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Städtische Brunnen sprudeln über Ostern
Erste Anlagen in der Innenstadt sind in Betrieb
„Wasser marsch“ heißt es bei einigen der städtischen Brunnen kurz vor den Feiertagen. Pünktlich zum Osterfest hat das Betriebsamt die ersten Brunnen in der Innenstadt und einige geschmückte Brunnen in den Stadtteilen in Betrieb genommen. Eine gründliche Reinigung der Brunnenflächen per Dampfstrahl und eine Prüfung der Pumpenanlage gingen dem Start voraus. Ein vierköpfiges Team kümmert sich um die Arbeiten.
Insgesamt 33 Brunnen sind in der gesamten Stadt betriebsbereit. Nach Ostern werden weitere Brunnen angeschaltet. Die ältesten städtischen Brunnen sind der Siebenröhren- und der Cäcilienbrunnen. Sie wurden 1541 und 1589 errichtet.
Die meisten Brunnen funktionieren im Umlaufverfahren, in dem Wasser über unterirdische Behälter im Umlauf nach oben gepumpt wird und wieder zurückfließt. Zwischen 0,5 und zwei Kubikmeter Größe umfassen die Behälter. Trinkwasserqualität haben diese Brunnen nicht. Die meisten Brunnen laufen per Zeitschaltuhr und schalten sich abends ab.
Jeden Arbeitstag hole das Betriebsamt-Team beim Abfischen Abfall aus dem Brunnenwasser, erklärt Murat Hallaceli, Sachgebietsleiter Hochbau im Betriebsamt. Etwa alle 14 Tage werden die Brunnen gereinigt und auch Pumpen, Elektrik und Absperrhähne überprüft.
Auch beide Trinkbrunnen wieder in Betrieb
Neben den klassischen Brunnen gibt es die Trinkbrunnen auf dem Marktplatz und dem Kiliansplatz. Auch sie sind in Betrieb. Wie die HNVG mitteilt, hat die durchgeführte Untersuchung des Wassers ein einwandfreies Ergebnis ergeben. Proben wurden auf verschiedene Bakterienarten analysiert – ohne Befund. Es finden weiter regelmäßige Kontrolluntersuchungen statt, um eine Verkeimung im Betrieb auszuschließen. Zudem erfolgt alle 60 Minuten eine automatische Spülung.
Je nach Wetterlage werden die Brunnen in der Stadt bis in den Herbst laufen, dann abgeschaltet und winterfest gemacht.



