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Alb-Neckar-Weg
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Neben der Burgenstraße, dem Kraichgau-Weg und dem Neckartal-Weg ist der Alb-Neckar-Weg einer der vier Fernradwege, die Heilbronn direkt queren. Auch hier bietet sich die Wein- und Salzstadt als Ausgangs- oder Endpunkt oder als Zwischenstation auf der etwa 270 Kilometer langen Strecke zwischen Ulm und Eberbach an. |
Von Heilbronn bis Eberbach nimmt die Strecke denselben Verlauf wie der Neckartal-Weg, oftmals direkt am Neckar entlang durch eine teilweise tief eingeschnittene Tallandschaft. Schon nach etwa zehn Kilometern bieten sich die ersten Stopps an zum Beispiel im Deutschen Zweirad-Museum oder im Freizeitbad Aquatoll in Neckarsulm, im Besuchersalzbergwerk Bad Friedrichshall Kochendorf, in der malerischen Stauferstadt Bad Wimpfen oder auf Burg Guttenberg mit der europaweit bekannten Greifvogelwarte. Und auch auf den folgenden Kilometern garantieren zahlreiche Sehenswürdigkeiten eine abwechslungsreiche Fahrt bis ins etwa 65 Kilometer entfernte Eberbach.
Von Heilbronn Richtung Ulm trennt sich der Alb-Neckar-Weg vom Neckartal-Weg an der Sontheimer Brücke. Von hier führt er direkt zur Schozach, der er bis nach Ilsfeld folgt. Von hier geht es weiter über Beilstein ins Bottwartal, bis die Schillerstadt Marbach erreicht wird. Von hier kann man entweder den Rückweg über den Neckartal-Weg nach Heilbronn antreten oder dem Neckar südlich bis Remseck folgen. Ab hier ist mit steileren Anstiegen und Abfahrten zu rechnen, zunächst durch das weinreiche Remstal bis Baltmannsweiler. Über Bissingen geht der Weg ins Filstal und von dort durch das wellige Albvorland mit seinen charakteristischen Streuobstwiesen hinauf auf das beeindruckende Hochplateau der Schwäbischen Alb über Neidlingen nach Holzmaden. Die östliche Variante dieser Tour ist etwa 145 Kilometer lang, die westliche etwa 105 Kilometer.
Von Holzmaden nach Ulm, in die Stadt mit dem höchsten Kirchturm der Welt, kann wieder zwischen einer westlichen und einer östlichen Variante gewählt werden. Beide Etappen sind rund 60 Kilometer lang und führen über Berghülen und Blaubeuren.
Abgesehen von den steilen Anstiegen und Abfahrten im Gebiet der Schwäbischen Alb erfordert die Strecke keine besondere Fitness. Die Wege sind überwiegend geteert, stellenweise ist mit Schotter zu rechnen. Der Verkehr ist weitgehend ruhig.
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