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Informationen zum Coronavirus

Nach zwei Wochen der Anspannung hat sich die Lage in Heilbronn wieder entspannt. Die 7-Tages-Inzidenz liegt seit dem 5. September wieder deutlich unter 35. Somit ist die Vorwarnstufe aufgehoben. Eine besonders betroffene Gruppe sind weiterhin die Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Auf sie konzentriert sich das Infektionsgeschehen. Daher gilt für alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten weiter der Appell: Begeben Sie sich in Quarantäne, melden Sie sich beim Ordnungsamt und lassen Sie sich testen. Darüber hinaus ist jede und jeder weiterhin aufgefordert, die allgemeinen Schutzmaßnahmen einzuhalten: Abstand halten, Hygieneregeln beachten und Alltagsmasken tragen. 

Bis zum 16. September 2020 wurden in Heilbronn

  • 682 infizierte Personen gemeldet, davon sind:
  • Genesen: 599
  • Verstorben: 17

In den letzten sieben Tagen wurden 27 infizierte Personen gemeldet. Das entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von 21,4/100.000 Einwohner

Personen, die aus einem Risikogebiet einreisen und im Stadtkreis Heilbronn wohnen, sind verpflichtet, sich sofort nach der Wiedereinreise in Deutschland beim Ordnungsamt Heilbronn zu melden und sich auf direktem Weg zu Hause oder in einer anderen geeigneten Unterkunft in Quarantäne zu begeben. Die Quarantäne muss für einen Zeitraum von 14 Tagen erfolgen. In dieser Zeit darf kein Besuch empfangen werden, der nicht zum eigenen Haushalt gehört.

Hier können Sie nachlesen, welche Länder zu den Risikogebieten gehören.

Man muss nicht in Quarantäne gehen, wenn man einer bestimmten Berufsgruppe angehört oder ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache beim Ordnungsamt vorlegen kann. Das ärztliche Zeugnis muss

  •  sich auf eine Corona-Testung (molekularbiologische Testung) beziehen,
  • in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen durch das Robert-Koch-Institut veröffentlichen Staat durchgeführt worden sein und
  • darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen

worden sein.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne des Sozialministeriums Baden-Württemberg. Unter § 2 ist aufgeführt, welche Berufsgruppen nicht in Quarantäne müssen.

Wie melde ich meine Wiedereinreise dem Ordnungsamt Heilbronn?

Die Meldung beim Ordnungsamt muss schriftlich unter der E-Mail-Adresse veranstaltungen@heilbronn.de vorgenommen werden. Mit der E-Mail muss jede Person, die miteingereist ist und im Stadtkreis Heilbronn wohnt, gemeldet werden, außerdem sind folgende Informationen an das Ordnungsamt weiterzugeben:

  1. Vorname und Familienname
  2. Geburtsdatum
  3. Adresse in Heilbronn
  4. Kontaktmöglichkeit (E-Mail-Adresse oder Telefonnummer)
  5. Berufliche Tätigkeit und Arbeitgeber
  6. Datum der Einreise
  7. aus welchem Land man eingereist ist
  8. Grund für den Auslandsaufenthalt
  9. gesundheitliche Verfassung

Weitere Informationen erhalten Sie per Bandansage auch unter dieser Rufnummer 07131 56-4784.

Nach der aktuellen Corona-Verordnung dürfen sich sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum bis zu 20 Personen treffen. Verwandte dürfen auch in größerem Kreis zusammenkommen. 

Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, aber auch in geschlossenen Räumen, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. In allen Geschäften und Einkaufszentren sowie in allen Bussen und Bahnen (Nah- und Fernverkehr), an Bahn- und Bussteigen sowie in Bahnhöfen und Flughafengebäuden ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies gilt für Personen ab sechs Jahre. 

Der Besuch in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen ist derzeit streng reglementiert. Bitte informieren Sie sich vor einem Besuch auf den Webseiten der Einrichtungen.

Das Einhalten von Hygieneregeln schützt wie bei einer Grippe vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus „SARS-CoV-2“ und hilft, die Verbreitung der Atemwegserkrankung in der Bevölkerung zu verringern. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt insbesondere: 

Informationen in mehreren Sprachen zum Coronavirus finden sich auf der Webseite der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Erster Ansprechpartner für Personen, die einen Corona-Test benötigen, ist der eigene Hausarzt

Darüber hinaus gibt es im Raum Heilbronn mehrere Corona-Schwerpunktpraxen, in denen Tests vorgenommen werden. Eine Übersicht dieser Schwerpunktpraxen sowie der Corona-Ambulanzen, -Testzentren, -Abstrichstellen und -Radiologie-Praxen in ganz Baden-Württemberg bieten die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg und die Koordinierungsstelle Telemedizin Baden-Württemberg unter folgendem Link: 

--> Ambulante Corona Versorgungs- und Testeinrichtungen in Baden-Württemberg

Drive-in-Abstrichstelle

Eine zentrale Corona-Abstrichstelle auf der Theresienwiese bietet zusätzliche Testmöglichkeiten in Heilbronn. Eröffnet wurde sie von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) und der Stadt Heilbronn. 

Die Corona-Abstrichstelle wird als Drive-In betrieben und ist jeweils von Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Es handelt sich um eine reine Abstrichstelle. Die Zufahrt befindet sich in der Theresienstraße in Höhe der Einmündung der Frankfurter Straße.

Eine Terminvereinbarung bei der Corona-Abstrichstelle ist unbedingt erforderlich. Sie erfolgt über die Corona-Hotline des Städtischen Gesundheitsamts Heilbronn: Telefon 07131 56-4929. Diese ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und am Wochenende jeweils von 12 bis 16 Uhr erreichbar.

Kostenfrei testen lassen können sich folgende Personen ab sechs Jahren:

  • Reiserückkehrende aus Risikogebieten. Bis zum Vorliegen des Befundergebnisses müssen sich Reiserückkehrende aus Risikogebieten in Quarantäne begeben.
  • Lehrkräfte und Beschäftigte in Schulen, Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege mit Berechtigungsschein (voraussichtlich bis zum 30. September)
  • Symptomlose Kontaktpersonen und spezielle Einzelfälle auf Veranlassung des Gesundheitsamtes
  • Personen, die leichte Erkältungssymptome (z.B. gelegentlicher Husten bzw. Halskratzen) aufweisen

Personen mit folgenden Symptomen werden nicht getestet; sie wenden sich an ihren niedergelassenen Haus- oder Kinderarzt oder an die Schwerpunktpraxen im Stadt- und Landkreis:

  • Fieber ab 38°C
  • Über zwei Wochen anhaltender Husten
  • Kurzatmigkeit oder Atemnot

Die Fläche auf der Theresienwiese sowie die Container und die Zelte für die Teststelle stellen die Stadt Heilbronn zur Verfügung. Die KVBW ist für den Betrieb der Teststelle verantwortlich und stellt das medizinische Personal.

Wer in Sorge ist, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt zunächst telefonisch abklären, ob eine Infektion mit dem Coronavirus in Frage kommt.Dies betrifft insbesondere Personen mit folgenden Symptomen:

  • Husten
  • Fieber
  • Schnupfen
  • Störung des Geruchs- und/oder Geschmacks­sinns
  • Lungenentzündung

Darüber hinaus betrifft dies Personen, die Kontakt mit nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Personen hatten.

Für diese Verdachtsfälle hat das Städtische Gesundheitsamt eine Hotline eingerichtet: 07131 56-4929. Die Hotline ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende jeweils von 12 bis 16 Uhr erreichbar.

Die SLK-Kliniken sowie alle weiteren medizinischen Einrichtungen sind personell und organisatorisch für die Behandlung von Covid-19-Patienten gerüstet.

Die Stadtverwaltung passt ihre Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie regelmäßig an und informiert hier auf der Webseite unter der Adresse www.heilbronn.de/coronavirus und über die sozialen Medien.

Das Landesgesundheitsamt hat unter Telefon 0711 904-39555 eine Hotline für Bürger eingerichtet. Diese Hotline ist täglich zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar.

Coronavirus-Hotline in Gebärdensprache des Sozialministeriums Baden-Württemberg 

Am 28. Juli hat die Landesregierung die Corona-Verordnung in Teilen geändert. Die Änderungen traten am 6. August in Kraft. Hier die wichtigsten Aspekte der bestehenden Verordnung sowie neu in Kraft getretene Änderungen:

  • Seit dem 1. Juli dürfen sich im öffentlichen Raum nun genau wie im privaten Raum 20 Personen treffen. Die neue Verordnung unterscheidet dann nicht mehr zwischen privaten und öffentlichen Räumen. Die Regelungen dazu finden Sie jetzt in Paragraf 9.
  • Seit dem 1. Juli ist bei privaten Veranstaltungen mit nicht mehr als 100 Teilnehmenden kein Hygienekonzept wie in Paragraf 5 gefordert mehr nötig. Dies gilt etwa für Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern, Taufen und Familienfeiern.
  • Seit dem 1. Juli sind Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Also etwa Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen.
  • Seit dem 1. August sind Veranstaltungen mit weniger als 500 Personen wieder erlaubt.
  • Untersagt sind weiterhin Tanzveranstaltungen mit Ausnahme von Tanzaufführungen sowie Tanzunterricht und -proben. Auch tanzen bei Hochzeitsfeiern ist erlaubt.
  • Bis zum 31. Oktober sind Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden weiter untersagt.
  • Clubs und Diskotheken dürfen weiterhin nicht öffnen. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen sowie jede sonstige Ausübung des Prostitutionsgewerbes im Sinne von § 2 Absatz 3 des Prostituiertenschutzgesetzes bleiben ebenfalls untersagt.
  • Abstandsregelungen und Maskenpflicht bleiben bestehen.
  • Auf allen Großmärkten, Wochenmärkten, Spezial- und Jahrmärkten, die in geschlossenen Räumen stattfinden, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden
  • Ab dem 14. September 2020 muss an weiterführenden Schulen, beruflichen Schulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren außerhalb der Unterrichtsräume und von Sportstätten eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Die Maskenpflicht gilt insbesondere auf Fluren, Pausenhöfen sowie in Treppenhäusern und Toiletten.
  • Folgende Verordnungen sind entfallen, für sie gelten seit dem 1. Juli die in der neuen Corona-Verordnung festgelegten Regelungen:
    • Einzelhandel
    • Vergnügungsstätten
    • Kosmetik und medizinische Fußpflege
    • Beherbergungsbetriebe
    • Freizeitparks
    • Gaststätten
    • Bordgastronomie
    • Veranstaltungen
    • Private Veranstaltungen
    • Indoor-Freizeitaktivitäten
    • Maskenpflicht in Praxen
    • Berufsbildung
    • Gottesdienste
    • Weiterbildung

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie hat die Stadt Heilbronn ihre Dienstleistungen auf Terminvergabe umgestellt. Die Verwaltungsgebäude sind für Publikum ohne Termin geschlossen. Wir bitten Sie daher, zunächst einen Termin zu vereinbaren. Am einfachsten geht das für die Bürgerämter online unter www.heilbronn.de/termine.

Die Kfz-Zulassungsstelle ist auch wieder ohne Termin zugänglich. Eine Terminvereinbarung - ebenfalls unter www.heilbronn.de/termine - verkürzt aber die Wartezeiten. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!

Eine Übersicht über die wichtigsten Telefonnummern und E-Mail-Adressen finden Sie hier: 

Bürgeramt

Online-Terminvereinbarung bei den Bürgerämtern, der Kfz-Zulassungsstelle und zur Abholungen von Ausweisen und Pässen

Bürgerämter: Tel. 07131 56-3800
E-Mail: buergeramt@heilbronn.de

Ausländerbehörde: 07131 56-2064
E-Mail: abh@heilbronn.de

Zulassungsstelle: 07131 56-3636
E-Mail: kfz-zulassung@heilbronn.de

Führerscheinstelle: 07131 56-2239
E-Mail: fuehrerscheinstelle@heilbronn.de

Standesamt: 07131 56-2748
E-Mail: standesamt@heilbronn.de

Rentenstelle: 07131 56-1251
E-Mail: rentenstelle@heilbronn.de

Staatsangehörigkeitsbehörde: 07131 56-3807
E-Mail: buergeramt@heilbronn.de

 

Amt für Familie, Jugend und Senioren

Lebensunterhalt und Pflege, Wohngeld, Asyl, sonstige städtische Sozialleistungen: 07131 56-3733 oder über den zuständigen Sachbearbeiter

Unterhaltsvorschuss, Angelegenheiten der rechtlichen Vertretung, Unterhalt und wirtschaftlichen Jugendhilfe: 07131 56-2837

Angelegenheiten der Jugend- und Familienhilfe: 07131 56-2843, 07131 56-2648 oder 07131 56-3864

 

Jobcenter

Jobcenter Stadt Heilbronn: Tel. 07131/39527-0

E-Mail: jobcenter-stadt-heilbronn@jobcenter-ge.de

 

Weitere Servicetelefone

Geodatenzentrum: 07131 56-2822
E-Mail: geodaten@heilbronn.de

Amt für Straßenwesen: 07131 56-3501
E-Mail: strassenwesen@heilbronn.de 

Planungs- und Baurechtsamt: 07131 56-3700 (montags bis freitags 8.30 bis 12.30 Uhr, donnerstags zusätzlich 14 bis 18 Uhr), planung+baurecht@heilbronn.de

Stadtkasse: 07131 56-2678
E-Mail: stadtkasse@heilbronn.de

Stadtkämmerei: 07131 56-2730
E-Mail: stadtkaemmerei@heilbronn.de

Bürgertelefon für allgemeine Fragen beim Büro des Oberbürgermeisters: 07131 56-4747
E-Mail: info-obm@heilbronn.de

Inklusionsbeauftrage: 07131 56-3728
E-Mail: irina.richter@heilbronn.de

Diese Hotlines sind montags bis mittwochs von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12.30 Uhr erreichbar.

Ordnungsamt

Fragen zur Einreise: 07131 56-4784 (Bandansage)
E-Mail: ordnungsamt@heilbronn.de

Bußgeldstelle: 07131 56-2095 und 07131 56-3118
E-Mail: ordnungsamt@heilbronn.de

Halte- und Parkverstöße (Bußgeldstelle): 07131 56-3376 und 07131 56-2034
E-Mail: ordnungsamt@heilbronn.de

Gewerbebehörde: 07131 56-2038 und 07131 56-3657
E-Mail: ordnungsamt@heilbronn.de

Waffen-/ Jagdbehörde: 07131 56-4113 und 07131 56-2051
E-Mail: ordnungsamt@heilbronn.de

Städtische Vollzugsdienst und Kommunaler Ordnungsdienst: 07131 56-2050 und 07131 56-3450
E-Mail: ordnungsamt@heilbronn.de

Heimaufsicht: 07131 56-3655 und 07131 56-3820
E-Mail: ordnungsamt@heilbronn.de

Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung: 07131 56-2395
E-Mail: vet@heilbronn.de

Sekretariat Ordnungsamt: 07131 56-2030 und 07131 56-2099
E-Mail: ordnungsamt@heilbronn.de

Die Hotlines des Ordnungsamtes sind montags bis mittwochs von 8.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr, donnerstags von 8.30 Uhr bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr und freitags von 8.30 bis 12 Uhr erreichbar.

Weitere Kontaktadressen der Ämter und Dienststellen 

Im neuen Schuljahr Präsenzuntericht an allen Schulen

Seit Montag, 29. Juni, können alle Kinder an Grundschulen, den Grundstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) und Schulkindergärten sowie den Grundschulförderklassen und Vorbereitungsklassen im Primarbereich wieder regelmäßig ihre Schule besuchen. Mit diesem Schritt ist die Notbetreuung entfallen.

Mit dem neuen Schuljahr gilt auch für alle weiterführenden Schularten in Abhängigkeit des Infektionsgeschehens Präsenzunterricht. Fernunterricht wird es nach dem Konzept für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen für einzelne Schülerinnen und Schüler, die aus gesundheitlichen Gründen nicht den Präsenzunterricht besuchen können oder auch im Falle einer erneuten, temporären Schulschließung geben. Für den Unterrichtsbetrieb unter Pandemiebedingungen im neuen Schuljahr 2020/2021 hat das Kultusministerium den Schulen im Austausch mit dem Landesgesundheitsamt Hygiene-Hinweise zur Verfügung gestellt. 

Notfallbetreuung an weiterführenden Schulen

Zur Unterstützung von berufstätigen Eltern bleibt an den weiterführenden Schulen für die Klassenstufen 5 bis 7 eine Notbetreuung eingerichtet.

Berechtigt zur Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung sind Kinder, deren Erziehungsberechtigte beide 

  1. einen Beruf ausüben, dessen zugrundeliegende Tätigkeit zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur nach Absatz 8 beiträgt, und sie unabkömmlich sind oder 
  2. eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahrnehmen und dabei unabkömmlich sind und sie durch ihre berufliche Tätigkeit an der Betreuung gehindert sind.

Dies gilt sinngemäß auch für Alleinerziehende.

Das Vorliegen dieser Voraussetzungen muss durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung des Arbeitgebers beziehungsweise des Dienstherrn belegt werden. Für Selbständige oder freiberuflich Tätige tritt an die Stelle der Bescheinigung die eigene Versicherung, dass die Voraussetzungen vorliegen. Die Erziehungsberechtigten und Alleinerziehenden haben darüber hinaus zu versichern, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist. 

Eltern oder Alleinerziehende, die diese Voraussetzungen erfüllen, können ihr Kind an ihrer Schule zur Notbetreuung anmelden. 

Auf den Homepages der Heilbronner Schulen ist in der Regel ein Anmeldeformular zum Download bereitgestellt, über das Eltern ihre Kinder anmelden können.

Organisiert wird die Notfallbetreuung von den Schulen. Für weitere Informationen oder Fragen erreichen Sie das Schul-, Kultur- und Sportamt unter Telefon 07131 56-4158.

 

Kitas im Regelbetrieb

Seit Montag, 29. Juni, sind die Heilbronner Kindertagesstätten wieder regulär für alle Kinder geöffnet. Zum Schutz aller gelten besondere Regeln in den Kindertagesstätten. Zwar müssen die Kinder nicht den Abstand von 1,5 Meter einhalten, für alle Erwachsenen untereinander bleibt dieser aber verbindlich. Außerdem sind die Gruppen zu trennen. Dafür sind Kitabeginn und -ende, Essenszeiten sowie Aufenthalte im Außenbereich weiterhin orts- bzw. zeitversetzt geplanr. Mit den Kindern wird im Kitaalltag das spielerische Händewaschen sowie ein achtsames Hygieneverhalten eingeübt. Jede Kindertageseinrichtung hat dazu ein eigenes Hygienekonzept zu erstellt.

Kinder dürfen den Kindergarten nur besuchen, wenn sie ohne Anzeichen der Krankheit Covid-19 sind. Häufige Symptome sind Störungen des Geruchs- und Geschmacksinns, Fieber oder Husten. Auch das Personal sowie die Eltern und andere Kontaktpersonen müssen gesund sein. Mit Beginn des neuen Kindergartenjahres ab dem 1. September müssen die Eltern und alle Beschäftigten eine entsprechende schriftliche Erklärung abgeben. Ein Muster steht hierfür unter www.heilbronn.de/coronavirus zur Verfügung. 

Weitere Informationen zum Kita- und Schulbetrieb unter Pandemie-Bedingungen finden sich auf der Webseite des Kultusministeriums Baden-Württemberg

Offene Kinder- und Jugendarbeit

Auch die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit machen wieder verschiedene Angebote, darunter vor allem persönliche Beratung und Unterstützung bei Hausaufgaben, Bewerbungsschreiben oder der Praktikumssuche. Die Einrichtungen sind unter folgender Hotline 07131 564510 zu erreichen und informieren auch auf ihren Instagram-Seiten über ihre Angebote.

Gaststätten und Restaurants

Nach der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg dürfen seit dem 2. Juni nunmehr sämtliche Gaststätten – mit Ausnahme von Clubs und Diskotheken – im Innen- und Außenbereich für den Publikumsverkehr öffnen.

Nachfolgend hat das Ordnungsamt der Stadt Heilbronn einige Informationen zu wichtigen Themen und Abläufen aufgeführt, die im Rahmen einer Öffnung der Gaststätte gegenüber Gästen zu klären bzw. organisieren sind.

Für Gottesdienste, religiöse Veranstaltungen und Bestattungen gelten die Regelungen der allgemeinen Corona-Verordnung der Landesregierung.  

Trauerfeiern finden auf den Heilbronner Friedhöfen weiterhin nur im Freien statt. Teilnehmer müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen und den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Eine Personenbeschränkung gibt es nicht mehr. 

Folgende städtische Kultureinrichtungen haben ihren Betrieb mit Auflagen wieder aufgenommen:

  • Stadtbibliothek Heilbronn mit der Medienausleihe und -rückgabe und begrenztem Aufenthalt
  • Städtische Museen Heilbronn mit der Kunsthalle Vogelmann und dem Museum im Deutschhof
  • Stadtarchiv Heilbronn mit der Dauerausstellung "Heilbronn historisch" und dem Lese- und Forschungssaal. Für die Nutzung des Lesesaals ist eine Anmeldung unter 07131 56-2307 notwendig. 
  • Die Inselspitze und das dortige One Man House sind samstags und sonntags, 12 bis 18 Uhr, sowie bei Veranstaltungen zugänglich.

An der Städtischen Musikschule Heilbronn hat am 11. Mai für die ersten Schülerinnen und Schüler der Präsenzunterricht wieder begonnen. Seit 1. Juli ist nur noch für Unterricht in Gesang und an Blasinstrumenten ein einheitlicher 2-Meter-Mindestabstand einzuhalten. Gruppenunterricht ist bis zu einer Teilnehmerzahl von 20 Personen zulässig.

In allen Einrichtungen gelten die allgemeinen Hygieneregeln der Stadt Heilbronn, darunter Desinfektion der Hände (Spender stehen bereit), Abstandhalten, Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Darüber hinaus gelten in den einzelnen Häusern teils zusätzliche Regelungen. Bitte informieren Sie sich dazu vorab auf den jeweiligen Webseiten.

Theater Heilbronn

Das Theater Heilbronn hat die Spielzeit 2019/2020 vorzeitig beendet, bietet aber ab Juni kleinere Formate in der Boxx an, die Boxx@Night_Corona_Edition, und macht verschiedene Online-Angebote. 

Heilbronn ist Kult

Unter dem Motto Heilbronn ist Kult wird im Deutschhof-Innenhof und auf der Inselspitze von donnerstags bis sonntags jede Menge Kultur angeboten. Das Programm findet sich unter www.heilbronn.de/hnistkult.

Allgemeine Hinweise

Seit 2. Juni dürfen wieder öffentlich zugängliche Kulturveranstaltungen jeglicher Art unter bestimmten Voraussetzungen mit bis zu 100 Teilnehmenden stattfinden. Folgend haben wir die wichtigsten Informationen der Verordnung zusammengestellt:

  • Die Verordnung gilt für öffentlich zugängliche Kulturveranstaltungen jeglicher Art, auch der Breitenkultur sowie für Veranstaltungen von Vereinen, Parteien, Körperschaften des öffentlichen und des Privatrechts.
  • Veranstaltungen sind nur solche, die planmäßig, zeitlich eingegrenzt und aus dem Alltag herausgehoben sind und ein Ablaufprogramm haben.
  • Die maximale Besucherzahl liegt bei 99 Personen. Bei der Bemessung der Teilnehmerzahl bleiben die Beschäftigten und sonstigen Mitwirkenden an der Veranstaltung, insbesondere das technische und künstlerische Personal außer Betracht.
  • Ein Abstand von mind. 1,5 Metern zu allen Anwesenden ist einzuhalten. (Sofern der Abstand nicht eingehalten werden kann, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.)
  • Im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten ist der Zutritt zu steuern und Warteschlangen sind zu vermeiden.
  • Teilnehmern ist ein Sitzplatz zuzuweisen. (Mindestabstand zwischen den Sitzen 1,5 Meter.)
  • Die Kontaktdaten der Veranstaltungsteilnehmer sind zu erheben und zu speichern: Name und Vorname, Datum der Teilnahme und soweit möglich Beginn und Ende der Teilnahme, Telefonnummer oder Adresse des Teilnehmers. Diese Daten sind vom Veranstalter vier Wochen nach Erhebung zu löschen.
  • Geschlossene Räumlichkeiten sind regelmäßig und ausreichend zu lüften.
  • Aktivitäten der Teilnehmer, insbesondere tanzen oder singen, haben zu unterbleiben.
  • Die Vorgaben, die am Veranstaltungsort gelten, sind prägnant und übersichtlich darzustellen und müssen ausgehängt werden.
  • In den Toiletten ist ein Hinweis auf gründliches Händewaschen anzubringen. Es ist darauf zu achten, dass ausreichend Seife und nicht wiederverwertbare Papierhandtücher zur Verfügung stehen.

Hygienekonzept
Unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten hat der Veranstalter (unter Einbeziehung eines etwaigen Vermieters) ein Hygienekonzept zu erstellen. Das Konzept muss mindestens regeln

  • wie Kontaktmöglichkeiten reduziert werden und der Mindestabstand gewährleistet werden kann,
  • wie die Personenzahl in Relation zu Raumgröße begrenzt werden kann,
  • wie die geschlossenen Räumlichkeiten bestmöglich gelüftet werden können,
  • wie die Möglichkeiten zur Handhygiene umgesetzt werden können und
  • wie die Kontaktpersonennachverfolgung konkret umgesetzt werden kann.

Bitte reichen Sie dieses Konzept für Ihre Spielstätte bzw. für Ihre Veranstaltung(en) vorab beim Schul-, Kultur- und Sportamt per E-Mail unter kultur@heilbronn.de ein. Gerne stehen die Mitarbeiterinnen der Kulturabteilung als Ansprechpartner zur Verfügung und geben Hilfestellung bei der Konzepterstellung. Eine Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und/oder dem Ordnungsamt wird stadtintern vorgenommen.

Die Sportausübung in Baden-Württemberg regelt die Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sport. Sie wurde am 25. Juni 2020 durch öffentliche Bekanntmachung des Kultusministeriums notverkündet und gilt ab dem 1. Juli. Sie ersetzt ab diesem Zeitpunkt die bisherigen separaten Verordnungen Sportstätten, Sportwettkämpfe sowie Profi- und Spitzensport.

Bäder und Saunen

Den Betrieb von Bädern und Saunen regelt die Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Bäder und Saunen. Sie wurde am 25. Juni 2020 durch öffentliche Bekanntmachung des Kultusministeriums notverkündet und gilt ab dem 1. Juli.

Im gesamten HNV-Gebiet gilt für die Busse und Stadtbahnen seit dem 4. Mai wieder der reguläre der Fahrplan. Eine Ausnahme ist der Nachtbusverkehr der SWHN Verkehrsbetriebe. Dieser bleibt bis auf Weiteres an Wochenenden eingestellt. Dies betrifft von Freitag auf Samstag die Fahrten der Linien N1 und N2 um 0, 1 und 2 Uhr sowie von Samstag auf Sonntag die Fahrten um 1 und 2 Uhr. Abellio und Go Ahead erhöhen den Fahrbetrieb schrittweise in Abstimmung mit dem Verkehrsministerium. Aktuelle Fahrpläne finden Sie auf den Webseiten dieser Unternehmen.

Am Bahnsteig, an der Bushaltestelle und im Fahrzeug sind die Hygienevorschriften einzuhalten. Alle Fahrgäste ab sechs Jahre müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. 

Fahrscheine sollten am Automaten oder online erworben werden. Einzel-, Tages- und Monatskarten sind über die App DB Navigator erhältlich. Tages- und Monatskarten gibt es auch als Online-Ticket unter www.bahn.de. Für Gelegenheitsnutzer empfehlenswert ist die Nutzung des (((eTicketHNV.

 

Die aktuelle Lage stellt die allermeisten Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler vor immense Herausforderungen. Bund und Land arbeiten mit ihren Partnern intensiv an Maßnahmen und Unterstützungsprogrammen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise bestmöglich abfangen zu können.

Für Unternehmen in Baden-Württemberg hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Bauen eine Hotline geschaltet: 0800 40 200 88 (gebührenfrei). Diese ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr erreichbar. 

Alle Maßnahmen und Unterstützungsprogramme finden Sie unter folgenden Informationsseiten:

Alle Kontaktadressen und eine Übersicht der aktuellen Maßnahmen in Baden-Württemberg bietet das unten stehende Merkblatt für Unternehmen.

Speziell für Unternehmen und Personen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft gibt es auf den Seiten der Bundesregierung einen Überblick zu Maßnahmen und Unterstützungsangeboten. Die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH hat ebenfalls eine umfassende Übersicht über Unterstützungsmaßnahmen für diesen Wirtschaftszweig zusammengestellt.

Sonstige Möglichkeiten

Wirtschaftsförderung des Landes Baden-Württemberg in der Corona-Krise
Krisenberatung, finanzielle Zuschüsse, Liquiditätshilfen, Bürgschaften, sonstige Förderprogramm
Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg - Wirtschaftsförderung des Landes Baden-Württemberg in der Corona-Krise

Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe
Das Hotel- und Gaststättengewerbe ist in besonderer Weise von den Folgen der Pandemie und den damit verbundenen Beschränkungen betroffen. Mit der Stabilisierungshilfe soll die Zahlungsfähigkeit der gastgewerblichen Betriebe gesichert werden. Ansprechpartner vor Ort ist die IHK Heilbronn-Franken.
Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

Förderprogramm Azubis im Verbund – Ausbildung teilen
Ausbildungsbetriebe, welche die Ausbildung nicht alleine durchführen können und daher einen Verbund gründen, erhalten einmalig 1000 Euro, sofern der Azubi während Kurzarbeitsphasen mindestens vier Wochen der Ausbildung in einem Partnerbetrieb absolviert
Wirtschaftsministerium BW - Azubis im Verbund

Förderprogramm go- digital / Erweiterung Home-Office
KMU mit unter 100 Mitarbeitern und einer Jahresbilanz von höchstens 20 Mio. Euro p.a. erhalten vom Bundesministerium für Wirtschaft bis zu 50 Prozent der Beratungskosten zur Einführung von Home-Office. Maximal 1100 Euro Berater-Tagessatz und 30 Tage maximal.
Bundesministerium für Wirtschaft - Förderprogramm go-digital

"Krisenberatung Corona" für kleine und mittlere Unternehmen
Die „Krisenberatung Corona“ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geht an den Start: Ab 15. Mai können sich Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern bei einem der vier branchenorientierten Beratungsdienste informieren und je nach Bedarf die kostenlose Beratung durch einen erfahrenen Experten erhalten. Interessierte Unternehmen können sich direkt an die Beratungsdienste wenden. Weitere Informationen finden Sie hier.Weitere Informationen finden Sie hier.

Zudem unterstützt Sie die Wirtschaftsförderung der Stadt Heilbronn in diesen herausfordernden Zeiten bestmöglich und beobachtet kontinuierlich die aktuellen Entwicklungen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen und Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Anbei finden Sie einen Überblick des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg über die aktuellen Unterstützungsangebote und Informationsquellen. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an: wirtschaftsfoerderung@heilbronn.de.

Zur Entlastung der Gesundheitsämter wird die Zuständigkeit für die Bearbeitung der Entschädigungsanträge nach §§ 56 bis 58 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) auf das örtlich zuständige Regierungspräsidium übertragen. Für den Stadtkreis Heilbronn ist dies das Regierungspräsidium Stuttgart.

Die Antragstellung sowie die Bearbeitung der Anträge soll künftig über ein elektronisches Online-Verfahren abgewickelt werden. Die Website, auf der die Anträge voraussichtlich ab Anfang Mai gestellt werden können, lautet:

www.ifsg-online.de

Bitte beachten Sie für die Antragstellung auch die Informationen auf dieser Website.

Sehbehinderte Menschen sind aktuell mehr denn je auf die Unterstützung ihrer Mitmenschen angewiesen, da sie durch Abstandsregeln und Hygienevorschriften in besonderem Maße in ihrem Alltag eingeschränkt sind. Der Blinden- und Sehbehindertenverband hat nun wertvolle Tipps für den Umgang mit Menschen mit Sehbehinderung zusammen gestellt.

Für blinde und sehbehinderte Menschen hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband einen Corona-Ratgeber veröffentlicht.