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„Zucker“-Erkrankungen nehmen zu

Weltdiabetestag am Mittwoch, 14. November

Anlässlich des Weltdiabetestages am Mittwoch, 14. November, weist das Gesundheitsamt der Stadt Heilbronn auf die zunehmende Häufigkeit von „Diabetes mellitus - Typ 2“ hin, an dem fast jeder zehnte Heilbronner erkrankt ist. So befasst sich derzeit die Kommunale Gesundheitskonferenz der Stadt Heilbronn mit Möglichkeiten zur Prävention: Eine Arbeitsgruppe erarbeitet ein Konzept mit Maßnahmen, um das Risiko für diese Erkrankung zu senken und die Folgen zu mildern.

Diabetes kommt schleichend - und ist anfangs beschwerdefrei

„Bei ‚Diabetes mellitus - Typ 2‘ handelt es sich um eine Erkrankung mit erhöhten Zuckerwerten im Blut“, erklärt Dr. Peter Liebert, stellvertretender Leiter des Städtischen Gesundheitsamts. Sie komme überwiegend bei Erwachsenen im mittleren bis höheren Lebensalter vor und sei bei mehr als einem Viertel der Bevölkerung über 65 Jahre vorhanden - trete aber zunehmend auch bei jüngeren Erwachsenen und sogar bereits bei Jugendlichen auf. „Ein ‚Diabetes mellitus - Typ 2‘ beginnt meist schleichend und ist anfangs beschwerdefrei“, warnt Liebert. „Er kann jedoch mit der Zeit zu Schäden führen, zum Beispiel an Augen, Gefäßen, Herz, Nieren oder Nerven.“ So könnten bei der Diagnose bereits Begleiterkrankungen bestehen.

„Für die Krankheitsentstehung sind sowohl genetische Faktoren als auch der eigene Lebensstil von Bedeutung“, betont Liebert. Eine wesentliche Rolle würden Mangel an Bewegung und starkes Übergewicht spielen. „Durch einen aktiven und bewussten Lebensstil mit gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung lässt sich vielfach das Erkrankungsrisiko senken und der Erkrankungsverlauf günstig beeinflussen“, so Liebert. 

Einfach und schnell: Gesundheits-Check im Internet

Je eher ein bestehendes Diabetesrisiko bzw. ein Diabetes in der Frühform erkannt wird, desto früher lässt sich noch gegensteuern. Einen einfachen und schnellen Risikotest bietet der Internetauftritt der Diabetesstiftung: Online lässt sich hier mit wenigen Klicks das mögliche individuelle Risiko ermitteln, in den nächsten zehn Jahren an „Diabetes mellitus - Typ 2“ zu erkranken: www.diabetesstiftung.de/gesundheitscheck-diabetes-findrisk.

Auf der Internetseite der Diabetesstiftung werden zudem Tipps zur Prävention gegeben. Falls eine erhebliche Gefährdung festgestellt wird, sollte der Hausarzt über das Testergebnis informiert werden.