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Corona-Delle bei Eheschließungen

Weiter Trauungen möglich – Ab September im Trappenseeschlösschen

Trotz der derzeit noch geltenden Corona-Beschränkungen nimmt das Heilbronner Standesamt weiter Trauungen im Rathaus vor – allerdings unter Berücksichtigung der geltenden Abstandsregeln. „Die Zahl der Eheschließungen hat aber deutlich nachgelassen“, berichtet Standesamtsleiter Uwe Schlund.

So sei die Zahl der sonst stark nachgefragten Trautermine am Samstag zuletzt von etwa acht auf die Hälfte zurückgegangen. „Viele Paare schreckt ab, dass wir inklusive Brautpaar derzeit nur sechs Personen ins Trauzimmer einlassen. Außerdem fehlt ihnen die Feier danach.“

Zusätzlich zu Corona bringt das Jahr noch weitere Änderungen für das Standesamt mit sich: Da durch den fortschreitenden Umbau des Rathauses ab August das Trauzimmer vorübergehend nicht zur Verfügung steht, werden ab September fast alle Trauungen im Trappenseeschlösschen stattfinden. Immer freitags wird im Schießhaus geheiratet.

Die Zahl der jährlichen Eheschließungen liegt in Heilbronn seit mehreren Jahren relativ konstant bei 500 bis 600. Den höchsten Wert der letzten fünf Jahre ermittelte das Team der Standesbeamten für 2014: Insgesamt 596 Paare gaben sich damals das Ja-Wort – allein 482 im Heilbronner Standesamt, weitere 82 im Kirchhausener Standesamt, 21 in Frankenbach und elf in Biberach. Nur knapp darunter lag mit 591 Trauungen der Gesamtwert aus dem BUGA-Jahr 2019.

Die heiratsstärksten Monate im Heilbronner Standesamt waren 2018 der August (81 Trauungen), der Juni (53) und der Dezember (50). Im Folgejahr 2019 lag der September (67) vorne, gefolgt vom Wonnemonat Mai (55) und –  wie im Vorjahr auf dem dritten Rang –  vom Dezember (51).

Rufname bei mehreren Vornamen

Neu im Aufgabenkatalog haben die Standesämter seit November 2018 die Neusortierung von Vornamen. „Hiervon machen vor allem Erwachsene Gebrauch“, sagt Standesamtsleiter Schlund. Hintergrund ist, dass Bürgerinnen und Bürger mit mehreren Vornamen seit längerem frei entscheiden können, mit welchem ihrer Vornamen sie als Rufname im Alltag auftreten möchten. Durch die Neusortierung rückt der gewünschte Vorname in Pässen, aber auch auf dem Flugticket oder in anderen Dokumenten an die erste Stelle. Hiervon haben in Heilbronn 2019 neun Personen Gebrauch gemacht. Im Jahr der Rechtsänderung war es eine Person.