppelturnhalle der Wartbergschule. „Damit liegen wir genau im Zeitplan“, bestätigt der stellvertretende Leiter des Hochbauamts, Thomas Auchter, der das Projekt leitet. Jetzt beginnen die Dachabdichtung, der Ausbau der Innenwände und die Fassadenarbeiten, damit beide Hallen wie geplant bis April nächsten Jahres fertig gestellt sein werden.
In die neue, von den Architekten Ackermann und Raff (Stuttgart, Tübingen) geplante Doppelturnhalle investiert die Stadt Heilbronn rund 3,2 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg beteiligt sich an den Gesamtkosten mit 530.000 Euro aus dem kommunalen Sportstättenförderprogramm. Die alte Halle war stark sanierungsbedürftig und entsprach nicht mehr dem Platzbedarf der Wartbergschule, die heute ein spezielles Sportprofil anbietet.
Das neue Gebäude beherbergt zwei Turnhallen mit einer Fläche von jeweils rund 400 Quadratmetern, die übereinander angeordnet werden. Zu den Sporthallen gehören jeweils ein großzügiger Geräteraum sowie Umkleiden und Sanitäranlagen mit Duschen und Toiletten. Die Außenfassade wird nach den Plänen von Ackermann und Raff im Erdgeschoss mit Gabionen und in den beiden Obergeschossen mit witterungsbeständigen Faserzement-platten verkleidet, die bräunlich durchgefärbt sind.
Der Abschluss der oberen Sporthalle erhält eine Textilverkleidung, die auch als Sonnenschutz für die dahinter liegende Glasfassade dient. Unterschiedlich große und scheinbar frei angeordnete Fenster auf der Nordseite lockern die Fassade auf und sorgen für viel Tageslicht.
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20. Mai 2008
Abfallabfuhr geändert
Fronleichnam
Wegen des Feiertags am Donnerstag, 22. Mai (Fronleichnam) muss die Abfuhr der Biotonnen im Abfuhrbezirk 74072 verschoben werden auf Freitag, 23. Mai.
Änderungstermine für Restmüllgroßbehälter (660 bzw. 1100 Liter) sind in der von den Entsorgungsbetrieben verteilten Jahresterminübersicht sowie hier auf der Website veröffentlicht und können auch bei der Abfallberatung, Tel. (07131) 56-29 51 oder -27 62, nachgefragt werden.
Altpapiersammlungen
An den kommenden Wochenenden finden in folgenden Stadtteilen Bündelsammlungen für Altpapier und Kartonage statt: - Samstag, 24. Mai: Frankenbach (Sammler: ASV Heilbronn)
- Samstag, 31. Mai: Klingenberg (Sammler: SSV Klingenberg)
Gesammelt werden Zeitungen, Zeitschriften, Broschüren, Prospekte, Kataloge und ähnliche Papiere, mit einer Paketschnur gebündelt. Bitte keine Kunststofftüten zur Verpackung verwenden, Kartonagen getrennt vom Altpapier bereitlegen. Die Altpapierbündel bzw. Kartonagen müssen ab 8 Uhr am Straßenrand bereitliegen.
Schadstoffsammlungen
An folgenden Terminen finden in verschiedenen Heilbronner Stadtteilen Schadstoffsammlungen statt:
Freitag, 23. Mai
- Horkheim, 9.30 bis 10.30 Uhr (Parkplatz Stauwehrhalle)
- Sontheim, 11 bis 12.30 Uhr (Parkplatz Wertwiesenpark)
- Böckingen, 14 bis 16 Uhr (Festplatz Viehweide)
- Klingenberg, 16.45 bis 17.30 Uhr (Wendeplatte Alter Hochweg)
Samstag, 31. Mai
- HN-Süd, 8 bis 14 Uhr (Recyclinghof Schwabenhof, Lise-Meitner-Straße)
Angenommen werden schadstoffhaltige Abfälle aus Privathaushalten in haushaltsüblicher Menge. Dazu gehören zum Beispiel Batterien, Farb- und Lackreste, Verdünner, Pflanzen- und Holzschutzmittel, Fleckentferner, Reinigungsmittel, Imprägniermittel, Frostschutzmittel, Laugen, Quecksilberthermometer, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen und sonstige Abfälle, die giftige bzw. umweltgefährliche Stoffe enthalten. Altöl wird gegen eine Kostenpauschale von 50 Cent pro Kilogramm angenommen.
Schadstoffe bitte nicht unbeaufsichtigt abstellen, sondern direkt beim Fachpersonal abgeben.
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20. Mai 2008
Müll in die Tonne, Hunde an die Leine
Sauberkeitskontrollen in Parks
In der gesamten wärmeren Jahreszeit achten die Ordnungshüter wieder verstärkt auf die Sauberkeit und Ordnung in den Heilbronner Park- und Erholungsanlagen. „Verunreinigungen durch Abfälle, Belästigungen durch frei umherlaufende Hunde sowie Hundekot-Verschmutzungen sind einfach unangenehm und stören die Erholung“, so Bürgermeister Harry Mergel.
Nach der Polizeilichen Umweltschutzverordnung der Stadt Heilbronn müssen Hunde in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen, Fußgängerzonen und -unterführungen, auf Märkten sowie an Bus- und Bahnhaltestellen an der Leine geführt werden.
Darüber hinaus hat der Führer eines Tieres dafür zu sorgen, dass dieses seine Notdurft nicht auf Gehwegen, in Fußgängerzonen und anderen den Fußgängern vorbehaltenen öffentlichen Verkehrsflächen, auf Radwegen, in fremden Grundstücken sowie auf öffentlichen Grün- und Erholungsflächen verrichtet. Dennoch dort hinterlassener Kot ist unverzüglich zu beseitigen.
Das Ordnungsamt ahndet Verstöße gegen diese Bestimmungen gegenüber Hundehaltern mit Bußgeld in Höhe von mindestens 50 Euro. Deutlich höhere Strafen werden gegen Müllsünder festgesetzt. Die Höhe der Geldbuße kann – zum Beispiel bei einer größeren Müllablagerung – im Einzelfall mehrere hundert Euro betragen.
Um die Sauberkeit im Stadtgebiet zu erhalten, führt das Ordnungsamt seit langem regelmäßig Schwerpunkt-Aktionen in den Parks, in der Fußgängerzone und in den Stadtteilen durch.
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20. Mai 2008
Ausweise und Pässe frühzeitig beantragen
Gültigkeit vor Sommerurlaub überprüfen
In Hinblick auf die bevorstehende Reisezeit empfiehlt das Bürgeramt der Stadt Heilbronn, die Gültigkeit der Ausweispapiere zu überprüfen. Die Ausstellung von Personalausweisen und Reisepässen dauert in der Regel vier bis sechs Wochen, zu Beginn der Reisesaison auch länger. Eine Verlängerung ungültig gewordener Papiere ist nicht möglich.
Neue Personalausweise, Reisepässe und Kinderreisepässe können bei allen städtischen Bürgerämtern beantragt werden. Die Antragsteller müssen hierzu persönlich vorsprechen. Für den Antrag sind erforderlich die bisherigen Ausweispapiere oder sonstige Identitätsnachweise (beispielsweise Geburtsurkunde oder Familienbuch) sowie ein aktuelles Lichtbild, das den heutigen Standards entsprechen muss.
An Gebühren fallen für einen Kinderreisepass 13 Euro an, für einen Personalausweis 8 Euro, für einen Reisepass für Antragsteller bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres 37,50 Euro beziehungsweise für alle übrigen Passantragsteller 59 Euro.
In eiligen Fällen können ein Expressreisepass gegen einen Gebührenaufschlag, ein vorläufiger Personalausweis oder ein vorläufiger Reisepass beantragt werden.
Weitere Infos hier auf der Website sowie Antragstellung bei allen Bürgerämtern in den Stadtteilen und beim Zentralen Bürgeramt im Rathaus, Tel. (07131) 56-38 00.
weitere Pass-Infos
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20. Mai 2008
Blumenplaneten und frischer Lotus
Blütenpracht in Heilbronns Innenstadt
Acht Blumenplaneten schweben seit vergangener Woche in Heilbronns Innenstadt. Gesteckt mit Fuchsien und Fleißigen Lieschen zieren sie beispielsweise die Kaiserstraße an der Kilianskirche oder an der Friedrich-Ebert-Brücke.
Gerade sind Tulpen und Narzissen verschwunden, jetzt dominieren Rottöne die Plätze, Straßen und Fußgängerzonen der Stadt. Geranien, Solitärblumen und andere Sommerblumen verschönern das Gesicht Heilbronns. Mit 230 Blumenkübeln und 50 Blumenkästen hält der Sommer unübersehbar Einzug in Heilbronn. Ein Neuheit gibt’s am Rathaus zu sehen: Während die Blumenkästen in den vergangenen Jahren vor allem mit Hängegeranien geschmückt waren, wurden diesmal eine Mischung aus stehende Geranien, Lotus und Fleißigen Lieschen gepflanzt.
Auch die Inselspitze im Neckar wird auf die heiße Jahreszeit vorbereitet: An Heilbronns eigenem Traumstrand sorgen ab sofort wieder Palmen für ein südländisches Flair. Bis zum Ende dieser Woche werden noch fünf städtische Mitarbeiter unterwegs sein, um Heilbronn ganz in eine Blumenstadt zu verwandeln.
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20. Mai 2008
Größte Sandkiste Deutschlands auf Kiliansplatz
28. Mai: Heilbronn beteiligt sich am Weltspieltag
Heilbronn beteiligt sich erstmals am Weltspieltag: Am Mittwoch, 28. Mai, wird auf dem Kiliansplatz Deutschlands größte Sandkiste aufgebaut – so groß wie ein Einfamilienhaus. 500 Tonnen Sand werden auf einer Fläche von 25 auf 15 Metern bis zu drei Meter hoch aufgeschüttet, Palmen sorgen für Strandatmosphäre. Von 10 bis 16 Uhr können hier Mädchen und Jungen spielen, allein rund 200 Kindergartenkinder werden an diesem Tag einen Ausflug zum Kiliansplatz unternehmen.
Bürgermeister Wilfried Hajek eröffnet die Sandkiste um 11 Uhr. Die Betreuung des Platzes wird von städtischen Mitarbeitern übernommen, die Feuerwehr stellt Wasser zum Matschen bereit. Im Anschluss an die Aktion wird das städtische Betriebsamt den Sand abräumen und in der Sportplatzpflege weiter verwenden – es entstehen also keine weiteren Kosten.
Mit der vom Grünflächenamt initiierten Sandkiste schließt sich die Stadtverwaltung dem Deutschen Kinderhilfswerk an, das mit seinen Partnern im „Bündnis für das Recht auf Spiel“ zu bundesweiten Aktionen am Weltspieltag aufgerufen hat. Das bundesweite Motto lautet „Mehr Toleranz für Kinderspiel!“ Kindertagesstätten, Schulen, Initiativen und Projekte der Jugendarbeit und von Jugendverbänden sind aufgerufen, in ihrer Gemeinde eine witzige, provokante und öffentlichkeitswirksame Spielaktion zu veranstalten. Die zentrale Aktion findet in Berlin auf dem Alexanderplatz statt.
„Kinder brauchen Platz und Bewegung für eine gesunde körperliche Entwicklung und um zu lernen. Über das Spiel entwickeln sie motorische Fähigkeiten und eignen sich soziale Kompetenzen an“, so Grünflächenamtsleiter Hans-Peter Barz, der sich selbst im Deutschen Kinderhilfswerk engagiert. In einer Gesellschaft mit immer weniger Kindern und starken Bedürfnissen der älteren Generation sei ein abnehmendes Verständnis für das lautstarke Spielen zu verzeichnen. „Mit dem Weltspieltag wollen wir die Bedeutung des Spiels für Kinder ins Bewusstein rufen und mehr Akzeptanz für spielende Kinder fordern“, so Barz.
Und Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach erinnert an Bundespräsident Horst Köhler, der in seiner Antrittsrede am 1. Juli 2004 unterstrichen hatte: „Ohne Kinder hat unser Land keine Zukunft. Daher ist es so wichtig, dass Deutschland als Land der Ideen vor allem ein Land für Kinder wird. Wir müssen zu einem Land werden, in dem (...) es kein Schild mehr gibt mit der Aufschrift ‚Spielen verboten’ und in dem Kinderlärm kein Grund für Gerichtsurteile ist“.
Die Stadtverwaltung betreut 148 Spielplätze, darunter 24 Bolzplätze und fünf Skateanlagen. In der City gibt es acht Spielpunkte.
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21. Mai 2008
„Silber“ und „Bronze“ für Heilbronner Musiker
Bundeswettbewerb Jugend musiziert
Großen Erfolg hatten jetzt 17 junge Heilbronnerinnen und Heilbronner der Städtischen Musikschule beim 45. Bundeswettbewerb Jugend musiziert in Saarbrücken.
Einen zweiten Preis errang das Klarinettenquartett von Musikschullehrerin Marion Potyka Sarah Geiger, Katharina Wolf, Philine Banzhaf und Lara Kruse.
Einen dritten Preis erhielten jeweils das Blechbläserquartett von Thomas Conrad, Moritz Friedmann, Walter Göhring, Peter Herrmann und Thilo Volz, das Geigenduo von Dan Talpan, Annalena Kohde und Lena Dorsch, und aus der Klasse von Larissa Rangnau der Klaviersolist Hannes Kern.
Mit 17 Punkten und somit „mit gutem Erfolg teilgenommen" hat die Streichergruppe Sophia Friedmann, Nora Marie Petereit, Oscar Silcher, Michael Bänsch und David-Raphael Lang von Miachael Böttcher.
Musikschulleiter Dr. Matthias Schwarzer gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und freut sich über das gute Abschneiden „seiner Truppe“: „Ich bin stolz, dass sich unsere Musikerinnen und Musiker bei dem beeindruckend hohen Niveau des Bundeswettbewerbs so gut behauptet haben. Allen Schülerinnen und Schülern sowie allen verantwortlichen Lehrerinnen und Lehrern dazu meine herzlichen Glückwünsche.“
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21. Mai 2008
Anleinpflichten beachten
Stadt appelliert an Hundehalter
In öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen, Fußgängerzonen, auf Märkten, an Haltestellen und in besonders gekennzeichneten Bereichen müssen Hunde an der Leine geführt werden. Verrichten Hunde dort ihre Notdurft oder auf Gehwegen, Radwegen oder in fremden Grundstücken, sind die Halter dazu verpflichtet, den Kot unverzüglich zu beseitigen. Hierfür halten die Bürgerämter kostenlos entsprechende Hundekotbeutel bereit.
„Auf Spielplätzen, Liegewiesen, in Schulhöfen und Kindergärten sind Hunde schlichtweg verboten“, sagt Jürgen Hermann, Diplom-Ingenieur für Landespflege im Grünflächenamt. Dieses Verbot dient dem Schutz von beiden Seiten: Spielende Kinder können Hunden beispielsweise Sand in die Augen streuen. Oder durch unbedachte Bewegungen das Tier erschrecken, das dann vielleicht reflexartig zubeißt.
Für öffentliche Straßen, Natur- und Landschaftsschutzgebiete, Weinberge oder den Wald gibt es keine Anleinpflicht. „Hier müssen Hunde jedoch so gehalten werden, dass sie niemanden gefährden oder belästigen“, sagt Carmen Kern vom städtischen Ordnungsamt. Dies ist besonders zu beachten, falls der Hund etwa auf spielende Kinder oder andere Passanten treffen kann. Zwei Ausnahmen gibt es allerdings: zum einen im Naturschutzgebiet Altneckar in Horkheim. Dort besteht eine generelle Anleinpflicht für Hunde. Und zum anderen im Bereich des Naturdenkmals auf der Waldheide. „Hier besteht sogar ein absolutes Betretungsverbot für Menschen und Hunde“, sagt Nina Krammer von der Umweltabteilung beim städtischen Planungs- und Baurechtsamt.
Nicht gerne gesehen sind Hunde überdies an und in Gewässern wie Hörnlesteich, im Pfühlsee oder im See im Ziegeleipark, insbesondere während der Laichzeit oder wenn Wasservögel brüten.
Ähnliches gilt, wie Karl Seiter, Geschäftsführer der Weingärtnergenossenschaft Heilbronn – Erlenbach- Weinsberg, betont für die Weinberge. „Es gehört sich einfach nicht, dass Hunde in Weinbergen frei herumlaufen und an jeder Ecke Verdautes hinterlassen“. Er appelliert deshalb wie Nina Krammer dringend an die Vernunft der Hundehalter.
Auch im Wald ist es ratsam, Hunde an der Leine zu führen. „Bei aufgeschrecktem Wild erwacht der angeborene Jagdtrieb. Mit lautem Rufen ist ein Hund dann kaum zu stoppen“, sagt Thomas Widmaier, Leiter der Forstabteilung beim Amt für Liegenschaften und Stadterneuerung. Dann sind vor allem Jungtiere wie Frischlinge oder Rehkitze gefährdet. Schon aus Tierliebe sollten deshalb Hunde im Wald nicht frei herumlaufen.
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23. Mai 2008
Schneidepflicht bei Hecken und Bäumen
Appell an Grundstückseigentümer
Die Stadtverwaltung erinnert an die Verpflichtung der Grundstückseigentümer, Anpflanzungen auf die Grundstücksgrenze hin zurückzuschneiden. Anlass für diesen Appell sind immer wieder Hinweise von Seiten der Bevölkerung auf stark überwachsende Bäume oder Hecken. Teilweise werden an Fußwegen Fußgänger beeinträchtigt, hin und wieder auch Kraftfahrzeuge beschädigt.
Nach dem baden-württembergischen Straßengesetz dürfen Anpflanzungen nicht angelegt oder unterhalten werden, wenn sie die Sicherheit oder den Verkehrsfluss beeinträchtigen. Im Sinne der Verkehrssicherheit sind daher Verkehrsschilder von Bewuchs freizuhalten. Die Ordnungshüter des Städtischen Vollzugsdienstes legen ihr Augenmerk auch auf entsprechende Beeinträchtigungen. Bei festgestellten Verstößen werden die jeweiligen Grundstückseigentümer direkt um Beseitigung des Missstandes gebeten.
Im Interesse der Verkehrssicherheit sowie zur Vermeidung von Schadensersatzansprüchen sind Äste und Zweige, die in den Straßen- und Gehwegraum hineinragen, rechtzeitig zurückzuschneiden. Dabei müssen folgende Lichträume frei bleiben: 4,50 Meter über der gesamten Fahrbahn sowie 2,50 Meter über Fußwegen. Bei Nichteinhaltung kann ein Verwarnungs- bzw. Bußgeld von bis zu 500 Euro festgesetzt werden.
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27. Mai 2008
Ab Freitag geradewegs in die City
Gerberstraße am Donnerstag Baustelle
Ab Freitag, 30. Mai, ist die City auch aus nördlicher Richtung wieder bestens zu erreichen: Die Verlängerung der Gerberstraße bis zur Mannheimer Straße wird für den Verkehr freigegeben. Damit entfällt die Kurvenfahrt durch das bisherige Baustellengelände am Bollwerksturm.
Zuvor stellt das Amt für Straßenwesen allerdings noch den Anschluss im Bereich Mannheimer Straße fertig. Am Donnerstag, 29. Mai muss dazu der Verkehr stadteinwärts aus nördlicher Richtung (Schaeuffelenstraße) und östlicher Richtung (Weinsberger Straße) über den Europaplatz umgeleitet werden. Das Rechtsabbiegen von der Mannheimer Straße bleibt möglich, so dass die nördliche Altstadt neben der Zufahrt über die Friedrich-Ebert-Brücke auch aus nördlicher Richtung erreichbar ist. Die Ausfahrt aus der City ist auch am Donnerstag über den Bereich Bollwerksturm in alle Richtungen möglich.
Der Lkw-Verkehr aus dem Quartier kann jedoch während der eintägigen Bauzeit nur über die Friedrich-Ebert-Brücke/Kranenstraße zum Europaplatz gelangen. Die Umleitung ist ausgeschildert.
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28. Mai 2008
Erziehungsberatung stark gefragt
Jahresbericht der Beratungsstelle für Familie und Erziehung
Mit 721 Beratungsfällen im Jahr 2007 wurde in der städtischen Beratungsstelle für Familie und Erziehung (BFE) ein neuer Höchststand erreicht. Diese und andere Zahlen veröffentlicht die Beratungsstelle in ihrem Jahresbericht 2007 und zieht Bilanz ihrer Beratungs- und Betreuungsleistungen.
Bürgermeister Harry Mergel sieht den nochmaligen Anstieg der Fallzahlen als Zeichen für die wachsende Bedeutung der Beratungsstelle: „Allein die Statistik, aber auch die Art der Fälle zeigen uns, dass in den Familien vielfach Orientierung fehlt. Gerade diese ist aber für die positive Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen unverzichtbar. Deshalb brauchen wir Präventions- und Hilfsangebote wie die der BFE, aber auch Ganztagsbetreuung an Kindergärten und Schulen, wie wir sie zurzeit massiv in Heilbronn fördern.“
Für die am häufigsten als Beratungsgrund anzutreffenden Entwicklungs- und Schulprobleme nennt der Leiter der BFE Rainer Jätzold zwei Beispiele: „Die vierjährige K. fällt im Kindergarten einerseits durch aggressives Verhalten auf, andererseits traut sie sich allgemein wenig zu, lutscht noch am Daumen und wirkt motorisch unbeholfen. Die Familie ist durch schon längere Arbeitslosigkeit materiell und auch emotional belastet. Der vierzehnjährige J. verweigert den Schulbesuch, es haben sich erhebliche Lern- und Leistungsrückstände angesammelt. Mit seinen Mitschülern gibt es erhebliche Konflikte, J. wird per SMS gemobbt. Die Eltern sind in Erziehungsfragen uneinig, die Mutter ist gesundheitlich angeschlagen.“
Weiterer Beratungsbedarf bestand häufig aufgrund familiärer Konflikte wie strittiger Erziehungs- und Umgangsfragen zwischen Eltern nach Trennung und Scheidung sowie aufgrund von Auffälligkeiten im Sozialverhalten zum Beispiel in Form von Aggressivität oder Kontaktschwierigkeiten. Auch erzieherische Unsicherheiten wie die Handhabung von Regeln und Grenzen, aber auch Bestätigung und Ermutigung betreffend, waren relativ oft gegeben.
Niederschwellige Beratungsangebote erreichen großes Spektrum von Familien
Mit 557 Anmeldungen gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von 4,5 Prozent. Bei den insgesamt 721 Beratungsfällen waren etwa 3000 Personen einbezogen. Alleinerziehende suchten in überdurchschnittlichem Umfang die Hilfe der Beratungsstelle auf. Familien mit Zuwanderungsgeschichte und insbesondere sozial benachteiligte Familien nahmen überproportional häufig die Beratungsangebote an Kindergärten und Schulen wahr. Das weit verbreitete Klischee der „mittelschichtslastigen“ Erziehungsberatung wird dadurch nach Auffassung Jätzolds nachdrücklich widerlegt.
Einen Beitrag hierzu leistete auch die intensive Zusammenarbeit mit Dritten wie Erzieherinnen sowie Lehrerinnen und Lehrern. Diese hatten in fast 40 Prozent der Fälle den Eltern empfohlen, sich beraten zu lassen. Daneben besprachen die Beraterinnen und Berater vor Ort auch viele Fragen, ohne dass diese als „Fall“ aktenkundig wurden.
Hoher Stellenwert von Prävention
Einen weiteren Schwerpunkt setzte die Beratungsstelle für Familie und Erziehung im Bereich Prävention. In zahlreichen Veranstaltungen insbesondere an Kindergärten und Schulen sowie bei einer Reihe längerfristiger Gruppen, Elterntrainings und Seminare förderte sie erzieherische Kompetenzen und den Erfahrungsaustausch zwischen Eltern. Dazu kamen Veranstaltungen und Praxisberatung für Fachkräfte, Öffentlichkeitsarbeit in den Medien und die Vernetzung der Arbeit mit anderen Diensten und Einrichtungen. Insgesamt wurde hierfür ca. 20 Prozent der Arbeitskapazität eingesetzt.
Erstmals wurden zwei Gesprächskreise für türkischsprachige Eltern zusammen mit zwei türkischen Pädagogik-Studentinnen an zwei Schulen angeboten. Als weiteres neues Angebot gab es in Kooperation mit einer Schulsozialarbeiterin eine Gruppe mit Schülerinnen zum Thema „Mobbing“.
Präventive Zielrichtung verfolgte auch die wissenschaftliche Jahrestagung der Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung Baden-Württemberg, die unter dem Motto „Risikokinder-Risikofamilien“ in Heilbronn erfolgte und auf außerordentliche Resonanz stieß. Die Beratungsstelle war hierbei an Planung und Durchführung maßgeblich beteiligt.
Kontakt
Die Beratungsstelle für Familie und Erziehung befindet sich in der Bahnhofstraße 2 und ist unter Telefon (07131) 56-2648 bzw. per E-Mail erreichbar. Der Jahresbericht und weitere Informationen der Beratungsstelle finden sich auch hier auf der Website. Hinzuweisen ist auch auf das Angebot der Psychologischen Beratungsstellen des Caritas-Zentrums, Tel. (07131) 89 80 93 00, und des Kreisdiakonieverbands Heilbronn, Tel. (07131) 99 16 00.
zur Beratungsstelle für Familie und Erziehung
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29. Mai 2008
Mehr als Sägen, Bohren, Hämmern, Hobeln
Schüler der Ludwig-Pfau-Hauptschule in der Schreinerlehre
Drei Monate haben sie gezeichnet, gesägt, gebohrt und geleimt. Jetzt präsentierten acht Schüler der Ludwig-Pfau-Schule stolz ihr Werk: drei schmucke Marktstände, die von der Schule für Flohmärkte, das Schulfest oder als Pausenstand eingesetzt werden sollen. „Wir wollen noch weitere Marktstände bauen und diese dann auch gerne an private Interessenten vermieten“, sagt Schuldirektor Peter Bezner.
Initiiert wurde das Projekt vom Amt für Liegenschaften und Stadterneuerung, das im Rahmen des Sanierungsprogramms „Soziale Stadt“ auch die berufliche Ausbildung und Qualifizierung von Jugendlichen aus der Südstadt fördert. Ziel dieses Projektes sei es, so Erste Bürgermeisterin Margarete Krug, „berufstypische Fertigkeiten zu vermitteln und das Interesse für Ausbildungsberufe im Holzhandwerk zu wecken, aber auch die persönliche Entwicklung zu stärken.“
Unter Anleitung von Schreinermeister Thilo Klagholz und Schreiner Harald Burr fertigten die Jungen in den Jugendwerkstätten Heilbronn drei ganz unterschiedliche Marktstände. Bei der Planung stand den Jungs der Heilbronner Grafik-Designer Peer Friedel zur Seite. „Nach und nach sind die Jungs richtig eingestiegen. Und je mehr sich ein Ergebnis zeigte, desto größer wurde der Feuereifer“, schildert Klagholz die Entwicklung der Schüler.
Gelernt haben sie dabei viel: wie die Maschinen zu handhaben sind, welche Materialien es gibt und wie sie eingesetzt werden, wie ein Projekt in einer Schreinerei abgewickelt wird. Auch das Kalkulieren, Bestellen und schließlich die Abrechnung waren Teil dieser Unterrichtseinheit. Und natürlich die ganzen handwerklichen Fertigkeiten bis hin zum Schleifen und Montieren.
Ihre erste Bewährungsprobe haben die Stände im Juli beim 7. Südstadtfest, wo die Jugendlichen frische Säfte und Mixgetränke ausschenken wollen.
Für Hildegard Schulte, Ausbildungsleiterin bei der Handwerkskammer Heilbronn und selbst Tischlermeisterin und Erzieherin, ist das Projekt „eine tolle Idee zur Berufsorientierung, denn der Schreinerberuf hat Zukunft.“ Deshalb hofft sie, dass der eine oder andere Schüler später diesen Berufsweg einschlägt. Von den Jugendwerkstätten erhielten alle ein Zertifikat. „Wenn es später um eine Lehrstelle geht, ist das schon mal ein ganz großer Pluspunkt“, erklärt Klassenleiterin Daniela Tschirner.
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29. Mai 2008
Samba und Säbeltanz in Slubice
Musikschüler in der Partnerstadt
Fünf Tage lang platzte das katholische Jugendferienheim in Lagów bei Slubice aus allen Nähten, tönten Haydn und Khatschaturjan, „Take five“ und Samba brasilieira durch das Haus am Tschetsch-See: 34 Kinder aus Heilbronn und Slubice verlebten eine gemeinsame Woche mit Musik, Spaß und der Entdeckung, wie unkompliziert das Miteinander sein kann, wenn man eine gemeinsame Sprache wie die Musik spricht. Die Städtische Musikschule Heilbronn leistete auf diese Weise einen Beitrag zum zehnten Geburtstag der deutsch-polnischen Städtepartnerschaft.
Musik stand im Mittelpunkt, jeden Tag wurde eifrig geübt. Musikschulleiter Dr. Matthias Schwarzer betreute die Bläser, der Streicherfachbereichsleiter Dan Talpan die Streicher. In Abschlusskonzerten leiteten sie abwechselnd das deutsch-polnische Jugendorchester, das mit einem Durchschnittsalter von dreizehn Jahren frisch aufspielte, trotz kurzer Probenzeit homogen im Klang war und mit ausgefeilter Spielweise das Publikum sowohl im Konzert in der Kirche von Lagów als auch im „Kulturhaus“ von Slubice begeisterte. Krönender Abschluss des abwechslungsreichen Programms waren vier polnische Volkslieder in Orchesterbearbeitung, bei denen sich der Chor der Musikschule Slubice zum Orchester gesellte.
Von beiden Seiten gab es auch Solobeiträge: Die 16-jährige deutsche Konzertmeisterin Josephine spielte Bach und Mozart, der gleichaltrige polnische Percussionist Wiktor den „Säbeltanz“ und Dave Brubecks „Take five“.
Neben dem musikalischen Programm kamen auch Freizeit und Information nicht zu kurz. Ein Stadtbummel durch Slubice und eine Stadtführung von Frankfurt an der Oder mit Konzertkirche und Rathaus wurden unternommen. Die Musikschule in Frankfurt ist in einem ehemaligen Untersuchungsgefängnis untergebracht, in dem vor und nach dem Krieg politische Gefangene unrechtmäßig festgehalten wurden. Wieder in Lagów konnte man bei Bootsfahrten auf dem See die Gedanken schweifen lassen oder eine kleine Wasserschlacht anzetteln. Am letzten Abend fanden sich Deutsche und Polen bei Grillfeuer zu einer fröhlichen Abschlussparty mit Gesang, Sambatrommeln und Polonaise-Tanzen zusammen. Für Musikschulleiter Dr. Schwarzer steht fest: „Die Heilbronner Musikschüler waren bestimmt nicht das letzte Mal in Slubice.“
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30. Mai 2008
Jugendamt eingeschränkt erreichbar
Am Dienstag, 3. Juni
Wegen einer ganztägigen Fortbildungsveranstaltung am Dienstag, 3. Juni, sind Mitarbeiter des städtischen Amtes für Familie, Jugend und Senioren, Bereich Jugendamt, nicht bzw. nur eingeschränkt erreichbar. Es kann jedoch über die Sekretariate, Tel. (07131) 56-28 42 oder -27 53, oder über die Sprachboxen der jeweiligen Telefonanschlüsse eine Nachricht hinterlassen werden. In dringenden Fällen wird der Bereitschaftsdienst des Jugendamtes eingeschaltet.
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30. Mai 2008
144 schwerbehinderte Mitarbeiter
Stadt stellt sich ihrer Verantwortung
Bei der Stadt Heilbronn ist die Quote der schwerbehinderten Mitarbeiter weiter gestiegen. Im vergangenen Jahr erreichte sie 7,6 Prozent, nach 7,4 Prozent im Jahr 2006 und 7,1 Prozent im Jahr 2005. Damit übertrifft die städtische Verwaltung die gesetzlich geforderte Quote von fünf Prozent bei weitem. „Die Aufforderung in Stellenausschreibungen ‚Die Bewerbungen von Schwerbehinderten sind erwünscht’ ist bei der Stadt Heilbronn keine bloße Formel“, so Erste Bürgermeisterin Margarete Krug, „sondern wird sehr ernst genommen. Der Stadt ist es ein wichtiges Anliegen, Menschen mit schweren Behinderungen eine Chance zu geben.“
Insgesamt beschäftigt die Stadt Heilbronn heute 144 schwerbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter auch drei Auszubildende. Fast die Hälfte aller schwerbehinderten Beschäftigen sind beim Amt für Familie, Jugend und Senioren, beim Betriebsamt und beim Bürgeramt tätig. Soweit notwendig, stellt die Stadtverwaltung entsprechende Hilfsmittel zur Verfügung. So ermöglicht etwa eine spezielle Braille-Zeile für den PC einer blinden Mitarbeiterin die Arbeit in der Telefonzentrale. Eine Einhänderin kann mit einer Spezialtastatur und –maus ihre Arbeit am Computer verrichten. Zudem wurden Zugänge, Tiefgarage und der Archivsaal im Rathaus, der häufig zu Schulungszwecken genutzt wird, barrierefrei eingerichtet.
Vertreten werden die schwerbehinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt durch eine eigene Schwerbehindertenvertretung, der als Gesamtvertrauensperson Wolfgang Eckert von der Stadtkasse vorsteht. Eckert wurde bereits zum dritten Mal in Folge für vier Jahre in dieses Amt gewählt.
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30. Mai 2008
Alles zum Blasen, Streichen, Singen, Zupfen
Städtische Musikschule veranstaltet Tag der offenen Tür
Wie herum hält man eine Querflöte, was ist eine Bratsche, wo bläst man beim Euphonium hinein, warum hat ein Klavier manchmal Flügel und wie viele Tasten hat dieses Möbelstück eigentlich? Diese und noch mehr Fragen werden beim Tag der offenen Tür in der Städtischen Musikschule am Samstag, 7. Juni, zwischen 10 und 12.30 Uhr im Theaterforum K3, Berliner Platz 12, beantwortet.
Zur Eröffnung spielt um 10 Uhr das Oberstufenblasorchester. Ab 10.30 Uhr stehen die rund fünfzig Lehrerinnen und Lehrer der Städtischen Musikschule Rede und Antwort zur Angebotspalette ihrer Einrichtung sowie zur Organisation von Unterricht und Ensembles, aber auch zur Eignung eines Kind für ein bestimmtes Instrument. Außerdem können nach Herzenslust alle Instrumente ausprobiert werden. Im Foyer und Saal der Musikschule gibt es Erfrischungen und bis 12 Uhr allerlei musikalische Kurzweil; kleine Künstler führen den Unterschied zwischen Keyboard und Klavier vor, das Musikschulleben eines Celloschülers von den ersten Tönen bis zur Hochschulreife wird anhand von einer Reihe von Etüden dargestellt, andere Blas- und Streichinstrumente runden diese klingende Unterhaltung im Saal der Musikschule ab. Der Tag der offenen Tür endet um 12 Uhr mit einem Kurzkonzert des Mittelstufenstreichorchesters.
Außer der Harfe können an der Städtischen Musikschule Heilbronn sämtliche Orchesterinstrumente einschließlich Pauke erlernt werden. Und dies in den verschiedensten Formen, allein, mit der Freundin im Partnerunterricht oder in kleinen Gruppen, dazu noch in verschieden langen Unterrichtseinheiten. Für Unentschlossene gibt es einen Schnupperkurs, das Instrumentenkarussell, in dem während eines Schuljahres die Grundlagen verschiedener Instrumente erlernt werden. Wenn schon nicht beim Tag der offenen Tür, so findet spätestens nach einer solchen Runde auf dem Instrumentenkarussell jedes Kind sein Trauminstrument.
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