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Schuldigitalisierung

Damit sich Kinder und Jugendlichen in unserer digitalen Welt sicher orientieren können, müssen Schülerinnen und Schüler im Umgang mit den neuen Medien geschult werden. Hier gilt es, mit einem durchdachten Umsetzungskonzept die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Die verschiedenen Schritte (Medienentwicklungsplan, Breitbandanbindung, Ausstattungen, Fortbildungen, Servicestrukturen) finden zum Teil parallel statt. 

Seit Januar 2022 verfügen alle Heilbronner Schulen in städtischer Trägerschaft über einen Anschluss an das Breitbandnetz. An allen weiterführenden Schulen kann damit eine Up- und Downloadrate von mindestens 300 Mbit pro Sekunde, an den Grundschulen von mindestens 100 Mbit pro Sekunde bereitgestellt werden. Eine zukünftige Erhöhung der Übertragungsrate ist bei Bedarf auf bis zu ein Gigabit möglich. Baustart für das 1,8-Millionen-Euro-Projekt durch die beauftragte Vodafone GmbH war im April 2021. Die ersten Schulen sind bereits im Juli 2021 ans Netz gegangen.

Insgesamt stehen den 35 Schulen in städtischer Trägerschaft 14.594.068 Euro für die Schuldigitalisierung zur Verfügung.(Stand 03/2021)

DigitalPakt Schule 2019-2024

Mit dem „DigitalPakt Schule 2019-2024“ möchten Bund und Länder eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik sicherstellen. Die Bundesfördermittel stehen hauptsächlich zweckgebunden für die Schaffung der Infrastruktur zur Verfügung. Zur weiteren Planung wurde im Sommer 2020 die schulische Infrastruktur aller Heilbronner Schulen in einer „Ist-Analyse“ erfasst. Vorgesehen ist, alle Schulen zu verkabeln und mit WLAN zu versehen. In jedem Klassenzimmer soll es mindestens fünf Netzwerkdosen geben, zwei für die Lehrkräfte, zwei für die Schülerinnen und Schüler und einen für den WLAN-Acess Point. Zudem sollen die Klassenzimmer eine digitale Präsentationstechnik mit einem Endgerät für die Lehrkräfte erhalten. Als  Pilotschulen wurden hierzu die Helene-Lange-Realschule und das Theodor-Heuss-Gymnasium ausgewählt. Bis Ende 2023 sollen dann alle Heilbronner Schulen über flächendeckendes WLAN und eine strukturierte Netzwerkverkabelung verfügen. Die vollständigen Maßnahmen sollen bis spätestens 31. Dezember 2024 für die jeweiligen Schulen umgesetzt werden.

Zudem werden die Heilbronner Schulen nach und nach mit mobilen Endgeräten für die Schülerinnen und Schüler ausgestattet. Bereits im Schuljahr 2019/2020 haben die Berufsschulen insgesamt 638 Convertibles, Tablets und Laptops zur Verfügung gestellt bekommen. Ab Juli 2020 wurden weitere 3022 mobile Endgeräte an die übrigen Schulen in städtischer Trägerschaft ausgegeben. Insgesamt 1,64 Millionen Euro Fördermittel konnte die Stadt Heilbronn hierzu aus dem Sofortausstattungsprogramm Leihgeräte des Bundes abrufen. Im Frühjahr 2021 wurden weitere 1521 mobile Endgeräte über die Förderprogramme „Lehrkräfteausstattung“ und das Schulbudget Corona für die Heilbronner Schulen beschafft.