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Baustellen in den Sommerferien

Verbesserung von Straßen

Wenn die Sommerferien beginnen, dann haben die Mitarbeiter der Straßenunterhaltung vom Amt für Straßenwesen Hochbetrieb. „Wir nutzen gerne die verkehrsarme Zeit der Schulferien, um viele Baustellen abzuwickeln“, erklärt Teamleiter Raphael Bontzol. Wegen der BUGA werden in diesem Jahr allerdings die Hauptverkehrsachsen ausgespart. Stattdessen wird vor allem im Nebennetz gearbeitet.

An insgesamt neun Stellen im Stadtgebiet werden in diesen Sommerferien Straßen ausgebessert. Aktuell laufen bereits Bauarbeiten im Kastanienweg und in der Unteren Kanalstraße. Nach Abschluss von Leitungsarbeiten in der Gundelsheimer Straße sind auch dort die Bauarbeiter angerückt. Tragschicht und Asphalt werden hier erneuert. Gleiches geschieht etwas später in der nahe gelegenen Schickhardtstraße sowie in der Michael-Vehe-Straße in Biberach. Aufgrund des schlechten Zustands der Liebigstraße wird auch dort das Teilstück zwischen Friedrich-Dürr- und Besigheimer Straße erneuert.

Mitten in der Innenstadt wird in der Siebeneich- und der Biedermanngasse ein neuer Asphalt aufgebracht und damit der an vielen Stellen aufgeplatzte Belag egalisiert. Sogar im Stadtwald wird in diesen Sommerferien gearbeitet. Hier steht die Erneuerung eines Teils des Schweinsbergwegs an.

Lange Vorlaufzeit und gute Planung

„Um die Baustellen in die Ferien einzutakten, braucht es eine lange Vorlaufzeit und eine gute Planung“, erzählt Bontzol. Denn nur kleinere Baustellen bis 30 000 Euro Kosten dürfen ohne Ausschreibung vergeben werden, und zwar nur an den Bauunternehmer, mit dem die Stadt einen Zeitvertrag geschlossen hat. Alle größeren Projekte müssen ausgeschrieben und teils auch vom Bauausschuss oder sogar vom Gemeinderat genehmigt werden. Außerdem bedarf es einer engen Abstimmung mit den Leitungsträgern von Strom, Gas, Wasser, Telekommunikation usw.

Im Vorfeld von und während Baustellen muss das vierköpfige Team der Straßenunterhaltung gelegentlich auch Kritik einstecken. „Zum Ende einer Baustelle ist der Ärger von Anliegern in der Regel aber schnell verflogen. Dann freuen sich meist alle, dass ihre Straße schöner und leiser geworden ist“, sagt Bautechniker Bontzol.