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Heilbronner Zukunftsprojekte
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Wie wird Heilbronn in zehn Jahren aussehen? Welche Weichenstellungen müssen jetzt erfolgen, damit auch künftig die Wirtschaft optimale Rahmenbedingungen vorfindet, die ökologischen Lebensgrundlagen gesichert bleiben, das soziale Miteinander in der Stadt funktioniert? Antworten auf diese Fragen zu finden, ist für Bürgerschaft, Gemeinderat und Stadtverwaltung eine Daueraufgabe. |
Wichtige Meilensteine für diesen Denk- und Diskussionsprozess sind:
- die Verabschiedung des umfangreichen Stadtentwicklungsplanes Heilbronn 2020 durch den Gemeinderat mit der Formulierung grundlegender strategischer Ziele für alle Bereiche des öffentlichen Lebens
- die 1998 initiierte, bürgerschaftlich getragene „Lokale Agenda" für Heilbronn, die heute in einer Vielzahl von Arbeitsgruppen konkrete Projekte für eine nachhaltige Stadtentwicklung kreiert, und
- auf regionaler Ebene der Zusammenschluss von 120 Kommunen, Institutionen und Unternehmen zum Pakt Zukunft.
Schlüsselprojekte für die Stadtentwicklung sind
- die Stärkung der Innenstadt, auch mit dem Ziel, Heilbronn im Wettbewerb der Städte und in Konkurrenz zur grünen Wiese noch attraktiver zu machen. Um dies zu erreichen wurde bereits Mitte der 90er Jahre die Gestaltungsinitiative Innenstadt ins Leben gerufen sowie im Jahr 2008 ein Masterplan für die City verabschiedet, der eine ganzheitliche Entwicklung in der Innenstadt auf den Themenfeldern Einkaufen, Wohnen, Arbeiten, Kultur und gewähren soll.
- die Positionierung Heilbronns als lebendige Großstadt mit einer modernen Kulturlandschaft. Zukunftsweisend sind hier die Eröffnung der Lern- und Erlebniswelt experimenta im November 2009 und der Bau der Kunsthalle Vogelmann. Zudem profiliert sich Heilbronn auch durch Großveranstaltungen wie das Chorfest des Schwäbischen Chorverbands im Juli 2009 und das Landesturnfest drei Jahre später.
- die Fortführung der mehrfach ausgezeichneten „Grünpolitik" mit dem zentralen Zukunftsprojekt Bundesgartenschau, in deren Rahmen auch ehemalige Bahnareale in attraktive Flächen zum Wohnen, Arbeiten und für Erholung und Freizeit umgewandelt werden. Herzstück ist dabei die Neckarvorstadt als neues innenstadtnahes Wohnquartier direkt hinter dem Hauptbahnhof.
- der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs durch den Weiterbau der Stadtbahn nach Norden, nachdem die West-Ost-Tangente von Karlsruhe über Eppingen und Heilbronn nach Öhringen bereits fertiggestellt ist.
- die Verbesserung der Familienfreundlichkeit durch wegweisende Beschlüsse wie die Aufhebung der Kindergartengebühren zum Jahresbeginn 2008 oder den Ausbau der Ganztagsbetreuung an allen Schularten.
- die Entwicklung des Hochschulstandorts, bei der der Dieter Schwarz Stiftung gGmbH eine tragende Rolle zukommt. Nachdem die Stiftung bereits im Jahr 2006 die private Heilbronn Business School (heute: German Graduate School) gegründet hat, so plant sie nun den Bau eines Bildungscampus an der Mannheimer Straße, auf dem auch eine neue Außenstelle der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach ihren Sitz haben wird.
Die zukunftsfähige Sicherung des Wirtschaftsstandortes Heilbronn geschieht vor allem durch die kontinuierliche Ausweisung von weiteren Gewerbeflächen, durch die Förderung von Existenzgründern zum Beispiel in der Innovationsfabrik Heilbronn (IFH) oder durch technologieorientierte Konzeptionen wie für den Heilbronner Innovations Park (h.i.p.) oder den Zukunftspark Wohlgelegen. Darüber hinaus sind der Bau eines Containerterminals und die Verlängerung der Neckarschleusen wichtige Maßnahmen, um der Exportorientierung der Region gerecht zu werden.
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