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Unterstützung beim guten Start ins Leben

„Baby, Besuch für Dich!“ – Neues Projekt von Stadt und Haus der Familie

„Willkommen in Heilbronn – Baby, Besuch für Dich!“ heißt ein neues Kooperationsprojekt von Haus der Familie und Stadt Heilbronn, das Eltern von Neugeborenen von Beginn an Unterstützung bietet. Speziell geschulte Baby-Botschafterinnen besuchen die jungen Eltern und deren Nachwuchs zu Hause. Neben einem Willkommensgeschenk der Stadt für das Baby sowie Infos beispielsweise zu Heilbronner Angeboten für junge Eltern haben sie auch wertvolle Tipps bei persönlichen Fragestellungen in Gepäck.

„Wir wollen Eltern dabei unterstützen, ihren Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen. Der gute Start ins Leben ist wichtig. Dafür müssen wir die Eltern möglichst früh erreichen “, erläutert Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel Hintergründe des Projektes. Es sei eine neue Form der Willkommenskultur für die jüngsten Mitbürger und passe hervorragend zur kinderfreundlichen Stadt Heilbronn.

In Heilbronn werden jährlich etwa 1300 Kinder geboren. Das neue Angebot wurde präventiv, niederschwellig und nicht risikobezogen konzipiert. Die Kommunalpolitik gewinnt Erkenntnisse unter anderem dazu, was den Familien an Angeboten fehlt und kann diese so gezielter stärken.

„Junge Eltern sind oft unsicher, die neue Lebenssituation ist sehr herausfordernd. Unsere Baby-Botschafterinnen beantworten ihnen ihre Fragen und zeigen auf, wo sie weitere Unterstützung erhalten können“, so Linda Funcke, Fachbereichsleiterin Business Development, Haus der Familie. „Unser Angebot ist selbstverständlich freiwillig und für die Eltern kostenlos.“

Durch ein Begrüßungsschreiben von Oberbürgermeister Mergel nimmt das Haus der Familie Kontakt zu den Familien auf. Neben Projektinfos liegt auch eine Antwortpostkarte zur Terminvereinbarung für einen Besuch sechs bis acht Wochen nach der Geburt bei. Ist von der Familie kein Hausbesuch erwünscht, kann das Treffen auch an einem „neutralen Ort“, etwa im Haus der Familie oder bei einem Spaziergang, stattfinden. Pandemiebedingt finden die Besuche zunächst nur online statt.

In den vergangenen Monaten wurden bereits rund 15 Baby-Botschafterinnen nach einem vom Universitätsklinikum Ulm im Auftrag der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg entwickelten Konzept für ihre Aufgabe geschult. Viele von ihnen sind mehrsprachig. In das Projekt der Stiftung Kinderland ist zudem die FaFo-Familienforschung Baden-Württemberg eingebunden. Die beteiligten Institutionen sprechen regelmäßig darüber, an welchen Stellen des Projektes nachgesteuert werden soll und was verbessert werden kann. Auch die Baby-Botschafterinnen sind beständig im Austausch mit dem Projektteam vom Haus der Familie.

Die Stadt Heilbronn hat für das Projekt bis Ende 2022 zunächst 15 000 Euro unter anderem für Geschenke eingeplant, das Haus der Familie trägt die Personalkosten für die Baby-Botschafterinnen und Koordination in Höhe von rund 100 000 Euro.