Alltagshelden leisten ganz persönliche Hilfe

Für ihren Einsatz zum Wohle anderer haben Oberbürgermeister Harry Mergel, Dr. Albrecht Merkt, Vorsitzender DRK-Ortsverband Heilbronn, und Helmut Bareiß, stv. Vorsitzender DRK-Ortsverein Frankenbach, jetzt 16 Blutspenderinnen und Blutspender im Kleinen Ratssaal des Heilbronner Rathauses ausgezeichnet. Geehrt wurden Bürgerinnen und Bürger, die bereits 10-, 25-, 50- oder sogar 175-mal Blut gespendet haben.
„Normalerweise beraten hier die Ausschüsse unseres Gemeinderates über die Zukunft unserer Stadt. Heute sind Menschen zu Gast, die auf ganz besondere Weise Zukunft schenken – indem sie Leben retten“, sagte der Oberbürgermeister zur Begrüßung der Geehrten. Er würdigte die Blutspenderinnen und Blutspender als „Alltagsheldinnen und Alltagshelden“, die meist im Verborgenen wirkten: „Im Kino retten Superhelden die Welt mit außergewöhnlichen Kräften. Im echten Leben reichen oft 500 Milliliter Blut.“
Bundesweit werden täglich rund 15.000 Blutspenden benötigt, um den Bedarf an Blutkonserven zu decken – etwa nach schweren Unfällen, bei komplizierten Operationen, Organtransplantationen oder zur Behandlung schwerer Erkrankungen. Da Blut bis heute nicht künstlich hergestellt werden kann, sei jede Spende von unschätzbarem Wert, so OB Mergel.
Jede Blutspende zählt
Mit Blick auf die regelmäßig auftretenden Engpässe bei der Blutversorgung, insbesondere in den Sommermonaten, appellierte er: „Alle wissen: Jede Blutspende zählt. Doch der Weg von dieser Einsicht zum persönlichen Handeln ist leider oft lang. Umso dankbarer sind wir den Menschen, die diesen Schritt immer wieder gehen.“
Seinen Dank richtete er zugleich an das Deutsche Rote Kreuz, das mit seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern die zahlreichen Blutspendetermine organisiert. „Ihr Engagement macht die Blutspende überhaupt erst möglich. Dafür gebührt Ihnen und Ihrem gesamten Team unser herzlicher Dank.“
Mergel ermutigte auch Unternehmen, Blutspenden aktiv zu unterstützen: „Werben Sie in Ihren Betrieben für die Blutspende. Das ist ein Gewinn für das Gemeinwohl, stärkt den Zusammenhalt und kann zugleich einen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge leisten.“
