Asiatische Tigermücke
Tigermückeneier – jetzt für den Winter vorsorgen
Die Eier der Asiatischen Tigermücke sind winterhart und können auch ausgeprägten Frost überstehen. Selbst Temperaturen von −10 °C über mehrere Tage töten die Eier nicht zuverlässig ab. Verlassen Sie sich deshalb nicht darauf, dass Tigermückeneier durch den normalen Winterfrost absterben.
Mögliche Brutgefäße wie Untersetzer, Übertöpfe, Eimer oder Gießkannen sollten vor dem Winter gründlich ausgebürstet und anschließend mit mindestens 60 °C heißem Wasser ausgespült werden. Das Reinigungswasser bitte nicht in Gully oder Abfluss, sondern auf eine Wiese oder in ein Beet gießen. Abgelöste Tigermückeneier können sonst in den Gully gelangen, sich dort anheften und später Larven daraus schlüpfen.
Verwendete Bürsten, Schwämme und andere Reinigungsutensilien können in einem verschlossenen Beutel mindestens 48 Stunden bei −20 °C eingefroren werden. Auch kleine Gegenstände wie Blumentopfuntersetzer können auf diese Weise behandelt werden, um anhaftende Tigermückeneier abzutöten.
Aktualisiert am 28. September 2026
Aktuelle Meldungen
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
aus aktuellem Anlass möchten wir sie darüber informieren, dass weiterhin vereinzelt Meldungen über Tigermücken bei uns eingehen. Das Gesamtaufkommen ist jedoch nach wie vor gering.
Wir befinden uns aktuell am Ende Hauptsaison der Tigermücken. Die Populationen konnten sich aufgrund der hohen Temperaturen der letzten beiden Monate sehr verstärken. Ein Entwicklungszyklus vom Ei bis zur erwachsenen Stechmücke dauert aktuell etwa 1 Woche, wird sich aber bald mit kühleren Temperaturen deutlich verlangsamen!
Die Eier, die ab sofort von den Tigermücken abgelegt werden, sind Überwinterungseier. Aus diesen schlüpfen erst wieder im kommenden Frühjahr die neuen Tigermücken.
Aber aus allen Eiern, die an Wasserbehältnissen im Laufe des Jahres abgelegt wurden, entwickeln sich noch adulte Stechmücken, so lange es die Temperaturen zulassen. Also etwa bis Anfang Oktober. Da Tigermücken maximal 8 Wochen als adulte Stechmücken leben, können durchaus noch bis Ende November einzelne Tigermücken gesichtet werden.
Stichbelästigungen werden erfahrungsgemäß ab Mitte Oktober deutlich abnehmen.
Aktualisiert am 21. September 2026
Aedes albopictus
Im Juli dieses Jahres gab es zwei bestätigte Funde jeweils einer Asiatischen Tigermücke im Heilbronner Stadtgebiet im Bereich von zwei Privatgrundstücken. Die Asiatische Tigermücke ist eine invasive Art und schon seit Jahren in Europa präsent und wurde erstmals 2007 in Deutschland nachgewiesen. Seither kam es zu einer kontinuierlichen Ausbreitung, vor allem entlang des Rheins. 2014 wurde erstmals eine etablierte Population in Freiburg festgestellt und seither hat sich die Mücke immer weiter nördlich festgesetzt, wofür es im Stadtgebiet Heilbronn allerdings bisher keine Hinweise gibt.
Wie erkenne ich die asiatische Tigermücke?
Die Asiatische Tigermücke ist tagaktiv und in ihrem Verhalten etwas aggressiver als die einheimischen Stechmücken. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass bestimmte seltenen tropischen Krankheitserreger wie das Dengue-,Zika- und Chikungunya-Virus übertragen werden können, was allerdings in Deutschland bisher noch nicht der Fall war, sodass dies – gerade bei der geringen Anzahl von Funden bei uns - ein unwahrscheinliches Szenario ist.
Der Schlüssel zur Verhinderung einer dauerhaften Ansiedlung der Tigermücke im Stadtgebiet ist die konsequente Trockenlegung der Brutstätten. Diese sind kleinste Wasserreste, die dann zur Eiablage genutzt werden, wie z.B. nicht entleerte Gießkannen, verstopfte Regenrinnen, mit Wasser gefüllte Behälter wie Blumenvasen, Pflanzenuntersetzer, Eimer, Dosen, Flaschen ebenso wie Regenwassertonnen. Letztere sollten z.B mit einem Netz geschützt werden.? Bei Vogeltränken sollte das Wasser mindestens alle vier Tage gewechselt werden, um eine erfolgreiche Brut zu vermeiden.
Da diese potentiellen Brutstätten in der Mehrzahl auf privatem Grund liegen, kann die Bekämpfung der Tigermücke nur als Gemeinschaftsaufgabe funktionieren, bei der jeder Bürger der Stadt aktiv mithelfen kann. Lagern Sie Gartenwerkzeuge, Blumentöpfe und andere Gegenstände, die Wasser sammeln könnten, trocken oder auf dem Kopf.
Die Stadt ergreift im Bereich der öffentlichen Grundstücke zusammen mit dem Grünflächenamt dieselben Maßnahmen mit dem Ziel der Reduktion von potentiellen Brutstätten.
Hinweise zu einem Tigermückenfund können an das Städtische Gesundheitsamt weitergeben werden unter Telefon 07131 56-3540. Sie erhalten dann eine E-Mail mit dem genauen Vorgehen zur Identifizierung und Einsendung von Fotos. Oder direkt per E-Mail an gesundheitsamt@heilbronn.de oder auch an https://www.kabsev.de/stichts/
Bitte vermeiden Sie die Einsendung von anderen Insektenfamilien, die schwarz-gelb oder grüngefärbt sind! Die Asiatische Tigermücke besitzt eine auffällige schwarz-weiße Färbung an mehreren Körperstellen mit der man sie von allen anderen Stechmückenarten unterscheiden kann. Fotografieren Sie die Mücke neben einem Metermaß oder einer 1 Cent Münze aus mehreren Winkeln mit mehreren Fotos. Achten Sie bitte darauf, dass die Fotos scharf sind. Oft hilft es, aus einem etwas größeren Abstand zu fotografieren. Die Tigermücke gehört zu den kleinsten Stechmückenarten, die es aktuell in Deutschland gibt. Sie passt bequem auf eine 1-Cent Münze. Insekten, deren Körper (ohne Beine) größer ist als die Weltkugel auf der 1-Cent Münze, sind keine Tigermücken. (Quelle KABS)
Bevor sie uns Fotos weiterleiten, beachten sie bitte diese Hinweise zum Fotografieren, um eine Identifikation nicht unnötig zu erschweren.
- Weitere Informationen zur Tigermücke bietet die KABS (Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage)
https://www.kabsev.de/ - und das Landesgesundheitsamt (LGA)
https://www.gesundheitsamt-bw.de/informationen-fuer-buergerinnen-und-buerger/umwelt-und-gesundheit/asiatische-tigermuecke/ - Hilfe bei der Identifikation bieten: https://tiger-platform.eu/de/asiatische-tigermuecke/erkennen/
Bahnhofstraße 2
74072 Heilbronn
- Tel. 07131 56-3540
- Fax: 07131 56-3539
- E-Mail: gesundheitsamt@heilbronn.de
Anmeldung Zimmer 2.71
Regelöffnungszeiten
Montag: 8.30 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr
Dienstag: 8.30 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr
Mittwoch: 8.30 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr
Donnerstag: 8.30 - 12 Uhr und 14 - 18 Uhr
Freitag: 8.30 - 12.30 Uhr
Die Kasse ist montags geschlossen, ansonsten zu den oben genannten Regelöffnungszeiten geöffnet.
Termine zur Beratung von sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten „HIV/STI" finden donnerstags zwischen 15.00 – 17.15 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung unter 07131 56-3540 oder E-Mail: gesundheitsamt@heilbronn.de statt.
Es werden anonyme und kostenlose HIV-Tests und Tests auf andere sexuell übertragbare Krankheiten sowie Beratungen angeboten.
Die Befundmitteilung erfolgt donnerstags zwischen 14.00 - 14.30 Uhr.
Die Termine zur Gesundheitlichen Beratung für Prostituierte finden nach vorheriger Terminvereinbarung unter: Tel. 07131 56-3540 oder online über unsere Homepage statt.
Sonstige Beratungen nach Vereinbarung.




