Biberach

Im Jahr 2016 feierte Biberach großes Jubiläum: Vor 1250 Jahren war der Ort erstmals urkundlich erwähnt worden. Lange war das im Besitz des Deutschen Ordens befindliche Biberach ein reines Bauerndorf. Nach dem Zweiten Weltkrieg wandelte sich der 1974 eingemeindete Stadtteil zur Wohngemeinde. Auf dem Gelände der früheren Ziegelei ist das Wohngebiet „Kehrhütte“ entstanden.

Der Stadtteil mit seinen rund 5000 Einwohnern verfügt über drei Kindergärten, eine Grundschule mit Ganztagsbetreuungsangebot, ein großzügiges Sportzentrum, die Böllingertalhalle als weitere Sport- und Veranstaltungsstätte und das Hallenbad. Für die tägliche Grundversorgung finden sich Bäcker, Metzger, ein Lebensmittelmarkt und eine Apotheke vor Ort.

Bis Ende 2014 standen rund 1,9 Millionen Euro als Sanierungsmittel für die städtebauliche Erneuerung des Ortskerns zur Verfügung. In diesem Zuge wurden der Kelterplatz und die Unterlandstraße umgestaltet sowie der Schulberg und die Rappengasse saniert.

Im Bürgeramt mit Standesamt werden Verwaltungsangelegenheiten erledigt. Ein eigener Recyclinghof steht zur Verfügung. In die zehn Kilometer entfernte Heilbronner Innenstadt führt die Buslinie 31.

Fast jeder dritte Biberacher ist Mitglied im größten Verein des Stadtteils: Der TSV bietet Sport- und Freizeitangebote für die ganze Familie, von Fußball, Leichtathletik und Handball über Frauengymnastik bis zu Gesundheitssport und Tischtennis. Auch im kulturellen Bereich verfügt der Stadtteil über ein reges Vereinsleben, zu dem etwa die Musikkapelle, der Gesangverein Liederkranz Alpenrose und der Interessenkreis Heimatgeschichte gehören. Der Jugendtreff und die Zweigstellen von Volkshochschule, Städtischer Musikschule und Stadtbibliothek runden das Angebot ab.

Weitere Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten bieten der Radrundweg um Biberach und der Trimm-Dich-Pfad im Gemeindewald genauso wie der Täler- und Auenpark. Naherholung ist auch in den Tälern des Böllinger-, Michel- und Kühnbachs möglich. Beliebte Veranstaltungen für Jung und Alt sind u.a. das Maifest und alle zwei Jahre der Kultursommer im Wechsel mit dem Stegstreckerfest.

 
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