Ganztagsschulen

Die gesellschaftlichen Forderungen nach einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie nach einer gleichberechtigten Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen an Bildung haben in Heilbronn seit dem Jahr 2006 zum Ausbau des Ganztagsangebots an den Schulen geführt.

Grundlage hierfür ist neben Modellen des Landes und des Bundes der sogenannte „Heilbronner Weg“, ein von der Stadt Heilbronn entwickeltes und kommunal finanziertes Modell, das bereits im Jahr 2006 vom Gemeinderat beschlossen wurde. Alle Werkrealschulen, Gemeinschaftsschulen und drei von fünf Gymnasien sind Ganztagsschulen nach Landes- oder Bundesmodellen. Alle 18 Grundschulen, zwei Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren und eine Realschule sind Kooperative Ganztagsschulen nach dem „Heilbronner Weg“.

Die Ganztagsschule wurde im Juli 2014 im Baden-Württemberg gesetzlich verankert. Bis zum Jahr 2020 soll in Heilbronn der bedarfsgerechte Ausbau der Ganztagsschulen nach dem neuen Landesmodell (§ 4a SchG) in den Grundschulen und Grundstufen der Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren umgesetzt sein.

Die Kooperativen Ganztagsschulen sowie die gesetzlichen Ganztagsschulen bieten ergänzend zum Schulunterricht Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und weitere Sport-, Kreativ- und Kulturangebote an fünf Tagen in der Woche von 7.30 bis 16.30 Uhr an. Rund 2675 Kinder, das heißt mehr als die Hälfte aller Schüler an Ganztagsschulen in Heilbronn, nehmen diese Angebote wahr.

Mit diesen Zahlen und der Qualität der Ganztagsschulen liegt Heilbronn mit an der Spitze in Baden-Württemberg.

 
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