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1700 Jahre Jüdisches Leben

Das Jahr 2021 steht unter dem Motto „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Auch in Heilbronn gibt es dazu ein vielfältiges Programm, das unterschiedliche Facetten des jüdischen Lebens vorstellt – als Teil der Geschichte, der Gegenwart und der Zukunft in Heilbronn, in der Region und weit darüber hinaus. So ist das Programm für ein Festjahr entstanden, das Begegnungen ermöglicht – zum Gedankenaustausch, für gute Gespräche, zum Abbau von Vorurteilen – und auch, um aus möglicherweise vorhandener Fremdheit gegenseitige Wertschätzung und Freundschaft werden zu lassen. 

Ein besonderes Format ist die Literarische Mittagspause, eine Ringlesung durch die ganze Stadt. Die Termine sind in der Broschüre auf Seite 45 zu finden. Weitere Informationen zu Ort und Inhalt werden fortlaufend ergänzt. 

Alle Veranstaltungen und Informationen, gegebenenfalls zu Eintritt und Anmeldung, finden Sie im digitalen Veranstaltungskalender der Stadt Heilbronn. Unter der Kategorie „1700 Jahre jüdisches Leben“ sind alle Veranstaltungen gebündelt.

Zu den Veranstaltern gehören die Stadt Heilbronn mit den Kulturinstituten Literaturhaus, Stadtarchiv, Stadtbibliothek, Städtische Museen, Städtische Musikschule  und Theater sowie die Jüdische Gemeinschaft Heilbronn, der Freundeskreis Synagoge Heilbronn e.V., die Evangelische und Katholische Erwachsenenbildung, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, die Initiative Kommunales Kino Heilbronn e. V., der Runde Tisch Stolpersteine, die Volkshochschule. Die Federführung bei der Entwicklung des Programms hatte das Schul-, Kultur- und Sportamt der Stadt Heilbronn.

Sharon Ya’ari

Ausstellung

Sharon Ya’ari (* 1966, lebt und arbeitet in Tel Aviv) gehört zu den renommiertesten israelischen Künstlern seiner Generation. Seine Arbeit zeichnet sich durch eine vielseitige wie präzise Nutzung des Mediums der Fotografie aus, die er als Mittel kultureller wie politischer Recherche versteht. Seine atmosphärisch dichten Fotografien zeigen dabei häufig das Marginale, die Relikte des Alltags und der Orte, die von den Menschen mit ihren einfachen Gewohnheiten in Besitz genommen werden. Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, einen Blick auf das Leben im heutigen Israel zu werfen und soll damit auch im Dialog auf die Perspektive für das jüdische Leben in Deutschland heute stehen. 

Veranstaltet durch: Kunstverein Heilbronn

Fr 23.07.2021 bis
So 24.10.2021

Kunstverein Heilbronn,
Allee 28
Fotografie: Sharon Ya'ari: Snow Mountain (2 Trucks Full), 2019

Jeweils um 12.30 Uhr am letzten Mittwoch im Monat schließen sich unter dem Titel „Literarische Mittagspause“ die Heilbronner Kultur- und Bildungsinstitutionen zu einer Ringlesung zusammen, in der Schauspieler*innen, Kulturakteure und Heilbronner*innen in völlig unterschiedlichen Texten 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland zum Leben erwecken. Von Klassischem bis zu Zeitzeugenberichten, von Bekanntem bis zur literarischen Entdeckung reichen die Beispiele, die auch Lust aufs Selbstlesen machen sollen. Von Mittwoch zu Mittwoch, Monat zu Monat wandert die „Literarische Mittagspause“ an verschiedenen Orten durch die ganze Stadt.

Während der Corona-Einschränkungen finden die Lesungen online statt. Bitte beachten Sie die Hinweise in den Medien. Die Online-Lesungen werden in den städtischen YouTube-Kanal eingestellt und sind auf dieser Seite verlinkt.

TERMINE:

25.08., 29.09., 27.10., 24.11., 22.12.

Aufgrund der Corona-Pandemie können einige Termine nicht zum geplanten Termin stattfinden und werden verschoben. Sobald die neuen Termine feststehen, werden diese hier und im Veranstaltungskalender veröffentlicht. 

  1. Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute“ (Broschüre Seite 5) - Wiederaufnahme am 6. Oktober um 18 Uhr in der BOXX (mit Nachgespräch), Schulvorstellungen am 7., 26. und 27. Oktober, jeweils 11 Uhr (immer mit Nachgespräch) 
  2. Film: Die Stille schreit (Broschüre Seite 6) 
  3. Vortrag: Das Alte Testament… und die Folgen (Broschüre Seite 6/7)
  4. Vortrag: Musik der Juden in Europa (Broschüre Seite 11), neuer Termin: 2. August um 18.00 Uhr
  5. Die beiden Friedhofsführungen am 11. und 18. April werden in den Sommer geschoben (Broschüre Seiten 11 und 14)
  6. Vortrag: Geschichte der jüdischen Gemeinde Heilbronn vom 19. bis ins 20. Jahrhundert (Broschüre Seite 14), neuer Termin: 22. Juni um 18.00 Uhr
  7. Konzert: global shtetl band mit Gustavo Mendoza (Broschüre Seite 15), neuer Termin: 08. August um 18.00 Uhr
  8. Vortrag: Abraham Gumbel (Broschüre Seite 16)
  9. Vortrag: "Die Heilbronner Synagoge" von Gabriele Holthuis (Broschüre Seite 16) 
  10. „Antisemiwas?“ ist abgesagt (Broschüre Seite 18)
  11. Die Ausstellung „Marlies E. Glaser“ – „Wie wilder Weiner, ….“  (Broschüre Seite 18)
  12. Der Vortrag über die Heilbronner Synagoge findet am 5. August um 18.30 Uhr statt (Broschüre Seite 16 unten)
  13. Die 3-D-Präsentation von Bernd Pfoh zur Synagoge an der Allee wird auf den 12. August, um 18.30 Uhr, verlegt (Broschüre Seite 25 oben).
  14. Die Stolpersteinverlegung, die für den Juni/Juli terminiert war, wird in den Herbst verschoben (Broschüre Seite 27 oben)
  15. Der Vortrag "Juden in der Reichsstadt" von Prof. Christhard Schrenk wird auf die zweite Oktoberhälfte verschoben (Broschüre Seite 23)
  16. Der Vortrag "Geschichte der jüdischen Gemeinde vom 19. bis ins 20. Jahrhundert" wird in die zweite Septemberhälfte verschoben (Broschüre Seite 14)
  17. Der Film "Rabbi Wolff" am 16. Juni (Broschüre Seite 24) findet am Mittwoch, 22. September, um 20 Uhr im Kulturkeller statt. Der Eintritt kostet 5 Euro.
  18. Der Vortrag "Adas Jescherun in Heilbronn" von Dr. Anna Aurast am 24. Juni muss krankheitsbedingt nochmals verschoben werden (Broschüre Seite 25 unten). Der neue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.
  19. Das Gesprächskonzert mit Avital Toren am 30. Juni (Broschüre Seite 26) wird in den Herbst verschoben
  20. Das Konzert Werke Jüdischer Komponisten am 18. Juli (Broschüre Seite 33) wird in den Herbst verschoben
  21. Der Vortrag "Der Unternehmer Fritz Landauer und die Geschichte der Heilbronner Hammerbrennerei" von Helmut Müller (Broschüre Seite 28)
  22. Der Film "Germans  & Jews - Ein neue Perspektive" (Broschüre Seite 19) findet am 25. August um 20 Uhr im Kulturkeller statt. Der Eintritt kostet 5 Euro.

  • Bei der Lesung "Jüdinnen der Moderne" am Montag, 13. September, 19 Uhr, wird Liliana Furman anstelle von Viola Roggenkamp auftreten. Liliana Furman, Judaistin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften der Universität Paderborn, gibt einen Überblick zur Situation der Jüdinnen in der Moderne des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie geht auf die Kontinuitäten und Brüche mit der traditionellen Rolle der Frau ein, u. a. am Beispiel von Bertha Pappenheim und Regina Jonas und schafft damit eine Verbindung zu den ausgestellten Arbeiten von Marlis Glaser.
  • Die Veranstaltung "Ein Meister der Ironie. Der jiddische Erzähler Chaim Grade" von Dr. Susanne Klingenstein (Boston) am 10. Juli um 19 Uhr im Literaturhaus wird nicht stattfinden.