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Mobilität

Der Verkehr spielt in jeder größeren Stadt eine besondere Rolle. Es gilt, mit verkehrlichen Maßnahmen die Mobilitätschancen aller Bevölkerungsgruppen in der Stadt mit gleicher Qualität zu sichern.

Entwicklungen haben gezeigt, dass der meist dominierende motorisierte Individualverkehr (MIV) in Städten die Umwelt enorm schädigt. Neben Luftverschmutzung, Lärm- und Gesundheitsbelastungen führt der starke MIV zu enormen Kosten im Straßenbau.

Hauptaufgabe der Stadt Heilbronn ist es daher, Maßnahmen zu erstellen, die den KFZ-Verkehr (2015 etwa 60 Prozent des Gesamtverkehrs) reduzieren, ohne die Mobilität der Bürger einzuschränken. Ziel ist es, den Anteil des MIV bis 2030 auf unter 50 Prozent zu senken und somit den Umweltverbund (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr) entsprechend zu stärken. Damit kann auch ein wichtiger Beitrag zur Minderung der CO2-Emissionen geleistet werden. Zur Feinstaubreduzierung wurde in Heilbronn am 1. Januar 2009 die Umweltzone eingeführt. Zur Reduzierung der Stickstoffdioxidwerte hat die Stadt Heilbronn im Jahr 2018 den Masterplan Nachhaltige Mobilität auf den Weg gebracht. Zentrales Steuerungsinstrument für die nächsten Jahre ist das Mobilitätskonzept Heilbronn 2030.

Durch die Stadtbahn Nord, die im Dezember 2013 in Betrieb gegangen ist, wird der KFZ-Verkehr weiter minimiert und der ÖPNV gestärkt. Zur Stärkung des Fuß- und Radverkehrs wurden ein Fußwegekonzept, ein Radverkehrsplan und ein Radroutenkonzept erstellt, die nach und nach umgesetzt werden.