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Pressemitteilungen Juli 2008

1. Juli 2008

Info-Veranstaltung zur Bundesgartenschau

Mittwoch, 16. Juli, 19 Uhr, Maybach-Saal

Eine Informationsveranstaltung zur Bundesgartenschau findet am Mittwoch, 16. Juli, ab 19 Uhr im Maybach-Saal des Konzert- und Kongresszentrums „Harmonie“ statt. Bürgermeister Wilfried Hajek wird dabei die Überlegungen der Stadtverwaltung zur künftigen Nutzung des Fruchtschuppen-Areals, dem Kerngebiet der Buga 2019, vorstellen. Untersucht wurden die Szenarien „Gewerbepark“, „Sport- und Freizeitpark auf dem Fruchtschuppen-Areal – Wohnen an der Neckarspitze“ sowie „Wohnen und Arbeiten am Buga-Park“.

In der darauffolgenden Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 23. Juli, soll der Gemeinderat entscheiden, welche Variante weiterverfolgt wird und die Grundlage des geplanten städtebaulichen Ideenwettbewerbs für die „Neckarvorstadt“ bildet. Nach Vorliegen der Wettbewerbsergebnisse noch vor der Sommerpause voraussichtlich im Juni 2009 wird eine umfangreiche Bürgerbeteiligung stattfinden.

Der Tagesordnungspunkt Bundesgartenschau wird daher in der Sitzung am Donnerstag, 3. Juli, nicht behandelt, damit zunächst die Bürgerschaft informiert werden kann.

2. Juli 2008

Stadt- und Regionalbusse unter einem Dach

Landesweit einmalige Kooperation gestartet

Eine landesweite einmalige Kooperation haben jetzt die Stadtwerke Heilbronn GmbH und das Regionalcenter der Regionalbus Stuttgart GmbH (RBS) gestartet: Die 120 Busse beider Unternehmen werden ab sofort in einer gemeinsamen Werkstatt gewartet. Dafür hat die RBS ihr Gelände in der Bahnhofstraße komplett aufgegeben und den Betriebshof zu den städtischen Verkehrsbetrieben in der Georg-Vogel-Straße verlagert.

Für die Instandhaltung aller Fahrzeuge wird das vorhandene Werkstattgebäude der Stadtwerke genutzt. Die RBS-Busse werden auf dem direkt angrenzenden neu errichteten Abstellplatz untergebracht. Die Verwaltung der RBS ist in ein für rund eine Million Euro neu errichtetes Gebäude umgezogen, in dem sich auch das RBS-Kundencenter befindet.

Beide Unternehmen betreiben in der Region zusammen 51 Linien mit einer Länge von 1360 Kilometern. Im Jahr 2007 haben 24,6 Millionen Fahrgäste die Busse benutzt. Die offizielle Einweihung der erweiterten Anlage findet am Samstag, 30. August, statt.

2. Juli 2008

Benzstraße jetzt richtige Straße

Bauarbeiten abgeschlossen

Aus einem unbefestigten Provisorium ist in den letzten neun Monaten eine richtige Straße geworden: Die Benzstraße im Industriegebiet Osthafen hat ein völlig neues Gesicht erhalten. Die Kosten für den 400 Meter langen Abschnitt belaufen sich auf 1,4 Millionen Euro.

Die durchgehende Fahrbahnbreite beträgt jetzt 6,5 Meter; jede Fahrspur misst 3,25 Meter. Auf der Westseite verlaufen daneben die Pkw- und Lkw-Längsparkplätze sowie ein Gehweg. Auf der Ostseite wiederum schließt ein Haltebereich an. Der Gehweg ist von der Fahrbahn durch einen drei Meter breiten Grünstreifen samt Bäumen abgesetzt. Das Ende der Benzstraße markiert eine Wendeanlage mit Parkplätzen und Begrünung. Die Fahrbahn und die Gehwege haben eine Asphaltoberfläche erhalten; die Parkstände an der Wendeanlage wurden mit Betonrasenfugenpflaster befestigt.

Der Ausbau des nördlichen Abschnitts der Benzstraße samt der Wendeanlage war dringend erforderlich geworden, da sich die durch die Ansiedlung von Recycling-Unternehmen der Verkehr stark zugenommen hatte und es zu enormer Staubentwicklung gekommen war.

Durch intensive Abstimmungen und einem abschnittsweisen Ausbau konnten die Beeinträchtigung der Anlieger verhältnismäßig gering gehalten werden. Gebaut wurde der Straßenabschnitt von der Firma Hauck Baugesellschaft mbH, Neckarbischofsheim, Planung und Bauüberwachung erfolgte durch das Ingenieurbüro Walter+Partner, Heilbronn.

2. Juli 2008

Fenstersanierung geht in die letzte Runde

Klarer Durchblick im Rathaus

Die Fenstersanierung im Rathaus-Erweiterungsbau geht in die letzte Runde: Zwischen Montag, 7. Juli und Anfang August werden alle Flurfenster vom Innenhof aus betrachtet auf der Süd- und Ostseite ausgetauscht. Dann gibt es im gesamten Erweiterungsbau aus den 60er Jahren wieder klaren Durchblick, nachdem die übrigen Fenster bereits seit Ende 2005 in Abschnitten erneuert worden waren.

Die Arbeiten erfolgen voraussichtlich in vier Abschnitten über jeweils zwei Geschosse. Für die Stemm- und Verputzarbeiten werden in den Fluren in Längsrichtung Staubwände aufgestellt. Während dieser Zeit kann es vor allem in dem schmaleren Westflur pro Abschnitt für drei bis vier Tage zu Beeinträchtigungen kommen.

Die Stadt Heilbronn investiert in die auch aus energetischer Sicht dringend notwendige Sanierungsmaßnahme 180.000 Euro. Die Gesamtkosten für den Austausch aller Fenster im Gabel’schen Rathaus-Erweiterungbau mit den markanten Drehflügeln beliefen sich dann auf rund 1,26 Millionen Euro, einschließlich der Fenster auf der Rathaus-Südseite zum Marktplatz, die bereits in 2000 erneuert worden waren.

2. Juli 2008

Dreiste Altmetalldiebe unterwegs

Entsorgungsbetriebe melden Rückgang bei Sammelaktionen

Recycling lebt bekanntlich vom Mitmachen. Mitmachen wollen offenbar bei den derzeit hohen Erlösen verschiedene Unternehmen und Privatpersonen auf dem Sektor der Altmetallsammlung. Ein Moment, das sich bei der Stadt Heilbronn und im Endeffekt auch für den Abfallgebührenzahler negativ bemerkbar macht. Denn die Einnahmen, die die städtischen Entsorgungsbetriebe aus dem Verkauf des gesammelten Altmetalls erzielen, dienen der Minderung der Abfallgebühren. Zwischen 2004 und 2007 sank die von der Stadt „auf Abruf“ gesammelte Schrottmenge um zwei Drittel. Waren es 2004 noch rund 392 Tonnen Altmetall die eingesammelt wurden, so waren es im vergangenen Jahr nur noch rund 131 Tonnen, wie Markus Hohmann, Sachgebietsleiter bei den Entsorgungsbetrieben erklärt.

Ähnlich drastisch ist auch der Rückgang bei der Abholung von Elektrogroßgeräten, die seit der Gesetzesänderung vor zwei Jahren nur über den Handel bzw. die Kommune entsorgt werden dürfen. Im vergangenen Jahr waren es nur noch 1800 Geräte, die die Stadt abgeholt hat, gegenüber 5000 Geräten im Jahr 2004. „Insgesamt spielen bei den sinkenden Schrottmengen vermutlich drei Faktoren eine Rolle: Zum einen die hohen Erlöse, die für Altmetall zu erzielen sind, zum anderen tummeln sich mehr gewerbliche Schrottsammler auf dem Markt und drittens gibt es in zunehmendem Maß illegale Entwendungen von Altmetall zu beklagen,“ sagt Hohmann. Denn häufig werden Schrott und Elektrogeräte, die mit dem Sperrmüll bereitgestellt werden, vor der Sammlung von Dritten entwendet. „Da diese Metallabfälle aber zur Abholung durch die Stadt angemeldet wurden, dürfen diese auch nur durch die Entsorgungsbetriebe bzw. durch die damit beauftragte Firma ALBA eingesammelt werden.“

„Erschwerend kommt noch hinzu, dass bei Kühlgeräten immer öfter sogar Motoren herausgeschnitten und damit umweltgefährdende Stoffe, wie der Ozonkiller FCKW freigesetzt werden“, verweist Paul Graf auf weitere negative Folgen. Deshalb rät er, Sperrmüll nach Möglichkeit erst kurz vor der Abholung bereitzustellen oder Elektrogeräte und Metall kostenlos auf der Deponie Vogelsang zu entsorgen.Die Entsorgungsbetriebe bitten um Hinweise zur unerlaubten Entwendung von Altmetall oder Elektrogeräten aus dem Sperrmüll unter der Rufnummer 07131/56-2341.

3. Juli 2008

Ostseite Allee/Weinsberger Straße/Paulinenstraße gesperrt

Musikparade am Samstag

Am Samstag, 5. Juli, findet in Heilbronn eine „Musikparade“ statt, die von der Innenstadt bis ins Industriegebiet am Neckar führt. Dabei lassen sich einzelne Sperrungen für den Straßenverkehr nicht vermeiden, Ortskundigen wird empfohlen, die Parade weiträumig zu umfahren.

So wird von 14.30 bis 19.30 Uhr die Ostseite der Allee (vor der Harmonie) in nördlicher Fahrtrichtung gesperrt. Ab 14.30 Uhr erfolgt dort die Aufstellung der „Musik-Trucks“. Der Verkehr wird über die Wollhausstraße und Oststraße umgeleitet. Die Zufahrt zur Parkgarage Am Wollhaus bleibt frei.

Um 16 Uhr startet die Parade in der Allee mit dem Ziel „Gildecenter“ in der Austraße. Bis 19.30 Uhr ist stadtauswärts auch die Weinsberger Straße, Paulinenstraße und Neckarsulmer Straße bis zum Abzweig Brüggemannstraße gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit über die Mannheimer Straße/Europaplatz/Austraße umgeleitet.

Stadteinwärts wird der Verkehr von der Polizei örtlich, unter anderem über die Schaeuffelenstraße, umgeleitet.

Für den Linienverkehr der Verkehrsbetriebe ergeben sich von 14.15 Uhr bis zirka 17 Uhr folgende Änderungen:

Linie 1 Hauptbahnhof Richtung Karlstor/Trappensee:
Die Haltestellen Harmonie-Ost und Karmeliterstraße können nicht bedient werden.Die Busse fahren über Allee, Wollhausstraße, Oststraße zur Haltestelle Schillerstraße.

Linie 1 Karlstor Richtung Harmonie/Hauptbahnhof:
Die Haltestellen Karmeliterstraße und Harmonie-West können nicht bedient werden. Die Busse fahren über Oststraße, Wollhausstraße, Allee zum Rathaus.

Linien 31 und 32 von Sontheim in Richtung Neckargartach:
Die Haltestellen Harmonie-Ost, Berliner Platz und Hallenbad werden nicht angefahren. Die Busse fahren über die Kaiserstraße, Kranenstraße zum Europaplatz. Entlang der Umleitungsstrecke werden keine Haltestellen bedient.

Linie 31 in Richtung Horkheim: Keine Änderung.

Linien 41 und 42 in Richtung Schanz-Süd:
Die Haltestellen Harmonie-Ost, Berliner Platz und Hallenbad werden nicht bedient. Die Busse fahren über die Kaiserstraße, Kranenstraße zum Europaplatz (Wenden am Kreisverkehr). Entlang der Umleitungsstrecke werden keine Haltestellen bedient.

Linien 41 und 42 in Richtung Sontheim: Keine Änderung.

Linien 61 und 62: Keine Änderung.

Linie 10 in beiden Richtungen: Keine Änderung.

Linie 11 in Richtung Schickhardtstraße:
Die Haltestellen Mönchseestraße, Allee-Post-Ost, Harmonie-Ost und Berliner Platz können nicht bedient werden. Die Busse fahren vom Friedhof kommend über die Oststraße, Weinsberger Straße zur Gartenstraße. Im Einmündungsbereich zur Oststraße ist für die Haltestelle Mönchseestraße eine Ersatzhaltestelle aufgestellt.

Linie 11 in Richtung Badener Hof:
Die Haltestellen Berliner Platz, Harmonie-West, Allee-Post-West und Mönchseestraße können nicht bedient werden. Die Busse fahren über die Gartenstraße, Karlstraße, Oststraße, Wollhausstraße zum Friedhof. Im Bereich des Busbahnhofs Karlstraße wird zum Ausstieg eine Ersatzhaltestelle aufgestellt, ebenso in der Wollhausstraße/Ecke Oststraße.

Linie 12 in Richtung Neckargartach: Die Haltestellen Rathaus, Harmonie-Ost, Berliner Platz und Hallenbad werden nicht bedient. Die Busse fahren nach der Haltestelle Neckarturm über die Kranenstraße zum Europaplatz (Wenden am Kreisverkehr). Busse, die an der Harmonie-Ost einsetzen, beginnen an der Haltestelle Harmonie-West und fahren ohne Halt über Kaiserstraße, Kranenstraße zum Europaplatz.

Linie 12 in Richtung Haselter: Keine Änderung.

Für die Stadtbahn ergeben sich keine Änderungen.

3. Juli 2008

Stadt stellt sich dem Thema Klimaschutz

Programm wird aufgestellt

Die Stadt Heilbronn stellt sich dem Thema Klimaschutz. Der Gemeinderat beschloss in der heutigen Sitzung, bis 2009 ein städtisches Klimaschutzprogramm zu erstellen. Wichtigstes Ziel dabei ist die Reduzierung der Treibhausgasemission Kohlendioxid.

Zur Erarbeitung der Grundlagen soll zunächst für 80 000 Euro ein Gutachten in Auftrag gegeben werden, frühzeitig sollen auch nicht-städtische Akteure wie ZEAG, Stadtwerke, Umweltverbände, Gewerbe oder auch die Wohnungsbaugesellschaften miteinbezogen werden. Denkbar sind für diese Beteiligung der Öffentlichkeit Runde Tische und Workshops, um wesentliche Maßnahmen auf möglichst breiter Ebene diskutieren zu können.

Rund 450 000 Euro will das Hochbauamt bereits dieses Jahr für energetisch sinnvolle Maßnahmen bei städtischen Gebäuden ausgeben. Der größte Anteil, rund 300 000 Euro, entfällt auf die Fassadensanierung der Staufenbergturnhalle, dazu kommen die Beleuchtungssanierung der neuen Turnhalle der Dammschule, die Heizungssanierung im Betriebsamt, Vollwärmeschutz für die Silcherschule und eine Einzelraumregelung für das Theodor-Heuss-Gymnasium.

Obwohl es keine rechtlichen Verpflichtungen gibt, möchte die Stadt Heilbronn einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, nachdem die allgemeine Klimaerwärmung das ökologische Gleichgewicht der ganzen Erde gefährdet. Experten sagen eine weitere Erwärmung von 1,4 bis 5,8 Grad Celsius voraus, Wirbelstürme, Überschwemmungen oder Dürren könnten die Folge sein.

4. Juli 2008

Belagsarbeiten auf der Karl-Wüst-Brücke

Bis Ende August

Am Montag, 7. Juli, beginnen die Arbeiten zur Sanierung des Fahrbahnbelags auf der Karl-Wüst-Brücke. Die Fahrstreifen sind insbesondere durch die starken Belastungen des Schwerverkehrs nicht mehr verkehrssicher. Während der Bauarbeiten ist in jede Fahrtrichtung zumindest ein Fahrstreifen von und zur B 27 befahrbar. Es ist jedoch mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen, das Amt für Straßenwesen empfiehlt deshalb, den Baustellenbereich zu umfahren.

Die Arbeiten werden bis Ende August andauern.

7. Juli 2008

Masterplan soll Effizienz verbessern

SLK-Kliniken unter Kostendruck

Tun wir das Richtige, und tun wir das, was wir tun, richtig? Von dieser Frage geleitet will die SLK-Kliniken Heilbronn GmbH die Effizienz der Abläufe in den einzelnen Krankenhäusern verbessern. Das umfangreiche Maßnahmenpaket unter dem Titel „Masterplan 2013 Stark Leistungsfähig Kompetent“ hat jetzt der Aufsichtsrat der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH unter Leitung von Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach ausdrücklich begrüßt. Geplant sind beispielsweise die Weiterentwicklung elektronischer Unterstützungssysteme, für flexiblere Personaleinsatzlösungen soll es Anreize geben.

Hintergrund für das Programm sind unter anderem die Tarifsteigerungen im ärztlichen und nichtärztlichen Bereich in den nächsten beiden Jahren, allein für deren Finanzierung sind zusätzlich rund 9 Millionen Euro erforderlich. Ziel sei es, so Geschäftsführer Dietmar Imhorst, die Kostensteigerungen bei Personal und Energie trotz gleichbleibender Einnahmen und gedeckelter Budgets zu verkraften.

Zur Steuerung wurde ein Lenkungsausschuss aus den Krankenhausleitungen und den Betriebsratsvorsitzenden aller Standorte gebildet. Die Führungskräfte des Unternehmens wurden in Veranstaltungen an den vier Standorten der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH für die Aufgabenstellung sensibilisiert.

7. Juli 2008

Gesundheitsholding und ihre Töchter wachsen zusammen

Bis September weitere Vorschläge

Die Integration der Tochtergesellschaften SLK-Kliniken Heilbronn GmbH und Hohenloher Krankenhaus gGmbH in die Regionale Gesundheitsholding Heilbronn-Franken GmbH schreitet voran. Der Aufsichtsrat der Holding hat jetzt die Geschäftsführer Dietmar Imhorst (Holding und SLK) und Dieter Bopp (Hohenlohe) beauftragt, bis zur nächsten Sitzung im September Details zur tieferen Zusammenarbeit in den nicht-medizinischen Bereichen vorzulegen. Doppelstrukturen sollen zumindest aufeinander abgestimmt werden.

Für die medizinischen Abteilungen sollen zunächst auf Ebene der medizinisch Verantwortlichen Szenarien für weitere Kooperationsmöglichkeiten, Synergien und Schwerpunktbildungen zwischen den Gesellschaften erarbeitet werden.

Schon im zweiten Jahr des Bestehens entstanden unter dem Dach der Gesundheitsholding verschiedene Kooperationen, beispielsweise ein gemeinsames Fort- und Weiterbildungsprogramm oder ein gemeinschaftlicher Auftritt als Arbeitgeber auf Messen.

Übergeordnetes Ziel der Integration sei, so Aufsichtsratsvorsitzender Helmut Himmelsbach, für die Patienten bestmögliche Behandlungen anbieten zu können und gleichzeitig eine engere Verzahnung mit den niedergelassenen Ärzten anzustreben.

7. Juli 2008

Konzert der Bläserorchester

Am Samstag, 12. Juli, 19 Uhr

Ein großer Konzertabend erwartet alle Besucher am Samstag, 12. Juli im Theodor-Heuss-Saal der Harmonie in Heilbronn. Das Sinfonische Jugendblasorchester (SJBO), das Mittelstufen-Bläserorchester, das Youngsterorchester und die Bläserwerkstatt werden ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm bieten. Die Musikalische Leitung der Orchester haben Marc Lange und Thomas Conrad.

Die Bläserorchester der Städtischen Musikschule Heilbronn mit 160 Musizierenden werden an diesem Konzertabend unter anderem Kompositionen von Leonard Bernstein, Ralph Vaughan Williams, Philip Sparke und John Williams zu Gehör bringen.
Der Eintritt ist frei. Beginn des Konzerts ist um 19 Uhr.

7. Juli 2008

Von Tuten und Blasen viel Ahnung

Städtische Musikschule beim Probenwochenende

84 Schlüsselbunde, 17 Flöten, zwei Oboen, 25 Klarinetten, vier Fagotte, drei Saxophone, sechs Hörner, 15 Trompeten, eine Posaune, ein Euphonium, jede Menge Schlagzeuge, 84 motivierte Musiker und Musikerinnen im Alter von sieben bis 16 Jahren, sieben Begleitpersonen und ein sommerliches Wochenende auf Schloss Weikersheim, dem Zentralsitz der „Jeunesse musicales Deutschland“ – das waren nur einige der Zutaten für das Probenwochenende, das jetzt drei Bläserorchester der Städtischen Musikschule Heilbronn gemeinsam verbrachten.

„Verübten“ – könnte man treffender sagen, denn unter der Leitung von Thomas Conrad, Marc Lange und Marion Potyka stand für die jungen Musiker ein großes Probenpensum vom Clog Dance (Holzschuhtanz) von Jan de Haan bis zu Bernsteins „West Side Story“ auf dem Programm. „Dass die Teilnehmer“, so eine Schlagzeugerin „nicht mal dazu kamen, einen Blick ins mitgebrachte Englischbuch zu werfen“, lag allerdings nicht nur an den ausgedehnten Proben. Auch Spiel und Spaß kamen nicht zu kurz: So gab es zum Beispiel für die Jüngsten eine Musikralley durch den Schlossgarten.

Die drei hauptamtlichen und vier ehrenamtlichen Begleitpersonen benötigten bisweilen ein dickes (Trommel)Fell: Da dauerte es in den intensiven Satzproben schon einmal einige Minuten, bis alle sich in der erwünschten Tonlage eingefunden hatten. Umso erstaunlicher angesichts dieser Kleinstarbeit die Motivation und Disziplin, mit denen die Nachwuchsmusiker dazu beitrugen, dass aus musikalischen Versatzstücken ein gemeinsamer Klang und ein volles Konzertprogramm zusammenwuchsen.

7. Juli 2008

Großes Klangfestival kann kommen

Schwäbischer Chorverband und Stadt unterzeichnen Vertrag

„Ich bin mir sicher, dass wir in genau einem Jahr nicht nur ein guter Gastgeber des großen Chorfests des Schwäbischen Chorverbands sind, sondern auch ein herausragendes Klangfestival erleben“, zeigte sich Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach bei der heutigen Vertragsunterzeichnung für das musikalische Großereignis überzeugt.

Heilbronn ist vom 9. bis 12. Juli 2009 Gastgeber des alle zehn Jahre stattfindenden großen Chorfests des Schwäbischen Chorverbands – ehemals Schwäbischer Sängerbund 1849 e.V., zu dem in der Käthchenstadt gut 20 000 Besucher erwartet werden. Die Stadt bezuschusst das Fest, das unter dem Motto „Stadt/Chor/Fluss. Klangfestival der 10 000 Stimmen“ steht, mit 80 000 Euro. „Umrahmt wird das Festival durch das Neckarvergnügen, so dass wir uns zusätzlich zu den zahlreichen Veranstaltungsorten in der Innenstadt weitere Synergieeffekte versprechen“, so Himmelsbach.

Der OB verwies auch auf die Heilbronner Tradition als Chorstadt. So feiert der Chorverband Heilbronn im Rahmen des großen Chorfests sein 125-jähriges Bestehen. „Und so wird 2009 ganz sicher ein Jahr vieler Feiern, nicht nur weil wir die Einweihung des Klosterhofs im Frühjahr erwarten, sondern auch weil wir uns auf die Wahl der Deutschen Weinkönigin und die Eröffnung der experimenta freuen können.“

9. Juli 2008

20 Gastschüler aus China besuchen Heilbronn

Empfang im Rathaus

Für die 20 Schülerinnen und Schüler der chinesischen Yucai-Mittelschule in Shanghai dürfte Heilbronn sicher wie eine Kleinstadt wirken, mutmaßte Erste Bürgermeisterin Margarete Krug heute beim Empfang im Großen Ratssaal des Rathauses. Die Jugendlichen aus Fernost sind im Rahmen einer Schulpartnerschaft mit dem Theodor-Heuss-Gymnasiums für insgesamt sieben Tage zu Gast in der Käthchenstadt. „Ich hoffe, dass der Austausch dazu beträgt, dass neue Freundschaften entstehen“, sagte Krug über die Schulpartnerschaft, die sich trotz der großen Entfernungen als sehr lebendig erweise.

Die Verbindung zwischen den beiden Schulen besteht seit zwei Jahren, erst im vergangenen Oktober waren Heilbronner Schüler für sieben Tage in Shanghai zu Gast.

Bis zum 15. Juli werden die Gastschüler aus China noch in Heilbronn bleiben, auf dem weiteren Programm stehen unter anderem noch eine Führung im Stadttheater und eine Fahrt mit dem Taxiboot. Auch Ausflüge in die nähere Umgebung sind geplant.

11. Juli 2008

Neuer Kinderspielplatz in der Leonhardstraße

Einweihung am Montag, 14. Juli

Alt-Böckingen hat eine neue Attraktion für Kinder. In der Leonhardstraße hat das Grünflächenamt jetzt einen neuen Spielplatz für Kinder bis zu zwölf Jahren eingerichtet. Spielhäuschen, Wippe, Doppelschaukel und ein Kombigerät zum Klettern und Rutschen laden zum Spielen und Toben an der frischen Luft ein.

Eingeweiht wird der neue Spielplatz am Montag, 14. Juli, 14 Uhr von Bürgermeister Wilfried Hajek. Zu der Einweihung sind vor allem die Kinder Böckingens herzlich eingeladen. Als Attraktion werden die Schülerinnen und Schüler der Pestalozzischule mit ihrem „Esskärrele“ kommen und Hotdogs und Getränke anbieten.

Insgesamt investierte die Stadt in den Umbau, für den das Grünflächenamt hohen Handlungsbedarf im dicht besiedelten Alt-Böckingen sah, rund 80.000 Euro. Mit der Planung und Bauleitung war der Landschaftsarchitekt Roland Wagner, Stuttgart, beauftragt.

Der Spielplatz konnte nun auf der Fläche des ehemaligen Bolzplatzes gebaut werden, nachdem dieser im letzten Jahr auf eine Flächen unterhalb - direkt angrenzend an die Bahnflächen - verlagert wurde.Um den Platz licht und freundlich zu gestalten, wurde der umgebende Gehölzbestand ausgelichtet. Dennoch findet sich auch bei sommerlicher Hitze Schatten. Sitzgelegenheiten für Mütter und Väter bieten Sitzbänke und Sitzmauern aus Klinkersteinen.

14. Juli 2008

Jugendgemeinderat feiert 10-Jähriges

Samstag, 19. Juli

Mit einem abwechslungsreichen Programm feiert der Jugendgemeinderat Heilbronn am Samstag, 19. Juli ab 15 Uhr im Wertwiesenpark sein 10-jähriges Bestehen. Nach Grußworten der Vorsitzenden Sylvia Ganter und von Erster Bürgermeisterin Margarete Krug wechseln sich bis 22.15 Uhr Tanzauftritte mit Podiumsdiskussionen und Einlagen von bekannten regionalen Musikgruppen auf der Bühne ab.

Zur Diskussion stehen um 15.20 Uhr das Thema „Jugendfreundliches Heilbronn!?“ und um 16.15 Uhr die Frage „Der Jugendgemeinderat - ein Sprungbrett?“. Für Stimmung sorgen die Bands Tinitus, Cantus Levitas und Coffee Break. Außerdem werden das Deutsche Kinderhilfswerk mit einem Mobil sowie der Ring politischer Jugend, die Jungen Europäischen Föderalisten, das Kinderhilfswerk UNICEF und das Jugendrotkreuz mit Infoständen vor Ort sein. Der Verein Headbangcity und die AOK beteiligen sich mit eigenen kleinen Aktionen am Programm. Darüber hinaus gibt es bei einem Quiz attraktive Preise zu gewinnen. Zum leuchtenden Abschluss steigt um 22.15 Uhr ein Feuerwerk. Der Eintritt ist frei. Für Essen und Getränke ist gesorgt.

Der Jugendgemeinderat Heilbronn vertritt die Interessen der Heilbronner Jugendlichen und setzt sich aus 20 Heilbronner Schülerinnen und Schüler zusammen, die jeweils auf zwei Jahre gewählt werden. Einer der größten Erfolge des Jugendgemeinderats war die Einführung des Nachtbusses im Jahr 2002. Des weiteren hat der Jugendgemeinderat in der Vergangenheit mehrfach Podiumsdiskussionen und Sportveranstaltungen für Jugendliche organisiert sowie politische Studienfahrten nach Berlin und Brüssel unternommen. Der vorige Jugendgemeinderat hat sich besonders beim ersten Heilbronner Kinderkongress im Herbst 2006 engagiert.

Weitere Infos finden sich im Internet unter www.jugendgemeinderat-heilbronn.de.

14. Juli 2008

Kurzer Anruf, schnelle Antwort

Telefonischer Bürgerservice eingeweiht

Ab sofort ist die Stadtverwaltung telefonisch besser erreichbar: Durch einen telefonischen Bürgerservice beim Bürgeramt können Fragen zu einer Vielzahl von Bürgerdienstleistungen zügig, kompetent und vor allem ohne Weiterverbinden beantwortet werden. „Wir sind stolz darauf, dass Heilbronn als erste Stadt in Baden-Württemberg diesen Weg beschreitet, der einen echten Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden bietet“, betonte Bürgermeister Harry Mergel bei der heutigen Einweihung. 50.000 Euro hat die Stadt Heilbronn investiert – zusätzliches Personal wird nicht gebraucht.

Herzstück des telefonischen Bürgerservices ist eine siebenköpfige Mannschaft. Hier laufen alle telefonischen Anfragen zusammen, die bisher beim Bürgertelefon, beim Zentralen Bürgeramt und bei der Zulassungsstelle eingingen. Die Mitarbeiter sind umfangreich geschult, haben Zugriff auf eine professionelle Wissensdatenbank und können daher Anfragen zu rund 40 Themen im Bereich Bürgerservice direkt beantworten. Fundsachen, Beglaubigungen, Personalausweise, Führerschein oder Kfz-Zulassung – die telefonische Auskunft erfolgt jetzt aus einer Hand.

Die Konzentration der Telefonanfragen bei dem Team unter Leitung von Cornelia Lämmle entlastet die Mitarbeiter des Zentralen Bürgeramtes und der Zulassungsstelle, die sich bisher gleichzeitig um persönlich anwesende Kunden und das Telefon kümmern mussten. Davon profitieren natürlich auch die Bürgerinnen und Bürger, die jetzt ungestört über ihr Anliegen sprechen können.

„Anlass für diese Innovation gaben verschiedene Kunden- und Bürgerumfragen, bei denen das Bürgeramt allgemein zwar sehr gut abschnitt, die telefonische Erreichbarkeit aber als verbesserungswürdig bewertet wurde“, erläutert die Leiterin des Bürgeramtes, Helga Schwede. Schon zum Start hat das neue System das Interesse anderer Kommunen in Baden-Württemberg geweckt, die von den Heilbronner Erfahrungen profitieren möchten.

Nummern und Zeiten

Erreichbar ist der telefonische Bürgerservice beim Bürgeramt unter der Telefonnummer 56-3800 montags bis mittwochs 8-16 Uhr, donnerstags 8-18 Uhr und freitags 8-12.30 Uhr.

14. Juli 2008

Ortsdurchfahrt Biberach gesperrt

Samstag, 19. Juli bis Montag, 21. Juli

Die Ortsdurchfahrt Biberach ist am Samstag, 19. Juli, ab 8 Uhr, bis Montag, 21. Juli, 1 Uhr, in und aus Richtung Bad Rappenau-Bonfeld (Unterlandstraße – Bonfelder Straße – Finkenbergstraße) wegen des Biberacher Kultursommers gesperrt.

Fahrzeuge bis 2,8 Tonnen Gesamtgewicht werden über die Mühlgasse, Mühlbergstraße, Panoramastraße, Am Förstle und Unterlandstraße umgeleitet. Alle anderen Fahrzeuge werden über Kirchhausen und Bad Wimpfen umgeleitet.

Am Freitag, 18 Juli, und Montag, 21. Juli ist die Unterlandstraße zwischen der Weirach- und Finkenbergstraße zum Auf- und Abbau der Bühne und Stände gesperrt. Der Verkehr wird über die Panoramastraße und Finkenbergstraße umgeleitet.

15. Juli 2008

Kulturwegweiser erleichtern Orientierung

Neues System eingeweiht

Wo ist das Theater? Wie komme ich zum Deutschhof? In welche Richtung geht’s zur Lavatec-Arena? Auf diese Fragen finden Ortsfremde künftig auch ohne Stadtplan rasch eine Antwort: Die neuen Heilbronner Kulturwegweiser zeigen an 18 Standorten in der City den richtigen Weg.

„Besucher finden sich jetzt nicht nur besser zurecht, jeder Hinweis ist auch ein Stück praktische Werbung für die betreffende Kultureinrichtung und für die Innenstadt überhaupt“, so Bürgermeister Harry Mergel bei der heutigen Einweihung des Systems.

In Anlehnung an die 2004 aufgestellten Geschäftswegweiser bestehen die Wegweiserstelen jeweils aus einem Stadtplanausschnitt und einem Textblock. Die im Textblock genannten Ziele sind im Stadtplan rot markiert. Der ortsfremde Besucher wird so immer auf die nächsten erreichbaren Kulturstätten, Sehenswürdigkeiten und sonstigen öffentlichen Einrichtungen hingewiesen.

Die Gesamtkosten betragen rund 35.500 Euro, davon trägt die Paul- und Anna-Göbel-Stiftung den Löwenanteil in Höhe von 30.000 Euro. Den Rest übernahmen als Sponsoren die Stadtwerke Heilbronn GmbH, die Heilbronn Marketing GmbH sowie die Volkshochschule Heilbronn GmbH.

16. Juli 2008

Zweite Spielplatzeinweihung in dieser Woche

Freitag, 18. Juli, 14 Uhr, in den Schlüsseläckern

Gerade erst wurde der neue Spielplatz Leonhardstraße in Alt-Böckingen eingeweiht, schon steht die nächste Spielplatz-Einweihung an. Am Freitag, 18. Juli, 14 Uhr, übergibt Bürgermeister Wilfried Hajek zusammen mit dem Bezirksbeirat Klingenberg offiziell den neuen Spielplatz und den Anfang Juni fertiggestellten Grünzug im Neubaugebiet Schlüsseläcker an die dort wohnenden Familien. Eingeladen sind auch alle übrigen kleinen und großen Klingenbergerinnen und Klingenberger. Das städtische Grünflächenamt spendiert Getränke.

Ausgestattet mit einem kleineren Holzgerüst und einem großen Kletterturm sowie mit Schaukel und Federwipptier berücksichtigt der Spielplatz sowohl die Bedürfnisse von kleineren als auch von größeren Kindern. Eine Asphaltwellenbahn lädt zum Slalom mit dem Bobbycar, dem Skateboard oder Fahrrad ein. Für die Begleiter der Kinder stehen vier Bänke unter Bäumen bereit.

Der Grünzug mit Rindenmulchweg lädt zum Spaziergang durch das auf mittlerweile 250 Bewohner angewachsene Gebiet ein. Dabei gibt es einen kleinen Rasenbereich, eine Wiese, Sträucher und eine Vielzahl Bäume, darunter Feldahorn, Lärche, Nuss, Zitterpappel, Esche und Buche, zu entdecken. Insgesamt hat die Stadt Heilbronn in Spielplatz und Grünzug rund 155.000 Euro investiert.

16. Juli 2008

Fahrradversteigerung

Am Dienstag, 29. Juli, 14 Uhr

Am Dienstag, 29. Juli, um 14 Uhr werden öffentlich Fundfahrräder gegen Barzahlung (keine Schecks) versteigert. Die Versteigerung findet am Gebäude des Landwirtschaftsamtes in der Frankfurter Straße 73 auf der Rampe im Freien statt. Es können Kinder- und Jugendräder, Mountainbikes sowie Damen- und Herrenräder unterschiedlicher Marken erstanden werden.

16. Juli 2008

HVG übernimmt die Betriebsführung Offenauer Abwasserbeseitigung

Verträge sind unterzeichnet

Die Heilbronner Versorgungs GmbH (HVG) übernimmt die Betriebsführung der Abwasserbeseitigung für die Gemeinde Offenau. Der entsprechende Vertrag wurde jetzt vom Offenauer Bürgermeister Michael Folk und HVG-Geschäftsführer Ataman Turanli im Heilbronner Rathaus unterzeichnet.

„Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, weil mit der Erfüllung der gültigen Vorschriften ein hohes Risiko für die Gemeinde Offenau verbunden ist, erklärte Offenauer Bürgermeister Folk.“ Neben der Betriebsführung erbringt die HVG auch Labordienstleistungen für die Gemeinde Offenau. Zudem betreut sie den Bereitschafts- und Entstörungsdienst.

Das Projekt hat Modellcharakter: Von der interkommunalen Zusammenarbeit profitieren alle Beteiligten. Durch Nutzung von vorhandenem Know-how der HVG werden Kosten eingespart und eine qualitativ hervorragende Abwasserreinigung garantiert.

Die HVG bietet der Gemeinde Offenau gleichzeitig hohe Sicherheit: Sie haftet für die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte.

Die HVG, der auch die Betriebsführung der Heilbronner Abwasserbeseitigung und Kläranlage obliegt, nimmt Betriebsführungsaufgaben in über 35 Städten und Gemeinden wahr. Das Heilbronner Klärwerk reinigt, neben dem Heilbronner Abwasser, bereits das von Brackenheim, Cleebronn, Leingarten, Flein, Ilsfeld, Kleingartach, Massenbachhausen, Nordheim, Talheim und Schwaigern. Die HVG betreibt auch den Heilbronner Hafen. Darüber hinaus versorgt sie rund 33.000 Haushalte, 500 Industrie- und Gewerbebetriebe sowie 6 Gasversorgungsunternehmen im Großraum Heilbronn zuverlässig mit Erdgas.

16. Juli 2008

Integration im Beratenden Beirat mitgestalten

„Sachkundige Personen“ gesucht

Die Stadt Heilbronn sucht 13 so genannte „Sachkundige Personen“, die sich an einer Mitarbeit im neu eingerichteten Integrationsbeirat beteiligen möchten. Interessenten sollten selbst Integrationserfahrungen haben und Fachkenntnisse in Themen aus den Bereichen Bildung, Soziales, Kultur oder Sport besitzen. Bei der Erstellung einer Vorschlagsliste durch die Verwaltung wird vor allem Wert auf Multiplikatorenfunktionen, auch unterschiedliche Kulturkreise sollen vertreten sein.

Erst in seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat über die Besetzung des Gremiums neu abgestimmt. Demnach werden künftig sieben Mitglieder aus der Mitte des Gemeinderats sowie 13 so genannte „Sachkundige Personen“ vertreten sein. Aufgabe des Integrationsbeirats ist es, die Stadtverwaltung und den Gemeinderat bei Angelegenheiten und Projekten zum Thema Integration zu beraten sowie die Interessen der Zugewanderten zu vertreten. Das Gremium tagt in öffentlicher Sitzung in der Regel zweimal jährlich.

Der Integrationsbeirat wird am 6. November zu seiner ersten Sitzung zusammenkommen. Bis zum 15. August können Interessierte, die als „Sachkundige Person“ mitarbeiten wollen, ihre Unterlagen an die Stabsstelle Integration, Postfach 34 40, 74024 Heilbronn oder auch per Mail an die Stabsstelle Integration senden.

16. Juli 2008

Katharinenstift schreibt schwarze Zahlen

Gute Nachfrage – Investition für Demenz-Wohngruppe

Erfreuliche Nachrichten erhielt der Aufsichtsrat der Katharinenstift Heilbronn gGmbH bei seiner letzten Aufsichtsratsitzung: Der Jahresabschluss 2007 knüpft mit einem Jahresüberschuss von rund 200.000 Euro nahtlos an das gute Vorjahresergebnis an. „Nach vier positiven Jahresabschlüssen in Folge befindet sich das Katharinenstift auf einer sehr soliden wirtschaftlichen Basis,“ konnte der Aufsichtsratsvorsitzende Bürgermeister Harry Mergel feststellen.

Wesentlich zum Erfolg beigetragen hat die weiterhin gute Nachfrage nach den Pflege- und Betreuungsangeboten des Katharinenstifts, trotz der stark zunehmenden Konkurrenz durch neue Pflegeheime auch in der nächsten Umgebung. Mit seinem umfassenden Leistungsangebot von Tagespflege, Kurzzeit- und Dauerpflege, sowie dem Ambulanten Pflegedienst und das Betreute Wohnen bietet die Katharinenstift Heilbronn gGmbH professionelle Hilfe aus einer Hand an.

Die Erträge aus diesen Angeboten konnten gegenüber dem Vorjahr um knapp drei Prozent gesteigert und dadurch die weiter verbesserten Personalschlüssel im Pflege- und Betreuungsbereich sowie bei der Hauswirtschaft refinanziert werden. „Die hohe Qualität der Pflege- und Betreuungsleistungen, die durch ein freundliches und engagiertes Mitarbeiter-Team sichergestellt werden, sind ausschlaggebend für den guten Ruf und die gute Auslastung des Hauses“, so Geschäftsführer Matthias Brauchle.

Auf der Ausgabenseite sind die Personalkosten in Höhe von rund 2,75 Millionen Euro die größte Position. Von den rund 250.000 Euro Investitionen im Jahr 2007 flossen rund 190.000 Euro in die Einrichtung und Ausstattung der beiden Wohngruppen für Menschen mit Demenz. Seit Januar 2007 werden dort insgesamt 24 demenzerkrankte Bewohner nach einer speziellen Konzeption umfassend betreut.

Für die Zukunft hat sich das Katharinenstift vorgenommen, verstärkt in die inzwischen über 20 Jahre alte Haustechnik zu investieren. Darüber hinaus soll vor dem Hintergrund der gesetzlichen Vorgaben durch das Pflegeweiterentwicklungsgesetz ein professionelles Qualitätsmanagementsystem eingeführt werden. Hierfür bewilligte der Aufsichtsrat zusätzliche Mittel in Höhe von rund 80.000 Euro.

16. Juli 2008

Heilbronner Bahnhöfe im Wandel

Veranstaltungsreihe des Stadtarchivs

Unter dem Thema „Heilbronner Bahnhöfe im Wandel“ steht in diesem Sommer die Veranstaltungsreihe „Heilbronner Einblicke“ des Stadtarchivs vom 26. Juli bis 15. August. Der Anlass für die kostenfreien acht Führungen rund um die Heilbronner Einsenbahnhistorie ist das 50-jährige Bestehen des Hauptbahnhofs. Bahnanschluss hat Heilbronn seit dem Jahr 1848. Beispielhaft lassen sich die damit verbundenen 160 Jahre Bahngeschichte an den Bahnhöfen aufzeigen: Sie wurden gebaut, erweitert, zerstört, neu aufgebaut – aber auch aufgegeben und abgebrochen. Die hiesigen Hauptbahnhöfe von 1848, 1874 und 1958 sowie den Südbahnhof und den Haltepunkt Böckingen stellt das Stadtarchiv Heilbronn in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn AG, dem Heilbronner Eisenbahnclub und dem Süddeutschen Eisenbahnmuseum Heilbronn-Böckingen vor. Ringlokschuppen und Drehscheibe im Süddeutschen Eisenbahnmuseum Böckingen, das Stellwerk Heilbronn sowie der Rangierbahnhof Böckingen und die neue Zugwaschanlage in Heilbronn sind weitere Ziele. Als Sachverständige konnten die Bahnhistoriker Dr. Roland Feitenhansl und Roland Rösch gewonnen werden. Die „Heilbronner Einblicke“ bieten in diesen Sommerferien erneut ein spannendes Stück Heilbronner Wirtschafts-, Sozial- und Zeitgeschichte. Das Verkehrsmittel Bahn hat nicht nur eine große Vergangenheit, es beschäftigt die Heilbronner in der Gegenwart und auch in der Zukunft. Dies belegt das aktuelle Heilbronner Stadtbild. Eine schriftliche oder telefonische Anmeldung ist unbedingt erforderlich beim Stadtarchiv Heilbronn, Eichgasse 1, 74072 Heilbronn, Telefon (07131) 56-28 06, Fax (07131) 56-3195, Mail ans Stadtarchiv. Weitere Informationen unter www.stadtarchiv-heilbronn.de. Termine

  • 26. Juli, 14 Uhr: Ringlokschuppen und Drehscheibe Süddeutsches Eisenbahnmuseum - Führung Museum
  • 1. August, 16 Uhr: Südbahnhof - Führung Rösch
  • 2. August, 10 Uhr: Südbahnhof - Führung Rösch
  • 5. August, 16 Uhr: Heilbronner Hauptbahnhöfe - Führung Dr. Roland Feitenhansl (Karlsruhe) und Deutsche Bahn AG
  • 6. August, 17 Uhr: Haltepunkt Böckingen und Eisenbahnclub Heilbronn - Führung ECH
  • 8. August, 16 Uhr: Heilbronner Hauptbahnhöfe: Führung Dr. Roland Feitenhansl (Karlsruhe) und Deutsche Bahn AG
  • 11. August, 14 Uhr: Stellwerk Heilbronn - Führung Deutsche Bahn AG
  • 15. August, 14 Uhr: Zugfahrt: Wagenwaschanlage und Rangierbahnhof - Führung Deutsche Bahn AG

17. Juli 2008

Soleo-Erweiterung: Baustart mit Pfahlgründung

Neckar-Panorama-Sauna und Außenschwimmbecken

Mit der ersten Pfahlgründung hat am heutigen Donnerstag der Ausbau des Stadtbads Soleo ganz offiziell begonnen. Bis Herbst 2009 entsteht hier erstmals ein Solebecken im Freien sowie eine großzügige Neckar-Panorama-Sauna mit Blick auf den Neckar.

Insgesamt investiert die Stadtwerke Heilbronn GmbH als Betreiberin des Soleos knapp 6 Millionen Euro in die Erweiterung und Modernisierung des Bades gegenüber dem Bollwerksturm.

Aufsichtsratsvorsitzende Margarete Krug verspricht sich von dem Maßnahmenpaket eine Attraktivitätssteigerung im Wellnessbereich, Geschäftsführer Manfred Schmidt sieht zudem eine Stärkung des Soleos als Familienbad. Auch während der Bauzeit bleibt das Soleo größtenteils geöffnet: Nach der traditionellen Sommerpause stehen ab Mitte September wieder alle Schwimm- und Saunaangebote zur Verfügung, erst ab Frühjahr 2009 wird es bis zur Einweihung zu einer längeren Schließzeit kommen. Künftig wird das Soleo sogar ganzjährig geöffnet bleiben und nur noch im Sommer vier bis fünf Wochen für Erneuerungsarbeiten schließen.

Steigender Wasserspiegel

Die Umbaupläne des Heilbronner Architekturbüro Bechler, Krummlauf, Teske sehen Folgendes vor: Der Schwimmbereich im Erdgeschoss wird um ein rund 230 Quadratmeter großes Außenbecken ergänzt und mit einer weitläufigen Liegewiese umgeben. Zudem wird die Schwimmhalle Richtung Eishalle um einen Anbau erweitert. Hier sind ein Aufenthaltsbereich von fast 400 Quadratmetern, ein Whirlpool und Solarien sowie ein neues Kleinkindbecken geplant. Damit wird die Rotunde, in der sich bislang das Kleinkindbecken befindet, für die Bereiche Massage und Beauty frei. Weiter ist im Zuge der Umbaumaßnahme auch eine Anhebung des Wasserspiegels im Sportbad vorgesehen. Dadurch kann die tiefliegende Wasserrinne, die noch aus den Anfängen des Bades im Jahr 1972 stammt, ausgekleidet werden.

Mit dem Aufzug zur Sauna

Im Saunabereich im ersten Obergeschoss wird die Erweiterungsfläche für den Bau eines neuen großzügigen Ruheraums genutzt. Im alten Ruheraum wird dafür eine Saunabar eingerichtet, die wahlweise beheizt oder zum Sonnendeck hin geöffnet werden und als „Strandbar“ betrieben werden kann. Herzstück der neuen Saunalandschaft ist eine Außensauna in Form eines Neckarkiesels mit Panoramablick auf den Alten Neckar. Hinzu kommen Erlebnisduschen und Tauchbecken im Freien, die den Saunabesuch abrunden. Damit der Saunabereich künftig barrierefrei erreicht werden kann, wird auf Höhe der Umkleiden im Erdgeschoss ein Aufzug eingebaut.

Herausforderung Pfahlgründung

In der ersten Bauphase stellt die ungünstigen Bodenverhältnisse eine Herausforderung für die Pfahlgründung dar: Lockere Sedimente des angrenzenden Flusses sowie Schuttablagerungen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg prägen die Beschaffenheit des Untergrundes. Eine bayerische Spezialfirma wird daher in den nächsten Wochen die 32 Bohrpfähle bis zu den tragenden Erdschichten in 13 Meter Tiefe treiben.

Bis zum Frühjahr 2009 soll der Rohbau fertiggestellt sein, damit der Innenausbau rechtzeitig bis zur Eröffnung im Herbst 2009 beendet ist. Mit den ersten großen Vergaben hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke Heilbronn GmbH dazu die entsprechenden Weichen gestellt, so wurde mit den Rohbauarbeiten die Firma Heizmann (Adelsheim) und mit den badetechnischen Anlagen die Firma Aquila (Wertheim) beauftragt. Gesamtvergabesumme: knapp 1,4 Millionen Euro.

18. Juli 2008

Frisches Outfit für Zulassungsstelle

Umbau beginnt

Die städtische Zulassungsstelle in der Lerchenstraße wird komplett renoviert. Damit der Betrieb dennoch reibungslos weiterlaufen kann, ist die Behörde für die Dauer der Bauarbeiten in den kommenden sechs Wochen im Medienraum im Landratsamt zu finden. „Hier sind die Verhältnisse zwar etwas beengt, wofür wir unsere Kunden um Verständnis bitten, aber ansonsten können wir alle unsere Dienstleistungen wie gewohnt anbieten“, so der Leiter der Zulassungsstelle Hermann Gollhofer.

Während des Umbaus wird der Innenbereich ganz neu gestaltet, nachdem die Zulassungsstelle zuletzt 1990 renoviert worden war. Anstelle der langen Theke werden Einzelarbeits- und -beratungsplätze eingerichtet, der Bodenbelag wird ausgetauscht und die Wände werden frisch gestrichen. Außerdem werden die Elektroinstallation modernisiert, die Aktenablage digitalisiert sowie die Alarm- und Brandmeldeanlage und die Beleuchtung technisch auf den neuesten Stand gebracht.

Durch den Wegfall der Aktenablage entstehen ein wesentlich großzügiger Servicebereich, neue Büroräume und ein Besprechungszimmer. Besonders auch der Wartebereich für die Kundinnen und Kunden wird ansprechend hergerichtet. Eine neue Türanlage wird zudem für einen freundlicheren Empfang sorgen. Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf voraussichtlich 380 000 Euro.

18. Juli 2008

Asphaltarbeiten in der Paul-Göbel-Straße

Ab Montag, 28. Juli

Ab Montag, 28. Juli bis voraussichtlich Freitag, 1. August wird in der Paul-Göbel-Straße von Weinsberg kommend die Straßendecke erneuert. Die Fahrbahn muss dazu halbseitig zwischen der Wilhelm-Busch-Straße und der Guido-Hauck-Straße stadteinwärts gesperrt werden. Auch die Zufahrt von der Paul-Göbel-Straße in die Orthstraße wird während dieser Zeit gesperrt.

Der Verkehr wird über die Villmatstraße in die Haller Straße in Richtung Weinsberg geleitet. Durch die Sperrung verschiedener Fahrstreifen und Abbiegespuren wird es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Ortskundigen empfiehlt das Amt für Straßenwesen, den Bereich weiträumig zu umfahren.

21. Juli 2008

Nachwuchs für Peter-Bruckmann-Brücke

Europaweiter Wettbewerb läuft an

Die Peter-Bruckmann-Brücke bekommt Nachwuchs: Parallel zu der bestehenden Brücke errichtet das Amt für Straßenwesen in den nächsten Jahren als Ergänzung ein zweites Brückenbauwerk. Damit wird die Verbindung fit gemacht für die Verkehrsmengen, die mit der Verlängerung der Saarlandstraße 2012 Richtung Leingarten/Zabergäu erwartet werden; schon jetzt passieren rund 35.000 Fahrzeuge pro Tag die Brücke. In diesen Tagen lobt die Stadtverwaltung einen europaweiten Realisierungswettbewerb für den Brückenbau aus. Ziele des Wettbewerbs sind gestalterische und ingenieurtechnische Ideen für den Neubau, der auf das Denkmal Neckarkanal Rücksicht nehmen muss. Drei Fahrspuren sowie ein Geh- und Radweg sind vorgegeben.

Acht bis zehn Ingenieurbüros werden noch im Sommer zu dem Wettbewerb zugelassen, zwischen Mitte September und Ende November können Pläne und Modelle erstellt werden. Dem im Dezember tagenden Preisgericht werden Baubürgermeister Wilfried Hajek, interne und externe Experten sowie drei Stadträte angehören. Die letzte Entscheidung trifft der Gemeinderat.

Über die Zukunft der bestehenden Brücke wird erst nach weiteren Untersuchungen entschieden: Ein Gutachten aus dem Jahr 2006 weist nach, dass an einer umfangreichen Sanierung oder sogar einer Ersatzbrücke auf lange Sicht kein Weg vorbeiführt. Denn die Konstruktion wurde in früheren Jahren u.a. durch tausalzhaltiges Regenwasser in Mitleidenschaft gezogen.

Nach Fertigstellung der neuen Brücke muss zwischen einer Sanierung der alten Brücke und einem weiteren Neubau die Wahl getroffen werden. Schon jetzt ist sich das Amt für Straßenwesen sicher, dass hier künftig zwei Fahrspuren und ein großzügig bemessener Geh- und Radweg Platz finden werden.

Die 144 Meter lange Peter-Bruckmann-Brücke als wichtigste Verbindung zwischen der Innenstadt und den nordwestlichen Stadtteilen wies ursprünglich vier Fahrspuren auf, zugunsten eines breiteren Geh- und Radweges wurde 2005 auf eine Fahrspur verzichtet. Die Spannbetonbrücke entstand 1948/1949, der in den letzten Kriegstagen zerstörte Vorgängerbau wurde 1932 dem Verkehr übergeben.

23. Juli 2008

Schulden werden weiter abgebaut

Städtische Finanzlage entwickelt sich weiter zum Guten

Die städtische Finanzlage entwickelt sich weiter zum Guten. Dies ergab der heutige Zwischenbericht von Erster Bürgermeisterin Margarete Krug im Gemeinderat.

Es kann 2008 voraussichtlich auf die Aufnahme neuer Kredite verzichtet werden. Im ersten Halbjahr 2008 wurden bereits Kredite in Höhe von 2,1 Millionen Euro außerordentlich getilgt. Dem Vermögenshaushalt, aus dem überwiegend Bauinvestitionen finanziert und Grundstücksan- und –verkäufe getätigt werden, können voraussichtlich sieben bis acht Millionen Euro mehr zugeführt werden als noch im Haushaltsplan vorgesehen (10,6 Millionen Euro).

Die Verbesserungen im Verwaltungshaushalt ergeben sich hauptsächlich durch einen geringeren Aufwand bei den Sozialleistungen in Höhe von 2,3 Millionen Euro sowie durch Mehreinnahmen aus der Einkommensteuer (1,5 Millionen Euro), bei den Finanzausgleichsleistungen (2,5 Millionen Euro) und aus Konzessionsabgaben (0,3 Millionen Euro). Positiv wirkt sich des weiteren das gestiegene Zinsniveau und die höhere Liquidität aus. Beides führt zu Mehreinnahmen von rund zwei Millionen Euro.

Darüber hinaus trägt auch die Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen, die voraussichtlich die für 2008 angesetzte Höhe von 90 Millionen Euro erreichen werden, zu einer entspannten Haushaltslage bei.

Trotz dieser insgesamt positiven Entwicklungen warnte die Erste Bürgermeisterin vor sich abzeichnenden Verschlechterungen durch eine sich abschwächende Konjunkturentwicklung, die Tariferhöhungen, die steigenden Energie- und Baupreise sowie durch die Folgekosten der Neuinvestitionen. Sie forderte deshalb: „Damit sowohl eine nachhaltige Entschuldung sowie die Erwirtschaftung von Investitionsmitteln aus eigener Finanzkraft erreicht werden können, ist auch in der Zukunft eine solide und vorausschauende Finanzpolitik notwendig.“

23. Juli 2008

Orientierungshilfe auf dem Wohnungsmarkt

Neuer Mietspiegel erschienen

Dank der Mithilfe von fast 3800 Haushalten konnte das Planungs- und Baurechtsamt jetzt einen neuen Mietspiegel für die Stadt Heilbronn vorlegen. Der Mietspiegel dient Mietern und Vermietern, die sich über die ortsübliche Kaltmiete in Heilbronn und den Stadtteilen informieren wollen, als Orientierungshilfe. Außerdem erfüllt er die gesetzlichen Anforderungen an einen so genannten qualifizierten Mietspiegel, der auch bei Gericht anerkannt wird. Dazu war auch der heutige Beschluss des Gemeinderats erforderlich.

Der Mietspiegel unterscheidet die vier Baualtersklassen vor 1960, 1960 bis 1977, 1978 bis 1994 und ab 1995 sowie die fünf Wohnungsgrößen bis 45 Quadratmeter, 46 bis 60 Quadratmeter, 61 bis 75 Quadratmeter, 76 bis 90 Quadratmeter und über 90 Quadratmeter. So liegt die durchschnittliche Kaltmiete für eine 61 bis 75 Quadratmeter große Wohnung, die zwischen 1978 und 1994 gebaut wurde, zurzeit bei 6,25 Euro. Für eine Wohnung über 90 Quadratmeter aus dem Baujahr 1995 oder jünger werden im Schnitt etwa 6,59 Euro Miete bezahlt.

Wie der neue Mietspiegel zeigt, haben sich die Mieten seit dem Jahr 2003 in Heilbronn um durchschnittlich 1,1 Prozent pro Jahr verteuert, wobei die Mieten für Altbauwohnungen stärker gestiegen sind als für neuere Wohnungen. Hintergrund ist, dass viele Altbauwohnungen vor allem in energetischer Hinsicht modernisiert wurden und die Investitionskosten teilweise auf die Mieten umgelegt wurden.

Der Mietspiegel wird mit umfangreichen Erläuterungen ergänzt und mit diesen zu einer Broschüre zusammengefasst, die voraussichtlich ab Ende August gegen eine Schutzgebühr von 6,50 Euro beim Planungs- und Baurechtsamt erhältlich sein wird.

Grundlage für die Erstellung des Mietspiegels war eine schriftliche Umfrage unter 8000 Mieterhaushalten, aus der sich verwertbare Angaben für etwa 1200 Wohnungen ergaben. Der letzte Mietspiegel war bereits zweimal auf der Datengrundlage aus dem Jahr 1995 fortgeschrieben worden und mittlerweile nicht mehr repräsentativ.

Kurzversion des Mietspiegels

23. Juli 2008

Gemeinderat will „Wohnen und Arbeiten“

Bundesgartenschau: Pläne für das Fruchtschuppenareal

Das Fruchtschuppenareal hinter dem Hauptbahnhof soll einmal zum Wohnen und Arbeiten dienen. Für diese künftige Nutzung des Herzstücks des Bundesgartenschaugeländes hat sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung entschieden.


Mit diesem Beschluss stellte der Gemeinderat die Weichen für einen städtebaulichen Ideenwettbewerb, der im Herbst gestartet wird. Die Ergebnisse – der „Masterplan Neckarvorstadt“ - sollen im Frühsommer 2009 vorliegen und dann mit der Bürgerschaft diskutiert werden.

Die Neckarvorstadt könnte einmal bis zu 750 Wohnungen für etwa 1500 Einwohner bieten, neue Arbeitsplätze sollen vor allem im Dienstleistungs- und Forschungsbereich entstehen. Das Gebiet soll sich durch innovative, richtungsweisende Architektur auszeichnen, ein erster Bauabschnitt könnte schon zur Buga im Jahr 2019 präsentiert werden.

Mit dem Konzept „Wohnen und Arbeiten am Buga-Park“ sind einige Maßnahmen verbunden, die besonders den Verkehr betreffen. So wird die Kalistraße auf die andere Seite des Alt-Neckars verlegt, damit ein durchgängiger Neckaruferpark entstehen kann. Eine neue Straßenverbindung („Westrandstraße“) zwischen Europaplatz und Hafenstraße parallel zu den Bahngleisen erschließt das geplante Wohngebiet und schließt eine Lücke im Straßenring um die Innenstadt. Für die Kranenstraße wird geprüft, ob sie von der Kraneninsel verlegt oder ganz aufgegeben werden kann. Ein neuer Ost-West-Grünzug mit neuen Fußgänger- und Radfahrerbrücken wird Böckingen mit der Innenstadt verbinden. Umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen sind zudem erforderlich, um das Wohnen auf dem Fruchtschuppenareal zu ermöglichen.

Bei seiner Entscheidung hatte der Gemeinderat die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Konzepten: Neben dem favorisierten „Wohnen und Arbeiten am Buga-Park“ gab es auch Szenarien, die auf dem Fruchtschuppenareal ein Gewerbegebiet oder ein Sport- und Freizeitpark vorsahen.

24. Juli 2008

Böllinger Höfe bereit zum Tag der offenen Tür

Industriegebiet feiert 30. Geburtstag

Ende September feiert das Industriegebiet „Böllinger Höfe“ seinen 30. Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür. Schon jetzt bereiten sich die dort ansässigen Unternehmen und Institutionen auf den großen Tag vor, der zusammen mit der Stadtverwaltung organisiert wird. Schließlich sollen die Besucher am Samstag, 27. September, aus erster Hand erfahren können, was hinter Werks- und Firmentoren entwickelt, produziert, bearbeitet und distribuiert wird.

Auch Unterhaltung und Spaß sollen nicht zu kurz kommen, als zentraler Veranstaltungsort konnte das Amt für Liegenschaften und Stadterneuerung das Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Heilbronn-Franken gewinnen.

Ein Besuch wird sich lohnen, denn rund 120 Firmen mit über 4500 Mitarbeitern haben hier in den letzten Jahrzehnten ein Zuhause gefunden. Namen wie Baier und Schneider, Böpple, Buderus, Intersport, Esselte Leitz, Lavatec und viele andere stehen für die Standortqualität. Und das Industriegebiet wächst weiter...

25. Juli 2008

Städtische Altpapiertonnen werden verteilt

Ab Montag, 28. Juli

Ab Montag, 28. Juli, werden die in den letzten Monaten bei den Entsorgungsbetrieben bestellten städtischen Altpapiertonnen verteilt. Durch Lieferengpässe bei den Behälterherstellern kam es zu längeren Verzögerungen. Die Blauen Tonnen werden an die jeweiligen Grundstücke geliefert oder - wenn möglich - auf dem Grundstück abgestellt. Um die Zuordnung zu erleichtern, sind die Behälter seitlich mit einem Adressaufkleber versehen, auf dem der Name des Bestellers und die Aufstelladresse angegeben ist. Die Leerungstermine für das jeweilige Abfuhrgebiet sind auf einem Infoblatt abgedruckt, das bei der Tonnenauslieferung mit verteilt wird.

Bestellung von Altpapiertonnen weiter möglich

Die Entsorgungsbetriebe weisen darauf hin, dass die Bestellung von städtischen Altpapiertonnen mit 240 Liter bzw. 1100 Liter Volumen weiterhin möglich ist. Die kostenlosen Behälter können telefonisch bei der Abfallberatung unter Telefon (07131) 56-29 51 oder auch schriftlich in jedem Bürgeramt bestellt werden. Zudem sind die Bestellunterlagen hier auf der Website verfügbar.

weitere Infos und Bestellunterlagen zur Blauen Tonne

28. Juli 2008

Vierbeiner können teuer zu stehen kommen

Zwischenbilanz Sauberkeitskontrollen

Im Rahmen der Sauberkeitskontrollen im Heilbronner Stadtgebiet ziehen Polizei und städtischer Vollzugsdienst eine Zwischenbilanz: Im gesamten Jahr 2008 sind bislang 41 kostenpflichtige Anzeigen gegen Hundehalter gestellt worden. Dabei waren in 30 Fällen die Hunde nicht ordnungsgemäß angeleint, wie dies in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen, Fußgängerzonen, Fußgängerunterführungen, auf Märkten sowie an Bus- und Bahnhaltestellen vorgeschrieben ist. In elf weiteren Fällen hatten Hundehalter die Hinterlassenschaft ihres Vierbeiners nicht beseitigt. In allen Fällen wurden Bußgelder von mindestens 50 Euro festgesetzt.

Während der gesamten wärmeren Jahreszeit finden noch verstärkte Kontrollen in den Heilbronner Park- und Erholungsanlagen statt.

31. Juli 2008

Projektleiter für die BUGA

Oliver Toellner

Seit 1. Juli ist der Landschaftsarchitekt Oliver Toellner Projektleiter des Grünflächenamtes für die Bundesgartenschau 2019. In den kommenden Jahren wird er den Masterplan für das Fruchtschuppen-Areal und die Ausschreibung des landschaftsplanerischen Wettbewerbs mitbetreuen. Momentan kümmert er sich um die Bestandsaufnahme und die Öffentlichkeitsarbeit für die BUGA.

„Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben. Die Bundesgartenschau ist ein städtebaulicher Motor, Heilbronn wird viele Jahrzehnte lang davon profitieren können. Neben der gärtnerischen Leistungsschau im Jahr 2019 sorgen wir mit der Daueranlage für eine nachhaltige Entwicklung unserer Stadt“, so der 39-jährige Landschaftsarchitekt.

Studiert hat der Vater zweier Kinder in Weihenstephan. Danach arbeitete er in einem Stuttgarter Büro für Landschaftsarchitektur. Damals leitete er bereits Projekte in Heilbronn, zum Beispiel die Rahmenplanung des Unteren Industriegebietes. Vor neun Jahren verschlug es Oliver Toellner in den hohen Norden: Bei den Landschaftsarchitekten WES & Partner in Hamburg hat er vor allem als Objektplaner gearbeitet und öffentliche Plätze, Gärten und Parks gestaltet, beispielsweise den Hamburger Jungfernstieg. Auch bei verschiedenen Gartenschauen konnte er Erfahrungen sammeln: So hat Oliver Toellner 2001 die Landesgartenschau in Wismar betreut und zwei Jahre später bei der Internationalen Gartenbauausstellung in Rostock mitgewirkt.

„Heilbronn ist eine wirklich spannende Stadt: Hier gibt es immer noch Risse in der städtischen Topographie. Das muss einfach jeden Architekten herausfordern“, erzählt Toellner. Dabei profitiert er aus seinen aktuellen Erfahrungen bei der Neugestaltung des Dresdner Altmarktes, einer Stadt mit ähnlicher Geschichte. „Jetzt bin ich hier verantwortlich, den Rahmen, den die Machbarkeitsstudie vorgibt, so zu füllen, dass die Umsetzungsphase der BUGA reibungslos anlaufen kann und Heilbronns Gesicht noch schöner wird.“

Zusammen mit seiner Familie ist der gebürtige Stuttgarter nach Heilbronn gezogen. „Jetzt habe ich wieder den Blick auf die Weinberge, die ich in Hamburg vermisst habe.“ In seiner Freizeit spielt der Landschaftsarchitekt Klavier oder fährt Rad.

31. Juli 2008

Neue Fachkoordinatorin für Heilbronns Sozialräume

Andrea Abraham

Das Amt für Familie, Jugend und Senioren hat seit dem 1. Juli eine neue Fachkoordinatorin für Jugendhilfe. Andrea Abraham besetzt die Schnittstelle zwischen den drei Heilbronner Sozialräumen und kümmert sich um die Weiterentwicklung der sozialraumübergreifenden Standards in der laufenden Aufgabenerledigung. Darüber hinaus wird sie unter anderem den Pflegekinderdienst, Adoptionen oder den Täter-Opfer-Ausgleich/Gewaltpräventation betreuen. Des weiteren entwickelt sie Projekte über die Sozialräume hinweg.

Die gebürtige Wittenbergerin hat Erziehungswissenschaft studiert und während eines Praktikums bei der Stadt Halle die Vielfalt der städtischen Sozialarbeit kennen gelernt. Anschließend war sie erst in der Kreisverwaltung, dann bei der Stadt Offenbach angestellt. Parallel dazu hat sie an der Hochschule Frankfurt Wirtschaft studiert: „Für mich hatte dieses zweite Studium vor allem den Vorteil, dass ich jetzt zwei Sichtweisen auf meine Arbeit habe. Einmal als Sozialpädagogin, und zweitens weiß ich genau, worauf ich bei der Mittelverteilung achten muss.“

„Heilbronn arbeitet sozialraumorientiert, was sehr fortschrittlich gegenüber den meisten anderen Jugendämtern ist. Die einzelnen Institutionen und Hilfsangebote sind gut miteinander vernetzt und arbeiten verstärkt lösungsorientiert. Während sich andernorts der Blick eher auf die Probleme und Defizite konzentriert, wird in Heilbronn darauf geschaut, was für Ressourcen es im Sozialraum gibt und wie mit diesen Ressourcen ein für den Einzelfall passendes Hilfsangebot entstehen kann,“ erzählt die 30-Jährige.

Nicht nur auf die Herausforderungen ihrer neuen Arbeit freut sich Andrea Abraham, auch über ihren neuen Lebensmittelpunkt: „Heilbronn hat alles, und ich als großer Ballettfan bin über das große kulturelle Angebot begeistert! Und mit dem Fahrrad komme ich überall hin.“

31. Juli 2008

Neuer Wasserspeicher soll Kanalnetz entlasten

Regenüberlaufbecken in Böckingen

Die Entsorgungsbetriebe der Stadt Heilbronn beginnen im Oktober dieses Jahres mit dem Bau eines unterirdischen Regenüberlaufbeckens in Böckingen-Süd. Das rund 1,8 Millionen Euro teure Projekt ist notwendig, um die Regenwasserbehandlung für den Stadtteil ordnungsgemäß vornehmen zu können.

Der in der Nähe des Kinder- und Abenteuerlandes „Trampoline am See“ geplante Wasserspeicher mit einem Volumen von 1200 Kubikmeter soll sowohl das anfallende Regenwasser speichern als auch als Schmutzfangbecken dienen. Dieses Mischwasser wird dann anschließend dem Kanalsystem zurückgeben.

Die Fertigstellung des Kanalstauraums ist für 2009 geplant, bei der Gestaltung wird auf Planungen der Bundesgartenschau Rücksicht genommen. Von dem Becken wird an der Oberfläche nur ein Schaltschrank sichtbar sein.

31. Juli 2008

Sicherer über die Gleise

Blindengerechter Überweg am Hauptbahnhof

Blinde und Sehbehinderte können sich auf dem Bahnhofsvorplatz nun besser orientieren: Die Überwege über die Stadtbahngleise, die Busspur und die Straßen im Bereich des Haupteingangs sind jetzt mit sogenannten Blindentastern ausgerüstet. Zusammen mit einem Leitsystem aus Rillen- und Noppenplatten hat die Stadtwerke Heilbronn GmbH 72.600 Euro investiert. SWH-Geschäftsführer Manfred Schmidt und Wolfgang Heiler von der Bezirksgruppe Heilbronn des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Ost-Baden-Württemberg (BSVOBW) stellten die neue behindertenfreundliche Anlage jetzt vor.

Besonders die Stadtbahnquerung stellte die Planer vor eine große Herausforderung: Die Taster mussten in die Signalschaltung der Stadtbahn eingebunden werden. Gemeinsam mit der Heilbronner Bezirksgruppe des BSVOBW sind dafür Vibrationstaster nach dem Vorbild der Stuttgarter Straßenbahn ausgewählt worden. Deren Platte vibriert, wenn der Druckknopf betätigt wird und kein Stadtbahnfahrzeug heranfährt. Die Taster befinden sich vor jeder Gleisquerung auf der Bahnsteigseite des Überweges. Das Leitsystem erleichtert das Auffinden der Taster.