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Angebote für Kinder aus Suchtfamilien

Bundesweite Aktionswoche

Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien sind die größte Risikogruppe für die Entwicklung einer eigenen Suchterkrankung. Sie tragen zudem eine Reihe weiterer Gesundheitsrisiken. Anlässlich der bundesweiten „Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien“ vom 10. bis 16. Februar weist die städtische Suchtbeauftragte Stefanie Bolg auf Hilfs- und Beratungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in Heilbronn hin.

Als kostenloses Angebot für Kinder aus suchtbelasteten Familien gibt es in Heilbronn die „Krümelkiste“: In zwei altersgerechten Gruppen werden Sechs- bis Zwölfjährige betreut. Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren sind in der JUNO-Gruppe (jung, (un)abhängig, offen) willkommen. Der regelmäßige Kontakt mit Gleichaltrigen, die in ähnlichen Situationen groß werden, und die pädagogische Gruppenarbeit schaffen eine Atmosphäre von Verlässlichkeit, Vertrauen, Offenheit und Sicherheit. Ziel ist es, so den Kindern und Jugendlichen Selbstvertrauen mit auf den Weg zu geben und das Vertrauen an die Mitmenschen zu stärken. Die Betroffenen sollen sich nach außen hin öffnen können. Der Schwerpunkt liegt insbesondere in der Förderung der Kommunikations- und Beziehungsfähigkeit sowie der Selbstwahrnehmung. Mehr unter: www.caritas-heilbronn-hohenlohe.de.

Mehr als 2,5 Millionen Kinder in Deutschland haben alkoholkranke Eltern, 40.000 Kinder leben mit drogenabhängigen Erziehungsberechtigten. Laut Drogenbericht 2017 liegt die Zahl der Kinder glücksspielsüchtiger Eltern schätzungsweise zwischen 37.500 und 150.000. Zahlreiche Kinder und Jugendliche wachsen zudem mit Erwachsenen auf, die unter einer Medien- oder Onlinesucht leiden.

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