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Schmuckbild: Rathaus Heilbronn, historische Kunstuhr.

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Erweiterungsbau für Luise-Bronner-Realschule, Vorbereitungen für neue Innenstadt-Grundschule

Stadt Heilbronn investiert in die Schulentwicklung

Die Stadt Heilbronn investiert weiter in die Heilbronner Schullandschaft. Die Luise-Bronner-Realschule erhält einen Erweiterungsbau. Für den Neubau der Innenstadt-Grundschule laufen die Vorbereitungen für den Teilabriss der Alten Kelter an der Gymnasiumstraße. In seiner Sitzung am Montag, 28. September, hat der Gemeinderat weitere Weichen für beide Projekte gestellt. 

Die Schülerzahlen an den Heilbronner Realschulen steigen weiter. Nach aktuellen Prognosen wird sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzen. Die Stadt Heilbronn reagiert darauf und plant eine Erweiterung der Luise-Bronner-Schule im Heilbronner Süden.

Vorgesehen sind neun zusätzliche Klassenzimmer, drei Kleingruppenräume sowie eine sanitäre Anlage in einem zweigeschossigen Neubau in Holzmodulbauweise. Ein Aufzug erschließt den zweigeschossigen Bau barrierefrei. 

Die geschätzten Kosten liegen bei 6,6 Millionen Euro. Die Stadt beantragt Fördermittel aus der Schulbauförderung und dem Bundesprogramm Klimafreundlicher Neubau. In einem nächsten Schritt wird das Projekt jetzt europaweit ausgeschrieben. Die Inbetriebnahme ist zum Schuljahr 2027/2028 geplant. 
Die Nachhaltigkeit des Gebäudes wird durch die Holz- bzw. Holzhybridbauweise und eine Holzfassade gewährleistet. Das Flachdach wird begrünt und mit einer Photovoltaikanlage versehen. 

Derzeit besuchen rund 380 Schülerinnen und Schüler die Luise-Bronner-Realschule in städtischer Trägerschaft. Sie werden in 14 Klassen sowie in einer Vorbereitungsklasse unterrichtet, die Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse unterstützt. Durch die geplante Erweiterung könnte sich die Schule von einer zweizügigen zu einer dreizügigen Realschule entwickeln.

Abriss schafft Platz 
für neue Innenstadt-Grundschule

Parallel zu den Planungen für den Erweiterungsbau der Luise-Bronner-Realschule treibt die Stadt Heilbronn die Pläne für die neue Innenstadt-Grundschule voran. Als nächster Schritt ist hier der Abriss des rückwärtigen Anbaus der Alten Kelter in der Gymnasiumstraße bis Ende Februar kommenden Jahres geplant, um Platz für den Neubau zu schaffen. Die in der Kelter untergebrachte Mensa und Ganztagsbetreuung von Theodor-Heuss- und Mönchsee-Gymnasium bleibt bestehen. Ebenfalls abgerissen werden die Alten Schulpavillons an der Moltkestraße. Hier entstehen neue Parkflächen. 

Besondere Herausforderungen beim Rückbau stellen Schadstoffbelastungen im Gebäude, der Teilabbruch im laufenden Schulbetrieb, das angrenzende Umspannwerk der NHF, die vorhandenen Gewölbekeller und eine angrenzende unterirdische Lagerhalle dar. Zur Absicherung dieser Risiken ist in der Kostenberechnung in Höhe von 2,2 Millionen Euro ein Ansatz für Unvorhergesehenes in Höhe von 20 Prozent berücksichtigt.

Der eigentliche Neubau der Innenstadt-Grundschule soll Ende kommenden Jahres beginnen. Aktuell vervollständigt das Architekturbüro Harter + Kanzler & Partner aus Freiburg, das zusammen mit den Landschaftsplanern w+p Landschaften aus Offenburg den Wettbewerb gewonnen hatte, die Entwurfsplanung. Der künftige Schulbau wird dreigeschossig in nachhaltiger Holzhybridbauweise errichtet und bietet Raum für rund 300 Grundschulkinder. Herzstück wird eine zentrale Aula, die allen drei Schulen am Standort – der neuen Grundschule sowie dem Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) und dem Mönchseegymnasium (MSG) – zur Verfügung steht.