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Stadt unterstützt auch künftig Kulturschaffende

OB-Gespräch im Rathaus

„Wir werden alles tun, dass das kulturelle Leben in der Stadt so vielfältig und attraktiv bleiben kann, wie es vor der Coronakrise war.“ Das versprach Oberbürgermeister Harry Mergel Vertretern der Heilbronner Kulturszene, die er zu einem persönlichen Austausch ins Rathaus eingeladen hatte. Er versicherte außerdem, dass die Stadt die für dieses Jahr zugesagten Zuschüsse im Rahmen der institutionellen Förderung wie versprochen in voller Höhe ausbezahlen werden. „Wir wollen, dass Kultur ihren hohen Stellenwert in unserer Stadt behält“, sagte Mergel. Jährlich unterstützt die Stadt Kulturschaffende aus diesem Topf mit etwa drei Millionen Euro. Der Kulturetat liegt bei 23 Millionen Euro.

Die städtische Kulturabteilung prüft derzeit, wo die Stadt Kulturschaffenden Veranstaltungsorte anbieten kann, die ihnen unter Einhaltung der vorgeschriebenen Maßnahmen der Corona-Verordnung ermöglichen, wieder sicht- und erlebbar zu werden.  Ansprechpartner ist die Kulturabteilung unter Telefon 07131 56-2415.

Mehr als zwei Dutzend Kulturschaffende von Kunstverein, Orchestern, Chorverband bis zu Popbüro und Vertretern von Clubs und freien Theatern hatten die Einladung des Oberbürgermeisters angenommen. Mergel wollte von ihnen direkt hören, wie sie den Lockdown bisher erlebt haben, wie sie ihn meistern und welche Erwartungen sie haben. Herausfordernd ist für sie die ungewisse Entwicklung und oft kurzfristige Veröffentlichung neuer Verordnungen des Landes. „Wir hätten alle gern mehr Planungssicherheit, aber auch wir müssen auf Sicht fahren“, sagte Kulturbürgermeisterin Agnes Christner. „Soweit es geht unterstützen und beraten wir Kulturschaffende auch in dieser schwierigen Zeit bestmöglich.“

Nachdem auch die Stadt einige Veranstaltungen Corona-bedingt absagen musste, gehen die Planungen für die Lange Nacht der Kultur am 24. Oktober in Zusammenarbeit mit den am Programm Beteiligten und unter Beachtung der Vorgaben zum Infektionsschutz weiter.