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Schmuckbild: Rathaus Heilbronn, historische Kunstuhr.

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Mehr Platz für Luise-Bronner-Realschule

Erweiterung durch Holzmodulbau als Zwischenlösung

Die Schülerzahlen an den Heilbronner Realschulen steigen weiter. Nach aktuellen Prognosen wird sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzen. Die Stadt Heilbronn reagiert darauf und plant eine Erweiterung der Luise-Bronner-Realschule im Heilbronner Süden.

Als kurzfristige Lösung sollen auf einer Freifläche im südlichen Bereich des Schulgeländes Module in Holzbauweise errichtet werden. Vorgesehen sind mindestens fünf zusätzliche Klassenzimmer, zwei bis drei Kleingruppenräume sowie eine sanitäre Anlage.

Die bauliche Umsetzung der Erweiterung soll nach Möglichkeit bis zum Jahresende 2026 erfolgen, sodass die Inbetriebnahme zum zweiten Schulhalbjahr des kommenden Schuljahres erfolgen kann. 

Parallel dazu wird die bestehende Machbarkeitsstudie fortgeschrieben. Ziel ist es zu prüfen, wie das Schulgebäude langfristig und dauerhaft erweitert werden kann.

Derzeit besuchen rund 380 Schülerinnen und Schüler die Luise-Bronner-Realschule in städtischer Trägerschaft. Sie werden in 14 Klassen sowie in einer Vorbereitungsklasse unterrichtet, die Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse unterstützt. Durch die geplante Erweiterung könnte sich die Schule von einer zweizügigen zu einer dreizügigen Realschule entwickeln.

Der Anstieg der Schülerzahlen an den Realschulen ist unter anderem auf die Einführung einer verbindlicheren Grundschulempfehlung ab dem Schuljahr 2025/26 sowie auf den Leistungsstandstest „Kompass 4“ in den vierten Klassen zurückzuführen. In der Folge ist der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die eine Realschule besuchen, deutlich gestiegen. An den Gymnasien hingegen ist die Übergangsquote zurückgegangen.