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Zentrales Bürgeramt umgebaut und saniert

Führerscheinstelle jetzt im ehemaligen „Holzäpfel“

Das Zentrale Bürgeramt wurde in den vergangenen Monaten umgebaut und renoviert. Jetzt erstrahlt es im neuen Glanz. „Wir sind stolz darauf, dass unsere zentrale Stelle für Bürgerservice sich so modern und zukunftsorientiert präsentiert“, unterstreicht Bürgermeisterin Agnes Christner. Immerhin werden hier jedes Jahr rund 9000 Ausweise und Pässe beantragt.

Das Zentrale Bürgeramt wurde 1998 als letztes der neuen Bürgerämter eingeweiht. Im Zuge des derzeitigen Rathaus-Umbaus wurden innerhalb eines Jahres Brandschutzmaßnahmen umgesetzt, das DV-Netz auf den neuesten Stand gebracht, Heizkörper erneuert und ein neuer Boden verlegt.

Die Publikumsbereiche wurden ebenfalls neu angeordnet: Fundbüro und Expressplatz befinden sich jetzt gleich am Eingang bei der Infotheke. Diese wurde etwas zurückgesetzt und damit der Bedienbereich vor der Infotheke vergrößert, um die Eingangssituation zu entzerren. Für das Zentrale Bürgeramt wurde ein zusätzlicher Bedienplatz geschaffen.

„Es wurde Wert auf klare, ruhige Strukturen gelegt“ berichtet Bürgeramtsleiterin Monika Baumann: Weiße Möbel und ein anthrazitfarbener Boden sind das Merkmal der neuen Optik. Rote Akustikelemente und Platznummern dienen als gezielte Farbtupfer. Ein Teppichboden und schallschluckende Oberflächen sorgen für eine gedämpfte Akustik und angenehme Raumverhältnisse im Großraumbüro. Zusätzliche Glastüren und ein neuer offener Wartebereich lassen Licht in den Flur.

„Das Mobiliar wurde nach 21 Jahren erneuert und durch elektrisch höhenverstellbare Schreibtische ersetzt“, so Johannes Straub vom Hochbauamt. Im neuen Wartebereich kann der Aufruf über zwei Monitore beobachtet werden.

Terminal beschleunigtAusweisbeantragung

Ab sofort können Kunden beim Zentralen Bürgeramt ein Selbstbedienungsterminal benutzen, um ein biometrisches digitales Foto zu machen und Fingerabdrücke und die Unterschrift vorzuerfassen. Das Passbild wird dabei nicht ausgedruckt, sondern bei der Bedienung von den Sachbearbeitern medienbruchfrei in den Pass- oder Ausweisantrag übernommen. Damit können Wartezeiten effektiv genutzt werden und die Bedienung geht schneller.

Abteilungsleiterin Katja Liebenow: „Wir freuen uns, dass wir mit diesem Selbstbedienungsterminal unseren Service für die Kunden verbessern können und einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung der Verwaltung gehen.“

Das Selbstbedienungsterminal steht im neuen Wartebereich des Zentralen Bürgeramts. Es ist barrierefrei zugänglich, vor neugierigen Blicken abgeschirmt und einfach zu bedienen. Das Gerät stellt sich auf die Körpergröße der Nutzer automatisch ein und kann so auch von Rollstuhlfahrern oder Kindern ab einem gewissen Alter benutzt werden. Die übersichtliche Bedienung kann in sechs verschiedenen Sprachen erfolgen.

Die Kunden werden Schritt für Schritt angeleitet, wie sie ein biometrisches Foto, ihre Fingerabdrücke und die Unterschrift selbst erfassen können. Die biometrischen Daten werden dabei sofort auf ihre Qualität und Eignung überprüft. Dabei werden die Daten auf dem Terminal nur anonymisiert gespeichert. Das Gerät ist vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert. Die Daten werden automatisch nach einigen Stunden gelöscht.

Die Nutzung des Selbstbedienungsterminals kostet fünf Euro. Dieses Nutzungsentgelt fällt zusätzlich zu den normalen Kosten für einen Personalausweis oder Reisepass an. Die Kunden können selbstverständlich aber auch weiterhin Passbilder von Fotografen oder einem Fotoautomaten verwenden. Ausgedruckt werden können die Bilder und Daten nicht.

Tipp zum Zeit sparen

Wer richtig Zeit sparen möchte, vereinbart online einen Termin und kommt schon einige Minuten vorher und nutzt das Selbstbedienungsterminal.

Führerscheinstelle jetzt in der Lohtorstraße 22

Die Führerscheinstelle ist jetzt vom Rathaus nach nebenan in die Lohtorstraße 22 (früher „Holzäpfel“) umgezogen und präsentiert sich in demselben modernen Mobiliar und Design wir das Bürgeramt. „Wir wollten ein ebenerdiges Angebot machen“, erklärt Abteilungsleiterin Petra Faber. Im ersten Stock befinden sich die Rentenstelle sowie das Wahlamt.

Die Führerscheinstelle bearbeitet Anträge und trifft Maßnahmen im Rahmen des Fahrerlaubnisrechts, des Fahrlehrer- und Fahrschulrechts sowie der Berufskraftfahrerqualifikation. Dies sind insbesondere Neuerteilungen nach Entzug einer Fahrerlaubnis, Eignungsüberprüfungen, Maßnahmen nach dem Fahreignungs-Bewertungssystem, Umschreibungen einer ausländischen Fahrerlaubnis oder Dienstfahrerlaubnis, Verlängerung von Fahrerlaubnissen und Fahrerlaubnisse zur Fahrgastbeförderung.

Folgende Angelegenheiten können dagegen bei allen Bürgerämtern beantragt werden: Erstanträge, Erweiterungen, Umtausch in Kartenführerschein, Ersatzführerscheine, Internationale Führerscheine.