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Studie zu Freizeitaktivitäten von Jugendlichen

Forschungsprojekt der Hochschule Heilbronn

Wie verbringen die Jugendlichen in Heilbronn ihre Freizeit? Welche Jugendangebote stoßen auf Interesse und welche nicht? Welche Anforderungen stellen die Schülerinnen und Schüler? Antworten auf Fragen wie diese erhebt in den kommenden Tagen eine wissenschaftliche Studie der Hochschule Heilbronn im Rahmen eines Projektseminars. Ziel ist es, die Ergebnisse in die Entwicklung der Jugendarbeit einzubeziehen sowie für die Verbesserung der Kinder- und Jugendbeteiligung in Heilbronn zu nutzen.

Die Studie wird im Stadtkreis Heilbronn in Zusammenarbeit mit der Stadt Heilbronn und den Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Berlin e.V. realisiert. Einbezogen ist auch der Jugendgemeinderat. „Diese Kooperation ist einmalig“, berichtet Roswitha Keicher, als Leiterin der städtischen Stabsstelle Partizipation und Integration stellvertretend für die Kooperationspartner. „Die Idee kam von Jugendlichen aus dem Projekt ‚Extrem Demokratisch – muslimische Jugendarbeit stärken‘ der RAA Berlin. Diese Idee haben wir aufgegriffen und verschiedene Partner mit ins Boot geholt“.

Infoschreiben geht
an Schüler und Eltern

Die Hochschule Heilbronn startet in den nächsten Tagen diese repräsentative Umfrage unter Heilbronner Schülerinnen und Schülern an Realschulen und Gemeinschaftsschulen in den Klassenstufen 9 und 10, an den Gymnasien in den Klassenstufen 9 bis 12 bzw. 13 und an Beruflichen Schulen. Die Genehmigung des Regierungspräsidiums, für die auch rechtliche und insbesondere datenschutzrechtliche Kriterien geprüft wurden, liegt vor.

An die Schülerinnen und Schüler wird in Abstimmung mit den Schulleitungen ein schriftlicher Fragebogen ausgegeben. Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig. Die Auswertung erfolgt in anonymisierter Form, Rückschlüsse auf einzelne Personen sind nicht möglich. Die Datenauswertung erfolgt durch Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Forschungsprojektes an der Hochschule Heilbronn. Alle erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergeleitet.

Sowohl die Eltern als auch die Schülerinnen und Schüler erhalten ein Informationsschreiben, in dem um Unterstützung bei der Umfrage gebeten wird. Wichtig ist, dass möglichst viele an der Umfrage teilnehmen, damit die Ergebnisse aussagekräftig sind. „Die Befragung ist somit eine tolle Chance, binnen kurzer Zeit ein Meinungsbild vieler Jugendlichen zu bekommen. Auch ist sie wieder ein Zeichen für die gute Vernetzungsarbeit in Heilbronn“, so Keicher.

Weitere Informationen zur Studie gibt es online unter www.jugendarbeit-staerken.de/studie/. Der Fragebogen kann unter www.hs-heilbronn.de/h-infam/schuelerumfrage abgerufen werden.