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Pressemitteilungen Juni 2008
2. Juni 2008
Palmenflair für die Inselspitze
Sommeraktion des städtischen Grünflächenamts
Die nächsten Sonnenstrahlen können auf der Inselspitze an der Friedrich-Ebert-Brücke genossen werden. Farbenfrohe Stühle in pink und rot sowie Palmen und Blumenschmuck in gelb und weiß laden wieder zum Verweilen direkt am Neckar ein. Ein Autokran mit einem 46 Meter langen Ausleger hievte heute die jeweils eine Tonne schweren Palmenkübel über die Brückenbrüstung auf das kleine Eiland.
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2. Juni 2008
Neue Fachkoordinatorin für Kindertageseinrichtungen
Cornelia Bär-Stoll
Seit Anfang Mai ist Cornelia Bär-Stoll neue Fachkoordinatorin für die Tageseinrichtungen für Kinder. Damit trägt die 52-jährige Nachfolgerin von Barbara Flosdorf-Winkel nun zusammen mit Sonja Fischer, mit der sie sich hälftig eine 100-Prozent-Stelle teilt, große Verantwortung für die 32 städtischen Kindergärten und Krippen, an denen sich zurzeit Vieles ändert.
Ein großes Thema ist etwa die Umsetzung des Orientierungsplans Baden-Württemberg, an dessen Entwicklung die studierte Sozialpädagogin Bär-Stoll mitgearbeitet hat und den sie als freiberufliche Trainerin in den letzten Jahren vielen Erzieherinnen und Erziehern in Fortbildungen näher gebracht hat. Unter anderem war sie dabei auch für die Stadt Heilbronn tätig. Viele städtische Einrichtungen und Erzieherinnen sind ihr daher bereits bekannt.
Zudem war die Stadt Heilbronn auch früher schon mal Arbeitgeberin von Cornelia Bär-Stoll, als sie ihr Anerkennungsjahr zur Erzieherin und ihr erstes Jahr als Gruppenleiterin in einem städtischen Kindergarten in Biberach absolvierte.
Dazwischen lagen das Studium in Esslingen, eine Station in der Suchtberatung der Stadt Stuttgart, eine Familienphase, in der sie zwei Töchter und einen Sohn bekommen hat, freie Mitarbeit beim Heilbronner Haus der Familie und eine 15-jährige Zeit als Fachberaterin beim Evangelischen Kirchenbezirk Neuenstadt. Mit ihrer Zusatzqualifikation als Systemische Supervisorin sieht sich Bär-Stoll damit bestens gewappnet für das breite Aufgabenspektrum der neuen Stelle.
Neben der Umsetzung des Orientierungsplans und der Beratung der Kindergartenleiterinnen in pädagogischen Fragen gehören die Beratung von Eltern bei der Auswahl des passenden Kindergartens sowie die Kooperation mit den anderen Kindergartenträgern zum Tagesgeschäft. Darüber hinaus arbeitet die kommunikative Bad Wimpfenerin an der Integration der Kindertageseinrichtungen in die drei städtischen Sozialräume und an der Ausarbeitung von allgemeingültigen Qualitätsstandards mit. Und auch der erst jüngst vom Gemeinderat beschlossene Ausbau der Plätze für unter 3-Jährige gehört zu ihrem Aufgabengebiet. Hier müssen noch pädagogische Konzepte entwickelt werden.
Am Herzen liegen Bär-Stoll zudem die Sprachförderung und die Entwicklung interkultureller Konzepte, die die „vorhandene Vielfalt als Chance sehen und allen Kindern bestmögliche Voraussetzungen für die weitere schulische und soziale Entwicklung bieten.“
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2. Juni 2008
Gemeinsam Eltern bleiben
Veranstaltungsreihe für in Trennung lebende Eltern
Unter dem Titel „Trennung – Scheidung – gemeinsam Eltern bleiben“ beginnt ab 24. Juni, jeweils dienstags 19.30 bis 21.30 Uhr, eine fünfteilige Veranstaltungsreihe für Paare mit Kindern, die Trennungsabsichten haben oder bereits in Trennung oder Scheidung leben. Das Seminar findet in der Beratungsstelle für Familie und Erziehung der Stadt Heilbronn, Bahnhofstraße 2, statt und behandelt vor allem psychologische und rechtliche Fragen sowie die Aufgaben des Jugendamts im Scheidungsverfahren. Im Mittelpunkt steht dabei das Kind und sein Bedürfnis, weiterhin Eltern zu haben.
Anmeldung: bis Freitag, 13. Juni, Telefon (07131) 56-26 48, Fax 07131/56-3879 oder per Mail an Herrn Jätzold. Die Teilnahme ist kostenfrei. Veranstaltungstermine: 24. Juni, 1., 8., 15. und 22. Juli.
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3. Juni 2008
Wenn Umweltzone, dann kleiner
Feinstaub: Reaktion auf RP-Weisung
Heilbronn reagiert auf die Aufforderung des Regierungspräsidiums, im Rahmen der Feinstaubbekämpfung eine Umweltzone einzurichten: „Auch wenn wir weiterhin von der Sinnhaftigkeit der Umweltzone nicht überzeugt sind, so werden wir der – freundlich formulierten - Weisung des Regierungspräsidenten nachkommen“, so Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach. Allerdings schlägt der OB jetzt in einem Brief an Regierungspräsident Johannes Schmalzl vor, die ab dem 1. Januar 2009 vorgesehene Umweltzone auf einen Kernbereich in der City zu beschränken.
Grund: Die Stadt Heilbronn hält die Einrichtung der Umweltzone weiterhin für aufwendig, bürokratisch und kostenträchtig – allein für die Ausnahmegenehmigungen müssten dauerhaft zwei Personalstellen eingerichtet werden. Der Erfolg sei hingegen „äußerst fraglich“. Es sei, so Himmelsbach, „absehbar und unbestritten, dass eine messbare, vergleichende Minderung der Feinstaubkonzentration nach der Einrichtung einer Umweltzone nicht zu erreichen ist“. Entscheidend seien klimatische Faktoren, Stäube durch Aufwirbelungen oder Ferntransporte.
IHK-Hauptgeschäftsführer Heinrich Metzger schließt sich der Stadt an: „Aufwand und Nutzen stehen bei der Heilbronner Umweltzone in keinerlei Verhältnis. Wir unterstützen deshalb den Vorstoß der Stadt Heilbronn nachdrücklich, die massiven Beeinträchtigungen, denen kaum messbare Verbesserungen gegenüber stehen, durch eine Verkleinerung der Umweltzone möglichst gering zu halten.“
Gerhard Pfander, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Heilbronn-Franken, kommentiert: „Für kleine und mittlere Handwerksbetriebe führt die Einrichtung der Umweltzone in der geplanten Form zu existenzbedrohenden Situationen. Für eine Vielzahl von Firmenfahrzeugen ist die Umrüstung der Fahrzeuge zur Zeit noch nicht gewährleistet. Zur Ausübung von branchenspezifischen Tätigkeiten müssen Spezialfahrzeuge mit hohem Investitionsaufwand neu angeschafft werden, die zu finanziellen Schwierigkeiten führen.
In seiner Auffassung bestärkt sieht sich Himmelsbach nicht nur durch die Stellungnahmen der Wirtschaftskammern, sondern auch durch den stellvertretenden Ministerpräsidenten, Justizminister Professor Ulrich Goll, der die Plakettenregelung in der Presse unter anderem als „größten Unsinn“ bezeichnet habe. Zudem strebe der ADAC an, in einem Musterprozess den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit bei der Einrichtung der Umweltzone juristisch zu überprüfen.
Umweltzone verkleinern
„Die offenen Fragen und Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Umweltzonenregelung wie auch deren Wirksamkeit bezüglich der Schadstoffreduktion veranlassen mich, die Größe der Umweltzone in Heilbronn soweit wie möglich zu reduzieren und den Kreis der Betroffenen auf das unbedingt notwendige Maß zu begrenzen“, schlägt daher Himmelsbach in dem Brief vor. Die Umweltzone solle lediglich die dicht besiedelte Heilbronner Kernstadt zwischen Süd- und Oststraße, Neckar und dem nördlichen Bahnbogen umfassen.
Bisher bezieht die Umweltzone sämtliche Stadtteile ein mit Ausnahme von Biberach, Kirchhausen, der Industriegebiete Böllinger Höfe, Am Neckar, Böckingen-West sowie der Neckartalstraße.
Aus einer kleineren Zone ergäben sich nach Auffassung des Oberbürgermeisters unter anderem folgende Vorteile: - Der mit der Einrichtung der Umweltzone erwünschte Effekt der Fahrzeugnachrüstung bzw. Flottenerneuerung bleibt erhalten.
- Die Auswirkungen auf die Luftqualität sind mit der Verringerung der Umweltzonenfläche unerheblich, da unterhalb der Messbarkeitsgrenze.
- Die für die Umweltzone in Hei
lbronn relevanten Messstandorte sind auch bei Begrenzung auf den Kernstadtbereich berücksichtigt.
- Die Anzahl der betroffenen Wohnbevölkerung in Heilbronn wird gegenüber der bisherigen Umweltzonenbegrenzung mehr als halbiert. Die Auswirkungen auf die gewerbliche Wirtschaft vermindern sich von bisher zirka 6500 auf zirka 1500 Gewerbebetriebe. Damit kann der Aufwand für Ausnahmeregelungen bzw. das Verwaltungsverfahren erheblich reduziert werden.
Himmelsbach versichert: „Selbstverständlich werde sich die Stadtverwaltung konstruktiv und zügig bei der von mir vorgeschlagenen Neuabgrenzung der Umweltzone einbringen.“
Der OB unterstreicht, dass die Stadt Heilbronn ihre Aufgaben zur Verbesserung der Luftqualität verantwortungsvoll und in vollem Umfang erfüllen werde. Dies gelte insbesondere für den weiteren Ausbau der Stadtbahn mit ihren unumstrittenen positiven Wirkungen beim Umstieg vom Individualverkehr auf den ÖPNV.
vorgeschlagene Umweltzone
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4. Juni 2008
Theater im Wald
Samstag, 5. Juli
Auf Initiative der Forstabteilung der Stadt Heilbronn gibt es am Samstag, 5. Juli, 19.30 Uhr, eine Theateraufführung der besonderen Art im Heilbronner Stadtwald. Dabei wird das Improvisationstheater Ohne Gewähr nicht nur die Vorgaben der Zuschauer in einmalige Impro-Szenen, sondern auch den Alten Steinbruch Seyfriedsruhe am Böckinger Backenweg in eine Impro-Bühne verwandeln. Karten zum Preis von 12 Euro, ermäßigt 10 Euro, inklusive einem Begrüßungssekt oder Saft, gibt es ab sofort bei der Tourist-Information, Kaiserstraße 17, Tel. (07131) 56-22 70, oder bei der Forstabteilung, Marktplatz 7, Tel. (07131) 56-41 43.
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4. Juni 2008
Fassadensanierung am Theodor-Heuss-Gymnasium
2. Bauabschnitt in den Sommerferien
Die Sanierung der Südfassade am Theodor-Heuss-Gymnasium geht in die nächste Runde. Einstimmig gab dieser Tage der Bauausschuss Haushaltsmittel in Höhe von 180.000 Euro für den zweiten Bauabschnitt frei. In den Sommerferien werden unter anderem neue Fenster eingesetzt und die bestehenden Schwingflügel durch Dreh-Kipp-Fenster ersetzt. Zudem werden der Sonnenschutz erneuert und die Außenwände neu gedämmt. Insgesamt kostet die Fassadensanierung rund 405.000 Euro.
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4. Juni 2008
Vortrag: „50 Jahre Heilbronner Hauptbahnhof“
Donnerstag, 12. Juni, 19.30 Uhr, Stadtarchiv
Am Donnerstag, 12. Juni, berichtet Dr. Roland Feitenhansl (Karlsruhe) in der „Reihe Geschichte(n) im Archiv“ im Heilbronner Stadtarchiv über die Geschichte des Heilbronner Hauptbahnhofs, der an diesem Tag 50 Jahre alt wird. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Stadtarchiv Heilbronn (Eichgasse 1, Deutschhof).
An der Stelle des kriegszerstörten Vorgängerbaus war 1958 ein Bahnhof entstanden, der den damals modernen Vorstellungen eines transparenten und lichtdurchfluteten Eisenbahn-Empfangsgebäudes entsprach.
Das repräsentative Empfangsgebäude im wilhelminischen Stil ging am 4. Dezember 1944 mit einem großen Teil der Heilbronner Innenstadt im Bombenhagel unter. Nach langen Jahren des Provisoriums in der Ruine und nach verschiedenen Planungsstufen entstand das neue Gebäude aus Beton und Glas – im Rohbau als „Zigarrenkiste“ kritisiert –, das am 12. Juni 1958 feierlich eingeweiht werden konnte.
Obwohl das Bahnfahren moderner und komfortabler wurde, bildete der zunehmende motorisierte Individualverkehr eine harte Konkurrenz. Im selben Maß wie das Interesse am Bahnfahren schwand, litt auch das Erscheinungsbild des Heilbronner Hauptbahnhofs. Erst mit der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes für die Einführung des Stadtbahnbetriebs erfuhr der Bahnhof eine Modernisierung, wenngleich noch immer ohne Fernverkehrsanschluss.
Dr. Roland Feitenhansl, Autor des Buches „Der Bahnhof Heilbronn – Seine Empfangsgebäude von 1848, 1874 und 1958“, wird an diesem Abend in seinem reich bebilderten Vortrag schwerpunktmäßig über die Entstehungsgeschichte, Architektur und weitere Entwicklung des Bahnhofs bis hin zur Gegenwart berichten.
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4. Juni 2008
Ehrung für junge Talente
150 Auftritte mit „Spielkarre.de“
Auf über 150 Bühnenauftritte mit der Kindertheatergruppe „Spielkarre.de“ haben es die 14-jährige Julia Krauss und ihr elfjähriger Bruder Hansi bereits gebracht. Anlässlich dieses Jubiläums war das Geschwisterpaar am vergangenen Dienstag zu Gast im Rathaus bei Heilbronns Bürgermeister Harry Mergel und gab zusammen mit Hans Krauss eine Kostprobe ihres Könnens: Zu den Klängen einer Gitarre intonierte das Familien-Trio ein Musikstück aus seinem Repertoire.
Seit dem Jahr 2001 machen die beiden Nachwuchstalente schon „Theater von Kindern für Kinder“, zuletzt stand das Geschwisterpaar mit dem Musical „Die Geschichte von der Zahnfee“ in Heilbronns Partnerstadt Solothurn im Rampenlicht. Das Ensemble „Spielkarre.de“ produziert unter der Leitung von Hans Krauss alle Musicals komplett selbst und tritt zusätzlich zu den beiden Hauptdarstellern Julia und Hansi je nach Programmstück mit weiteren Kindern auf.
Als Zeichen der Anerkennung überreichte Bürgermeister Harry Mergel den beiden Jung-Künstlern nun eine Urkunde der Stadt Heilbronn für „vorbildliches Engagement im Theaterspiel für große und kleine Menschen“ sowie einen 100-Punkte-Gutschein für sämtliche Heilbronner Bäder.
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9. Juni 2008
Zwei Konzerte zum Deutschen Musikschultag
Samstag, 14. Juni
Zum Deutschen Musikschultag am Samstag, 14. Juni, veranstaltet die Städtische Musikschule Heilbronn um 10.30 Uhr ein gut einstündiges Open-Air-Konzert auf dem Kiliansplatz und um 19 Uhr ein Festkonzert im Schießhaus.
Auf dem Kiliansplatz legen um 10.30 Uhr die „Fiddel-Kids“ der Klasse Felicitas Schönfeld los. Ferner ist das Ensemble „cellibassi“ (Leitung Mario Schönfeld) mit von der Partie. Solo- und Kammermusikbeiträge von Barock bis Pop sind zu hören; den durchschlagenden Abschluss machen die Drummer der Klasse von Horst Rügner.
Zur Eröffnung des Festkonzerts im Schießhaus spielt die neu gegründete Jazz-Combo der Musikschule unter der Leitung von Alwin Staiger im Foyer. Anschließend präsentieren sich im Konzertsaal die erfolgreichen Preisträger der Heilbronner Musikschule beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2008: der Pianist Hannes Kern (Klasse Larissa Rangnau), das Violinduo Anna-Lena Kohde und Lena Dorsch (Klasse Dan Talpan), das Klarinettenquartett Sarah Geiger, Katharina Wolf, Philine Banzhaf und Lara Kruse (Klasse Marion Potyka) und das Blechbläserquartett der Klasse Thomas Conrad mit Moritz Friedmann und Walter Göhring, Trompete, sowie Peter Herrmann und Thilo Volz, Posaune. Umrahmt werden die Auftritte der Bundespreisträger vom Jugendsinfonieorchester mit Stücken aus Vivaldis „Jahreszeiten“ und der „Suite für Streicher“ von Leoš Janáček. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei.
Der Deutsche Musikschultag wird seit 1996 alle drei Jahre vom Verband deutscher Musikschulen ausgerufen. Unter dem Motto „Musik zeigt Wirkung" findet diese bundesweite Aktion dieses Jahr zum fünften Mal statt. „Als große städtische Kultur- und Bildungseinrichtung mit über 1500 Schülerinnen und Schülern und einer Vielzahl Ensembles und Orchestern nehmen wir den Deutschen Musikschultag gerne zum Anlass, einen kleinen Ausschnitt unserer Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren“, so der Leiter der Städtischen Musikschule Heilbronn Dr. Matthias Schwarzer.
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9. Juni 2008
Bürgersprechstunde bei OB Himmelsbach
Samstag, 14. Juni
Am Samstag, 14. Juni, findet die nächste Bürgersprechstunde bei Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach statt. Von 9 bis 12 Uhr steht sein Amtszimmer im Rathaus Bürgerinnen und Bürgern offen. Interessenten melden sich bitte bei Ankunft im Sekretariat, 3. Stock, Zimmer 303.
Kann eine Frage nicht sofort beantwortet werden, so erhält der Fragesteller spätestens nach drei Wochen eine persönliche Antwort oder bei komplexeren Sachverhalten einen Zwischenbescheid.
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9. Juni 2008
Bausstelle auf der Kreisstraße zwischen Neckargartach und Biberach
Ab Dienstag, 10. Juni
Ab Dienstag, 10. Juni, bis Donnerstag, 12. Juni wird auf einem zirka 500 Meter langem Teilabschnitt der Kreisstraße zwischen Neckargartach und Biberach der Fahrbahnbelag erneuert. In dieser Zeit ist täglich von 7 Uhr bis 18 Uhr eine Baustellenampel eingesetzt. Das Amt für Straßenwesen empfiehlt, diese Baustelle weiträumig zu umfahren.
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10. Juni 2008
Warnung vor unüberlegten Vertragsabschlüssen
Vertreterin ist keine Mitarbeiterin der Stadt Heilbronn
Unlauterer Methoden bedient sich in Heilbronn zurzeit eine Versicherungsvertreterin. Die Frau gibt sich nach Informationen der Stadt Heilbronn bei Hausbesuchen unzulässigerweise als städtische Mitarbeiterin aus und verkauft damit unter Vortäuschung falscher Argumente vornehmlich Rentenversicherungen ihres Versicherungsunternehmens.
Die Stadt bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger, keine Verträge aufgrund einer vermeintlichen Empfehlung der Stadt Heilbronn abzuschließen.
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12. Juni 2008
Heilbronner Oderhahn für Frankfurt
Patenschaft für Wappentier der Partnerstadt
Heilbronns Partnerstadt Frankfurt (Oder) erhält heute einen vom Heilbronner Graffiti-Künstler Don gestalteten Oderhahn. Die Kleiststadt an der Oder hatte nach einer Idee von Studierenden zusammen mit der Europa-Universität Viadrina und der Investor Center Ostbrandenburg GmbH unter dem Motto „Frankfurt wird hahnsinnig“ Ende Januar zu einem Kreativwettbewerb aufgerufen. Frankfurter Bürger, Schüler, Studierende, Vereine und Unternehmen sollten sich auf ungewöhnliche Weise mit ihrer Stadt auseinandersetzen, neue Facetten entdecken und ihre persönlichen Eindrücke auf einem Modell des Wappentieres der Stadt gestalterisch umsetzen. So wurden insgesamt mehr als 30 Oderhähne gestaltet, die ab 27. Juni in einer Ausstellung in der Frankfurter Innenstadt zu sehen sind.
„Gerne haben wir die Patenschaft für die Gestaltung eines Hahns für unsere Partnerstadt Frankfurt übernommen. Damit wollen wir auch symbolisch zum Ausdruck bringen, dass solche Aktionen, wie auch unsere Käthchenparade, die gute Partnerschaft zwischen unseren Städten buchstäblich weiter beflügeln können“, freut sich Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach über die gelungene Gestaltung des Frankfurter Wappentiers.
Auf der gut 1,60 Meter großen Tierfigur aus Glasfaser hat Graffiti-Writer Don auf den beiden Flügeln zentral jeweils die Rathäuser der beiden Städte angebracht. Auf der Heilbronner Seite sind zudem noch die Kilianskirche und die Stadtbahntrasse zu sehen, während auf dem Frankfurter Flügel außerdem die Marienkirche und das Kleist-Museum abgebildet sind.
„Fast maßstabsgerecht“, so Graffiti-Künstler Don, „umfließen Oder und Neckar die Skulptur in Schärpenform vom Halsansatz über die Brust und über ein Bein sogar den Sockel“. Der Heilbronner Oderhahn trägt ein „rotes Halstuch, auf dem beide Stadtwappen sich stilisiert auf dem Faltenwurf bewegen. Des weiteren befindet sich mittig auf der unteren Spitze des Halstuchs eine nach Frankfurt, der Geburtsstadt Kleists, blickende Silhouette des Käthchens, umrahmt von Europaflagge und Sternen.“ Darüber hinaus zieren den Hals jeweils typische Landschaftsmotive wie der Wartberg auf der Heilbronner Seite.
In Kürze soll ein kleines Tonmodell der Skulptur seinen Platz im Heilbronner Rathaus finden.
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12. Juni 2008
Vorstandstrio der Bürgerstiftung wiedergewählt
Erfolgreiche Aufbauarbeit geleistet
In seiner jüngsten Sitzung hat der Stiftungsrat der Heilbronner Bürgerstiftung unter Vorsitz von Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach den Vorstand der Stiftung einstimmig wiedergewählt. Damit lenken Dietmar Fütterer als Vorsitzender, Otto Egerter als stellvertretender Vorsitzender und Manfred Oexner weitere vier Jahre das operative Geschäft der Stiftung.
„Wir alle sind froh, dass der Vorstand in bewährter Weise in der kommenden Amtszeit zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Stiftungsrat, den Freunden der Stiftung und den Spendern und Stiftern sich nachhaltig und kreativ für unsere Bürgerstiftung engagieren wird“, dankte Himmelsbach dem Vorstandstrio für die erfolgreiche Arbeit der vergangenen vier Jahre.
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12. Juni 2008
Hochschul-Außenstelle Schwäbisch Hall kann kommen
Vertragsfragen geklärt
Die letzten Detailfragen zur Einrichtung einer Außenstelle der Hochschule Heilbronn in Schwäbisch Hall sind geklärt. Zwei Tage nach dem Ministerratsbeschluss zum Hochschulstandort Schwäbisch Hall haben sich am heutigen Donnerstag führende Vertreter der Region Schwäbisch Hall, der Hochschule Heilbronn und des Wissenschaftsministeriums auf Einladung des Aufsichtsratsvorsitzenden der Hochschule Heilbronn, Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, getroffen, um die letzten offenen Fragestellungen zur Einrichtung der Hochschul-Außenstelle Schwäbisch Hall zu klären. Ergebnis dieser Gesprächsrunde ist ein unterschriftsreifer Vertrag, in dem inhaltliche Schwerpunkte und Finanzierung der Studienangebote geregelt werden.
„Mit der neuen Außenstelle“, so Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, „wird die Hochschule Heilbronn insgesamt gestärkt. Ich bin froh, dass wir die Hochschulinfrastruktur der Region Heilbronn-Franken nun gemeinsam ausbauen können“.
„Wir werden nun“, so Hochschulrektor Professor Dr. Jürgen Schröder, „die bereits angelaufenen Vorbereitungen zum Aufbau der Außenstelle Schwäbisch Hall und der Studiengänge aus dem Bereich Vertrieb mit Nachdruck fortsetzen, damit wir bereits zum Wintersemester 2009/10 die ersten Studierenden aufnehmen können.“ Halls Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim betonte: „Für den gesamten Raum Schwäbisch Hall ist die Einrichtung einer Hochschule ein Meilenstein zur Sicherung des Bedarfs der örtlichen Wirtschaft an qualifizierten Führungskräften und damit zur Stärkung des Standortes Schwäbisch Hall.“
Der Vertrag bedarf noch der Zustimmung der Hochschulgremien Senat und Aufsichtsrat, die in den nächsten Sitzungen eingeholt werden soll. Die Unterzeichnung könnte somit noch im Juli erfolgen.
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17. Juni 2008
Am Mittwoch, 18. Juni und Donnerstag, 19. Juni
Ludwigsburger Straße halbseitig gesperrt
Am Mittwoch, 18. Juni und Donnerstag, 19. Juni ist die Ludwigsburger Straße von Klingenberg Richtung Böckingen wegen Belagsarbeiten halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird durch eine Baustellenampel regelt. Das Amt für Straßenwesen empfiehlt Ortskundigen, den Bereich weiträumig zu umfahren.
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18. Juni 2008
Multitalent Ackerrandstreifen hat Zukunft
Landwirtschaft weiterhin gefordert
Insbesondere bei den starken Regenfällen der letzten Tage und Wochen hat sich das städtische Ackerrandstreifenprogramm einmal mehr bewährt. Während vielerorts große Mengen Erde und Schlamm von den Feldern auf Wege und Straßen gespült wurden, wurde dies weitgehend überall dort verhindert, wo breite Grünstreifen die Äcker umgeben. Hans-Peter Barz, Grünflächenamtsleiter bei der Stadt Heilbronn hofft nun, dass sich noch mehr Landwirte entschließen, Randstreifen anzulegen. „Die Streifen verringern zwar die Anbaufläche, wirken aber der Bodenerosion entgegenwirken und halten das Wasser auf den Feldern zurück. Somit gewinnen die Landwirte mehr, als sie verlieren“, so Barz. Und Projektleiter Jürgen Hetzler ergänzt: „Außerdem erhöhen die Grünstreifen die Artenvielfalt von Flora und Fauna und verbessern so das ökologische Gleichgewicht.“
Im Rahmen des Ackerrandstreifenprogramms, das sich seit seiner Einführung im Jahr 1992 zum Vorbild über die Region hinaus entwickelt hat, gewährt die Stadt Heilbronner Landwirten jährlich 100 000 Euro zur Pflege von Grünstreifen, Obstbaumreihen und Hecken entlang von Äckern. Insgesamt umfassen die Streifen eine Fläche von über 70 Hektar, aneinandergereiht würden sie von Heilbronn bis Nürnberg reichen.
„Zum Schutz von am Boden brütenden Vögeln und zur Erhaltung des Blütenreichtums als Nahrungsgrundlage für Schmetterlinge, Wildbienen und weitere Insektenarten müssen die Teilnehmer des Programms einen differenzierten Pflegeplan befolgen“, erklärt der Landespfleger bei der Naturschutzbehörde, Wolf-Dieter Riexinger. So darf zirka die Hälfte der Ackerrandstreifen bis zum 10. Juli nicht gemäht werden, um etwa die Brut von Schafstelze und Rebhuhn zu schützen. Entlang von Wegen und an besonders stadtnah gelegenen Äckern dürfen die Landwirte dagegen bereits im Juni mit dem Mähgerät ran, um den Blütenreichtum von Wildgräsern und Kräutern zu fördern.
Weitere Informationen zum Ackerrandstreifenprogramm finden sich im Internet unter www.ackerrandstreifen-heilbronn.de.
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18. Juni 2008
Spielspaß in den Schlüsseläckern
Grünzug fertig
In nicht einmal fünf Jahren ist das Neubaugebiet Schlüsseläcker für über 250 Bewohner zu einem Zuhause geworden. Jetzt machen ein Spielplatz und ein Grünzug das schnell gewachsene Gebiet am nordwestlichen Rand von Heilbronn-Klingenberg noch attraktiver. „Besonders für Familien mit Kindern gewinnt das Gebiet nochmals durch diese Maßnahmen, aber auch Jung und Alt können den Grünzug zum Spazierengehen oder zum Entspannen im Freien nutzen“, so Bürgermeister Wilfried Hajek. Dafür hat das städtische Grünflächenamt zusammen rund 155.000 Euro investiert.
„Der Spielplatz ist aufgrund seiner abwechslungsreichen Gestaltung sowohl für kleinere als auch für größere Kinder bestens geeignet“, erklärt Ingrid Krämer vom städtischen Grünflächenamt. So lässt sich etwa am kleineren Holzgerüst mitten im großen Sandspielbereich Sand sieben und per Aufzug nach oben oder per Schütte nach unten befördern. Außerdem kann wie am großen Kletterturm mit den robusten, auffällig in den Himmel ragendenden Mikadostäben nach Herzenslust geklettert und gerutscht werden. Eine Asphaltwellenbahn lädt zum Slalom mit dem Bobbycar, dem Skateboard oder Fahrrad ein. Und auch Schaukel und Federwipptier fehlen natürlich nicht. Darüber hinaus wurde auch an die Begleiter der Kinder gedacht: Für sie stehen vier Bänken unter Bäumen bereit.
Zwei weitere Bänke finden sich im Grünzug, der ausgestattet mit einem Rindenmulchweg auch als kleiner Spazierweg durch das Gebiet führt. Kreuzförmig östlich des Siebenmorgenwegs angelegt, zieren den Grünzug ein kleiner Rasenbereich, eine Wiese, Sträucher und eine Vielzahl Bäume, darunter Feldahorn, Lärche, Nuss, Zitterpappel, Esche und Buche. Zur offiziellen Einweihung des Spielplatzes planen der Bezirksbeirat Klingenberg und das städtische Grünflächenamt gemeinsam eine kleine Feier.
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19. Juni 2008
Internationales Sommercamp am Helenesee
Acht kostenlose Plätze für 16- bis 19- Jährige
Die Heilbronner Partnerstadt Frankfurt (Oder) lädt acht Heilbronner Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren sowie zwei Betreuer zum 10. Sommercamp der Frankfurter Partnerstädte an den Helenesee ein.
Auf dem Programm der internationalen Begegnung von 26. Juli bis 8. August stehen gemeinsame sportliche Aktivitäten und das Kennenlernen von Frankfurt und seiner Umgebung. Außerdem können die Teilnehmer aus Frankreich, Israel, Polen, den USA und Deutschland an verschiedenen Workshops teilnehmen.
Der Aufenthalt ist kostenlos, die Teilnehmer tragen lediglich ihre Fahrtkosten. Interessenten können sich bis Mitte Juli im Rathaus im Büro des Oberbürgermeisters melden. Auskünfte geben Frau Schmidt, Zi. 306, Tel. (07131)56-22 03 oder Frau Frank, Telefon (07131) 56-45 27.
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20. Juni 2008
Kommunale und lokale Autonomie(n) im Blickpunkt
21. Wirtschafts- und sozialwissenschaftliches Symposium
Mehr als ein Dutzend Wissenschaftler aus dem In- und Ausland diskutieren am heutigen Freitag, 20. Juni, und morgigen Samstag, 21. Juni, in Heilbronn im Rahmen des 21. Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Symposions unter sozial- und wirtschaftlichem Blickwinkel Fragen aus dem Themenfeld „200 Jahre lokale Autonomie“. Mit dem berühmten Oktoberedikt zur Bauernbefreiung läutete Freiherr vom und zum Stein vor 200 Jahren tiefgreifende Reformen in Preußen ein. Der damit verbundene Wandel – nicht zuletzt im Bereich lokaler und kommunaler Autonomie – ist Ausgangspunkt der von Dr. Jürgen Backhaus, Professor für Finanzwissenschaft und Finanzsoziologie an der Universität Erfurt, geleiteten Konferenz im Heilbronner Schießhaus, die sich weiteren epochemachenden Reformen und historischen Umbruchsphasen widmet.
So untersucht Jürgen Backhaus in seinem Vortrag das Beziehungsgeflecht regionaler und lokaler Autonomien im Königreich Westfalen, während Finanzreformen ebenso in den Blick geraten wie Agrarreformen oder der Beitrag Friedrich Lists während der Gründung Württembergs 1816/17.
Die von Dr. Jürgen Backhaus organisierten Konferenzen verfolgen das Ziel, zu Unrecht in Vergessenheit geratene deutschsprachige wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Forschungsansätze sorgfältig zu rekonstruieren, die Ergebnisse der Wissenschaftswelt zugänglich zu machen und sie auf ihre heutige Bedeutung zu überprüfen.
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20. Juni 2008
Ortsdurchfahrt Biberach auf der Zielgerade
Unterlandstraße wieder frei, Kelterplatz bald fertig
Ab sofort ist die Ortsdurchfahrt Biberach wieder durchgehend befahrbar, die Straßenbauarbeiten in der Unterlandstraße, in der Bonfelder Straße und in der Finkenberg sind abgeschlossen. „Damit befindet sich das wichtigste Projekt der Ortskernsanierung in Biberach auf der Zielgerade“, freut sich Baubürgermeister Wilfried Hajek. In der kommenden Woche werden auch die Arbeiten am Kelterplatz weitestgehend beendet sein. Im Herbst werden noch Baumpflanzungen das neue Erscheinungsbild abrunden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 950.000 Euro.
In den vergangenen Monaten hat die Unterlandstraße einen komplett neuen Belag erhalten, die Gehwege wurden mit Betonsteinen gepflastert und der Gehweg auf der Nordseite auf mindestens 1,50 Meter Breite ausgebaut. Auch die Beleuchtung wurde auf besonderen Wunsch des Bezirksbeirats erneuert.
Unterhalb des Schulbergs wurde ein etwa 200 Meter langer Abschnitt als so genannter verkehrsberuhigter Geschäftsbereich ausgewiesen. Die Durchfahrtsgeschwindigkeit beträgt hier 20 Stundenkilometer. Der bisherige Parkplatz an der Keltergasse präsentiert sich künftig als großzügiger, begrünter Dorfplatz mit kleiner Treppenanlage und weiteren Sitzgelegenheiten zum Verweilen. Wie im Einmündungsbereich der Ziegeleistraße in die Unterlandstraße beim historischen Bereich um den Brunnen werden auch am Kelterplatz durch Natursteinpflaster besondere Akzente gesetzt.
Um zusätzlichen Platz zu gewinnen und die Verkehrssicherheit zu verbessern, ist die Einmündung der Keltergasse in die Unterlandstraße nach Westen verschoben. Die Zahl der Parkplätze bleibt erhalten.
Das Amt für Straßenwesen bedankt sich nochmals bei den Anliegern für Verständnis und Geduld während der siebenmonatigen Umgestaltungsphase.
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20. Juni 2008
Bürgerstiftung förderte Projekte mit 650.000 Euro
OB Himmelsbach: „Phantastische Arbeit geleistet“
„Die Heilbronner Bürgerstiftung hat seit ihrer Gründung vor knapp fünf Jahren phantastische Arbeit geleistet“, zeigte sich Stiftungsratsvorsitzender Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach bei der jüngsten Sitzung des Stiftungsrates mehr als zufrieden. So konnte die Bürgerstiftung bislang Projekte mit den Schwerpunkten im Bereich der Gewaltprävention, der Lese- und Sprachförderung mit insgesamt rund 650.000 Euro aus Spenden und Zinserträgen fördern. Das Stiftungskapital wuchs auf insgesamt 1,1 Millionen Euro.
Erfreulich auch, dass sich die Mitgliederzahl des Freundeskreises auf 200 erhöht hat. „Ohne das große Engagement vieler Stifter, Spender und Unterstützer der Bürgerstiftung“, so Himmelsbach, „wäre in den letzten Jahren vieles nicht zustande gekommen. Jede Unterstützung der Stiftung ist gemäß ihrem Motto „Bürger für Bürger“ bestens angelegt. Insofern kann ich nur jedem Bürger wärmstens empfehlen, sich mit welchem Betrag auch immer für die Stiftung zu engagieren, denn es kommt eins zu eins den Heilbronnerinnen und Heilbronnern zugute.“ Gemessen am Eingang von Spenden und Zustiftungen sei, so der Stiftungsratsvorsitzende, der Anteil der Verwaltungskosten bei der Heilbronner Bürgerstiftung mit nur 3,3 Prozent weiterhin konkurrenzlos niedrig.
Großes Engagement für Kinder und Jugendliche
Allein im Jahr 2007 unterstützte die Bürgerstiftung Projekte mit über 216.000 Euro. Über die Hälfte davon kam den Gewaltpräventionsprogrammen für Kinder und Jugendliche sowie der Sprachförderung in fünf Heilbronner Schulen zugute. Daneben konnten dank der Hilfe der Bürgerstiftung eine Vielzahl kleinerer und größerer Vorhaben verwirklicht werden, etwa die Wiederherstellung der Uhlandslinde, die Anschaffung von Spielgeräten für die neue Kinderklinik am Gesundbrunnen, ein Filmprojekt in der Wartbergschule, Musicalaufführungen in der Ludwig-Pfau-Schule und im Römmele-Kindergarten, Sportabzeichen für Kinder oder die Einrichtung eines Spielzimmers im Obdachlosenheim.
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23. Juni 2008
Zulassungsstelle mittags geschlossen
Am Mittwoch, 25. Juni
Wegen einer innerbetrieblichen Veranstaltung schließt die städtische Zulassungsstelle in der Lerchenstraße 40 am Mittwoch, 25. Juni, bereits um 12 Uhr.
Die Zulassungsstelle des Landkreises ist davon nicht betroffen.
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23. Juni 2008
An großer Umweltzone führt kein Weg vorbei
Stadt kommt RP-Forderung nach
In Heilbronn wird es zur Feinstaubbekämpfung ab 2009 eine große Umweltzone geben. Obwohl die Stadtverwaltung weiterhin davon überzeugt ist, dass die dann geltenden Fahrverbote bürgerfern, bürokratisch und vor allem in der Auswirkung auf die Luftqualität wirkungslos sind – dies ist auch unter Experten nicht mehr umstritten-, muss Heilbronn einer entsprechenden Weisung des Regierungspräsidiums Stuttgart nachkommen.
Alle Gegenargumente hatten das Regierungspräsidium nicht dazu bewegen können, vor der Einführung der Heilbronner Umweltzone die Erfahrungen anderer Städte abzuwarten. Auch der jüngste Vorschlag Heilbronns, die geforderte Umweltzone wenigstens auf die Innenstadt zu beschränken, hat bei der Landesbehörde kein Gehör gefunden.
„Damit entfällt die Möglichkeit, den erheblichen Kosten– und Verwaltungsaufwand zu minimieren und den Ärger und das Unverständnis vieler Betroffener zu vermeiden“, schrieb jetzt Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach an Regierungspräsident Johannes Schmalzl. Die Stadtverwaltung kann die Einführung der Umweltzone nun nicht mehr verhindern. Himmelsbach: „Trotz meiner Überzeugung von der Erfolglosigkeit dieser Maßnahme wird die Verwaltung entsprechend Ihrer Weisung in den nächsten Wochen mit den zu beteiligenden Verkehrsbehörden die Vorbereitungen einleiten um die Umweltzone bis zum Beginn des nächsten Jahres auszuschildern.“
Betroffen von der Plakettenpflicht sind sämtliche Stadtteile mit Ausnahme von Biberach, Kirchhausen, der Industriegebiete Böllinger Höfe, Am Neckar, Böckingen-West sowie der Neckartalstraße.
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23. Juni 2008
Qualifizierte Sprachförderung an Heilbronner Grundschulen
Ein Projekt der Heilbronner Bürgerstiftung
Mit dem Projekt „Qualifizierte Sprachförderung an Heilbronner Grundschulen“ setzt sich die Heilbronner Bürgerstiftung bereits seit zwei Jahren intensiv dafür ein, Kinder zu unterstützen, die Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben. Gestartet wurde das Projekt im Mai 2006 mit zunächst drei Grundschulen (Dammgrundschule, Silcherschule und Rosenaugrundschule).
Aufgrund der durchweg positiven Resonanz haben sich drei weitere Grundschulen beworben und sind ebenfalls in das Projekt aufgenommen worden (Gerhart-Hauptmann-Grundschule, Grünewaldschule, Reinöhlschule). So besuchen an mittlerweile sechs Grundschulen rund 600 Kinder der Klassenstufen 1-4 ein umfangreiches Sprachförderangebot, das die Heilbronner Bürgerstiftung komplett finanziert, so dass Kinder aller Einkommensschichten die Möglichkeit haben, ihre sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern.
In Kleingruppen von in der Regel sechs bis acht Schülern werden auf spielerische Art und Weise Sprachsituationen geübt. Dabei stehen nicht nur Aussprache, Grammatik und Rechtschreibung auf dem Stundenplan, es werden auch Alltagssituationen erlebt und umgesetzt. Das geschieht im Klassenzimmer oder auch ganz praxisnah: Wie komme ich zum Beispiel klar, wenn ich den Weg zur Eisdiele nicht finde? Na klar, einfach einen Passanten fragen! Das muss man sich aber erstmal trauen und auf die Formulierung kommt es auch noch an. An der Eisdiele wird dann eine Kugel Eis bestellt, das Wechselgeld gezählt und es kann geschlemmt werden.
Ziel des Projektes ist es vor allem, den Spaß und Umgang mit der deutschen Sprache zu fördern und die Kinder dadurch sicherer zu machen. Das macht sich vor allem im Selbstvertrauen der Kinder bemerkbar: Einige Kinder, die die Sprachförderung besuchen, trauten sich zunächst nicht zu sprechen, aus Angst Fehler zu machen. Diese Angst nimmt ihnen die Übung in der Sprachförderung. So haben die Kinder eine Menge Selbstbewusstsein bekommen und plappern inzwischen munter drauf los. Die Fehler werden dabei immer weniger und wenn sich doch mal einer einschleicht, ist es auch kein Problem, denn nur aus Fehlern kann man lernen.
Kooperationspartner der Bürgerstiftung ist die Akademie für Information und Management, die im Auftrag der Bürgerstiftung die Sprachfördermaßnahmen mit geschulten Dozenten an den Schulen durchführt. Das Sprachförderprojekt der Heilbronner Bürgerstiftung wird auch im kommenden Schuljahr weiter fortgesetzt. Interessierte Schulen können sich bei der AIM über eine Aufnahme in das Sprachförderprojekt informieren. Ansprechpartner ist: Nadja Mayk, Tel. (07131) 3 90 07-3 86, E-Mail: mayk@aim-ihk.de.
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24. Juni 2008
In fünf Tagen quer durch Europa
Kinderferienspiele im Olga-Jugendzentrum
Eine spannende Ferienwoche in Heilbronn organisiert das Olga-Jugendzentrum für Kinder von acht bis zwölf Jahren. Vom 28. Juli bis 1. August lädt es jeweils von 9.30 bis 17 Uhr zu einer Reise quer durch Europa ein.
Dabei wird es vormittags viel Wissenswertes über Wikinger, Briten, Spanier und Deutsche geben, während nachmittags Bewegung und Action angesagt ist wie Kanufahren und Bogenschießen. Ergänzt wird das Angebot von einer Küchen-Crew, die täglich ein leckeres Mittagessen aus den verschiedenen Kulturkreisen zubereitet.
Weitere Informationen gibt es direkt beim Olga-Jugendzentrum, Olgastraße 45, Telefon (07131) 8 58 22, oder im Internet unter www.olga.heilbronner-jugendhaus.de. Die Teilnahme kostet 40 Euro, mit Familienpass ermäßigt 25 Euro. Anmeldeschluss ist am 18. Juli.
Für die Eltern findet am Freitag, 25. Juli, 18 Uhr ein Informationsabend im Olga-Jugendzentrum statt, bei dem der Ablauf genauer erläutert wird.
Veranstalter der Freizeit ist das Olga-Jugendzentrum in Kooperation mit dem Jugend- und Nachbarschaftstreff „Hoover 202“, dem Olga-Hort, dem Hoover-Hort, dem Jugendtreff Kirchhausen, dem Kinderhaus Böllinger Straße, der Schulsozialarbeit Rosenauschule und mit Unterstützung von vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern und Vereinen.
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26. Juni 2008
Ebenerdig über die Allee
Einmündung Kilianstraße – Neue Ampel macht’s möglich
Ab sofort kann die Allee an der Einmündung Kilianstraße ebenerdig überquert werden: Am heutigen Donnerstag geht die erste von insgesamt drei neuen Fußgängerampeln in Betrieb, die die Fußgängerunterführung Allee/Post ersetzen werden. Ein weiterer Fußgängerüberweg an der Kilianstraße wird in den nächsten Monaten eröffnet, die dritte Kreuzungsmöglichkeit an der Klarastraße im kommenden Jahr. Auch die Schließung der Allee-Unterführung ist für 2009 geplant.
Die neuen Überwege verbessern die Anbindung der östlichen Alleeseite und des sich anschließenden Wohn- und Geschäftsviertels an die Innenstadt. Die heute freigegebene Querung ist auch für Radfahrer von besonderer Bedeutung, die nun über die Titot- und Kilianstraße diesen neuen direkten Weg aus dem Heilbronner Osten Richtung Innenstadt wählen können.Das neue Fußgängerampelsystem wird laut dem Amt für Straßenwesen den Verkehrsfluss auf der Allee nicht beeinträchtigen: Die Ampeln sind in das System der Grünen Welle „eingetaktet“.
Die Fußgängerüberwege erfolgen im Zuge derzeit laufender Straßenbauarbeiten, die den Anschluss des künftigen Kaufhauskomplexes Klosterhof an die Allee herstellen. Dazu wird die Einmündung der Kilianstraße so umgebaut, dass der Klosterhof sowohl aus Richtung Theater als auch aus Richtung Wollhaus direkt erreichbar ist. Autofahrer werden dann vom Wollhaus nach links in die Kilianstraße und von der Kilianstraße nach links in die Allee Richtung Theater einbiegen können. Bauherr der Maßnahme ist der Klosterhof-Investor, der auch die Kosten dafür trägt.
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27. Juni 2008
Baustelle in der Südstraße
Ab Montag, 30. Juni bis Mittwoch, 2. Juli
Ab Montag, 30. Juni bis Mittwoch, 2. Juli stehen in der Südstraße zwischen den Einmündungen Mönchseestraße und Uhlandstraße Asphaltarbeiten an. In Richtung Bahnhofsvorstadt steht während dieser Zeit nur ein Fahrstreifen zur Verfügung, weshalb es zu Verkehrsbehinderungen kommen kann.
Das Amt für Straßenwesen empfiehlt Ortskundigen, die Baustelle zu umfahren.
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27. Juni 2008
Privat finanzierter A6-Ausbau grundsätzlich positiv
Himmelsbach zu Tiefensee-Plänen
Grundsätzlich positiv bewertet Oberbürgermeister und Regionalverbandsvorsitzender Helmut Himmelsbach die Ankündigung von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, den Ausbau der Autobahn A6 zwischen Wiesloch und Weinsberg teils privat finanzieren zu lassen. „Nach früheren Ankündigungen soll sich der sechsspurige Ausbau noch über die nächsten fünf Jahre erstrecken. Wenn sich durch den Einsatz privaten Kapitals der Zeitraum verkürzen lässt, so kann es Stadt und Region nur recht sein“, meint Himmelsbach.
Dass gerade dieser Abschnitt zu den bundesweit acht von Tiefensee vorgeschlagenen Public-Privat-Partnership-Projekten gehört, ist für Himmelsbach auch ein Beleg dafür, dass der Bund die Dringlichkeit des Ausbaus dieser hochbelasteten Ost-West-Magistrale erkannt hat. Allerdings dürften diese neuen Perspektiven nicht in Heilbronn enden. „Auch östlich des Weinsberger Kreuzes ist der sechsspurige Ausbau der A6 dringend erforderlich, auch hier sollten alternative Finanzierungsmodelle in Betracht gezogen werden.“ Durch die Vorfinanzierung der Vorplanung bis zur bayerischen Landesgrenze durch Kommunen und Wirtschaft in Höhe von rund einer Million Euro habe die Region bereits eine Steilvorlage für solche Überlegungen geboten.
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30. Juni 2008
Stadt bezuschusst Schulessen mit 100 000 Euro
Ab Juli steht Sozialfonds bereit
Als eine der ersten Kommunen im Land gewährt die Stadt Heilbronn Kindern einkommensschwacher Eltern ab Juli einen Zuschuss zum Schulessen. Dafür wird – so der einstimmige Beschluss des Gemeinderats - jährlich ein Sozialfonds in Höhe von 100 000 Euro bereitgestellt. Pro Mahlzeit gibt es einen Zuschuss von 2,50 Euro, ein Euro bleibt als Eigenanteil zu tragen. „Damit können wir sicherstellen, dass kein Kind aus finanziellen Gründen, in der Schule hungern muss“, erklärt Bürgermeister Harry Mergel.
Keine Barauszahlung
des Zuschusses
Zuschussberechtigt sind Kinder und Jugendliche mit Hauptwohnsitz im Stadtgebiet, deren Eltern ihre Bedürftigkeit nachweisen, wenn sie entweder Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung beziehen, drei oder mehr Kinder unter 18 Jahre haben oder mindestens zwei Kinder allein erziehen. Familienpassinhaber sind genauso zuschussberechtigt wie auch Geringverdiener. In Einzelfällen werden mit den Wohnsitzgemeinden oder dem Landkreis Lösungen gesucht.
Derzeit gibt es an 23 Ganztagesschulen ein Mittagessensangebot zwischen 1,50 und 3,30 Euro.
Der Zuschuss wird nicht bar ausbezahlt, sondern diskret über die Schulen verrechnet, so dass zuschussberechtigte Kinder nicht stigmatisiert werden.
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30. Juni 2008
Imhorst verlässt SLK-Kliniken
Bedauern über Weggang
Die SLK-Kliniken Heilbronn GmbH und die Regionale Gesundheitsholding Heilbronn-Franken GmbH müssen einen neuen Geschäftsführer suchen: Der seitherige Geschäftsführer Dietmar Imhorst verlässt aus persönlichen Gründen die Unternehmen und kehrt zu seinem früheren Arbeitgeber in Niedersachsen zurück. Darüber informierte der Vorsitzende der beiden Aufsichtsräte, Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, die Gremien in einer gemeinsamen Sitzung am vergangenen Freitag.
„Der Weggang von Dietmar Imhorst trifft unsere Unternehmen ganz außerordentlich, denn unter seiner Regie wurden die Modernisierung der SLK-Standorte sowie die Ausgestaltung der regionalen Gesundheitsholding Heilbronn-Franken weiter vorangetrieben“, so Himmelsbach. Seit Oktober 2007 habe Imhorst in bester Zusammenarbeit mit Aufsichtsräten, Personalräten und Mitarbeitern wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.
Die Aufsichtsgremien haben Himmelsbach jetzt beauftragt, dem Wunsch von Imhorst entgegenzukommen und über einen Auflösungsvertrag zu verhandeln. Gleichzeitig läuft die Suche nach einem Nachfolger an.
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