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Wahlräume

Für die Bundestagswahl wird das Stadtgebiet Heilbronn in 66 allgemeine Wahlbezirke für die persönliche Stimmabgabe unterteilt. Im Online-Stadtplan unter dem Menüpunkt Kartendienste sind alle Wahlbezirke mit den zugehörigen Wahlräumen zu finden.  

Wahlberechtigte können grundsätzlich nur im Wahlraum desjenigen Wahlbezirks wählen, in dessen Wählerverzeichnis sie eingetragen sind. Der Wahlraum ist auf der Wahlbenachrichtigung angegeben.

Wer in einem anderen Wahlraum wählen will, benötigt einen Wahlschein. Mit einem Wahlschein kann in einem beliebigen Wahlraum des Wahlkreises oder durch Briefwahl gewählt werden.

Wählen im Wahlraum
Am Wahltag sollten Sie die Wahlbenachrichtigung in den Wahlraum mitnehmen sowie den Perso-nalausweis oder Reisepass bereithalten. Nach Betreten des Wahlraumes zeigen Sie die Wahlbenach-richtigung vor und erhalten daraufhin einen Stimmzettel. Die Adresse des vorgesehenen Wahlraums finden Sie auf der Wahlbenachrichtigung.

Wähler*innen müssen sich zur Stimmabgabe in die Wahlkabine begeben. In der Wahlkabine darf sich immer nur eine Person aufhalten. Eine Ausnahme davon besteht für Wähler*innen, die nicht lesen können oder wegen einer körperlichen Beeinträchtigung den Stimmzettel nicht selbst kennzeichnen und/oder falten können. Diese Personen können sich von einer anderen Person helfen lassen.

Jede Wählerin und jeder Wähler hat zwei Stimmen: Mit der Erststimme wird der oder die Wahlkreisabgeordnete im Wege der Direktwahl gewählt. Sie wird auf der linken schwarz gedruckten Stimmzettelhälfte abgegeben. Mit der Zweitstimme, die auf der rechten blau gedruckten Stimmzettelhälfte vergeben wird, wählt man die Landesliste einer Partei.

Der Wahlvorschlag, für den die Stimme abgegeben wird, darf nicht geändert werden, also auch nicht etwa durch Streichung von Personen. Es dürfen auch keine Vorbehalte oder beleidigende oder auf die Person der Wählerin bzw. des Wählers hinweisende Zusätze angefügt werden. Sonst ist die Stimme ungültig.

Nach dem Ausfüllen muss der Stimmzettel vor dem Verlassen der Wahlkabine so gefaltet werden, dass nicht erkennbar ist, wie man gewählt hat. Nur so kann das Wahlgeheimnis gewahrt bleiben.

Ist alles in Ordnung, gibt der Wahlvorstand die Wahlurne frei, sodass der Stimmzettel eingeworfen werden kann. Der Schriftführer vermerkt die Stimmabgabe im Wählerverzeichnis. Die Wahlbenach-richtigung kann der Wahlvorstand einbehalten.