Heilbronn Bike & Skate

Die wichtigsten Heilbronner Sehenswürdigkeiten per Rad oder Inlineskates zu entdecken - diese Idee stand Pate bei der Beschilderung des Rundwegs Heilbronn Bike & Skate. Vom Süddeutschen Eisenbahnmuseum im Westen bis zum Trappenseeschlösschen im Osten, von der Wein Villa im Süden bis zum preisgekrönten Parkhaus am Bollwerksturm im Norden verbindet Bike & Skate Sehenswertes und Interessantes, das es lohnt, näher kennen zu lernen.

Den Reiz der Strecke bildet die Mischung aus Kultur und Natur sowie aus historischen und modernen Bauten. Insgesamt liegen 24 Stationen auf der rund 15 Kilometer langen Route, die auch auf zehn Kilometer verkürzt werden kann.

Heilbronn Bike & Skate verläuft über Radwege, durch Parks und über wenig befahrene Straßen. Steigungen sind kaum zu überwinden. Pausen können zum Beispiel im Biergarten oder im Schwimmbad eingeplant werden, die ebenso im Plan verzeichnet sind wie Reparaturwerkstätten und fahrradfreundliche Hotels.

Sehenswürdigkeiten auf dem Rundkurs

  1. Schießhaus: 1769-1771 errichtet, Architekt: Johann Christoph Keller
  2. Bahnhofsvorplatz mit Glasdach: neues Tor zur Innenstadt
  3. Alter Kran: Industriedenkmal aus dem 19. Jahrhundert
  4. Parkhaus am Bollwerksturm: ausgezeichnet mit dem Hugo-Häring-Architekturpreis
  5. Bollwerksturm: Relikt der alten Stadtmauer
  6. Theaterschiff: erstes schwimmende Bühne Deutschlands
  7. Gerichts- und Fleischhaus: 1598 bis 1600 erbaut; einst Sitz des reichsständischen Gerichts; bis Ende des 19. Jahrhunderts fand hier der Fleischmarkt statt; seit 1879 Museum, heute Naturhistorisches Museum
  8. Deutschhof: seit dem 13. Jahrhundert Residenz und Fruchtkammer des Deutschritterordens; im 19. Jahrhundert Kaserne, dann Sitz staatlicher Behörden; heute Städtische Museen, Stadtarchiv und VHS
  9. Kilianskirche: zweite Hälfte 15. Jahrhundert; der achteckige Turm gilt als der erste Turm nördlich der Alpen mit Renaissance-Elementen; seine Spitze ziert ein Landsknecht, vom Volksmund „Männle“ genannt; spätgotischer Schnitzaltar von Hans Seyfer (1498)
  10. Kiliansplatz: Quelle des Siebenröhrenbrunnens (ursprünglich Kirchbrunnenstraße, heute Kiliansplatz) gab vermutlich „Helibrunna“ einst den Namen. Die Bronzefiguren des Komödiantenbrunnens zitieren Figuren der Commedia dell'Arte
  11. Käthchenhaus: 14. Jahrhundert, Wohnhaus des Heilbronner Reformators Johannes Lachmann; benannt nach dem „Käthchen von Heilbronn“
  12. Marktplatz und Rathaus: 1417 im gotischen Stil errichtet; Ende des 16. Jahrhunderts im Renaissancestil erweitert; Kunstuhr von Isaak Habrecht (1579/80)
  13. Hafenmarktturm: Relikt eines ehemaligen Franziskanerklosters; der Name des Turms erinnert an den Töpfermarkt, der bis zum Zweiten Weltkrieg an dieser Stelle abgehalten wurde (das schwäbische Wort für Topf ist Hafen)
  14. Konzert- und Kongresszentrum Harmonie: größte Veranstaltungsstätte der Region; 2001 modernisiert und erweitert
  15. Alter Friedhof: 1530 bis 1882 Friedhof mit Gräbern berühmter Heilbronner, unter anderem Robert Mayer
  16. Pfühlpark mit Pfühlsee: ältester Park Heilbronns
  17. Trappensee mit Trappenseeschlösschen: 1764 für einen holländischen Admiral erbaut
  18. Wichernkirche: 1948 als Notkirche für die Friedensgemeinde erbaut
  19. Friedensplatz: hier wurde im Zweiten Weltkrieg die Friedenskirche zerstört und danach gesprengt
  20. Technisches Rathaus: Sitz der städtischen Bauämter
  21. Wein Villa: ehemalige Fabrikantenvilla, heute Treffpunkt für Weinliebhaber
  22. Götzenturm: Relikt der alten Stadtbefestigung
  23. Wertwiesenpark: ehemaliges Landesgartenschaugelände
  24. Süddeutsches Eisenbahnmuseum Heilbronn: Ausstellung historischer Lokomotiven
 
Seite drucken