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Drive-In-Impfaktion verlief reibungslos

282 Impfungen auf der Theresienwiese

282 Menschen sind am Samstag, 26. Juni, bei der ersten Drive-In-Impfaktion für Heilbronner Bürgerinnen und Bürger auf der Theresienwiese geimpft worden. Schon anderthalb Stunden vor Öffnung warteten die ersten Impfwilligen auf den Start. Die meisten kamen mit dem Auto, aber auch Fußgänger und Radfahrer nahmen das Angebot wahr. Geimpft wurde von 8 bis 14 Uhr, zur Verfügung stand der Impfstoff AstraZeneca. Eine vorherige Terminvereinbarung war nicht notwendig. Der Ablauf war reibungslos.

Oberbürgermeister Harry Mergel appellierte an alle noch nicht Geimpften, sich impfen zu lassen. „Wer sich nicht impfen lässt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit früher oder später infiziert werden“, sagte er. Jetzt, wo Impfstoff vorhanden sei, werde die Stadt alles tun, um weitere Impfangebote anzubieten und die Impfbereitschaft zu erhöhen. „Impfen ist unsere wichtigste Waffe im Kampf gegen die Pandemie“, unterstrich er.

Die Zweitimpfung findet in zwölf Wochen ebenfalls als Drive-in-Angebot statt, am Samstag, 18. September. Voraussichtlich wird dann mit dem Impfstoff Biontech geimpft.

Die Medizinische Gesamtleitung für die Impfaktion hatte Dr. Martin Uellner, Sprecher der Kreisärzteschaft Heilbronn und seit Inbetriebnahme des Kreisimpfzentrums Heilbronn (KIZ) in der Horkheimer Stauwehrhalle auch dessen medizinischer Leiter. Das Deutsche Rote Kreuz betreute unter anderem die jeweils 15-minütige Nachbeobachtung der Geimpften auf dem Parkplatz. Aufbau und Organisation übernahmen das KIZ-Team, das Schul-, Kultur- und Sportamt, die Freiwillige Feuerwehr und das Technische Hilfswerk.

Unterdessen steigt die Inzidenz in Heilbronn am heutigen Samstag, 26. Juni, leicht an. Das Städtische Gesundheitsamt meldet elf neue Fälle ans Landesgesundheitsamt in Stuttgart. Mergel hat jedoch die Hoffnung, dass in den nächsten Tagen wieder Entspannung einkehrt. Aktuell liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 27,6.

Sorge bereitet Mergel die Ausbreitung der Delta-Variante. „Wir beobachten die Lage genau und untersuchen jeden positiv getesteten Einzelfall. Es ist wichtig, dass wir alle Fälle entdecken. Auch wenn so die Infektionszahlen steigen, können wir mit jeder nachgewiesenen Infektion durch die damit verbundenen Quarantäne-Anordnungen andere vor Ansteckung schützen.“