Naturdenkmal Mattesulme

Die sogenannte Mattesulme wurde 1984 als Naturdenkmal ausgewiesen. Sie stand im Köpfertal. Bei Orkanböen im Januar 1994 wurde der zu diesem Zeitpunkt über 200 Jahre alte und rund 30 Meter hohe Baum umgeworfen. Benannt war die Ulme nach Wilhelm Mattes (1884-1960). Rektor Mattes war u.a. Lehrer in Heilbronn und war nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Wiederaufbau des Historischen Museums der Stadt Heilbronn betraut. Der Heimat- sowie Vor- und Frühgeschichtsforscher erhielt für seine Verdienste als erster Bürger den Ehrenring der Stadt Heilbronn. Darüber hinaus wurde er mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Die Ulme nach Wilhelm Mattes zu benennen, geht auf einen Vorschlag des damaligen Leiters des Forstamtes Heilbronn, Rolf Rau, zurück.

 
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