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Die Ukraine und wir

Dienstag, 6. Dezember: Sabine Adler liest im Literaturhaus

Mit ihrem Sachbuch „Die Ukraine und wir. Deutschlands Versagen und die Lehren für die Zukunft“ ist Sabine Adler am Dienstag, 6. Dezember, um 19 Uhr im Literaturhaus Heilbronn zu Gast. Die Lesung findet statt im Rahmen einer Kooperation mit der Reinhold-Maier-Stiftung. Lesung und Gespräch werden moderiert von Alexander Estis, der im Rahmen des Projekts „Hauptstadt der Folgenlosigkeit“ derzeit Stadtschreiber von Heilbronn ist.

Deutschland hat versagt, konstatiert Sabine Adler. Der Krieg in der Ukraine stellt das politische und wirtschaftliche Handeln Deutschlands auf den Prüfstand. Jahrzehntelang wurde über den zweitgrößten Staat Europas hinweggeschaut und Russland hofiert. Politische Versäumnisse, Lobbyismus, Doppelmoral und ein verlogener Pazifismus waren über weite Strecken bestimmend – mit fatalen Folgen.

Sabine Adler, langjährige Osteuropa-Expertin des Deutschlandfunks, zeichnet entscheidende Entwicklungslinien nach, die zum Überfall Russlands auf die Ukraine führten: der Krieg in der Ostukraine, die Annexion der Krim, der Euromaidan, die Nord-Stream-Abkommen und die der Ukraine verwehrte NATO-Mitgliedschaft, die Tschetschenienkriege und der Zerfall der Sowjetunion sowie der Zweite Weltkrieg. Adler hält der deutschen Ukrainepolitik mit weitreichendem Detailkenntnis und historischem Rückblick den Spiegel vor – und bietet so die Chance, Lehren für die Zukunft zu ziehen.

Sabine Adler, 1963 in Zörbig geboren, ist Journalistin und Autorin. Als langjährige Osteuropa-Expertin des Deutschlandfunk berichtete sie viele Jahre aus Moskau, war Leiterin des Hauptstadtstudios in Berlin mit Schwerpunkt Polen, Belarus, baltische Länder und Ukraine. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet u. a. als „Politikjournalistin des Jahres“.

Der Eintritt ist kostenfrei. Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung erforderlich unter: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/A3VGK