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Stadt wird Pate für Frankenbacher Dauerapfel

Broschüre zu Sortenpatenschaften erschienen

Die Stadt Heilbronn wird Pate für den Frankenbacher Dauerapfel. Die in Frankenbach mundartlich auch „Feldschützenapfel“ genannte Sorte, die schon im Jahre 1760 in dem Standardwerk „Pomologia“ beschrieben und abgebildet wurde, ist noch heute im Stadtteil präsent.

„Privatpersonen und der Obst- und Gartenbauverein Heilbronn-Frankenbach kümmern sich mit Unterstützung des Streuobstprogramms der Stadt um den Erhalt der außergewöhnlich alten Spät-Apfelsorte“, sagt Dr. Jürgen Hetzler, der beim Grünflächenamt für das Streuobstprogramm der Stadt Heilbronn zuständig ist.

Eine besondere Herausforderung für die Eigentümer des Frankenbacher Dauerapfels ist die Starkwüchsigkeit der Hochstämme. „Deshalb hat das Grünflächenamt die Initiative ergriffen und fördert die Erhaltungspflege der Krone des als Stammbaum bekannten Exemplars am Hipfelhofer Weg“, erklärt Hetzler. So habe im März mit Paul Fehily ein staatlich geprüfter Baumpfleger aus Leingarten den Erhaltungsschnitt professionell ausgeführt, der dem Baumveteranen noch einige zusätzliche Jahre auf der zugigen Höhe in der Nähe des Hipfelhofs bringen wird.

Gefördert wird das Patenschaftsprojekt vom Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee (KOB), das jetzt mit dem Flyer „Sortenpatenschaften“ über die Streuobstpatenschaften nahezu aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg informiert. Erhältlich ist der Flyer, der auch Infos über die insgesamt drei Heilbronner Streuobstpatenschaften enthält, beim Grünflächenamt in der Cäcilienstraße 51.