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Karwoche und Ostern

Sonn- und Feiertagsschutz

Zum Schutz der Sonn- und Feiertage in der Karwoche und an Ostern gibt es besondere gesetzliche Bestimmungen, die ihrem Umfang nach nicht immer allgemein bekannt sind. Daher informiert das Ordnungsamt im Vorfeld der Feiertage über die Bestimmungen des Gesetzes über die Sonn- und Feiertage.

Verboten sind Gründonnerstag, 9. April:

  • während der Zeit des Hauptgottesdienstes am Vormittag Handlungen in der Nähe von Kirchen und anderen dem Gottesdienst dienenden Gebäuden, die geeignet sind, den Gottesdienst zu stören,

  • öffentliche Tanzunterhaltungen während des ganzen Tages, ganztägige Tanzunterhaltungen von Vereinen und geschlossenen Gesellschaften in Wirtschaftsräumen.

Karfreitag, 10. April:

  • öffentliche Veranstaltungen in Räumen mit Schankbetrieb, die über den Schank- und Speisebetrieb hinausgehen während des ganzen Tages,

  • sonstige öffentliche Veranstaltungen, soweit sie nicht der Würdigung des Feiertages oder einem höheren Interesse der Kunst, Wissenschaft oder Volksbildung dienen während des ganzen Tages,

  • öffentliche Sportveranstaltungen und Tanzunterhaltungen während des ganzen Tages,

  • Tanzunterhaltungen von Vereinen und geschlossenen Gesellschaften in Wirtschaftsräumen während des ganzen Tages.

Karsamstag, 11. April:

  • öffentliche Tanzunterhaltungen während des ganzen Tages,

  • Tanzunterhaltungen von Vereinen und geschlossenen Gesellschaften in Wirtschaftsräumen während des ganzen Tages.

Ostersonntag, 12. April:

  • öffentliche Sportveranstaltungen bis 11 Uhr.

An Sonntagen und gesetzlichen Feiertage sind generell verboten:

  • alle öffentlich bemerkbaren Arbeiten, die die Ruhe des Tages beeinträchtigen können,

  • Treibjagden,
  • Messen und Märkte bis 11 Uhr,

  • öffentliche Tanzunterhaltungen von 3 bis 11 Uhr,

  • Handlungen in der Nähe von Kirchen und anderen dem Gottesdienst dienenden Gebäuden, die den Gottesdienst stören können und während des Hauptgottesdienstes: Öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel, Aufzüge und Umzüge, soweit sie geeignet sind, den Gottesdienst unmittelbar zu stören, alle der Unterhaltung dienenden öffentlichen Veranstaltungen, öffentliche Veranstaltungen und Vergnügungen, zu denen öffentlich eingeladen oder für die Eintrittsgeld erhoben wird.

Darüber hinaus können an den übrigen Tagen der Karwoche und am Ostersonntag öffentliche Veranstaltungen und Vergnügungen verboten werden, wenn sie nach den besonderen örtlichen Verhältnissen Anstoß zu erregen geeignet sind.