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Schmuckbild: Rathaus Heilbronn, historische Kunstuhr.

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Neue Gasstation West sichert die Energieversorgung für Heilbronn

Die Heilbronner Versorgungs GmbH (HNVG) hat die neue Gasstation West offiziell in Betrieb genommen. Die Anlage ersetzt den bisherigen Standort auf dem ehemaligen Gaswerksgelände und stellt sicher, dass Haushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen auch künftig zuverlässig mit Energie versorgt werden können.

Was auf den ersten Blick wie ein rein technisches Bauwerk wirkt, hat für viele Menschen im Alltag eine große Bedeutung. Denn hinter Begriffen wie Druckregelung oder Netzbetrieb steckt etwas sehr Konkretes: die Heizung zu Hause, warme Klassenzimmer in Schulen, Produktionsprozesse in Unternehmen oder die Versorgung von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

„Wenn zu Hause die Heizung läuft, morgens warmes Wasser aus dem Hahn kommt oder Unternehmen ihre Arbeit zuverlässig erledigen können, machen sich die wenigsten Gedanken darüber, was im Hintergrund dafür notwendig ist. Genau das ist unser Anspruch: eine Versorgung, auf die sich die Menschen jeden Tag verlassen können“, sagt HNVG-Geschäftsführer Frank Schupp.

Der bisherige Standort musste aufgrund der Weiterentwicklung des Bildungscampus aufgegeben werden. Für die HNVG bedeutete das, einen neuen Standort zu finden, der nicht nur die heutigen Anforderungen erfüllt, sondern zugleich Raum für künftige Entwicklungen bietet. Die neue Gasstation ist direkt an das Netz von terranets bw angebunden und entsprechend zukunftsorientiert geplant.

Pro Stunde können bis zu 75 Millionen Liter Gas durch die Anlage strömen. Das entspricht einer Energiemenge von rund 750 MWh pro Stunde und damit einer Leistung von etwa einer Million PS. Damit bildet die neue Gasstation einen wichtigen Baustein für die Versorgung des rund 750 Kilometer langen Heilbronner Gasnetzes.

Mit der Investition verbindet die HNVG die zuverlässige Versorgung von heute mit dem Blick auf die Energieversorgung von morgen. Die neue Gasstation wurde H₂-ready ausgelegt und ist damit technisch darauf vorbereitet, künftig auch Wasserstoff einzubinden. Das schafft die nötige Flexibilität, um auf Veränderungen bei Technologien und Energieträgern reagieren zu können.

„Niemand kann heute genau sagen, wie die Energiewelt in 20 oder 30 Jahren aussehen wird. Klar ist aber: Wir müssen die Voraussetzungen schaffen, um auf neue Technologien und Energieträger reagieren zu können. Die neue Gasstation verbindet die Versorgungssicherheit von heute mit den Möglichkeiten von morgen.“

Bei einem Vor-Ort-Termin dankte die HNVG den zahlreichen Partnern aus Planung, Bau und Genehmigung sowie den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das Projekt begleitet haben.
„Versorgungssicherheit entsteht nicht erst dann, wenn Energie gebraucht wird. Sie entsteht viele Jahre zuvor durch Weitsicht, Zusammenarbeit und den Mut zu investieren. Genau dafür steht die neue Gasstation West“, so Schupp abschließend.

Pressemitteilung der HNVG