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Bundesgartenschau-Wettbewerb

Luftbild mit Blick von der Böckinger Brücke bis zum Kraftwerk

Die Planungen für die Buga Heilbronn im Jahr 2019 sind einen großen Schritt vorangekommen. Der Bundesgartenschau-Wettbewerb ist entschieden: Im Mai 2011 hat das Preisgericht einstimmig das Büro sinai aus Berlin zum Sieger des Wettbewerbs erklärt. Die vorgelegten Pläne, die wichtigste Grundlage für die Bundesgartenschau in Heilbronn, hat die Jury unter Vorsitz der Münchner Landschaftsarchitektin Professor Donata Valentien unter anderem durch eine Mischung aus „urbaner Gestaltung" und „Inszenierung von Ökologie" überzeugt.

Der zweite Preis ging an das Büro RMP (Bonn), der dritte an das Büro bbz, ebenfalls Berlin. Das Preisgericht empfiehlt, für einzelne Teilbereiche (Theresienwiese/Frankenstadion bzw. Böckinger Bahnbogen) auch Ideen aus diesen beiden Entwürfen für die weiteren Planungen heranzuziehen. Vergeben wurden auch ein vierter und fünfter Preis sowie eine Anerkennung.

Das Preisgericht hatte die Wahl zwischen zehn Arbeiten, der Gemeinderat und der Aufsichtsrat der Buga Heilbronn 2019 GmbH werden ab Sommer 2011 die endgültige Entscheidung treffen.

„Mit den Wettbewerbsergebnissen werden wir uns nun ein genaueres Bild machen können, wie das Heilbronner Bundesgartenschaugelände 2019 aussehen wird", freut sich Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, Aufsichtsratsvorsitzender der Buga Heilbronn 2019 GmbH.

Der Bundesgartenschau-Wettbewerb gibt Antworten zu Themen wie dauerhafte Gestaltung neuer Grün-, Freizeit- und Sportflächen, Anpflanzungen, Ausstellungen, Veranstaltungsstätten, Landschaftsmodellierung oder auch Kosten der Daueranlagen und Gartenschauausstellung. Auch Ideen für die städtebaulichen Verknüpfungen und die Einbindung des BUGA-Geländes in den Stadtraum waren Bestandteil der Auslobung.

Im Fruchtschuppenareal hinter dem Hauptbahnhof bildet der bereits im Sommer 2010 vom Gemeinderat verabschiedete Rahmenplan zum neuen Stadtteil Neckarbogen die Planungsgrundlage. Als Ausstellungsfläche rund um die „Insel im Fluss" geht die Stadtverwaltung von rund 70 Hektar entlang Altneckar und Neckarkanal mit den Kerngebieten Neckarbogen, Neckarpark, Innovationspark (H.I.P.), Teilen des Wohlgelegens, Theresienwiese, Frankenstadion und dem Bahnbogen Böckingen aus.

Der im Sommer 2010 von der Buga-GmbH ausgelobte Wettbewerb bestand aus zwei Teilen: Zunächst legten 22 Teilnehmer erste Gestaltungsvorschläge vor, von denen das Preisgericht im Januar 2011 zehn Büros für eine detailliertere Bearbeitung auswählte. Als Preisgelder standen 180.000 Euro bereit.

Weitere Infos: www.buga2019.com