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Informationen zum Coronavirus

Am 3. März wurde in Heilbronn erstmals bei zwei Patienten das Coronavirus nachgewiesen. Bis etwa Mitte April stieg die Zahl der Neuinfizierten rasch an. Mittlerweile kommen kaum neue Fälle hinzu. Dennoch ist das Coronavirus immer noch da, weshalb weiterhin ein hohes Maß an Vorsicht geboten ist, um ein erneutes Aufflammen der Pandemie zu verhindern. Vor allem hat jede und jeder eine große Eigenverantwortung und ist aufgefordert, die wichtigsten Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Bei allen Lockerungen des öffentlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens gelten zudem weiterhin Auflagen und Einschränkungen. 

Bis zum 28. Mai 2020 wurden in Heilbronn

  • 434 infizierte Personen gemeldet, davon sind:
  • Genesen: 403
  • Verstorben: 16

In den letzten sieben Tagen wurden zwei neu infizierte Personen gemeldet. Das entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von 1,6/100.000 Einwohner

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur allein oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands und eines weiteren Hausstands gestattet. Diese Regelung gilt vorerst bis zum 14. Juni. Im privaten Raum dürfen bis zu zehn statt wie bisher nur fünf Personen aus mehreren Haushalten zusammenkommen. Die Beschränkung auf zehn Personen gilt weiterhin nicht für Verwandte (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkelkinder, Geschwister und deren Nachkommen) sowie die Angehörigen des gleichen Haushalts und deren Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner oder Partnerinnen und Partner.

Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, aber auch in geschlossenen Räumen, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. In allen Gechäften und Einkaufszentren sowie in allen Bussen und Bahnen (Nah- und Fernverkehr) und in Flughafengebäuden ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies gilt für Personen ab sechs Jahre. 

Alle sozialen Kontakte sollten auf das Nötigste beschränkt werden.

Ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen sind dazu aufgerufen, möglichst zuhause zu bleiben. 

Der Besuch in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen ist derzeit streng reglementiert. Bitte informieren Sie sich vor einem Besuch auf den Webseiten der Einrichtungen.

Für Ein- und Rückreisende aus dem Ausland gilt eine Quarantänepflicht von 14 Tagen. Diese ist in der Corona-Verordnung Einreise (PDF-Datei) des Sozialministeriums geregelt.

Das Einhalten von Hygieneregeln schützt wie bei einer Grippe vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus „SARS-CoV-2“ und hilft, die Verbreitung der Atemwegserkrankung in der Bevölkerung zu verringern. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt insbesondere: 

Informationen in mehreren Sprachen zum Coronavirus finden sich auf der Webseite der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Mit Beschluss vom 26. Mai hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Mittwoch, den 27. Mai 2020, bzw. Dienstag, den 2. Juni 2020.

Die wesentlichen Änderungen vom 26. Mai

Treffen im privaten Raum

Künftig dürfen im privaten Raum bis zu zehn statt wie bisher nur fünf Personen aus mehreren Haushalten zusammenkommen. Die Beschränkung auf zehn Personen gilt weiterhin nicht für Verwandte (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkelkinder, Geschwister und deren Nachkommen) sowie die Angehörigen des gleichen Haushalts und deren Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner oder Partnerinnen und Partner.

Veranstaltungen

  • Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmenden werden bis zum Ablauf des 31. August 2020 untersagt.
  • Nicht private Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen dürfen ab dem 1. Juni mit bis zu 100 Teilnehmenden stattfinden. Dafür müssen die Veranstalter ein Hygienekonzept erarbeiten, das auf Verlangen vorgelegt werden muss. Zu dieser Veranstaltungsart gehören etwa Konzerte, Theater, kleinere Festivals mit Sitzplätzen, Vortragsveranstaltungen, Kino, Veranstaltungen von Vereinen, Parteien, Unternehmen wie Betriebsversammlungen oder Aktionärsversammlungen oder Behörden, Examens- und Abschlussveranstaltungen. Das heißt, zum 1. Juni können Kultureinrichtungen und Kinos mit festen Sitzplätzen für bis zu 100 Teilnehmende wieder öffnen. Hierzu wird zeitnah noch eine gesonderte Verordnung erlassen, die Fragen zu Hygienevorschriften und Abstandsregeln beinhaltet.

Weitere Öffnungen ab dem 2. Juni

  • Ab dem 2. Juni dürfen Kneipen und Bars wieder unter Hygienevorgaben öffnen.
  • Zudem sollen öffentliche Bolzplätze wieder benutzt werden können.
  • Ab dem 2. Juni können Sportanlagen und Sportstätten wieder öffnen, auch innerhalb geschlossener Räume, wie etwa bei Fitnessstudios und Tanzschulen sowie ähnlichen Einrichtungen, sofern durch Rechtsverordnung zugelassen. Es gelten auch hier besondere Auflagen, die zu beachten sind.
  • Um Schwimmkurse durchzuführen, dürfen Schwimm- und Hallenbäder ab dem 2. Juni wieder öffnen. Dazu gehören auch Kurse zum therapeutischen Schwimmen. Ein Freizeit-Breitensport-Badebetrieb ist zunächst weiter nicht möglich.
  • Jugendhäuser dürfen ihren Betrieb wieder aufnehmen und öffnen voraussichtlich ab 15. Juni.
  • Die bereits beschlossenen Öffnungen zum Pfingstwochenende für etwa Hotels, Freizeitparks und Freizeiteinrichtungen ab 29. Mai gelten weiter.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie hat die Stadt Heilbronn ihre Dienstleistungen auf Terminvergabe umgestellt. Die Verwaltungsgebäude sind für Publikum ohne Termin geschlossen. Wir bitten Sie daher, zunächst telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufzunehmen. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!

Eine Übersicht über die wichtigsten Telefonnummern und E-Mail-Adressen finden Sie hier: 

Bürgeramt

Bürgerämter: Tel. 07131 56-3800
E-Mail: buergeramt@heilbronn.de

Ausländerbehörde: 07131 56-2064
E-Mail: abh@heilbronn.de

Zulassungsstelle: 07131 56-3636
E-Mail: kfz-zulassung@heilbronn.de

Führerscheinstelle: 07131 56-2239
E-Mail: fuehrerscheinstelle@heilbronn.de

Standesamt: 07131 56-2748
E-Mail: standesamt@heilbronn.de

Rentenstelle: 07131 56-1251
E-Mail: rentenstelle@heilbronn.de

Staatsangehörigkeitsbehörde: 07131 56-3807
E-Mail: buergeramt@heilbronn.de

 

Amt für Familie, Jugend und Senioren

Lebensunterhalt und Pflege, Wohngeld, Asyl, sonstige städtische Sozialleistungen: 07131 56-3733 oder über den zuständigen Sachbearbeiter

Unterhaltsvorschuss, Angelegenheiten der rechtlichen Vertretung, Unterhalt und wirtschaftlichen Jugendhilfe: 07131 56-2837

Angelegenheiten der Jugend- und Familienhilfe: 07131 56-2843, 07131 56-2648 oder 07131 56-3864

 

Jobcenter

Jobcenter Stadt Heilbronn: Tel. 07131/39527-0

E-Mail: jobcenter-stadt-heilbronn@jobcenter-ge.de

 

Weitere Servicetelefone

Geodatenzentrum: 07131 56-2822
E-Mail: geodaten@heilbronn.de

Amt für Straßenwesen: 07131 56-3501
E-Mail: strassenwesen@heilbronn.de 

Planungs- und Baurechtsamt: 07131 56-3700 (montags bis freitags 8.30 bis 12.30 Uhr, donnerstags zusätzlich 14 bis 18 Uhr), planung+baurecht@heilbronn.de

Stadtkasse: 07131 56-2678
E-Mail: stadtkasse@heilbronn.de

Stadtkämmerei: 07131 56-2730
E-Mail: stadtkaemmerei@heilbronn.de

Bürgertelefon für allgemeine Fragen beim Büro des Oberbürgermeisters: 07131 56-4747
E-Mail: info-obm@heilbronn.de

Diese Hotlines sind montags bis mittwochs von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12.30 Uhr erreichbar.

Ordnungsamt

Bei Fragen zur Corona-Verordnung der Landesregierung gibt das Ordnungsamt unter folgenden Nummern Auskunft:

  • 07131 56-2038
  • 07131 56-3656
  • 07131 56-3320
  • 07131 56-2037
  • 07131 56-4592
  • 07131 56-2054
  • 07131 56-3362
  • 07131 56-3361

E-Mail: ordnungsamt@heilbronn.de

Bußgeldstelle: 07131 56-2095 und 07131 56-3118
E-Mail: ordnungsamt@heilbronn.de

Halte- und Parkverstöße (Bußgeldstelle): 07131 56-3376 und 07131 56-2034
E-Mail: ordnungsamt@heilbronn.de

Gewerbebehörde: 07131 56-2038 und 07131 56-3657
E-Mail: ordnungsamt@heilbronn.de

Waffen-/ Jagdbehörde: 07131 56-4113 und 07131 56-2051
E-Mail: ordnungsamt@heilbronn.de

Städtische Vollzugsdienst und Kommunaler Ordnungsdienst: 07131 56-2050 und 07131 56-3450
E-Mail: ordnungsamt@heilbronn.de

Heimaufsicht: 07131 56-3655 und 07131 56-3820
E-Mail: ordnungsamt@heilbronn.de

Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung: 07131 56-2395
E-Mail: vet@heilbronn.de

Sekretariat Ordnungsamt: 07131 56-2030 und 07131 56-2099
E-Mail: ordnungsamt@heilbronn.de

Die Hotlines des Ordnungsamtes sind montags bis mittwochs von 8.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr, donnerstags von 8.30 Uhr bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr und freitags von 8.30 bis 12 Uhr erreichbar.

Weitere Kontaktadressen der Ämter und Dienststellen 

Im Verdachtsfall sollte man unbedingt zuerst telefonisch abklären, ob eine Infektion mit dem Coronavirus in Frage kommt.Dies betrifft insbesondere Personen mit Symptomen wie Fieber, Husten oder Atemnot oder Personen, die Kontakt mit nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Personen hatten.

Für diese Verdachtsfälle hat das Städtische Gesundheitsamt eine Hotline eingerichtet. Unter der Nummer 07131 56-3540 können sich hier Patienten und Hausärzte jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende jeweils von 12 bis 16 Uhr informieren, was im konkreten Verdachtsfall zu tun ist.

Die SLK-Kliniken sowie alle weiteren medizinischen Einrichtungen sind personell und organisatorisch für die Behandlung von Covid-19-Patienten gerüstet. Die Stadtverwaltung passt ihre Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie regelmäßig an und informiert hier auf der Webseite unter der Adresse www.heilbronn.de/coronavirus und über die sozialen Medien.

Das Landesgesundheitsamt hat unter Telefon 0711 904-39555 eine Hotline für Bürger eingerichtet. Diese Hotline ist täglich zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar.

Coronavirus-Hotline in Gebärdensprache des Sozialministeriums Baden-Württemberg 

Zur Koordination und Organisation von Hilfsangeboten und Hilfsnachfragen von Heilbronner Bürgerinnen und Bürgern hat die Stadt Heilbronn eine zentrale Stelle eingerichtet. Lebensmitteleinkauf, Medikamente in der Apotheke abholen, mit dem Hund Gassi gehen oder die Sorge um Nachbarn und Mitmenschen - in diesen Fällen können sich Bürgerinnen und Bürger melden, die Hilfe brauchen oder Hilfe anbieten.  

Kontakt
Telefon 07131 56-4510
E-Mail: heilbronn.hilft@heilbronn.de und soziales+jugend@heilbronn.de

Erreichbarkeit
Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und
Montag bis Donnerstag von 14 bis 16 Uhr

Bei den Gesprächen können auch Dolmetscher zugeschaltet werden.

Sämtliche Schulen und Kindergärten in Baden-Württemberg waren seit Dienstag, den 17. März, geschlossen, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verzögern. Seit 4. Mai 2020 findet unter strengen Vorgaben des Infektionsschutzes der Schulbetrieb in Baden-Württemberg wieder statt – für die Schülerinnen und Schüler an den allgemein bildenden Schulen, die in diesem und im nächsten Jahr ihre Abschlussprüfungen ablegen, sowie für die Schüler der Prüfungsklassen der beruflichen Schulen. Ab Montag, 18. Mai, sollen die Viertklässler an die Grundschulen zurückkehren und der Kitabetrieb auf bis zu 50 Prozent der Belegung wieder hochgefahren werden. Der Fahrplan des Kultusministeriums für die weitere Öffnung des Schul- und Kitabetriebs ist hier abrufbar. 

Zur Unterstützung von berufstätigen Eltern ist in den Kindertagesstätten und Schulen eine Notbetreuung eingerichtet.

Notfallbetreuung an Schulen

Nach der Corona-Verordnung in der ab 27. April 2020 gültigen Fassung gilt ab dem 27. April bis zunächst 15. Juni folgende Regelung:

Für Schülerinnen und Schüler in den Klassenstufen 1 bis 7 wird eine erweiterte Notbetreuung eingerichtet. 

Berechtigt zur Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung sind Kinder, deren Erziehungsberechtigte beide 

  1. einen Beruf ausüben, dessen zugrundeliegende Tätigkeit zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur nach Absatz 8 beiträgt, und sie unabkömmlich sind oder 
  2. eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahrnehmen und dabei unabkömmlich sind und sie durch ihre berufliche Tätigkeit an der Betreuung gehindert sind.

Dies gilt sinngemäß auch für Alleinerziehende.

Das Vorliegen dieser Voraussetzungen muss durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung des Arbeitgebers beziehungsweise des Dienstherrn belegt werden. Für Selbständige oder freiberuflich Tätige tritt an die Stelle der Bescheinigung die eigene Versicherung, dass die Voraussetzungen vorliegen. Die Erziehungsberechtigten und Alleinerziehenden haben darüber hinaus zu versichern, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist. 

Eltern oder Alleinerziehende, die diese Voraussetzungen erfüllen, können ihr Kind an ihrer Schule zur Notbetreuung anmelden. 

Auf den Homepages der Heilbronner Schulen ist in der Regel ein Anmeldeformular zum Download bereitgestellt, über das Eltern ihre Kinder anmelden können.

Organisiert wird die Notfallbetreuung von den Schulen. Für weitere Informationen oder Fragen erreichen Sie das Schul-, Kultur- und Sportamt unter Telefon 07131 56-4158.

 

Notfallbetreuung an Kitas

Die Bescheinigung zur „Inanspruchnahme der erweiterten Notfallbetreuung“ nach der 5. Änderung der Corona-Verordnung § 1a Absatz 2 und 3 ist von den Eltern vollständig ausgefüllt in der Kita, in der das Kind bisher schon betreut wird, abzugeben.

Die Kriterien bei der Notfallbetreuung orientieren sich an denen der Schulen. 

Die Notfallbetreuung erfolgt in der Regel in der Einrichtung, die das Kind gerade besucht, und zu den bereits gebuchten Betreuungszeiten

Für Eltern hat das Amt für Familie, Jugend und Senioren eine Hotline eingerichtet unter folgenden Telefonnummern: 07131 56-2987, 07131 56-1204 und 07131 56-3308. Geschaltet ist die Hotline montags bis mittwochs 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, donnerstags 8 Uhr bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr und freitags 8 bis 12.30 Uhr.

Offene Kinder- und Jugendarbeit

Auch die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sind bis einschließlich Sonntag, 3. Mai, geschlossen. Auch dafür hat die Stadt Heilbronn eine Hotline eingerichtet unter Telefon 07131 564510.

Aktuelle Informationen für Kindergärten und Schulen finden sich auf der Webseite des Kultusministeriums Baden-Württemberg.

Nach der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg dürfen seite dem 2. Juni nunmehr sämtliche Gaststätten – mit Ausnahme von Clubs und Diskotheken – im Innen- und Außenbereich für den Publikumsverkehr öffnen.

Nachfolgend hat das Ordnungsamt der Stadt Heilbronn einige Informationen zu wichtigen Themen und Abläufen aufgeführt, die im Rahmen einer Öffnung der Gaststätte gegenüber Gästen zu klären bzw. organisieren sind.

Unter Auflagen sind Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen in für religiöse Zwecke genutzten Räumlichkeiten von Kirchen und Religions- und Glaubensgemeinschaften, etwa Kirchen, Moscheen oder Synagogen, ab dem 4. Mai wieder erlaubt. Dies gilt auch für entsprechende Ansammlungen unter freiem Himmel. Zulässig sind somit insbesondere wieder Gottesdienste und Gebetsveranstaltungen.

Außerdem werden bei Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebeten wieder maximal 50 Teilnehmende zugelassen. Es sind jeweils besondere Schutzvorkehrungen zu treffen, die in einer Ausführungsverordnung des Kultusministeriums geregelt sind. 

Folgende städtische Kultureinrichtungen haben ihren Betrieb mit Auflagen wieder aufgenommen:

  • Stadtbibliothek Heilbronn mit der Medienausleihe und -rückgabe. Ein darüber hinaus gehender Aufenthalt in der Bibliothek ist derzeit nicht möglich, Veranstaltungen finden bis auf Weiteres nicht statt.
  • Städtische Museen Heilbronn mit der Kunsthalle Vogelmann und dem Museum im Deutschhof
  • Stadtarchiv Heilbronn mit der Dauerausstellung "Heilbronn historisch" und dem Lese- und Forschungssaal. Für die Nutzung des Lesesaals ist eine Anmeldung unter 07131 56-2307 notwendig. 
  • Die Inselspitze und das dortige One Man House sind samstags und sonntags, 12 bis 18 Uhr, sowie bei Veranstaltungen zugänglich.

An der Städtischen Musikschule Heilbronn hat am 11. Mai für die ersten Schülerinnen und Schüler der Präsenzunterricht wieder begonnen. 

In allen Einrichtungen gelten die allgemeinen Hygieneregeln der Stadt Heilbronn, darunter Desinfektion der Hände (Spender stehen bereit), Abstandhalten, Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Darüber hinaus gelten in den einzelnen Häusern teils zusätzliche Regelungen. Bitte informieren Sie sich dazu vorab auf den jeweiligen Webseiten.

Theater Heilbronn

Das Theater Heilbronn hat die Spielzeit 2019/2020 vorzeitig beendet, bietet aber ab Juni kleinere Formate in der Boxx an, die Boxx@Night_Corona_Edition, und macht verschiedene Online-Angebote. 

 

Ab Anfang Juni soll in Baden-Württemberg wieder mehr Sport möglich sein. Nach der gestrigen (22. Mai) Notverkündung der Corona-Verordnung Sportstätten des Kultus- und des Sozialministeriums wird ab Anfang Juni auch der Indoor-Sport unter Auflagen wieder möglich sein. Ferner ist der Betrieb von Schwimmbädern für Schwimmkurse und den Schwimmunterricht sowie für das Training im Vereinssport wieder erlaubt. Hygiene- und Abstandsregelungen sind weiterhin strikt einzuhalten. Von den Teilnehmenden sind Name, Datum und Zeit des Besuchs sowie Telefonnummer oder Adresse zu erfassen, falls diese nicht bereits vorliegen. Diese Informationen sind für vier Wochen aufzubewahren.

Unter diesen Auflagen können auch Fitnessstudios, Yogastudios, Tanzschulen und viele weitere Einrichtungen ab dem 2. Juni den Betrieb wieder aufnehmen. Darüber hinaus gelten weitere Vorgaben, zum Beispiel zur Fläche, die einer Person zur Verfügung stehen muss. Es darf nur individuell oder in Gruppen von maximal zehn Personen trainiert werden. Dabei muss einer Person eine Fläche von 40 Quadratmetern zur Verfügung stehen. Eine Ausnahme bildet hier das Training an einem Gerät oder auf einer Matte, bei dem der Standort beibehalten wird. In diesem Fall können auch größere Trainings- und Übungsgruppen gebildet werden, und die Flächenvorgabe reduziert sich auf mindestens zehn Quadratmeter pro Person. Diese Regelungen gelten analog auch für den Sport im Freien, somit gilt die aktuelle Vorgabe, dass maximal fünf Personen auf einer Fläche von 1.000 Quadratmetern im Freien trainieren dürfen noch bis einschließlich 1. Juni. Im Indoor-Sport ist hochintensives Ausdauertraining, also ein Training, bei dem sich die Sportler über einen längeren Zeitraum an oder über der anaeroben Schwelle bewegen, aus Gründen des Infektionsschutzes aber weiterhin untersagt.

Auch die Hygienevorschriften, die sowohl für den Indoor-, als auch den Outdoor-Sport gelten, wurden noch einmal konkretisiert. So muss für eine ausreichende Belüftung gesorgt sein, Schutzabstände bei Wegen zu und in den Sportstätten müssen sichergestellt werden und es müssen ausreichend Gelegenheiten zum Händewaschen oder alternativ Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen.

Schwimmbäder für Schwimmunterricht und -kurse geöffnet

Eine Lockerung der Bestimmung erfolgt auch für Schwimmbäder, die allerdings den Betrieb nur eingeschränkt aufnehmen dürfen. Für Schwimmkurse, Schwimmunterricht, zur Prüfungsvorbereitung insbesondere auf die fachpraktische Prüfung für das Sport-Abitur sowie für Trainingseinheiten für Sportvereine können Schwimmbäder wieder geöffnet werden. Dabei gilt ebenfalls, dass maximal zehn Personen gleichzeitig am Schwimmunterricht teilnehmen beziehungsweise trainieren dürfen. Das Abstandsgebot von 1,5 Metern muss ebenso eingehalten werden, deshalb darf jede Bahn nur von maximal drei Personen gleichzeitig benutzt werden ‑ ein Aufschwimmen oder Überholen ist dabei nicht gestattet. Nach Möglichkeit sollten die Bahnen außerdem durch Leinen voneinander getrennt werden.

Verankert sind diese Regelungen in der Corona-Verordnung-Sportstätten des Kultusministeriums und des Sozialministeriums Baden-Württemberg.

Im gesamten HNV-Gebiet gilt für die Busse und Stadtbahnen seit dem 4. Mai wieder der reguläre der Fahrplan. Eine Ausnahme ist der Nachtbusverkehr der SWHN Verkehrsbetriebe. Dieser bleibt bis auf Weiteres an Wochenenden eingestellt. Dies betrifft von Freitag auf Samstag die Fahrten der Linien N1 und N2 um 0, 1 und 2 Uhr sowie von Samstag auf Sonntag die Fahrten um 1 und 2 Uhr. Abellio und Go Ahead erhöhen den Fahrbetrieb schrittweise in Abstimmung mit dem Verkehrsministerium. Aktuelle Fahrpläne finden Sie auf den Webseiten dieser Unternehmen.

Am Bahnsteig, an der Bushaltestelle und im Fahrzeug sind die Hygienevorschriften einzuhalten und alle Fahrgäste ab sechs Jahre müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Zum Schutz der Fahrer und Fahrerinnen bleiben die vorderen Türen der Busse im HNV-Land bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Fahrgäste werden gebeten, die zweite oder gegebenenfalls vorhandene dritte Tür für den Ein- und Ausstieg zu benutzen.

In den Bussen werden bis auf Weiteres keine Fahrscheine verkauft. Fahrscheine sind am Automaten oder online zu erwerben. Einzel-, Tages- und Monatskarten sind über die App DB Navigator erhältlich. Tages- und Monatskarten gibt es auch als Online-Ticket unter www.bahn.de. Für Gelegenheitsnutzer ebenfalls empfehlenswert ist die Nutzung des (((eTicketHNV.

 

Die aktuelle Lage stellt die allermeisten Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler vor immense Herausforderungen. Bund und Land arbeiten mit ihren Partnern intensiv an Maßnahmen und Unterstützungsprogrammen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise bestmöglich abfangen zu können.

Für Unternehmen in Baden-Württemberg hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Bauen eine Hotline geschaltet: 0800 40 200 88 (gebührenfrei). Diese ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr erreichbar. 

Alle Maßnahmen und Unterstützungsprogramme finden Sie unter folgenden Informationsseiten:

Alle Kontaktadressen und eine Übersicht der aktuellen Maßnahmen in Baden-Württemberg bietet das unten stehende Merkblatt für Unternehmen.

Speziell für Unternehmen und Personen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft gibt es auf den Seiten der Bundesregierung einen Überblick zu Maßnahmen und Unterstützungsangeboten. Die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH hat ebenfalls eine umfassende Übersicht über Unterstützungsmaßnahmen für diesen Wirtschaftszweig zusammengestellt.

Sonstige Möglichkeiten

Förderung unternehmerischen Know-hows
KMU und Freiberufler, welche unter Corona-Auswirkungen leiden, erhalten bis zu 4000 Euro für eine Unternehmenssicherungsberatung vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle - Beratungen Unternehmenssicherung

Förderprogramm Azubis im Verbund – Ausbildung teilen
Ausbildungsbetriebe, welche die Ausbildung nicht alleine durchführen können und daher einen Verbund gründen, erhalten einmalig 1000 Euro, sofern der Azubi während Kurzarbeitsphasen mindestens vier Wochen der Ausbildung in einem Partnerbetrieb absolviert
Wirtschaftsministerium BW - Azubis im Verbund

Förderprogramm go- digital / Erweiterung Home-Office
KMU mit unter 100 Mitarbeitern und einer Jahresbilanz von höchstens 20 Mio. Euro p.a. erhalten vom Bundesministerium für Wirtschaft bis zu 50 Prozent der Beratungskosten zur Einführung von Home-Office. Maximal 1100 Euro Berater-Tagessatz und 30 Tage maximal.
Bundesministerium für Wirtschaft - Förderprogramm go-digital

"Krisenberatung Corona" für kleine und mittlere Unternehmen
Die „Krisenberatung Corona“ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geht an den Start: Ab 15. Mai können sich Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern bei einem der vier branchenorientierten Beratungsdienste informieren und je nach Bedarf die kostenlose Beratung durch einen erfahrenen Experten erhalten. Interessierte Unternehmen können sich direkt an die Beratungsdienste wenden. Weitere Informationen finden Sie hier.Weitere Informationen finden Sie hier.

Zudem unterstützt Sie die Wirtschaftsförderung der Stadt Heilbronn in diesen herausfordernden Zeiten bestmöglich und beobachtet kontinuierlich die aktuellen Entwicklungen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen und Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Anbei finden Sie einen Überblick des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg über die aktuellen Unterstützungsangebote und Informationsquellen. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an: wirtschaftsfoerderung@heilbronn.de.

Merkblatt für Unternehmen zu den Auswirkungen des Coronavirus (PDF-Datei)

Zur Entlastung der Gesundheitsämter wird die Zuständigkeit für die Bearbeitung der Entschädigungsanträge nach §§ 56 bis 58 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) auf das örtlich zuständige Regierungspräsidium übertragen. Für den Stadtkreis Heilbronn ist dies das Regierungspräsidium Stuttgart.

Die Antragstellung sowie die Bearbeitung der Anträge soll künftig über ein elektronisches Online-Verfahren abgewickelt werden. Die Website, auf der die Anträge voraussichtlich ab Anfang Mai gestellt werden können, lautet:

www.ifsg-online.de

Bitte beachten Sie für die Antragstellung auch die Informationen auf dieser Website.

Für gehörlose Menschen stellt der Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg auf seiner Webseite laufend aktuelle Informationen über das Coronavirus zusammen. Die Informationen werden in Form von Videos in Deutscher Gebärdensprache oder mit Gebärdensprachdolmetschern und -dolmetscherinnen zur Verfügung gestellt.

Coronavirus-Hotline in Gebärdensprache des Sozialministeriums Baden-Württemberg 

Für die Kontaktaufnahmen mit Ärzten und Ärztinnen und den Gesundheitsämtern hat der Landesverband zudem eine E-Mail-/Faxvorlage erstellt.