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Pressemitteilungen September 2008
1. September 2008
84 neue Azubis bei der Stadt
Bewerbungsfrist fürs kommende Jahr läuft noch
84 Auszubildende und Praktikanten beginnen diesen Monat ihre Berufsausbildung bei der Stadt Heilbronn. Am heutigen Montag begrüßte Erste Bürgermeisterin Margarete Krug die Neuen zu einem einwöchigen Einführungslehrgang.
Um den Konzern Stadt mit seiner Vielzahl an Ämtern, Kulturinstituten, Eigenbetrieben sowie Tochterunternehmen kennen zu lernen, stehen traditionell mehrere Besichtigungen auf dem Programm. Dabei besuchen die Auszubildenden und Praktikanten die Feuerwehr, das Stadtarchiv, das Bürgeramt, die Städtischen Museen, die Kläranlage, das Betriebsamt, die Stadtbibliothek, die Stadtwerke und die Heilbronner Versorgungs GmbH, das Theater und die Deponie Vogelsang. Auch Oberbürgermeister Himmelsbach wird sich im Laufe der Woche noch bei den Neuen vorstellen, bevor der Lehrgang am Freitagnachmittag auf der Waldheide ausklingt.
Unter den 84 Neulingen bilden in diesem Jahr die 19 Praktikantinnen und Praktikanten für den Beruf des Erziehers die größte Gruppe. Ihr folgen zahlenmäßig die Verwaltungsfachangestellten (8), die Kauffrauen für Bürokommunikation (7) und die Verwaltungspraktikantinnen und –praktikanten (6). Hinzu kommen zahlreiche Auszubildende in weiteren sozialen Berufen und in der Verwaltung sowie im technischen Bereich. Hier hat die Stadt etwa Ausbildungsverträge mit zwei Tischlern, drei Kraftfahrzeugmechatronikern und zwei Gärtnern geschlossen. Insgesamt bildet die Stadt Heilbronn damit in diesem Jahr qualifizierte junge Frauen und Männer in 25 Berufen aus.
Wer im nächsten Jahr eine Ausbildung bei der Stadt Heilbronn beginnen will, kann sich noch bis zum 15. Oktober dieses Jahres bewerben. Ausführliche Informationen zu allen Ausbildungsberufen gibt es in der Broschüre „Ausbildung bei der Stadt Heilbronn“, erhältlich beim Personal- und Organisationsamt, Telefon (07131) 56-23 52, sowie hier auf der Website.
Weitere Infos zur Ausbildung bei der Stadt Heilbronn
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2. September 2008
Hukos für ein sauberes Stadtbild
Bei „Tretminen“ droht Bußgeld
Für viele Hundebesitzer ist es eine Selbstverständlichkeit, die Hinterlassenschaften ihres Hundes zu entfernen. Sie besorgen sich spezielle Hundekotentsorgungsbeutel (sogenannte Hukos) und nehmen diese bei jedem Spaziergang mit - leider handeln nicht alle „Herrchen und Frauchen“ so verantwortungsvoll.
Deshalb weist das Ordnungsamt darauf hin, dass der Begleiter eines Tieres dafür zu sorgen hat, dass dieses seine Notdurft nicht auf Gehwegen, in Fußgängerzonen, auf Radwegen, in fremden Grundstücken sowie auf öffentlichen Grün- und Erholungsflächen verrichtet. Dennoch dort abgelagerter Kot ist unverzüglich zu beseitigen. Wer den Hundekot liegen lässt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld von mindestens 50 Euro geahndet wird.
Schließlich sind diese „Tretminen“ nicht nur unhygienisch, sondern können auch gesundheitsgefährdend sein. Um zu vermeiden, dass sich Menschen über Hundekot ärgern und zur Unterstützung aller verantwortungsbewusster Hundehalter hält die Stadt Heilbronn – natürlich kostenfrei - Hundekotentsorgungsbeutel bereit. Diese werden während der Öffnungszeiten bei den Bürgerämtern ausgegeben. Mit diesen praktischen Beuteln ist der Hundehalter jederzeit in der Lage, die Hinterlassenschaften seines Hundes sofort aufzusammeln. Der gefüllte und gut verknotete Hundekotbeutel kann anschließend über die öffentlichen Papierkörbe oder in der eigenen Restmülltonne entsorgt werden.
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2. September 2008
Kleinere Grundstücke sind gefragt
Zwei neue Straßen im Businesspark Schwabenhof
Zwei neue Stichstraßen entstehen zurzeit im Businesspark Schwabenhof. Die Stadt kann somit bei der Grundstücksvergabe bedarfsgerecht auf die Wünsche ansiedlungswilliger Unternehmen eingehen und in dem ehemaligen Kasernengebiet verstärkt auch kleinere Flächen anbieten. Für die Bauarbeiten investiert die Stadt insgesamt 380.000 Euro. Einige Interessenten für die neuen Grundstücke gibt es bereits.
Die erste Straße mit einer Breite von sechs Metern wird gerade fertiggestellt. Die Bauarbeiten laufen seit Mitte Juli. Der Weg verläuft nördlich vom Gebäude der IHK weg und wird von einem vier Meter breiten Grünstreifen im Westen und Parkplätzen im Osten begrenzt. Vier Grundstücke sind an die Baumallee angeschlossen.
Südlich des Obi-Gebäudes wird noch bis zur zweiten Septemberhälfte die zweite Straße angelegt. Zurzeit wird eine Schotterschicht aufgebracht. Der 150 Meter lange Weg wird von Grünflächen und Parkplätzen umsäumt und führt zu drei Grundstücken.
Interessenten für die neuen Grundstücke können sich beim Amt für Liegenschaften und Stadterneuerung informieren. Als Ansprechpartner stehen Falk Freudenberger und Harald Essig, Telefon (07131) 56-20 12, zur Verfügung.
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4. September 2008
Kundenbefragung beim Gesundheitsamt
Serviceoptimierung
Ab Montag, 8. September steht eine Kundenbefragung im Städtischen Gesundheitsamt an, um die Einhaltung der städtischen Servicestandards zu überprüfen. Besucher werden dabei unter anderem nach ihrer Zufriedenheit mit der Terminvereinbarung, der Erreichbarkeit des Amts per Telefon oder E-Mail, den Vorabinformationen über mitzubringende Unterlagen, Warte-, Öffnungs- und Bearbeitungszeiten, der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Beschäftigten sowie der Qualität der Beratung gefragt. Eine abschließende Frage lässt Raum für Anregungen, Wünsche und Kritik.
Teilnehmen kann jeder, der bis zum 5. Dezember persönlichen Kontakt mit dem Gesundheitsamt in der Bahnhofstraße 2 hat. Die Teilnahme ist freiwillig, die Auswertung erfolgt anonym.
In den vergangenen Jahren hat die Stadt Heilbronn bereits Kunden der Deponie Vogelsang sowie des Zentralen Bürgeramts, des Bürgeramts Böckingen und des Ausländeramts befragt. Dabei sind die Anregungen und Wünsche der Befragten in zahlreiche Verbesserungen eingeflossen. Die Bürgeramtsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter wurden beispielsweise in Gesprächsführung und Englisch geschult, um die Qualität der Auskünfte und das Erklären von Bearbeitungsschritten vor allem auch für ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger weiter zu verbessern. In der Ausländerbehörde wurden die Flure frisch renoviert und neu gestaltet. Damit wurde der Kritik der Besucher Rechnung getragen, die bei der Kundenbefragung die Flure der Ausländerbehörde als „lieblos, abweisend und dunkel“ beschrieben hatten.
Ein weiteres Befragungsergebnis ist die bessere telefonische Erreichbarkeit der Stadtverwaltung seit diesem Juli. Durch den neu eingerichteten telefonischen Bürgerservice beim Bürgeramt können Fragen zu einer Vielzahl von Bürgerdienstleistungen zügig, kompetent und vor allem ohne Weiterverbinden beantwortet werden. Dafür hat die Stadt Heilbronn 50.000 Euro investiert.
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4. September 2008
Götzenturm leuchtet bis Mitternacht
Neue Strahler machen’s möglich
Seit einigen Tagen wird der Götzenturm abends effektvoll angestrahlt: Von einer auf einem Gebäude in der Allerheiligenstraße montierten Hochdrucklampe wird das historische Bauwerk in gelblich schimmerndes Licht getaucht. Durch zwei Bodenstrahler auf der gegenüberliegenden Seite haben auch Spaziergänger auf der Neckarpromenade Gelegenheit, den Turm beleuchtet zu erleben.
„Die Idee der Götzenturm-Beleuchtung entstand durch die neue städtebauliche Situation, die sich mit dem Bau der ECE-Stadtgalerie ergab“, berichtet Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach. So sei der Ende des 14. Jahrhundert errichtete Turm schon tagsüber ein eindrucksvoller Fixpunkt beim Blick von der Fleiner Straße Richtung Allerheiligenstraße. Durch die Beleuchtung ergebe sich dieser Effekt nun auch am Abend.
Der Turm wird mit Eintritt der Dämmerung bis kurz vor Mitternacht angestrahlt. Die Stadtverwaltung hat für die Beleuchtung rund 2300 Euro investiert
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4. September 2008
Straßensperrungen rund ums Rathaus
Heilbronner Weindorf
Das Heilbronner Weindorf vom Donnerstag, 11. September, bis Freitag, 19. September, erfordert - wie jedes Jahr - einige Straßensperrungen rund um das Rathaus.
Zwischen Dienstag, 9. und Samstag, 20. September ist die Lohtorstraße zwischen der Gerber- und der Sülmerstraße sowie die Straße Am Kieselmarkt gesperrt. Ausgenommen davon sind Anlieger und Lieferanten von montags bis freitags zwischen 7 und 15 Uhr sowie samstags von 7 bis 13 Uhr. Zwischen dem 9. und 20. September ist auch die Zufahrt in Richtung Lohtorstraße/Lammgasse ab dem Kreisverkehr Kurt-Schumacher-Platz und der Kaiser- und der Gerberstraße gesperrt, ausgenommen sind Anwohner. Die Umleitung erfolgt über die Kranenstraße und ist ausgeschildert.
Zusätzlich ist zwischen Donnerstag, 11. und Freitag, 19. September das Innenstadtquartier im Bereich zwischen Unterer Neckarstraße, Allee, Mannheimer Straße und Lohtorstraße zwischen 18 und 6 Uhr gesperrt, die Zufahrt ist nur für Anwohner und Lieferverkehr freigegeben.
Besucher erreichen das Weindorf am besten mit der Stadtbahn und dem Öffentlichen Nahverkehr. Im Zentrum stehen darüber hinaus die Parkgaragen zur Verfügung. Das Parkleitsystem weist den Weg und informiert über die Anzahl freier Plätze.
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4. September 2008
„Krankenhäuser dürfen nicht ausbluten“
Mit Aktionen für eine bessere Finanzierung
Mit Aktionen und Demonstrationen in der Region und in Berlin soll im September auf die prekäre finanzielle Situation der Krankenhäuser aufmerksam gemacht werden. Dazu hat sich erstmals ein übergreifendes „Aktionsbündnis Rettung der Krankenhäuser“ zusammengeschlossen, das heute sein Aktionsprogramm für Heilbronn-Hohenlohe vorstellte.
„Wenn die Finanzierungsgrundlagen für unsere Krankenhäuser nicht verbessert werden, drohen Sie auszubluten“, warnen sowohl der Aufsichtsratsvorsitzende der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH, Heilbronns Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, als auch Landrat Detlef Piepenburg als Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender.
Das Aktionsbündnis befürchtet, dass bei weiterhin überaus strikten Sparvorgaben des Gesetzgebers Arbeitsplatzabbau, eine nicht mehr zumutbare Arbeitsdichte für die Mitarbeiter, eine Rationierung von medizinischen Leistungen, Wartelisten und eingeschränkte Notfallbehandlung nicht zu verhindern sein werden. „Der Bund muss nachhaltig dafür sorgen, dass steigende Kosten ausgeglichen werden können, damit das Patientenwohl nicht gefährdet wird“, begründet Himmelsbach. Für die Kliniken im Raum Heilbronn-Hohenlohe seien die Einsparpotenziale im wesentlichen erschöpft.
Die Dramatik der gegenwärtigen Situation unterstreiche laut Himmelsbach die breite Zusammensetzung des Aktionsbündnisses. Noch nie hätten so unterschiedliche Organisationen wie der Deutsche Städtetag, Gewerkschaften, Arbeitgeber und Gesundheitsorganisationen zusammengefunden, um gemeinsam für ein Ziel zu kämpfen: eine grundlegende Verbesserung der Klinikfinanzierung, um weiterhin flächendeckend, rund um die Uhr Hochleistungsmedizin und optimale Pflege für die Bürgerinnen und Bürger anbieten zu können.
„Uns steht das Wasser bis zum Hals“
Um auf sein Anliegen aufmerksam zu machen, setzt das Aktionsbündnis auf medienwirksame Aktionen. So werden unter dem Motto „Uns steht das Wasser bis zum Hals“ am Dienstag, 9. September, um 15 Uhr bis zu 100 Beschäftigte im Freibad Neckarhalde – teils in Arbeitskleidung - „baden gehen“. Im Rahmen der Kampagne finden am gleichen Tag, so die Verdi-Geschäftsführerin der Region, Marianne Kugler-Wendt, bundesweit – und auch in der Region – einige Betriebsversammlungen statt, meist um die Mittagszeit, so im Krankenhaus am Plattenwald und im Klinikum am Weissenhof.
Mehr als 500 Teilnehmer aus der Region werden am Donnerstag, 25. September, an einer bundesweiten Großdemonstration vor dem Brandenburger Tor in Berlin teilnehmen, um für die Zukunft der Krankenhäuser zu demonstrieren. An diesem Tag findet im Bundestag eine 1. Lesung eines Gesetzes zur Krankenhausfinanzierung statt.
Kartoffelsuppe von Brackenheim bis Künzelsau
Die sieben Krankenhäuser der Regionalen Gesundheitsholding Heilbronn-Franken zwischen Brackenheim und Künzelsau schließen sich am 25. September mit Eintopf der Kampagne an: An diesem Tag gibt es für Patienten, Beschäftigte und Pflegeheimbewohner keine Menüauswahl, sondern nur eine – natürlich gesunde und schmackhafte - Kartoffelsuppe. Aus symbolischen Gründen, weil der Gesetzgeber den Krankenhäusern über Jahren eine „Suppe eingebrockt“ hat, die vor Ort „ausgelöffelt“ werden muss, so Geschäftsführer Dietmar Imhorst; aber auch, weil Beschäftigte aus der Hauswirtschaft ebenfalls unter den Teilnehmern der Berliner Großdemonstration sind.
Obwohl die Lage der SLK-Kliniken im Vergleich zu manchen Krankenhäusern in andern Bundesländern noch nicht ganz so dramatisch ist, so ist für Geschäftsführer Dietmar Imhorst auch im Unterland das Ende der Fahnenstange in Sicht. Dazu nennt er folgende Beispiele: - Beispiel Personalkosten: Von 2003 bis 2007 haben sich die gesetzlich normierten Erlöse lediglich um rund 2,1 Prozent erhöht („Deckelung“) Die Steigerung der Personalkosten, die in Akut-Krankenhäusern rund 70 Prozent der Gesamtkosten verursachen, beläuft sich in dem Zeitraum jedoch auf annähernd zehn Prozent. In der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH resultierte allein aus dieser Entwicklung eine Unterdeckung in Höhe von rund 7,5 Millionen Euro.
- Beispiel Sachkosten: Im gleichen 5-Jahres-Zeitraum haben sich die Energiekosten der SLK-Kliniken trotz erheblicher Investitionen in energiesparende Maßnahmen von 3,4 auf 4,9 Millionen Euro pro Jahr erhöht – ohne, dass sich die Einnahmen auch nur um einen Euro erhöht hätten.
- Beispiel Tarifabschlüsse: Sie haben für die Ärzte und im Bereich des Tarifvertrags TVöD allein für die SLK-Kliniken im Jahre 2008 Mehrkosten in Höhe von 3,9 Millionen Euro sowie im Jahre 2009 eine weitere Kostenerhöhung in Höhe von 5,5 Millionen Euro zur Folge.
Trotz gegenteiliger Behauptungen von Krankenkassen und Teilen der Politik habe die auseinandergehende Schere von Kosten und Erlösen sämtliche Wirtschaftlichkeitsreserven auch bei den SLK-Kliniken in den letzten Jahren aufgebraucht, betont Imhorst. So sei trotz steigender Patientenzahl die Mitarbeiterzahl konstant gehalten worden: „Viel mehr kann von den Mitarbeitern nicht mehr verlangt werden.“
Geschäftsführer Dieter Bopp stellt für die Klinik Löwenstein gGmbH und die Hohenloher Krankenhaus gGmbH fest, nur wenn eine Kompensationsmöglichkeit von Tarifsteigerungen durch die Bundesregierung beschlossen werde, könnten die Häuser ihre noch geringfügigen Gewinnmöglichkeiten erhalten. Für die 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hohenloher Krankenhäuser und Seniorenbetreuung könne eine entsprechende Gehaltserhöhung nur bezahlt werden, wenn zusätzliche Erlöse von den Krankenkassen finanziert werden.
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5. September 2008
Kein Halt an zwei Haltestellen
Verkehrsbetriebe: Linien 1 und 5
Wegen Verzögerungen bei Rohrverlegungsarbeiten in Alt-Böckingen können die Verkehrsbetriebe die Haltestellen Friedrichstraße und Reinöhlschule (Richtung Klingenberg) am Montag und Dienstag, 8. und 9. September nicht bedienen. Betroffen sind die Buslinien 1 und 5.
In der Seestraße wurde zwischen Ludwigsburger Straße und Klingenberger Straße eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Die Haltestelle Sonnenbrunnen wird zudem in dieser Zeit in die Grünewaldstraße verlegt.
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5. September 2008
Sicherer zur Schule
Neue Fußgängerinsel in der Gymnasiumstraße
Rechtzeitig zum Schulbeginn wurde in der Gymnasiumstraße, die von vielen Schülerinnen und Schülern als Schulweg genutzt wird, eine Querungshilfe geschaffen: Dazu hat das Amt für Straßenwesen nördlich der Einmündung in die Molktestraße eine Fußgängerschutzinsel eingerichtet.
Angeregt wurde die Maßnahmen von Elternseite. Dank dem Einsatz vorgefertigter Elemente konnte sie kurzfristig und mit 3500 Euro relativ kostengünstig ausgeführt werden.
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8. September 2008
Bauten des Kaiserreichs im Blickpunkt
Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 14. September
Der Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 14. September steht in diesem Jahr in Heilbronn ganz im Zeichen der verbliebenen Kulturdenkmale des Deutschen Kaiserreichs.
Nach der Reichsgründung im Jahr 1871 erlebte Heilbronn eine prosperierende Phase. Die Einwohnerzahl wuchs rasant von 19.000 auf rund 43.000 im Jahr 1910. Nach Stuttgart stieg Heilbronn zum zweitwichtigsten Wirtschaftsstandort in Württemberg auf. Damit verbunden war eine rege Bautätigkeit: „Planer und Architekten erschlossen den Osten und Süden für Wohngebiete, den Westen und Norden für Fabriken und Gewerbebetriebe“, so Dr. Joachim Hennze von der Unteren Denkmalschutzbehörde, der zum Tag des offenen Denkmals einen Vortrag und vier Führungen anbietet.
Etwa die Hälfte der Baudenkmale aus dieser Zeit wurde durch den verheerenden Bombenangriff am 4. Dezember 1944 zerstört. Bis heute erhalten sind jedoch 123 Bauten verschiedener Stilrichtungen und Funktion. 60 der wichtigsten Bürgerhäuser sowie Verwaltungs- und Industriebauten aus der Zeit zwischen 1871 und 1918 wird Hennze bei seinem reich bebilderten Vortrag um 11 Uhr in der VHS im Deutschhof vorstellen; darunter auch einige, die es nicht mehr gibt wie die Synagoge im romanisch-maurischen Stil und den Vorgängerbau der Harmonie.
Am Nachmittag folgen die vier Führungen: - 13.00 Uhr: Aussichtsturm auf dem Schweinsberg, Stadtwald, Schweinsbergweg
- 14.30 Uhr: Ehemaliges Sontheimer Rathaus, Hauptstraße 7 (heute Bürgeramt)
- 15.30 Uhr: Ehemalige Heilbronner Maschinenbaugesellschaft, Olgastraße 45 (heute Olga-Jugendzentrum)
- 17.00 Uhr: Ehemaliger Schlachthof, Frankfurter Straße 83-85 (künftig Akademie für Kommunikation).
Außerdem ist am Tag des offenen Denkmals das städtische Lapidarium, eine Sammlung von Steindenkmälern, in der Frankfurter Straße 75 von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Führungen finden hier um 11.30, 13.30 und 15 Uhr unter Leitung des städtischen Archivars Walter Hirschmann statt.
Die Teilnahme an den Führungen und der Besuch im Lapidarium sind kostenlos, der Eintritt zum Einführungsvortrag in der VHS um 11 Uhr kostet 5 Euro.
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9. September 2008
Städtische Zulassungsstelle geschlossen
Donnerstag, 11. September, ab 12 Uhr
Die städtische Kfz-Zulassungsstelle im Landratsamt schließt am Donnerstag bereits um 12 Uhr, um den Umzug von ihrem Ausweichquartier im Medienraum in ihre frisch renovierten Räume zu bewerkstelligen. Die Zulassungsstelle des Landkreises ist von der Schließung nicht betroffen. Am Freitag ist die städtische Zulassungsstelle dann wieder regulär von 7.30 bis 13 Uhr geöffnet.
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10. September 2008
Klingenberg erhält eine neue Parkanlage
Grüner Baustein der „Ortskernsanierung“
Bis Ende Dezember entsteht in Klingenberg eine neue Parkanlage. Möglich wird die Gestaltung der Grünanlage, da die Stadt kürzlich drei weitere Grundstücke in dem Areal erwerben konnte. So entsteht nun aus ehemaligen Schrebergärten in der Ortsmitte und mehreren städtischen Grundstücken eine großzügige Grünanlage, die entlang der Hangkante von einem Weg beginnend am Feuerwehrgerätehaus an der Theodor-Heuss-Straße bis hin zur Felsenstraße erschlossen wird. Zudem führt eine Treppenlage vom Friedhof direkt zur offenen Quelle an der Felsenstraße.
„Der neue Park ist ein grüner Baustein der Ortskernsanierung Klingenberg, die im Landessanierungsprogramm aufgenommen ist“, erläutert Hans-Peter Barz, Leiter des Grünflächenamts. „Ziel ist es, die Wohn- und Aufenthaltsqualität im Stadtteil Klingenberg nachhaltig zu verbessern.“ So waren an der Planung des Parks auch mehrere Bürger beteiligt, auf deren Wunsch auch ein kleiner Grillplatz in die Gestaltung des Parks aufgenommen wurde. Sitzgelegenheiten entlang des Hauptweges runden das Bild ab.
Derzeit werden die bestehenden Schrebergärten abgeräumt, so dass am 22. September die Landschaftsbauarbeiten beginnen können. Wenn es die Witterung zulässt, sollen die Arbeiten bis Dezember beendet sein. Die Freigabe der Anlage ist für Frühjahr 2009 geplant. Die Kosten der Grünanlage belaufen sich insgesamt 330.000 Euro.
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10. September 2008
Schadstoff- und Altpapiersammlungen
Freitag und Samstag, 12. und 13. September
Am kommenden Wochenende finden in mehreren Stadtteilen wieder mobile Schadstoffsammlungen sowie Bündelsammlungen für Altpapier und Kartonage statt.
Schadstoffsammlungen
Am Freitag, 12. September, finden mobile Schadstoffsammlungen in folgenden Stadtteilen statt: - Neckargartach, von 9.30 bis 11.30 Uhr (Parkplatz Neckarhalle)
- Böckingen, von 13 bis 14.30 Uhr (Parkplatz Sinsheimer Straße)
- HN-Ost, von 15.30 bis 17.30 Uhr (Parkplatz Jägerhaus-/Schirrmannstraße)
Angenommen werden schadstoffhaltige Abfälle aus Privathaushalten in haushaltsüblicher Menge. Dazu gehören z. B. Batterien, Farb- und Lackreste, Verdünner, Pflanzen- und Holzschutzmittel, Fleckentferner, Reinigungsmittel, Imprägniermittel, Frostschutzmittel, Laugen, Quecksilberthermometer, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen und sonstige Abfälle, die giftige bzw. umweltgefährliche Stoffe enthalten. Altöl wird gegen eine Kostenpauschale von 50 Cent pro Kilogramm angenommen. Schadstoffe bitte nicht unbeaufsichtigt abstellen, sondern direkt beim Fachpersonal abgeben.
Altpapiersammlungen
Am Samstag, 13. September, finden Bündelsammlungen für Altpapier und Kartonage in folgenden Stadtteilen statt:
- Biberach (Sammler: Musikverein Kirchhausen)
- Kirchhausen (Sammler: Musikverein Kirchhausen)
Gesammelt werden Zeitungen, Zeitschriften, Broschüren, Prospekte, Kataloge und ähnliche Papiere, mit einer Paketschnur gebündelt. Bitte keine Kunststofftüten zur Verpackung verwenden, Kartonagen getrennt vom Altpapier bereitlegen. Die Altpapierbündel bzw. Kartonagen müssen ab 8 Uhr am Straßenrand bereitliegen.
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10. September 2008
Betriebsamt verkauft Brennholz
Bis Dienstag, 30. September
Das Betriebsamt der Stadt Heilbronn bietet Holz von Bäumen an, die aus Sicherheitsgründen aus dem Wald entfernt werden müssen. Es handelt sich um verschiedene Holzarten, das auf rund einen Meter gesägt und grob zerspalten ist. Der Preis des Mischholzes beträgt 35 Euro pro Raummeter. Interessenten melden sich bitte schriftlich bis Dienstag, 30. September beim Betriebsamt, Austraße 65, 74076 Heilbronn unter der Angabe der gewünschten Menge Mischholz in Raummeter, Adresse und Telefonnummer. Das Holz muss im Bauhof des Betriebsamtes abgeholt werden, eine Zufuhr ist nicht möglich.
Die Annahme der Bestellungen erfolgt unter Vorbehalt, da der Umfang der zur Verfügung stehenden Holzmenge noch nicht genau bekannt ist. Eine Reduzierung der Bestellmenge ist unter Umständen notwendig.
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10. September 2008
Warnung vor falschen Beratungsangeboten
Keine Hausbesuche in Sachen Elterngeld
Nach Informationen der Stadt Heilbronn gibt sich zurzeit eine Frau unzulässigerweise als städtische Mitarbeiterin aus. Dabei bietet die Frau einen Hausbesuch zur Beratung zum Elterngeld an. Vor diesem Hintergrund weist die Stadt ausdrücklich darauf hin, dass die Stadt keine Hausbesuche in Sachen Elterngeld macht.
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10. September 2008
Ganztagsbetreuung an allen Grundschulen
Landesweite Spitzenposition
In Sachen Ganztagsbetreuung macht Heilbronn zum neuen Schuljahr einen weiteren Sprung nach vorne: Alle 19 Heilbronner Grundschulen und alle vier Sonderschulen werden dann eine umfassende Betreuung von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr bei Bedarf anbieten. Ermöglicht wird dies durch den Beitritt von zwölf weiteren Schulen zum Heilbronner Weg sowie weitere Baumaßnahmen in den Sommerferien, bei denen geeignete Räumlichkeiten für die Ganztagsbetreuung geschaffen wurden.
„Die Geschwindigkeit des Heilbronner Wegs zu einem nahezu flächendeckenden Angebot an Ganztagsschulen ist meines Wissens einzigartig in ganz Baden-Württemberg“, so Bürgermeister Harry Mergel. „Gerade für berufstätige Eltern sind die Ganztagsschulen eine enorme Entlastung, aber auch Schülerinnen und Schüler aus bildungsfernen Familien profitieren von dem vielseitigen Angebot am Nachmittag.“
Beim Heilbronner Weg werden die bisherigen Angebote wie Kernzeitbetreuung, Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung und Sprachförderung miteinander verzahnt und um weitere Angebote wie Mittagstisch, Sport oder Musikangebote ergänzt. Damit entsteht ein Ganztagsbetreuungsangebot aus einem Guss, das von den Schülerinnen und Schülern täglich oder tageweise in Anspruch genommen werden kann. Die Kosten betragen 0,70 Euro pro Betreuungsstunde und sind damit dank des städtischen Zuschusses sehr moderat. Familien mit schmalem Geldbeutel können aber auch ganz von den Gebühren befreit werden. Zudem gibt es für bedürftige Familien auch einen Essenszuschuss.
Insgesamt lässt sich die Stadt Heilbronn die Ganztagsbetreuung in diesem und im kommenden Jahr rund 4,67 Millionen Euro kosten. Hinzu kommen die Investitionen in die Raummaßnahmen etwa zur Herrichtung von Küchen sowie von Essens- und Aufenthaltsräumen. Allein die jetzt erfolgten Maßnahmen an den Grundschulen in Biberach, Frankenbach und Kirchhausen sowie an der Grünewaldschule und der Silcherschule sind mit annähernd 360.000 Euro zu Buche geschlagen, wobei der Löwenanteil in den Ausbau der Silcherschule geflossen ist. „An einigen Schulen konnten die Räume aus finanziellen Gründen bislang nur provisorisch hergerichtet werden. Hier werden aber in den kommenden Jahren weitere bauliche Veränderungen anstehen“, erläutert Thomas Csaszar, Leiter der Abteilung Schulen beim städtischen Schul-, Kultur- und Sportamt.
Nach dem Heilbronner Weg erweitern ab diesem Schuljahr folgende Grundschulen ihr Ganztagsangebot: Grundschule Frankenbach, Grünewaldgrundschule, Wilhelm-Hauff-Grundschule, Wartberggrundschule, Ludwig-Pfau-Grundschule, Gerhart-Hauptmann-Grundschule, Fritz-Ulrich-Grundschule, Grundschule Horkheim, Grundschule Kirchhausen, Grundschule Klingenberg, Wilhelm-Hofmann-Förderschule und Pestalozzi-Förderschule. Bis auf die Dammgrundschule, die Uhland-Grundschule und die Reinöhlgrundschule werden dann alle Grundschulen einen Mittagstisch anbieten.
Ein ebenso gutes Angebot weisen die Hauptschulen und die Gymnasien auf. Hier sind acht von elf bzw. drei von fünf Schulen Ganztagsschulen. Bei den Realschulen ist die Helene-Lange-Realschule bisher Vorreiter.
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10. September 2008
55.000 Euro für Heilbronner Sporttalente
Vereine erhalten besondere Förderung
13 Heilbronner Vereine können sich freuen: Sie erhalten 2008 und 2009 besondere städtische Zuschüsse für Sporttalente. Insgesamt hat der verantwortliche Beirat für beide Jahre je 55.000 Euro bewilligt, damit beläuft sich die Gesamtsumme – seit der Einführung dieser speziellen Förderung 2002 – auf 355.000 Euro.
Allein 11.000 Euro pro Jahr erhalten die Kanuten der TSG Heilbronn und der Union Böckingen. Ihr Konzept sieht die gezielte Nachwuchsförderung mit optimaler Leistungsentwicklung vor, sportliche Topleistungen wurden bereits erreicht. Auch der Landessportverband Baden-Württemberg misst den Kanuten eine herausgehobene Stellung im Land bei. Bereits in der Vergangenheit haben Heilbronner Nachwuchs-Kanuten Meistertitel auf Landes- und Bundesebene geholt.
Jeweils 7000 Euro gehen an die Heilbronner Turner und die Tischtennisabteilung der TSG Heilbronn. Auch für die Tischtennissportler sieht das Konzept eine gezielte Nachwuchsförderung mit optimaler Leistungsentwicklung vor. Der Landessportverband zählt Heilbronn zu den wichtigsten Säulen der Nachwuchsförderung im Land, der Deutsche Tischtennisbund hat den Heilbronnern das Prädikat Nachwuchs- und Förderstützpunkt zuerkannt.
6000 Euro gehen an die Rollsportler des REV Heilbronn, bekannte REV-Asse sind Markus Lell, der bei der Junioren WM in Australien 2007 Bronze erreichte, sowie Christian von Känel, der bei der WM in Australien Silber holte.
5400 Euro erhalten die Ruderschwaben, die zuletzt mit Carina Bär und Katrin Reinert nationale und internationale Rekorde erringen konnten. Katrin Reinert saß im Achter der Olympia-Damen in Peking.
Weitere Beträge gehen an die Leichtathleten der TSG Heilbronn, an die Handballer des VfL Neckargartach, an die Badmintonabteilung der TSG, an die Leichtathleten des TSV Biberach, an die Ringer des VfL Neckargartach, an den Tauchclub und den DFB-Stützpunkt für die Hallenmiete.
Die Zuschüsse sind zweckgebunden für die Talent-, Leistungs- und Spitzensportförderung. Das Geld geht allerdings nicht an einzelne Sportler, sondern investiert wird in die Rahmenbedingungen, so werden davon Trainer, spezielle Lehrgänge oder auch Turnierteilnahmen bezahlt. „Das ermöglicht den Sportlern, ihre Talente soweit aufzubauen, dass sie beispielsweise in Sporthilfeprogramme aufgenommen werden“, so Bürgermeister Harry Mergel. Alle geförderten Sportler gehören den Bundes- oder Landeskadern ihrer jeweiligen Disziplin an.
Über die Vergabe der Mittel entscheidet ein Beirat, der sich aus Mitgliedern des Sportausschusses, des Stadtverbands für Sport sowie einem Vertreter des Sportamts zusammensetzt. Erstmals wurde die ausgezahlte Summe auf 55.000 Euro erhöht. Die Vereine sind verpflichtet nachzuweisen, für was sie die Gelder einsetzen.
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11. September 2008
Fit, um anderen optimal helfen zu können
5. Heilbronner Feuerwehrduathlon 2008
Bereits zum fünften Mal veranstaltet die Feuerwehr Heilbronn am Sonntag, 14. September, den Heilbronner Feuerwehrduathlon. Rund 150 Feuerwehrangehörige haben sich für die Veranstaltung angemeldet. „Die jährlich steigende Teilnehmerzahl beweist das Interesse an der Sportveranstaltung“, freut sich Feuerwehr-Sprecher Günter Baumann.
Um 10 Uhr erfolgt der Start am Sportplatz des SSV Klingenberg. Die 5000-Meter-Laufstrecke führt entlang des Neckars nach Böckingen und zurück entlang der Bahnstrecke zum Klingenberger Sportplatz. Die 20-Kilometer-Radstrecke verläuft über die Sontheimer Brücke, entlang dem Neckar nach Horkheim bis zum Oberen Wehr, zurück über die Insel, den Klingenberger Steg zurück zum Klingenberger Sportplatz.
Mit der Aktion „Fit For Fire Fighting“ sollen Ausdauersport und gesundheitsbewusste Ernährung noch stärker ins Bewusstsein der Feuerwehrangehörigen treten, um die hohen Leistungsanforderungen während eines Einsatzes, insbesondere unter Atemschutz, erbringen zu können. Initiatoren der Aktion sind das Innenministerium mit der Landesfeuerwehrschule, der Landesfeuerwehrverband und die Unfallkasse Baden-Württemberg.
Die Feuerwehr bittet um Verständnis, sollte es während der Veranstaltung zu Verkehrsbeeinträchtigungen im Bereich Böckingen, Sontheim, Klingenberg und Horkheim kommen.
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12. September 2008
Mehr los auf der Bühne
Neue Untermaschinerie für das Theater Heilbronn
Damit Nathan der Weise in der kommenden Theatersaison schnell wieder zurück in seine Heimatstadt Jerusalem kommt, dafür sorgt die neue Untermaschinerie im Großen Haus des Theaters Heilbronn. Knapp eine Million Euro hat die Stadt Heilbronn investiert, damit der Ablauf hinter der Bühne reibungslos funktioniert.
16 neue Motoren schrauben nun die sechs Podien in die Höhe und bieten den Schauspielern interessante Aktionsflächen. „Beispielsweise können wir jetzt schräge Flächen szenisch herstellen, was bisher nur im Einrichtbetrieb ging. Denn die Podien mussten von Hand angesteuert werden und waren fehleranfällig. Für die Bühnentechniker hieß es da immer höchste Vorsicht", erklärt der technische Leiter Heiko Pfützner.
1982 wurde das Theater gebaut. Seitdem fanden immer wieder Arbeiten an der Obermaschinerie statt. Das ist der obere Teil der Bühne, in dem das Bühnenbild zu sehen ist und die Techniker für die Beleuchtung sorgen. Die Untermaschinerie dagegen ist für die Zuschauer unsichtbar: Dort heben Maschinen die Podien, bewegen die Drehbühne oder lassen Gegenstände im Boden verschwinden. „Als 1982 die Untermaschinerie eingebaut wurde, war das Theater Heilbronn eines der modernsten seiner Art. Und nach dem Umbau wird es wieder dazugehören", betont Heiko Pfützner.
Knapp einen Monat lang dauerten die Bauarbeiten. Tag und Nacht arbeiteten die Mitarbeiter einer norddeutschen Firma, die sich auf Theaterbauten spezialisiert hat. Bereits 2003 waren die Techniker für den Einbau der Obermaschinerie zuständig gewesen. Nun installierten sie zusätzlich zu den Motoren noch die passende Hard- und Software.
Alle 16 Motoren werden dialogisch gesteuert: „Jetzt sind die Bewegungen des Bühnenbildes, die während der Proben festgelegt wurden, abgespeichert. Diese Module laufen dann während der Vorstellung voll automatisch ab", erklärt der technische Leiter.
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16. September 2008
Musikschule führt die Elfenkönigin auf
Sonntag, 21. September, 11 Uhr
Am Sonntag, 21. September, 11 Uhr, im Saal der Musikschule im Theaterforum K3 führen Schüler der Musikschule eine konzertante Fassung der Semi-Opera "The Fairy Queen" (Die Elfenkönigin) von Henry Purcell (Ur-Aufführung 1692) auf. Das Stück basiert auf dem "Midsummer Night's Dream" von Shakespeare. Es handelt von den Verwirrungen unter Elfen und Menschen, die durch einen Streit des Elfenkönigspaares Oberon und Titania im Laufe einer einzigen Sommernacht entstehen. Am Schluss versöhnen sich alle und die Liebe wird gefeiert.
Aufgeführt wird eine Fassung der „Fairy Queen“, in der ein Erzähler (Christian Adolph/Klasse Lemaitre) durch die Rezitation von Originaltexten den Handlungsverlauf wiedergibt und ein Blockflötenensemble (Klasse Allinger) und ein Streicherensemble (Klasse Danelon-Reiner) die Musik mit ihrer Stimmungsmalerei und ihren programmatischen Kommentaren erklingen lässt.
Der Eintritt ist frei.
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16. September 2008
Straßensperrung wegen Benefizveranstaltung
Am Samstag, 20. September
Aufgrund der Benefizveranstaltung SI Frauenlauf am Neckar ist am Samstag, 20. September, die Götzenturmbrücke von 14.45 Uhr bis 15.30 Uhr für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Das gleiche gilt für die Zufahrt zwischen 14 Uhr und 18 Uhr zu den Wohnmobilparkplätzen an der Neckarhalde. Außerdem ist zwischen 15.30 Uhr und 17 Uhr die Zufahrt zu den Parkplätzen bei der Wertwiesengaststätte gesperrt.
Im Bereich des Freibades Neckarhalde darf auf einer Teilfläche der Parkplätze ab 7 Uhr und in der Unteren Kanalstraße ab 14 Uhr nicht geparkt werden, ein Halteverbot ist angeordnet.
Radfahrer sollten auf den Wegen beiderseits des Neckars zwischen Heilbronn-Klingenberg und der Stadtmitte/Friedrich-Ebert-Brücke besonders vorsichtig fahren.
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17. September 2008
Schadstoffsammlung in vier Stadtteilen
Freitag, 19. September
Am Freitag, 19. September finden in folgenden Stadtteilen mobile Schadstoffsammlungen statt:
- 9.30 bis 11.00 Uhr, Sontheim (Parkplatz Wertwiesenpark)
- 11.30 bis 12.15 Uhr, Klingenberg (Wendeplatte Alter Hochweg)
- 13.30 bis 15.30 Uhr, Böckingen (Festplatz Viehweide)
- 16.00 bis 17.30 Uhr, Horkheim (Parkplatz Stauwehrhalle)
Angenommen werden schadstoffhaltige Abfälle aus Privathaushalten in haushaltsüblicher Menge. Dazu gehören zum Beispiel Batterien, Farb- und Lackreste, Verdünner, Pflanzen- und Holzschutzmittel, Fleckentferner, Reinigungsmittel, Imprägniermittel, Frostschutzmittel, Laugen, Quecksilberthermometer, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen und sonstige Abfälle, die giftige bzw. umweltgefährliche Stoffe enthalten. Altöl wird aufgrund der Rücknahmeverpflichtung des Handels gegen eine Kostenpauschale von 50 Cent pro Kilogramm angenommen. Schadstoffe bitte nicht unbeaufsichtigt abstellen, sondern direkt beim Fachpersonal abgeben.
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18. September 2008
Infoveranstaltung zum Hochwasserschutz
Sontheim, 24. September, 18 Uhr
Über das geplante Hochwasserrückhaltebecken am Deinenbach in Heilbronn-Sontheim informieren der Hochwasserzweckverband Schozachtal und die Stadt Heilbronn am Mittwoch, 24. September, 18 Uhr direkt am künftigen Bauplatz am Wirtschaftsweg von der Sontheimer Hofwiesenstraße nach Flein. Vor Ort sind der Vorsitzendes des Zweckverbands, Abstatts Bürgermeister Rüdiger Braun, der Heilbronner Baubürgermeister Wilfried Hajek sowie die Vertreter verschiedener Fachbüros.
Das neue Becken soll Heilbronns drittgrößten Stadtteil bis zu Hochwassern mit einer statistischen Wiederkehr von 100 Jahren (HQ 100) schützen – über 30 Gebäude werden davon profitieren. Der Baubeginn für das 3,1 Millionen Euro teure Bauwerk ist noch im September vorgesehen, nachdem Grunderwerb, Planungsgrundlagen, und Finanzierung bereits geklärt sind. Die Fertigstellung ist zum Jahreswechsel 2009/2010 vorgesehen.
Für das Becken wird quer zum Deinenbach ein 118 Meter langer Erddamm errichtet, um das benötigte Rückhaltevolumen von rund 81.000 Kubikmetern erreichen zu können. Diese Menge wurde berechnet aus den Niederschlagsdaten der letzten 50 Jahre sowie Prognosen für in Baden-Württemberg zu erwartende Klimaveränderungen.
Die Lage des Damms ist Ergebnis einer Standortuntersuchung, hierbei haben wirtschaftliche, wasserwirtschaftliche und ökologische Gesichtspunkte eine Rolle gespielt. So wird der Damm an einer relativ engen Stelle errichtet, um die Länge begrenzen zu können. Sinnvoll war auch eine möglichst nahe Lage am Sontheimer Ortsrand, um die Anzahl der weiteren Zuflüsse zwischen Damm und Ortslage zu minimieren. Und schließlich sollten die ökologischen Gegebenheiten nicht mehr als notwendig beeinträchtigt werden.
Durch eine naturnahe, begrünte Gestaltung des Dammes und des Gewässers soll sich das Dammbauwerk gut in das Landschaftsbild einfügen.
Der Damm selbst wird durch ein sogenanntes Auslassbauwerk nicht nur für Fische und andere Wassertiere durchlässig sein, sondern auch für Lebewesen des Uferbereichs. Als Ausgleichsmaßnahme wird der Deinenbach im Sontheimer Ortsgebiet auf einer Länge von 300 Metern renaturiert.
Insgesamt plant der Zweckverband Hochwasserschutz Schozachtal acht Hochwasserrückhaltebecken und neun kleinere Hochwasserschutzmaßnamen, um die Bewohner des Schozachtals zu schützen. Zum besonderen Schutz Sontheims wird auch der Hochwasserschutz am Neckar verbessert.
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18. September 2008
Kindersprechstunde bei OB Himmelsbach
Samstag, 20. September
Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach lädt anlässlich des Weltkindertages zur Kindersprechstunde ein. Zum zweiten Mal nach 2007 kommen am Samstag, 20. September, Heilbronner Kinder ins Rathaus, um dem OB Wünsche und Sorgen, Lob und Kritik ganz persönlich vorzutragen. „Ich nehme mir gerne die Zeit für die Kinder“, so Himmelsbach, „nicht nur, weil Heilbronn seinen Ruf als familienfreundliche Stadt festigen will, sondern weil auch die Jüngsten ein Recht darauf haben, dass die Repräsentanten dieser Stadt ein offenes Ohr für sie haben.“ Er habe bei der ersten Kindersprechstunde spontan zugesagt, dass es eine Neuauflage geben werde und halt sich nun auch daran.
Die Kindersprechstunde wird in diesem Jahr ausschließlich über die Schulen organisiert. Angemeldet sind drei Gruppen à acht Kinder, die zwischen 10.30 und zwölf Uhr jeweils eine halbe Stunde im OB-Amtszimmer verbringen werden. Erwartet werden Kinder der 4. bis 9. Klasse der Elly-Heuss-Knapp Grund- und Hauptschule, der Ludwig-Pfau-Schule und der Wilhelm-Hauff-Schule.
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22. September 2008
OB-Schreiben an Finanzminister Steinbrück
Call-Center: Protest gegen Schließungspläne
Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach hat in einem gemeinsamen Schreiben der betroffenen Standortgemeinden an Bundesfinanzminister Peer Steinbrück appelliert, sich für den Erhalt der Call-Center der Deutschen Telekom und den insgesamt rund 8000 Arbeitsplätzen in den Städten einzusetzen.
Der Bundesfinanzminister wird als Vertreter der Bundesrepublik Deutschland und damit des Hauptanteileigner des Unternehmens aufgefordert, auf den Vorstand der Deutschen Telekom AG dahingehend einzuwirken, dass die vorgestellten Schließungspläne zurückgenommen und ein konstruktiver Dialog mit den betroffenen Städten begonnen wird. In dem vom Bremer Bürgermeister Jens Böhrnsen initiierten Brief weisen die Stadtvertreter insbesondere auf den hohen Anteil an Teilzeitbeschäftigten und Frauen in den Call-Centern hin, für die deutlich längere Wegezeiten sozial und wirtschaftlich nicht zumutbar seien.
OB Himmelsbach hat gleichzeitig in einem Schreiben an Telekom-Mitarbeiter in Heilbronn zum Ausdruck gebracht, dass er die Sinnhaftigkeit der jetzigen Umstrukturierung bislang nicht erkennen könne und Antworten seitens des Unternehmens erwarte. Er werde sein möglichstes tun, die Landesregierung bei ihren Verhandlungen mit dem Telekom-Vorstand zu unterstützen. „Wichtig ist uns hierbei ein gemeinsames Agieren aller betroffenen Standortgemeinden sowie ein abgestimmtes Vorgehen der Landesregierung, damit die Städte nicht gegeneinander ausgespielt werden können“, so Himmelsbach. Der Heilbronner Oberbürgermeister hatte schon zuvor an einem Runden Tisch der Landesregierung Baden-Württemberg teilgenommen.
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22. September 2008
Dr. Thomas Jendges folgt Dietmar Imhorst
Wechsel in der Klinikum-Geschäftsführung
Die Nachfolgeregelung für die Geschäftsführung der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH sowie die Regionale Gesundheitsholding Heilbronn-Franken GmbH ist entschieden: Die Aufsichtsräte haben in der heutigen Sitzung Dr. Thomas Jendges zum Nachfolger von Dietmar Imhorst gewählt.
Dr. Jendges (42) ist promovierter Wirtschaftsingenieur und kann auf zwölf Jahre Erfahrung in Krankenhäusern verschiedener Träger zurückblicken. Er wird seine Tätigkeit mit Beginn des kommenden Jahres aufnehmen. Zuletzt war Dr. Jendges als Kaufmännischer Geschäftsführer der DRK-Kliniken Berlin tätig, einem Verbund von fünf Krankenhäusern und einer Pflegeeinrichtung mit rund 3000 Mitarbeitern. Der neue Geschäftsführer ist in den USA geboren und in Berlin aufgewachsen, er ist verheiratet und Vater eines Kindes.
„Mit Dr. Jendges haben wir nicht nur einen exzellenten Fachmann, sondern eine Persönlichkeit gefunden, die über eine ausgeprägte soziale Kompetenz verfügt“ zeigt sich der Aufsichtsratsvorsitzende Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach erfreut über die schnelle Nachfolgeregelung. Wie Imhorst wird Dr. Jendges in Personalunion die Geschäftsführung der Regionale Gesundheitsholding Heilbronn-Franken GmbH sowie der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH wahrnehmen.
Darüber hinaus wird aktuell ein Medizinischer Geschäftsführer gesucht, der künftig zusammen mit Dr. Jendges die Geschicke des Krankenhauskonzerns leiten wird. „Ein derart komplexes Dienstleistungsunternehmen mit allein sieben Krankenhaus-Standorten und über 4000 Mitarbeitern erfordert aus unserer Sicht eine zweiköpfige Geschäftsführung“ so Helmut Himmelsbach. Die primäre Aufgabe des Duos wird es sein, den eingeschlagenen Konsolidierungskurs weiter fortzusetzen sowie die strategische und operative Entwicklung der Einrichtungen der Regionale Gesundheitsholding Heilbronn-Franken GmbH hin zu einer Vernetzung der Standorte zu forcieren.
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23. September 2008
Den Nagern den Kampf ansagen
Wieder Rattenbekämpfung
Ab Montag, 29. September, findet in Heilbronn wieder eine mehrwöchige Rattenbekämpfung auf den städtischen Grundstücken, im Kanalisationsnetz sowie an den Fluss- und Bachläufen statt. Eine gezielte Bekämpfung der Ratten ist notwendig, da von ihnen eine Gefahr der Übertragung von Krankheiten auf Menschen und Tiere ausgeht. Die Stadt bittet die Besitzer von Privatgrundstücken, auf denen sich Ratten gezeigt haben, mitzuhelfen: Eigentümer, Pächter oder Verwalter von Grundstücken und Unterhaltspflichtige von Wasserläufen, Dämmen, Ufern und Wegen werden gebeten, sich zu beteiligen.
Die erforderlichen Maßnahmen können die betroffenen Bürger in Eigenverantwortung leisten oder auf eigene Kosten die fachmännische Hilfe anerkannter Schädlingsbekämpfer in Anspruch nehmen.
Bei der Rattenbekämpfung ist zu beachten:
- Abfälle und Unrat im Hof und Keller sind erst nach Abschluss der Bekämpfung zu beseitigen.
- Die für die Rattenbekämpfung einzusetzenden verkehrsfähigen Bioziden sind im Fachhandel erhältlich. Zur Verhütung von Schäden bei Menschen und Tieren sind die den Mitteln beigegebenen Gebrauchsanweisungen genau zu beachten; auch sind Haustiere von den Auslegeplätzen fernzuhalten.Beim Auslegen von Streumitteln ist darauf zu achten, dass das ausgestreute Giftpulver nicht durch die Ratten in die Futtertröge der Haustiere verschleppt werden kann. Falls der Verdacht besteht, dass ein Haustier versehentlich Rattengift als Futter angesehen und verzehrt hat, soll beim Tierarzt das Gegenmittel „Vitamin K“ gegeben werden.Jedes Giftauslegen durch gewerbsmäßige Schädlingsbekämpfer soll in Gegenwart der Grundstücksnutzungsberechtigten erfolgen. Die mit Giftködern oder sonstigen Giftstoffen belegten Stellen sind zu kennzeichnen.
- Nach Abschluss der Rattenbekämpfung sind die Rattenlöcher mit hierzu geeigneten Mitteln wie Zement zu verschließen und Vorkehrungen zu treffen, die einen erneuten Rattenbefall unmöglich machen.
- Reste von Rattengift sind so zu verwahren, dass Menschen und Tiere nicht gefährdet werden können.
- Durch vermehrtes Anlegen von Komposthaufen treten in diesen Bereichen häufiger Ratten auf. Hier ist zu empfehlen, die entsprechenden Bekämpfungsmittel in sogenannten Rattenfutterkisten auszulegen. Das können selbstgefertigte Holz-, Metall- oder Plastikbehälter von mindestens 20 mal 30 Zentimeter Bodenfläche sein, an deren Stirnseiten seitlich jeweils ein rundes Loch von zirka fünf Zentimeter Durchmesser als Eingang auszuschneiden ist. In diese Kiste kommt dann das Ködermittel. Um das Eindringen von Wasser in die Kiste und das Herausscharren von Ködermittel durch die Ratten zu verhindern, sollten die Löcher zirka zwei Zentimeter über dem Boden beginnen. Die Kisten sind in den entsprechenden Befallsbereichen aufzustellen. Die Ratten benötigen etwa acht bis 14 Tage, um sich an die Kisten zu gewöhnen. Es sollte immer genügend Futter vorhanden sein. Die Kisten können zum Beispiel an einem Kompostplatz mit Gartenabfällen, der auf gar keinen Fall mit Essensresten bestückt sein darf (Gefahr, dass zusätzlich Ratten angelockt werden), getarnt werden, so dass nur noch die Eingangslöcher sichtbar sind.
- Die Verpackungsmaterialen von Lebensmitteln, die dem Dualen System angehören und im vorgesehenen Gelben Sack entsorgt werden, sind vorher immer auszuwaschen. Verbleibende Reste der Lebensmittel wie in Konservendosen und Joghurtbechern könnten die Ratten anlocken.
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23. September 2008
Altpapier- und Schadstoffsammlung
Abfuhrtermine geändert
Am Samstag, 27. September, findet in Frankenbach eine Bündelsammlung für Altpapier und Kartonage statt (Sammler: ASV Heilbronn).Gesammelt werden Zeitungen, Zeitschriften, Broschüren, Prospekte, Kataloge und ähnliche Papiere, mit einer Paketschnur gebündelt. Bitte keine Kunststofftüten zur Verpackung verwenden, Kartonagen getrennt vom Altpapier bereitlegen. Die Altpapierbündel bzw. Kartonagen müssen ab 8 Uhr am Straßenrand bereitliegen.
Am Samstag, 27. September, findet in der Zeit von 8 bis 14 Uhr in HN-Süd (Recyclinghof Schwabenhof, Lise-Meitner-Str.) eine mobile Schadstoffsammlung statt. Angenommen werden schadstoffhaltige Abfälle aus Privathaushalten in haushaltsüblicher Menge. Dazu gehören beispielsweise Batterien, Farb- und Lackreste, Verdünner, Pflanzen- und Holzschutzmittel, Fleckentferner, Reinigungsmittel, Imprägniermittel, Frostschutzmittel, Laugen, Quecksilberthermometer, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen und sonstige Abfälle, die giftige bzw. umweltgefährliche Stoffe enthalten. Altöl wird aufgrund der Rücknahmeverpflichtung des Handels gegen eine Kostenpauschale von 50 Cent pro Kilogramm angenommen. Schadstoffe bitte nicht unbeaufsichtigt abstellen, sondern direkt beim Fachpersonal abgeben.
Wegen des Feiertags am Freitag, 3. Oktober, kann die Abfallabfuhr in der kommenden Woche teilweise nicht an den gewohnten Abfuhrtagen stattfinden.
Folgende Änderungen sind zu beachten:
- Abfuhrgebiet Böckingen: Die Leerung der Biotonnen wird vorgezogen auf Donnerstag, 2. Oktober.
- Abfuhrgebiet Klingenberg: Die Abfuhr von Gelben Säcken/Tonnen wird vorgezogen auf Donnerstag, 2. Oktober.
- Abfuhrgebiet Horkheim: Die Leerung der städtischen Altpapiertonnen wird verschoben auf Samstag, 4. Oktober.
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23. September 2008
Sperrung der Leintalstraße K 9561
Von Freitag bis Sonntag
Wegen einer Moto-Cross-Veranstaltung in Frankenbach ist von Freitag, 26. September, ab 17 Uhr bis Sonntag, 28. September, circa 20 Uhr, die K 9561 (Leintalstraße), zwischen den Einmündungen Saarbrückener Straße und der B 293 für den Kfz-Verkehr gesperrt. Die Umleitung ist über die B 293 ausgeschildert.
Besucher werden gebeten, die ausgewiesenen Parkplätze zu benutzen
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23. September 2008
Firmen gewähren Blick hinter die Kulissen
Tag der offenen Tür im Industriepark Böllinger Höfe
Zu einem echten Familientag laden am kommenden Samstag, 27. September, die Stadt Heilbronn, das Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Heilbronn-Franken (BTZ) sowie zahlreiche Unternehmen in den Industriepark Böllinger Höfe ein. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des größten neuen Industriegebiets in der Region veranstalten 26 ansässige Unternehmen und Einrichtungen von 10 bis 17 Uhr einen Tag der offenen Tür für interessierte Besucher, Familienangehörige von Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartner.
Offizielle Grußworte richten um 13 Uhr Erste Bürgermeisterin Margarete Krug und Ulrich Bopp, Präsident der Handwerkskammer Heilbronn-Franken im Foyer des Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) in der Wannenäckerstraße 62 an die Besucher. Im BTZ mit seinem weithin sichtbaren Solarturm wird auch ein Vortragsprogramm rund um den hochaktuellen Themenkomplex „Energiesparen und Erneuerbare Energien“ angeboten, das um 11 Uhr mit einem Vortrag über Erdgas-Fahrzeuge beginnt. Im Rahmen einer Begleitausstellung werden sich weitere Firmen mit dem Energie-Thema sowie die Wirtschaftsförderung der Stadt Heilbronn und das Amt für Liegenschaften und Stadterneuerung als Vertreter der Stadtverwaltung im BTZ präsentieren und Fragen zum Gewerbeflächenangebot der Stadt beantworten.
„Wer schon immer mal wissen wollte, wie es bei einem metallverarbeitender Betrieb aussieht, wie die Abläufe eines Hochregallagers sind, wie ein IT-Unternehmen arbeitet oder was sich ganz allgemein in den letzten Jahren in unserem Vorzeige-Industriegebiet getan hat, ist am Samstag im Industriepark Böllinger Höfe genau an der richtigen Stelle“, so die Erste Bürgermeisterin, die sich über die große Zahl an teilnehmenden Firmen freut.
Auch für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt. 15 Firmen bieten ihren Gästen ein gastronomisches Angebot, sieben Betriebe haben eine Kinderbetreuung vorbereitet.
120 Firmen, 4500 Mitarbeiter
Im Industriepark Böllinger Höfe der Stadt Heilbronn haben sich in den letzten 30 Jahren rund 120 Firmen mit über 4500 Mitarbeitern angesiedelt, darunter die Firmen Baier & Schneider und Esselte Leitz mit ihren jeweiligen Logistikzentren für Deutschland, Intersport, Lavatec, Buderus und Ideal-Pack, mit rund 500 Beschäftigten derzeit der größte Arbeitgeber im Industriepark Böllinger Höfe.
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24. September 2008
Kurse an der Musikschule
Jetzt noch anmelden
Das Schuljahr hat begonnen. Ab Oktober gehen auch die Kurse an der Städtischen Musikschule wieder los.
Für die Zweijährigen gibt es den „Musikgarten“: In Begleitung eines Elternteils werden Instrumente, Materialien, Groß- und Kleinbewegungen ausprobiert. Für Kinder zwischen vier und sechs Jahren folgt die „Musikalische Früherziehung“, in der körperliche und geistige Fähigkeiten erweitert werden. „Rondo“ wiederum ist die Vorstufe zum Instrumentalunterricht, für sechs- bis siebenjährige Kinder. Im Instrumentenkarusell „Ikarus“ können Schüler der 1. bis zur 3. Klasse verschiedene Instrumententypen kennen und spielen lernen. Die Instrumente für diesen Kurs werden von der Städtischen Musikschule gestellt.
Nähere Informationen zum Kursangebot gibt es unter Telefon 07131/56-2417.
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24. September 2008
Behördengang direkt an der Hochschule
Mobiles Bürgerbüro
Am Mittwoch, 1. Oktober, bietet das Bürgeramt der Stadt Heilbronn den neu eingeschriebenen Studierenden der Hochschule mit einem mobilen Bürgerbüro einen besonderen Service an. Vor Ort können die Studenten alle relevanten Dienstleistungen in Anspruch nehmen. So können sich die Erstsemester unter anderem anmelden und - wenn sie in Heilbronn ihren Hauptwohnsitz nehmen - ein Begrüßungspaket der Stadt Heilbronn bekommen.
Das Begrüßungspaket enthält einen Einkaufsgutschein der Stadtinitiative in Höhe von 100 Euro und wahlweise ein Semesterticket der Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehr GmbH oder einen Gutschein für das Heilbronner Theater.
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24. September 2008
Erste Auszahlung an schwerkranke Kinder
Dr. Annette-Fuchs-Stiftung
Erst vor zwei Jahren wurde die Dr.-Annette-Fuchs-Stiftung gegründet, jetzt konnten die ersten Erträge verteilt werden: Je 1500 Euro erhalten zwei Heilbronner Familien mit krebskranken Kleinkindern, um ihr Schicksal besser meistern zu können. Während die eine Familie Kindermöbel anschaffen möchte, wird die andere Familie davon Unterkunftskosten bei auswärtigen Behandlungen bezahlen.
In Gegenwart der Stifterin Emilie Fuchs, Witwe des früheren Bürgermeisters Erwin Fuchs, überreichte Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach die Schecks symbolisch an Dr. Hermann Full von der SLK-Kinderklinik Heilbronn. Full berichtete, dass Krebserkrankungen bei kleinen Kindern nicht nur eine emotionale Herausforderung darstellten, sondern oft auch eine finanzielle. Rund 20 Krebs-Neuerkrankungen würden in der Heilbronner Klinik jährlich behandelt.
Die Stiftung erinnert an die Tochter von Emilie Fuchs, Annette Fuchs, die bei einem Autounfall tragisch ums Leben kam. Die Stiftungserträge kommen ausschließlich schwerkranken Heilbronner Kindern zugute.
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24. September 2008
Ohne Regenüberlaufbecken geht’s nicht
Ausbauprogramm nahezu abgeschlossen
Umweltgerecht, wirtschaftlich, technisch auf dem neuesten Stand – so soll moderne Abwasserbeseitigung funktionieren. Dazu tragen in Heilbronn nicht nur die Kläranlage und ein knapp 500 Kilometer langes Kanalnetz, sondern auch rund 70 sogenannte Regenüberlaufbecken bei – ohne diese würde das Gesamtsystem nicht funktionieren. In die unterirdischen Becken hat die Stadt bereits über 50 Millionen Euro investiert, so dass das seit über 20 Jahren laufende Ausbauprogramm bald abgeschlossen sein wird. Es müssen nur noch vier Becken gebaut werden, zum Beispiel im Süden von Böckingen in den Kappelwiesen (Baubeginn noch 2008) und in Neckargartach an der Neckargartacher Brücke. „Mit diesem Ausbaustand im Dienste der Entsorgungssicherheit kann sich Heilbronn auch im landesweiten Vergleich sehen lassen“, so Uwe Hertner, Abteilungsleiter Abwasser bei den Entsorgungsbetrieben.
Hintergrund: Bei einsetzendem Regen wird die Kapazität der Kanäle rasch überschritten, obwohl diese für die doppelte Menge des bei trockenem Wetters anfallenden Abwassers ausgerichtet sind. Das „überschüssige“ Abwasser wird in den Regenüberlaufbecken gespeichert und gleich getrennt: Nur leicht verschmutztes Regenwasser kann gleich in ein Gewässer weitergeleitet werden, stark verschmutztes Abwasser wird in Richtung Kläranlage weitergeleitet.
Besonders wichtig sind die „RÜBs“, wenn es zu regnen anfängt. Denn nach längeren Trockenzeiten lagern sich auf Straßen erhebliche Schmutzmengen ab, die dann in die Kanalisation gespült werden und ein Mehrfaches der normalen Belastung häuslichen Abwassers haben. „Diese starke Belastung beschränkt sich aber zum Glück“, so Hertner, „nur auf den sogenannten „Spülstoß“ zum Beginn des Regens“. Im Regenüberlaufbecken wird genau dieser „Spülstoß“ gespeichert, während das leichter verschmutzte Niederschlagswasser, das auf ein gefülltes Regenüberlaufbecken trifft, in die Gewässer abgeleitet wird. Insgesamt sind die Becken so bemessen, dass über das Jahr 90 Prozent der Verschmutzung in die Kläranlage und zehn Prozent in die Gewässer geleitet werden.
Seit einigen Jahren werden auch in Heilbronn Alternativen zum traditionellen Abwassersystem erprobt, bei dem sowohl häusliche Abwässer als auch Niederschlagswasser zur Kläranlage geleitet werden. Ziel ist es, das Regenwasser gar nicht erst zur Kläranlage zu bringen, da es ohnehin sauberer ist als das von der Kläranlage abfließende Wasser. So wird heute bei Neubaugebieten darauf geachtet, dass das Regenwasser direkt im Gebiet versickert oder in ein nahes Gewässer abgeleitet werden kann. Dies ist beispielsweise im Badener Hof und bei der Erweiterung der Böllinger Höfe der Fall. „Wir begrüßen auch den Bau von Regenwasserzisternen, in denen Niederschlagswasser gesammelt wird, um es für den Garten einzusetzen“, so Hertner.
Derzeit erarbeitet die Stadt zudem einen neuen Gesamtentwässerungsplan, für den gegenwärtig unter anderem die Leistungsfähigkeit aller öffentlichen Kanäle in Heilbronn geprüft wird. Wenn die gesamten Berechnungen vorliegen, wird daraus eine Prioritätenliste für die Kanalerneuerung in den nächsten Jahren erarbeitet.
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24. September 2008
Mehr Bauabfall, weniger Elektrogroßgeräte
Abfallbilanz 2007
Genau 214.746 Tonnen Abfälle sind im vergangenen Jahr verwertet, auf der städtischen Deponie abgelagert oder in Verbrennungsanlagen beseitigt worden, das sind rund 37.700 Tonnen mehr als 2006. Diese Zahlen sind das Ergebnis der Abfallbilanz 2007 der Entsorgungsbetriebe der Stadt Heilbronn.
Hierbei machten die „Abfälle zur Beseitigung oder Ablagerung“ rund 184.840 Tonnen aus, was im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von rund 37.000 Tonnen bedeutet – der größte Steigerung entfiel hierbei auf Bodenaushub und Bauschutt mit einem Plus von rund 30.000 Tonnen.
Fast gleich geblieben ist dagegen die Menge an „Abfällen zur Verwertung“, die wieder in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt werden: Hier fielen 29.906 Tonnen an, das sind nur 25 Tonnen weniger als im Vorjahr.
Abfälle zur Ablagerung und zur Beseitigung
Auf der Deponie Vogelsang haben die Entsorgungsbetriebe im zurückliegenden Jahr 162.344 Tonnen inerte Massenabfälle abgelagert, das waren rund 31 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Bei den zu beseitigenden Abfällen - das sind Restmüll, Sperrmüll und Gewerbe- und Bauabfälle - sind insgesamt 22.496 Tonnen über die Firmen T-plus und Alba Heilbronn-Franken entsorgt worden, das ist ein Prozent weniger als im Vorjahr. Die überwiegende Menge mit rund 19.000 Tonnen wurden von T-plus in verschiedene Abfallverbrennungsanlagen transportiert.
Von der Gesamtmenge waren 17.651 Tonnen Restmüll (plus ein Prozent), pro Einwohner fielen 2007 somit rund 147 Kilogramm Restmüll an. Das Sperrmüllaufkommen belief sich auf 3401 Tonnen (minus elf Prozent), pro Einwohner waren dies rund 28 Kilogramm. Die Mengen an Gewerbe- und Bauabfällen sank auf nur noch 1161 Tonnen, der Grund ist die im Gewerbebereich zunehmende Abfallentsorgung durch private Unternehmen.
Die in den Jahren 2005 und 2006 zwischengelagerten Behandlungsreste aus der mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage (Geostabilat) wurden bis Ende November 2007 vollständig abtransportiert und von der Firma T-plus in eigener Verantwortung anderweitig entsorgt.
Abfälle zur Verwertung
Bei den „Abfällen zur Verwertung“ gibt es unterschiedliche Entwicklungen: So ist das Altpapieraufkommen auf 8916 Tonnen um drei Prozent angestiegen, was pro Kopf 74 Kilogramm entspricht. Beim Altglas dagegen sank das Aufkommen um vier Prozent auf 2754 Tonnen. Auf Vorjahresniveau liegen dagegen die Abfälle aus den Biotonnen mit 7295 Tonnen sowie die über Containergesammelten Grünabfälle mit 7191 Tonnen.
Einen deutlichen Rückgang gab es bei der Sammlung von Elektrogeräten - die gesammelte Menge sank um 14 Prozent auf 671 Tonnen. Gründe sind zum einen die Abgabe von Elektrogroßgeräten an Lieferanten neuer Produkte, aber auch ein verstärkter Diebstahl von Großgeräten bei der Sperrmüllsammlung wegen der hohen Altmetallerlöse.
Über die Gelben Säcke bzw. Gelben Tonnen sind insgesamt 3165 Tonnen an Leichtverpackungen eingegangen - größtes Problem war hier erneut die hohe Quote an Fehleinwürfen: Rund 37 Prozent mussten als Restmüll aussortiert werden.
10.000 Leuchtstoffröhren eingesammelt
Bei der Annahme von Leuchtstoffröhren verzeichneten die Entsorgungsbetriebe einen Anstieg von 57 Prozent auf rund 10.000 Stück. Die Steigerung ist auf die im April 2007 begonnene kostenfreie Annahme von Leuchtstoffröhren an allen Recyclinghöfen zurückzuführen. Gesondert eingesammelt haben die Entsorgungsbetriebezudem 68 Tonnen an schadstoffhaltigen Abfällen wie Autobatterien, Altöl oder Farben - das sind 13 Prozent mehr als im Vorjahr.
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24. September 2008
Verstärkte Sauberkeitskontrollen
Ordnungshüter ziehen Bilanz
181 Müllsünder sind in diesem Jahr vom städtischen Vollzugsdienst kostenpflichtig angezeigt worden, 24 gebührenpflichtige Verwarnungen stellten die Ordnungshüter wegen des Ausspuckens auf öffentlichen Straßen aus. Das ist die vorläufige Bilanz von Sauberkeitskontrollen, die das Ordnungsamt zuletzt in den vergangenen Wochen verstärkt vorgenommen hat.
Die Schwerpunktkontrollen sind bereits seit Jahren gängige Praxis bei der Stadt Heilbronn, um bei den Bürgerinnen und Bürgern das Bewusstsein für ein sauberes Stadtbild zu schärfen. „Die Ergebnisse der Kontrollen zeigen, dass die Kontrollen im ganzen Stadtgebiet nach wie vor ihre Berechtigung haben und daher fortgesetzt werden müssen“, sagte Bürgermeister Harry Mergel.
Die Höhe des Verwarnungsgeldes richtet sich nach der Menge sowie der Größe des weggeworfenen Mülls. So werden beispielsweise für Zigarettenkippen und Papiertaschentücher 15 Euro fällig, weggeworfene Verpackungen haben 20 Euro und Glasflaschen 35 Euro Verwarnungsgeld zur Folge. Für das Ausspucken müssen 25 Euro bezahlt werden.
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24. September 2008
Schiffstour mit Neu-Heilbronnern
Erstmaliges Angebot – 300 sind dabei
Erstmals begrüßt Heilbronn seine Neubürgerinnen und Neubürger mit einer ungewöhnlichen Stadtrundfahrt: Am Samstag, 4. Oktober, unternimmt Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach zusammen mit rund 300 Neu-Heilbronnern eine Schifffahrt durch das Stadtgebiet. „Mit dieser Aktion wollen wir unseren zugezogenen Mitbürgerinnen und Mitbürgern nicht alltägliche Perspektiven auf ihre neue Heimat bieten, aber auch aktuelle Projekte und Planungen vorstellen“, so Himmelsbach. Die Aktion solle das Interesse am städtischen Geschehen wecken und das Wir-Gefühl in der Stadt verstärken helfen.
Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr im Maybach-Saal des Konzert- und Kongresszentrums „Harmonie“ mit der Begrüßung durch den Oberbürgermeister und einer Multi-Media-Präsentation. Anschließend besteigt die Gruppe zwei Neckardampfer, um den Neckar, den Neckarkanal nebst dem Heilbronner Hafen zu erkunden. Die fachkundige Führung übernehmen die beiden Gästeführerinnen Karin Metz und Edith Süßenbach.
Die Stadtverwaltung hatte im Sommer alle Heilbronnerinnen und Heilbronner angeschrieben, die im ersten Halbjahr 2008 zugezogen waren. Um an der Fahrt teilnehmen zu können, war eine schriftliche Anmeldung erforderlich. Bei nachhaltigem Interesse soll die Fahrt in regelmäßigen Abständen angeboten werden.
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25. September 2008
Regionale Gesundheitsholding nimmt Fahrt auf
Ziel: Standorte erhalten, medizinische Versorgung sichern
Die künftige Ausgestaltung der Regionale Gesundheitsholding Heilbronn-Franken GmbH – der Verbund der kommunalen Kliniken in Stadt- und Landkreis Heilbronn sowie dem Hohenlohekreis - nimmt konkrete Formen an: Bis März 2009 erarbeiten die Chefärzte der Fachabteilungen, die an allen Standorten vorgehalten werden, gemeinsam mit den Pflegedirektoren und der Geschäftsführung ein Konzept zur besseren Vernetzung aller Krankenhäuser.
Bereits zum Jahresbeginn werden bestimmte Aufgaben als „Zentrale Dienste“ zur Holding verlagert, hat der Aufsichtsrat am Montag beschlossen. Gemeinsames Ziel der drei Gesellschafter sei es dabei, so der Aufsichtsratsvorsitzende Helmut Himmelsbach, die sieben Krankenhaus-Standorte zu erhalten, um eine wohnortnahe und gleichzeitig hoch spezialisierte Medizin anbieten zu können: „Das setzt ein abgestimmtes und vernetztes medizinisches Leistungsangebot und eine hohe Effizienz voraus.“
Bessere Vernetzung der Krankenhäuser
Als Grundlage für eine bessere Vernetzung der Krankenhäuser stellte SLK-Heilbronn- und Holding-Geschäftsführer Dietmar Imhorst den Grundsatz auf: „Soviel dezentral und wohnortnah wie möglich – sowenig zentral wie nötig“. Die Wohnortnähe vieler Leistungen sei möglich, da auch die kleineren Krankenhäuser rund 70 Prozent des Behandlungsspektrums von Großkrankenhäusern abdeckten. Nur die Diagnose und Behandlung von Erkrankungen, die Spezialisten bedürfen, erfordere die Infrastruktur der großen Kliniken in Heilbronn und Bad Friedrichshall. Das letzte Wort bei der Wahl des Krankenhauses behalte aber in jedem Fall der Patient, schließlich sei das Patientenwohl das übergeordnete Ziel bei allen Veränderungen.
Ein Feld für eine bessere Vernetzung ist die Aus- und Weiterbildung der Mediziner, erläutert der Geschäftsführer der Hohenloher Krankenhaus gGmbH und Klinik Löwenstein gGmbH Dieter Bopp. In nahezu allen medizinischen Fächern biete die Holding standortübergreifend nicht nur die komplette Facharzt-Ausbildung, sondern auch weitergehende Spezialisierungen an. Ärzte in der Ausbildung können auf Wunsch Erfahrungen in unterschiedlichen Kliniken sammeln, ohne die Region oder den Arbeitgeber wechseln zu müssen.
Zentrale Dienste helfen nicht nur sparen
Die Ansiedlung zentraler Dienste auf Holding-Ebene, so das vom Aufsichtsrat abgesegnete Konzept von Imhorst und Bopp, soll Kosten in patientenfernen Bereichen sparen helfen und Prozesse vereinfachen, dazu wird eine holdingweite Standardisierung angestrebt. Geschaffen werden zum Jahresbeginn Dienste in folgenden Bereichen: IT, Medizincontrolling, Medizintechnik, Strategisches Qualitätsmanagement, Innenrevision, Aus-, Fort- und Weiterbildung und Einkauf.
Eine unternehmensweit einheitliche EDV soll beispielsweise die Informationsweitergabe bei Verlegung von Patienten zwischen den einzelnen Standorten vereinfachen, die Zahl an Doppel- oder Wiederholungsuntersuchungen wird deutlich sinken. Darüber hinaus können dann telemedizinisch Zweitmeinungen von Spezialisten an jedem einzelnen Krankenhaus-Standort zur Verfügung gestellt werden, ohne die Patienten transportieren zu müssen. „Zudem ist dadurch auch eine wesentliche Voraussetzung geschaffen, um eine sinnvolle Personalrotation vornehmen zu können“ so Imhorst. Kostenvorteile entstehen u.a. durch eine gemeinsame Vergabe bei Anschaffung und Wartung.
Die angestrebte Konzentration in der Aus-, Fort- und Weiterbildung führt auf der einen Seite dazu, dass sich die Mitarbeiter der einzelnen Standorte besser kennenlernen und auf der anderen Seite zu umfassenderen Fort- und Weiterbildungsangeboten, die grundsätzlich auch für Unternehmensexterne geöffnet werden. Hier wurde bereits 2008 die Grundlage durch ein gemeinsames Fortbildungsprogramm für alle Häuser der Holding geschaffen.
Von einer Zentralisierung des Einkaufs versprechen sich die Verantwortlichen eine Vereinheitlichung bei der Beschaffung von Verbrauchsgütern und Dienstleistungen und in der Folge ein erhebliches Einsparpotenzial.
Weitere Kostenvorteile lassen sich auch bei zentraler Beschaffung von medizinischen Geräten in Verbindung mit einer gemeinsamen Medizintechnik realisieren.Um die Leistung des Unternehmens transparenter zu machen und eine bessere Steuerung vornehmen zu können, ist ein unternehmensweites Medizincontrolling vorgesehen.
Die vielfältigen Aktivitäten im Qualitätsmanagement werden ebenfalls gebündelt. Hierdurch soll das Ziel „sieben Standorte = eine Qualität“ erreicht werden.
Stabsstellen werden geschaffen
Die „Zentralen Dienste“ werden teils als Stabsstellen neu geschaffen, personell besetzt und am Standort Heilbronn angesiedelt. Aufgabe der Stabsstelle IT wird beispielsweise die strategische Grundausrichtung in allen EDV-Fragen fragen sein, während das operative Geschäft weiterhin vor Ort läuft.
Teilweise werden die „Zentralen Dienste“ von einzelnen Häusern der Holding konzernweit erbracht, z.B. durch das bestehende strategische Qualitätsmanagement der SLK-Kliniken. Auch sollen die einzelnen Unternehmen der Holding sich beim Einkauf auf bestimmte Produktgruppen wie z.B. Verwaltungsbedarf, OP-Bedarf oder Reinigungsdienstleistungen spezialisieren und holdingweit beschaffen.
Zunächst teilweise entstehende zusätzliche Kosten sollen sich durch Synergieeffekte kurzfristig wieder amortisieren.
Die Holding und ihre Unternehmen
Unter dem Dach der Holding sind die vier Krankenhäuser der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH in Bad Friedrichshall, Brackenheim, Heilbronn, Möckmühl und die Klinik Löwenstein gGmbH sowie die Krankenhäuser der Hohenloher Krankenhaus gGmbH in Künzelsau und Öhringen und die Hohenloher Seniorenbetreuung gGmbH angesiedelt. Insgesamt betreibt das Unternehmen annähernd 2000 Krankenhausbetten, beschäftigt über 4000 Mitarbeiter und erzielt einen Gesamtumsatz von über 250 Millionen Euro pro Jahr. Damit gehört es zu den großen kommunalen Klinikverbünden in Deutschland. Gesellschafter des Unternehmens sind die Stadt Heilbronn sowie der Landkreis Heilbronn und der Hohenlohekreis.
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25. September 2008
Ein Waschsalon nicht nur zum Waschen
Impulse für die Südstadt
Von diesem Gebäude soll ein Impuls für die ganze Wilhelmstraße ausgehen: Das Haus 58/1 wurde in rund sechs Monaten Bauzeit nicht nur grundlegend saniert, sondern mit dem „Besonderen Waschsalon“ eine nicht alltägliche Nutzung gefunden. „Denn noch warten einige einst stattliche Geschäfts- und Wohnhäuser in der Wilhelmstraße auf eine gründliche Erneuerung und zündende Ideen für eine nachhaltige Nutzung“, betont Erste Bürgermeisterin Margarete Krug. Hierzu gibt es im Sanierungsgebiet „Südviertel“ Anreize wie Modernisierungszuschüsse und erhöhte steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten.
Die Laden- und Gewerbefläche im Gebäude Wilhelmstraße 58/1 befand sich vor der Modernisierung in puncto Ausbauqualität und Ausstattung auf dem Niveau der späten 50-er bzw. 60-er Jahre. Für eine zeitgemäße Präsentation eines höherwertigen Waren- oder Dienstleistungsangebotes war sie nicht mehr geeignet. Dank der Bereitschaft der Eigentümer Klaudia und Ulrich Rank, in größerem Umfang in die Immobilie zu investieren, konnten mit finanzieller Unterstützung der Stadt Heilbronn Fassaden und Geschäftsräume des Gebäudes völlig neu gestaltet werden. Auch die Vermietung der Erdgeschossflächen an die ARKUS Arbeits-, Kultur- und Selbsthilfe gGmbH für den „Besonderen Waschsalon“ ist ein weiterer Baustein zur Aufwertung des südlichen Abschnitts der Wilhelmstraße, die gegenwärtig einen Arbeitsschwerpunkt der Stadtverwaltung bildet.
Begegnung und Beschäftigung
Das Projekt „Der besondere Waschsalon“ bietet verschiedene Dienstleistungen, ermöglicht soziale Begegnungen, Trainingsarbeit, Beschäftigung und die Chance für einen Wiedereinstieg in das Berufsleben. In den kommenden vier Jahren sollen mindestens 20 Menschen über dieses Trainings- und Beschäftigungsprogramm wieder in das Berufsleben eingegliedert werden.
Weitere Modernisierungen
Erste Nachahmer für weitere Modernisierungen haben sich zwischen Werderstraße und Rathenauplatz schon gefunden: Beispiele sind die laufende bzw. angekündigte Modernisierung der Gebäude Wilhelmstraße 43, der Werderstraße 98/ Ecke Wilhelmstraße und Wilhelmstraße 60. Bislang konnte das Amt für Liegenschaften und Stadterneuerung in der Wilhelmstraße mit insgesamt neun Gebäudeeigentümern eine Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarung abschließen.
Die Wilhelmstraße ist sowohl Rückgrat als auch Visitenkarte des Sanierungsgebiets „Südviertel“. „Nur ein attraktives Erscheinungsbild, ein qualitätsvolles Wohnumfeld und die Verfügbarkeit eines vielfältigen Einzelhandels-, Handwerks- und Dienstleistungsbesatzes können weitere positive Entwicklungsimpulse auf das gesamte Gebiet auslösen“, ist sich die Erste Bürgermeisterin sicher.
Für die Modernisierung überalterter Gebäudesubstanz und die Erhöhung des Gebrauchs- und Wohnwertes von Gebäuden stehen im städtischen Haushalt umfangreiche Zuschusskontingente bereit Die Gewährung von Zuschüssen erfolgt unter der Bedingung, dass Satellitenanlagen zur Straße hin abgebaut und versiegelte Hinterhofflächen oder, ersatzweise, die Gebäudefassaden begrünt werden. Zusätzlich zu den durch Bund, Land und die Stadt Heilbronn bereitgestellten Sanierungsmittel können Immobilieneigner auch erhöhte Abschreibungssätze geltend machen.
INFO: Das Sanierungsgebiet Südstadt ist seit fünf Jahren im Förderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen, ein Programm für Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf. Zahlreiche Gebietsbewohner, Grundstückseigentümer sowie Handels- und Gewebetreibende haben sich in Arbeitskreisen zu den Themen Wohnen, Wohnumfeld, Verkehr, Stadtteilleben und Handel/ Wirtschaft intensiv mit städtebaulichen Missständen und funktionalen Mängeln des Erneuerungsgebietes auseinandergesetzt und Maßnahmen zu dessen Revitalisierung formuliert. Für die Umsetzung des investiven Maßnahmenkatalogs (bis 2011) haben Bund- und Land einen Förderrahmen in Höhe von 3 Mio. Euro bewilligt. Der Fördermittelanteil von Bund und Land beträgt 1,8 Mio. Euro (60%); der Komplementäranteil der Stadt 1,2 Mio. Euro (40%).
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25. September 2008
ZEAG-Ökostrom für die Straßenbeleuchtung in Heilbronn
4000 Tonnen weniger klimaschädliches Kohlendioxid
Die ZEAG Energie AG hat die europaweite Ausschreibung der Stadt Heilbronn gewonnen und wird in den nächsten drei Jahren den gesamten Strombedarf der Stadt Heilbronn decken. Das Besondere: Die Straßenlaternen werden künftig ausschließlich mit Ökostrom vorwiegend aus heimischen Wasserkraftwerken betrieben.
„Mit der Umstellung auf „grünen“ Strom sieht sich die Stadt als Vorreiter und Vorbild und leistet ganz gezielt einen Beitrag zum Klimaschutz“, so Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach bei der Vertragsunterzeichnung.
Knapp 6 Millionen Kilowattstunden elektrischer Energie fließen inzwischen jährlich in die Straßenbeleuchtung in Heilbronn. Das entspricht in etwa einem Viertel des städtischen Strombedarfs. Dadurch dass dieser Anteil künftig ausschließlich aus natürlichen Quellen erzeugt wird, wird der Ausstoß von etwa 4000 Tonnen Kohlendioxid vermieden.
Kai Fischer, Vorstand der ZEAG Energie AG, betont: „Unabhängige Fachleute des TÜV NORD stellen regelmäßig sicher, dass unser Stromprodukt NaturEnergie aus regenerativen und emissionsfrei erzeugten Energiequellen stammt und eine Vollversorgung der Kunden gewährleistet ist.“
Am 16. Januar 1892 leuchteten in der Bahnhofstraße in Heilbronn die Bogenlampen das erste Mal auf. Der Strom stammte aus dem Wasserkraftwerk des Württembergischen Portland-Cement-Werks zu Lauffen am Neckar, der Vorgängergesellschaft der ZEAG Energie AG. Eine elektrotechnische Pioniertat: Damit war Heilbronn als erste Stadt der Welt mit Drehstrom versorgt.
Neben der Lieferung der elektrischen Energie sorgt die ZEAG Energie AG im Auftrag der Stadt Heilbronn auch dafür, dass die technischen Anlagen der Straßenbeleuchtung funktionsfähig bleiben.
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25. September 2008
Offene Läden zum „Heilbronner Kinderherbst
Sonntag, 26. Oktober, 13 bis 18 Uhr
Am Sonntag, 26. Oktober, dürfen aus Anlass des „Heilbronner Kinderherbstes“ die Handels- und Gewerbetreibenden in den Stadtteilen Böckingen und Neckargartach sowie in einem Teilstück des „Industriegebietes Neckar“ zwischen Europaplatz Fügerstraße ihre Geschäfte von 13 bis 18 Uhr öffnen. Eine entsprechende Satzungsänderung zur Freigabe von Ladenöffnungszeiten an Sonntagen beschloss der Gemeinderat heute mit Mehrheit.
Für 2008 waren bislang nur zwei zusätzliche verkaufsoffene Sonntage vorgesehen – so hatten die Geschäftsleute der Kernstadt sowie der Stadtteile Böckingen und Neckargartach bereits am 13. April („Französischer Markt“) die Möglichkeit zur Ladenöffnung, zudem war bislang nur noch die Sonntagsöffnung am 12. Oktober („Jazz und Einkauf“) genehmigt.
Nach dem Gesetz über die Ladenöffnung in Baden-Württemberg dürfen die Gemeinden aus Anlass bestimmter Veranstaltungen an jährlich höchstens drei Sonn- und Feiertagen über eine Freigabe der Ladenöffnungszeiten für längstens fünf Stunden beschließen.
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25. September 2008
Umgestaltung der Unteren Neckarstraße kommt
Für 1,4 Millionen Euro
Einstimmig hat heute der Gemeinderat den Planungen zum Umbau der Unteren Neckarstraße und der Wolfganggasse zugestimmt. Die Baumaßnahme, die im Rahmen des Altstadtsanierungsprogramms in zwei Abschnitten im kommenden Jahr erfolgen wird, kostet die Stadt rund 1,4 Millionen Euro. Dabei wird in einem ersten Schritt von März bis Juni 2009 der Abschnitt zwischen Friedrich-Ebert-Brücke und Lohtorstraße umgestaltet, in dem die Fläche zwischen der Häuserzeile und dem Neckar für gastronomische Nutzung vorbereitet wird. Wie in der Lohtorstraße wird in der Unteren Neckarstraße großformatiges Betonpflaster verlegt. Zudem sollen Baumscheiben mit Platanen, Sitzgelegenheiten und Spielpunkte entstehen.
Im Zuge der Umgestaltung der Unteren Neckarstraße wird zudem die Infrastruktur für temporäre festliche Nutzungen des Neckars und des Uferbereichs geschaffen. Ab Herbst 2009 soll der zweite Bauabschnitt von der Lohtorstraße bis zur Zehntgasse in Angriff genommen werden.
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25. September 2008
Mergel: „Erst müssen die Fakten auf den Tisch
Stasi-Vorwürfe gegen Schauspieldirektor
Am Dienstag, 23. September 2008, wurde der Intendant des Heilbronner Theaters, Axel Vornam, von Schauspieldirektor Alejandro Quintana im Anschluss an ein Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung über an Quintana gerichtete Fragen bezüglich einer Zusammenarbeit mit dem Staatssicherheitsdienst der DDR informiert.
Am Mittwoch, 24. September 2008, informierte der Intendant den Oberbürgermeister Himmelsbach und Bürgermeister Mergel.Am heutigen Donnerstag erfolgte dazu eine umfassende Berichterstattung der Medien.
Zur Haltung der Stadt Heilbronn in dieser Frage führte Bürgermeister Harry Mergel vor dem Gemeinderat folgendes aus:
„Herr Quintana wurde bereits am gestrigen Mittwoch von Stadtverwaltung und Theaterintendanz gebeten, unverzüglich Stellung zu nehmen. Gleichfalls wurde Herr Quintana aufgefordert, sich schnellstmöglich Einsicht in die Akten bei der Bundesbeauftragten für Unterlagen der Staatssicherheit zu verschaffen. Eine dienstliche Stellungnahme von Herrn Quintana ging am heutigen Donnerstag im Theater und im Rathaus ein. In der Stellungnahme weist Herr Quintana pauschale Vorwürfe zurück und kündigt an, Einsicht in die Akten der Birthler-Behörde zu beantragen, „um zu den erhobenen Vorwürfen konkret Stellung nehmen zu können und diese zu entkräften.
“Stadtverwaltung und Theater haben bei der Birthler-Behörde ebenfalls um Akteneinsicht in die Unterlagen von Alejandro Quintana gebeten. Wie die Behörde allerdings mitteilt, ist es seit der Novellierung des Stasi-Unterlagen-Gesetzes 2006 für Dienstherren nicht mehr möglich, Akteneinsicht in die Unterlagen ihrer Mitarbeiter zu bekommen.
Die Stadt Heilbronn und das Theater Heilbronn nehmen die Vorwürfe sehr ernst, wir werden die Problematik sorgfältig und konsequent aufarbeiten. Wir verweisen aber auch auf den rechtsstaatlichen Grundsatz, dass jeder die Möglichkeit haben muss, sich gegen Vorwürfe zu verteidigen und bis zum Beweis des Gegenteils als unschuldig gilt. Die Faktenlage erlaubt es noch nicht, eine eindeutige Bewertung vorzunehmen. Über eventuelle Schritte wird dann zu reden sein, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen.“
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29. September 2008
Indische Delegation besucht das Rathaus
Partnerschule des Bildungszentrums St. Kilian
17 Schülerinnen und Schüler der Bhavans Vidyashram School Jaipur, Indien, empfing Bürgermeister Harry Mergel zusammen mit deren Austauschpartnern vom Bildungszentrum St. Kilian Heilbronn heute im Heilbronner Rathaus. „Es ist eine tolle Chance für die Jugendlichen zwischen 15 und 16 Jahren“, so Bürgermeister Mergel.
Die Partnerschaft ist die erste zwischen einer indischen und einer deutschen Bildungseinrichtung in Heilbronn. Ein Gegenbesuch der deutschen Schüler ist im kommenden Januar geplant.
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30. September 2008
Sontheim erhält Hochwasserschutz
Spatenstich für Rückhaltebecken am Deinenbach
„Mit dem Bau des Hochwasserrückhaltebeckens am Deinenbach erhält Sontheim endlich den dringend benötigten Hochwasserschutz“, freute sich der Heilbronner Baubürgermeister Wilfried Hajek am vergangenen Montag beim Spatenstich für das rund 3,1 Millionen teure Projekt. Der städtische Anteil für das Becken, das mit einem maximalen Rückhaltevolumen von 81.000 Kubikmetern vor Hochwasser mit einer statistischen Wiederkehr von 100 Jahren (HQ 100) schützen soll, beläuft sich auf rund 110.000 Euro. Die Fertigstellung des Bauwerks, von dem mindestens 30 Gebäude in Sontheim profitieren werden, ist zum Jahreswechsel 2009/2010 vorgesehen.
Zusammen mit dem Vorsitzenden des Zweckverbands Schozachtal, Abstatts Bürgermeister Rüdiger Braun, sowie Vertretern des Landes und der beteiligten Fachbüros verwies Hajek darauf, dass jeder Euro, der in Hochwasserschutz investiert wird, mindestens einen Euro an Schaden durch Hochwasser verhindert.
Für das Becken wird quer zum Deinenbach ein 118 Meter langer Erddamm errichtet. Die Lage des Damms ist Ergebnis einer Standortuntersuchung, hierbei haben wirtschaftliche, wasserwirtschaftliche und ökologische Gesichtspunkte eine Rolle gespielt. So wird der Damm an einer relativ engen Stelle errichtet, um die Länge begrenzen zu können. Sinnvoll war auch eine möglichst nahe Lage am Sontheimer Ortsrand, um die Anzahl der weiteren Zuflüsse zwischen Damm und Ortslage zu minimieren. Und schließlich sollten die ökologischen Gegebenheiten nicht mehr als notwendig beeinträchtigt werden. Durch eine naturnahe, begrünte Gestaltung des Dammes und des Gewässers soll sich das Dammbauwerk gut in das Landschaftsbild einfügen.
Der Damm selbst wird durch ein so genanntes Auslassbauwerk nicht nur für Fische und andere Wassertiere durchlässig sein, sondern auch für Lebewesen des Uferbereichs. Als Ausgleichsmaßnahme wird der Deinenbach im Sontheimer Ortsgebiet auf einer Länge von 300 Metern renaturiert.
Zum besonderen Schutz Sontheims wird auch der Hochwasserschutz am Neckar verbessert.
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30. September 2008
Teichsanierung im Wertwiesenpark
Bis Mitte Oktober
Seit heute wird bis voraussichtlich Mitte Oktober der Teich im Wertwiesenpark saniert. Diese Maßnahme ist dringend notwendig, weil der Teich durch die Nährstoffeinträge von Laub und Tierkot stark verschlammt ist und die Wasserqualität sich erheblich verschlechtert hat.
Um den Teich sanieren zu können, wird der Fischereiverein Heilbronn Fische abfischen, bevor anschließend die Feuerwehr Heilbronn das Wasser abpumpen kann und dann der Teichschlamm abgesaugt wird. Aus Gründen des Amphibienschutzes und mit Rücksicht auf die Brutzeiten der Wasservögel erfolgt die Teichsanierung im Frühherbst.
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