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Pressemitteilungen Oktober 2008
1. Oktober 2008
Stadt Heilbronn setzt auf die EXPO REAL
Gewerbeimmobilienmesse in München
Bereits zum dritten Mal präsentiert sich der Standort Heilbronn Investoren, Projektentwicklern und Unternehmen aus ganz Deutschland und dem Ausland auf der Fachmesse für Gewerbeimmobilien EXPO REAL, die in diesem Jahr vom Montag, 6. bis zum 8. Oktober in München stattfindet. Die Messe hat sich in den vergangenen elf Jahren zur zentralen Plattform für Gewerbeimmobilien entwickelt.
„Die EXPO REAL bietet uns die einmalige Chance, die Stärken Heilbronns einem großen Fachpublikum zu vermitteln und für den Investitions- und Handelsstandort Heilbronn zu werben“, so Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, der sich kommenden Montag selbst einen Überblick vor Ort verschaffen will. Am Nachmittag wird Himmelsbach am Empfang der Landesregierung Baden-Württemberg teilnehmen, der traditionell am Gemeinschaftsstand des Landes Baden-Württemberg (Stand B1.222) stattfindet.
Auf dem Gemeinschaftsstand präsentieren sich neben der Stadt Heilbronn, der Wirtschaftsförderung Raum Heilbronn GmbH und der Kreissparkasse Heilbronn auch die weiteren Vertreter der Region Heilbronn-Franken. Erstmals wird die Stadt an zwei der drei Messetage mit eigenem Standpersonal vertreten sein.
Die EXPO REAL 2007 besuchten insgesamt rund 23.800 Besucher aus 77 Ländern.
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1. Oktober 2008
Weitere Proteste gegen Callcenter-Schließung
OB Himmelsbach aktiv
Der Protest gegen die beabsichtigte Schließung der Telekom-Callcenter reißt nicht ab. Jetzt wendet sich auch die Arbeitsgemeinschaft Fränkischer Oberbürgermeister, der auch Heilbronns Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach angehört, mit einem Protestschreiben an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom AG, René Obermann. Und Himmelsbach hat als Präsidiumsmitglied des Deutschen Städtetages den Präsidenten des Städtetages, Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, zu einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Mergel angeregt.
Franken stehen zusammen
Die 22 Mitgliedsstädte der Arbeitsgemeinschaft Fränkischer Oberbürgermeister haben sich bei der jüngsten Sitzung in Bamberg deutlich geäußert, denn betroffen sind 644 Arbeitsplätze in Heilbronn, Ansbach, Bad Kissingen und Würzburg. Für die versammelten OBs erfüllt „das Angebot von Ersatzarbeitsplätzen an anderen Standorten lediglich eine Alibifunktion, die für die meisten Arbeitnehmer, vor allem Teilzeitarbeitskräfte, insbesondere aus organisatorischen Gründen nicht realisierbar ist“.
Städtetagspräsident schaltet sich ein
In seinem Schreiben an die Bundeskanzlerin bittet Städtetagspräsident Ude, „sich gegenüber der Unternehmensführung der Deutschen Telekom für eine nochmalige Überprüfung der Umstrukturierungspläne zu verwenden“. Ein Abbau der Standorte von bundesweit 63 auf 24, verbunden mit weitreichenden Folgen für rund 8000 Beschäftigte, „scheint uns schwer vertretbar und schwer vermittelbar.“
Appell an Steinbrück
OB Himmelsbach hatte erst vor wenigen Tagen in einem gemeinsamen Schreiben aller Callcenter-Standortgemeinden an Bundesfinanzminister Peer Steinbrück appelliert, sich als Vertreter des Hauptanteileigners für den Erhalt der Call-Center der Deutschen Telekom einzusetzen. Der Heilbronner Oberbürgermeister hatte zuvor an einem Runden Tisch der Landesregierung Baden-Württemberg teilgenommen.
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2. Oktober 2008
Straße „Im Haselter“ gesperrt
Wegen Kanalvergrößerung
Im Stadtteil Böckingen ist die Straße „Im Haselter“ zwischen Helmholtz- und Längelterstraße ab Montag, 6. Oktober, für drei Monate gesperrt. Grund sind Kanalbauarbeiten der Heilbronner Versorgungs GmbH (HVG). Eine Zufahrt bis auf Höhe der Baustelle ist aus Richtung Helmholtzstraße möglich, eine Umleitung ist ausgeschildert.
Die HVG vergrößert den Kanal in der Straße auf gut 100 Meter Länge. Zudem wird ein Kanalanschluss unter der Stadtbahnlinie Heilbronn-Eppingen bis zur Großgartacher Straße hergestellt. Zunächst starten Vorarbeiten, ab Mitte Oktober erfolgt dann der eigentliche Kanalbau.
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6. Oktober 2008
Neuer Alleinerziehendentreff im Jugendhaus Sontheim
Mit Brunch und Bauchtanz
Mit Brunch und Bauchtanz startet am Sonntag, 12. Oktober, ein neuer Alleinerziehendentreff im Jugendhaus Sontheim in der Robert-Bosch-Straße 1. Von 10 bis zirka 15 Uhr können sich hier alleinerziehende Mütter und Väter mit Kindern jeden Alters treffen und austauschen.
Organisiert wird der Treff künftig zweiwöchentlich sonntags von Alleinerziehenden in Zusammenarbeit mit dem städtischen Amt für Familie, Jugend und Senioren. Weitere Termine in diesem Jahr sind der 26. Oktober, der 9. und 23. November sowie der 7. und 21. Dezember.
Weitere Auskünfte erteilen Jürgen Arlt, Tel. 0174-5622412, und Sandrina Rex, Tel. 0160-4333099.
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6. Oktober 2008
Bürger können sich an Lärmaktionsplan beteiligen
Bis zum 29. Oktober
Bis Mittwoch, 29. Oktober haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich an der Aufstellung des städtischen Lärmaktionsplans zu beteiligen. Dazu liegen bis zum 29. Oktober im Planungs- und Baurechtsamts der Stadt Heilbronn Karten aus, in denen die Lärmbelastung sowie die ermittelten Lärmschwerpunkte an den Hauptverkehrsstraßen im Stadtgebiet dargestellt sind. Außerdem informiert ein Katalog über mögliche Maßnahmen zur Lärmminderung des Straßenverkehrs.
Das Land hat für Hauptverkehrsstraßen (Bundes- Landesstraßen, Autobahnen) mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 6 Millionen Kraftfahrzeugen Lärmkarten erarbeitet, die seit Herbst 2007 vorliegen. Die Stadt ist aufgrund von Vorgaben der Europäischen Union gesetzlich verpflichtet, für diese Hauptverkehrsstraßen dieses Jahr einen Lärmaktionsplan aufzustellen, um Lärmprobleme und Lärmauswirkungen zu regeln. Um Lärmschwerpunkte zu ermitteln, hat die Stadt das Ingenieurbüro ACCON GmbH mit der Auswertung der Lärmkartierung beauftragt. Die Ergebnisse wurden in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses vorgestellt und sind nun öffentlich einsehbar.
Lärmschwerpunkte in der Stadt sind die Oststraße, die Südstraße, die Mannheimer Straße, die Wilhelm-Leuschner-Straße, die Paulinenstraße, die Neckarsulmer Straße und die Weinsberger Straße, für die ein Aktionsplan zu erstellen ist.
Das Planungs- und Baurechtsamt wird unter Berücksichtigung der Vorschläge aus der Öffentlichkeitsbeteiligung und nach der Mitwirkung anderer Stellen bzw. Experten einen Entwurf des Lärmaktionsplanes erarbeiten. Nach Fertigstellung des Planentwurfes wird dieser für einen Monat öffentlich ausgelegt. Auch im Rahmen der öffentlichen Auslegung des Planentwurfes, voraussichtlich im Januar/Februar 2009, können noch Anregungen eingebracht werden.
Die Einsichtnahme im Service-Center des Planungs- und Baurechtsamts, Cäcilienstraße 45, ist zu folgenden Zeiten möglich: Montag bis Mittwoch 8.30 bis 16 Uhr, Donnerstag 8.30 bis 18 Uhr, Freitag 8.30 bis 12.30 Uhr. Anregungen können an folgende Adresse gerichtet werden: Planungs- und Baurechtsamt, Umwelt- und Arbeitsschutz, Cäcilienstraße 56, 74072 Heilbronn, Mail an die Abteilung Umwelt- und Arbeitsschutz.
Die Unterlagen der öffentlichen Auslegung können auch hier auf der Website eingesehen werden.
zur Bekanntmachung
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6. Oktober 2008
Empfang im Heilbronner Rathaus
Ökumenische Partnerschaft mit Sabah/Malaysia
Bürgermeister Harry Mergel hat heute mit einem Empfang im Heilbronner Rathaus zwölf Vertreter der christlichen Kirchen in Sabah/Malaysia sowie deren Heilbronner Gastgeber begrüßt. Zwischen den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Heilbronn und Malaysia besteht seit Anfang der achtziger Jahre ein reger Austausch, der zu Beginn des dreiwöchigen Besuchs mit der Begründung einer ökumenischen Partnerschaft erneuert wurde.
„Es liegen mehrere tausend Kilometer zwischen uns und dennoch beschäftigen uns dieselben Fragen“, sagte Mergel in seiner auf Englisch vorgetragenen Begrüßung mit Blick auf das Thema „Migration und Integration“, das die Besuchergruppe in den Mittelpunkt ihrer Reise gestellt hat. Fragen zur Migrationspolitik in Heilbronn sowie zum Miteinander der verschiedenen Religionen stießen daher auf besonderes Interesse der Gäste aus Asien.
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7. Oktober 2008
Führung über den Hauptfriedhof
Kulturdenkmal und botanische Exoten
Eine herbstliche Führung über den Hauptfriedhof bietet das Grünflächenamt am kommenden Sonntag, 12. Oktober, um 14 Uhr an. Thema des eineinhalbstündigen Rundgangs sind „Friedhofskultur und Botanik“.
Der Hauptfriedhof wurde 1882 eröffnet und hat inzwischen eine Große von 15 Hektar. Im Jahr 1905 wurde auf dem Gelände eines der ersten Krematorien Württembergs gebaut.
Nähere Informationen erteilt Martin Heier unter Telefon (07131) 7 97 95 43.
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7. Oktober 2008
Bürgersprechstunde bei OB Himmelsbach
Samstag, 11. Oktober
Am Samstag, 11. Oktober, findet die nächste Bürgersprechstunde bei Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach statt. Von 9 bis 12 Uhr steht sein Amtszimmer im Rathaus Bürgerinnen und Bürgern offen. Interessenten melden sich bitte bei Ankunft im Sekretariat, 3. Stock, Zimmer 303.
Kann eine Frage nicht sofort beantwortet werden, so erhält der Fragesteller spätestens nach drei Wochen eine persönliche Antwort oder bei komplexeren Sachverhalten einen Zwischenbescheid.
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8. Oktober 2008
Warnung vor übereilten Immobilienkäufen
Grundstücksmarktbericht hilft
Die Geschäftstelle des Gutachterausschusses der Stadt Heilbronn warnt Immobilienkäufer, übereilt Grundstücke oder Häuser zu kaufen. Immer öfter haben die Gutachter in der vergangenen Zeit festgestellt, dass einzelne Immobilien relativ günstig, aber noch im Rahmen des Üblichen eingekauft und nach kurzer Zeit, teilweise am selben Tag, völlig überteuert weiterverkauft werden - mit einer Gewinnspanne von über 100 Prozent.
Um sich einfach und kostengünstig über die aktuellen Preise auf dem örtlichen Immobilienmarkt zu informieren, gibt der Gutachterausschuss seit vielen Jahren den jährlichen Grundstücksmarktbericht und eine Bodenrichtwertkarte heraus. Durch die Kenntnis der dargestellten Durchschnittspreise der gängigen Typen von Wohnungen und Häusern kann jeder Interessent eventuell angebotene Wucherpreise schnell und einfach erkennen. Damit wird der Immobilienmarkt für den Normalbürger transparenter. Für den aktuellen Bericht und die Karte wertet der Gutachterausschuss die Kaufpreise Heilbronner Immobilien aus und ermittelt Bodenrichtwerte.
Der aktuelle Bericht kann für 25 Euro bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses, Cäcilienstraße 49, Telefon (07131) 56-31 58 erworben werden, die Karte kostet 15 Euro. Die Berichte der Vorjahre und die aktuelle Bodenrichtwertkarte hängen zur kostenlosen Einsicht aus. Sollte ein genauer Wert benötigt werden, kann mit Zustimmung des Eigentümers auch ein Gutachten durch den Gutachterausschuss beantragt werden.
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8. Oktober 2008
Hörnlisteich wird saniert
Undichter Damm gefährdet Amphibienbiotop
Der Hörnlisteich im Naturschutzgebiet Köpfertal unterhalb des Ehrenfriedhofs ist nicht nur wichtiges Laichbiotop für Kröten und Frösche, sondern auch Lebensraum von Libellen und Ringelnattern. Wegen undichter Stellen im Damm zwischen Teich und Köpferbach ist der Wasserstand in jüngster Zeit mehrfach bedrohlich tief gefallen; große Mengen Amphibienlaich drohten zu vertrocknen. Um den Damm sanieren zu können, wird deshalb ab dieser Woche das Wasser langsam abgelassen. Den am und im Gewässer lebenden Amphibien bleibt so genügend Zeit, sich so vor Beginn der Baggerarbeiten zurückziehen und ein alternatives Winterquartier etwa am Bach oder im Köpferstausee zu suchen. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wird auch der Teich entschlammt.
Damit Kröten und Frösche im Frühjahr wieder ungestört am Hörnlisteich ablaichen können, soll er möglichst bis Jahresende wieder befüllt werden.
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8. Oktober 2008
Kinder sind im Kommen
Heilbronns Geburtenrate im Landesvergleich spitze
Heilbronn weist die höchste Geburtenrate aller Stadtkreise in Baden-Württemberg auf, geht aus einer Untersuchung des Statistischen Landesamtes für das Jahr 2007 hervor. Mit statistisch 1,48 Kindern je Frau liegt Heilbronn weit vor Pforzheim (1,38) und Mannheim (1,31), am Ende der Vergleichsskala stehen die Studentenstädte Freiburg (1,14) und Heidelberg (0,99).
„Ein schönes Ergebnis“, freut sich Stephan Hegemann, Statistiker in der städtischen Stabsstelle Strategie. Denn auch im Vergleich mit den traditionell geburtenstärkeren Landkreisen kann sich Heilbronn sehen lassen: So überholen lediglich die Kreise Tuttlingen, Biberach, Rottweil und der Hohenlohekreis Heilbronn, während in den restlichen 31 Kreisen Baden-Württembergs die Frauen im Durchschnitt weniger Kinder zur Welt bringen.
Auch weitere Geburts-Kennziffern sind für Heilbronn erfreulich: So hat im Vorjahr erstmals seit 1998 wieder die Anzahl der Geburten die der Sterbefälle eingeholt, der Geburtenüberschuss beträgt plus 38. Er geht zurück auf eine im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent gestiegene Anzahl der Geburten, während die Anzahl der Sterbefälle leicht sank.
Zwar lassen sich nach Ansicht der Statistiker diese positiven Tendenzen nicht direkt auf familienpolitische Maßnahmen wie beispielsweise die Einführung des Elterngeldes zurückführen. Aber zumindest schaffen die erheblichen Anstrengungen auch der Stadt Heilbronn ein familienfreundliches Klima, so Stabsstellen-Leiter Bernd Berggötz, das sich langfristig idealerweise auch in solchen Geburtenziffern niederschlagen sollte. Von Neuerungen wie dem mit einer Qualitätsoffensive gekoppelten gebührenfreien Kindergarten seit Jahresbeginn 2008 würden weitere Impulse ausgehen.
Gespannt blicken die Heilbronner Statistik-Experten daher auf den nächsten Sommer, wenn das Statistische Landesamt die Zahlen für das Jahr 2008 präsentiert. Dann wird sich herausstellen, ob sich die Entwicklung des Jahres 2007 verstetigt - oder doch nur ein „Ausreißer“ war.
Etwas Wasser in den Wein müssen die Fachleute allerdings schon jetzt gießen: Auch eine Geburtenrate von 1,48 wie 2007 reicht nicht, um die Bevölkerung konstant zu halten – dafür wären mindestens 2,1 Kinder pro Frau nötig.
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8. Oktober 2008
OB steigt auf Böckinger Kanzel
Sonntag, 19. Oktober, 9.30 Uhr
Im Rahmen der ersten Böckinger Prominentenpredigt ist Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach unter dem Motto „Der Rede wert“ am Sonntag, 19. Oktober, Gast auf der Kanzel in der evangelischen Auferstehungskirche, Sonnenbergstraße 19, Böckingen.
Bei seiner Predigtpremiere widmet sich OB Helmut Himmelsbach im Dialog mit Pfarrer Karl-Werner Weißbeck dem Thema „Recht und Gerechtigkeit“. Im Anschluss an den Gottesdienst, der um 9.30 Uhr beginnt und musikalisch von der Jazzband des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums umrahmt wird, gibt es in gemütlicher Runde die Gelegenheit, mit OB Himmelsbach und Pfarrer Weißbeck ins Gespräch zu kommen.
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8. Oktober 2008
Mehr Verkehrssicherheit für Fußgänger
Neue Verkehrsinsel und Baumquartiere in der Kolpingstraße
Eine neue Verkehrsinsel in der Sontheimer Kolpingstraße in Höhe der Friedrich-Ackermann-Straße erleichtert es Fußgängern, eine gegenüberliegende Bushaltestelle zu erreichen. Zudem hat die Stadt Heilbronn sechs neue Baumstandorte vorbereitet, die zum Jahresende bepflanzt werden und damit das Straßenbild verschönern sollen. Insgesamt belaufen sich die Kosten hierfür auf rund 45.000 Euro.
„Die Verkehrsinsel ist ein Angebot für umsteigende Fahrgäste sowie für die Bewohner aus den angrenzenden Wohngebieten“, begründet Janine Schubert vom städtischen Amt für Straßenwesen diese Investition in die Verkehrssicherheit. Zudem habe man auch für den aus der Friedrich-Ackermann-Straße in die Kolpingstraße einmündenden Autoverkehr bessere Sichtverhältnisse geschaffen.
Darüber hinaus sind in der Kolpingstraße sechs neue Baumquartiere angelegt worden. Diese mit Baumsubstrat gefüllten Pflanzinseln, die sich in Fahrtrichtung Innenstadt ab der Friedrich-Ackermann-Straße auf der linken Straßenseite befinden, werden mit rotblühenden Kastanien bepflanzt. Hierbei handelt es sich um eine Ausgleichsmaßnahme im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens zum Hotel- und Gesundheitszentrum Bollwerksturm, der die Stadt Heilbronn verpflichtet, insgesamt 24 neue Bäume zu pflanzen.
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13. Oktober 2008
Robert-Mayer-Höhe bald voll erschlossen
Stechele- und Niethammer-Straße bekommen Deckschicht
Die Erschließung des Neubaugebiets Robert-Mayer-Höhe auf dem ehemaligen Klinik-Areal an der Jägerhausstraße steht kurz vor der Vollendung. Innerhalb von vierzehn Tagen wird nun die letzte Deckschicht in der Ulrich-Stechele-Straße und der Friedrich-Niethammer-Straße aufgetragen. Die Kosten trägt die Grundstückentwicklungs-GbR Robert-Mayer-Höhe, die auch für den Bau der Straßen und Gehwege, die Ersterschließung, vor sechs Jahren und die Vermarktung des Gebiets verantwortlich war.
Die letzte Deckschicht wird immer erst dann auf die Straßen aufgebracht, nachdem die meisten Hochbauvorhaben abgeschlossen sind.
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14. Oktober 2008
Selbsterfahrungsgruppe für Väter in Krisen
Anmeldungen noch bis Freitag, 24. Oktober
Noch bis Freitag, 24. Oktober, können sich Väter, die sich in einer Trennungs- oder Krisensituation befinden, für eine geleitete Selbsterfahrungsgruppe anmelden. Das Seminar wird von der Beratungsstelle für Familie und Erziehung der Stadt Heilbronn (BFE) angeboten und trifft sich unter der Leitung von Diplom-Sozialpädagoge Hans-Georg Pflüger von Anfang November dieses Jahres bis Ende Februar kommenden Jahres.
Zu den Zielen der Gruppe „Männer/Väter in Trennung/Scheidung und Krisen“ gehört es unter anderem, die Prozesse in der Partnerschaft oder deren Scheitern zu verstehen, neue Lebensfreude zu entwickeln sowie Verzweiflung und Schmerz zu überwinden. Hierzu treten die Teilnehmer in einen Informationsaustausch und setzten sich auch mit Zukunftsfragen auseinander.
Das Seminar trifft sich vom 5. November bis 25. Februar immer mittwochs von 19 bis 21 Uhr in der Bahnhofstraße 2, hinzu kommen zwei Wochenende vom 14. bis 16. November 2008 sowie vom 27. bis 1. März 2009 in Jagsthausen/Stolzenhof. Der Kurs ist kostenfrei, für die Unterkunft an den Wochenenden müssen insgesamt 100 Euro bezahlt werden. Anmeldungen sind unter Telefon 07131/56-2648 oder 07131/56-3872 möglich.
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15. Oktober 2008
Tempo 30 in Heilbronn-Kirchhausen (B 39)
Regierungspräsident und Oberbürgermeister erarbeiten einvernehmliche Lösung
Regierungspräsident Johannes Schmalzl und der Heilbronner Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach haben am heutigen Mittwoch in einem Spitzengespräch eine einvernehmliche Lösung für eine Geschwindigkeitsbegrenzung (Tempo 30) in Heilbronn-Kirchhausen erarbeitet.
Nach einem äußerst konstruktiven Gespräch sehen der Regierungspräsident und der Oberbürgermeister die Voraussetzungen für eine Tempo-30-Regelung in der Ortsdurchfahrt von Kirchhausen zwischen der syrisch-orthodoxen Kirche St. Jakob und der Schultheiß-Hammer-Straße für gegeben. Die Ortsdurchfahrt ist in diesem Bereich sehr eng und an einigen Stellen auch unübersichtlich. Aus Gründen der Verkehrssicherheit kann dort die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h für Pkw und Lkw beibehalten werden. Somit gilt ab nächster Woche die Temporeduzierung nur noch für den beschriebenen Streckenabschnitt und nicht mehr für die ganze Ortsdurchfahrt.
"Ursprünglich hatte uns das Regierungspräsidium aufgefordert, das Tempolimit für Pkw ganz aufzuheben" so OB Himmelsbach. "Ich freue mich daher sehr, dass Regierungspräsident Dr. Schmalzl die besondere Belastung des Stadtteils nun anerkannt hat und wir daher einen sehr guten Kompromiss erzielen konnten: Die Anwohner und Besucher des Kirchhausener Ortskerns haben weiterhin ein hohes Maß an Verkehrssicherheit und Lärmreduktion, durchfahrende Fahrzeuge können trotzdem zügiger als in den letzten Monaten auf der B 39 vorankommen."
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20. Oktober 2008
Intendant Boudgoust bei Jahresversammlung der Bürgerstiftung
Dienstag, 4. November, 18 Uhr
Zu ihrer vierten Jahresversammlung lädt die Heilbronner Bürgerstiftung am Dienstag, 4. November, um 18 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger ins Komödienhaus, Theaterforum K3, ein. Gastredner ist in diesem Jahr der Intendant des Südwestrundfunks Peter Boudgoust.
Nach dem Rechenschaftsbericht des Vorstands und einem Ausblick auf weitere Projekte spricht Intendant Boudgoust zum Thema: „Öffentlich-rechtliches Rundfunksystem und freiheitliche Bürgergesellschaft - Widerspruch oder Notwendigkeit?“
Boudgoust ist Mitglied der Strategiegruppe der ARD und bei der ARD federführend für die Zusammenarbeit mit der Europäischen Rundfunkunion. Der Eintritt ist frei.
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21. Oktober 2008
In Heilbronn lebt sich’s sicherer
Unfallbilanz im Straßenverkehr
Heilbronn ist nicht nur in puncto Kriminalität der sicherste Stadtkreis in Baden-Württemberg: Auch die Sicherheit im Straßenverkehr ist hier besonders hoch. Laut einer neuen Veröffentlichung des Statistischen Landesamtes liegt Heilbronn im Großstadtvergleich der bei Verkehrsunfällen verunglückten Personen an zweiter Position hinter Mannheim. Bei den Senioren schneidet Heilbronn noch besser ab: In der Kategorie der verunglückten Personen über 65 Jahre liegt Heilbronn an erster Position im Großstadtvergleich und an zweiter Stelle aller 44 baden-württembergischen Stadt- und Landkreise.
„Auch wenn jeder Unfall, jeder Verletzte einer zuviel ist“, so Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, „so lassen die niedrigen Unfallzahlen doch erkennen, dass unsere vielfältigen Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit Wirkung zeigen.“ So wurden in Heilbronn frühzeitig in allen Wohngebieten Tempo-30-Zonen eingerichtet und bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung ergriffen. Im Hauptverkehrsstraßennetz sind 271 signalgeregelte Fußgängerüberwege vorhanden und 256 Zebrastreifen markiert. Auch neue Konzepte wie die Kreisverkehre sind zu nennen.
Auch die Polizei und die Kreisverkehrswacht unterstützen mit gezielten Aktionen in Kindergärten, Schulen sowie in der Seniorenarbeit die Verkehrssicherheit. Nicht zuletzt tragen Stadtverwaltung und Polizei mit regelmäßigen Tempokontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei.
Wie die Statistik im einzelnen zeigt, sind in Heilbronn in den Jahren 2005 bis 2007 im Durchschnitt 530 Personen – bezogen auf 100.000 Einwohner – im Straßenverkehr verunglückt. In den Stadtkreisen Freiburg, Pforzheim, Karlsruhe und Heidelberg wurden mit jeweils über 600 Personen die meisten Verunglückten registriert.
In der Gruppe der über 65-Jährigen hat Heilbronn mit 190 Verunglückten pro 100.000 Einwohnern eine sehr geringe Unfallrate, während z. B. in den Stadtkreisen Freiburg, Karlsruhe, Heidelberg jeweils über 300 Personen zu Schaden kamen. Lediglich im Zollernalbkreis sind die Straßen für Senioren noch etwas sicherer als in Heilbronn (185 Verunglückte).
Der Anteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung beträgt in Heilbronn rund 20 Prozent, die Zahl liegt nur knapp über dem baden-württembergischen Durchschnittswert von 19 Prozent.
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21. Oktober 2008
Entwarnung für Spielbetrieb im Frankenstadion
Pflegeplan für Rasen ausgearbeitet
Nachdem am vergangenen Wochenende der strapazierte Rasen im Frankenstadion den Härtetest bestanden hat, konnte die Stadt heute bei einem zweiten Vororttermin mit Vertretern des FC Heilbronn Entwarnung für den Spielbetrieb der ersten Mannschaft geben. Stadt und Verein vereinbarten, dass bis zum Beginn der Winterpause die Spiele des Landesligisten FC Heilbronn sowie je nach Witterung höherklassige Jugendspiele auf dem strapazierten Rasen im Stadion ausgetragen werden können.
„In Verantwortungspartnerschaft mit dem Verein werden wir dafür Sorge tragen, dass im kommenden Frühjahr mit entsprechenden Pflegemaßnahmen begonnen werden kann“, betonte Bürgermeister Harry Mergel. So solle in der vierwöchigen Pause zwischen dem ersten Heimspiel der ersten Mannschaft des FC und dem zweiten Heimspiel mit der intensiven Pflege begonnen und diese dann in der Sommerpause abgeschlossen werden.
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22. Oktober 2008
Das Laub muss weg
Betriebsamt im Herbsteinsatz
Bis zu 35 Mitarbeiter des Betriebsamtes sind in den kommenden Monaten täglich wieder damit beschäftigt, bis zu 1600 Tonnen Laub zu entsorgen. Damit könnte die Stadt Heilbronn zehn Olympiaschwimmbecken füllen. Die nassen Blätter auf Gehwegen, Straßen und in Parkanlagen sind gefährlich, da sie eine rutschige Unterlage bilden, die zu Stürzen führen kann.
Helmut Lange, Abteilungsleiter der Grünflächenunterhaltung beim Betriebsamt, erklärt: „In der Hauptsaison zwischen November und Dezember sorgen wir für die Verkehrssicherheit auf Straßen, Wegen und Plätzen und erhalten somit auch die Funktion von wertvollen Vegetationsflächen wie Rasenflächen oder wertvollen Staudenpflanzungen.“ Eingesetzt werden dabei Laubbläser und zwei Spezialmaschinen, die mit einer Saugturbine arbeiten. Betrieben werden diese Geräte mit einem Sonderkraftstoff, der besonders schadstoffarm ist. Damit wird das Laub zu großen Haufen zusammengeblasen. Diese werden zumeist am gleichen Tag noch abgeholt.
„Das Beschwerdepotenzial ist relativ gering. Der größte Teil der Mitbürger hat Verständnis dafür, dass wir circa vier Mal im Jahr das Straßengrün pflegen und in möglichst kurzer Zeit das Laub aufnehmen möchten“, erklärt Lange. Die modernen Apparate sind zudem kleiner, handlicher und haben einen geringeren Verbrauch.
Nicht nur die Stadt ist zur Entsorgung des Laubes verpflichtet, auch die Bürger: Sie müssen ebenfalls Laub auf den Gehwegen beseitigen, um ein gefahrloses Begehen zu gewährleisten, ähnlich der winterlichen Räum- und Streupflicht. Anfallendes Laub kann bei den Abgabestellen der Stadt, bei denen Grüncontainer zur Verfügung stehen, oder in der Biotonne, entsorgt werden.
Weitere Angaben gibt es beim Sauberkeitstelefon unter (07131) 56-40 40.
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22. Oktober 2008
Nur noch ein Grundstück frei
Handwerkerhof fast ausverkauft
Der Handwerkerhof im Unteren Industriegebiet ist fast gänzlich belegt: Nachdem der Wirtschaftsausschuss den Verkauf eines gut 1000 Quadratmeter großen Grundstücks an der Goppeltstraße beschlossen hat, steht noch eine einzige Fläche zum Kauf bereit.
„Der Handwerkerhof hat sich zu einer richtigen Erfolgsstory entwickelt“, freut sich Achim Spitzer vom Amt für Liegenschaften und Stadterneuerung über die gute Resonanz der Betriebe auf das städtische Angebot.
Der Handwerkerhof ist ein insgesamt 1,7 Hektar großes Areal, das die Stadt Heilbronn 1991 von früher dort ansässigen Betrieben erworben hat. Nicht erhaltenswerte ehemalige Betriebsgebäude wurden abgebrochen, eine Erschließungsstraße fertiggestellt sowie Versorgungsleitungen neu verlegt.
Auskünfte gibt Achim Spitzer vom Amt für Liegenschaften und Stadterneuerung unter Telefon (07131) 56-29 72.
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22. Oktober 2008
Hin und her zwischen Stadt- und Landkreis
Viele Berufspendler
Mehr als die Hälfte aller in Heilbronn tätigen Arbeitnehmer pendeln von außerhalb in die Stadt. Dies geht aus Neuberechnungen des Statistischen Landesamtes hervor, das die Pendlerdaten der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um zusätzliche Berufsgruppen wie Beamte, Selbständige und geringfügig entlohnte Beschäftigte erweitert hat.
Zugleich zeigt die Statistik aber auch, dass Heilbronn bei der Auspendlerquote an der Spitze aller baden-württembergischen Großstädte steht: Ein gutes Drittel der im Oberzentrum gemeldeten Erwerbstätigen arbeitet jenseits der Stadtgrenze - davon 72 Prozent in einer Gemeinde des Landkreises. „Diese Zahlen zeigen, wie eng verflochten die Arbeitswelt für viele Menschen im Stadt- und Landkreis ist“, sagt Thomas Frahm von der Stabsstelle Strategie bei der Stadt Heilbronn.
Rund 47.500 Menschen pendeln zum Arbeiten nach Heilbronn und besetzen damit rund 59 Prozent der Heilbronner Arbeitsplätze. Mit dieser Quote belegt Heilbronn landesweit den dritten Rang unter den Großstädten. Die meisten Pendler kommen aus Neckarsulm, Bad Friedrichshall und Leingarten. Im Gegenzug verlassen fast 18.500 Berufstätige die Stadt, um woanders ihrer Arbeit nachzugehen - das sind 36 Prozent aller in Heilbronn wohnenden Erwerbstätigen. Die drei häufigsten Ziele sind wiederum das arbeitsplatzstarke Neckarsulm sowie Leingarten und Weinsberg.
„Besonders deutlich wird die Anziehungskraft des Heilbronner Arbeitsmarktes, wenn man das Pendlerverhalten aus Sicht des Landkreises betrachtet“, sagt Frahm. Denn rund 60 Prozent der Landkreisbewohner fahren zum Arbeiten nach Heilbronn.
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22. Oktober 2008
Eine Million Euro eingespart
Energiebericht über städtischen Jahresverbrauch liegt vor
Auch im vergangenen Jahr konnte der Energieverbrauch bei der Stadt Heilbronn deutlich gesenkt und dabei insgesamt rund eine Million Euro eingespart werden. Kräftig reduziert wurde auch der CO2-Ausstoß. Allein in den letzten vier Jahren wurden jeweils über 3000 Tonnen, im vergangenen Jahr sogar mehr als 3300 Tonnen CO2 weniger produziert. Dies geht aus dem jüngst vorgelegten Energiebericht 2008 hervor. Um rund acht Prozent oder nahezu 680 Megawattstunden konnte die Stadt im vergangenen Jahr ihren Verbrauch an elektrischer Energie senken. Bei der Wärmeenergie konnte dank konsequenter Energieoptimierung der Verbrauch gegenüber dem Basisjahr 1999 gar um rund 9800 Megawattstunden oder rund 17 Prozent gesenkt werden.
Doch trotz großer Sparanstrengungen musste die Stadt 2007 durch die gestiegenen Energiekosten knapp acht Millionen Euro für die Wärme- und Stromversorgung aufwenden. „Weitergehende Einsparungen sind jetzt nur durch Investitionen möglich“, betonte der städtische Energiebeauftragte Heiner Schwarz-Leuser vor dem Bau- und Umweltausschuss.
Auf rund 4,9 Millionen Euro beliefen sich 2007 die Energiekosten, die die Stadt für ihre Gebäude aufwenden musste. Hinzu kamen noch knapp drei Millionen Euro für Strom, wobei der Löwenanteil in Höhe von rund 940.000 Euro auf die Straßenbeleuchtung und weitere rund 700.000 Euro auf den Betrieb der Kläranlage entfiel.
Insgesamt müssen im Stadtgebiet mehr als 400.000 Quadratmeter in städtischen Gebäuden beheizt werden, knapp zwei Drittel entfallen auf Schulen. Dabei lag der Gesamtwärmeverbrauch bei über 44.000 Megawattstunden, was einem Verbrauch von etwa 4,4 Millionen Litern Heizöl entspricht. Dazu kamen über 11.400 Megawattstunden elektrischer Energie für die städtischen Gebäude. Während die Schulen relativ wenig elektrische Energie verbrauchen, entfällt auf große Verwaltungsgebäude nicht zuletzt wegen der EDV-Vernetzung sowie auf Veranstaltungsgebäude ein relativ hoher Stromverbrauch.
Dank einer neuen Software erlaubt der Energiebericht 2008 Jahr erstmals einen größeren Überblick über den städtischen Wärme- und Stromverbrauch.
Der Energiebericht ist hier auf der Website abrufbar.
Energiebericht 2008
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22. Oktober 2008
Mithelfen statt meckern
Schadensmeldungen nun per Internetformular möglich
Vor dem Haus ist eine Straßenlaterne kaputt, auf dem Spielplatz um die Ecke eine Bank zerstört oder auf dem Weg zur Arbeit sind die Platten schadhaft. Statt sich nur zu ärgern oder auf gar auf die Stadt zu schimpfen, bittet die Stadtverwaltung um eine kurze Mitteilung, wo was ausgebessert werden müsste. Dazu steht nun hier auf der Website in der Rubrik Bürger & Rathaus ein einfach auszufüllendes Formular für Schadensmeldungen zur Verfügung.
Außer dem Namen und der E-Mail-Adresse für Rückfragen müssen in dem Formular das Datum, wann der Schaden gesehen wurde, und der Schadensort eingetragen werden. Die Art des Schadens kann einfach angekreuzt werden, da verschiedene Schadensfälle vordefiniert wurden. Zudem ist es möglich, eine kurze Mitteilung direkt an die Stadtverwaltung zu schreiben. Die Mail geht an zentraler Stelle bei der Stadt ein und wird an den zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet.
Alle, die keinen Zugang zum Internet haben oder den telefonischen Kontakt bevorzugen, können sich wie bisher an die Bürgertelefone der Stadtverwaltung wenden: Baudezernat, Telefon (07131) 56-37 00, Sauberkeitstelefon 56-40 40, Umwelttelefon 56-30 60.
Formular zur Schadensmeldung an die Stadtverwaltung
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22. Oktober 2008
Beratung für Besitzer von Handelsimmobilien
Kostenloses Leistungspaket
Attraktive Fußgängerzonen, einladende Geschäfte sowie eine stilvolle Gestaltung des Stadtraums - das sind nur einige Zutaten, die der Heilbronner Innenstadt ihren Status als Erlebnis- und Einkaufsstadt sichern sollen. „Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Verwaltung, Einzelhändler und Immobilienbesitzer gemeinsam an einem Strang ziehen“, sagt Erste Bürgermeisterin Margarete Krug.
Hierbei nimmt die Stadt Heilbronn in städtebaulicher Hinsicht eine besondere Verantwortung wahr. Rund 21 Millionen Euro stehen in den kommenden Jahren für Investitionen in der Innenstadt zur Verfügung, allein 12,6 Millionen Euro stammen hierbei aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“. Die Umgestaltung zahlreicher Geschäftsstraßen in Nebenlagen bildet hierbei einen besonderen Arbeitsschwerpunkt.
„Mit Baggern und Kränen allein wird ein Stadtteil jedoch nicht lebendig“, ist Krug überzeugt. Hier sei die Stadt aufgerufen, insbesondere die Herausforderungen an den traditionellen Einzelhandel aufzugreifen und Hilfestellungen anzubieten. Mit einem durch das Land geförderten Modellvorhaben tut die Stadt Heilbronn genau dies: Über das City-Management werden Workshops für Einzelhändler angeboten, um beispielsweise Kundenservice und Warenpräsentationen zu optimieren.
„Ein zweiter Baustein dieses Modellvorhabens ist nun ein Informations- und Leistungspaket für Immobilienbesitzer“, erläutert Silvia Fiedel vom Amt für Liegenschaften und Stadterneuerung die „Qualitätsoffensive für Handelsimmobilien“. Aktuell wurden 13 Gebäude bewertet, zahlreiche weitere Anmeldungen von Eigentümern für Folgetermine liegen bereits vor.
Ein dritter Baustein ist die verstärkte Berücksichtigung handelsrelevanter Aspekte bei der Umgestaltung von Straßen und Plätzen.
Auskünfte zur „Qualitätsoffensive für „Handelsimmobilien“ gibt Silvia Fiedel vom Amt für Liegenschaften und Stadterneuerung unter Telefon (07131) 56-34 25.
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23. Oktober 2008
Plätze frei bei Ikarus
Städtische Musikschule bietet Instrumentenkarussell
Das Instrumentenkarussell „Ikarus“ der Städtischen Musikschule dreht sich wieder. Wer mitmachen will, kann noch aufspringen. Noch sind einige Plätze frei in diesem einjährigen Schnupperkurs, bei dem Erst- bis Drittklässlerinnen und –Klässler im Sechs-Wochenrhythmus Grundkenntnisse verschiedener Instrumente, darunter Cello, Fagott, Trompete und Querflöte, erlernen. Idee ist, dass die Kinder so ihre Vorlieben und Talente testen können.
Der Unterricht findet in Kleingruppen immer dienstags von 14.25 bis 15.10 Uhr in der Musikschule im Theaterforum K 3 statt. Die Gebühr beträgt monatlich 17,50 Euro Unterrichtsgebühr und 12 Euro Leihgebühr für die verschiedenen Instrumente.
Für Fragen und Anmeldungen steht die Musikschule unter Telefon (07131) 56-24 17 zur Verfügung.
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23. Oktober 2008
Tagesmütter und Pflegeeltern gesucht
Infoabend am Donnerstag, 30. Oktober
Zur Betreuung von Kindern in allen Altersstufen sucht das städtische Amt für Familie, Jugend und Senioren kinderliebe und verlässliche Pflegefamilien sowie Tagesmütter und Tagesväter. Hierzu veranstaltet das Amt am Donnerstag, 30. Oktober, 20 Uhr, Titotstraße 7-9, einen Informationsabend.
Angesprochen sind vor allem Personen, die selbst Kinder haben, in der Familienphase sind und sich vorstellen können, ein weiteres Kind zu betreuen – als Tagesmutter oder Tagesvater während der Arbeitszeit der Eltern oder als Pflegeeltern, rund um die Uhr wie beim eigenen Nachwuchs.
Fragen beantworten Marina Becker-Kremsler und Claudia Becker vom Amt für Familie, Jugend und Senioren unter Telefon (07131) 56-35 79 und -38 63 sowie Sieglinde Burkhardt vom Pflegeelternverein unter Telefon (07131) 28 02 23 und Yvonne Kaiser von ARKUS als Kooperationspartner der Stadt Heilbronn im Tagespflegebereich unter Telefon (07131) 9 91 23 27.
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23. Oktober 2008
Zwei Vorschläge für den Kiliansplatz
Planungen in den Gemeinderat eingebracht
Für die geplante Erneuerung des Kiliansplatzes hat die Stadtverwaltung dem Gemeinderat heute zwei Vorschläge vorgestellt. Während der Entwurf des Büros Biegert (Bad Friedrichshall) einen weitgehenden Umbau vorsieht, bleibt der jetzige Charakter des Platzes beim Entwurf des Büros Bauer (Karlsruhe) weitgehend erhalten.
Nach einer ausführlichen Information von Anliegern und Bürgerschaft soll der Gemeinderat am 20. November eine Auswahl treffen. Die Verwaltung hat sich bereits jetzt positioniert: „Uns überzeugt der Biegert-Entwurf durch Klarheit und Großzügigkeit, er wird den Anforderungen eines zentralen Platzes sowohl städtebaulich als auch funktional besonders gerecht“, betont Baubürgermeister Wilfried Hajek.
Bürgerinfo am 3. November
Durch die heutige Veröffentlichung der Pläne und die erst vier Wochen später anstehende Entscheidung besteht nun für Gemeinderat und Bürgerschaft ausführlich Gelegenheit zur Diskussion.
Am Montag, 3. November, haben Interessierte ausführlich Gelegenheit, sich mit den beiden Varianten vertraut zu machen und mit den Fachleuten darüber zu diskutieren. Bei einer Informationsveranstaltung mit Bürgermeister Wilfried Hajek und den Experten der Bauverwaltung stellen beide Büros ihre Entwürfe ausführlich vor. Die Präsentation beginnt um 19 Uhr im Maybach-Saal der „Harmonie“.
In den Tagen nach der Informationsveranstaltung sind die Pläne auch in einer kleinen Ausstellung im Technischen Rathaus zu sehen. Im Vorfeld wird das Baudezernat Vertreter der Kilianskirche, die weiteren Anlieger, die Stadtinitiative Heilbronn und die Heilbronn Marketing GmbH über die Planungen unterrichten.
Biegert: „Platz im Platz“
Das Büro Biegert hat seinem Entwurf das Thema „Platz im Platz“ gegeben, eine etwas dunkler gestaltete rechteckige Fläche hebt sich vom Umfeld ab. Die künftig ebene Platzfläche wird durch zwei etwas erhöhte, längliche, baumbestandene „Balkone“ an der Kilianskirche („Kirchenbalkon“) sowie am Komödiantenbrunnen („Stadtbalkon“) umgrenzt. Als Material wird im wesentlichen Granit in verschiedenen Grautönen vorgeschlagen. Der Komödiantenbrunnen wird umgestaltet und in den „Stadtbalkon“ integriert, der Siebenröhrenbrunnen und die Christophorus-Figur von Jürgen Goertz werden nicht verändert.
Sollte der Biegert-Entwurf umgesetzt werden, so ist eine rund zehnmonatige Bauzeit zwischen Sommer 2009 und Juli 2010 vorgesehen. Die Gesamtkosten sind mit 3 Millionen Euro veranschlagt.
Bauer: Spiralmuster bleibt
Das Büro Bauer behält das jetzige strahlenförmige Verlegemuster, die gelbgraue Farbgebung sowie die trichterförmige Anlage bei, es soll lediglich der Belag samt Tragschicht ausgetauscht werden. Durch einen stärkeren Kontrast von zwei Granitsteinsorten soll das Spiralmuster deutlicher als bisher in Erscheinung treten. Brunnen, Kunstwerke und Treppenanlagen bleiben erhalten und werden stellenweise saniert.
Sollte der Bauer-Entwurf umgesetzt werden, ist mit einer fünfmonatigen Bauzeit zwischen Sommer und Dezember 2009 zu rechnen. Die Gesamtkosten sind auf 2,4 Millionen Euro veranschlagt.
Beide Büros schlagen neue Beleuchtungssysteme, ein Blindenleitsystem sowie eine für Veranstaltungen heute nötige technische Infrastruktur vor.
Lange Vorgeschichte
Anfang des Jahres hatte der Gemeinderat zunächst die Pläne des Büros Biegert befürwortet. Aufgrund verschiedener Einwände von Anliegern und Bürgern sowie von Änderungsanträgen der Gemeinderatsfraktionen hatte die Verwaltung im Frühjahr vorgeschlagen, nochmals eine Alternativplanung erstellen zu lassen und das Büro Bauer damit beauftragt.
Auch der Biegert-Entwurf wurde seitdem noch aufgrund der Anregungen überarbeitet, beispielsweise der Komödiantenbrunnen in Absprache mit dem Brunnenkünstler Professor Eberhard Linke in den „Stadtbalkon“ eingebunden, die Treppenanlage an der Kilianskirche auf Anregung des Christophorus-Schöpfers Goertz verbreitert, die durch den Platz verlaufenden Bronzebänder auf wenige Abschnitte verkürzt oder auch die Bäume Richtung Kaiserstraße erhalten.
Computeranimation des umgestalteten Kiliansplatzes von Bauer und Partner
Computeranimation des umgestalteten Kiliansplatzes von Biegert Landschaftsarchitektur
Lageplan Bauer und Partner
Lageplan Biegert Landschaftsarchitektur
Beleuchtungsplan Bauer und Partner
Beleuchtungsplan Biegert Landschaftsarchitektur
Gemeinderatsdrucksache 269: Umgestaltung Kiliansplatz
Genehmigung der Planung und der Kosten
Genehmigung über-/außerplanmäßiger Mittel 2009
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24. Oktober 2008
Baustelle: Busstopp fällt weg
Großgartacher Straße
Am Montag nächster Woche wird in der Großgartacher Straße in Heilbronn-Böckingen in Höhe der Stadtbahnhaltestelle „Berufschulzentrum“ der Fahrbahnbelag stadteinwärts erneuert. Für die Fräs- und Asphaltierungsarbeiten wird der Verkehr deshalb von zirka 10 bis 17 Uhr mittels Ampel halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt.
In dieser Zeit können die Busse stadteinwärts die Haltestelle Sandhof nicht anfahren. Das Amt für Straßenwesen bittet um Verständnis und um Beachtung der aushängenden Fahrgastinformationen.
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24. Oktober 2008
Ideenwettbewerb für die „Neckarvorstadt“
Gemeinderat hat Auslobung beschlossen
Jetzt sind gute Ideen gefragt: Gestern Abend hat der Gemeinderat die Auslobung eines internationalen städtebaulichen Ideenwettbewerbs für die „Neckarvorstadt“ beschlossen. Im Frühjahr 2009 soll ein „Masterplan“ vorliegen, wie die Bahn- und Gewerbebrache Fruchtschuppenareal, Herzstück der geplanten Bundesgartenschau, sowie die angrenzenden Neckaruferbereiche in den nächsten Jahrzehnten zu einem neuen Stadtteil umgestaltet werden könnten.
„Mit dieser Auslobung stellt der Gemeinderat die Weichen für einen langfristig angelegten Stadtumbau, der weit über das Bundesgartenschaujahr 2019 hinausreicht“, betont Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach. Grundlage der Wettbewerbsauslobung ist das Gemeinderatsvotum vom Juli, das sich für das Konzept „Wohnen und Arbeiten am Buga-Park“ auf dem Fruchtschuppenareal entschieden hatte. Zum Konzept gehört auch ein durchgehender „Neckaruferpark“ und ein neuer Grünzug zwischen der Kernstadt und Böckingen.
Grundlegende Entwicklungslinien
Im internationalen städtebaulichen Ideenwettbewerb werden zunächst die grundlegenden Entwicklungslinien für das Stadtumbaugebiet festgelegt. Hierbei geht es um die künftige Verteilung von Bau- und Grünflächen, die Form der künftigen Bebauung und die Verkehrserschließung. Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind Arbeitsgemeinschaften aus Architekten, Stadtplanern und Landschaftsplanern. Das Baudezernat hat ein begrenzt offenes Verfahren gewählt, das heißt: Die Stadtverwaltung „setzt“ vorab sieben Büros, weitere dreißig werden anhand eines Auswahlverfahrens bestimmt. „Angestrebt wird ein kompetenter Teilnehmerkreis, zu dem renommierte, engagierte Planungsbüros gehören“, so Baubürgermeister Wilfried Hajek.
Die formale Bekanntmachung des Wettbewerbs wird im November 2008 erfolgen. Danach können sich interessierte, qualifizierte Arbeitsgemeinschaften vier Wochen lang um eine Teilnahme bewerben. Die eigentliche Bearbeitungsphase wird von Januar bis April 2009 dauern. Das Preisgericht, in dem anerkannte Städtebauexperten, Mitglieder des Gemeinderates und Angehörige der Stadtverwaltung vertreten sein werden, wird im Mai 2009 zusammentreten und seine Wahl treffen. Für Preise und Ankäufe stehen dann insgesamt 160.000 Euro zur Verfügung.
Nach der Sommerpause 2009 wird der Gemeinderat über die Umsetzung der Wettbewerbsergebnisse entscheiden. In Form von Realisierungswettbewerben (auch für einzelne Teilbereiche und Bauabschnitte) und Bauleitplanverfahren werden diese dann konkretisiert. Für die Freiraumplanung und die Bundesgartenschau wird es einen separaten Realisierungswettbewerb geben.
750 Wohnungen, 1500 Einwohner
Die „Neckarvorstadt“ könnte einmal bis zu 750 Wohnungen für etwa 1500 Einwohner bieten, neue Arbeitsplätze sollen vor allem im Dienstleistungs- und Forschungsbereich entstehen. Das etwa 10 Hektar große Quartier soll sich durch innovative, richtungsweisende Architektur auszeichnen, ein erster Bauabschnitt könnte schon zur Buga im Jahr 2019 präsentiert werden.
Mit dem Konzept „Wohnen und Arbeiten am Buga-Park“ sind einige Maßnahmen verbunden, die besonders den Verkehr betreffen. So wird die Kalistraße auf die andere Seite des Alt-Neckars verlegt, damit ein durchgängiger „Neckaruferpark“ entstehen kann. Eine neue Straßenverbindung („Westrandstraße“) zwischen Europaplatz und Hafenstraße parallel zu den Bahngleisen erschließt das geplante Wohngebiet und schließt eine Lücke im Straßenring um die Innenstadt. Für die Kranenstraße wird geprüft, ob sie von der Kraneninsel verlegt oder ganz aufgegeben werden kann. Ein neuer Ost-West-Grünzug mit neuen Fußgänger- und Radfahrerbrücken wird Böckingen mit der Innenstadt verbinden. Umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen sind zudem erforderlich, um das Wohnen auf dem Fruchtschuppenareal zu ermöglichen.
Nichtöffentlich, öffentlich
Den gestrigen Beschluss über die Auslobung musste der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung fassen, da die Auslobungsunterlagen aus Wettbewerbsgründen erst nach Ausgabe aller Unterlagen an die Teilnehmer im Januar 2009 öffentlich werden dürfen. Dafür sollen die Wettbewerbsergebnisse breit in der Öffentlichkeit vorgestellt werden. So werden u.a. nach Abschluss des Wettbewerbs alle Modelle und Pläne in einer Ausstellung gezeigt.
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27. Oktober 2008
Verkehrsbehinderungen auf der Neckartalstraße
Ab Donnerstag, 30. Oktober
Ab Donnerstag, 30. Oktober, wird die Neckartalstraße im Bereich des Wilhelm-Leuschner-Kreisels in nördlicher Richtung wegen Sanierungsarbeiten von drei auf zwei Fahrspuren verengt. Der Grund sind Sanierungsarbeiten an der dortigen Eisenbahnbrücke, die voraussichtlich schon im Laufe des Folgetages abgeschlossen sein werden.
Für die Dauer der Verkehrsbehinderungen wird Ortskundigen empfohlen, die Baustelle über die Hafenstraße auf der gegenüberliegenden Neckarseite zu umfahren.
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27. Oktober 2008
Schutz der „stillen Feiertage“
Besondere gesetzliche Bestimmungen
Zum Schutz der so genannten „stillen Feiertage“ in den Monaten November und Dezember gibt es besondere gesetzliche Bestimmungen, die in ihrem Umfang nicht immer allgemein bekannt sind. Daher informiert das Ordnungsamt im Vorfeld dieser Feiertage zunächst über die Bestimmungen des Gesetzes über die Sonn- und Feiertage, an denen generell verboten sind: - alle öffentlich bemerkbaren Arbeiten, die geeignet sind, die Ruhe des Tages zu beeinträchtigen
- Treibjagden
- alle Handlungen in der Nähe von Kirchen und anderen dem Gottesdienst dienenden Gebäuden, die geeignet sind, den Gottesdienst zu stören. Dies sind während der Hauptgottesdienstzeiten etwa öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel, Aufzüge und Umzüge, soweit sie geeignet sind, den Gottesdienst unmittelbar zu stören; alle der Unterhaltung dienenden öffentlichen Veranstaltungen; öffentliche Veranstaltungen und Vergnügungen, zu denen öffentlich eingeladen oder für die Eintrittsgeld erhoben wird; Messen und Märkte bis 11 Uhr
- öffentliche Tanzunterhaltungen von 3 bis 11 Uhr
Verboten sind darüber hinaus an den bevorstehenden so genannten „stillen Feiertagen“ Allerheiligen (1. November), Volkstrauertag (16. November) und Buß- und Bettag (19. November): - öffentliche Tanzunterhaltungen von 3 Uhr bis 24 Uhr
- Tanzunterhaltungen von Vereinen und geschlossenen Gesellschaften in Wirtschaftsräumen von 3 bis 24 Uhr
Verboten sind am Totengedenktag (23. November):
- öffentliche Veranstaltungen in Räumen mit Schankbetrieb, die über den Schank- und Speisebetrieb hinausgehen, ab 3 Uhr
- sonstige öffentliche Veranstaltungen, soweit sie nicht der Würdigung des Feiertages oder einem höheren Interesse der Kunst, Wissenschaft oder Volksbildung dienen, ab 3 Uhr
- öffentliche Sportveranstaltungen von 3 Uhr bis 13 Uhr
- öffentliche Tanzunterhaltungen von 3 bis 24 Uhr
- Tanzunterhaltungen von Vereinen und geschlossenen Gesellschaften in Wirtschaftsräumen von 3 bis 24 Uhr
"Tag der offenen Tür" Veranstaltungen sind am Totengedenktag nur erlaubt, wenn die Verkaufsräume lediglich zur Besichtigung geöffnet werden (keine Beratung, kein Verkauf) und keinerlei Rahmenprogramm angeboten wird.
Verboten sind am Heilig Abend (24. Dezember): - öffentliche Tanzunterhaltungen von 3 bis 24 Uhr
Verboten sind am 1. Weihnachtstag (25. Dezember): - öffentliche Sportveranstaltungen bis 11 Uhr
- öffentliche Tanzunterhaltungen während des ganzen Tages
- Tanzunterhaltungen von Vereinen und geschlossenen Gesellschaften in Wirtschaftsräumen während des ganzen Tages
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27. Oktober 2008
Regeln für den Blumenverkauf
Gesetzliche Bestimmungen beachten
Die Ladenschlusszeiten an Werktagen sind seit März 2007 vollständig aufgehoben. An Sonn- und Feiertagen ist ein grundsätzlicher Ladenschluss vorgesehen. Verkaufsstellen, in denen in erheblichem Umfang Blumen feilgehalten werden, dürfen an Sonn- und Feiertagen mit Ausnahme des ersten Weihnachtsfeiertages sowie am Oster- und Pfingstsonntag für die Dauer von insgesamt höchstens drei Stunden geöffnet sein.
Für den Blumenverkauf an Sonn- und Feiertagen im November und Dezember 2008 ergeben sich darüber hinaus folgende Ausnahmen vom Ladenschluss: Verkaufsstellen, in denen in erheblichem Umfang Blumen feilgehalten werden, dürfen an Allerheiligen (1. November), am Volkstrauertag (16. November), am Totensonntag/Totengedenktag (23. November) und am ersten Adventssonntag (30. November) sechs Stunden geöffnet haben.
Blumen im Sinne des Gesetzes sind auch Kränze und Topfblumen, soweit sie sich im üblichen Rahmen eines Geschenkes halten.
Der Inhaber der Verkaufsstelle muss bei der Festlegung der jeweiligen Öffnungszeiten die Zeit des Hauptgottesdienstes berücksichtigen und an der Verkaufsstelle gut sichtbar auf die Öffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen hinweisen.
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27. Oktober 2008
„Das 1 x1 des F(f)este Feierns“ liegt vor
Neue Broschüre aufgelegt
Wie bereite ich eine Feier so vor, dass für alle Beteiligten neben dem Spaß auch die Sicherheit nicht zu kurz kommt? Ein nützlicher Leitfaden ist hierfür die Broschüre „Das 1 x 1 des F(f)este Feierns“, die kostenlos beim Ordnungsamt und den Bürgerämtern der Stadt Heilbronn erhältlich ist.
Ein Schwerpunkt des Nachschlagewerks liegt auf der Einhaltung der Jugendschutzgesetze und wendet sich daher insbesondere an Jugendliche und junge Erwachsene. Aber auch für Veranstalter von Großveranstaltungen, Ordner und Servicekräfte enthält die Broschüre wertvolle Informationen. Teil des Ratgebers ist eine CD, die viele Vordrucke und Checklisten enthält.
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27. Oktober 2008
Agrarumweltprogramme sollen bleiben
Drei Kommunen gegen EU-Deckelung
Die Städte Bietigheim-Bissingen, Heilbronn und Ludwigsburg haben jetzt gemeinsam die Anerkennung ihrer eigenen Ackerrandstreifen- und Streuobstwiesenprogramme bei der Europäischen Kommission beantragt. Unterstützt werden sie dabei vom Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg (MLR), dem Bauernverband Heilbronn-Ludwigsburg e. V. sowie dem Städte- und Gemeindetag.
Grund für den Antrag ist die so genannte „De-minimis-Regelung“ für Beihilfen im Agrarerzeugnissektor der Europäischen Union. Sie bringt nicht nur einen erheblichen bürokratischen Aufwand mit sich, sie begrenzt vor allem die Förderungen der Umweltschutzprogramme auf 7500 Euro pro Antragsteller in drei Jahren. Eine Höchstbetragsregelung bei Umweltschutzprogrammen ist aus der Sicht der Städte nicht sinnvoll, weil Erholungsvorsorge im Ballungsraum, Erhalt der Artenvielfalt, Biotopschutz und Biotopvernetzung sowie Boden- und Gewässerschutz immer bedeutender werden. Es ist – so die einhellige Aussage der Oberbürgermeister Jürgen Kessing (Bietigheim-Bissingen), Helmut Himmelsbach (Heilbronn) und Werner Spec (Ludwigsburg) - fachlich kontraproduktiv, wenn engagierte Teilnehmer an den Agrarumweltprogrammen aufgrund der De-minimis-Regel finanziell „gedeckelt“ werden müssen.
Insbesondere Landwirte, die oft große Teile einer Gemarkungsfläche bewirtschaften, tragen durch ihre Programmteilnahme zur Sicherung der Schutzfunktionen des Naturhaushaltes und zum Erhalt der Kulturlandschaft bei. Ohne finanziellen Ausgleich würden solche Umweltschutzleistungen nicht erbracht und müssten von den Kommunen anderweitig realisiert und finanziert werden.
Deshalb wollen die drei Städte den Erhalt ihrer seit Jahren erfolgreichen eigenen Förderprogramme und den darin festgeschriebenen Fördersätzen und Richtlinien jetzt bei der EU notifizieren lassen. Bietigheim-Bissingen, Heilbronn und Ludwigsburg investieren rund 255.000 Euro pro Jahr in ihre Agrarumweltprogramme. Die Summe für Heilbronn liegt bei 115.000 Euro, für Ludwigsburg bei 90.000 Euro und für Bietigheim bei 50.000 Euro pro Jahr.
Ihr Engagement für die Erhaltung der Agrarumweltprogramme sehen die Kommunen darin begründet, dass der Umweltschutz im agrarischen Raum zur Daseinsvorsorge einer Kommune gehört: Nicht nur dem Erhalt der Kulturlandschaft und dem Naturschutz dienen die Förderprogramme. Ebenso wird das Stadtumfeld für den Erholungssuchenden attraktiver. Und nicht zuletzt auch im Zeichen des Klimawandels und zunehmender Starkregenereignisse werden die Wasserrückhaltefunktion und der Bodenschutz auf den Umweltschutzflächen immer bedeutungsvoller.
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27. Oktober 2008
Kicken statt Tennis
Neuer Bolzplatz in Heilbronn-Frankenbach
Die Frankenbacher Kinder und Jugendlichen können sich über neue Spiel- und Sportmöglichkeiten freuen: Heute weihte Bürgermeister Wilfried Hajek einen neuen Allwetter-Bolzplatz und eine neue Spielwiese bei den Tennisplätzen am Riedweg ein.
„Da die Kinder in Frankenbach früher nur auf den Sportplätzen am Riedweg kicken konnten, und das nur, wenn die Plätze nicht durch Training oder Spiele belegt waren, war die Anlage des Bolzplatzes eine wirklich gute Investition“, freut sich Hajek über die neue Spiel- und Sportmöglichkeit.
Der Bolzplatz liegt in unmittelbarer Nähe der Grund- und Hauptschule und ergänzt die Freizeitmöglichkeiten im angrenzenden Leinbachpark mit Street-Hockeyfeld und Snakerun für die Skateboarder und BMX-Radler. Investiert hat die Stadt Heilbronn in den neuen Platz rund 80.000 Euro. Da er weit entfernt von den nächsten Wohnhäusern liegt, kann er zeitlich unbegrenzt genutzt werden.
Ermöglicht wurde die Anlage des Bolzplatzes, nachdem die SpVgg Frankenbach drei nicht mehr benötigte Tennisplätze aufgegeben hatte. Daraufhin konnte das Grünflächenamt diese Plätze im vergangenen Jahr provisorisch in einen Bolzplatz umwidmen und in diesem Jahr in einen Asphalt-Bolzplatz mit Kleinfeldtoren und eine zusätzliche Spielwiese für trockenes Wetter umbauen. Dabei wurde gleichzeitig auch die Geländemodellierung besser in die Auenlandschaft eingepasst - insbesondere durch die Abflachung der Böschungen zum Leinbach.
Um Nutzungskonflikte mit der verbliebenen Tennisabteilung zu vermeiden, wurde die Asphaltfläche bewusst von den Tennisplätzen abgerückt. Außerdem wurde der Platz mit sechs Meter hohen Ballfangzäunen umgeben.
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27. Oktober 2008
Stadt will gute Zusammenarbeit fortsetzen
Quintana-Stellungnahme zu Stasivorwürfen liegt vor
Zu den Vorwürfen, der Schauspieldirektor des Theaters Heilbronn, Alejandro Quintana, sei informeller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR gewesen, liegt nun eine ausführliche Stellungnahme des Betroffenen vor. Die schriftliche Erklärung hat der Heilbronner Rechtsanwalt Rainer Eckert am Montag, 27. Oktober, im Namen seines Mandanten gegenüber der Stadt Heilbronn abgegeben, nachdem die Birthler-Behörde Quintana ihn betreffende Unterlagen zu Verfügung gestellt hatte.
Bürgermeister Harry Mergel teilt dazu mit: „Die Stadt Heilbronn hat den Sachverhalt nach Prüfung aller uns vorliegenden Informationen, besonders auch in arbeitsrechtlicher Hinsicht, beurteilt. Auch aufgrund der nun vorliegenden Erklärung von Herrn Quintana sehen wir keine Gründe, die gegen eine weiterhin gute Zusammenarbeit sprächen. In Würdigung aller Umstände gibt es aus unserer Sicht keine Veranlassung, die Persönlichkeit von Herrn Quintana anzuzweifeln. Wir sind von seiner hohen künstlerisch-fachlichen Qualifikation überzeugt; der hervorragende Start in die neue Spielzeit hat gezeigt, dass auch das Theaterpublikum diese Meinung teilt.“
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28. Oktober 2008
Böckinger Buslinien werden umgeleitet
Am Donnerstag und Freitag, 30. und 31. Oktober
Wegen Belagsarbeiten in Böckingens Ludwigsburger Straße werden am Donnerstag, 30. Oktober, ab 13 Uhr bis Freitag, 31. Oktober, Betriebsschluss, alle stadtauswärts fahrenden Busse umgeleitet. Das gilt für die Linien 1 und 5 sowie den E-Wagen. Die Busse fahren über die Grünewaldstraße; dort wird die ehemalige Haltestelle Sonnenbrunnen bedient. Danach geht es über die Neckartalstraße und die Seestraße bis zur Ludwigsburger Straße. Von dort aus fahren die Busse wieder den regulären Linienweg.
Eine Ersatzhaltestelle für die Haltestellen Friedrichstraße und Reinöhlschule wird zwischen der Klingenberger Straße und Ludwigsburger Straße eingerichtet.
Stadteinwärts wird der normale Linienweg gefahren.
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30. Oktober 2008
Sammlung von Baum- und Strauchschnitt
Ab Mittwoch, 5. November
Am Mittwoch, 5. November, beginnen in der Stadt Heilbronn die Sammlungen von gebündeltem Baum- und Strauchschnitt. Folgende Termine sind zu beachten: - 5. November: 74072 Heilbronn
- 5. November: 74076 Heilbronn
- 6. November: 74074 Heilbronn
- 7. November: Neckargartach
- 7. November: Frankenbach
- 10. November: Biberach
- 11. November: Sontheim
- 17. November: Böckingen
- 18. November: Klingenberg
- 18. November: Kirchhausen
- 18. November: Horkheim
Mitgenommen wird ausschließlich gebündelter Baum- und Strauchschnitt bis zu einer Menge von zwei Kubikmetern. Nicht bündelbare Grünabfälle gehören auf den eigenen Kompost, zum Recyclinghof oder in die Biotonne. Zu beachten ist, dass zum Bündeln weder Kunststoffschnur noch Metalldraht verwendet wird, sondern eine kompostierbare Schnur (zum Beispiel Paketschnur). Zusätzliches Verpackungsmaterial wird nicht mitgenommen. Die einzelnen Äste dürfen einen Durchmesser von 15 Zentimeter und eine Länge von 1,50 Meter nicht überschreiten.
Der Baum- und Strauchschnitt muss am Abholtag ab 7 Uhr gebündelt und gut sichtbar am Straßenrand bereitliegen.
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30. Oktober 2008
Aufsichtsräte nehmen Rücktritt von Dr. Kowalski an
SWS und Südsalz
Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach und Staatssekretär Gundolf Fleischer teilen mit, dass die Aufsichtsräte der Südwestdeutsche Salzwerke AG und der Südsalz GmbH am Montag, 27. Oktober, der Bitte von Dr. Ulrich Kowalski entsprochen haben, ihn mit Wirkung ab 1. November 2008 von seiner Vorstands- bzw. Geschäftsführertätigkeit bei beiden Unternehmen zu entbinden.
Mit diesem Schritt hat Herr Dr. Kowalski vor Abschluss des kartellrechtlichen und des strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens den Weg für eine Neuordnung freigemacht.
Seine hohe Sachkompetenz wird Herr Dr. Kowalski weiterhin als Geschäftsführer der Reederei Schwaben GmbH einbringen.
Der Sprecher des Vorstands der SWS AG, Ekkehard Schneider, wurde übergangsweise bei der Südsalz GmbH als Geschäftsführer bestellt.
Die Suche nach einem Nachfolger für Dr. Kowalski bei beiden Unternehmen ist unverzüglich eingeleitet worden.
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30. Oktober 2008
Alles über die Kiliansplatz-Pläne
Bürgerinfo am Montag, 3. November
Wie geht es weiter mit dem Kiliansplatz? Am Montag, 3. November, werden der Bürgerschaft die zwei Gestaltungsvorschläge präsentiert, über die der Gemeinderat voraussichtlich am 20. November entscheidet. Bürgermeister Wilfried Hajek leitet die Informationsveranstaltung, die beiden Planungsbüros Biegert (Bad Friedrichshall) und Bauer (Karlsruhe) stellen ihre Entwürfe vor. Für Rückfragen stehen auch die Experten der städtischen Bauverwaltung zur Verfügung. Beginn ist um 19 Uhr im Maybach-Saal der „Harmonie“.
Wer am Montagabend nicht in die „Harmonie“ kommen kann, der hat am Dienstag, 11. November, eine zweite Chance: Dann findet im Rahmen einer öffentlichen Bauausschusssitzung eine erneute Präsentation der Pläne statt.
Ausführliche Informationen zum neuen Kiliansplatz sind auch hier auf der Homepage abrufbar, nach der Veranstaltung sind die Pläne in einer kleinen Ausstellung im Technischen Rathaus zu sehen.
Während der Entwurf des Büros Biegert einen umfangreichen Umbau vorsieht, bleibt der jetzige Charakter des Platzes beim Entwurf des Büros Bauer weitgehend erhalten.
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30. Oktober 2008
Holzeinschlag im Heilbronner Stadtwald beginnt
Informationsveranstaltung am Dienstag, 4. November
Das Stadtforstamt bietet am Dienstag, 4. November, 16.30 Uhr, allen Interessierten die Gelegenheit, sich von Fachleuten über den anstehenden Holzeinschlag im Heilbronner Stadtwald informieren zu lassen. Treffpunkt ist der Waldparkplatz am Jägerhaus.
Bis Ende April 2009 lässt das Stadtforstamt insgesamt knapp 6000 Festmeter Holz eingeschlagen. Die Schwerpunkte der Arbeiten liegen in den Bereichen Jägerhaussteinbruch und Böckinger Backen sowie Flächen entlang der Donnbronnerstraße und Waldheide, Uhrkopfweg, Trefflinsklinge und Köpfertal. Im Revier West liegt ein weiterer Schwerpunkt auf dem Distrikt Krämer (Schlupf).
Um eine Gefährdung von Erholungssuchenden im Wald auszuschließen, müssen die im Bereich des Holzeinschlages verlaufenden Wege vorübergehend gesperrt werden. Die Sperrung erfolgt mit einem rot-weißen Trassierband und einem kombiniertem Sperrwarnschild in ausreichender Entfernung. Wer diese Absperrungen überschreitet, begibt sich unweigerlich in Lebensgefahr. Nachdem Landeswaldgesetz kann die Missachtung deshalb als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.
Bei intensiv begangenen Wegen wird versucht, die Arbeiten auf eine möglichst kurze Zeit zu konzentrieren und damit die Beeinträchtigung für die Waldbesucher so gering wie möglich zu halten. Falls notwendig werden Umleitungsstrecken ausgeschildert.
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31. Oktober 2008
Freie Fahrt für Retter
Kontrollen gegen zugeparkte Rettungswege
Immer wieder versperren verkehrswidrig abgestellte Kraftfahrzeuge Rettungswege und Brandschutzzonen. Dieser Unsitte setzt das Ordnungsamt verstärkte Kontrollen entgegen: Seit Jahresanfang wird der ruhende Verkehr besonders auch abends und nachts verstärkt kontrolliert. In den nächsten Wochen stehen dabei weitere Schwerpunktaktionen an.
„Damit nehmen wir Hinweise von Bürgern auf“, so Bürgermeister Harry Mergel, „die sich über notorisches Falschparken bei uns beschweren.“ Dies betrifft nicht zuletzt Bewohnerparkbereiche in der Innenstadt, die auf unzumutbare Weise zugeparkt werden.
Bei grob verkehrswidrigem Verhalten setzen die Mitarbeiter des Vollzugsdienstes daher auch strenge Maßstäbe an: So ahnden sie Verstöße gegen absolute Haltverbotszeichen mit 15 Euro Verwarnungsgeld, verkehrswidriges Parken im Bereich von Feuerwehr-Zufahrten und Brandschutzzonen mit 35 Euro. Müssen Fahrzeuge abgeschleppt werden, entsteht Kostenersatz von weiteren rund 150 Euro.
Damit es gar nicht so weit kommt, appelliert Ordnungsamtsleiter Bernd Werner: „Beachten Sie die Verkehrsregeln, achten Sie das absolute Haltverbot und halten Sie gekennzeichnete Feuerwehrzufahrten und Brandschutzzonen jederzeit frei. Im Einsatzfall kosten zugeparkte Wege der Feuerwehr und den Rettungsdiensten Zeit, dabei zählt oft jede Sekunde.“
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