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Kulturkonzeption vorgestellt

Leitlinien, Handlungsfelder und neue Wege

Über 120 Kulturschaffende und Interessierte kamen am Dienstag ins Heinrich-Fries-Haus zur Vorstellung der Kulturkonzeption der Stadt Heilbronn.

Neben einer Präsentation durch die Agentur Kulturgold zu den wesentlichen Inhalten der Kulturkonzeption erwartete die Teilnehmenden ein musikalisch und künstlerisch unterhaltsames Programm durch das Theater FF. „Uns ist es wichtig, den vielen Engagierten, die am rund einjährigen Prozess zur Erarbeitung der Kulturkonzeption mitgewirkt haben, zu danken“, sagte Bürgermeisterin Agnes Christner. Zugleich appellierte sie an alle Teilnehmenden: „Lassen Sie uns miteinander die Umsetzung genauso engagiert angehen.“

Die Kulturkonzeption als Ergebnis für eine zukunftsorientierte Kulturarbeit und Förderpraxis der Stadt Heilbronn liegt nun auch in gedruckter Form als 75-seitige Broschüre vor und ist online unter: www.heilbronn.de/kulturkonzeption als PDF abrufbar.

Bürgermeisterin Christner betonte bei der Vorstellung der Kulturkonzeption: „Kunst und Kultur sind essentielle Bestandteile unserer Stadtgesellschaft. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur politischen Willensbildung, zum demokratischen Konsens und zu einem friedlichen Zusammenleben – gerade auch in Heilbronn, einer Stadt der Vielfalt.“ Diesen hohen Stellenwert der Kultur in Heilbronn unterstreicht die Kulturkonzeption, die der Gemeinderat der Stadt Ende vergangenen Jahres einstimmig verabschiedet hat, so Karin Schüttler, Leiterin des Schul-, Kultur- und Sportamtes.

Kern der Kulturkonzeption sind neben sechs Leitlinien, insgesamt vier Handlungsfelder:

  • Kultur in Heilbronn gemeinsam gestalten – durch mehr Austausch und Kooperation
  • (Frei-)Räume schaffen – durch eine bedarfsgerechte, zeitgemäße städtische Kulturförderung und Kulturverwaltung
  • Kulturelle Bildung und Teilhabe stärken – durch Vernetzung und Partizipation
  • An der Sichtbarkeit des Kulturangebots arbeiten – durch ein gemeinsames digitales Kulturportal & kreative Kommunikation im Stadtraum

Zu den jeweiligen Handlungsfeldern wurden Maßnahmenvorschläge zur Umsetzung in drei großangelegten Workshops entwickelt. Als nächste Schritte plant die Verwaltung die Errichtung des neuen Literaturhauses mit dem Kleist-Archiv Sembdner als Anker im Trappenseeschlösschen, die Umsetzung des Soziokulturellen Zentrums sowie die Entwicklung neuer Kulturförderrichtlinien. Angeregt wurde auch die Gründung einer „AG Kultur“ mit dem Ziel, den Kulturausschuss zu beraten und die Interessen gegenüber Politik, Verwaltung und Wirtschaft zu vertreten, um zugleich den Dialog der Kulturentwicklung in Heilbronn fortzuführen.

Für die ersten Umsetzungsschritte hat der Gemeinderat bereits einen Zuschuss für das Soziokulturelle Zentrum bewilligt sowie für die Förderung der Freien Kulturarbeit in den Jahren 2019 und 2020 die Mittel auf 60 000 Euro verdoppelt.

Alle Informationen zur Kulturkonzeption finden Sie unter: www.heilbronn.de/kulturkonzeption