Große Teile der durch 50er Jahre Bauten geprägten Heilbronner Altstadt sind heute als Sanierungsgebiet ausgewiesen. Damit eröffnet sich für die Stadt Heilbronn die Chance, den städtebaulichen Erneuerungs- und Entwicklungsprozess in den Altstadtquartieren fortzuführen, der Mitte der neunziger Jahre im Rahmen der ersten "Gestaltungsoffensive Innenstadt" erfolgreich eingeleitet wurde.
Mit der stufenweise Aufnahme der Zonen Altstadt West I bis III und Altstadt Ost in das Förderprogramm "Soziale Stadt" seit dem Jahr 2004 stehen bis dato insgesamt 14,7 Millionen Euro etwa für Neuordnungs-, Bau- und Begrünungsmaßnahmen zur Verfügung. 60 Prozent steuern davon Bund und Land bei, 40 Prozent trägt die Stadt Heilbronn.
Finanziert werden sollen mit diesen Mitteln die Umgestaltung weiterer Fußgängerzonen wie der Kirchbrunnenstraße und der Lohtorstraße sowie die Aufwertung von zahlreichen Altstadtgassen. Darüber hinaus sind erhebliche Summen in Leuchtturmprojekte geflossen wie die experimenta, den Bau der Kunsthalle Vogelmann sowie die Umgestaltung der Unteren Neckarstraßen und der Neckartreppen.
Um die Attraktivität der Wohnquartiere zu steigern, werden auch private Immobilienbesitzer unterstützt, die sich entschließen, die großteils versiegelten und als Parkplätze oder Abstellplätze für Mülltonen genutzten Höfe in grüne Erholungsinseln und Treffpunkte umzugestalten. Des weiteren profitieren private Hausbesitzer auch von den steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten, die innerhalb des Sanierungsgebiets bei grundlegenden Modernisierungsmaßnahmen gelten.
Amt für Liegenschaften und Stadterneuerung Marktplatz 7 74072 Heilbronn Tel. (07131) 56-34 25 Mail an das Amt für Liegenschaften und Stadterneuerung
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