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Pilzbefall macht Baumpflegearbeiten notwendig

Hauptfriedhof Heilbronn und Friedhof Frankenbach

Auf dem Hauptfriedhof Heilbronn sowie auf dem Friedhof Frankenbach sind einige Bäume von holzzersetzenden Pilzen befallen. Deshalb stehen in beiden Fällen im Laufe des Februars Baumpflegearbeiten an.

Der historische Teil des denkmalgeschützten Hauptfriedhofs wird durch eine Vielzahl beeindruckender Bäume geprägt. Die mächtigsten Dachkronen bilden die Blutbuchen. Diese haben jedoch aufgrund ihres hohen Alters von etwa 150 Jahren ihren biologischen Zenit überschritten und leiden unter Schwächeparasiten. Die Blutbuche in der Nähe der Dachsteingräber (Abteilung 5) ist am Stammfuß von dem stark holzzersetzenden Pilz Hallimasch befallen. Sie stellt mittelfristig eine Gefahr dar, vor allem in belaubtem Zustand bei stärkerem Wind. Eine Fällung ist daher unvermeidbar; eine Nachpflanzung erfolgt.

An den Blutbuchen an der Wollhausstraße und in der Abteilung 13 sind Pilzkörper des Schwachholz zersetzenden Riesenporlings sowie des Lackporlings aufgetreten. Zur Einschätzung der Verkehrssicherheit lässt das Grünflächenamt zwei Baumgutachten erstellen, bei denen durch Zugversuche die Standsicherheit bewertet wird. Ziel ist es, diese ökologisch wertvollen und gestalterisch prägenden Bäume so lange wie möglich zu erhalten.

Auf dem Vorplatz der Trauerhalle des Friedhofs in Frankenbach muss eine Gleditschie, auch Lederhülsenbaum genannt, aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Hier ist die Schädigung durch den Pilz Lackporling bereits fortgeschritten, es erfolgt eine Ersatzpflanzung.