Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz BW 2008 (EWärmeG 2008)

Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG 2008) ist ein Landesgesetz für Baden-Württemberg und betrifft Eigentümer bestehender Wohngebäude. Es ist dann zu beachten, wenn die zentrale Heizanlage ausgetauscht, d.h. wenn der Kessel oder ein anderer zentraler Wärmeerzeuger, ersetzt werden soll. Seit dem 1. Januar 2010 müssen dann 10 Prozent erneuerbare Energien berücksichtigt werden.

Das EWärmeG 2008 gilt für alle beheizten Wohngebäude - auch Pflege- und Altenheime - ab 50 m² Wohnfläche, vorausgesetzt sie werden in der Heizperiode von Oktober bis Ende April mindestens vier Monate genutzt.

Zur Erfüllung des Gesetzes gibt es verschiedene Energieformen. Es besteht die Wahl zwischen Solarenergie, Pellets oder Holzheizung, Bioöl oder Biogas und Wärmepumpen. Alternativ kann auch eine der vier Ersatz-Techniken wie Kraft-Wärme-Kopplung, Fern-/Nahwärmenetz, Photovoltaik und besonders gute Wärmedämmung eingesetzt werden.

Ausnahmen, Härtefälle und Befreiungen nach diesem Gesetz sind bei der unteren Baurechtsbehörde zu beantragen und nachzuweisen.

Weitere Informationen und den Gesetzestext des EWärmeG 2008 stellt das Umweltministerium Baden-Württemberg zur Verfügung.

Die Nachweisformulare gibt es hier:

 
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