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Pressemitteilungen Dezember 2008

1. Dezember 2008

Auszeichnung für Stockport

Ehrenplakette des Europarats

Heilbronns Partnerstadt Stockport in Mittelengland ist am vergangenen Freitag mit der Ehrenplakette des Europarats ausgezeichnet worden. Edeltraut Gatterer, Ehrenmitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, überreichte die Auszeichnung an Stockports Bürgermeisterin Pamela King.

Die Ehrenplakette des Europarats ist die zweithöchste Auszeichnung, die eine Gemeinde für die Förderung der Europäischen Integration erhalten kann. Sie wird für langjähriges Engagement um das europäische Zusammenwachsen verliehen.

„Stockport war schon immer sehr ideenreich, wenn es um die Belebung unserer Städtepartnerschaft ging“, sagte Heilbronns Bürgermeister Harry Mergel, der als Vertreter Heilbronns eigens zu der Preisverleihung angereist war. So habe Stockport zum Beispiel in diesem Jahr junge Köche aus Heilbronn und Béziers zu einem Koch-Wettbewerb zwischen den drei Partnerstädten eingeladen. „Wir freuen uns darauf, weiterhin mit Stockport und unseren anderen Partnerstädten an unserem gemeinsamen Ziel zu arbeiten, nämlich: Verständnis, Freundschaft und Frieden in Europa und in der Welt“, so Mergel.

Heilbronn selbst erhielt die Ehrenplakette des Europarats bereits vor sechs Jahren. Derzeit unterhält das Oberzentrum der Region Heilbronn-Franken sechs Städtepartnerschaften – neben Stockport gehören Béziers in Südfrankreich, Port Talbot in Wales, Solothurn in der Schweiz sowie Frankfurt/Oder und das benachbarte Slubice dazu.

1. Dezember 2008

Sicherheitspartnerschaft hat sich bewährt

Zehn Jahre kommunale Kriminalprävention

In den 90er Jahren gehörte die kommunale Kriminalprävention (KKP) zu den heiß diskutierten Themen im Land. Zehn Jahre später kann in Heilbronn eine positive Bilanz gezogen werden: „Die Sicherheitspartnerschaft hat sich bewährt“, sind sich Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach und der Leiter der Polizeidirektion Heilbronn, Roland Eisele, einig. Die Spitzenstellung Heilbronns als sicherster Stadtkreis im Land und eine der sichersten Großstädte Deutschlands beruhe auch auf dieser intensiven Kooperation und dem nachdrücklichen Einsatz der Kommune, die vorbeugende Verbrechensbekämpfung der Polizei flankierend zu unterstützen.

So gehört Heilbronn heute in Sachen Kommunale Kriminalprävention zu den Spitzenreitern im Land, während in manchen Städten der Elan nachgelassen hat. „Wir werden an unserem Kurs festhalten“, betont OB Himmelsbach als Vorsitzender des Lenkungsgremiums KKP. Auch wenn die Wirkung vorbeugender Maßnahmen kaum in Zahlen zu fassen sei, so sei doch der Rückgang der Kriminalität in Heilbronn unter das Niveau von 1998 ein wichtiger Indikator. Polizeichef Eisele bestätigt, dass dieses auch für den Bereich der Kinder- und Jugendkriminalität sowie für die Gewaltkriminalität - nach einem deutlichen Anstieg in den Jahren 2004 und 2005 - gelte.

Dennoch bereitet trotz der insgesamt relativ günstigen Verhältnisse in Heilbronn insbesondere die Entwicklung der Gewaltkriminalität bei den unter 21-Jährigen Sorge. Dies zeigt sich durch den Wegfall von Hemmschwellen. Fehlende Schulbildung und Perspektivlosigkeit unter den Jugendlichen gelten hierbei als mögliche Ursachen. Daher sollen gezielte Präventionsmaßnahmen möglichst frühzeitig fortgeführt werden.

Schwerpunktthemen der Kriminalprävention sind in Heilbronn insbesondere die Kinder- und Jugendkriminalität, Drogenprävention, Sauberkeit und Ordnung. Diese Schwerpunkte zielen darauf ab, Kinder und Jugendliche in ihrer sozialen Kompetenz zu fördern, Werte zu vermitteln und über Gefahren, z. B. Drogen, aufzuklären.

Ein künftig wichtiges Handlungsfeld der KKP ist das Thema Integration, so Bürgermeister Harry Mergel. Daher ist auch die neue Integrationsbeauftragte der Stadt Mitglied im Lenkungsgremium. „Wir erwarten zudem“, so Mergel, „dass sich der kontinuierliche Ausbau von Regelbetreuungsangeboten, insbesondere im schulischen und vorschulischen Bereich, weiter stabilisierend auf die Sozialisation der Kinder und Jugendlichen auswirkt.“ Schließlich erscheinen die Schulen und Kindergärten als besonders geeignet, Werte zu vermitteln und zugleich die Problemkreise um Gewalt- und Sucht tiefergehend zu thematisieren, weil die Kinder und Jugendlichen im „Lebensfeld Schule“ unmittelbar erreicht werden können. Dabei sollen Kinder und Jugendliche angeregt werden, sich mit den Themenkomplexen Sucht und Gewalt intensiv auseinanderzusetzen und Konflikte gewaltfrei zu lösen.

Die Entwicklung von Hilfekonzeptionen wird weiterhin wichtiger Teil der Präventionsarbeit sein, z. B. künftig auch in den Bereichen der Computer- und Internetsucht, die sich – ungehemmt – als Gewaltkriminalität manifestieren kann. Notwendig ist die Festigung der Medienkompetenz.

Vom Kindergarten bis zur Klasse 8 nehmen in diesem Jahr erstmals alle Kinder an den Präventionsprogrammen „Faustlos“ und „Echt stark“ gegen Gewalt teil. Daneben wird an den Schulen aber auch Aufklärungsarbeit über die schädlichen Wirkungen von Drogen, Alkohol und Tabak geleistet. Zu den vernetzten Aktivitäten gehört beispielsweise auch das Bündnis gegen Gewalt, welches an 38 Schulen praktiziert und durch die Heilbronner Bürgerstiftung finanziert wird.

Himmelsbach und Eisele bekräftigen: „Ein Patentrezept zur Lösung aller Probleme gibt es allerdings nicht. Auch lassen sich viele positive Effekte erst langfristig erzielen. Projekte mit einem möglichst frühen und breit angelegten Ansatz erscheinen jedoch am erfolgversprechendsten zu sein. Auch können sich diese gegenseitig verstärken und befruchten.“

1. Dezember 2008

Weiterer Schritt für ein Haus der Stadtgeschichte

Verwaltungsausschuss genehmigt weitere Planung

Das Reutlinger Büro Atelier Pfeifroth ist Sieger der Mehrfachbeauftragung, die Grundideen für eine zeitgemäße Präsentation der Stadtgeschichte in den beiden Räumen des Stadtarchivs in der Eichgasse entwickeln sollte. Das Atelier Pfeifroth wird nun beauftragt, seine Konzeption zu verfeinern. Dies sieht eine Ratsvorlage vor, der der Verwaltungsausschuss in seiner heutigen Sitzung einstimmig zugestimmt hat.

„Damit sind wir der Neugestaltung der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung und der Umgestaltung des Archivs mit einer Öffnung zu den Städtischen Museen einen erheblichen Schritt näher“, freut sich Bürgermeister Harry Mergel über den Ratsbeschluss.

Einen wichtigen Anstoß zur Weiterentwicklung des Stadtarchivs zum Haus der Stadtgeschichte hatte die Heilbronner Bürgerstiftung gegeben, die unter anderem die Hälfte der Kosten der Mehrfachbeauftragung von maximal 27.500 Euro übernimmt. „Schließlich möchten wir die Fülle der Aspekte unserer Stadt gerade auch für jüngere Besucher wieder erlebbar machen, damit sich vermehrt auch junge Heilbronnerinnen und Heilbronner mit ihrer Heimatstadt auseinandersetzen und identifizieren“, begründet Bürgerstiftungsvorstand Dietmar Fütterer das Engagement der Heilbronner Bürgerstiftung.

Die Maßnahmen sehen unter anderem vor, einen Eingang vom Großen Deutschhof zum Archiv zu schaffen, damit die Besucher beide Ausstellungsbereiche direkt erreichen können. Für die Zukunft möchten Städtische Museen und Stadtarchiv ihre Präsentationen enger verzahnen, um dem Deutschhof als identitätsstiftendes Heilbronner Ausstellungszentrum mehr Eigengewicht zu geben.

Für den Entwurf des Reutlinger Büros im Haus der Stadtgeschichte hatte vor allem die vielschichtige Modullösung unter Einbeziehung interaktiver Elemente gesprochen. Die vorgeschlagene Ausstellungsarchitektur erlaubt Bezüge zum realen Stadtgrundriss und kombiniert moderne multimediale Präsentationstechnik mit einer reizvollen und tiefgehenden grafischen Schichtung von Inhalten. Denn mehrdimensionale und multimediale Themenvermittlung ist eines der Ziele des Heilbronner Stadtarchivs. Dabei sollen Besucher aller Altersstufen in der neuen Ausstellung je nach Interesse mehr oder weniger tief in die Stadtgeschichte eintauchen können, mit Hilfe einer Komposition unterschiedlicher Medien. Die Besucher sollen jedoch nicht nur schauen, sondern selbst „interaktiv“ tätig werden können.

Im Sommer waren im Rahmen einer „Mehrfachbeauftragung“ vier renommierte Ausstellungsgestalter eingeladen worden, ihre Grundideen für eine modernere Präsentation der Stadtgeschichte vorzulegen. „Wir haben dabei ausgesprochen kreative und spannende Überlegungen zur möglichen Bündelung der jüngeren Stadtgeschichte erhalten“, zeigt sich Bürgermeister Harry Mergel zufrieden über die nun erfolgreich abgeschlossene intensive erste Ideenfindung zum Haus der Stadtgeschichte.

Knapp 600 Quadratmeter Ausstellungsfläche stehen im Haus der Stadtgeschichte zur Verfügung, um die reiche Geschichte der Stadt Heilbronn vor den Besuchern neu zu entfalten. Teile der bestehenden Präsentation sind inzwischen 18 Jahre alt.

3. Dezember 2008

Kulturelle Mittler gesucht

Eltern-Multiplikatoren-Projekt zum Bildungssystem

61,7 Prozent der Heilbronner Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre haben eine Zuwanderungsgeschichte. Um deren Bildungschancen zu verbessern, startet die Stabsstelle Integration bei der Stadt Heilbronn nun ein Eltern-Multiplikatoren-Projekt.

„Unser Ziel ist es, Eltern mit Zuwanderungsgeschichte über das deutsche Bildungssystem zu informieren“, sagt Integrationsbeauftragte Roswitha Graber. Zu diesem Zweck sollen nun rund 100 Eltern aus verschiedenen Kulturkreisen kostenfrei ausgebildet werden, damit sie ihre Informationen anschließend an andere Eltern mit gleicher Herkunft weitergeben können. „Deshalb suchen wir nun Eltern, die Freude daran haben, als kulturelle Mittler zur Verfügung zu stehen und damit anderen Eltern mit Zuwanderungsgeschichte zu helfen“, sagt Graber weiter.

Über das Eltern-Multiplikatoren-Projekt soll der Informationsaustausch und die Zusammenarbeit von Kindergärten und Schulen mit allen Eltern gefördert werden. So finden ab dem Schuljahr 2009/2010 bausteinartige Eltern-Informationsgespräche statt. In den folgenden Jahren soll dann der flächendeckende Einsatz der Multiplikatoren folgen.

Die Ausbildung zum Eltern-Multiplikator soll im Mai 2009 beginnen, vorab gibt es Info-Veranstaltungen. Auskünfte zu dem Projekt gibt es unter Telefon (07131) 56-42 00 oder per Mail an die Stabsstelle Integration.

3. Dezember 2008

Richtig Heizen mit Holz

Umweltschutz beachten

Aufgrund der steigenden Öl- und Gaspreise sind Kamine und Kachelöfen attraktive Wärmespender für die kalte Jahreszeit geworden. Richtig verwendet ist Holz ein klimaneutraler Brennstoff, da bei seiner Verbrennung nur so viel Kohlendioxid entsteht, wie vorher beim Wachstum der Bäume gebunden wurde. Mit dem Brennstoff Holz wird nicht immer richtig umgegangen. Besonders bei nicht optimaler, unvollständiger Verbrennung und beim Einsatz falscher Brennstoffe stoßen Holzheizungen große Mengen gefährlicher Luftschadstoffe aus. Das Verbrennen von falschen Stoffe ist eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann.

Wer das Klima schonen und die Gesundheit nicht unnötig belasten möchte, sollte folgende Hinweise der städtischen Umweltabteilung für ein sauberes Heizen beachten. Was darf verbrannt werden?

Wer glaubt, in seiner Holzheizung alles Brennbare verfeuern zu dürfen, irrt. Der Gesetzgeber hat strenge Richtlinien vorgegeben, was in Feuerungsanlagen verbrannt werden darf. Darin ist auch festgelegt, wie häufig Kamine und Öfen zu überwachen sind. In dem für die Wohnraumbeheizung typischen Leistungsbereich dürfen nur naturbelassene Holzstücke samt Rinde, beispielsweise in Form von Scheitholz, Hackschnitzeln sowie Reisig und Zapfen eingesetzt werden, zudem Presslinge aus naturbelassenem Holz in Form von Holzbriketts oder vergleichbare Holzpellets. Das zum Heizen verwendete Holz muss lufttrocken sein.

Warum kein feuchtes Holz?

Holz gilt dann als trocken, wenn der Feuchtigkeitsgehalt maximal 20 Prozent beträgt. Frisch geschlagenes Holz benötigt bei der richtigen Lagerung rund zwei Jahre; Holz wird richtig gelagert, wenn es überdacht im Freien so gestapelt wird, dass Luft durchströmen kann. Auf keinen Fall darf es rundum mit Plastikplanen abgedeckt werden. Der Heizwert des Brennholzes hängt sehr stark von der Holzfeuchtigkeit ab. Je feuchter das Holz, umso niedriger ist der Brennwert. Feuchtes Holz zu verbrennen ist aber nicht nur unwirtschaftlich, sondern auch schädlich. Durch den hohen Wassergehalt ist die Verbrennungstemperatur niedriger und führt damit zu einer unvollständigen Verbrennung. Erhebliche Umweltbelastungen durch schädliche Emissionen sowie Rauch-, Teer- und Rußbildung sind die Folge.

Wie wird umweltschonend geheizt?

Beim Nachlegen des Holzes muss beachtet werden, dass die Glut noch nicht soweit herunter gebrannt ist. Auf keinen Fall sollte nach dem Anheizen der Ofen mit Holz gefüllt und der Verbrennungsluftschieber geschlossen werden, mit der Absicht, einen stundenlang anhaltenden Dauerbrand zu erzielen. Eine ausreichende Luftzufuhr muss gewährleistet sein. Die Luftzufuhr ist richtig eingestellt, wenn dass Innere des Ofens hell und ohne schwarze Rußablagerungen ist. Das Holz sollte immer mit langer Flamme verbrennen können. Auch in der Ausbrandphase darf die Luftzufuhr nicht völlig gedrosselt werden, da sonst die Gefahr der Kohlenmonoxidbildung (CO) besteht. Eine gute und saubere Verbrennung hinterlässt feine, weiße Asche. Sind größere Mengen unverbrannten Brennstoffs, Kohle- oder Rußpartikel oder gar Glanzrußablagerungen im Kamin zu erkennen, deutet dies auf eine unvollständige Verbrennung hin.

Was darf nicht in den Ofen?

Kamine und Kachelöfen sind keine Abfallentsorgungsanlagen. Auf keinen Fall darf Holz, das mit Holzschutzmitteln behandelt wurde, lackiertes gestrichenes, beschichtetes oder lasiertes Holz verfeuert werden wie alte Dachlatten, Bodendielen, Fensterrahmen, Möbel usw. Ebenfalls nicht zulässig sind Sperrholz, Spanplatten, Faserplatten oder sonst verleimtes Holz. Auch Papier (Druckerschwärze, buntes Hochglanzpapier), Verpackungsmaterial, Kunststoffe und anderer Müll gehören nicht in den Ofen. Beim Verbrennen von verbotenen Stoffen können sogar hochgiftige Dioxine entstehen.

Was sollte bei der Investition in einen neuen Ofen beachten werden?

Der stetig steigende Holzeinsatz zur Hausbeheizung hat zu einem merklichen Anstieg der Feinstaub-Emissionen geführt. Kleinfeuerungsanlagen mit Holz emittieren etwa 3500-mal mehr Feinstaub als Gasheizungen. Die Einzelraumfeuerstätten sind in der Regel älter als 20 Jahre und verantwortlich für rund zwei Drittel der Gesamtstaubfracht. Heute ist der Stand der Technik viel weiter. Die Hersteller bieten emissionsarme Anlagen an, welche die geforderten Grenzwerte deutlich unterschreiten. Dem aktuellen Stand der Technik entsprechen beispielsweise Pelletfeuerungen, die mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet sind.

Aufgrund der EG-Richtlinie zur Begrenzung der Feinstaubimmissionen plant das Bundesumweltministerium, die Emissionsgrenzwerte für Kohlenmonoxid und Staub deutlich zu verschärfen und auch auf kleinere Anlagen auszuweiten. Nach einer Übergangsfrist könnten die Grenzwerte auch für bestehende Anlagen gelten. Auch wenn die technische Entwicklung auf dem Markt noch voranschreitet, lohnt es sich schon jetzt in besonders emissionsarme Öfen zu investieren.

Weitere Informationen

Um beim Heizen mit Holz das Entstehen geruchsintensiver Stoffe weitgehend zu vermeiden, darf Holz nur in dafür geeigneten Öfen verbrannt werden. Bei Fragen zur Holzheizung berät der Schornsteinfeger. Er ist auch vor Aufstellung und Inbetriebnahme eines Holzofens ist auf jeden Fall zu informieren. Offene Kamine sind zur Wohnraumbeheizung ungeeignet und dürfen nur gelegentlich betrieben werden. Wichtig ist auch die regelmäßige Wartung von Ofen und Ofenrohren, da Asche- und Rußablagerungen die Frischluftzufuhr in den Feuerraum behindern. Der Zeitabstand richtet sich danach, wie oft der Ofen benutzt wird.

Die Abgase des Ofens müssen durch den Kamin frei abströmen können, um weder sich selbst noch dem Nachbarn den Rauch ins Gesicht zu blasen – dafür ist beispielsweise das Regenschutzdach auf dem Kamin oft hinderlich und die Kamine sollten, sofern es die bauliche Situation zulässt, den Dachfirst des Gebäudes möglichst deutlich überragen. Mehr Informationen zu diesem Thema, enthält die kostenlose Broschüre des Umweltbundesamtes „Heizen mit Holz – ein Ratgeber zum richtigen und sauberen Heizen“. Die ist kostenlos erhältlich im Internet unter www.umweltdaten.de oder beim Umweltbundesamt, c/o GVP Gemeinnützige Werkstätten Bonn, Postfach 30 03 61, 53183 Bonn.

Bei Beschwerden über eine Holzfeuerung in der Nachbarschaft können Sie sich an den städtischen Vollzugsdienst, die städtische Umweltabteilung unter Telefon (07131) 56-37 82 oder in besonders dringenden Fällen an die Polizei wenden.

3. Dezember 2008

Der Winter kann kommen

Das Betriebsamt der Stadt Heilbronn ist vorbereitet

Der Winter steht vor der Tür. Sobald die ersten Flocken fallen, ist das Betriebsamt der Stadt Heilbronn auf die Schneesaison vorbereitet: Winterreifen sind aufgezogen, Salz ist eingelagert, Maschinen sind gewartet und die Mitarbeiter wurden geschult und unterwiesen. „Rund 40 Fahrzeuge - vom Klein- und Großstreuer über Transporter und verschiedene Kleinschlepper - und knapp 200 Mitarbeiter in zwei Schichten stehen bereit, wenn bei Schnee und Eis zirka drei Millionen Quadratmeter Gehwege und Fahrbahnen geräumt und gestreut werden müssen“, erklärt Max Hausmann, Abteilungsleiter Tiefbau und Koordinator des Winterdienstes beim städtischen Betriebsamt.

Der städtische Winterdienst räumt zwischen 5 und 21 Uhr nach einem dreistufigen Plan, der die Straßen nach ihrer Bedeutung für den Durchgangsverkehr und Busverkehr einordnet. Bei anhaltendem Schneefall werden nur verkehrswichtige Steilstrecken und Buslinien in Stufe 1 mehrmals geräumt.

Priorität hat auch die Sicherheit für Fußgänger: Für sie werden Überwege, Bushaltestellen, Treppen und Fußwege geräumt und gestreut, sofern diese nicht unter die Räumpflicht durch die Anlieger fallen. Anliegerpflicht bedeutet: alle öffentlichen Flächen rund um ein Grundstück müssen auf zirka 1,5 Meter Breite vom Eigentümer, Mieter oder Pächter geräumt und gestreut werden. Das gilt auch für Wege, Straßen oder Treppen, die durch eine öffentliche Fläche wie einen Grünstreifen getrennt sind und nicht mehr als zehn Meter entfernt liegen. Die Anlieger sollten ihren Schnee allerdings nicht auf die geräumten Gehwege oder Straßen werfen, sondern am Grundstücks- oder Gehwegsrand lagern. Zudem sollten die Autofahrer darauf achten, beim Parken eine Gasse von 3,5 Metern für Rettungsfahrzeuge freizulassen.

5. Dezember 2008

Rund 220 Leuchtstoffröhren illegal abgelagert

Bürger melden umweltschädliche Entsorgung

Vermutlich am Dienstag oder Mittwoch dieser Woche wurden an der Altglassammelstelle in der Heilbronner Karlstraße rund 220 Leuchtstoffröhren unsachgemäß und illegal in dem für Weißglas vorgesehenen Altglascontainer entsorgt. Durch aufmerksame Bürger, die den Vorfall den Entsorgungsbetrieben mitteilten, wurde eine größere Umweltverschmutzung noch verhindert. Die Polizei wurde eingeschaltet und konnte den Verursacher dieser verbotenen Abfallentsorgung rasch ermitteln. Dieser muss nun mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen und zudem die Entsorgungskosten von rund 250 Euro bezahlen.

Die Entsorgungsbetriebe machen in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren bereits seit März 2006 als Sondermüll gelten und gesondert entsorgt werden müssen. So soll verhindert werden, dass die geringen Mengen der enthaltenen Schadstoffe nicht in die Umwelt gelangen. Insbesondere Leuchtstoffröhren enthalten unter anderem Quecksilber.

Für die ordnungsgemäße Entsorgung von Leuchtstoffröhren gibt es verschiedene Möglichkeiten. Grundsätzlich nehmen alle Sammelstellen die Leuchtstoffröhren kostenlos entgegen. Die Entsorgungsbetriebe der Stadt Heilbronn betreiben auf der Deponie Vogelsang eine Annahmestelle für Elektrogeräte, bei der auch die kostenfreie Rückgabe von Leuchtstoffröhren möglich ist. Auch auf den städtischen Recyclinghöfen können Leuchtstoffröhren in haushaltsüblichen Mengen kostenfrei abgegeben werden.

Weitere Sammelstellen für Leuchtstoffröhren aus Gewerbebetrieben und privaten Haushalten in Heilbronn und Umgebung können bei der Abfallberatung, Telefon (07131) 56-29 51, nachgefragt oder im Internet abgerufen werden. www.lightcycle.de

5. Dezember 2008

OB empfängt erfolgreiche Rollkunstläufer

Juniorenweltmeister Lell und von Känel im Rathaus

Mit „the same procedure as last year oder besser the same procedure as every year” empfing Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach heute die beiden derzeit erfolgreichsten Rollkunstsportler des REV Heilbronn, Markus Lell und Christian von Känel, mit ihren Trainerinnen Klaudia Rieker-Katzmaier und Claudia Zoller sowie Familienangehörigen und Vereinsrepräsentanten. „Sie beide sind um diese Jahreszeit gewissermaßen Stammgäste in meinem Amtszimmer“, freute sich Himmelsbach über die Leistungen der jungen Sportler. „Wir nehmen sie auch als Bestätigung dafür, dass wir mit unseren Sportförderrichtlinien einen erfolgreichen Weg eingeschlagen haben,“ sagte Himmelsbach.

Der 18-jährige deutsche Juniorenmeister und Vizeeuropameister Markus Lell vom REV Heilbronn gewann Ende November bei den Juniorenweltmeisterschaften der Rollkunstläufer im taiwanesischen Kaohsiung die Goldmedaille in der Kombination und Silber in der Kür. Mit Edelmetall kehrte auch der für den REV startende Waiblinger 21-jährige Christian von Känel aus Taiwan zurück. Der deutsche Meister belegte in der Pflicht Rang 3 und in der Kombination einen hervorragenden fünften Platz.

8. Dezember 2008

SLK: Neuer Chefarzt für Brackenheim

De Bernardinis folgt Dr. Willareth

Dr. Martin de Bernardinis wird neuer Chefarzt für Innere Medizin am SLK-Standort Brackenheim und damit Nachfolger von Dr. Wolfgang Willareth. Der Aufsichtsrat der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH wählte jetzt den 39-jährigen Internisten in diese wichtige Leitungsfunktion.

Bislang war de Bernardinis als Oberarzt in der Abteilung für Innere Medizin des Krankenhauses Brackenheim tätig, die Chefarztfunkion wird er in den nächsten Monaten übernehmen. Der gebürtige Heilbronner hat in Turin und Heidelberg studiert, seit 1997 ist der Familienvater als Arzt im Heilbronner Klinikum am Gesundbrunnen und seit 2005 im Brackenheimer Krankenhaus beschäftigt.

Dr. Willareth verlässt das Unternehmen aus persönlichen Gründen.

8. Dezember 2008

Altpapier- und Schadstoffsammlungen

Samstag, 13. Dezember

Am Samstag, 13. Dezember, finden in Heilbronn wieder Bündelsammlungen für Altpapier und Kartonage sowie eine mobile Schadstoffsammlung statt.

Der Musikverein Kirchhausen sammelt am kommenden Samstag in Biberach und Kirchhausen Altpapierbündel und Kartonagen. Mitgenommen werden Zeitungen, Zeitschriften, Broschüren, Prospekte, Kataloge und ähnliche Papiere, mit einer Paketschnur gebündelt. Bitte keine Kunststofftüten zur Verpackung verwenden, Kartonagen getrennt vom Altpapier bereitlegen. Die Altpapierbündel bzw. Kartonagen müssen ab 8 Uhr am Straßenrand bereitliegen.

In Heilbronn-Süd findet am kommenden Samstag von 8 bis 14 Uhr im Recyclinghof Schwabenhof in der Lise-Meitner-Straße eine mobile Schadstoffsammlung statt. Angenommen werden schadstoffhaltige Abfälle aus Privathaushalten in haushaltsüblicher Menge. Dazu gehören zum Beispiel Batterien, Farb und Lackreste, Verdünner, Pflanzen- und Holzschutzmittel, Fleckentferner, Reinigungsmittel, Imprägniermittel, Frostschutzmittel, Laugen, Quecksilberthermometer, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen und sonstige Abfälle, die giftige bzw. umweltgefährliche Stoffe enthalten. Altöl wird gegen eine Kostenpauschale von 50 Cent pro Kilogramm angenommen. Schadstoffe bitte nicht unbeaufsichtigt abstellen, sondern direkt beim Fachpersonal abgeben.

8. Dezember 2008

1. Januar 2009: Umweltzone rückt näher

Plaketten, Fahrverbote und Ausnahmen

Der Countdown läuft: In wenigen Wochen dürfen nur noch Fahrzeuge mit Feinstaubplakette die Innenstadt und die meisten Stadtteile befahren. Zum 1. Januar 2009 tritt die Heilbronner Umweltzone in Kraft. In dieser Woche stellt das städtische Betriebsamt an insgesamt 38 Einfahrten zur Stadt entsprechende Hinweisschilder auf, weitere Schilder werden schon im Landkreis auf die Umweltzone Heilbronn hinweisen.

„Wer ohne Plakette in der Umweltzone fährt, verstößt gegen die Straßenverkehrsordnung und kann mit einem Bußgeld von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg belangt werden“, warnt der stellvertretende Leiter des Amts für Straßenwesen, Karlheinz Frenzel.

Wer also noch keine Plakette hat, der sollte sich in den nächsten Tagen eine besorgen: in einer Kfz-Werkstatt, bei technischen Kfz-Überwachungsstellen wie TÜV und DEKRA oder auch bei den Kfz-Zulassungsbehörden. Die gelbe und die grüne Plakette gilt zunächst unbefristet, die rote Plakette bis Ende 2011.

Erst 80 Anträge liegen vor

Von den Fahrverboten sind im Stadtkreis rund 3000 der 58.200 gemeldeten Pkw und rund 1800 der 5200 gemeldeten Lkw betroffen, für die jedoch verschiedene Ausnahmen möglich sind. Erstaunt ist daher der Leiter der städtischen Umweltabteilung, Jean-Christophe Pilz, dass erst rund 80 Anträge vorliegen. Pilz appelliert daran, derartige Anträge baldmöglichst zu stellen, damit zum Jahreswechsel Wartezeiten vermieden werden könnten.

Freie Fahrt haben sämtliche Fahrzeuge weiterhin auf der Neckartalstraße, in den meisten Industriegebieten und in den Stadtteilen Biberach und Kirchhausen. Über zwei Park & Ride–Parkplätze an der Theresienwiese und am Freibad Gesundbrunnen ist das Stadtgebiet auch gut mit Bus und Bahn erreichbar.

Ausnahmekonzeptfür bestimmte Fahrten

Um die Versorgung der Bürger weiterhin zu garantieren, wurde in Baden-Württemberg ein Ausnahmekonzept erarbeitet, das bestimmte Fahrten bis zum 31. Dezember 2009 auch ohne Plakette ermöglicht. Dazu gehören die Belieferung mit lebensnotwendigen Gütern (Lebensmittel, Güter für Apotheken und Krankenhäusern) und Dienstleistungen (Reparaturen von Gebäude-, Wasser-, Gas- und Elektroschäden) und Fahrten mit Spezialfahrzeugen.

Um diese Ausnahmen nutzen zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Das Fahrzeug muss vor dem 1. November 2007 auf den Halter zugelassen worden sein.
  • Es darf keine alternative Fahrzeuge für die Fahrten geben.
  • Das Auto darf nicht nachrüstbar sein.

Bei diesen ausnahmsweise gestatteten Fahrten muss die Bescheinigung mitgeführt werden, dass das Fahrzeug nicht nachrüstbar ist. Grundsätzlich befreit von der Plakettenpflicht sind Sonderfahrzeuge wie Rettungswagen.

Weitere Ausnahmen

Darüber hinaus können Privatpersonen und Betriebe weitere Ausnahmegenehmigungen beantragen, falls besondere Gründe vorliegen, beispielsweise die notwendige Fahrt zur Nachtschicht, weil es keinen ÖPNV-Anschluss gibt oder die Fahrt zur regelmäßigen gesundheitlichen Versorgung (z.B. Dialyse) - immer vorausgesetzt, dass es für das Fahrzeug keine Nachrüstmöglichkeit gibt.

Die Ausnahmegenehmigungen können online hier auf der Internetseite ausgefüllt oder direkt im Service Center Planen und Bauen im Technischen Rathaus, Cäcilienstraße 49, Telefon (07131) 56-45 51 und -45 55, beantragt werden. Zum Thema Umweltzone ist auch ein Faltblatt auf deutsch und türkisch erschienen, das in den Bürgerämtern ausliegt.

Die Umweltzone ist eine Maßnahme des Luftreinhalteplans, der vom Regierungspräsidium Stuttgart verabschiedet wurde. Die Zone soll bewirken, dass ältere Fahrzeuge abgastechnisch nachgerüstet werden.

zum Online-Antrag

8. Dezember 2008

OB-Weihnachtsbrief geht um die Welt

Post an 800 Auslandsheilbronner

Rund 800 Heilbronner, die heute im Ausland leben, bekommen in diesen Tagen wieder Post von Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach. In seinem traditionellen Weihnachtsbrief informiert der OB über die wichtigsten Ereignisse des zurückliegenden Jahres.

Der Brief wurde in 33 Länder weltweit verschickt, die meisten Exemplare gingen in die USA (375), nach Kanada (65) und 36 in das Nachbarland Schweiz.

Der Weihnachtsbrief wird – wie in jedem Jahr – kostenfrei verteilt. Er kann im Rahmen der üblichen Öffnungszeiten in den Bürgerämtern, bei der Tourist-Information, bei der Stadtbibliothek und in der Pressestelle im Rathaus (Zimmer 252) abgeholt werden. Außerdem ist er hier auf der städtischen Website zu finden.

Weihnachtsbrief 2008

9. Dezember 2008

Hochschulaufsichtsrat ohne OB Himmelsbach

Nach achtjähriger Amtszeit

Nachdem die wichtigsten Weichen für die künftige Entwicklung der Hochschule Heilbronn gestellt sind, verzichtet Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach auf eine erneute Kandidatur für den Aufsichtsrat. Seit der Gründung des Gremiums im Jahr 2000 hatte der OB den Rat als Vorsitzender geleitet und war zweimal wiedergewählt worden.

Für Himmelsbach stand schon seit langem fest, dass er nach Abschluss der wichtigsten Hochschul-„Baustellen“ für dieses Ehrenamt nicht mehr zur Verfügung stehen würde, das einen großen persönlichen und zeitlichen Einsatz fordere. Der weitere Ausbau der Hochschule am Standort Heilbronn sowie die neue Außenstelle in Schwäbisch Hall seien nun auf den Weg gebracht, nach einer schwierigen Wahl sei das Rektorat mit Professor Dr. Jürgen Schröder und den neuen Prorektoren bestens aufgestellt. „Jetzt ist der Zeitpunkt für einen personellen Wechsel an der Spitze günstig“, meint Himmelsbach.

Sein wichtigstes Ziel, so Himmelsbach im Rückblick, sei eine nachhaltige Stärkung der einstigen Fachhochschule gewesen, nachdem die Region Heilbronn-Franken im Hochschulbereich seit Jahren im Landesvergleich benachteiligt sei. Hier konnten wichtige Entwicklungen angestoßen werden. So wuchs die Hochschule in Himmelsbachs Amtszeit von rund 3500 auf über 5000 Studierende, zahlreiche neue Studiengänge wurden neu eingerichtet. Nie zuvor haben sich mehr Studierende an der Hochschule Heilbronn eingeschrieben als im aktuellen Wintersemester, nie war die Zahl der Studierenden größer als heute.

In Künzelsau wurde ein Neubau fertiggestellt, der dem Standort in Zukunft ein Wachstum auf etwa 2000 Studierende ermöglicht. Nachdem zu Beginn der Amtszeit insbesondere die technischen Studiengänge Auslastungsprobleme hatten und teilweise sogar von der Schließung bedroht waren, sind aktuell alle Studiengänge voll ausgelastet. Alle Diplom-Studiengänge wurden im Zuge des Bologna-Prozesses auf Bachelor und Master umgestellt.

Die Amtszeit von Himmelsbach in dem Hochschulgremium endet turnusgemäß im Februar 2009. „Ich werde mich aber weiterhin für regionale Anliegen und dabei auch für eine starke Hochschule Heilbronn engagieren, beispielsweise als Vorsitzender des Regionalverbands, als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH, als Aufsichtsratsvorsitzender der regionalen Klinikholding oder auch im Rahmen des „Pakts Zukunft“, bekräftigt Himmelsbach.

9. Dezember 2008

SLK-Kliniken: „Trendwende geschafft“

70 neue Vollzeitstellen

Die SLK-Kliniken Heilbronn GmbH hat eine Trendwende geschafft: Nach dem Verlustjahr 2007 rechnet der scheidende Geschäftsführer Dietmar Imhorst 2008 und 2009 wieder mit schwarzen Zahlen. Der Hauptgrund hierfür sei, dass sich im laufenden Jahr mehr Patienten für ein SLK-Haus entschieden haben. Die Mehrleistungen erlauben es, zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen und im Jahr 2009 damit zu beginnen, den immensen Investitionsstau in den Häusern aufzulösen. Mit einem einstimmigen Beschluss über den Unternehmensplan 2009 machte jetzt der SLK-Aufsichtsrat unter Leitung von Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach den Weg dafür frei.

Um die zusätzlichen Patienten in diesem und dem nächsten Jahr behandeln zu können, schafft die kommunale Klinikgruppe rund 70 zusätzliche Vollzeitstellen im patientennahen Bereich, die zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilen sich auf Arzt-, Pflege- und Funktionsdienste.

Am Standort Gesundbrunnen werden im nächsten Jahr zudem einige medizinische Großgeräte ersetzt und neu beschafft. „Das hilft uns, die derzeit bestehenden Engpässe in Diagnostik und Therapie zu reduzieren. Patienten werden dies an deutlich verkürzten Wartezeiten bemerken.“, so Imhorst.

10. Dezember 2008

„Einzigartige Chance für Heilbronn“

Preisgericht Neckarvorstadt tagt erstmals

Das Preisgericht für den internationalen städtebaulichen Ideenwettbewerb Neckarvorstadt ist erstmals zusammengetreten: Das Gremium hatte bei der Preisrichtervorbesprechung Gelegenheit, sich mit den Grundlagen des Wettbewerbs – auch vor Ort auf dem Fruchtschuppenareal – vertraut zu machen.

Besonders wichtig waren diese Eindrücke für die externen Mitglieder des 40-köpfigen Gremiums. So urteilte der renommierte Züricher Architekt und Stadtplaner Professor Carl Fingerhuth nach einer Busrundfahrt durch das Wettbewerbsgebiet: „Das Neckarareal ist eine einzigartige Chance für Heilbronn, eine Chance, wie sie nur ganz wenige europäische Städte haben. Der Wettbewerb soll diese Chance zur Realität werden lassen.“

Weitere externe Preisrichter sind der Stadtplaner und Architekt Professor Dr. Franz Pesch (Herdecke/Stuttgart), der Landschaftsarchitekt Professor Jörg Stötzer (Stuttgart) sowie der Architekt und Stadtplaner Professor Kunibert Wachten (Dortmund). „Soviel geballte Fachkompetenz stellt einen optimalen Wettbewerbsverlauf sicher“, freut sich Baubürgermeister Wilfried Hajek, der zusammen mit Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, Erste Bürgermeisterin Margarete Krug, Stadträten und weiteren Fachleuten aus der Stadtverwaltung sowie von externen Büros ebenfalls zu den Teilnehmern des Preisgerichts zählt. Auch der Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft, Matthias Schmauder, gehört dem Gremium an.

Entscheidung fällt im Juni 2009

Das Preisgericht wird das nächste Mal Ende Januar 2009 tagen, dann stehen die Wettbewerbsteilnehmer fest. Im Juni 2009 wird das Preisgericht die Prämierung der eingereichten Arbeiten vornehmen. Nach der Sommerpause 2009 wird der Gemeinderat über die Umsetzung der Wettbewerbsergebnisse entscheiden.

„Wohnen und Arbeiten am Buga-Park“

Im Ideenwettbewerb werden zunächst die grundlegenden Entwicklungslinien für das Stadtumbaugebiet festgelegt. Hierbei geht es um die künftige Verteilung von Bau- und Grünflächen, die Form der künftigen Bebauung und die Verkehrserschließung. Grundlage der Auslobung ist das Konzept „Wohnen und Arbeiten am Buga-Park“, dazu gehört auch ein durchgehender „Neckaruferpark“ und ein neuer Grünzug zwischen der Kernstadt und Böckingen. Die konkrete Ausgestaltung der einzelnen Teilbereiche des Stadtumbaugebietes wird später in städtebaulichen und landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerben bestimmt.

Die „Neckarvorstadt“ könnte einmal bis zu 750 Wohnungen für etwa 1500 Einwohner bieten, neue Arbeitsplätze sollen vor allem im Dienstleistungs- und Forschungsbereich entstehen. Das etwa zehn Hektar große Quartier soll sich durch innovative, richtungsweisende Architektur auszeichnen, ein erster Bauabschnitt könnte schon zur Buga im Jahr 2019 präsentiert werden.

11. Dezember 2008

Münchner Büro gewinnt Wettbewerb

Neue Peter-Bruckmann-Brücke

Der Ingenieur-Wettbewerb für die neue Peter-Bruckmann-Brücke ist entschieden: Das Preisgericht hat jetzt nach achtstündiger Sitzung die Planungen der Münchener Obermeyer GmbH mit dem ersten Preis gewürdigt. Vorgeschlagen wird eine Stahlverbundbrücke, die sich äußerlich am bestehenden Bauwerk orientiert. Über die Umsetzung soll der Gemeinderat im ersten Quartal 2009 entscheiden, 2010/2011 könnte dann gebaut werden.

Die neue Brücke soll parallel zu der bestehenden Brücke errichtet werden, um die Verbindung für die Verkehrsmengen fit zu machen, die mit der Verlängerung der Saarlandstraße 2012 Richtung Leingarten/Zabergäu erwartet werden; schon jetzt passieren rund 35.000 Fahrzeuge pro Tag die Brücke.

Für den internationalen Wettbewerb hatten sich 22 Büros gemeldet, zehn sind im Sommer zugelassen worden und haben nun Pläne und Modelle vorgelegt. Den zweiten Platz belegte das Stuttgarter Büro Schlaich, Bergermann und Partner mit einer Stahlbogenbrücke, den dritten Platz das Hamburger Ingenieurbüro Dr. Binnewies. Ziel des Wettbewerbs waren gestalterische und ingenieurtechnische Ideen für den Neubau, der auf das Denkmal Neckarkanal Rücksicht nehmen muss. Drei Fahrspuren sowie ein Geh- und Radweg waren vorgegeben.

Filigran und wirtschaftlich

Der Siegerentwurf überzeugte das Preisgericht einerseits durch Filigranität und Eleganz, andererseits durch eine zu erwartende hohe Dauerhaftigkeit und einen wirtschaftlichen Betrieb. Auch zusammen mit der alten Brücke biete der Entwurf ein harmonisches Erscheinungsbild.Bis zur Entscheidung im Gemeinderat wird die Stadtverwaltung die Kosten aufbereiten. Als Preisgelder erhalten die drei prämierten Büros insgesamt 40.000 Euro.

Dem Preisgericht gehörten unter dem Vorsitze des Heilbronner Professors Dr.-Ing. Klaus Rückert neun stimmberechtigte Mitglieder an, so der Vizepräsident der Ingenieurkammer Baden-Württemberg, Professor Dr.-Ing. Stephan Engelsmann, Baubürgermeister Wilfried Hajek, die Stadträte Helga Drauz-Oertel, Helmut Rohn und Wolf Theilacker, der Leiter des Amtes für Straßenwesen, Hartmut Sugg, sowie zwei weitere externe Experten.

Altbrücke: Neubau oder Sanierung

Über die Zukunft der bestehenden Brücke wird erst nach weiteren Untersuchungen entschieden: Ein Gutachten aus dem Jahr 2006 weist nach, dass an einer umfangreichen Sanierung oder sogar einer Ersatzbrücke auf lange Sicht kein Weg vorbeiführt. Denn die Konstruktion wurde in früheren Jahren u.a. durch tausalzhaltiges Regenwasser in Mitleidenschaft gezogen. Nach Fertigstellung der neuen Brücke muss zwischen einer Sanierung der alten Brücke und einem weiteren Neubau die Wahl getroffen werden.

Die 144 Meter lange Peter-Bruckmann-Brücke als wichtigste Verbindung zwischen der Innenstadt und den nordwestlichen Stadtteilen wies ursprünglich vier Fahrspuren auf, zugunsten eines breiteren Geh- und Radweges wurde 2005 auf eine Fahrspur verzichtet. Die Spannbetonbrücke entstand 1948/1949, der in den letzten Kriegstagen zerstörte Vorgängerbau wurde 1932 dem Verkehr übergeben.

Ausstellung im Technischen Rathaus

Ab sofort sind die zehn Modelle in einer kleinen Ausstellung im Foyer im Technischen Rathaus zu den übliche Öffnungszeiten zu sehen.

15. Dezember 2008

Öffnungszeiten über die Feiertage

Bereitschaftsdienste eingerichtet

Vom 24. bis 26. Dezember und vom 31. Dezember bis 1. Januar sowie am 6. Januar sind fast alle Ämter, Betriebe und städtischen Institutionen geschlossen. Deshalb sind verschiedene Bereitschaftsdienste eingerichtet.

Grünflächenamt
Auf dem Hauptfriedhof ist der Bereitschaftsdienst der Friedhofsverwaltung wie folgt eingerichtet: am 25., 26. und 28. Dezember sowie am 1. Januar jeweils von 10 bis 12 Uhr.

Heilbronner Versorgungs GmbH
Öffnungszeiten: 22., 23., 29., 30. Dezember sowie 5. Januar von 7 bis 12 Uhr und von 12.30 bis 15.45 Uhr, am 2. Januar von 7 bis 12 Uhr. Außerhalb der üblichen Dienstzeiten ist durchgängig ein Bereitschaftsdienst eingerichtet. Dieser ist bei Störungen in der Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgung (Rohrbrüche usw.) über die Rufnummer (07131) 56-25 88 zu erreichen.

Entsorgungsbetriebe - Abwasserwirtschaft
Für die Bereiche Kanalbetrieb und Kläranlage sind vom 23. Dezember 16 Uhr bis 29. Dezember 7 Uhr und vom 30. Dezember 16 Uhr bis 7. Januar 7 Uhr folgende Handy- bzw. Telefonnummern geschaltet: Rufbereitschaft Kanalbetrieb: 0173/6705869; Rufbereitschaft Kläranlage: (07131) 56-43 00; Abwasserpumpwerke: 0172/7228158

Tierkörpersammelstelle
Rufbereitschaftsdienst vom 24. bis 26. Dezember sowie vom 31. Dezember bis 1. Januar jeweils von 8 bis 9 Uhr unter Telefon 0160/99008025 oder (07131) 28 01 44.

Städtisches Gesundheitsamt
Vom 24. bis 28. Dezember sowie vom 31. Dezember bis 1. Januar besteht für gegebene Anlässe eine Erreichbarkeit über Telefon (07131) 56-35 37 und Fax (07131) 56-35 39.

Standesamt
Bereitschaftsdienst für die Anmeldung von Sterbefällen ist am 27. Dezember von 8 bis 12 Uhr. Geöffnet dazu ist nur der Eingang am Marktplatz über die große Freitreppe. Am 2. Januar ist das Standesamt wegen dringend erforderlicher EDV-Umstellungen ganztägig geschlossen, für Sterbe- und Notfälle ist ein Bereitschaftsdienst eingerichtet.

Die Öffnungszeiten bei den einzelnen städtischen Ämtern und Betrieben ändern sich wie folgt:

Stadtbibliothek
Die Stadtbibliothek im K3 am Berliner Platz ist vom 24. bis 29. Dezember geschlossen, am 30. Dezember ist die Bibliothek von 10 bis 19 Uhr geöffnet, am 30. Dezember, Neujahrstag und vom 4. bis 6. Januar geschlossen. Am 2. Januar ist die Bibliothek von 10 bis 19 Uhr geöffnet, am 3. Januar von 10 bis 15 Uhr. Die Fahrbibliothek sowie die Außenstellen Biberach und Bürgerhaus Böckingen sind während der Schulferien vom 21. Dezember bis 11. Januar geschlossen.

Städtische Museen
Die Städtischen Museen sind am 24. und 25. Dezember sowie am 31. Dezember geschlossen. Am 26. Dezember sowie am 1. und 6. Januar ist jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Stadtarchiv
Die stadtgeschichtlichen Ausstellungen sind vom 24. bis 26. sowie am 29. und 31. Dezember geschlossen, ebenso am 1., 2., 5. und 6. Januar. Geöffnet sind die Ausstellungen am 30. Dezember von 10 bis 19 Uhr sowie am 3. und 4. Januar von 11 bis 17 Uhr. Lesesaal und Verwaltung des Stadtarchivs sind vom 24. Dezember bis 6. Januar geschlossen.

Stadtwerke – Bäderverwaltung
Das Stadtbad Soleo am Bollwerksturm ist vom 24. bis 25. Dezember sowie vom 31. Dezember bis 1. Januar geschlossen. Am 26. Dezember sowie am 6. Januar ist das Stadtbad jeweils von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Die gemischte Sauna ist an diesen Tagen von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Das Hallenbad Biberach bleibt vom 24. bis 26. Dezember sowie vom 31. Dezember bis 1. Januar und am 6. Januar geschlossen.

Entsorgungsbetriebe - Abfallwirtschaft
Die Deponie Vogelsang und der dortige Recyclinghof sind vom 24. bis 26. Dezember sowie vom 31. Dezember bis 1. Januar und am 6. Januar geschlossen. Geöffnet ist am 27. Dezember von 8 bis 12 Uhr, am 2. Januar von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie am 3. Januar von 8 bis 12 Uhr.

Die städtischen Recyclinghöfe sind vom 24. bis 26. Dezember sowie am 1. Januar und 6. Januar geschlossen. Zur Vermeidung von Verschmutzungen an den Containerstandorten sind am 31. Dezember die Recyclinghöfe Horkheim (Untere Kanalstraße 17), Frankenbach (Würzburger Straße 47), Heilbronn-Nord (Betriebsamt, Salzstraße 136) und Heilbronn-Ost (Im Wannental 2) jeweils von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Stadtwerke - Verkehrsbetriebe
Am 24. Dezember verkehren die Stadtbusse wie samstags bis 18.15/18.17 Uhr, letzte Fahrt ab Post bzw. Harmonie/kein Nachtbus. Am 25. und 26. Dezember Sonntagsverkehr; am 31. Dezember Samstagsverkehr bis 18.15/18.17 Uhr, letzte Fahrt ab Post bzw. Harmonie/kein Nachtbus. Am 1. und 6. Januar Sonntagsverkehr. Vom 21. Dezember bis 9. Januar sind Weihnachtsferien. In dieser Zeit werden alle mit „S“ gekennzeichneten Fahrten der Linien 5, 8, 11 und 64 nicht gefahren.

Stadtbahn
Am 24. und 31. Dezember: Samstagsverkehr. Am 25. und 26. Dezember sowie 1. und 6. Januar: Sonntagsverkehr.

Heilbronn Marketing GmbH – Tourist-Information
Die Tourist-Information ist vom 24. bis 26. Dezember, vom 31. Dezember bis 4. sowie am 6. Januar geschlossen, ansonsten montags bis freitags von 10 Uhr bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr erreichbar.

16. Dezember 2008

Abfallabfuhr geändert

Terminverschiebungen wegen der Feiertage

Wegen der Weihnachtsfeiertage bzw. dem Feiertag am 1. Januar muss die Abfallabfuhr in der Stadt Heilbronn geändert werden. Die Entsorgungsbetriebe weisen besonders darauf hin, dass die Abfuhr in den meisten Abfuhrgebieten vorgezogen wird und es so bereits in der Woche vor Weihnachten zu Änderungen kommt.

Abfuhränderungen wegen Weihnachtsfeiertagen

Abfuhr Restmüllbehälter(bis 240 Liter)
74076 Heilbronn: vorgezogen auf Samstag, 20.Dezember.
74074 Heilbronn: vorgezogen auf Montag, 22. Dezember
Horkheim: vorgezogen auf Montag, 22. Dezember
Klingenberg: vorgezogen auf Montag, 22. Dezember
74072 Heilbronn: vorgezogen auf Dienstag, 23. Dezember
Kirchhausen: vorgezogen auf Dienstag, 23. Dezember

Abfuhr Biotonne
Biberach: vorgezogen auf Samstag, 20. Dezember
Neckargartach: vorgezogen auf Samstag, 20. Dezember
Sontheim: vorgezogen auf Sa, 20. Dezember
Frankenbach: vorgezogen auf Montag, 22. Dezember
Böckingen: vorgezogen auf Dienstag, 23. Dezember

Abfuhränderungen wegen Neujahr

Abfuhr Restmüllbehälter(bis 240 Liter, 2-wöchentliche Abfuhr)
Biberach: vorgezogen auf Samstag, 27. Dezember
Neckargartach: vorgezogen auf Samstag, 27. Dezember
Sontheim: vorgezogen auf Montag, 29. Dezember
Frankenbach: vorgezogen auf Dienstag, 30. Dezember

Abfuhr Biotonne
74076 Heilbronn: vorgezogen auf Samstag, 27. Dezember
74074 Heilbronn: vorgezogen auf Montag, 29. Dezember
Horkheim: vorgezogen auf Dienstag, 30. Dezember
Kirchhausen: vorgezogen auf Dienstag, 30. Dezember.
Klingenberg: vorgezogen auf Dienstag, 30. Dezember
74072 Heilbronn: verschoben auf Freitag, 2. Januar 2009

Die Abfallbehälter müssen am Abfuhrtag ab 7 Uhr zur Leerung am Straßenrand bereitstehen. Änderungstermine für Restmüllgroßbehälter (660 bzw. 1100 Liter) sind in der von den Entsorgungsbetrieben verteilten Jahresterminübersicht sowie hier auf der Website veröffentlicht und können auch bei der Abfallberatung, Tel. (07131) 56-29 51 oder -27 62, nachgefragt werden.

Öffnungszeiten Deponie Vogelsang

Die Deponie Vogelsang und der dortige Recyclinghof sind von Mittwoch, 24. Dezember bis Freitag, 26. Dezember sowie am Mittwoch, 31. Dezember, Donnerstag, 1. Januar und Dienstag, 6. Januar geschlossen.

Öffnungszeiten Recyclinghöfe

Die Recyclinghöfe im Stadtgebiet sind von Mittwoch, 24. Dezember bis Freitag, 26. Dezember sowie am Donnerstag, 1. Januar und Dienstag, 6. Januar geschlossen. Am Mittwoch, 31. Dezember sind die Recyclinghöfe in Horkheim (Untere Kanalstr.), Frankenbach (Würzburger Str.), Heilbronn-Nord (Betriebsamt, Salzstraße) und Heilbronn-Ost (Im Wannental) zur Angebotsverbesserung und zur Vermeidung von Verschmutzungen an den Depotcontainer-Standorten in der Zeit von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Nachmittags bleiben alle Recyclinghöfe geschlossen.

16. Dezember 2008

Gegen Abfallberge nach Weihnachten

Jugendhilfe unterstützt Entsorgungsbetriebe

„Alle Jahre wieder“ kommt es an den Weihnachtsfeiertagen und zum Jahreswechsel zu einem besonders großen Abfallaufkommen. In dieser Zeit sind insbesondere die Container für Altpapier und Altglas im Stadtgebiet erfahrungsgemäß in kürzester Zeit überfüllt. Hinzu kommen oft illegale Abfallablagerungen rund um die Container. Durch die vielen Feiertage entfallen den Entsorgungsfirmen Arbeitstage zur Leerung und zur Standplatzreinigung.

Spezieller Einsatzplan

Die Entsorgungsbetriebe haben mit den beauftragen Entsorgungs- bzw. Reinigungsfirmen einen speziellen Einsatzplan erstellt. So soll versucht werden, einer übermäßigen Verschmutzung der Containerstandorte vorzubeugen bzw. auftretende Verschmutzungen schnellstmöglich zu entfernen. Bei der Papiercontainer-Leerung wird der Fahrzeugeinsatz erhöht und auch am Samstag nach Weihnachten finden Leerungen statt. Auch die Glascontainer werden in den Wochen um Weihnachten und Neujahr komplett geleert, an vielen Standorten auch mehrmals.

Unterstützung durch die Jugendhilfe Unterland

Die von den Entsorgungsbetrieben beauftragte Reinigungsfirma wird die üblicherweise zum Teil mehrfach pro Woche stattfindende Reinigung der Depotcontainerstandorte auch an Heiligabend, Silvester und samstags fortführen. Unterstützt wird die Reinigung der Containerstandorte verstärkt von der „Jugendhilfe Unterland“, die im Rahmen ihres Projekts „Schwitzen statt sitzen“ schon seit Mitte 2007 für die Entsorgungsbetriebe tätig ist. Das Projekt ermöglicht jugendlichen Straftätern eine Haftstrafe durch Leistung von gemeinnütziger Arbeit abzuwenden. Nach den Weihnachtsfeiertagen werden die Jugendlichen an insgesamt fünf zusätzlichen Tagen im Bereich der Standortreinigung tätig sein.

Bitte um Mithilfe der Bürger

Trotz aller Bemühungen der Entsorgungsbetriebe kann es zu Engpässen bei der Entsorgung und Reinigung der Depotcontainerstandorte kommen. Die Entsorgungsbetriebe bitten daher eindringlich darum, Altpapier und Altglas nicht unmittelbar nach den Feiertagen zum Container zu bringen oder alternativ einen Recyclinghof aufzusuchen, vor allem zur Entsorgung von Kartonagen. Das Abstellen von Papier, Glas und sonstigen Abfällen auf oder neben den Depotcontainern ist in jedem Fall verboten und wird als Ordnungswidrigkeit verfolgt.

Weitere Tipps zur Entsorgung

Leichtverpackungen: Verpackungen aus Kunststoffen, Verbundstoffen usw. gehören in die Gelbe Tonne bzw. den Gelben Sack oder zum Recyclinghof. Gelbe Säcke bitte unbedingt erst am eigentlichen Abholtag am Straßenrand zur Abholung bereitstellen. Die Abholtermine sind im Abfall-Ratgeber abgedruckt.

Restmüll: Sollte der Restmüllbehälter für den anfallenden Restmüll nicht ausreichen, können städtische Abfallsäcke verwendet werden, die in allen Bürgerämtern und im örtlichen Handel erhältlich sind. Die Abfallsäcke sind am Abfuhrtag der Restmüllbehälter zur Abholung bereitzustellen.

Christbäume: Am Samstag, 10. Januar findet eine Sammlung von Christbäumen statt.

16. Dezember 2008

Abfall-Ratgeber 2009

15. Ausgabe erscheint am Sonntag

Am Sonntag, 21. Dezember, wird der Abfall-Ratgeber für das Jahr 2009 an alle Heilbronner Haushalte verteilt. Die aktualisierte Ausgabe dieser inzwischen seit 15 Jahren von den Entsorgungsbetrieben herausgegebenen Broschüre enthält wieder viele wichtige Informationen rund um die Abfallentsorgung in Heilbronn sowie eine Abrufkarte für Sperrmüll und den Abfall-Kalender 2009. Die Verteilung der insgesamt über 60.000 Abfall-Ratgeber erfolgt auch in diesem Jahr als separate Zustellung mit dem Wochenblatt „Echo am Sonntag“.

Im heraustrennbaren Abfall-Kalender 2009 sind unter anderem alle Abfuhrtermine der Restmüllbehälter und Biotonnen für die jeweiligen Abfuhrgebiete bereits eingedruckt. Auch die Abfuhrtermine für die städtischen Blauen Tonnen konnten für fast alle Stadtteile eingedruckt werden. Ausgenommen sind die Abfuhrgebiete mit den Postleitzahlen 74072, 74074 und 74076 sowie Böckingen. Für diese Abfuhrgebiete wurde eine gesonderte Terminübersicht mit einem Plan der Gebietsaufteilung in die Mitte des Abfall-Ratgebers eingeheftet. Gleiches gilt für die Abfuhrtermine der Gelben Tonnen bzw. der Gelben Säcke. Hier ist zusätzlich auch der Stadtteil Neckargartach von der Aufteilung betroffen.

Sofern am 21. Dezember kein Abfall-Ratgeber zugestellt werden sollte, kann eine Nachlieferung bei der Wochenzeitung „Echo am Sonntag“ beauftragt werden, Rufnummer (07131) 61 56 03 oder E-Mail: vertrieb@echonews.de. Reklamationen zur Verteilung des Ratgebers nimmt auch die Abfallberatung unter der Rufnummer (07131) 56-29 51 entgegen.

Neue Abfuhrunternehmen

Ab Januar 2009 gibt es in der Stadt Heilbronn einen Wechsel bei den von den Entsorgungsbetrieben beauftragten Abfuhrunternehmen. Nach einer europaweit durchgeführten Ausschreibung wurden einige Leistungen neu vergeben. Die Abfuhr von Restmüll und Bioabfall wird ab dem neuen Jahr für drei Jahre von der Heilbronner Firma Alba Heilbronn-Franken übernommen. Bislang wurde dieser Auftrag von der Firma Schäf aus Murrhardt durchgeführt.

Die Firma Alba wird in den kommenden drei Jahren auch die Sammlung von Sperrmüll fortführen, mit der sie schon jetzt beauftragt ist. Für die Leerung der Grünabfallcontainer und verschiedener anderer Container auf den Recyclinghöfen wird ab Januar die Firma Kurz-Recycling aus Schwaigern zuständig sein. In diesem Bereich war bisher die Firma Schäf bzw. die Firma Alba tätig.

Gebührenbescheide und Behältermarken 2009

Ende Januar 2009 werden die Abfallgebührenbescheide für das Jahr 2009 von den Entsorgungsbetrieben an die Haushalte und Gewerbebetriebe verschickt. Beigefügt sind auch wieder die neuen, für das Jahr 2009 gültigen Behältermarken (Restmüll und Biotonne), die nach Erhalt des Bescheides umgehend auf den Deckel des entsprechenden Abfallbehälters aufgeklebt werden müssen. Bis dahin werden die Abfallbehälter noch mit der Marke von 2008 geleert

16. Dezember 2008

Neues Becken zum Geburtstag eingeweiht

10 Jahre Zweckverband Hochwasserschutz Leintal

Pünktlich zum zehnten Geburtstag des Zweckverbands Hochwasserschutz Leintal wurde jetzt das Hochwasserrückhaltebecken am Rotbach in Heilbronn-Frankenbach fertiggestellt. Bei der heutigen Einweihung freuten sich der Vorsitzende des Zweckverbands, der Schwaigerner Bürgermeister Johannes Hauser, Regierungsvizepräsident Josef Kreuzberger, der Heilbronner Bürgermeister Wilfried Hajek und Joachim Wald vom Hügelsheimer Ingenieurbüro Wald & Corbe über das Becken, das die Stadtteile Frankenbach und Neckargartach vor einem 100-jährlichen Hochwasser schützen soll. Die Gesamtbaukosten liegen bei etwa 2,45 Millionen Euro, von denen das Land 70 Prozent trägt.

„Ich bin froh, dass das Becken zwischen Frankenbach und Hipfelhof wie geplant nach nur einem Jahr Bauzeit betriebsbereit ist. Damit können wir Extremereignissen wie zuletzt im März 2002 weit besser trotzen“, so Bürgermeister Hajek.

Um das erforderliche Fassungsvermögen für ein 100-jährliches Hochwasserereignis zu erzielen, wird im Bedarfsfall eine Fläche von maximal 9,5 Hektar eingestaut. Dazu wurde ein Damm quer zum Bach mit einer Länge von rund 140 Metern Länge, einer Kronenbreite von vier Metern und einer Höhe von bis zu fünf Metern errichtet. „Trotz dieser beachtlichen Ausmaße passt sich der Damm gut in die Landschaft ein. So ist er vom Ortsrand kaum zu erkennen“, weiß Jakobine Biehl, beim Heilbronner Amt für Straßenwesen zuständig für Hochwasserschutz.

Um die Durchgängigkeit für Fische und Kleinstlebewesen zu gewährleisten, wurde der Durchlass durch den Damm naturnah gestaltet. Tore in diesem Bauwerk sorgen im Hochwasserfall dafür, dass maximal 3,1 Kubikmeter Wasser pro Sekunde das Becken verlassen. Ohne Rückhaltebecken würden nach Expertenberechnungen bei einem hundertjährlichen Hochwasser etwa zehn Kubikmeter Wasser pro Sekunde den Rotbach herabstürzen. Bei Extremhochwasser ist zudem ein kontrolliertes Überlaufen über den Damm möglich. Dazu wurde eine so genannte Dammscharte von 40 Metern Breite in die Dammkrone eingelassen. Mess- und Regelungstechnik sind auf der Dammkrone in einem Betriebsgebäude untergebracht.

Als Ausgleichsmaßnahme für die Eingriffe in das Rotbachtal wurde der Auwaldstreifen am Rotbach im Umfeld des Beckens verbreitert, feuchte Hochstaudenfluren im Anschluss an den Auewaldstreifen entwickelt, extensive Wiesen angelegt und regionaltypische Obstbäume gepflanzt.

Schutz für elf Ortslagen

Der Zweckverband Hochwasserschutz Leintal wurde 1998 von den Kommunen Eppingen, Heilbronn, Leingarten, Massenbachhausen und Schwaigern mit dem Ziel gegründet, insgesamt elf Ortslagen im Einzugsgebiet der Lein vor einem 100-jährlichen Hochwasser zu schützen. Dazu sind insgesamt 14 Hochwasserrückhaltebecken und 27 lokale Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von rund 22 Millionen Euro geplant. „Mit sieben bereits fertiggestellten Hochwasserrückhaltebecken und vier realisierten lokalen Maßnahmen hat der Zweckverband in Sachen Hochwasserschutz innerhalb von zehn Jahren viel erreicht“, zeigt sich Verbandsvorsitzender Hauser zufrieden über die bisherige Arbeit und ergänzt: „aber es liegen auch noch gewaltige Aufgaben vor uns, die mit erheblichen finanziellen Belastungen für die beteiligten Kommunen verbunden sind und ohne die Unterstützung des Landes nicht bewältigt werden könnten.“

Ganz aktuell hat der Zweckverband noch ein Hochwasserrückhaltebecken in Schwaigern im Bau. Für zwei weitere liegen die Planungen vor, darunter für das Becken an der Lein an der Gemarkungsgrenze zwischen Heilbronn und Leingarten, dessen Bau möglichst im Herbst kommenden Jahres begonnen werden soll. Aufgrund neuer Klimadaten wird sein Fassungsvermögen mit über 260 000 m³ fast doppelt so groß ausfallen wie ursprünglich geplant.

Die Stadt Heilbronn wird sich in den kommenden Jahren an Hochwasserschutzmaßnahmen an Neckar und Wolfsgraben sowie in den Zweckverbänden Leintal, Schozachtal, Böllinger Bach und im Wasserverband Sulm beteiligen. Allein in den derzeitigen Bau des Hochwasserrückhaltebeckens am Deinenbach in Heilbronn-Sontheim fließen 3,1 Millionen Euro.

16. Dezember 2008

Geschenkideen in der letzten Minute

Tipps für den Gabentisch

Auch in diesem Jahr bieten die städtischen Einrichtungen und Betriebe wieder vielfältige Geschenkideen. Das Stadtarchiv hat unlängst drei neue Publikationen aufgelegt: den Sammelband „heilbronnica 4. Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte“ (19,50 Euro), das Kinder- und Schulbuch „Wir wohnen in Heilbronn – Kinder lernen ihre Stadt kennen“ (12 Euro) sowie den Bildband „Heilbronn in frühen Farbfotografien. Ein Rundgang durch die Stadt in den späten 1930er Jahren“ (16,80 Euro). Die Bücher sind auch in jeder Buchhandlung erhältlich.

Auch vom Kleist-Archiv Sembdner gibt es neuen Lesestoff: Neu im Angebot – 200 Jahre nach dem Erscheinen von Heinrich von Kleists gleichnamigen Drama - ist Lutz Ketschers Comic „Penthesilea“ (15 Euro). Ebenfalls eine gute Idee für den Gabentisch sind „Kleist. Sein Leben“ von Peter Staengle (8 Euro) und „Die Käthchen-Festspiele 1952 im Deutschhof“, die Herausgeber Günther Emig mit vielen Fotos garniert hat (12 Euro).

Gleich ein ganzes Jahr mit 240.000 Bestsellern, Klassikern und neuen Medien bietet das Jahresabonnement der Stadtbibliothek im K3. Der Ausweis kostet für alle Lesehungrigen ab 18 Jahre 14 Euro.

Ob Computerkurs, Spanisch oder Portraitzeichnen: Vielfältig sind die Kursangebote der Volkshochschule. Mit einem VHS-Gutschein lässt sich jede Menge Abwechslung verschenken.

13 verschiedene Ansichten Heilbronns bietet der neue Kalender des Heilbronner Verkehrsvereins, den die Tourist-Information in der Kaiserstraße 17 verkauft. Dort gibt es auch viele weitere Geschenkideen, zum Beispiel verschiedene Konzertkarten für Konzerte und Veranstaltungen in der Harmonie oder auf dem Theaterschiff.

Genau das Richtige an einem kalten Wintertag ist die Sauna im Soleo oder das Eislaufen in der Lavatec-Arena. Mit Gutscheinen für die Einrichtungen der Stadtwerke wird dieser Wunsch wahr – darüber hinaus bietet die Bäderverwaltung noch 5er-Karten für die Saunalandschaft (52 Euro) oder 100-Punkte-Karten (29 Euro) für die Heilbronner Hallenbäder Soleo und Biberach an.

Geschenk-Tipps der besonderen Art hat der Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehr (HNV) auf Lager, der "Mobilität" anzubieten hat: Zum einen das beliebte „Ausflugsticket“ TageskartePLUS (14,50 Euro), zum anderen als Alternative für Alleinreisende die Gesamtnetzvariante der TageskarteSOLO (10 Euro). Die Karten sind im Heilbronner Kundencenter in der Olgastraße 2 im Vorverkauf erhältlich.

Das Theater Heilbronn hat neben Gutscheinen – darunter auch das Wahl-Abo mit mehreren Gutscheinen für drei Häuser – thematische Weihnachtspäckchen geschnürt: Darin enthalten sind vier Vorstellungen in den unterschiedlichen Spielstätten, wahlweise für Schauspielfreunde, für Musikliebhaber, für Komödienfreunde, für Junge und Junggebliebene sowie für Kenner der Theaterszene.

Um nach dem Weihnachtsstress wieder etwas Ruhe zu finden, sind die CD-Aufnahmen des Württembergischen Kammerorchesters ideal zum Verschenken. Bei Werken von Bach bis Schostakowitsch lässt sich wunderbar träumen.

INFO: Stadtarchiv: Tel. (07131) 56-22 90; Kleist Archiv-Sembdner, Tel. 56-37 20; Stadtbibliothek, Tel. 56-26 63; Volkshochschule, Tel. 99 65-0; Tourist-Information Heilbronn - Heilbronn Marketing GmbH, Tel. 56-22 70; Stadtwerke, Tel. 56-22 50; HNV, Tel. 88 88 60; Theater, Tel. 56-30 00; WKO, Tel. 8 72 72.

16. Dezember 2008

Brennholzversteigerung

Am Samstag, 20. Dezember

Am Samstag, 20. Dezember, veranstaltet das Stadtforstamt wieder zwei Brennholzversteigerungen. Zunächst werden ab 9.30 Uhr im Distrikt Seebuckel in Biberach 30 Polter und 25 Flächenlose angeboten, Treffpunkt ist der Waldparkplatz hinter der Hundeschule.

Die zweite Versteigerung mit 45 Poltern und zehn Flächenlosen findet ab 13 Uhr im Distrikt Binsing in Kirchhausen statt, Treffpunkt ist die MAX-Hütte. Lageskizzen sind hier auf der Website eingestellt.

17. Dezember 2008

Klimaschutzkonzept kann jetzt aufgestellt werden

Heilbronn ins Bundesprogramm aufgenommen

Heilbronn hat ein vorzeitiges „Weihnachtsgeschenk“ erhalten: Das geplante Klimaschutzkonzept wird in ein neues Förderprogramm des Bundesumweltministeriums aufgenommen, das 80 Prozent der Kosten übernimmt. „Damit erhält der kommunale Klimaschutz bei uns einen wichtigen Schub“, freut sich Bürgermeister Wilfried Hajek. Im Januar 2009 wird die Stadtverwaltung in Kooperation mit einem externen Büro die Vorbereitungen für eine Auftaktveranstaltung im Februar treffen. Dies ist dann der offizielle Startschuss für umfangreiche Datenrecherchen, für die Gründung von Runden Tischen und für Workshops. „Alle wesentlichen Akteure werden an der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes beteiligt“, unterstreicht Hajek. Das Konzept soll dann im Herbst vorliegen.

Von den für das Klimaschutzkonzept bereitgestellten Haushaltsmitteln in Höhe von 80.000 Euro wurden von Berlin maximal 64.000 Euro als nicht rückzahlbare Zuwendung bewilligt, nun kann die Auftragsvergabe erfolgen. Dies war bisher nicht möglich, da die Stadtverwaltung gemäß der Förderrichtlinien den Zuwendungsbescheid abwarten musste.

Der Gemeinderat hatte bereits am 3. Juli die Erstellung eines kommunalen Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Heilbronn beschlossen. Nur wenige Tage zuvor, am 1. Juli war die neue Förderrichtlinie des Bundesumweltministeriums in Kraft getreten, in der auch die Erstellung von kommunalen Klimaschutzkonzepten gefördert wird. Die Stadtverwaltung Heilbronn hatte dann als eine der ersten Kommunen einen Förderantrag gestellt.

Zuständiges Amt bei der Stadtverwaltung ist die Abteilung Umwelt und Arbeitsschutz beim Planungs- und Baurechtsamt: Koordination bei der Datenbeschaffung, Kontaktherstellung zwischen dem beauftragten Büro und den wesentlichen Akteuren, Organisation der Öffentlichkeitsarbeit sind die wichtigsten Aufgaben.

17. Dezember 2008

Stadt fördert Vielfalt

Streuobstprogramm

Brettacher, Bittenfelder, Stuttgarter Geißhirtle, Hauszwetschge oder Mirabelle von Nancy: die heimischen Obstwiesen bieten auch in den kommenden Jahren - nicht zuletzt dank des neuen städtischen Streuobstförderprogramms - traditionelle und bewährte Sorten, die bei Obstfreunden hoch im Kurs stehen. So wurden vor wenigen Wochen im Rahmen des Förderprogramms rund 250 Obstbaumhochstämmchen an 32 Streuobstwiesenbesitzer verteilt.

2008 hat die Stadt mehr als 4200 Euro für die Pflege und Instandhaltung von privaten Streuobstwiesen ausgegeben. Im Rahmen dieses besonderen „Artenschutzprogramms“ wurden rund 10.000 Euro für die Pflege heimischer Streuobstsorten investiert, „Geld, das für den Erhalt heimischer Obstsorten der traditionellen Streuobstwiesen bestens angelegt ist,“ betont Jürgen Hetzler vom Grünflächenamt.

Insgesamt wurden dieses Jahr 33 Pflegeverträge abgeschlossen und mehr als 600 Hochstämme gepflanzt sowie ältere Hochstämme fachgerecht gepflegt.

Weitere Informationen telefonisch bei Jürgen Hetzler unter (07131) 56-3286 oder hier auf der Website in der Rubrik Streuobstförderprogramm.

17. Dezember 2008

4,6 Millionen Euro investiert: Mensa und mehr

Technischen Schulzentrum

Fast 4000 Schüler und rund 270 Lehrer des Technischen Schulzentrums an der Paulinenstraße können sich freuen: Der Erweiterungsbau für die Ganztagsbetreuung mit der neuen Mensa als Herzstück sowie umfangreiche Umbauten im Altbau sind fertig, die Wilhelm Maybach- und die Johann Jakob Widmann Schule können die neuen Räumlichkeiten jetzt nutzen. Bis zur offiziellen Einweihung Ende März erhalten die Treppenräume noch neue Farbanstriche und ein Teil der Böden im Foyer wird mit Naturstein belegt. „Das Berufsschulzentrum ist einer unserer wichtigsten Investitionsschwerpunkte“, unterstrich Bürgermeister Wilfried Hajek bei einer ersten Besichtigung.

Insgesamt hat die Stadt Heilbronn in eineinhalbjähriger Bauzeit 4,6 Millionen Euro investiert, davon entfallen 2,6 Millionen Euro auf den 650 Quadratmeter großen Neubau mit der markanten Glasfassade, 1,3 Millionen Euro auf den Umbau des Foyers und 700.000 Euro auf Brandschutzmaßnahmen.

Der erdgeschossige Anbau ragt als winkelförmiger Baukörper in den südlichen Pausenhof hinein. Hier befinden sich der offene Multifunktionsraum, der als Mensa oder für Veranstaltungen genutzt werden kann, eine Küche, ein Kiosk sowie drei Betreuungsräume und ein sogenannter Szenenraum für Theaterveranstaltungen. Die Erweiterung ist als Stahlbetonmassivbau erstellt, in die umlaufende Stahl-Glasfassade sind Sonnenschutzlamellen integriert.

„Grünes Klassenzimmer“ statt Pavillon

Auch der südliche Pausenhof hat sein Gesicht völlig geändert: Die Landschaftsarchitekten Wiedemann und Schweizer haben die Außenanlagen als terrassierte Flächen neu gestaltet. Künftig wird es auch ein „Grünes Klassenzimmer“ mit Holzbänken unter einem Baumfeld geben. Die alten Anlagen inklusive Pavillon und Brunnen sind verschwunden.

Eng verzahnt mit dem Neubau sind die verschiedenen Umbaumaßnahmen auf rund 1550 Quadratmeter Fläche. Der Höhenunterschied von einem halben Meter vom Foyer zum Anbau wurde durch breite Podeststufen überbrückt, daraus ist ein weiterer Raum für schulische Veranstaltungen entstanden. Die Stufen im so genannten Szenenraum setzen sich im Außenbereich fort: „So können innen und außen Vorführungen stattfinden“, erläutert Projektleiterin und Architektin Daniela Branz vom Hochbauamt.

Auch das Foyer wurde neu geordnet und mit einem neuen Bambusparkettboden und abgehängten Decken ausgestattet. Zudem wurde die bestehende Aula renoviert, die eine Glasfassade zum Neubau und eine mobile Bühne erhalten hat. Im Rahmen einer umfangreichen brandschutztechnischen Ertüchtigung des gesamten Gebäudeteils wurde die Lüftungsanlage erneuert. Weitere Nebenräume wie WC, Garderobe, Bühnenlagerraum und Technik wurden integriert. Aus brandschutztechnischen Gründen wurde das Haupttreppenhaus mit einer Brandschutzverglasung abgetrennt. Eine neue Brandmeldeanlage ergänzt die Maßnahme.

Erster Bauabschnitt startete 2005

Der jetzige Bauabschnitt ist nicht der erste: Ausgehend vom Teilumzug in den Neubau Peter-Bruckmann-Schule sind im Berufsschulzentrum zwischen 2005 und 2007 neue Klassenräume für angehende Friseure und Maler sowie Werkstätten entstanden. Damals betrug die Investition 2,8 Millionen Euro.

17. Dezember 2008

Spielspaß mit Phantasie

Spielplatz Länderlesstraße saniert

Der Spielplatz in der Neckargartacher Länderlesstraße ist wieder geöffnet. In den vergangenen Monaten hat die Stadt Heilbronn den in die Jahre gekommenen Platz für rund 110.000 Euro grundlegend saniert.

Besonders das große Karussell und das Kombispielgerät zum Klettern, Balancieren und Rutschen, das von der einen Seite wie ein Feuerwehrauto und von der anderen Seite wie ein Haus aussieht, haben es Projektleiterin Ingrid Krämer vom Grünflächenamt angetan. „Ein solches Gerät ist in Heilbronn bislang einzigartig. Hier können die Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben und zugleich Geschichten zum Thema Feuerwehr oder Wohnen und Familie erfinden“, so die Fachfrau für Spielplätze. Ergänzt wird der Platz durch Federwipptiere, zwei Schaukeln, einen sich drehenden Fingerhut und eine Tischtennisplatte. Außerdem gibt es jede Menge Sand zum Bauen und Buddeln.

Außer für die Kinder der AWO-Kita Neckargartach, die direkt oberhalb des Platzes liegt, ist der Spielplatz für alle Kinder bis zwölf Jahren täglich bis 20 Uhr geöffnet. Die offizielle Einweihung ist für das kommende Frühjahr geplant.

17. Dezember 2008

Mehr Geld für Familien mit Kindern

Wohnbauförderprogramm

Familien mit Kindern können ab sofort einen größeren Zuschuss erhalten, wenn sie ein städtisches Grundstück kaufen. Das städtische Wohnbauförderprogramm „Junge Familien“ wurde jetzt durch Beschluss des Gemeinderats so verändert, dass sich der Zuschuss mit jedem Kind erhöht. Möglichst viele Familien sollen den Traum von den eigenen vier Wänden in Heilbronn Wirklichkeit werden lassen können.

Schon seit 2004 erhalten junge Familien, wenn sie ein städtisches Grundstück zum Beispiel in den Neubaugebieten Badener Hof, Maihalde Frankenbach oder Schlüsseläcker Klingenberg kaufen, darauf ihr Haus bauen und mindestens zehn Jahre selbst drin wohnen, bis zu 25.000 Euro Zuschuss. Nun kommen für jedes Kind nochmals 5000 Euro hinzu. Allerdings ist die Zuschusshöhe auf maximal 40 Prozent des Grundstückswertes begrenzt.

Auch beim Kauf von Eigentumswohnungen ist eine Förderung möglich, wenn die Eigentumswohnung von einem Bauträger erworben wird, der zuvor Zuschüsse reserviert hat.

Vorteilhaft für Familien ist auch, dass die Einkommensgrenzen angehoben wurden, die für das Programm gelten: So kann beispielsweise ein Ehepaar mit einem Kind jetzt bis zu annähernd 67.000 Euro (brutto) verdienen, bislang lag die Grenze bei rund 62.000 Euro.

Bisher hat die Stadtverwaltung 866.000 Euro für die Wohnbauförderung ausgegeben, weitere 235.000 Euro sind reserviert. Gefördert wurden 48 Häuser und 19 Eigentumswohnungen.

850.000 Euro stehen für die nächsten Jahre noch zur Verfügung, doch ist die Nachfrage nach Baugrundstücken in letzter Zeit zurückgegangen, was das Planungs- und Baurechtsamt vor allem auf die seit 2006 weggefallene Eigenheimzulage zurückführt.

Informationen hier auf der Website in der Rubrik Städtisches Wohnungsbauförderprogramm mit allen wichtigen Unterlagen und Online-Antrag oder direkt beim Planungs- und Baurechtsamt, Cäcilienstraße 45, 74072 Heilbronn, Telefon (07131) 56-20 14 und -20 17.

18. Dezember 2008

„Hotel am Bollwerksturm“ für Heilbronn

Investor gefunden

Für das Projekt „Hotel am Bollwerksturm“ ist ein Investor gefunden: Die Wiesbadener KPE Projektentwicklung GmbH & Co. KG will direkt an der Mannheimer Straße im Herbst 2010 das „Hotel am Bollwerksturm“ eröffnen.

Mit dem Verkauf des 1300 Quadratmeter großen Grundstücks stellte der Wirtschaftsausschuss jetzt die Signale auf grün, teilte Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach mit: „Heilbronn kann sich auf ein zweites 4-Sterne-Hotel freuen, das besonders für den Wirtschaftsstandort von großer Bedeutung ist.“ Auch städtebaulich ergebe sich gemeinsam mit dem geplanten Bildungscampus auf der anderen Straßenseite eine völlig neue Einfahrt aus nördlicher Richtung in die Innenstadt.

KPE-Geschäftsführer Rudolf Schöffter stellte das Projekt jetzt gegenüber der Presse vor: Entstehen soll ein schlankes fünfgeschossiges Gebäude mit 144 Zimmern, verschiedenen Konferenzsälen und einem Restaurant. Der Baubeginn ist für das dritte Quartal 2009 vorgesehen, die Investitionssumme beträgt rund 17 Millionen Euro.

Die Architekten-Planung wird vom bisherigen Projektentwickler PAB – Schwarz-Architekten, übernommen, so dass das verkehrsgünstig gelegene Hotel die Nordseite des künftigen Bollwerksturmplatzes begrenzt. Für das zukünftige Hotel wurde bereits die Marke und ein Betreiber als Franchisenehmer für diese Marke gefunden.

Die KPE Projektentwicklung betreut seit 30 Jahren in Deutschland und angrenzenden Ländern Gewerbe- und Wohnprojekte, neuerdings auch Hotelprojekte, so beispielsweise das neue Hotel „Holiday Inn Express“ (Augsburg) sowie das „Hampton by Hilton“ Düsseldorf.

22. Dezember 2008

Sicherheit an Silvester

Feuerwerkskörper-Verkauf ab Montag, 29. Dezember

Bald ist es soweit: Dann fliegen wieder die ersten Feuerwerkskörper. Dabei ist einiges zu beachten: „Grundsätzlich sollten nur solche Böller und Raketen gekauft werden, die von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zugelassen worden sind. Feuerwerkskörper mit der Zulassung "BAM-P I-...." (Klasse I) dürfen auch an Personen unter 18 Jahren verkauft werden. Feuerwerkskörper mit der Zulassung "BAM-P II-...“ (Klasse II) dürfen nur an Personen über 18 Jahren verkauft werden, da sie gefährlicher sind als solche der Klasse I. Allerdings gehören Feuerwerkskörper nicht in die Hände von Kindern“, erklärt Günter Baumann von der Städtischen Feuerwehr. Außerdem sind die Hinweise der Hersteller unbedingt zu beachten. Sie stehen auf jedem Artikel und auf jeder Verpackung. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung in geschlossenen Räumen verboten.

Der Feuerwerksverkauf beginnt am Montag, 29. Dezember, und endet am Mittwoch, 31. Dezember 2008. Gezündet werden dürfen Silvesterfeuerwerkskörper vom 31. Dezember bis zum 1. Januar, allerdings nicht in der Nähe von Kinder- und Altenheimen, Krankenhäusern und Kirchen.

Sicherheitshinweise beachten

Zu beachten ist, dass aus der Verpackung nur die Menge entnommen werden soll, die sofort verbraucht wird. Danach muss die Verpackung sofort wieder geschlossen werden. Die Raketen sollten senkrecht in eine fest stehende Flasche gestellt und nach dem Anzünden ausreichend Sicherheitsabstand eingenommen werden. Feuerwerkskörper und Raketen nicht unkontrolliert wegwerfen und niemals auf Menschen werfen. Nicht gezündete Feuerwerkskörper dürfen nicht nachgezündet werden. Auf keinen Fall sollten Feuerwerkskörper selbst hergestellt werden. Sie müssen außerdem so aufbewahrt werden, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Feuerwerkskörper dürfen nicht in oder auf Häuser geworfen werden. Hausbesitzer und Mieter sollten darauf achten, Fenster, Dachluken und Türen während der Knallerei zu schließen und alle brennbaren Gegenstände von Balkon und Terrasse zu entfernen, damit sie nicht durch Feuerwerkskörper in Brand geraten können.

Gelbe Säcke sollten in der Silvesternacht nicht im Freien und an Gebäuden gelagert werden, da diese sich durch Feuerwerkskörper sehr schnell entzünden und die Flammen auf das Gebäude übergreifen. Zur Festdekoration empfiehlt die Feuerwehr, schwerentflammbares Material zu verwenden. Dies ist meist als „schwerentflammbar bzw. B1“ gekennzeichnet. Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Unfall oder Brand, so stehen die Feuerwehr unter Telefon 112, die Polizei unter 110, der Rettungsdienst unter 112 oder unter 19 222 bereit.

Weitere Informationen unter www.feuerwehr-heilbronn.de.

22. Dezember 2008

Mehr Sicherheit für Radfahrer

Neuer Radfahrstreifen in der Titotstraße

Gute Neuigkeiten für Radfahrer: In der Titotstraße wurde nun ein neuer Radfahrstreifen fertiggestellt. Damit gibt es jetzt neben der Karlstraße wieder eine zweite durchgehende Verbindung für Radler vom Heilbronner Osten bis in die Innenstadt. Durch die Stadtbahntrasse verbleiben für Radverkehrsanlagen in der Moltkestraße keine ausreichenden Flächen mehr. Insgesamt hat die Stadt Heilbronn rund 20.000 Euro in die Maßnahme investiert, die im Radverkehrsplan der Stadt Heilbronn höchste Priorität hatte.

Der neue Radfahrstreifen wurde auf der Nordseite der Titotstraße für diejenigen Radfahrer markiert, die aus dem Osten kommend entgegen der Einbahnrichtung unterwegs sind. In Einbahnrichtung fahrende Radler können gefahrlos die Fahrbahn nutzen, da in der Titotstraße eine Tempobeschränkung von 30 Stundenkilometern gilt. Der Autobriefkasten, der sich bislang auf der Nordseite der Titotstraße befand, wurde nach Abstimmung mit der Deutschen Post in die Gymnasiumstraße verlegt. An der Nordseite der Titotstraße entfallen mit der neuen Radverkehrsführung sechs Parkplätze.

Komplettiert wird die neue Radverbindung im neuen Jahr auch durch einen neu geschaffenen Überweg über die Allee zur Kilianstraße. Außerdem wurde bereits der Bereich vor dem Robert-Mayer-Gymnasium für Radfahrer geöffnet und an der Kreuzung Bismarckstraße / Oststraße eine Ampel eingerichtet.

22. Dezember 2008

Abfallabfuhr geändert

Terminverschiebung wegen der Feiertage

Wegen der Feiertage am Donnerstag, 1. Januar und am Dienstag, 6. Januar muss die Abfallabfuhr in einigen Abfuhrgebieten geändert werden. Folgende Termine sind zu beachten:

Abfuhr Restmüllbehälter (bis 240 Liter)
74074 Heilbronn: verschoben auf Mittwoch, 7.1.
Horkheim: verschoben auf Donnerstag, 8.1.
Kirchhausen: verschoben auf Donnerstag, 8.1.
Klingenberg: verschoben auf Donnerstag, 8.1.
74072 Heilbronn: verschoben auf Freitag, 9.1.

Abfuhr Biotonne
74072 Heilbronn: verschoben auf Freitag, 2.1.
Sontheim: verschoben auf Mittwoch, 7.1.
Frankenbach: verschoben auf Donnerstag, 8.1.

Die Abfallbehälter müssen am Abfuhrtag ab 7 Uhr zur Leerung am Straßenrand bereitstehen.

Änderungstermine für Restmüllgroßbehälter (660 bzw. 1100 Liter) sind in der von den Entsorgungsbetrieben verteilten Jahresterminübersicht sowie hier auf der Website veröffentlicht und können auch bei der Abfallberatung, Tel. (07131) 56-29 51 oder -27 62, nachgefragt werden.

Öffnungszeiten Deponie Vogelsang

Die Deponie Vogelsang und der dortige Recyclinghof sind am Mittwoch, 31. Dezember, Donnerstag, 1. Januar und Dienstag, 6. Januar geschlossen.

Öffnungszeiten Recyclinghöfe

Die Recyclinghöfe im Stadtgebiet sind am Donnerstag, 1. Januar und Dienstag, 6. Januar geschlossen. Am Mittwoch, 31. Dezember sind die Recyclinghöfe in Horkheim (Untere Kanalstraße), Frankenbach (Würzburger Straße), Heilbronn-Nord (Betriebsamt, Salzstraße) und Heilbronn-Ost (Im Wannental) zur Angebotsverbesserung und zur Vermeidung von Verschmutzungen an den Depotcontainer-Standorten von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Nachmittags bleiben alle Recyclinghöfe geschlossen.

Christbaumsammlung

Am Samstag, 10. Januar finden im Stadtgebiet Heilbronn Christbaumsammlungen statt. Folgende Sammlungen erfolgen in Verantwortung verschiedener Heilbronner Vereine mit der Bitte um eine Spende, die der Vereins- und Jugendarbeit bzw. der Beschaffung von Instrumenten zugute kommt:

Abfuhrgebiete

Sammelnde Vereine

Biberach

Posaunenchor

Böckingen-Nord

Ev. Jugend

Böckingen-Süd

Pfadfinder

Frankenbach

Grund-, Haupt- und Werkrealschule

Horkheim

Posaunenchor

Kirchhausen

Sunrise Sing&Swing

Klingenberg

Technisches Hilfswerk

Neckargartach

Pfadfinder

Sontheim

Pfadfinder

74076 Heilbronn

Technisches Hilfswerk

Für die Abfuhrgebiete 74072 und 74074 konnte leider kein Verein für die Sammlung gefunden werden. In diesen Gebieten werden die Christbäume von einem beauftragten privaten Entsorgungsunternehmen eingesammelt. Eine Spende ist hier nicht erforderlich.

Die Christbäume müssen am Abfuhrtag um 7 Uhr gut sichtbar am Straßenrand bereitliegen. Schmuck und Lametta bitte vor der Entsorgung entfernen. Falls der Sammeltermin am Samstag, 10. Januar nicht wahrgenommen werden kann, können Christbäume auch zu den Grünabfallcontainern auf allen Recyclinghöfen gebracht werden.

22. Dezember 2008

Abfall-Ratgeber 2009

Farbfehler bei Bezirksplänen

Der Abfall-Ratgeber für 2009 ist da. Falls kein Abfall-Ratgeber zugestellt wurde, kann eine Nachlieferung bei der Wochenzeitung „Echo am Sonntag“ beauftragt werden unter Telefon (07131) 615-603 oder E-Mail: vertrieb@echonews.de. Reklamationen zur Verteilung des Ratgebers nimmt auch die Abfallberatung unter der Rufnummer (07131) 56-29 51 entgegen.

In der Legende zu den in der Heftmitte des Abfall-Ratgebers eingefügten Plänen für die Abfuhrgebiete 74074 Heilbronn, 74076 Heilbronn und Böckingen wurden die Farben einiger Bezirke versehentlich falsch abgedruckt. Gültig für die Terminauswahl sind die im Plan eingedruckten Nummern der einzelnen Bezirke.

23. Dezember 2008

Fleischhaus wird experimenta-Geschäftsstelle

Naturgeschichte künftig im Deutschhof

Das traditionsreiche Fleischhaus in der Kramstraße wird zum 1. Januar vorübergehend Geschäftsstelle der experimenta, bis im Spätsommer 2009 der Umzug des experimenta-Personals in den Hagenbucher erfolgen kann. Anschließend wird das Fleischhaus dem Kunstverein bis zur Fertigstellung der Kunsthalle an der Harmonie 2010 zur Verfügung stehen. Das im Bau befindliche Science-Center wird im Herbst kommenden Jahres eröffnet.

Mit dem Einzug der experimenta-Geschäftsstelle in das Fleischhaus schließt das Naturhistorische Museum am dortigen Standort seine Pforten. Die Exponate bleiben im Besitz der Stadt, einige herausragende Ausstellungsstücke werden in nächster Zeit in der experimenta und im Archäologie-Museum zu sehen sein.

Künftig wird Naturgeschichte am Standort Deutschhof der Städtischen Museen präsentiert. Dort sollen ab 2010 besonders die mit Heilbronn und der Region verbundenen naturkundlichen Themen wie Salz, Trias, Saurierfunde im Einklang mit der Ausstellungskonzeption eines „Stadtmuseums im Deutschhof“ gezeigt werden. Die Einbindung weiterer historischer Themen entweder als dauerhafte Präsentation oder als Sonderausstellung bleibt der zukünftigen Ausstellungskonzeption im Deutschhof vorbehalten.

Neuordnung der Museumslandschaft

Mit den bevorstehenden Umzügen ist die inhaltliche und räumliche Neuordnung der Museumslandschaft nach jahrelanger Diskussion voll im Gang, so Bürgermeister Harry Mergel: „Das Ausstellungsangebot in Heilbronn wird deutlich an Ausstrahlungskraft gewinnen, auch über Stadt und Region hinaus.“

Ausgelöst wurde der Umbau durch den Beschluss im Jahr 2006, den Hagenbucher zu einer Lern- und Erlebniswelt für Naturwissenschaften und Technik umzubauen. Die experimenta nimmt die Tradition von Sonderausstellungen des Naturhistorischen Museums wie „Bionik – Hightech-Labor Natur“ auf – Museumsleiter Dr. Hansch ist Wissenschaftlicher Geschäftsführer der experimenta -, setzt aber ganz auf Aktualität und interaktive Angebote zu naturwissenschaftlichen Themen. Auf rund 7500 Quadratmeter Fläche werden unter dem Motto „Entdecken – erleben – erkennen“ naturwissenschaftliche Phänomene und technische Anwendungen präsentiert.

Die neue Kunsthalle Vogelmann entspannt die Raumsituation im Deutschhof. Ab 2010 werden hier in einer bundesweit einmaligen Kooperation die Städtischen Museen und der Kunstverein ein gemeinsames Sonderausstellungsprogramm mit den Schwerpunkten Klassische Moderne und Gegenwartskunst präsentieren. Zur Eröffnung wird die Beuys-Kollektion gezeigt, deren Erwerb durch die Ernst-Franz-Vogelmann-Stiftung Anstoß für eine Neuordnung der Städtischen Museen gab.

So wird die Beuys-Sammlung im Kunst- und Skulpturenmuseum dauerhaft im Deutschhof zu sehen sein, hier hat auch wie bisher das Archäologie-Museum seinen Platz. Zusammen mit dem ebenfalls im Deutschhof untergebrachten „Haus der Stadtgeschichte“ des Stadtarchivs soll hier langfristig ein Stadtmuseum im Deutschhof entstehen.

23. Dezember 2008

Heilbronn ist Modellstadt für superschnelles Internet

OB: „Weiterer Schub für Wirtschaftsstandort“

Heilbronn ist eine von zwei Modellstädten in Deutschland, die ab kommendem Jahr Anschluss an die neueste Breitbandtechnologie über Glasfaser und damit Zugang über die neueste Telekommunikationstechnologie erhalten. „Mit der Investition in die nächste Generation der schnellen Internetanbindung bekommt der Wirtschaftsstandort Heilbronn einen weiteren Schub“, freut sich Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach über das Engagement von Deutsche Telekom und Vodafone, die sich die Kosten für den Aufbau von superschnellen VDSL-Netzen (very high digital subscriber line) aus Wirtschaftlichkeitsgründen teilen und im kommenden Jahr in Heilbronn und Würzburg zwei Modellprojekte starten. In beiden Städten sollen bis Spätsommer 2009 jeweils bis zu 50.000 Haushalte Anschluss an das glasfaserbasierte Netz erhalten.

Profitieren werden nicht nur Haushalte, sondern auch viele kleine und mittlere Firmen mit hohen Datenübertragungsraten wie Ingenieurbüros, Arztpraxen oder das Druckgewerbe, ist Himmelsbach überzeugt. Auch Industrieunternehmen, die noch keine eigene Glasfaseranbindung besitzen, werden sich über das neue Angebot freuen. Denn gerade bei Betrieben ist in den vergangenen Jahren der Breitbandbedarf immer höher geworden. „Mit dem VDSL-Netz von Vodafone erhalten die Heilbronner Unternehmen optimale Standortbedingungen beim Hochgeschwindigkeitsinternet“, ergänzt Bernd Billek, Wirtschaftsbeautragter der Stadt Heilbronn.

„Die Stadt Heilbronn arbeitet seit Längerem mit Hochdruck daran, Lücken beim Breitband-Internetzugang zu schließen. In diesem Zuge wurden Gespräche mit verschiedenen Telekommunikationsanbietern geführt. Seit zwei Monaten bereiten wir intensiv gemeinsam mit Vodafone den Aufbau des VDSL-Netzes in Heilbronn vor“, erläutert Projektleiter Thomas Frahm von der Stabsstelle Strategie. Eine eigens eingerichtete Projektgruppe der Stadtverwaltung wird die für 2009 vorgesehenen Planungen und Bauarbeiten koordinieren und fachlich begleiten.

23. Dezember 2008

Kolloquium erinnert an Theodor Heuss

Am 30. Januar in der Harmonie

Anlässlich des 125. Geburtstages von Theodor Heuss am 31. Januar 2009 findet am Vortag, 10.30 Uhr, in der Harmonie ein Kolloquium statt. Dabei wollen die Veranstalter, die Stadt Heilbronn, die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und die Reinhold-Maier-Stiftung, an den großen liberalen Staatsmann und ersten Bundespräsidenten erinnern. Neben Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach werden der Stellvertretende Ministerpräsident Prof. Dr. Ulrich Goll und der Vorsitzende der Naumann-Stiftung, Dr. Wolfgang Gerhardt, sprechen. Prof. Dr. Christhard Schrenk, Direktor des Heilbronner Stadtarchivs, hält einen Vortrag über „Heuss und Heilbronn“.

Vor der Veranstaltung besucht Goll auch das Theodor-Heuss-Gymnasium in Heilbronn, um mit Schülerinnen und Schülern über Heuss als Politiker zu diskutieren.

23. Dezember 2008

Knapp 20.000 Euro zugunsten der Bürgerstiftung

Benefizgala beim Heilbronner Weihnachtscircus

Einen Scheck in Höhe von 19.110 Euro überreichte Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach als Schirmherr des Heilbronner Weihnachtscircus an das Vorstandstrio der Heilbronner Bürgerstiftung Dietmar Fütterer, Otto Egerter und Manfred Oexner. Die Circusmacher Sascha Melnjak und Uwe Gehrmann hatten zusammen mit der Heilbronn Marketing GmbH bereits zum dritten Mal einen Galaabend zugunsten der Heilbronner Bürgerstiftung organisiert.

„Es war ein Circus-Abend der Superlative, für den ich mich auch als Stiftungsratsvorsitzender der Heilbronner Bürgerstiftung bei allen Beteiligten bedanken möchte“, sagte Himmelsbach. „Dieser Abend ist für die Arbeit der Bürgerstiftung mehr als Geld wert. Ich bin sicher, er wird großen und kleinen Circus-Fans lange im Gedächtnis bleiben.“

29. Dezember 2008

Brandschutzmaßnahmen in Heilbronn

Investitionen von rund 22 Millionen

Fluchtwege, Brandschutztüren und Brandmeldeanlagen: In diesem Jahr wurden wieder zahlreiche Heilbronner Schulen auf den neuesten Stand der brandschutzrechtlichen Bestimmungen gebracht. Im zu Ende gehenden Jahr beliefen sich die Investitionen auf 2,5 Millionen Euro im Bereich Brandschutz. Insgesamt hat die Stadt dafür in ein fünfjähriges Programm für rund 22 Millionen Euro aufgelegt. 2009 stehen rund 2,1 Millionen Euro im Haushalt bereit.

„Die Brandschutzverordnungen in den vergangenen Jahren zwingen uns zu immer höheren Investitionen. Wir nehmen dies jedoch gerne in Kauf, um damit die Sicherheit und Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten. In 2008 haben wir das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium, die Heinrich-von-Kleist-Realschule, die Gustav-von-Schmoller-Schule, das Justinus-Kerner-Gymnasium, das Robert-Mayer-Gymnasium und das Theodor-Heuss-Gymnasium den Anordnungen angepasst, allerdings werden auch 2009 noch weitere Arbeiten folgen“, erklärt Baubürgermeister Wilfried Hajek.

320 000 Euro wurden im Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium mit dem Einbau von 13 neuen Rauch- und Brandschutzelementen angesetzt. Die Treppenhäuser erhielten Rauch- und Wärmeabzugsanlagen einschließlich Rauchmelder.
Die Wände im Verwaltungstrakt wurden der Norm entsprechend mit feuerwiderstandsfähigem Material versehen. Fach- und Klassenräume erhielten selbstschließende Brandschutztüren. Lüftungskanäle wurden komplett demontiert oder erhielten bei Brandabschnitten die notwendigen Brandschutzklappen. In den Fluren sowie Treppenhäuser wurden vorschriftsmäßig Brandschutzdecken ausgeführt.
Der zweite Bauabschnitt erfolgt im Jahr 2009 und schließt die geforderten Brandschutzmaßnahmen ab.

Die Turnhalle der Heinrich-von-Kleist-Realschule erhielt in der Halle sowie im Flurbereich zusätzliche Fluchttüren. Die vorhandenen Lichtkuppeln wurden zu Rauch- und Wärmeabzugsanlagen umgebaut samt der notwendigen Rauchmelder. Insgesamt investierte die Stadt 60 000 Euro. 2009 werden im Schulgebäude für 560 000 Euro die noch ausstehenden Brandschutzmaßnahmen durchgeführt. Dazu gehören der Einbau von Brandschutzklappen und die Installation einer flächendeckenden Brandmeldeanlage. Die innenliegenden Nebenräume werden zurückgebaut und durch Räume mit feuerwiderstandsfähigen Wänden ersetzt.

In der Gustav-von-Schmoller-Schule wurde 2008 das Kommunikationszentrum durch Einbau von fünf Rauch-Wärme-Abzugsanlagen und einer Notbeleuchtung brandschutztechnisch nachgerüstet. Außerdem wurden die restlichen Brandschutz-Türelemente in Treppenhäusern und Fluren und die Fluchtwegbeleuchtung in Betrieb genommen. Teilbereiche der tragenden Decken mussten brandschutztechnisch verbessert, sowie zahlreiche Kabeldurchführungen geschottet werden. Insgesamt werden 2008/2009 an dem Wirtschaftsgymnasium für den Brandschutz rund 530 000 Euro investiert.

Nachdem 2008 im Justinus-Kerner-Gymnasium für eine flächendeckende Überwachung der Rettungswege die Brandmelder verkabelt wurden, steht nächstes Jahr für den dritten Bauabschnitt die Montage von abgehängten Decken in den Fluren und Treppenhäusern an. Die Neumontage der Decken war im Zusammenhang mit den Elektroarbeiten zwar bereits dieses Jahr vorgesehen, verzögerte sich jedoch, da in den Rettungswegen zunächst umfangreiche Schottungsmaßnahmen durchgeführt werden mussten, um brennbares Styropor im Bereich der Fassade zu entfernen und Fugen zu verschließen. Die Bauarbeiten im Jahr 2008 beliefen sich auf 250 000 Euro. Im kommenden Jahr werden zudem in den Treppenhäusern im Dachbereich Rauch- und Wärmeabzugsanlagen eingebaut und in den Lüftungskanälen Brandschutzklappen montiert. Für den Brandschutz stehen im Jahr 2009 für das Justinus-Kerner-Gymnasium insgesamt 424 000 Euro zur Verfügung.

Im Robert-Mayer-Gymnasium wurden dieses Jahr im Zuge des zweiten Bauabschnitts die Flurdecken für die Lüftung- und Elektroarbeiten demontiert. Des Weiteren wurden Brand- und Rauchschutztüren eingebaut. Im Außenbereich wurde ein Fluchttreppenturm errichtet. Die Kosten für diesen Bauabschnitt belaufen sich auf rund 660 000 Euro.
Für den dritten und letzten Bauabschnitt stehen im nächsten Jahr 580 000 Euro für Elektro-, Lüftung- und Malerarbeiten, und für die Montage von Brandschutzdecken zur Verfügung.

Im Theodor-Heuss-Gymnasium werden Anfang 2009 Brand- und Rauchschutztüren eingebaut. Einige Bereiche werden durch Brandmelder überwacht. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 85 000 Euro.

29. Dezember 2008

Wanderkarte für den Stadtwald Ost

Infoblatt aufgelegt

Interessierten Bürgern bietet die Stadt ab sofort Informationen zum Stadtwald im Kompaktformat. In dem Informationsblatt, das unter dem Titel „Walderlebnis von Turm zu Turm“ herausgegeben wird, findet sich neben den wichtigsten Zahlen und Fakten eine detailreiche Karte des Stadtwaldes Ost im Format DIN A3. Hier sind alle für den Erholungssuchenden interessanten Einrichtungen dargestellt. Neben den mit Unterstützung der Heilbronner Bürgerstiftung eingerichteten Rundwanderwegen sind Grillplätze, Spielplätze, Parkplätze oder auch Aussichtspunkte verzeichnet.
Mit seinem Motto „ von Turm zu Turm“, also vom Schweinsbergturm zum Wartbergturm, soll Karte und Text Anregung für interessante und erholsame Spaziergänge und Wanderungen im Heilbronner Stadtwald sein. Als Neuerung sind auch die Namen der Waldwege eingetragen, so wie diese auch auf gefrästen Holzschildern an den Wegen im Wald zu finden sind.

Das Infoblatt wird an folgenden Stellen kostenlos abgegeben: Touristinfo, zentrales Bürgeramt im Rathaus, bei den Bürgerämter in den Teilorten, in der Gastronomie Jägerhaus und Wartberg sowie im Waldhaus.

29. Dezember 2008

Wohngeld wird erhöht

Veränderte Regelungen zum Jahresbeginn

Zum Jahresbeginn 2009 treten beim Wohngeld veränderte Regelungen in Kraft, die rückwirkend zum Oktober 2008 gelten. Danach erhält ein Wohngeldempfänger mit bisher 90 Euro Zuschuss im Monat künftig rund 140 Euro – und damit etwa 60 Prozent mehr als bisher. Zudem werden die Heizkosten mit einem festen Betrag nach der Zahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder in die Miete eingerechnet.

„Mit der nun vorliegenden Wohngeldreform besteht die berechtigte Hoffnung, dass zumindest ein Teil der geringfügig Beschäftigten künftig keine aufstockenden kommunalen Sozialleistungen mehr benötigt“, sagt Manfred Urban, Leiter des Amts für Familie, Jugend und Senioren. Zwar werde das von Bund und Ländern finanzierte Wohngeld als Zuschuss zur Miete ausgezahlt, wenn die Antragsteller diese Unterstützung aufgrund ihres geringen Einkommens benötigen. In der Praxis seien jedoch viele Bürger weiterhin auf ergänzende Zahlungen für die Miete nach dem Arbeitslosengeld II angewiesen, die in erster Linie von den Kommunen aufzubringen sind, so Urban weiter. In Heilbronn waren dies allein 1050 Haushalte.

Zu den Kernpunkten der Wohngeldreform gehören im einzelnen der Wegfall der Baualterklassen, eine generelle Erhöhung der Miethöchstbeträge um zehn Prozent, eine generelle Erhöhung der Wohngeldtabellen um acht Prozent sowie die Einführung einer Heizkostenkomponente, die beispielsweise für einen Einpersonenhaushalt mit 24 Euro berücksichtigt werden.

29. Dezember 2008

Unbekannte alte Heilbronn-Filme im Kino

Freitag, 23. Januar, 17 Uhr

Vor zwei Jahren konnte das Stadtarchiv die einzigartige Filmsammlung der Gebrüder Mangold erwerben, jetzt können die weitgehend unbekannten historischen Heilbronn-Dokumente erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden: Am Freitag, 23. Januar, 17 Uhr, präsentiert das Archiv Filmausschnitte aus den 30er bis 50er Jahren im Universum Arthaus-Kino auf der Allee. Und im Juli soll sogar eine DVD mit verschiedenen Filmstreifen aus der Vergangenheit erscheinen.

Als „Meister über Licht und Schatten“ haben die Brüder Hermann und August Mangold Heilbronn ab 1926 im Bild festgehalten. Die Inhaber von Foto-Mangold setzten dafür schon früh auch die Schmalfilmkamera ein. Sie filmten Stadtbild und Menschen, Feste und Veranstaltungen, Militärparaden, Kriegszerstörung, Wiederaufbau, Öffentliches wie Privates – und das nicht nur in Schwarz-weiß, sondern manches sogar in Farbe.

Gefördert durch die Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg, konnten die Filme zwischenzeitlich durch das Haus des Dokumentarfilms, Stuttgart, digitalisiert, gesichtet und erschlossen werden. Als Bestandteil der Landesfilmsammlung Baden-Württemberg sind sie nun für jedermann zugänglich.

Musik von Andreas Benz

Andreas Benz untermalt die Stummfilme am 23. Januar mit musikalischen Improvisationen. Im Anschluss an die Filmschau stellt Anita Bindner vom Haus des Dokumentarfilms das DVD-Projekt dem Publikum vor.

DVD geplant

Denn aus den Dokumentarfilmen von Foto-Mangold und weiteren historischen Filmzeugnissen wird bis Juli eine unterhaltsame Filmreise durch die Heilbronner Vergangenheit entstehen. Der Film wird im Auftrag des Stadtarchivs Heilbronn produziert vom Haus des Dokumentarfilms, Stuttgart, Filmautor ist der frühere Kulturchef des SDR-Fernsehens Manfred Nägele, der am 23. Januar am Filmabend teilnehmen wird.

Ansprechpartnerin im Stadtarchiv ist Miriam Eberlein (Telefon 07131/562291), die darauf hofft, auf diesem Weg Hinweise auf weitere unbekannte Heilbronn-Filmdokumente zu erhalten, die die geplante DVD noch bereichern könnten.

30. Dezember 2008

Alte Jägerhauseiche in neuem Glanz

Baumscheibe unter Schutzdach

Die stattliche Stammscheibe der alten Jägerhauseiche, die aus Sicherheitsgründen im Jahr 1999 gefällt werden musste, präsentiert sich in neuem Glanz. In den letzten Monaten haben Ausbildungsmeister Rainer Mörz und Auszubildende für den Forstwirtberuf mit viel Liebe und Sorgfalt ein kleines Schutzdach geschaffen und die Stammscheibe aufbereitet. Sie befindet sich an der Stelle, an der der Böckingerebenenweg auf die Donnbronner Straße stößt.

Die Oberfläche des Holzes wurde fein verschliffen und mit Wetterschutzöl gestrichen, damit die Holzstrukturen gut sichtbar werden. Daneben wurden markante Daten der Weltgeschichte und der Heilbronner Geschichte, aber auch Kurioses an den jeweiligen Jahresringen vermerkt. Vermerkt ist zum Beispiel, wann Heilbronn zur „Guten Stadt“ ernannt wurde oder wann Mark Twain seine Neckarfloßfahrt unternahm.
Die Auszählung der Jahresringe ergab für die Scheibe 333 Ringe. Da die Scheibe mehrere Meter Höhe über dem Erdboden aus dem Stamm der Jägerhauseiche entnommen wurde, müssen zu dem ermittelten Alter noch etwa 20 Jahre hinzugerechnet werden, so dass als Pflanzjahr das Jahr 1646 zu ermitteln ist. „Vielleicht wurde die Jägerhauseiche tatsächlich aber zum Ende des 30-jährigen Krieges 1648 gepflanzt“, vermutet Thomas Widmaier, Leiter der Abteilung Forst und Landwirtschaft beim städtischen Liegenschaftsamt.

Die ausgestellte Jägerhausstammscheibe ist Teil des Heilbronner Waldlehrpfades beim Jägerhaus. Bereits vor zwei Jahren wurde mit starker finanzieller Unterstützung der Heilbronner Bürgerstiftung mit der Erneuerung und Erweiterung des Waldlehrpfades begonnen. Im Sommer wurden zwei Liegen mit herrlicher Aussicht über die Stadt fertiggestellt, in den nächsten Jahren werden weitere attraktive Stationen folgen. Sie sollen auch zu aktiver Betätigung anregen.

30. Dezember 2008

Umweltzone tritt in Kraft

Ab übermorgen Plakettenpflicht

Ab Donnerstag, 1. Januar, ist in Heilbronn die Umweltzone in Kraft. Damit dürfen nur noch Fahrzeuge mit einer Feinstaubplakette die Innenstadt und die meisten Stadtteile befahren. Wer ohne Plakette in der Umweltzone fährt, verstößt gegen die Straßenverkehrsordnung und kann mit einem Bußgeld von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg belangt werden. Freie Fahrt haben sämtliche Fahrzeuge weiterhin auf der Neckartalstraße, in den meisten Industriegebieten und in den Stadtteilen Biberach und Kirchhausen. Über zwei Park & Ride–Parkplätze an der Theresienwiese und am Freibad Gesundbrunnen ist das Stadtgebiet auch gut mit Bus und Bahn erreichbar.

Zudem bleiben gewisse Fahrten bis zum 31. Dezember 2009 auch ohne Plakette möglich. Dazu gehören die Belieferung mit lebensnotwendigen Gütern (Lebensmittel, Güter für Apotheken und Krankenhäusern) und Dienstleistungen (Reparaturen von Gebäude-, Wasser-, Gas- und Elektroschäden) und Fahrten mit Spezialfahrzeugen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Grundsätzlich befreit von der Plakettenpflicht sind Sonderfahrzeuge wie Rettungswagen.

Darüber hinaus können Privatpersonen und Betriebe weitere Ausnahmegenehmigungen beantragen, falls besondere Gründe vorliegen, beispielsweise die notwendige Fahrt zur Nachtschicht, weil es keinen ÖPNV-Anschluss gibt, oder die Fahrt zur regelmäßigen gesundheitlichen Versorgung (z.B. Dialyse) - immer vorausgesetzt, dass es für das Fahrzeug keine Nachrüstmöglichkeit gibt.

Die Umweltzone ist eine Maßnahme des Luftreinhalteplans, der vom Regierungspräsidium Stuttgart verabschiedet wurde. Die Zone soll bewirken, dass ältere Fahrzeuge abgastechnisch nachgerüstet werden.

Die Ausnahmegenehmigungen können online auf der städtischen Internetseite www.heilbronn.de ausgefüllt oder im Technischen Rathaus, Cäcilienstraße 49, Zimmer 0.26, Telefon (07131) 56-45 51 und -45 55, beantragt werden.

Plaketten gibt es bei den Kfz-Werkstätten, bei technischen Kfz-Überwachungsstellen wie TÜV und DEKRA oder auch bei den Kfz-Zulassungsbehörden. Zum Thema Umweltzone ist auch ein Faltblatt auf deutsch und türkisch erschienen, das in den Bürgerämtern ausliegt.

30. Dezember 2008

Warmes Bett für Obdachlose steht bereit

40 Notplätze zur Verfügung

Auf der Straße muss in Heilbronn niemand übernachten: Insgesamt 40 Notplätze in Mehrbettzimmern bietet das Ordnungsamt der Stadt Heilbronn an. Für Obdachlose hält die Stadt Heilbronn ganzjährig im unteren Industriegebiet 40 Plätze bereit. Dieses Angebot ist auch bei den derzeit sinkenden Nachttemperaturen ausreichend, so der Leiter des Ordnungsamtes, Bernd Werner.

Bei Bedarf wird Hilfesuchenden sofort über das Ordnungsamt oder der Polizei mit einer Unterbringung in einer städtischen Unterkunft geholfen. Trotzdem gibt es auch Menschen, in Heilbronn rund 30 Männer und Frauen, die dieses Angebot nicht wahrnehmen wollen. Dabei handelt es sich meistens um chronisch Suchtkranke und psychisch angeschlagene Menschen, Einzelgänger, die Angst vor sozialen Kontakten haben, sowie Hundebesitzer.

Die Mitarbeiter der Aufbaugilde weisen diese Frauen und Männer, die auch den kältesten Nächten im Freien trotzen, immer wieder auf die Übernachtungsplätze hin. Um sie vor Erfrierungen oder einem möglichen Kältetod zu warnen, suchen sie die einschlägigen Aufenthaltsorte auf und werben für die Unterkünfte. Geschäftsführer Hannes Finkbeiner appelliert zudem an die Heilbronner, besonders in den Wintermonaten Obdachlose und Nichtsesshafte auf die wärmenden Unterkünfte hinzuweisen.

Eine wichtige Anlauf- und Informationsstelle ist die Tagesstätte „Gildetreff“ in der Wolfganggasse 5. Neben der Möglichkeit eines Tagesaufenthaltes für wohnungslose Menschen, können sich Obdachlose ohne Verpflichtung zum Konsum aufhalten und ein warmes preisgünstiges Mittagessen an sechs Tagen der Woche erhalten. Daneben kann ein warmes Bad genommen, saubere Kleidung angezogen und die schmutzige Wäsche gewaschen und getrocknet werden. Bei Bedarf bieten die Mitarbeiterinnen zusätzlich soziale Hilfe und Unterstützung an.

Hier gibt’s im Notfall Hilfe:

Beratungsstelle der Aufbaugilde in der Südstraße 35, Telefon 07131/962349. Hier bestehen Dusch- und Waschgelegenheiten, es werden auch warme Kleidung, Schlafsäcke und Isomatten ausgegeben. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9 Uhr bis 12 Uhr und 15 Uhr bis 16 Uhr.

Tagesstätte „Gildetreff“ in der Wolfganggasse 5, Telefon 07131/919422. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 07.00 bis 15.00 Uhr, samstags, 7 bis 13.30 Uhr. Kostenloses Einfachstfrühstück in der Zeit von 7 Uhr bis 10 Uhr.

Obdachlosenunterbringung übers Ordnungsamt, Weststraße 53, Telefon 07131/562981. Die Obdachlosenunterkunft befindet sich in der Salzgrundstraße 40/1.

Nach Dienstschluss des Ordnungsamtes ist jede Polizeidienststelle in Heilbronn zuständig für die Einweisung in die Obdachlosenunterkunft Salzgrundstraße 40/1.

30. Dezember 2008

Neue Gutscheine zum Landesfamilienpass

Beim Bürgeramt erhältlich

Mit der Gutscheinkarte 2009 zum Landesfamilienpass können Familien auch in diesem Jahr wieder insgesamt 22 Mal kostenlos bzw. zu einem ermäßigten Eintritt zahlreiche Schlösser, Museen und Gärten besuchen. Kostenlosen Eintritt erhält man beispielsweise in der Staatsgalerie Stuttgart, im Schloss Heidelberg oder im Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim.

Erstmals können mit einem Gutschein auch der Erlebnispark Tripsdrill am 16. Mai 2009 sowie der Europa-Park Rust am 20. September 2009 ermäßigt besucht werden. Einen ermäßigten Eintritt bieten zudem die Wilhelma, das Blühende Barock und das Deutschordensmuseum in Bad Mergentheim gegen einen Gutschein an.

Die Gutscheinkarte ist unter Vorlage des alten Landesfamilienpasses bei allen Bürgerämtern der Stadt Heilbronn erhältlich. Dort werden auch neue Landesfamilienpässe ausgestellt.

Anspruch auf den Landesfamilienpass haben Familien mit mindestens drei kindergeldberechtigten Kindern, Alleinerziehende mit einem kindergeldberechtigten Kind sowie Familien mit einem schwerbehinderten Kind.

Gegen Vorlage des Landesfamilienpasses gewähren auch das Ravensburger Spieleland und das SEA LIFE in Konstanz ermäßigten Eintritt, freien Eintritt die meisten Gedenkstätten und literarischen Museen wie beispielsweise das Schiller-Nationalmuseum in Marbach oder das Schmuckmuseum in Pforzheim.

30. Dezember 2008

OB: „Größte Steuerentlastung für Familien“

Ein Jahr Qualitätsoffensive und gebührenfreie Kindergärten

„Nach wie vor sind wir die einzige deutsche Großstadt, die komplett auf Kindergartengebühren verzichtet. Damit stellen wir unseren Anspruch als familienfreundliche Kommune eindrucksvoll unter Beweis“, zieht Heilbronns Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach nach einem Jahr Gebührenfreiheit eine erfolgreiche Zwischenbilanz. Dank des kommunalen Gebührenverzichts für die Regelbetreuung in Kindertageseinrichtungen sparen Eltern pro Jahr im Schnitt zwischen 700 und 1700 Euro je nach Einrichtung und Betreuungsdauer. „Das ist die größte steuerliche Entlastung, die es für Eltern jemals gab“, erklärt Himmelsbach. Für die Stadt bedeutet dies umgekehrt einen Einnahmeausfall in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro.

2008: Rund drei Dutzend neue Erzieherinnenstellen besetzt

Eine weitere gravierende Änderung in den Kindertageseinrichtungen in diesem Jahr: der Betreuungsschlüssel hat sich deutlich verbessert. Rund drei Dutzend neue Planstellen in den Kindertageseinrichtungen wurden besetzt, allein 23 in den städtischen Kindertageseinrichtungen. Im kommenden Jahr stellt die Stadt Heilbronn weitere 19 Erzieherinnen und Erzieher ein und 2010 werden nochmals 18 Stellen geschaffen. Möglich ist dies dank der vom Gemeinderat im Verbund mit der Gebührenfreiheit beschlossenen Qualitätsoffensive Bildung. Diese sieht vor, bis 2010 für rund 2,3 Millionen Euro 90 neue Stellen in allen Kindertageseinrichtungen im Stadtgebiet zu schaffen, um den Bildungsauftrag der Kindergärten und Kindertagesstätten zu stärken.

Familienfreundliches Profil der Stadt weiter geschärft

Die Stadt Heilbronn hat in den vergangenen Jahren etliche Anstrengungen unternommen, um das Profil als familienfreundliches Oberzentrum zu schärfen. So hat beispielsweise erst vor wenigen Wochen der Gemeinderat das Wohnbauförderprogramm für junge Familien um eine Kinderkomponente aufgestockt. „Die gesteigerte Attraktivität Heilbronns ist nicht zuletzt auch an den Einwohnerzahlen ablesbar. Allein in den ersten zehn Monaten dieses Jahres hatten wir ein positives Wanderungssaldo von 675 Personen. Gerade mit Blick auf die demografische Entwicklung und im Ringen um die besten Köpfe sind Mittel, die wir in frühkindliche Bildung investieren, bestens angelegt. Und wenn sie zudem positive Schlagzeilen für Heilbronn bringen, kann uns das nur willkommen sein.“

Riesige Medienresonanz vor einem Jahr

Die Medienresonanz war riesig, als Heilbronn als erste deutsche Großstadt Gebühren für die drei- bis sechsjährigen Kinder in Kindertageseinrichtungen komplett abgeschafft hat. Mit weitem Abstand führte denn auch Heilbronn im März das Ranking der Zeitschrift „Eltern“ und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft als Spitzenreiter unter 100 Städten Deutschlands an. So schrieb die Frankfurter Rundschau damals: „Heilbronn scheint ein kleines Kinderparadies zu sein“. Und „Heilbronn ist ein Paradies für Eltern“, hieß es in der Financial Times Deutschland, während die taz berichtete: „Die Stadt Heilbronn ist die Vorreiterin“ und die Hannoversche Allgemeine Zeitung lobte gar: „Familienfreundlich nennen sie sich alle, aber keine größere Kommune lässt sich das soviel kosten wie Heilbronn.“