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Stadt empfiehlt, Großveranstaltungen zu verschieben

Wegen Covid-19

Der Heilbronner Oberbürgermeister Harry Mergel empfiehlt Veranstaltungen ab einer Größe von mehr als 1000 Personen zu verlegen. „Prüfen Sie als Veranstalter, ob es möglich ist, Ihre Veranstaltung zu einem späteren Termin stattfinden zu lassen“, sagte er am Montag. Die Stadt Heilbronn gehe mit gutem Beispiel voran. „Wir versuchen zu verlegen, was zu verlegen ist.“

An städtischen Veranstaltungen betroffen sind – Stand Montag, 9. März – die Festlichen Nachmittage der Begegnung, zu denen vom 24. März an Heilbronner Senioren an vier aufeinanderfolgenden Nachmittagen in die Harmonie eingeladen sind, sowie die begleitende Messe Senioreninfotage vom 25. bis 27. März in der Harmonie. Der Empfang der Erstsemester der Hochschule Heilbronn durch den OB im Großen Ratssaal am Montag, 16. März wird abgesagt.

OB Mergel: „Die Lage zeigt sich weiterhin sehr dynamisch. Wir sind gut vorbereitet und beobachten die Entwicklung täglich genau. Wenn es die Lage im Sinne des vorsorglichen Gesundheitsschutzes erfordert, werden wir auch noch restriktiver vorgehen, und unsere Empfehlungen um weitergehende Maßnahmen ausweiten.“ Die Einschätzung, ob bei einer Veranstaltung ein höheres Infektionsrisiko besteht, hängt von der Risikoneigung der Zusammensetzung der Teilnehmenden sowie von Art und Ort der Veranstaltung ab.

Das Ordnungsamt der Stadt Heilbronn berät Veranstalter, die vor einer Entscheidung stehen und im Zweifel sind. Unter der Telefonnummer 07131 56-2030 sind Fachleute zu erreichen zu den üblichen Dienstzeiten (Montag bis Mittwoch 8 bis 16 Uhr, Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag 8 bis 12.30 Uhr). An potenzielle Besucher von Großveranstaltungen appelliert OB Mergel, eigenverantwortlich zu überlegen, ob eine Teilnahme tatsächlich sinnvoll ist.

Mit der Empfehlung zur Verlegung von Großveranstaltungen unterstützt OB Mergel die Linie von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und dem baden-württembergischen Gesundheitsminister Manne Lucha. In Übereinstimmung mit dem Deutschen Städtetag erwartet OB Mergel, dass die Landesregierung ihren Worten Taten folgen lässt und entsprechende Weisungen gegenüber den zuständigen Ordnungsbehörden ausspricht.